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Ehrennadel des WGV. auch für Zrih Kreiling.
Tem Iugendführer des Vereins für Bewegungsspiele, dem unermüdlichen Schiedsrichter und Förderer des Fußballsportes, wie der Spvrt- sache überhaupt, Herrn Fritz Kreiling, konnte am Heiligen Abend die Mitteilung gemacht werden, daß ihn der Westdeutsche Spielverband durch die Verleihung der Ehrennadel des Westdeutschen Ep elvcrb. ndes und ein dcmsntspr .chmdes Schreiben für leine mannigfachen Verdienste um Sport und Verband auszeichnete. Sie Auszeichnung konnte Herrn Kreiling am zweiten Weihnachtsfeiertag im Böhmen der Weihnachtsfeier Les VfB. durch den Vorsitzenden des Vereins, Herrn Overbeck, überreicht werden.
Achtungserfolg der deutschen Studenten
hochfchul-Fußballänderkampf in Catania 3:3.
Mit einem kaum erhofften älnentschieden endete der am zweiten Feiertag auf Catania in Sizilien ausgetragene Fußball-Länderkampf der Studentenmannschaft von Deutschland und Italien, llnfere Vertreter hatten sich zwar auf die Begegnung gut vorbereitet, aber Italien stellte eine so spielstarke Mannschaft in das Feld, so daß das 3:3 als sehr ehrenvoll anzusehen ist.
Droh des schlechten Wetters — es regnete in Strömen — hatte der Kampf einen sehr guten Besuch aufzuweisen, darunter befanden sich auch die Spitzen der Behörden. In beiden Spielhälften war die deutsche Mannschast zeitweilig stark überlegen. Besonders groß war aber der deutsche Druck vor der Pause. Schon in der fünften Minute brachte ein Vorstoß des linken Flügels durch den Freiburger Geßler den ersten Erfolg, nachdem der italienische Torhüter den Ball verfehlt hatte. In der 10. Minute gab es ein Mißverständnis zwischen dem linken italienischen Verteidiger mit seinem To mann, was Grebe (Offenbacher Kickers) geifteggegci.u>aLiig zu einem zweiten Tor aus- nutzte. Die schnellen italienischen Angriffe scheiterten an der mäßigen Zusammenarbeit der Stürmer. In der 23. Minute verhängte der Schieds
richter einen Strafstoß gegen Italiew Der Ball wanderte vom linken zum rechten deutschen Flü- gel und abermals schoß Grebe den dritten Treffer ein. Die Italiener lieferten dann ein besseres Spiel, konnten aber erst in der 43. Minute den ersten Gegentreffer erzielen.
Rach der Pause spielten die Italiener geschlossener und wirkungsvoller. Die deutsche Mannschaft wurde mehr und mehr in die Verteidigung gedrängt. Drei Ecken für Italien wurden zunächst noch abgewehrt, aber in der 30. und 33. Minute konnte Ottani mit zwei guten Schüssen den Vorsprung aufholen und das älnentschie- den Herstellen. Es war ein ritterlicher Kampf zweier guter Mannschaften, der von einem ausgezeichneten Schiedsrichter ge eitet wurde. Vir dem Spiel wurde die deutsche Mannschaft mit freundlichem Beifall empfangen und auch die Leistungen wurden mit größter Objektivität gewürdigt.
Tisch-Tennis der Sp.-Vg. 1900.
TL. Großen-Buseck — 1900 II 0:11.
1900’5 zweite Mannschaft war am zweiten Feiertag beim Tischtennis-Club Großen-Buseck zu Gast. Sie setzte ihren Siegeszug fort und entschied sämtliche Spiele zu ihren Gunsten. Trotzdem die Gr.- Busecker ganz beachtliches Können an den Tag legten, standen die Spielvereinigungsleute in fast allen Spielen schon nach drei Sätzen als Sieger fest. Nachstehend die Ergebnisse (Gr.-Buseck jeweils zuerst genannt):
Einzel: Rau — Reichel 10:21, 10:21, 20:22; Adler — Gros 10:21, 8:21, 17:21; Steinmüller gegen Oelemann 11:21, 13:21, 11:21; W. Schwalb gegen Götz 18:21, 15:21, 12:21; 21. Schwalb gegen Menerhoff 14:21, 11:21, 11:21; Kümmel — Gust. Koch 12:21, 8:21, 10:21; Lllbach — Franz Koch 17:21, 16:21, 16:21.
Doppel: Rau-Rühl — Reichel-Gros 16:21, 17:21, 18:21; 2l. Schwalb-Steinmüller — Gros- Meyerhofs 20:22, 13:21, 14:21; W. Schwalb Kümmel — Oelemann-Götz 21:19, 13:21, 7:21, 12:21; Rau-W. Schwalb — Gust. Koch-Franz Koch 19:21, 12:21, 10:21.
Welche Sportart ist für mich richtig ?
Von Dr. M. Teßnei-.
Bei vollkommen naturgemäßer Lebensweise, die dem Körper, ohne daß er sich besonders darum zu bemühen braucht, bedingungslos die notwendige Sauerstoffzufuhr gibt, bei der der Körper sich, weil es die Lebensweise so mit sich bringt, den größten Teil des Tages in frischer Luft bewegt, wären unsere heutigen sportlichen und gymnastischen Bestrebungen unnötig. Leider hat die Zivilisation uns aber eine Lebensweise aufgezwungen, die in ihrer Wirkung für unseren Körper auf die Dauer schädlich ist.
Unsere Berufe sind vorwiegend völlig einseitig. Hier soll die Rede davon fein, wie ein Ausgleich cinfeiliger Berufstätigkeit am besten und am gefund- heitsfördernsten geschaffen werden kann:
Die Stenotypistin, die den ganzen Tag mehr oder weniger gerate, meistens weniger gerade, an ihrer Maschine sitzt, hat tagsüber, außer einer gewissen Bewegung in den Unterarmen und Händen, kaum Bewcaungstätigteit. Sie täte gut, als Ausgleich einen Short zu treiben, der ihren, die längste Zeit des Tages unbewegten Rumpf durcharbeitet. Dor allem ist es wichtig, die Rückenmuskulatur zu stärken. Die Blutzirkulation ist durch das ftändge, im Ermüdungsstadium sogar krampfhafte Heben der Unterarme oftmals gestört; namentlich in der Gegend ter Schulterblätter im Rücken, wo sich sehr leicht durch Derkrampfung der Muskulatur Blutstauungen bilden. Der gleiche Fall liegt bei allen am Schreibtisch sitzenden Berufsausübenden vor, und darum ist generell dem Menschen mit sitzendem Beruf zu raten, einen Ausgleichs-Sport zu treiben, wie z. B. für Frauen: Tennis oder Leichtathletik, Diskuswerfen, Speerwerfen, Laufen usw., für Männer auch Fußball und Boxen. Beiden Geschlechtern ist Rudern und Schwimmen bestimmt gut und beschwerdebehebend.
Beim Rudern sowohl als auch beim Schwimmen, und das zeichnet sie vor allen anderen Sportarten aus, wird die gesamte Körpermuskulatur beansprucht.
Eine gesunde Art der Beanspruchung nennt man die Muskeltätigkcit, bei der sich Spannung und Ruhe in regelmäßiger Folge, ohne daß eines der beiten Stadien zu lang wäre, ablöfen.
Es gibt selbstverständlich auch Berufe, die den unteren Teil des Körpers in ähnlicher Weise über» beanspruchen, wie es die sitzenden Berufe mit dem Rumps tun. Alle Verkäuferinnen sind z. B. den ganzen Tag auf den Beinen. Sie strengen also die Muskeln der Gehwerkzeuge unaufhörlich an, ohne daß Rumpf, Schultern, Hals und Arme eine Be- qnspruchung auszuhalten hätten. Durch diese einseitige Betätigung wird allmählich die unbeanspruchte Muskulatur schlaff und die Haltung schlecht. Die Ausgleichsbewegung ist für diese Berufe selbstredend genau so wichtig wie für die oben geschilderten. Es gibt im Keulenschwingen, Medizinball- Spielen, in nicht zu überanstrengender Rumpf- gymnastik, sogar im Reck-Turnen, einen sehr gesunden Ausgleich für diese Einseitigkeit.
Zu bedenken bleibt bei alledem, daß nicht zehn Menschen mit zehn gleichen Berufen zehn gleiche Sportarten mit der gleichen Berechtigung wählen dürfen.
Es ist von äußerster Wichtigkeit, die Wahl der Sportart sowohl von der Konstitution wie vom Temperament abhängig zu machen.
Die Konstitution und das Temperament zeigen sich schon im Körper durch die Derschiedenartigkeit der krankhaften Veränderungen als Folgen einseitiger Berufe. Der eine Mensch z. B. wird durch ständiges Sitzen am Schreibtisch völlig verkrampfte Muskeln haben, das heißt, feine Muskulatur wird sich in ständiger unwillkürlicher Spannung, also Verkrampfung befinden. Ein anderer, ein Melancholiker, wird durch die körperlichen Beschwerden, die sein Beruf verursacht, seelisch so beeindruckt, daß er bewußt oder unbewußt sich rein körperlich niederdrücken läßt und dadurch eine stärker niedergedrückte Haltung bekommen wird, als die Folge seines einseitigen Berufes allein rechtfertigen wür- Fln‘ sich also „hängen" und wird immer chlafter, so daß wir jetzt schon, das gleiche Geschlecht und den gleichen Berus vorausgesetzt, zwei gänzlich verschiedene Wirkungen der gleichen Ursache haben. Es versteht sich von selbst, daß die Mittel zur Abhilfe so verschieden sein müssen, wie die Wirkungen auf die verschiedenen Menschen.
Aus alledem ergibt sich, daß es unmöglich ist, schematisch einwandfrei richtig für bestimmte Berufe als Ausgleichsbewegung bestimmte Sportarten vorschreiben kann. Jeder Mensch muß an der Art der Wirkung auf feine körperliche und nervliche Verfassung erfahrungsgemäß erleben, ob die erprobte Bewegungsart seinem Beruf und seiner Konstitution gemäß ist, seine Elastizität und Leistungsfähigkeit erhöht. Das Erstrebenswerte des Ausgleichssports ist:
Erhaltung der Frische
und Steigerung ter Leistungsfähigkeit.
Die Anwendung wünschenswerter Mittel bleibt individuell und kann nur von Fall zu Fall, am besten durch Erfahrung, erprobt werden.
Büchertisch.
— Hessen, das'chattifche Stammland und die Reichsreform. Auf Grund amtlichen Materials von Dr. Edward P. Becker. N. G. Elwert, Marburg (Lahn), 1932, XII und 80 Seiten (Großquart) rftit 15 mehrfarbigen Karten. Preis 3,50 Mark. — (495.) — Die geschichtlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnisse Hessens lassen erkennen >daß es sich hier um eine Kulturlandschaft, um ein Wirtschaftsgebiet eigenen Gepräges hantelt. Es ist daher zu begrüßen, daß auf diese Landschaft, ihre Daseinsberechtigung und ihren Lebenswillen in ebner größeren zusammenfassenden Darstellung hinge wies en wird. Schon die natürliche Beschaffenheit des Raumes zeigt die Geschlossenheit der Landschaft, die, rings von natürlichen Grenzen umgeben, ein selbständiges geschichtliches und kulturelles Dasein führen konnte. Die kulturelle Eigenbeteutung wird an den verschiedensten Beispielen aufgezeigt. Wichtige, weit über die Grenzen des eigenen Bezirks hinaus bedeutsame Kultureinrichtungen sind ohne Ausnahme aus eigener Kraft errichtet worden, nachdrücklichst wird auf die bevölkerungspolitische und volkswirtschaftliche Aufgabe dieses überwiegend ländlichen Bezirkes hingewiesen. Die namentlich in Zeiten wirtschaftlichen Aufschwunges stets zuneh- mernte Industrialisierung Deutschland, der immer wachsende Zuzug in die Großstädte, macht die Erhaltung ländlicher Gebiete zu einer staatspolit schen Pflicht. Es wird nicht nur gezeigt, daß die chattisch- hessische Bevölkerung an Bodenständigkeit von den Bewohnern kaum einer anderen deutschen Landschaft
übertroffen wird, föntern auch nachgewiesen, daß das Hessenland in bevölkerungspolitischer Hinsichl . für Volk und Staat einen wichtigen ja lebensnotwendigen Kraftspeicher darstellt. Der Staat, der an feine und des Volkes Zukunft denkt, wird einen I Bezirk wie den hessischen in seiner Eigenart zu er- | halten suchen. Der hessische Raum deckt sich im wesentlichen mit dem heutigen Regierungsbezirk \ Kassel. An mancher Stelle stimmen aber die Gren- zen nicht überein. Im letzten Teil der Arbeit wird I ein Reuabgr enzungsoorsch iag im einzelnen Large l egt und begründet. Der Schrift sind mehrere statistische I Uebersichten sowie 15 mehrfarbige Karten be ge- j geben, auf denen die für die Beweisführung be- I sonders wichtigen Tatsachen anschaulich dargestellt . lind. Das Buch bietet für die Neugliederung des | Reiches ein ausgezeichnetes Material.
— Carl C. von Loefch: „Da's Antlitz fl der Grenzlan de". 1. Teil: Der tHordosten. » Quartformat, 100 Seiten, 150 Abbildungen, lieber- | sicht starte. Verlag F. Bruckmann, München. Karton- I dand 5,50 Mark. — (497.) — Dr. Karl C. von Loesch, der beste Kenner der deutschen Grenzlante, bekannt aus seiner Tätigkeit im Deutschen Schutzbunte, schasst in diesem Buche aus vielfältigem Wis- 1 fen und der Erfahrung langjähriger politischer j Grenzärbeit heraus ein nach Inhalt und Anlage | einzigartiges Werk. Jede feiner eindrucksvoll ill'u-! V ftrierten und mit vielseitigstem Wissen um die Pro- •' dlerne der Grenzlande gefüllten Seiten hämmert ein, ' mit welcher Willkür die von den deutschen Kultur- I trägem in Jahrhunderten geschaffenen Kultur werke vernichtet, wie hier deutsches Kulturland zerschnit- 1 ten und zerstört worden ist. Wir sehen im vorliegenden Teilband den Osten von Ratibor über Posen und Danzig über das Ku rische Haff bis Nirn- j merfatt in Aufnahmen von zwingender Eigenart, Natur- und Kulturlandschaft, die alte und neue Grenze, Mensch und Tier, Geschichte und Gegenwart, Stätten der Arbeit, blühende Landschaft, ster- bende Städte. Jeder Aufnahme beigegeben ist eine i Beschreibung mit geschichtlichem, wirtschaftlichem ; und politischem Inhalt, die die Eigenart, Schönheit, I Geschichte und Volkstum der Grenzlande sindring- I lich vorführt. Die Zusammenhänge stellt ein laufender Text her. Wenn das Werk einmal oollstänbig vorliegt, wird dieses Grenzlandbuch ein wahrhaft deutsches Volksbuch sein, das im deutschen Haus I und in der deutschen Schule das Zusammengehörigkeitsgefühl mit dem, was wir verloren haben und was wir wiedergewinnen müssen, erweckt und erhält.
Wirtschaft.
* Einfuhrbewilligungen f ü r Papierholz und Schweineschmalz. Durch eine Verordnung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft und des Rsichswirtschaftsministers wird ab 1. Januar 1933 die Einfuhr von Schweineschmalz und Papierholz unter Einsuhrbewilllgung gestellt. Für Schweineschmalz gilt das Bewilligungs- oerfahren nur bis zum 15. Februar 1933, dem Tag des Außerkrafttretens der vertraglichen Bindung des Schweineschmalzzolles. Bei der Stellung der Anträge auf Erteilung der Einfuhrbewilligung ist folgendes zu beachten: Für Schmalz: Die antrag- stcllenten Firmen müssen ten Na weis erbringen, welche Mengen Schmalz sie in der Zeit vom 1. Januar bis 15. Februar 1932 eingeführt haben. Für Papierholz: Bei der Stellung des Anträge« ist nachzuweisen, daß der Antragsteller das einzuführende Papierholz selbst »erarbeiten will, daß er bereits im Jahre 1932 ausländisches Papier Holz verarbeitet hat und daß er zur Aufrechterhaltung seines Betriebes nachweislich auch in Zukunft auf bestimmte Mengen ausländischen Papierholzes an- gew esen ist.
* Verlängerung der Qluf toer t un g 6 » frist beiDersicherungsunternehmun- gen. Tei einigen Versicherungsunternehmungen hat es sich als technisch undurchführbar herausgestellt, bis zum 31. Dezember 1932 sämtliche auf gewerteten Versicherungsansprüche so zu bearbeiten, daß für ihre Befriedigung die im Teilungsplan vorgsehene Frist eingehalten werden kann, da einige Teilungspläne erst im Frühjahr 1932 rechtskräftig genehmigt worden sind. Die Reichs- regierung hat deshalb den Versicherungsaufsichtsbehörden in einer Durchführungsverordnung zum Auswertungsgesetz die Befugnis eingeräumt, Der- sicherungsunternehmungen bei Vorliegen der bezeichneten Voraussetzungen eine nicht über den 31. Dezember 1934 hinaus zu bemessende Frist zuzugestehen, bis zu deren Wlauf Zahlungen abgelehnt werden können.
* D i e I. G. -Farbenindustrie führt die 5 - Tage -Woche ein. Im Verwaltungsbetrieb der I. G.-Farbenindustrie in Frankfurt a. M. wird ab 1. Januar eine Steuerung eingeführt, und zwar wird von diesem Datum ab nur noch an fünf Tagen der Woche gearbeitet, während am Samstag die Büros geschlossen blei
ben. An den anderen fünf Tagen sind die Büros von 8.30 älhr bis um 17 älhr ununterbrochen geöffnet. Eine Gehaltskürzung ist mit dieser Är- beitszeitkürzung nicht verbunden.
Sranffurfer Abendbörse Renten fest/ Aktien still.
Frankfurt a. M., 27. Dez. An der Abend- börse war das Geschäft in Aktien sehr gering. Kursmäßig blieben die Schlußnotierungen der Mittagsbörse etwa behauptet. Die festeren Auslandmeldungen vermochten kaum eine Anregung zu bieten. I.-G.-Farben Tagen mit 961 8 Prozent nur knapp behauptet, Kckliaktien gaben bis zu 1,5 Prozent nach.
Das Interesse tonzentrierte sich auf die Rentenmärkte. Hier herrschte auf fast allen Gebieten feste Tendenz, und auch die ülmsahtätig- leit konnte als ziemlich lebhaft bezeichnet werden. Reichsschuldbuchforderungen, in späten Fälligkeiten wurden mit 76,25 bis 76,39 Prozent in größeren Beträgen gehandelt. Goldpfandbriefe ter Frankfurter Institute blieben stark gesucht, so daß sich die Kurstaxe für die Frankfurier H.)po- theken-Bank und die Frankfurter Pfandbriefbaak gegen den Kurs vom Samstag auf 86,25 bis 86,50 Prozent, d. h. um 3 Prozent erhöhte. Korn- munal-Obligationen dieser beiden Institute waren auf dem Mittagsniveau von 74 Prozent dagegen eher angeboten. Rhein. Hyp.-Bank-Gold- pfandbriefe waren erst etwas vernachlässigt, später kamen sie aber gleichfalls weiter fest zur Rotiz. Interesse erhielt sich auch für Stadt- AnleiHen. Deutsche Anleihen lagen still und unverändert. ReubesitzanleHe 6,5, Altbefitzanleihe 59,65, Schutzgebietsanleihe 5,75, 6proz. Stadt Frankfurt von 1926 62, 6proz. Stadt Hanau 58, 6proz. Stadt Mainz von 1928 60, 6proz. Frankfurter Hhp.-Bank-Goldpfandbriefe Reihe 1—4 86,25 rationiert, 6proz. Frankfurter Pfandbrief- Bank-Goldpfandbriefe Reihe 3—15 86, 6proz. Rhein. Hyp.-Bank Mannheim Goldpfandbriefe Reihe 18—25 85, Reichsbank 145,50, Geltenkirchen 53,25, Harpener 89,75, Rheinstahl 75,25, Stahlverein 36,75 bis 36,65, Kali Aschersleben 112, Kali Westeregeln 116, Bekula 113,50, Bemberg 60, Conti-Gummi 121,50, Licht & Kraft 95, I.- . G.-Farben 96,13, Gesfürel 76,50, Holzmann 57,75 i
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
tfranirun 0. JJI.
Schluß« furt
Schlußl. Abend- börf'
Schluß- Mrs
Schluß!. Mittag- bössc
Votum
24.12
27.12.
24.12.
27.12.
6% Deutsche Reichsanleche v. 192 j 6% eljem.7% Dl. Reichsanl. v. 1929 5'/z% Dmmg-Anlelhe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.^SchuId mii
Auslos.-Rechten ............
75,75
92
77
59,4
6,5
72,5
57
54,75 83,75
83,5
85
86
81
81
9,5
1
6,7
5,75
6,4 4,15
4,1
4,1
5,4
8,75
4,45
21,75
76,65 92,25
77,9
59,65
6,5
72,5
57
55,4
85,5
86
81,5
81,5
1
2
6,4
4,15
4,15
4,2
5,5
8,75
4,6
21,75
76
92
77
59,4
6.5
73
54,5
-
81
—
9,5
1,2
6,7
6
6,4
4,1
4,1
5,13
8,3
4,5
21,8
76 92,25
77
59,6
6,5
72,5
55
81
.1,2
4,1
4,2
4,2
9
4,5
21,9
Tesgl. ohne Aiislos.-Rechte......
6% ebem. 8% Hess. Volksstaat 1929 trückzahlb. 102%) ............
Oberhesjen Provinz. Anleihe mit Auslol.^Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelab l.An leibe Genei mit Auslos.-Rechten
6% ehern. 8% Franks. Hhp.-Banl Äoldpfe. 15 unkiindbar bis 1935
6% ehem. 7% Franks Hnp.-Ban!
Koldvse. 16 unkündbar bis 1936 6*/a% ebem. 4'/2% Franks. Hyp.
Bank»Ligu.-Psandbriefe .....
6/2% ehem. 4,,z% Rheinisckie HyP..Bank.Liqu.-Goldpse.....
6% ehem. 8% Pr. Landespfand briefanklalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespfand briesanstalt, Pfandbriefe R. 10
4% OeNerreichische Woldrente... 4'20% Lelterreichische Silberrente *% Ungarische Koldrente ..
<% Ungarische Staatsrente v. 1910 <Vi% deSgl. von 1913 .........
5% rögefi. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911
Bagdavbahn-Anleihe
4% desgl. Serie II.........
6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4 !4%>Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereiuh. Rente ..
8%% Anatolier..............
.Ttannuri u. jji.
4)enm
Schlußkurs
Sch!ußl. Abendbörse
Schlußkurs
Echlußk. Mittagbörse
Datum
24.12.
27.12.
24.12.
27.12.
Harnburg-AmerUa.Pakei ..... 1
17,5
18,25
17,5
18
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hansa Dampfschiff...........0
—
_
26,5
27
Norddeutscher Lloyd .........0
18,25
18,9
18,25
18,75
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0
44
44,25
43,9
44,9
Berliner Handelsgesellschaft.... 4
Commerz- und Privat°Bank... 0
89
53,5
89
53,5
89
53,5
89,5
53,5
Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................0
75
75
61,75
75
61,75
75
61,75
Dresdner Bank..............0
61,75
Retchsbank ................. 1
143
145,5
142,75
144,25
A.E.G......................0
31,25
76,25
31,25
78,5
31,25
76,75
31,13
78,5
Gleite. Lieferungsgesellschaft... 5
Licht und Kraft ............. x
94,5
95
94,9
95,25
Felten & ffluiUeaume ........0
Gesellschaft für Elektrische Unter-
54
55,5
54,13
56
nchmungcn............... 4
76
76,5
75
76,25
Rheinische Elektrizität ........ 5
91
98,5
95
98
Schuckert L Co..............0
84
86.5
84,75
85,5
Siemens & Halske...........9
127
124
127
124
Lahmeyer L Co..............10
116
118,4
115,5
117,5
Buderus ........... 0
44
45
85,5
53,25
43,75
84,75
52
45
85.75
53,5
Deutsche Erdöl .............4
Gelsenkirchener.............. 0
85
52,5
Harpener.................0
88
89,75
88,75
53
89,75
53,9
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen.. O
Alse Bergbau ........... 7
—
132
Alle Bergbau Genüsse........7
102,?5
103
101,5
102,5
Klvänerwerke ............ 0
45,25
48
45,75
48.5
Mannesmann-Röhren........0
62
62,5
61,75
62
Marisfelder Bergbau.........0
24,5
25,5
23,75
24,75
Lberschles. Kokswerke.........0
76.5
77,5
37,5
203,5
75
Phönix Bergbau.............0
Rheinische Braunkohlen ......10
Rheinstahl...................
36
203
73,75
37
202
75,25
35,75
204,5
74
Frankfurt a. 2)1.
Berlin
Schluß« kurs
Schlußl. Abend- börs
Schluß« kurs
Gilblußk. Mrtag- bör e
Datum
24.12.
27.12.
24.12.
27.12.
Bereinigte Stahlwerke.....
... u
35,5
36,65
35,5
36,9
Otavi Minen ............
... 0
15,5
16
15,25
15,9
Kaliwerke Aschersleben.....
... 6
112
112
112
113,5
Kaliwerke Westeregeln.....
... 6
115
116
115,9
117,5
Kaliwerke Salzdetfurth ....
... 9
168
167
170
171
5 ®. FarLen-Industrie ....
n
96
96,13
96
96,25
Scheideanstalt............
...10
151
152,5
Goldschmidt .............
... 0
27
29,65
27,9
30,13
RütgerSwerke ............
... 0
43,5
44,25
43,9
44,4
Metällgesellschaft..........
... 0
32,75
33,5
34
34
Philipp Hohmann........
... 0
56,5
58,25
57
58
Zementwerk Heidelberg ..
Zementwerk Karlstadt.....
... 4
... 0
3
46,25
57
=
Wayß & Freytag .........
... 0
5
5,2
5
5,25
Schultheis Pahenhoser.....
... 0
100
Mu (Allgemeine Kunstseide)
... 0
49,5
49
49
48,25
Bemberg................
Zellstoff Waldhof.........
... 0
... 0
59
44
60
46
59,75
44
59,75
46,25
Zellstoff Aschaffenburg ....
... 0
28,25
28,5
27,75
28,4
Dessauer Gas............
... 7
—
-—.
103,4
105,4
Daimler Motoren.........
... 0
18,5
19
18,75 1
19,5
Deutsche Linoleum .......
Orenstein L Koppel .......
... 0
... 0
41,75
43,5
40,75 1
37,5 1
43
39,75
Leonhard Tietz...........
... 6
38
39,5
40,5 1
39,5
Lhade...................
144
143
145 1
143
Grtyner.................
... 0
28
1 29
1 29,9
1 29,75
Mainkraftwcrkc Höchst c.W.
... 4
61,5
1 61,9
-
Süddeutscher Zucker ......
... 8
144,75
< 144,5
1 144,9
1 144,9
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M
24. Dezember
27.Dezember
Amtliche Notierung
Seid | »rle
Amtlicde Notierum,
Geld | 2-rir
Heljinglors.
Wien......
Prag......
Budapest ...
Sofia.....
Holland ....
Oslo.......
Kopenhagen Stockholm... London.....
Buenos Aires Neuyork.... Brüssel.... Italien.....
Paris.....
Schweiz ...
Spanien....
Danzig....
Japan.....
Aio de Jan.
Jugostawien Lissabon...
6,134 51.95
12,465
3,057 169,13
72,18 72,63
76,42 13,02 0,858 4,209 58,27 21,55 16,42
80,99 34,37 81,72 0,899 0,269 5,574 12,76
6,146 52,05
12,485
3,063
169,47
72,32
72,77
76,58
14,06 0,862
4,217
58,39
21,59
16,46
81,15 34,43
81,88 0,901 0,271
5,586
12,78
Santnoten.
6,134 51,95
12,465
3,057 169,13
72,13 72,58
76,37 13,99 0,858
4,209 58,27
21,55 16,42
80,99 34,37 81,72 0.899 0,269 5,574
12,76
6,146
52,05
12,485
3,063
169,47
72,27
72,72
76,53
14,03
0,862
4,217
58,39
21,59
16,4G n
81,15
34,43
81,88
0,901
0,271
5,586
12,78
Berlin, 27.Dezember
«Veld
Briet
Amerikanische Noten..............
Belgische 'Noten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Ungarische Noten................
4,20
58,11
72,21
13,95
16,38
168,76
21,49
71,96
2,46
76,20
80,81
34,23
4,22
58,35 72,49
14,01
16,44
169,44 21,57 72,24
2,48 76,50 81,13 34,37


