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27.12.1932 Erstes Blatt
 
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Laubacher Protest bei der Reichsbahn.

Gegen die geplante Aufhebung des Lokomotivbahnhofs Laudas.

Laubach, 24. Dez. Vor kurzem teilte die Re i ch s b a h n d i r e k t i o n Frankfurt o. M. auf Anfrage der hiesigen Bürgermeisterei mit, daß betriebliche und wirtschaftliche Gründe sie zwinge, den Lokomotivbahnhof Laubach mit Einführung des Sommerfahrplans 1933 a uf- zuheben und den Betriebsmaschinendienst, der sonst von den in Laubach beheimateten Lokomotiv- bediensteten geleistet wurde, nach Hungen zu verlegen. Der von der Stadt sofort nach Frankfurt entsandten Kommission, die die Durchführung dieser Maßnahme für die Betroffenen als eine unerträg­liche Härte und für die Stadt Laubach als einen großen wirtschaftlichen Schaden bezeichnete, wurde erklärt, daß eine nochmalige Nachprüfung der Sach­lage erfolgen werde.

Zur Rechtfertigung des von der Stadtverwaltung erhobenen Protestes sei noch auf folgendes hin­gewiesen: Bon den hier ansässigen Lokomotivfüh­rern besitzen Dreioiertel eigene Häuser, die im Falle einer Versetzung leerstehen müßten, da in üaubach erfreulicherweise kein Wohnungsmangel herrscht. Weiterhin müßten die Betroffenen im Falle einer Versetzung einerseits die hohen, auf dem Grund­besitz ruhenden Lasten für ihre Hächer in Laubach und anderseits in Hungen wenn für jeden über­haupt eine passende Wohnung sofort zu finden wäre eine hohe Miete zahlen. Wenn nun der eine oder andere unter dem Druck dieser unerträg­lichen Mehrbelastungen zu dem Verkauf seines in Laubach liegenden Anwesens schreiten müßte, dann würde in der heutigen geldarmen Zeit höchstens ein Schleuderpreis erzielt werden, der nicht einmal bei manchem an die Höhe der Grundstücksbelastung heranreichen dürfte. Außerdem haben die Lokomo­tivführer meist größere Familien mit unversorgten Kindern. Es bedarf keiner besonderen Darlegung, daß in diesem Falle auch das allgemeine Milieu der ihrer Verantwortung bewußten und jederzeit pflichttreuen Lokomotivführer infolge der schweren wirtschaftlichen Schäden bedeutend herabgedrückt wird.

Bei der geplanten Versetzung würde die Reichs­bahn auch gegen die von ihr seit Jahren ge­förderten Bodenständigkeit ihres Personals dem der Erwerb von haus, und Grundbesitz immer nahegelegl wurde arbeiten und hier­durch den grundbcsihenden Beamten selbst zum Verhängnis werden.

Hierbei darf nicht unerwähnt bleiben, daß mit der Versetzung des Lokomotivpersonals aus Laubach bald das übrige Zug- und Bahnhofspersonal folgen würde, wobei die Umwandlung des hiesigen Bahn­hofs in einen solchen 4. Klasse nicht ausbleiben und das Bahnhofspersonal bis auf zwei Assistenten von Laubach verschwinden würde. Dann müßte auch das im Jahre 1923 von der Reichsbahn errichtete Vierfamilienhaus leerstehen, da hierfür hier keine weitere Verwendung ist.

Was aber sind die Ersparnisse aus den ins Auge gefaßten Derfetzungsmaßnahmen? Das Laubacher Lakomotrvpersonal, welches die seitherige Strecke weiter befahren wird, würde nicht unter den Abbau fallen, zumal es sich insgesamt um solche Angestellte handelt, die schon viele Jahre im Dienste der Eisen­bahn stehen. Es müßten von der Dahnverwaltung dis nicht geringen Umzugskosten nach Hungen ge­tragen werden. Auch damit kann gerechnet werden, daß die Reichsbahn-Gesellschaft infolge Fehlens von geeigneten Wohnungen in Hungen durch Errichtung von neuen Häusern dort zu weiteren unnötigen und großen Ausgaben schreiten müßte. Dazu kämen noch die Kosten für die vorgesehenen Leerfahrten, wofür täglich mindestens 24 Mark aufzuwenden sind. Man ist hier sehr interessiert, zu erfahren, ob und welche Ersparnisse bei eben vorgesehenen Maß­nahmen sich ergeben. Das einzige Ersparnis könnte höchstens die von dem seitherigen Maschinen Heizer verdiente Nachtzulage von je 50 Pfennigen sein, wobei zu bemerken ist, daß ihm die Nachtdienshzeit bei seiner Tagesbeschäftigung in der Bahnarbeiter­rotte noch in Anrechnung gebracht wird. Wenn es an dieser Nachtzulage liegen sollt«, dann wird die Stadt Laubach trotz all ihrer finanziellen Sorge noch diesen Betrag übernehmen.

Bei den Laubacher Feststellungen ist man zu dem Ergebnis gekommen, daß keine Aenderung des seitherigen Zustandes erforderlich ist.

Als ein Akt vonZentralisation" kann es nicht angesehen werden, wenn lediglich eine lieber« Weisung des Laubacher Lokomotivpersonals von dem Betriebsamt Gießen nach Hanau (durch eine Ver­setzung nach Hungen) bezweckt werden soll. Eine solche Veränderung liegt auch zweifellos nicht im Interesse des hierdurch geschmälerten Maschinen­amts in Gießen, welches der Laubacher Strecke schon über 40 Jahre ohne jegliche Betriebsstörung die Ablösung gegeben hat.

Die Laubacher Stadtverwaltung glaubt unter Hinweis auf den Ernst der Lage bei der maß­gebenden Stelle ein besonderes Beschwerderecht zu haben, da sie im Jahre 1890 bei dem Bau der Strecke HungenLaubach und bei der Verlänge­rung der Bahnlinie über Laubach nach Mücke (1902) unter den beteiligten Gemeinden die größten Opfer gebracht hat. Von der 25 Kilometer langen Bahnstrecke HungenLaubachMücke liegen allein 8 Kilometer in der Gemarkung Laubach.

Ls dürfte sicher nicht die Absicht dec Reichs­bahn-Gesellschaft fein, der Stadt Laubach jetzt eine Zurücksetzung oder gar Undank zuteil wer­den zu lassen, ganz abgesehen davon^ daß ein Abbau in Laubach wirklich nicht im Sinne der heule viel gerühmten Ankurbelung der Wirtschaft liegt.

Man hofft in Laubach, daß den rastlosen Bemühun­gen der Stadtverwaltung auch in dieser Sache ein guter Erfolg beschieden sein möge und hinsichtlich des Laubacher Lokomotiv-, Zug- und Bahnhof­personals keinerlei für die Stadt nachteilige Aende- rungen vorgenommen werden.

Landkreis Gießen.

* Haufen, 27. Dez. In der hiesigen Zigarren- fabrik, Filiale der Finna Rinn & Cloos, Heuchel­heim, die erfreulicherweise bis jetzt hier noch voll arbeitet, konnten dieser Tage außer Werkmeister Wilhelm Schmidt wieder zwei Arbeiterinnen,

Entlastung der Reichsbank.

Berlin, 27. Dez. (WTB. Funkspruch.) Bach dem Ausweis der Reichsbank vom 23. Dezember hat sich in der verflossenen Dankwvche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 102,6 Millionen auf 3054,4 Millio­nen Reichsmark verringert. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -Schecks um 61,0 Millionen auf 2545,7 Millionen Reichsmark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 34,9 Millionen auf 8,5 Millionen Reichsmark und die Lombardbestände um 7,3 Millionen auf 103,1 Millionen Mk. abgenommen, die Effekten- bestände um 0,6 Millionen auf 397,1 Millionen Mark zugenommen.

An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 30,5 Millionen Mark in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 29,2 Millio­nen auf 3371,2 Millionen Mk., derjenige an Ren- tenbankscheinen um 1,3 Millionen auf 399,3 Mil­lionen Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbank­scheinen auf 27,5 Millionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 386,3 Millionen Mk. eine Zunahme um 32,2 Millionen Mark an.

Die Bestände an Gold und deckungs- fähigen Devisen haben sich um 1,5 Mil­lionen auf 917,6 Millionen Mk. erhöht. 3m einzel­nen haben die Goldbestände um 1,5 Millionen auf 800,1 Millionen Mk. zugenommen und die Be­stände an deckungsfähigen Devisen um 83 000 Mk. auf 117,5 Millionen Mk. abgenommen.

Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am 23. Dezember 27,2 Prozent gegen 26,9 Prozent am Ende der Dorwoche.

Berlin fest.

Berlin, 27. Dez. (WTB. Funkspruch.) Die freundliche Stimmung, die schon den letz-

uärnlich Margarete Heller Wwe. (Hausen) und Anna Funk (Garbenteich) auf eine 2 5jährige Tätigkeit bei der Firma zurückblicken. Die Firma ließ jedem Arbeitsjubilar eine Anerkennungsurkunde und ein namhaftes Geldgeschenk durch Geschäfts­führer Albert Rinn (Heuchelheim) überreichen.

y. Staufenberg, 24. Dez. Heute nachmit­tag erlitt ein Autobesitzer von Mar­burg, der zum Weihnachtsfeste zu Derwandten nach Frankfurt fahren wollte, in der Rähe von Kirchberg infolge der Glätte einen Unfall, der noch glimpflich abging. Das Auto rutschte und fuhr gegen einen Daum. Die Insassen, Frau und Kinder, erlitten nur geringfügige Hautab­schürfungen. Die Familie konnte mit der Eisenbahn die Reise fortsetzen.

Aöam-Opel-Gedächtnisstistung.

' Rüsselsheim, 24. Dez. Dor 70 3ahren legte Adam Opel mit dem Dau seiner ersten Rähmaschine den Grundstein zu den Opelwerken, die trotz der kritischen Zeit ununterbrochen über 6000 Arbeiter und Angestellte in Rüsselsheim beschäftigen. Aus diesem Anlaß spendeten Ge­heimrat Dr.-3ng. e. h. Wilhelm von Opel, Dr.- 3ng. e. h. Fritz Opel und die Erben der Brüder Carl und Heinrich von Opel eine Million Mark zu einer Adam-Opel-Gedächt- n i s st i f t u n g. Die Qldam Opel AG. hat ihrer­seits, da die augenblicklichen Verhältnisse nicht dazu anefctan sind, große Feste zu feiern, in dank­barer Erinnerung an den verdienstvollen Gründer ihres Werkes und seine treue Mitarbeiterin Sophie Opel einen weiteren Betrag von einer Diertelmillion Mark zum glei­chen Zwecke zur Verfügung gestellt. Alle Ein­künfte aus dieser Stiftung, die künftig nach Mög­lichkeit weiter ausgebaut werden soll, dienen dazu, langjährigen Werksangehörigen, die wegen Alter oder 3nvalidität ausscheiden mußten, regelmäßige Zuwendungen neben den ihnen aus staatlichen Versicherungen gewährten Renten zu machen. Die hochherzige Stiftung beweist die Zuversicht der Leitung der Adam Opel AG., das große Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit den Werksangehörigen durch eine schwere Gegenwart einer neuen Blüte entgegenführen zu können.

ten Tag vor den Feiertagen geherrscht hatte, hielt auch heute an. Zwar war das Geschäft im all­gemeinen nicht sehr umfangreich, doch lagen bei den Banken noch Kauforders der Kund­schaft vor, die am Samstag verspätet eingetroffen und daher nicht ausgeführt waren, und es waren auch für verschiedene Spezialwerte, so vor allem für Montan- und Elektropapiere, kleine Kaufauf­träge neu eingegangen. Die optimistischen Betrach­tungen in der Presse, der Jahresbericht der Hessen- Nassauischen Industrie- und Handelskammern sowie der Hamburger Handelskammer, der Abschluß des Deoisenpaktes mit Holland, gute Berichte verschie­dener Gesellschaften und nicht zuletzt der Reichsbank­ausweis für die dritte Dezemberwoche waren an­regende Momente, zu denen noch der feste Verlauf der Neuyorker oamstagbörfe hinzukam. Die An­spannung der Reichsbank ist für eine dritte De­zemberwoche verhältnismäßig gering; der Gold- und Devisenbestand hat sich um 1,6 Millionen und die Deckung daher um 0,3 auf 27,2 o. H. erhöhen kön­nen. Das Interesse des Publikums für den Renten­markt hält weiter an, und auch dies gab der All- gemeintendenz natürlich eine Stütze.

Das herauskommende Material war ganz mini­mal, und die ersten Kurse zeigten daher über­wiegend Besserungen bis zu 1,5 v. H., verschiedentlich darüber. Rheinische Braunkohle lagen bei kleinem Angebot 2,5 o. H. schwächer. Auf­fallend fest lagen Chemische Heyden, die bei Plus- plus-Notiz 4,75 v. H. gewonnen und Akkumula­toren, die gleichfalls mit zwei Pluszeichen erschie­nen und zunächst ausgesetzt wurden. D-gegen waren einige Werte bis 2 v. H. schwächer. Reichsschuld- buchforderungen waren 0,5 bis 0,75 v. H. höher Im Verlaufe erhielt sich die freundliche Grund st immung, doch konnten sich die an­fänglichen Gewinne nicht immer behaupten, und es ergaben sich Rückgänge bis 1 v. H., man konnte aber im gleichen Umfange auch Besserungen fest­stellen. Akkumulatoren taxierte man 10 v. H. über Samstag. Am Geldmarkt war Tagesgeld in

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irtschast.

Anbetracht Des bevorstehenden Jahresultimos na­türlich steifer und nur mit 4,5, vereinzelt 4,40 o H. erhältlich. Der Ultimo dürfte aber infolge der rechtzeitig getroffenen Vorsorge glatt überwunden werden. Privatdiskonten blieben weiter angeboten. Reichswechsel per 25. März und Reichsschatzanwei- sungen per 15. Mai waren fast umsatzlos.

Sronffurt fest, aber still.

Frankfurt a. M., 27. Dez. (WTB. Drahtmel­dung.) Die Börse eröffnete nach der Feiertagsunter­brechung in überwiegend fefter Haltung. Die Umsatztätigkeit war bei Beginn sehr gering, da es an Kauforders seitens der Kundschaft fehlte und auch die Kulisse keine zusätzlichen Käufe vornahm. Auf Grund des festen Schluß der Neuyorker Sams­tagsbörse, des günstigen Reichsbankausweises für die dritte Dezember-Woche und der allgemein optimistischen Auslassungen in der Presse war die Stimmung zuversichtlich.

Einige Anregung boten die feste Veranlagung verschiedener Spezialpapiere, so besonders die er­neute Aufwärtsbewegung für Reichsbankanteile, die um 3,25 auf 146,25 anzogen, wobei man wie­der Auslandsinteresse festzustellen glaubte. Im Vordergründe des Interesses standen Elektropapiere. Rheinische Elektro-Mannheim lagen mit plus 7,50 sehr fest, ohne daß nennenswerte Umsätze stattsan- Den. Ferner lagen Schuckert und Lahmeyer mit plus 2,50 recht fest. Die übrigen Werte des Elektro­marktes wiesen Besserungen von 0,25 bis 0,50 auf, mit Ausnahme von Siemens, die 1 v. H. nach­gaben. Am Montanmarkt ist die Befestigung von Harpener Bergbau mit plus 2 v. H. erwähnenswert. Buderus und Jlse-B^rgbau-Genußscheine sowie Rheinstahl und Stahlverein eröffneten bis 1 v. H. freundlicher. Mannesmann blieb behauptet. IG.- Farben lagen mit 96,25 v. H. gut behauptet. Im übrigen eröffneten noch Rütgerswevke und Hapag um 0,50 bis 0,75 v. H. höher.

Am Rentenmarkt erhielt sich die feste Grund st immung. Das Geschäft war auch hier nur klein.

nur klein. Der Pfandbriefmurkt war ausgesprochen fest, wobei sich Materialmangel'zeigte. Die Kurse der Goldpfandbriefe lagen meist von 1 bis 1,50 d. H., die der Liquidationspfandbriefe und Kom­munalobligationen etwa von 0,50 bis 1 v. H. höher. Neben Käufen für den Jahresultimo wollte man auch solche für Tilgungszwecke bedachtet haben. Stadtanleihen und Jndustrieobligationen tendierten gleichfalls fest und von 0,50 bis 1 v. H. freund­lich. Deutsche Anleihen lagen dagegen ruhig, aber freundlich. Späte Reichsschuldbuchforderungen pen­delten zwischen 75,75 und 76,25 v. H. Von fremben Werten blieben Ungarische Goldrente (plus 0,30 v. H.) gefragt.

Während die zu Anfang bevorzugten Werte meist auf kleine Gewinnmitnahmen von 0,50 bis 1 o. H. nachgaben, macht« sich im Verlauf er- höhtes Interesse für de n Montan­markt bemerkbar, wo die Kurse überwiegend von 0,50 bis 1 v. H. anzogen und die Umsätze zum Teil recht lebhaft waren. Von sonstigen Papieren kcv men noch Zellstoff Waldhof, Deutsche Linoleum, Conti-Gummi und Scheideanstalt bis zu 2 v. H. hoher zur Notiz. IG.-Forben lagen etwas schwä­cher, ebenso bröckelten Siemens weiter ab. Tages­geld war infolge von Vorsorgen für den Jahres- Ultimo sehr leicht, so daß wieder größerer Ueber- stand verblieb.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 27. Dez. Auftrieb: 1099 Stück Rinder; 296 Ochsen, 72 Bullen, 371 Kühe, 320 Färsen, 712 Kälber, 120 Schafe, 4670 Schweine. Es wurden bezahlt: Ochsen: vollfleischig«, jün­gere 26 bis 28; ältere 23 bis 25; sonstige ooll- fteischige, jüngere 20 bis 22. Bullen: jüngere, voll- fleischige 24 bis 27; sonstige vollfleischige 21 bis 23. Kühe: jüngere, vollfleischige 22 bis 24; sonstige oollfleisch.ge 19 bis 21; fleischige 16 bis 18; gering genährte 12 bis 15. Färsen (Kalbinnen, Jungrin­der): vollfleischige, ausgemästete 26 bis 29; voll- fleischige 23 bis 25; fleischige 20 bis 22. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 33 bis 36; mittlere Mast- und Saugkälber 29 bis 32; geringe Kälber 24 bis 28. Schafe: Mastiämmer 23 bis 25; mittlere Mastlämmer und gut genährte Schafe 20 bis 22. Schwein«: vollfleischige Schweine, zirka 200 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 36 bis 40; vollfleischige Schweine, zirka 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 35 bis 39; fleischige Schweine, zirka 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 34 bis 38. Marktverlauf: Rinder und Schweine schleppend, Rückstand; Kälber und Schafe ruhig, geräumt.

Krofdorf, Wißmar, den 27. Dezember 1932.

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Die Beerdigung findet Donnerstag, den 29. Dez., nachm. 2V, Uhr statt

Statt Karten.

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Gießen, im Dezember 1932.

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