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Laubacher Protest bei der Reichsbahn.
Gegen die geplante Aufhebung des Lokomotivbahnhofs Laudas.
□ Laubach, 24. Dez. Vor kurzem teilte die Re i ch s b a h n d i r e k t i o n Frankfurt o. M. auf Anfrage der hiesigen Bürgermeisterei mit, daß betriebliche und wirtschaftliche Gründe sie zwinge, den Lokomotivbahnhof Laubach mit Einführung des Sommerfahrplans 1933 a uf- zuheben und den Betriebsmaschinendienst, der sonst von den in Laubach beheimateten Lokomotiv- bediensteten geleistet wurde, nach Hungen zu verlegen. Der von der Stadt sofort nach Frankfurt entsandten Kommission, die die Durchführung dieser Maßnahme für die Betroffenen als eine unerträgliche Härte und für die Stadt Laubach als einen großen wirtschaftlichen Schaden bezeichnete, wurde erklärt, daß eine nochmalige Nachprüfung der Sachlage erfolgen werde.
Zur Rechtfertigung des von der Stadtverwaltung erhobenen Protestes sei noch auf folgendes hingewiesen: Bon den hier ansässigen Lokomotivführern besitzen Dreioiertel eigene Häuser, die im Falle einer Versetzung leerstehen müßten, da in üaubach erfreulicherweise kein Wohnungsmangel herrscht. Weiterhin müßten die Betroffenen im Falle einer Versetzung einerseits die hohen, auf dem Grundbesitz ruhenden Lasten für ihre Hächer in Laubach und anderseits in Hungen — wenn für jeden überhaupt eine passende Wohnung sofort zu finden wäre — eine hohe Miete zahlen. Wenn nun der eine oder andere unter dem Druck dieser unerträglichen Mehrbelastungen zu dem Verkauf seines in Laubach liegenden Anwesens schreiten müßte, dann würde in der heutigen geldarmen Zeit höchstens ein Schleuderpreis erzielt werden, der nicht einmal bei manchem an die Höhe der Grundstücksbelastung heranreichen dürfte. Außerdem haben die Lokomotivführer meist größere Familien mit unversorgten Kindern. Es bedarf keiner besonderen Darlegung, daß in diesem Falle auch das allgemeine Milieu der ihrer Verantwortung bewußten und jederzeit pflichttreuen Lokomotivführer infolge der schweren wirtschaftlichen Schäden bedeutend herabgedrückt wird.
Bei der geplanten Versetzung würde die Reichsbahn auch gegen die von ihr seit Jahren geförderten Bodenständigkeit ihres Personals — dem der Erwerb von haus, und Grundbesitz immer nahegelegl wurde — arbeiten und hierdurch den grundbcsihenden Beamten selbst zum Verhängnis werden.
Hierbei darf nicht unerwähnt bleiben, daß mit der Versetzung des Lokomotivpersonals aus Laubach bald das übrige Zug- und Bahnhofspersonal folgen würde, wobei die Umwandlung des hiesigen Bahnhofs in einen solchen 4. Klasse nicht ausbleiben und das Bahnhofspersonal bis auf zwei Assistenten von Laubach verschwinden würde. Dann müßte auch das im Jahre 1923 von der Reichsbahn errichtete Vierfamilienhaus leerstehen, da hierfür hier keine weitere Verwendung ist.
Was aber sind die Ersparnisse aus den ins Auge gefaßten Derfetzungsmaßnahmen? Das Laubacher Lakomotrvpersonal, welches die seitherige Strecke weiter befahren wird, würde nicht unter den Abbau fallen, zumal es sich insgesamt um solche Angestellte handelt, die schon viele Jahre im Dienste der Eisenbahn stehen. Es müßten von der Dahnverwaltung dis nicht geringen Umzugskosten nach Hungen getragen werden. Auch damit kann gerechnet werden, daß die Reichsbahn-Gesellschaft infolge Fehlens von geeigneten Wohnungen in Hungen durch Errichtung von neuen Häusern dort zu weiteren unnötigen und großen Ausgaben schreiten müßte. Dazu kämen noch die Kosten für die vorgesehenen Leerfahrten, wofür täglich mindestens 24 Mark aufzuwenden sind. Man ist hier sehr interessiert, zu erfahren, ob und welche Ersparnisse bei eben vorgesehenen Maßnahmen sich ergeben. Das einzige Ersparnis könnte höchstens die von dem seitherigen Maschinen Heizer verdiente Nachtzulage von je 50 Pfennigen sein, wobei zu bemerken ist, daß ihm die Nachtdienshzeit bei seiner Tagesbeschäftigung in der Bahnarbeiterrotte noch in Anrechnung gebracht wird. Wenn es an dieser Nachtzulage liegen sollt«, dann wird die Stadt Laubach trotz all ihrer finanziellen Sorge noch diesen Betrag übernehmen.
Bei den Laubacher Feststellungen ist man zu dem Ergebnis gekommen, daß keine Aenderung des seitherigen Zustandes erforderlich ist.
Als ein Akt von „Zentralisation" kann es nicht angesehen werden, wenn lediglich eine lieber« Weisung des Laubacher Lokomotivpersonals von dem Betriebsamt Gießen nach Hanau (durch eine Versetzung nach Hungen) bezweckt werden soll. Eine solche Veränderung liegt auch zweifellos nicht im Interesse des hierdurch geschmälerten Maschinenamts in Gießen, welches der Laubacher Strecke schon über 40 Jahre ohne jegliche Betriebsstörung die Ablösung gegeben hat.
Die Laubacher Stadtverwaltung glaubt unter Hinweis auf den Ernst der Lage bei der maßgebenden Stelle ein besonderes Beschwerderecht zu haben, da sie im Jahre 1890 bei dem Bau der Strecke Hungen—Laubach und bei der Verlängerung der Bahnlinie über Laubach nach Mücke (1902) unter den beteiligten Gemeinden die größten Opfer gebracht hat. Von der 25 Kilometer langen Bahnstrecke Hungen—Laubach—Mücke liegen allein 8 Kilometer in der Gemarkung Laubach.
Ls dürfte sicher nicht die Absicht dec Reichsbahn-Gesellschaft fein, der Stadt Laubach jetzt eine Zurücksetzung oder gar Undank zuteil werden zu lassen, ganz abgesehen davon^ daß ein Abbau in Laubach wirklich nicht im Sinne der heule viel gerühmten Ankurbelung der Wirtschaft liegt.
Man hofft in Laubach, daß den rastlosen Bemühungen der Stadtverwaltung auch in dieser Sache ein guter Erfolg beschieden sein möge und hinsichtlich des Laubacher Lokomotiv-, Zug- und Bahnhofpersonals keinerlei für die Stadt nachteilige Aende- rungen vorgenommen werden.
Landkreis Gießen.
* Haufen, 27. Dez. In der hiesigen Zigarren- fabrik, Filiale der Finna Rinn & Cloos, Heuchelheim, die erfreulicherweise bis jetzt hier noch voll arbeitet, konnten dieser Tage außer Werkmeister Wilhelm Schmidt wieder zwei Arbeiterinnen,
Entlastung der Reichsbank.
Berlin, 27. Dez. (WTB. Funkspruch.) Bach dem Ausweis der Reichsbank vom 23. Dezember hat sich in der verflossenen Dankwvche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 102,6 Millionen auf 3054,4 Millionen Reichsmark verringert. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -Schecks um 61,0 Millionen auf 2545,7 Millionen Reichsmark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 34,9 Millionen auf 8,5 Millionen Reichsmark und die Lombardbestände um 7,3 Millionen auf 103,1 Millionen Mk. abgenommen, die Effekten- bestände um 0,6 Millionen auf 397,1 Millionen Mark zugenommen.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 30,5 Millionen Mark in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 29,2 Millionen auf 3371,2 Millionen Mk., derjenige an Ren- tenbankscheinen um 1,3 Millionen auf 399,3 Millionen Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 27,5 Millionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 386,3 Millionen Mk. eine Zunahme um 32,2 Millionen Mark an.
Die Bestände an Gold und deckungs- fähigen Devisen haben sich um 1,5 Millionen auf 917,6 Millionen Mk. erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 1,5 Millionen auf 800,1 Millionen Mk. zugenommen und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 83 000 Mk. auf 117,5 Millionen Mk. abgenommen.
Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am 23. Dezember 27,2 Prozent gegen 26,9 Prozent am Ende der Dorwoche.
Berlin fest.
Berlin, 27. Dez. (WTB. Funkspruch.) Die freundliche Stimmung, die schon den letz-
uärnlich Margarete Heller Wwe. (Hausen) und Anna Funk (Garbenteich) auf eine 2 5jährige Tätigkeit bei der Firma zurückblicken. Die Firma ließ jedem Arbeitsjubilar eine Anerkennungsurkunde und ein namhaftes Geldgeschenk durch Geschäftsführer Albert Rinn (Heuchelheim) überreichen.
y. Staufenberg, 24. Dez. Heute nachmittag erlitt ein Autobesitzer von Marburg, der zum Weihnachtsfeste zu Derwandten nach Frankfurt fahren wollte, in der Rähe von Kirchberg infolge der Glätte einen Unfall, der noch glimpflich abging. Das Auto rutschte und fuhr gegen einen Daum. Die Insassen, Frau und Kinder, erlitten nur geringfügige Hautabschürfungen. Die Familie konnte mit der Eisenbahn die Reise fortsetzen.
Aöam-Opel-Gedächtnisstistung.
' Rüsselsheim, 24. Dez. Dor 70 3ahren legte Adam Opel mit dem Dau seiner ersten Rähmaschine den Grundstein zu den Opelwerken, die trotz der kritischen Zeit ununterbrochen über 6000 Arbeiter und Angestellte in Rüsselsheim beschäftigen. Aus diesem Anlaß spendeten Geheimrat Dr.-3ng. e. h. Wilhelm von Opel, Dr.- 3ng. e. h. Fritz Opel und die Erben der Brüder Carl und Heinrich von Opel eine Million Mark zu einer Adam-Opel-Gedächt- n i s st i f t u n g. Die Qldam Opel AG. hat ihrerseits, da die augenblicklichen Verhältnisse nicht dazu anefctan sind, große Feste zu feiern, in dankbarer Erinnerung an den verdienstvollen Gründer ihres Werkes und seine treue Mitarbeiterin Sophie Opel einen weiteren Betrag von einer Diertelmillion Mark zum gleichen Zwecke zur Verfügung gestellt. Alle Einkünfte aus dieser Stiftung, die künftig nach Möglichkeit weiter ausgebaut werden soll, dienen dazu, langjährigen Werksangehörigen, die wegen Alter oder 3nvalidität ausscheiden mußten, regelmäßige Zuwendungen neben den ihnen aus staatlichen Versicherungen gewährten Renten zu machen. Die hochherzige Stiftung beweist die Zuversicht der Leitung der Adam Opel AG., das große Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit den Werksangehörigen durch eine schwere Gegenwart einer neuen Blüte entgegenführen zu können.
ten Tag vor den Feiertagen geherrscht hatte, hielt auch heute an. Zwar war das Geschäft im allgemeinen nicht sehr umfangreich, doch lagen bei den Banken noch Kauforders der Kundschaft vor, die am Samstag verspätet eingetroffen und daher nicht ausgeführt waren, und es waren auch für verschiedene Spezialwerte, so vor allem für Montan- und Elektropapiere, kleine Kaufaufträge neu eingegangen. Die optimistischen Betrachtungen in der Presse, der Jahresbericht der Hessen- Nassauischen Industrie- und Handelskammern sowie der Hamburger Handelskammer, der Abschluß des Deoisenpaktes mit Holland, gute Berichte verschiedener Gesellschaften und nicht zuletzt der Reichsbankausweis für die dritte Dezemberwoche waren anregende Momente, zu denen noch der feste Verlauf der Neuyorker oamstagbörfe hinzukam. Die Anspannung der Reichsbank ist für eine dritte Dezemberwoche verhältnismäßig gering; der Gold- und Devisenbestand hat sich um 1,6 Millionen und die Deckung daher um 0,3 auf 27,2 o. H. erhöhen können. Das Interesse des Publikums für den Rentenmarkt hält weiter an, und auch dies gab der All- gemeintendenz natürlich eine Stütze.
Das herauskommende Material war ganz minimal, und die ersten Kurse zeigten daher überwiegend Besserungen bis zu 1,5 v. H., verschiedentlich darüber. Rheinische Braunkohle lagen bei kleinem Angebot 2,5 o. H. schwächer. Auffallend fest lagen Chemische Heyden, die bei Plus- plus-Notiz 4,75 v. H. gewonnen und Akkumulatoren, die gleichfalls mit zwei Pluszeichen erschienen und zunächst ausgesetzt wurden. D-gegen waren einige Werte bis 2 v. H. schwächer. Reichsschuld- buchforderungen waren 0,5 bis 0,75 v. H. höher Im Verlaufe erhielt sich die freundliche Grund st immung, doch konnten sich die anfänglichen Gewinne nicht immer behaupten, und es ergaben sich Rückgänge bis 1 v. H., man konnte aber im gleichen Umfange auch Besserungen feststellen. Akkumulatoren taxierte man 10 v. H. über Samstag. Am Geldmarkt war Tagesgeld in
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irtschast.
Anbetracht Des bevorstehenden Jahresultimos natürlich steifer und nur mit 4,5, vereinzelt 4,40 o H. erhältlich. Der Ultimo dürfte aber infolge der rechtzeitig getroffenen Vorsorge glatt überwunden werden. Privatdiskonten blieben weiter angeboten. Reichswechsel per 25. März und Reichsschatzanwei- sungen per 15. Mai waren fast umsatzlos.
Sronffurt fest, aber still.
Frankfurt a. M., 27. Dez. (WTB. Drahtmeldung.) Die Börse eröffnete nach der Feiertagsunterbrechung in überwiegend fefter Haltung. Die Umsatztätigkeit war bei Beginn sehr gering, da es an Kauforders seitens der Kundschaft fehlte und auch die Kulisse keine zusätzlichen Käufe vornahm. Auf Grund des festen Schluß der Neuyorker Samstagsbörse, des günstigen Reichsbankausweises für die dritte Dezember-Woche und der allgemein optimistischen Auslassungen in der Presse war die Stimmung zuversichtlich.
Einige Anregung boten die feste Veranlagung verschiedener Spezialpapiere, so besonders die erneute Aufwärtsbewegung für Reichsbankanteile, die um 3,25 auf 146,25 anzogen, wobei man wieder Auslandsinteresse festzustellen glaubte. Im Vordergründe des Interesses standen Elektropapiere. Rheinische Elektro-Mannheim lagen mit plus 7,50 sehr fest, ohne daß nennenswerte Umsätze stattsan- Den. Ferner lagen Schuckert und Lahmeyer mit plus 2,50 recht fest. Die übrigen Werte des Elektromarktes wiesen Besserungen von 0,25 bis 0,50 auf, mit Ausnahme von Siemens, die 1 v. H. nachgaben. Am Montanmarkt ist die Befestigung von Harpener Bergbau mit plus 2 v. H. erwähnenswert. Buderus und Jlse-B^rgbau-Genußscheine sowie Rheinstahl und Stahlverein eröffneten bis 1 v. H. freundlicher. Mannesmann blieb behauptet. IG.- Farben lagen mit 96,25 v. H. gut behauptet. Im übrigen eröffneten noch Rütgerswevke und Hapag um 0,50 bis 0,75 v. H. höher.
Am Rentenmarkt erhielt sich die feste Grund st immung. Das Geschäft war auch hier nur klein.
nur klein. Der Pfandbriefmurkt war ausgesprochen fest, wobei sich Materialmangel'zeigte. Die Kurse der Goldpfandbriefe lagen meist von 1 bis 1,50 d. H., die der Liquidationspfandbriefe und Kommunalobligationen etwa von 0,50 bis 1 v. H. höher. Neben Käufen für den Jahresultimo wollte man auch solche für Tilgungszwecke bedachtet haben. Stadtanleihen und Jndustrieobligationen tendierten gleichfalls fest und von 0,50 bis 1 v. H. freundlich. Deutsche Anleihen lagen dagegen ruhig, aber freundlich. Späte Reichsschuldbuchforderungen pendelten zwischen 75,75 und 76,25 v. H. Von fremben Werten blieben Ungarische Goldrente (plus 0,30 v. H.) gefragt.
Während die zu Anfang bevorzugten Werte meist auf kleine Gewinnmitnahmen von 0,50 bis 1 o. H. nachgaben, macht« sich im Verlauf er- höhtes Interesse für de n Montanmarkt bemerkbar, wo die Kurse überwiegend von 0,50 bis 1 v. H. anzogen und die Umsätze zum Teil recht lebhaft waren. Von sonstigen Papieren kcv men noch Zellstoff Waldhof, Deutsche Linoleum, Conti-Gummi und Scheideanstalt bis zu 2 v. H. hoher zur Notiz. IG.-Forben lagen etwas schwächer, ebenso bröckelten Siemens weiter ab. Tagesgeld war infolge von Vorsorgen für den Jahres- Ultimo sehr leicht, so daß wieder größerer Ueber- stand verblieb.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 27. Dez. Auftrieb: 1099 Stück Rinder; 296 Ochsen, 72 Bullen, 371 Kühe, 320 Färsen, 712 Kälber, 120 Schafe, 4670 Schweine. — Es wurden bezahlt: Ochsen: vollfleischig«, jüngere 26 bis 28; ältere 23 bis 25; sonstige ooll- fteischige, jüngere 20 bis 22. Bullen: jüngere, voll- fleischige 24 bis 27; sonstige vollfleischige 21 bis 23. Kühe: jüngere, vollfleischige 22 bis 24; sonstige oollfleisch.ge 19 bis 21; fleischige 16 bis 18; gering genährte 12 bis 15. Färsen (Kalbinnen, Jungrinder): vollfleischige, ausgemästete 26 bis 29; voll- fleischige 23 bis 25; fleischige 20 bis 22. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 33 bis 36; mittlere Mast- und Saugkälber 29 bis 32; geringe Kälber 24 bis 28. Schafe: Mastiämmer 23 bis 25; mittlere Mastlämmer und gut genährte Schafe 20 bis 22. Schwein«: vollfleischige Schweine, zirka 200 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 36 bis 40; vollfleischige Schweine, zirka 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 35 bis 39; fleischige Schweine, zirka 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 34 bis 38. — Marktverlauf: Rinder und Schweine schleppend, Rückstand; Kälber und Schafe ruhig, geräumt.
Krofdorf, Wißmar, den 27. Dezember 1932.
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Die Beerdigung findet Donnerstag, den 29. Dez., nachm. 2V, Uhr statt
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Gießen, im Dezember 1932.
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Gießen, den 24. Dezember 1932. Bürgermeisterei Gießen. I. D.: Dr. Hamm.


