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27/09/1932 Frühausgabe
 
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SJL-fpoit

Gießener Segelflieger in -er Rhön.

334 Eegelflugstarts. - 18 Segelflieger legten Prüfungen ab.

Aach der Rückkehr der Jungflieger des Ver­eins für Luftfahrt in Gießen (DLD.) von der Schulungswoche in Aßlar, die leider sehr unter der ungünstigen Witterung gelitten hatte, wurde in der Gruppe sofort mit dem Dau eines neuen Schulflugzeuges, TypeZögling", und dem Dau eines Segelflugzeuges, TypeFalke", sowie mit dem Dau eines dazu gehörigen Transportwagens begonnen. Die Gruppe mußte das Fluggerät auf jeden Fall bis August fertigstellen, da ein

Schulungslehrgang auf der Vasserkuppe

in der Rhön zu diesem Zeitpunkte beginnen sollte. Mit großem Fleiß ging die Gruppe an die gestellte Aufgabe, es war notwendig, manche Rächt durchzuarbciten, um rechtzeitig mit den Flugzeugen fertig zu sein. Am 9. August wurden die beiden Schulflugzeuge, TypeZög­ling", auf dem von der Firma Poppe in dankens­werter Weise zur Verfügung gestellten Last­kraftwagen verladen. In der Frühe des 10. August wurde die Wasserkuppe erreicht. Das Segelflug­zeugFalke" konnte erst einige Zeit später auf dem neu hergestellten Transportwagen zur Rhön befördert werden. Dei der vorgeschriebenen amt­lichen Llbnahme dieser Maschine durch den Bau- Prüfer wurde die saubere und sorgfäl­tige Arbeit, die unter sachkundiger Leitung von Lehrmeister S ch e p P insbesondere von den Jungfliegern Jahnke, Schmidt und Schell­ing geleistet wurde, besonders anerkannt.

Im Gegensatz zu der Schulungswoche in Aßlar waren die Wind- und Wetterverhältnisse auf der Wasserkuppe denkbar günstig. Unter Leitung der Turnlehrer König und E tz konnte fast jeder der auf der Rhön anwesenden 18 Gruppenmitglieder eine Prüfung ablegen. Arz- bächer, Hofacker, Horst, Reinewald, Schmidt- Albrecht und Fräulein Will legten die ^-Prü­

fung ab, Daerner, Eh, Grusemann, Jüngst und Scheuing die Z-Prüfung. Den zur Er­langung des amtlichen Segelflugzeugführerscheins erforderlichen vorletzten Flug führte Turnlehrer König aus, leider drehte dann aber der Wind, so daß die Prüfung nicht vollendet werden konnte.

Während des Schulungslehrganges wurden ins­gesamt ausgeführt:

334 Starts mit einer Gesamtflugdauer von 83 Minuten,

darunter 7 Flüge, 26 Z-Flüge, 1 OFlug und 1 Segelslug zur Erlangung des amtlichen Segel- flugführerscheinÄ. Als Beweis dafür, daß die Schulung mit besonderer Gewissen­haftigkeit erfolgte, ist die Tatsache festzustel­len, daß bei den zahlreichen Flügen nur eine ein­zige Druchlandung zu verzeichnen ist. Die hier­durch notwendig gewordenen Ausbesserungsarbei­ten konnten an Ort und Stelle innerhalb eines Tages vorgenommen werden, so daß eine Ver­zögerung in der Schulung nicht eintrat.

Rach der Rückkehr von der Rhön erwartet die G.ruppe neue Arbeit: sämtliche Maschinen müs­sen überholt werden, um im Herbst neue Auf­gaben erfüllen zu können.

Aus der Tätigkeit der Gießener Motorflieger.

Die Südwe st deutsche Sportflieger- Vereinigung (Motorflugsportgruppe des Vereins für Luftfahrt in Gießen) veranstaltete Flugtage in Hersfeld, Daden-Baden, Wasserburg am Inn, Tittmoning in Bayern, Passau, Helm­stedt in Draunschweig, Hulst in Holland, Dlan- kenburg, Dernburg in Braunschweig, Verght in Holland und in Dülken. Der nächste S p r sch­abend findet am 5. Oktober in dem Flughafen­gebäude statt.

Zwei schwer erkämpfte Siege.

Gprelvereinigung 19001. gegen Breidenbach I. 4:1 (0:1).

Diele Zuschauer hatten sich auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe eingefunden. Dem Spiel 1900 gegen Breidenbach sah man mit besonderer Span­nung entgegen. Ausgezeichnete Witterungsver­hältnisse und der in gutem Zustand befindliche Platz begünstigten den Spielverlauf. 1900 trat in folgender Aufstellung an: Schlarb II.; Luft, Lip­pert: Blum, Schlarb I., K. Schmidt; Best, Goebel, Heilmann, Teiler, Jäckel. Die Elf zeigte mehr als sonst und siegte verdient. Die Blauweißen waren den Gästen technisch und taktisch überlegen und die Breidenbacher hielten das Spiel nur durch ihren Eifer und ihre unverwüstliche Konstitution offen. (Gleichwohl die Gäste nicht schlecht waren und einen durchaus ernsten Gegner darstellten!) Schlarb im Tor der Spielvereinigung war nicht ungeschickt, Lippert und Luft waren sehr eifrig, die Läuferreihe fand sich überraschend gut zu­sammen und bediente den Sturm immer wieder mit Vorlagen, im Sturm selbst fiel Jäckel ziem­lich ausi das Jnnentrio war gut, konnte sich jedoch gegen die ausgezeichnete, ruhige Ver­teidigung der Gäste nicht immer durchsetzen. Erst die letzten 15 Minuten entschieden das Spiel. Die Gäste hatten in ihrem Mittelläufer den besten Mann. Die Breidenbacher fühlten sich durch den Schiedsrichter benachteiligt und liehen das beim Schlußimf auf wenig schöne Weise wissen. Tat­sächlich war der Schiedsrichter nicht sehr sicher.

Der Spielverlauf sah zu Beginn die 1900er drückend überlegen. Die Gäste liehen sich aber nicht überraschen, fanden sich schnell, gingen ihrer­seits zur Offensive über gleichverteiltes Feld­spiel bestimmte aber den flott und hartnäckig ge­führten Kampf. Schlarb wehrte einigemale vor­züglich ab. Die Blauweihen vergaben vor dem Tore einige Chancen. Plötzlich kamen die Brei­denbacher durch. Zwar sah die Situation nicht sehr gefährlich aus, aber ein Deckungssehler der Verteidigung ließ den Mittelstürmer der Gäste zum Schuß kommen. Schlarb, völlig überrascht, lieh den Ball passieren. Run war 1900 um den Ausgleich bemüht. Die Pause kam. 1:0 für Brei­denbach.

Unverändert scharfes Tempo bestimmte auch die zweite Hälfte. Die 1900er konnten aber die Ver­

teidigung nicht überwinden. Geraume Zeit ver­ging, ausgefüllt von hartnäckigstem Kampf. Je­den Augenblick erwartete man den Ausgleich. Dann brach der Bann. Im Anschluß an einen Eckball köpfte Lippert zum ersten Erfolg für 1900 ein. Jetzt erst schien der Kampf um die Punkte zu beginnen. Die 1900er tauten sichtlich auf. Ein anderer Geist beseelte auf einmal die Mannschaft und entschied das Spiel. Wenige Minuten nach dem Ausgleichstor hatte Lippert wieder Gelegen­heit, durch einen Kopfball erfolgreich zu sein. Dann gab Best eine schöne Flanke nach innen; Goebel schoß entschlossen ein. Die Breidenbacher wurden unruhig und verloren den Zusammen­hang. Schließlich konnte Jäckel in der Zusammen­arbeit mit Heilmann zum vierten Male erfolg­reich sein. Die Bemühungen der Gäste blieben während der wenigen Minuten bis zum Schluß erfolglos. Cs wurde fair gespielt. Die Blauwei­ßen verdienten ein Gesamtlob und die Gäste alle Achtung.

BfB.I.Boiienhorn I. 6:1 (0:1).

Für die Grün-Weihen waren Austragungsort und Sportplatz unbekannte Größen. Weder in Privat- noch in Verbandsspielen sind die Gieße­ner mit ihrem sonntäglichen Gegner zusammen­getroffen. Allerdings war man hinreichend ge­warnt. Die VfBer traten die Fahrt ohne Leut­heuser an, für ihn spielte Mattern. Die Grün- Weihen verdienen ein Gcsamtlob. Der Gastgeber wählte den Wind als Bundesgenossen, außerdem hatte er den abschüssigen Teil des Platzes für sich. Es ergaben sich somit zwei grundverschiedene Spielhälften. Vom Anstoß ab entwickelte sich ein schnelles, abwechslunZtzreiches Spiel, das zumeist ausgeglichen war. Beide Parteien hatten Chancen, aber auch beide Gegner verfügten über schlag­sichere Verteidigungen. VfB. hatte schwer zu kämpfen, da der Wind bließ und bergauf zu spielen war. Kurz vor Schluß der ersten Spiel­zeit gelang es Bottenhorn, in Führung zu gehen. VfB's Sturm konnte bis dahin nichts erreichen, obwohl Läuferreihe und Sturm sich redliche Mühe gaben und die VfB'er die technisch besseren waren. Die meisten Schüsse gingen knapp daneben. So­fort nach Beginn der zweiten Spielhälfte zog VfB. durch Ritter gleich. Wie auf ein Signal hin lebten die Grün-Weihen auf und Angriff auf

Angriff rollte vor das gegnerische Tor. Ritter schoh in kurzen Abständen zwei weitere Tore. Bottenhorn war durch diese Erfolge sehr ver­blüfft; anscheinend kann der sonntägliche Gegner keinen Spielverlust ertragen, denn er brachte nun eine mehr als harte Rote ins Spiel, nicht zuletzt auch verschuldet von einem undisziplinierten Publikum. Es half aber alles nichts, VfB. war in Fahrt; Wilhelm schoß noch zwei Tore und gegen Schluh brachte Fehling den 6. Treffer an. Die Grün-Weihen hatten einen schweren Kampf bestanden und einen zweifellos eindrucksvollen Sieg errungen. Leider wurde die Freude an dem Spiel durch häßliche Szenen getrübt. Der Schiedsrichter hatte große Mühe, das Spiel unter Dach und Fach zu bringen.

Boxsieg GchmelingsüberMickey Walker

Vor 40 000 Zuschauern boxte gestern abend Max Sch m e l i n g gegen den früheren Weltmeister im Mittelgewicht, Mickey Walker. In der achten Runde wurde der Deutsche zum Sieger durch tech­nischen Knockout ausgerufen, nachdem Walker bis dahin dreimal zu Boden mußte.

prenn verliert in Montreux.

Der deutsche Spitzenspieler Daniel Prenn wurde bei den Meisterschaften von Montreux mit seinem Partner Lund im Herren-Doppel von Fisher-Maneff 4:6, 6:4, 8:6 geschla­gen. Mit Frau v. Rezniczek unterlag er im Ge­mischten Doppel 6:4, 7:5 Frl. Payot-Fisher.

Wirtschaft.

* Die Industrie stellt ein. Die Firma Ludwig Krumm AG., Gold-Pfeil, in Offen­bach a. M., hat auf Grund der Rotverordnung ihre Arbeitszeit von 48 auf 43 Stunden verkürzt. Rach dieser Maßnahme wurden in den letzten 14 Tagen über 100 Arbeiter neu eingestellt. In der Fuldaer Industrie sind in den letzten Wochen verschiedene Reueinstellungen vorgenom­men worden. So haben die Fuldaer Emaillier­werke 84 Personen neu eingestellt, die Fuldaer Gummiwerke 34 Reueinstellungen vorgenommen und die Fuldaer Wachsindustrie die Belegschaft insgesamt um 68 Köpfe vermehrt.

* Arbeitsstreckung im Mansfeld er Bezirk. Zur Verminderung der Arbeitslosig­keit im Mansfelder Land hat die Mansfeld AG. für Bergbau und Hüttenbetrieb angeregt, daß die Belegschaften der Mansfelder Kupferbetriebe in eine besondere Form der Arbeitsstreckung ein­willigen. Es soll auf diese Weise die Möglichkeit geschaffen werden, für Anfang Oktober etwa 600 Leute neu einzustellen. Die Verhandlungen sind noch im Gange, werden aber voraussichtlich noch im Laufe dieser Woche zum Abschluß kommen.

frankfurter Abendbörse schwächer.

Frankfurt a. M., 26. Sept. Die Abendbörse lag nahezu geschäftslos, da weder vom Publikum Orders, noch Anregungen von irgend­einer Seite vorlagen. Die Tendenz war weiter etwas schwächer, und im Vergleich zu dem matten Berliner Schluß gaben die Kurse meist weiter nach. Einige Verstimmung löste der er­neute Kursrückgang für Kunstseideaktien aus, von

denen Bemberg 1,5 Proz. einbühten und auch Aku über 1 Proz. schwächer lagen. An den übrigen Marktgebieten betrugen die Verluste von 0,25 bis 0,75 Prozent. Schiffahrtswerte blieben auf dem ermäßigten Mittagsniveau ziemlich unverändert. Im Verlaufe bröckelten die Kurse weiter ab. Kunstseideaktien blieben offeriert und Bemberg verloren weitere 1 Proz., wobei Zusammen­legungsgerüchte verstimmten.

Am Rentenmarkt blieb die Stimmung freundlich. Für Gold- und Liquidations­pfandbriefe erhielt sich das Interesse bei leicht an­ziehenden Kursen. Reichsschuldbuchforderungen konnten sich um 0,25 bis 0,50 Proz. erholen, wa­ren aber am Schluß der Börse zu 65 Prozent für späte Fälligkeiten angeboten. Deutsche Anleichen lagen vernachlässigt. Von Stadtanleihen kamen die ehemals 8prozentigew jetzt 6proz. Frankfur­ter Schahanweisungen, die heute mittag gesucht, aber Rotiz waren, mit 71 Proz. um 5 Prozent höher gegen den letzten Kurs am Samstag zur Rotiz. Don ausländischen Stadtanleihen zogen Lissabon und Budapest je 0,75 Proz. an. Reu­besitzanleihe 6,65, Altbesitzanleihe 55,75, Schuh- gebietsanleiche 5,0750, Lissabon Stadtanl. von 1886 23,50, Budapester Stadtanl. von 1914 33,50, 6proz. Frankfurter Schatzanweisungen 71, 6proz. Franks. Hyp. Bank Gold Reihe 8 bis 10 75,50, 6proz. Rhein. Hyp. Bank Gold Reihe 5 bis 9 75,25, Reichsbank 127, Gelsenkirchen 39,50, Rhein- stahl 68,50, Stahlverein 18,40, Aku 60,50, Bem­berg 66 bis 65, Dt. Linoleum 49,50, Licht <k Kraft 88,50, JG.-Farben 100,65 bis 100,40, Lahmeyer 113,50, Hapag 17,65, Rordd. Lloyd 18,65

Die Hefrag im Jahre 4931.

Verlust-Abschluß. - Herabsetzung des Aktienkapitals.

Rach dem Geschäftsbericht 1931 der Braun- kohlen-Schwel-Kraftwerke Hessen- Frankfurt AG. (Hefrag) in Wölfers­heim war im Berichtsjahre erstmalig der von 8 auf 14 Oefen erweiterte Schwelwerks­betrieb während der ganzen Berichtszeit im Gange. Das Schwelwerk erbrachte, ebenso wie die Dergwerksbetriebe, die erhofften Ausbeuten. Die Produktion von Schwelteer und L e i ch t ö l betrug 1931: 44 756 (1930: 27 333) Tonnen, die Erzeugung elektrischer Arbeit 113 422 500 (73 355 900) Kilowattstunden, davon wurden an Dritte abgeseht 95 336 931 (62 436 103) Kilowatt­stunden. An Fremdstrom wurden 59 ICO (1489000) Kilowattstunden bezogen. Die Gesellschaft wurde von dem allgemeinen Rückgang im Stromver­brauch infolge fester Lieferungsverträge nicht be­troffen. Seit Mai 1931 ist eine Tagebau-Anlage im Betrieb, deren Ergebnisse den Erwartungen entsprechen.

Stark gelitten hat die Gesellschaft unter dem Preissturz auf dem Markte des Schwelteers und Leichtöls, der 1932 eine weitere Verschärfung erfuhr.

2rn Jahre 1931 entstand daher ein Verlust von 1 912732 Mk., der sich um den Verlust- Vortrag aus 1930 von 2 321 694 Mk., um Sondcr- abschreibungen (insbesondere auf die stilliegende Raffinerie Frankfurt a. M.) in Höhe von 265 574 Mark, um Rückstellungen aus Pensionsverpflich­tungen von 200 000 Mk. und um allgemeine Rückstellung in Höhe von 200 000 Mk. auf 4 900 000 Mk. erhöht. (Jrn Vorjahre Zu­weisung zur Erneuerungsrücklage 1 080 000 Mk.) Zur teilweisen Deckung des Verlustes beschloß die in Berlin abgehaltene Generalversammlung,

das Aktienkapital von 10,0 auf 7,5 Millionen

Reichsmark durch Einziehung von 2,5 Millionen

Reichsmark von der Preußen-Elektra zur Ver­fügung gestellter Aktien herabzusehen.

Ferner hat die Preußen-Elektra zum Zwecke der Bilanzbereinigung einen verlorenen Zu­schuß von 2 000 000 Mk. geleistet, der in der Preag-Bilanz bereits berücksichtigt war. 400 000 Mark werden als Verlust auf neue Rechnung vorgetragen.

Einem Betriebsergebnis von 1 790000 (1 950 000) Mk. stehen u. a. Handlungsunkosten von 370 000 (360 000) Mk., Zinsen und Kurs­differenzen von 1 560 000 (i. V- Zinsen 970 000) Mark und Abschreibungen von insgesamt! 630 000 () Mk. gegenüber. In der Bilanz ist u. a. das herabgesetzte Aktienkapital mit 7 500 000 (10 000 000) Mark ausgewiesen, die Erneuerungsrücklage mit 3 410 000 (2 100 000) Mk., Gläubiger mit 1 180 000 (1 910 000) Mk., Akzepte mit 360 000 (1 040 000) Mark, Bankschulden 9 630 000 Mk. (i. D. nicht ge­sondert ausgewiesen). Erstmalig ist eine 7proz. Obligationsen-Anleihe von 10 000 000 sfr. ent­halten, die eine Gesamtlaufzeit von zehn Jahren hat und mit 8 220 000 Mk. ausgewiefen ist. (I. D. Darlehensgläubiger 16 890 000 Mk.) Anlagewerte stehen mit insgesamt 28 200 000 (24 250 000) Mk. zu Buche, Beteiligungen mit 990 000 () Mk., Vorräte mit 420 000 (560 000) Mk., Schuldner mit 1 000 000 (870 000) Mk.

Die Generalversammlung hat die Regularien genehmigt. An Stelle des durch den Tod aus­geschiedenen Ministerialrats Wi irdisch sind die Herren H o e s ch e n und Petereit in den Vorstand eingetreten. Rachdem

langfristige Verträge zur Sicherung des Skrom- abfahes abgeschlossen

wurden, schweben noch Verhandlungen mit dem Ziele einer vorteilhafteren Verwer­tung der übrigen Erzeugnisse der Ge­sellschaft. Erforderlichenfalls wird eine wei­tere Kapitalumstellung zu erwägen sein«

Kurszettel 6er Berliner und Frauksurier Börse.

Sie hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Sranlfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a.M.

.Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

Schluß­kurs

Abend- börse

Schluß» lurs

(Schluß!. Mittag. börse

Schluß» kurs

Schlußk. Abend» börse

Echluß- kurs

Schluß!. Mittag» börie

Schluß» kurs

Schlußk. Abend» börse

Schluß» lurs

Schluß». Mittag» börse

24-September

26-September

Amtliche Notierung

Geld | 25riet

Amtliche Notierung

Geld | Ärie-

Saturn

24.9.

26.9.

24.9.

26-9.

Oatum

24.9, l 26.9.

24-9.

26-9.

Oatum

24.9.

26.9.

24.9.

26.9.

6% Deutsche Relchsanlcihev.192, 6% ehem. 7 %5)t Reichsanl. ö .1929 6>/2% Young.Anleihe von 1930 . Deutsche Anl.-Ablös.'Schuld mit

69

63,75

55,85

6,75

58,5

51,25

73,9

73,25

79,5

79

90,75

90,75

63 79,5 64,25

55,75

6,65

58

51,5

75,5

79,9

79,45

71,65

69

78,5

63,9

55,75

6,75

50,75

70,75

68

79,5

64,25

55,8

6,65

50,5

71,5

vamburg-Amerna >43tue. . . . u

Hamburg.Südam. Dampfschiff. 0 Hansa Dampsjchiss . . . <

Norddeutscher Lloyd.....<

91.®. jur Verkehrswesen Akt. . 0

Berliner Handelsgesellschaft . 4

Commerz- und Prival-Bank . 0

Darmstädter und Nationalbanl 0

Deutsche Bank und

Disconlo-Gesellschast. . o

Dresdner Banl...... o

Reichsbant........1

91.15.®...........0

Bergmann.........0

Elektr. LleserungSgesellschast. 6

Licht und Kraft...... 6

Felten & Guilleaume.... 0

Gescllschast für Elektrische

Unternehmungen .... 4

Rheinische Elektrizität ... SD

Schuckert & Co....... 0

Siemens & Halske..... 9

Lahmeyer L Co....... 10

Budcriu,..........4

Deutsche Erdöl.......5

Gelsenkirchener.......8

Harpener..........O

Hoesch Eisen.........6

Ilse Bergbau.......10

Ilse Bergbau Genüsse.....

19

19,9

43,5

91

54.75

75,75

62,5 126,65

35,65

72

89

60,5

73,75

73,75

77,5

135

116,5

17,65

18,65

43

91

54,25

75,5

62,25

127

33,75

71

88,5

59,5

74

73

76,5 135,5

113,5

18,13

36 14,25

19,9

43,5

92 54,75

75,75 62,5

127

35,25

21 71,5 88,75

60

74,13 73,5 77.5

135,75 116,25

17,75

34.5

18,65

43,25

92

54,25

75,5 62,25 127,5

33,5

89,13

58,9

74,25 74

77,25 135,25

112,5

Rieben Montan......7,.

19,25

18,5 109,25 113,75

172

101,75

136

29,5

43,75

37.13

56

53,5

25

62

73

44,75

30,5

20,25

50,5

47

26 54

125

18,4

18,5

109

114

173

100,4

135,75

30

43,5

36,5

56,75

54

5,25

60,5

68

45,75

31

21

49,5

47,5

184,5

125

19,65 18,13 108.9

114

170,5

101,25

29,65

43,9 38

56,4

56

62,5 72,75 44,75

30,9

92,9

21

50,5

37,75

48

182,5

25,25

123,5

18,75

18

109,25

116 173

100,9

29,9 43,75

57,25

55

61,4

67,5

45,25

31,75

92,75

21

49

37,75

48

181,5

25,4

Helsingfors . Wien. . . . Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . Oslo.... Kopenhagen. Stockholm London. . . Buenos Aires Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Parts . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio be Jan.. Jugoslawien. Lissabon . .

51,95 12,465

3,057

169,23

73,33

75,57

74,73

14,57 0,906

4,209

58,34

21,60

16,49

81,16

34,47

81,82 0,999 0,308

6,344

13,29

b.Zöb 52,05

12,485

3,063 169,57

73,47

75,73

74,87

14,61 0,910 4,217

58,46

21,64

16,53

81,32

34,53

81,98 1,001 0,310

6,356

13,31

Banknoten

b ,214 51,95

12,465

3,057 169,18

73,28 75,52 74,68

14,553 0,904 4.209 58,34 21,60

16,485 81,13 34,42 81,82 1,009 0,308 6,294

13,27

6/286 52,05

12,485

3,063

169,52 73,42 75,68 74,82

14,595 0,908 4,217 58,46

21,64

16,525 81,29 34,48 81,98

1,011 0,310 6,306

13,29

Bereinigte Stahlwerke .... 0

Otavi Minen....... 0

Kaliwerke Aschersleben ... 6

Kaliwerke Westeregeln ... 6

Kaliwerke Salzdetfurth . . 9

I. G. Farben-Jndustrte . . . 7

Scheidcanstalt.......10

Goldschmidt.........0

Rütgerswerke........0

Metallgeiclllchast.......0

Phllipp Holz mann......0

Zementwerk Heidelberg. ... 4

Ccmentwcrk Karlstadt.....0

Wayb & Freytag......0

Schultheis Patzenhofer ... 0

Aku (Allgemeine Kunstseide) 0

Bemberg ......... 0

Zellstoff Waldhos..... o

Zellstoss Aschaffenburg ... 0

Dessauer Gas........?

Daimler Motoren......o

Deutsche Linoleum .....o

Orenstein & Koppel.....o

Leonhard Ttetz........

SvenLka...... o

Desgl. ohne Auslos.-Rechte . . 6% ehem 8%£>efi- Bolksstaat 1929 (iTirttahlb 102%)......

Oberhejsen Provinz-Anleihe mit Auelos.-Rechten......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl Golvvte. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Banl

Goldvie 16 unkündbar bis 1936

6yt% ehem. 4Vt% Franks.Hyp.- Banl t'iau Piauvbricse .

6/t% ehem. 4 Rheinische Hnv.-Bank-Liqu.-Goldpse. .

6% ehem 8% Br. Landcsviand. briesanstw' Bsandbriese R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand, briesanttall, Pfandbrieie R. 10

3erHn, 26. September

Geld

Brief

4% Oesterretchtsche Goiorenie .

4,20% Oesterreichlsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staalörente v. 1910 4Vä% bpsgl non 1913.....

IU

7,4 6,75

6,75

3.75

3,9 4

6,5

11,5

5,55 19

IU

1,25

7,5

6,75

6,75

3,8

4

4

6,13

5,5

19

2 | 1 1 1 ?O OO 1 1 1 cn 1 1

2t 1 So 1 1 I II

39,5

76,5

40,65

77

97,75

36

56,5

24,25

25,5

68,5

4U,D

76,5

39,5

75,75

34,5

55,75

24

25,65

174

68,5

41

76,5 30,65 77,25

38,5

96,5

36,4

57

24,5

39,65

26,25

174,25 69,13

40,5 75,75 39,75

76,5 38,25

95,75

35,5

55,75

24 39

25 Ji

68,25

Amerikanische Noten.......

Belgische Noten.........

Dänische Noten.........

Englische Noten.........

Französische Noten........

Holländische Noten........

Italienische Noten.......

Norwegische Noten........

Deutsch. Oesterreich, i 1OO Schilling Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

Schweizer Noten.........

Spanische Noten.........

Ungarische Noten........

4,20 58,18

75,15 14,515 16,445 168,81

21,54 73 JO

2,46 74,50 80,95 34,28

4,22 58,42 75,45

14,575

16,505

169,49

21,62

73,40

2,48

74,80

81,27

34,42

6% abgesl. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Hollanlethe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie I..........

4% beSni Serie II......

Klocknerwerte........6

Mannesmann-Röhren .... 6

Mansfelder Bergbau.....0

Oberschles. Kolswerke .... 8

Phönix Bergbau......4%

Rheinische Braunkohlen... 10

Rheinstahl.........6

Chade............

Frankfurter Maschinen . . . . o Grihner...........

Mamkrastwerke Höchst a. M.. . 4 Süddeutscher Zucker.....$

6% Rumän. verelnh. Rente v. 1903 4^%Rumän.vereinh.Rentev.l919 4% Rumänische vereinh. Rente 2»% . Anatolier......

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