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Zum 12. Gau-Frauenturnen in Bad-Nauheim.
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Wirtschaft
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25. August 1932
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280000
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256417
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166357 237688 282455 308411
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173888 197738
211261
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129229 176594 245472 299390 312877 335901
374808
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207781
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332149
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1000 M.
120195 145990
205725 261794 295051
337937 399064
129459
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200443
214328
259703
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351560
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157584
182773
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130076 177730
270942 300576
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122551
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161072
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147549 210253
259075 350742
397194
157550
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273582
305073
317425
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395289
175661
188245
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323580
373563
148553 215032
275808
362231
399834
157923 206733
275011 305384 322140 346528
397048
130693 177680
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373802
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242337
297184
366566
am Großviehmarkt betrug war um 87 Tiere geringer, als
100904
129695
150842
181375
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216648
265939
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325420
354879
370435
161151
229306
276077
310935
350470
180619
235666
298333
354483
111116
193673
257368
317832
385328
112692 131877 169264 182197 208752 229358 277617 301912 333034 360479 383673
sogar Preise b) 46 bis 49, e) 42 bis 48.
Der Auftrieb 1360 Stück und
94725 159341
230791 276723
307813 327111
361899
Im
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und n
Eewbmauszug
5. Klasse 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Preuß.) Staats-Lotterie.
179315
235747
278774 _
313978
351393
gewannen, leicht nach. Die Umsatztätigkeit gestaltete sich hierbei recht lebhaft.
Am Rentenmarkt waren Deutsche Anleihen weiter etwas erhöht, Reichsschuldbuchforderungen dagegen nur wenig verändert. Der Pfandbriefmarkt tendierte in schwacher Haltung, wobei Gerüchte von einer Zinskonoersion auf 4,5 v. $). oer- stimmten. Die Kurse gaben überwiegend bis zu 1 v. H. nach. Etwas lebhafteres Geschäft entwickelte sich für Schutzgebietsanleihe, die 0,13 v. H. anzogen. Tagesgeld blieb zu 4,5 v. H. unverändert.
344117 346907 349464 363311 371308 394747
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviebmarkt.
2lm Frankfurter Schlachtviehmarkt ist in der abgelaufenen Woche nach den starken Preiseinbußen in den vorhergegangenen Wochen eine wesentliche Beruhigung eingetreten. Eine nennenswerte Belebung des Geschäftsganges war aber nicht zu verzeichnen. Das Geschäft war anfangs noch ziemlich ruhig, so daß kleine lleber- stände verblieben; später wurde es aber etwas lebhafter.
Am Schweinemarkt war die Beschickung weiter wesentlich vermindert; sie betrug 4643 Stück, gegen 5301 Stück in der Borwoche. Aach zunächst schleppendem Geschäftsgang, wobei auch lieberstand verblieb, setzte sich am Wochenschluh eine leichte Belebung durch, so daß der Markt bei anziehenden Preisen ausverkauft werden konnte. Gegen die Borwoche traten Besserungen von 1 bis 3 Mk. ein, und für beste Tiere wurden
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über Aotiz bezahlt. Schweine c) 47 bis 50, d) 47 bis 50,
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348204 362748 391673
71129 257401 287881
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124 ©«totere »u 500 M. 1480 2050 3085
Sn der heutigen Donnitkagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
6 ©«totere j» 10000 SIL 282402 302233 371201
16 ©ernten« jn 5000 M. 24131 37891 55625 59258
97o97 115866 280432 283034
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14 ©«totere x» 3000 M. 240189 244511 255935
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Angebote sind schriftlich, auf je Pfund Lebendgewicht lautend, bis Montag, den 29. d. Ul., nachmittags 6 Uhr, bei dem Unterzeichneten einzureichen.
Eröffnungstermin Montag, 29. d. M.» 6 Uhr, im Dienstzimmer des Unterzeichneten.
Salzböden (Kr. Wetzlar), 26. August 1932.
Der Gemeindevorsteher.
Bodenbender.
Sn der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinn« über 400 M. gezogen j
2 ©«totem ja 75000 M. 279981
2 ©«totem ja 10000 M. 49753
77099
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Er führte auch die drei ersten Gaufrauenturnen mit Umsicht durch. Seit 1924 ist das Frauenturnen besonderes Fachgebiet, das vom Gaufrauenturn- wart betreut wird. Bach nur ganz kurzer Bekleidung dieses Amtes durch Fischer (Marburg) übernahm OberreaUehrer A. Paul (Gießen) die Fachwartschaft, der er heute noch vorsteht. Seinem temperamentvoUen Eifer ist der Auf- und Ausbau der Organisation und die verhältnismäßig starke Ausbreitung des Frauenturnens in erster Linie zu danken. Durch Aufnahme einer lebhaften Verbindung mit den einzelnen Abteilungen und
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41128 41763 50353 61352 81887 84533 89004 90954 95561 97636 119646 121627 127152 129400 ------
140361 146063 ------ ------ ------
176 ©«totere ju 500 TR. 4571 5569 6622 12900 14725 25960 29688 30272 38929 39723 45355 46709 51312 57418 68562 69607 70332 82318 85472 86468 88942 95132 95757 95894 100904 103790 -----
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152330 181553 207990 228331 274676 300937 332338 355753 378122
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durch systematisch duvchgeführte Lehrgänge half er die Schwierigkeiten beseitigen, die sich vielerorts dem Turnen der Frau entgegenstellten. Der Gau- frauenturnwart darf stolz darauf sein, daß heute selbst auf dem Lande Turnerinnen-Abteilungen bestehen, die in bezug auf Größe und Leistungs- fähigkeit über den Gau hinaus gebührender Achtung begegnen. Der organisatorische Ausbau des Frauenturnens im Gau Hessen hat vergangenes Jahr einen vorläufigen Abschluß gefunden durch die Schaffung eines Frauen-älnterausschusses, dem als rührige Mitglieder die Turnerin ßuife Schwarz (Friedberg) und Turner Heinrich Schneider (Wetzlar) angehören.
Das am Sonntag in Bad-Aauheim stattfindende 12. Gaufrauenturnen dürfte sich bestimmt auch zu einer eindrucksvollen Kundgebung gestalten.
4 zu je 50000, 16 zu je 25000, 96 zu je 10000, 214 zu je 5000, 476 zu je 8000, 1344 zu je 2000, 2746 zu je 1000, 4664 zu je 500> 13922 zu je 400 M.
Die Technischen Lehranstalten in Offenbach a. 2IL beginnen ihr Wintersemester 1932/33 am 24. Oktober. Schüleraufnahmen finden zu diesem Termin für die Kunstgewerbeschule und die Höhere Bauschule statt. Das Hessische Ministerium für Kultus und Bildungswesen hat seit 1. April 1932 das Schulgeld bedeutend herabgesetzt, so daß nunmehr manchem Interessenten es möglich sein wird, diese Anstalten zu besuchen.
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Ueber Traben, a ein breiter W< seinem Baumeister erbauen ließ.
In sanftem Bog' hält kurz in W°l Cröo gegenüber, des Wolserklosters Immer wieder Blickfeld, saubere, Fachwerkhäusern, weite Wälder, Bi gen. In den Ufe ven ich stelzen 1 gras. Auf dem fr Paddelboote. Ihn licher Untätigkeit.
Inzwischen hab bene Ufer herange vonKinheimu Erden, Rächt Bernkastel. 3li meint in der Tat nach einer erlesen, ren. 3m Dolksmi nicht umsonst der
Bernkastel ist bt kastler Doktors". 3 über liegt Eues nerung an einen an den gelehrter knüpft. — Die F Mülheim, 3r monb hieß, durch den zieht Lie/e Häusern öffnet fiä) fBeinbergsgeßnbe..
eines fid) eige drängenden Berges das Tal eine neue $ noch zum linken Fen net jetzt durch bas i Boden des Abteils. . Wir halten in B sich Piesport ai berühmten Lagen, i Sur Reife kocht, fr ■Reumagen, eir ichen Kaiser. j)eut< an, daß er Im Alt Stapelplatz wa» S chone Skulptur de- Mfes beweisen es _?er Zug rattert Eme Brücke, die dc msten und Abtes 5 b'ndet den Ort mit Awarts hat die j ÄÄ?eherrfcht l M'^l'ch die Uferhä & n°$ Süßere W« JJJ»? sind in btt » als ber M Krmten ro !e.n> rwi chen Pfoliel ^nichts van L Farben, die fi* . verspiegeln, finb Jwft unb der ®iQn, Sä“*
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Turnvater Jahn fjatte mit den Leibesübungen der Frau nicht allzuviel im Sinn. Vielleicht weniger aus grundsätzlicher Abneigung, als aus der allgemeinen Zeiteinstellung heraus, die dem weiblichen Geschlecht im sozialen und gesellschaftlichen Leben eine ganz bestimmte Rolle im Rahmen der Familie anwies. Jahn selbst kommt nur an wenigen Stellen seiner Schriften auf die Leibesübungen der Frau zu sprechen.
Das Frauenturnen hat sich aus dem Mädchenturnen herausgebildet. Jahns Schüler, Ernst E i f e - len, führte vor genau 100 Jahren Mädchenturnstunden ein und schuf 1832 in Berlin eine Turnanstalt für Mädchen. In der Folgezeit nahmen sich vielerorts die Turngesellschaften des Mädchenturnens an.
Daß sich aus dem Mädchenturnen unser heutiges Frauenturnen erst sehr spät entwickelte, hatte seinen Grund in den vielen Hemmungen, die sich der Ausbreitung der Leibesübung unter den Frauen ent- gegenstelltcn. Erst in den 80er Jahren trat ein Wandel ein. Der Gedanke, daß auch das weibliche Geschlecht zur Erfüllung seiner Pflichten gesund und stark sein muß, brach sich Bahn.
Die ersten Frauenabteilungen waren zumeist selbständige „Damen-Turnvereine", die nur selten in Beziehung zur deutschen Turnerschaft standen. Nachdem aber im Jahre 1887 in Leipzig eine Damenriege ins Leben gerufen worden war, mehrten sich die Gründungen von Frauenabteilungen in den Turnvereinen der größeren Städte. In der Bestandserhebung vom 1. Januar 1897 sind bereits 15 969 turnende Frauen und Mädchen in 454 Abteilungen angegeben. Heute turnen rund 250 000 Frauen und 150 000 Mädchen in den Vereinen der DT. 1894, auf dem Deutschen Turnfest in Breslau, sah man zum ersten Male turnerische Vorführungen der Frauen. Bei den Deutschen Turnfesten in München (1923) und Köln (1928) war die Teilnahme der Frauen selbstverständlich. Bei den Versammlungen der Kreisfrauenturnwarte, die seit 1921 stattfinden, wie auch auf den von der DT. veranstalteten „Tagungen für die körperliche Erziehung der deutschen' Frau" waren die Fragen der neuzeitlichen Betriebformen immer wieder der Gegenstand eingehender technischer und wissenschaftlicher Beratung. Die Forderung, in den Wettkämpfen im Geräteturnen und in den sportlichen Hebungen, eine Uebertreibung zu vermeiden, fand bei diesen Zusammenkünften der Fachwarte stets eine Mehrheit.
3n unserem Heimatgau Hessen rourbert vor 40 Jahren die ersten Frauenabtei- lungen gegründet. To. 1 8 4 6 Gießen und Tv. Wetzlar waren hier bahnbrechend und riefen 1892 die ersten Turnerinnen-Abteilungen ins Leben. 1897 entstand in Lich ein Damen-Turnoerein in enger Anlehnung an den Turnverein. 1900 bereitete Prof. Wämser in Butzbach dem Frauenturnen die Bahn. 1902 wurde im Iß. Schotten das Frauenturnen eingeführt und 1906 entstanden im M t v. Gießen, im To. Alsfeld und im T. u. Spv. Marburg Frauenabteilungen, während der To. 18 6 0 Bad-Nauheim im Jahr 1908 und die Tgm. Friedberg 1910 das Frauenturnen in ihren Betrieb aufnahmen. Von 1919 an geht es raschen Schrittes voran. Von den 166 Gauvereinen betreiben heute nahezu 80 das
Frauenturnen
und in großer Zahl auch das Mädchenturnen in besonderen Schülerinnen-Abteilungen. Die Bestandserhebung vom 1. Januar 1932 zählt für den Gau Hessen insgesamt 1 6 3 6 ausübende Turnerinnen und 14 0 5 Schülerinnen.
Seit dem ersten Gaufrauenturnen 1921 in Marburg finden alljährlich besondere Treffen derHes- .senturnerinnen mit Wettkämpfen und Massendarbietungen statt. Diese Veranstaltungen entfalteten von Jahr zu Jahr eine größere Werbung für das Frauenturnen und gestalteten sich immer mehr zu Höhepunkten turnerischen Erlebens.
Ursprünglich leitete Chren-Gauoberturnwart W. Will (Gießen) das Frauenturnen im Gau.
in der Vorwoche. Aach sehr ruhigem Handel verblieb etwas Tleberstand. Die Preise für Kühe, Ochsen und Färsen blieben gut behauptet, während Bullen infolge des größeren Auftriebs um etwa 2 Mk. gedrückt waren. Ochsen al) 32 bis 34, 32) 26 bis 31, bl) 23 bis 25; Bullen a) 27 bis 29, b) 22 bis 26; Kühe a) 24 bis 27, b) 20 bis 23, c) 14 bis 19; Färsen a) 32 bis 35, b) 28 bis 31, c) 24 bis 27.
Trotz erhöhter Zufuhren war das Geschäft am Kälbermarkt recht lebhaft. Ilm Vergleich zur Vorwoche ergaben sich in allen Gattungen Besserungen von 2 Mk. Der Markt wurde glatt geräumt. Kälber b) 39 bis 42, c) 34 bis 38, d) 29 bis 33.
Ob der Auftrieb an Schafen großer oder kleiner ist, scheint auf die Preisgestaltung wenig Einfluß zu haben. Denn der erhöhte Zutrieb von 144 (gegen 91) Stück wurde nach regem Handel ausverkauft. Die Preise blieben dieselben, wie seither. Schafe al) 27 bis 30, b) 22 bis 26, c) 17 bis 21. Alle Preise ver- stehen sich in Mark pro Zentner Lebendgewicht.
Freundliche Stimmung in Berlin.
Berlin, 27. August. (WTB. Funkspruch.) Die heutige Wochenschlußbörse übernahm die freundliche Grund st immung, die schon in den letzten Tagen geherrscht hatte. Das Geschäft war schon zu Beginn der Börse lebhafter als sonst an Samstagen, beschränkte sich zunächst ober weiter auf Spezialwerte. Wesentlich Neues hat sich sonst nicht ereignet. Heber die Zwangsanleihe, die bekanntlich erwartet wird, scheint man sich bereits hinweggesetzt zu haben, obwohl man immer wieder die Meinung vertreten hört, daß die Kurse, um ein besseres Resultat für diese Anleihe zu erzielen, hochmanipuliert werden. Inwieweit bei den Publikums- käusen auch noch Befürchtungen hinsichtlich einex Kreditausweitung mitsprechen, läßt sich na
türlich nicht beurteilen. In Börsenkreisen fanden außerdem noch die Auslassungen Hoovers bei der gestrigen Wirtschaftskonferenzeröffnung Beachtung. Die Kulisse schritt daher auch eher zu Rückkäufen und trug damit zu der Kursbefesti- g u n g bei.
Mit Plus-Plus-Zeichen erschienen Klöcknerwerke, aber auch die übrigen Montanpapiere unter Führung von Kohlenaktien waren stärker gebessert. Rheinische Braunkohlen zogen um 4,25 o. H. an. Sonst lagen noch Dortmunder Union auf eine Zufallsorder 5,50 o. H. höher. Vogeltelegraf gewannen mit plus 1,75 v. H. fast 10 v. H. ihres effektiven Wertes, Stöhr zogen ebenfalls um 1,75 v. H. an. Bei letzteren dürfte die verschärfte englische Streiklage einen Einfluß auf die Kursgestaltung ausgeübt haben. Die schon seit Tagen festen Akkumulatoren- aEtien gewannen erneut 4 v. H.
Im Verlaufe hielt das Kaufinteresse der Kundschaft an, so daß erneut Gewinne bis zu 1 v. H., bei Gelsenkirchen sogar bis zu 2 o. H., eintraten. Die Spekulation benutzte diese höheren Kurse aber eher zu Wochenschlußglattstellungen, da die bevorstehenden Entscheidungen der Regierung zur Zurückhaltung mahnten.
Am Rentenmarkt war die Tendenz freundlich, die meisten Gebiete laaen allerdings ziemlich vernachlässigt. Nur Deutsche Anleihen, unter Führung von Altbesitz, waren fester. Reichsschuldbuchforderungen gewannen 0,25 v. H. Am Reichsschuldbuchmarkt waren kleinere Schwankungen festzustellen. Russenwerte bröckelten eher etwas ab. Am Geldmarkt blieben die Sätze trotz des näherrückenden Ultimos unverändert.
Frankfurt freundlich und fest.
Frankfurt a. M., 27. Aug. (WTB. Drahtmel- düng.) Die feste Haltung der gestrigen Börse übertrug sich auch auf den Beginn der Wochenschluß- börse. wobei Gerüchte, die von einer Kreditausweitung im Rahmen des Wirtschaftsprogramms der Reichsregieruna wißen wollten, auch heute maßgebend waren. Auch die hoffnungsvollen Ausführungen Hoovers auf der nationalen Wirtschaftskonferenz in Washington und die weitere Aufwärtsbewegeung an den Auslandbörsen trug zu der freundlichen Auffassung bei.
Bei allerdings nur mäßigen Umsätzen stellten sich gegen die Abendbörse durchweg Kursbesse- rungen bis zu 1 o. H. ein. Etwas stärker gebessert waren einige Montanaktien, so Rheinstahl mit plus 2 v. H., Mannesmann mit plus 1,5 v. H., Harpener mit plus 2,5 v. H. Ferner lagen Reichsbankanteile mit plus 1,25 v. H. und Deutsche Linoleum mit plus 1,75 o. H. recht fest. Am Chemiemarkt betrugen die Erhöhungen von 0,5 bis 1 o. H. Vpn Elektrowerten gewannen AEG. 0,25 o. H.. Siemens 0,75 o. H., während Schuckert zunächst nur knapp behauptet lagen, dann aber etwa 1,75 o. H. anzogen. Kursbesserungen bis zu 1 o. H. hatten noch Holzmann, Kunstseidenwerte, Phönix und Zement Heidelberg.
Im Verlause blieb die Tendenz weiter fest, und es ergaben sich meist neue Erhöhungen von 0,5 bis 1 v. H. Lediglich IG. gaben später auf Tauschoperationen gegen IG.-Farbenbonds, die etwa 2 v. H.
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