Aussichten der Rationen in Los Angeles
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Sprechstunden der Reduktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samslag nachmittag geidjlofkn.
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Helstngfor« . Wien. . . . Prag . . . Budapest . . Sofia . . . Holland . . Oslo.... Kopenhagen. Stockholm . London. . . Buenos Aires 92cut)t>d . . Brüffel. . . Italien. . . Pari» . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Ian.. Jugoslawien. Lissabon . .
Wektt. LteferungögeseMchaft.
Licht und Straft......
Felten & Guilleaume....
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen . . . .
Rheinisch? Elektrizität . . .
Devisenmarkl Berlin — Frankfurt a. 2IL
Schultheis Panenhoser . . . Wu «Allgemeine Kunstseide) Bemberg.........
Zellstoff Waldhof.....
Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer GaS ....... Daimler Motoren.....
Deutsche Linoleum . . . . Orensiein & Koppel . . . . Leonhard Tietz......
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men. Ihr Bemühen war aber erfolglos und als dos Ziel in Straßburg erreicht war, hatte keiner der wahrer einen trockenen Faden mehr am Leibe. Die naturgemäß sehr schlechten Straßen forderten auch einiae Opfer so kam der deutsche Mannschaftsfahrer Kutz schb ach zu Fall und hatte mit der Reparatur seines beschädigten Rades soviel Zeitverlust, daß er erst nach Kontrollschluß am Ziel eintraf und deshalb von der restlichen Fahrt ausgeschlossen wurde.
(Eine Ueberraschung bildete der Etappensieger. L o n ck e - Belgien konnte im Endspurt aus einer großen Spitzengruppe in 4:04:30 Stunden vor Speicher, Bonduel und Cornez als Sieger hervor- gehen Der Zweite im Gesamtklassement S t o p e l - Berlin wurde Sechster, die Deutschen Thierbach, Geyer, Risch und Altenburger wurden mit weiteren 29 Fahrern auf den achten Platz gesetzt. In den Klassements gab es nur geringfügige Veränderungen.
Kurze Sportnoüzen.
In Los Angeles hat sich unser 400-Meter- Läufer Metzner beim Training eine Zehenver- stouchung zugezogen, die ihn zu einer Unterbrechung des Trainings zwingt. *
Den diesjährigen Wimbledon- M e i - st e r I ch a f4 en haben an zwölf Spieltagen insgesamt 219 000 Zuschauer beigewohnt, im Durchschnitt also täglich 18 250 Personen.
Westdeutschlands Vertretung gegen Holland.
Für den am 31. Juli in Haarlem stottfindenden Leichtathletik - Länderkampf W tJt - deutschlond — Holland wurde vom W«V. folgende Mannschaft nominiert: 100 Meter: Heithoss, Buthc-Pieper-, 400 Meter: Bergmann, Stifters; 800 Meter: Gausepohl, Linke; 4500 Meter: Reu, Schaum- bürg, 5000 Meter: Kelm, Schaumburg; 110-Meter. Hürden: Wienecke, Pollmann; 4X100 Meter: Heit- hass, Molle, Halfmann, Buthe-Pieper; Ersatz: Bergmann; Hochsprung: Plieth, Stechemesser; Weitsprung: Mölle, Halfmann; Stabhochsprung: Born, Zwiza; Diskuswerfen: Hoffmeister, Kilo: Speer- werfen: Vögelin, Hoffmeister.
Deutsche Wafferball-Meisterschast.
An der diesjährigen deutschen Wasserball-Meisterschaft sind nur sechs Schwimm kreise des Deutschen Schwimm-Verbandes beteiligt. Die Vorrunde wird am 7. und 14. August ousgetragen. Der Spielplan lautet: Weißensee 96 gegen SSV. Ottensen, Bremer Schwimmverbond gegen SSpfr. Barmen, Poseidon Köln gegen Iungdeutschland Darmstadt Gleiwitz 1900 gegen Wosserfrd. Berlin, Mittel- deutscher Zweiter gegen Bauern 07 Nürnberg München 99 gegen Mitteldeutschen Dritter. Mitteldeutschlands Zweiter und Dritter stehen noch nitch fest. Mitteldeutschlands Erster, der Titelverteidiger Hellas Magdeburg, ist in der Vorrunde spielfrei. Er greift erst in die Zwischenrunde am 28. August und 4. September ein.
Boxländerkampf Deutschland — USA. verschoben.
In der Nacht zu Mittwoch nach Mitteleuropäischer Zeit sollten im Stadion Soldiers Fietds zu Chikago der Länderkampf der Amateurboxer von Deuts^land und Amerika stattfinden. In Gbifago erwartete man diesen Kampf mit stärkstem Interesse. Es wurde ein Besuch von über 50 000 Per- jenen erwartet. In den späten Nachmittagsstunden setzten jedoch heftige Gewitter ein, die längere Zeit anhielten und eine Durchführung, der Kämpfe in der Freiluft-Arena unmöglich machten. Die Begegnung der beiden Ländermannschaften findet nunmehr 24 Stunden später in der Nacht zum Donnerstag statt. Die Kämpfe werden gegen 4.30 Uhr Berliner Zeit beginnen. Inzwischen ist zwischen den beiden Verbänden eine weitere Begegnung vereinbart worden. Sie soll im Anschluß an die Olympia- Spiele am 20. August in Milwaukee ausgetragen werden. Die Teilnechme der vollständigen deutschen Mannschaft an dem Spiel in Los Angeles scheint damit gesichert.
Oie nähert sich dem Ende.
Die 16. Etappe bei strömendem Regen.
Die Teilnehmer an der „Tour de France" mußten am Dienstag die 145 Kilometer lange Strecke von Belfort nach Straßburg zurücklegen. Während der ganzen Fahrt goß es in Strömen, die Fahrer schlugen deshalb ein mörderisches Tempo an, , in der Hoffnung, aus dem schlechten Wetter herauszukom-
6% Deutsche Reichsanleihe v. 19L'. 7% Drutsche Retchöanleihe v. 1929 6y,% Doung-Anleihe von 1930 .
Deutsch- AnI.-AblSI.-Schuld mit
Auölos.-Rechten.......
SefiaL ohne Auölof.-Rechte . . .
8% Hess. Bolksstaat von 1929
trückzahlb. 102%) •• ••
Oberhessen Provinz-Anleihe mit
AuSlos.-Rechten .....
Deutsche Komm. Gammelabl.
Anleihe Serie 1 - - -
6% Frankl. Htzp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bi- 1935 . -
7% Franks. Htzp^Ban! Goldpfe unkündbar bis 1936 Serie 16 .
4y,% Franks. Htzp.-Ban! Ltau.- Pfandbriefe.......-
<y*% Rheinische Hyp.-Bank.Ltau.
Goldpse........- -
6% Pr. LandeSpsandbrtesanstalt, Psandbriese R. 19......
7% Pr. LandeSpsandbrtesanstalt, Psandbriese R-10
4% Oesterretchtsche Goldren« . - 4,20% Oesterretchtsche Stlberrente 4% Ungarische Goldrente ....
4% Ungarische StaatSrente v. 1910 <*/.% deSgl. von 1913 ...
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollonleihe von 1911 4% Türkische Äagdadbahn-Anlethe
Serie I ....
4% deSgl. Serie II......
5% RumSn. vereinh. Rente v. 1903 ^«LStuinünweretnh.Rentev^SlS 4% Rumänische vereinh. Rente .
L Auatolier.......
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H, Lombardzinsfuß 6 v. H.
Es wird weiter geflogen!
Wolf hirth fliegt 140 km. bis Camburg a. d. 5.
ES wird weitergeflogen I" Mit diesen Worten schloß der alte Rhön-Dater U r s i n u s seine Rede an der Bahre Günther G r ö n h o s s s. So gingen am Dienstagmorgen wiederum einige Flieger an den Start. Schon nach drei Stunden mußten aber die in der Lust befindlichen Fahrer wieder landen, da unermeßliche Regenfluten das Wetterfliegen unmöglich machten. Als sich doch das Wetter gebelfert hatte, rief der heutige Tagespreis, der einen Streckenflug von 3 0 bis 40 Kilometer vorschrieb, wieder unsere Leistungsflieger der beiden Klassen auf den Plan.
Schnell herrschte wieder am Westhange reges Treiben Biele Flieger hatten sich den Thüringer Wald zum Ziel genommen. Folgende Leistungen des 10. Tages auf der Wasserkuppe sind ^ erwähnen: Peter Riedel legte auf seinem.Rhon- Adler" eine etwa 35 Kilometer lange Strecke in Richtung Geba zurück. Der Württemberger Künzel auf seiner .Stadt Stuttgart" kam bis Geisa (33 Kilometer), während der Stuttgarter Akademiker-Flieger Röhm auf seiner „Württemberg etwa 47 Kilometer von Salzungen seine Maschine sicher zur Erde brachte. Wolf Hirth, der Leiter der schlesischen Expedition, ging auf seinem Musterte" ebenfalls auf die Strecke und schoß dabei den Vogel ab. Durch geschicktes Ausnutzen der Winde kam Hirth 140 Kilometer weit und landete bei Camburg a. S. Hirth brachte damit den Tagespreis in Höhe von 200 Mk. an sich. Die Zahl der Flüge ist damit auf 300 gestiegen.
Frankfurter Abendbörse geschästslos. ।
Frankfurt o. M., 26. Juli. Obwohl aus dem
Auslande wieder durchweg feste Kurse gemeldet wurden und auch die deutfchen Werte in Amsterdam weiter anzogen, lag die Abendbörse nahezu geschäftslos. Die Kulisse übte wegen des Or- dermangels Zurückhaltung. Die Kurse blieben auf dem Berliner Schlußniveau ziemlich unverändert, nur IG. Farben bröckelten um Bruchteile eines Prozentes ab. Im Verlaufe stockte das Geschäft vollkommen, wobei man darauf verwies, daß in Newyork nach den ersten Kursen eine Abschwächung eingetreten sei.
Am Rentenmarkt büßten Reichsschuldbuchforderungen bei etwas größeren Umsätzen fast 1 v. H. ein. Deutsche Anleihen und auch der übrige Rentenmarkt lag ohne Umsätze. Lediglich Franks. Hyp. Bank Goldpfandbriefe zogen etwa 0,13 v. H. an. Don Auslandsrenten wurden Ungar. Gold- rente höher bewertet. Neubesitzanleihe 5,45, Alt- befitzcmleihe 43,75, Ungar. Goldrentetz—6,13, Danab bank 18,25, Gelsenkirchen 33,5, Rhein. Braunkohlen 174,5, Stahlverein 13,75, AEG. 27,75, IG.-Farben 88,75, Gesfürel 59,25, Siemens 123,5 Hapag 11,9, 6proz. Frank. Hyp. Bank Gold Reihe 1—4 70, 2,25proz. Anatolier 1 und 2 17.
*
* Henschel 8- Sohn AG., Kassel. Die Henschel & Sohn AG., Kassel, schließt das Geschäfts- jahr 1931, das dritte Jahr, in dem das Unternehmen als AG. geführt wird, nach Abschreibungen auf Anlagen von 1,30 (1,62) Mill. RM. mit einem Verlust von 2 671 964 RM. ab. (Ein Vergleich mit dem Ergebnis des Vorjahres, das bei einem Roh- gewinn von 0,13 Mill. RM. einen Verlust von 1,49 Mill. RM. brachte, ist nicht angängig, da das Bilanzergebnis 1930 wesentlich durch den Verkauf der Henrichshütte beeinflußt wurde.) Die Lieferung an die Reichsbahn betrug 41 Lokomotiven bei einer Lieferung der gesamten Industrie von 109 Lokomotiven. An dem Export der deutschen Lokomotiv- industrie von 266 Lokomotiven und Kesseln war Henschel mit 130 Stück beteiligt, lieber das laufende Geschäftsjahr wird gesagt, daß hie Henschel AG. am deutschen Lokomotivgeschäft mit nahezu 40 v. H. teilnehme. Durch die mehrmonatige vollständige Stillegung des Lokomotivbaues von Januar bis Mai d.I. und durch die in dieser Zeit oorgenom- mene Zusammenlegung der Werkstätten hat sich die Firma fabrikatorisch auf den bei der heutigen Lage des Binnenmarktes und der Weltwirtfchaft möglichen Auftragszugang eingestellt. Auf dieser Grund- läge hofft man eine nunmehr kontinuierliche Beschäftigung für die Werke zu erhalten. Für einen Zeitraum von 8 bis 12 Monaten liegen Auftrage hierfür vor. .
• Irischer Auf trag für Siemens- Schuckert. Die irische Regierung hat der Siemens-Schuckert-Werke AG. als Generalunternehmer den Erweiterungsbau für das von der gleichen Firma errichtete Shannon - Kraftwerk
Philipp Holz mann......8|
Zementwerk Heidelberg. ... 7
Xementtocrl Karlstadt. . . • . 7|
Waytz L Fretzlag......°l
Schuckeri & Co. . Siemens & Halske Labmetzer & Co..
Buderus ....
Dcutfchc Erdöl.......6
Geilenkirchener.......8
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Hoefch Eisen.........6
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Ilse Bergbau Genüsse.....
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übertragen. Der Auftrag umfaßt den Ausbau des Krafthauses und die Aufstellung eines wetteren Maschinensatzes für 25 000 kva nebst dazugehöriger Schaltanlage. Wie WTB.-Handels- dienst noch erfährt, handelt es sich um ein Objekt im Werte von etwa 3 Millionen Mark.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik tehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Eine Pille für die wahlscheuen.
Bei der letzten Landtagswahl in Hessen sind 208125 Wahlberechtigte — 18 v. H. — der Urne ferngeblieben. Diese national beschämende Tatsache kann in der heutigen politisch außergewöhnlich bewegten Zeit nicht kurzweg als Wahlmüdigkeit hin- genommen werden. Mangel an nationalem Pflicht- bewußtsein und mutlose, verachtungswürdige Seife- treterei, gepaart mit spießbürgerlicher Bequemlichkeit sind hauptsächlich zu beschuldigen. Jedem Deut- scheu sollte die Not der Stunde oergegenroarttgeQ, daß nur ein innerlich gefestigtes und nach außen machtgebietendes Volk dem einzelnen die vom Staate zu fordernden Segnungen sichern kann.
Nach innerer Geschlossenheit sieht schon eine Wahlliste mit 27 Parteien nicht aus, daher sollte jeder Wähler seine Stimme für zu wertvoll halten, um sie an Splitterparteien zu vergeuden; aber zur Wahlurne hat er sich zu bequemen, das ist geheiligte nationale Pflicht.
Den vielen Wahlscheuen, sowohl Männlein wie Weiblein die mit gesunden Gliedern den Weg zur Wahlstätte nicht finden, fei offen gesagt, daß sie sich zu Staatsbürgern einer minderhoch einzuschätzenden Klasse herunterwürdigen. Dem Verbrecher werden durch richterliches Urteil gewisse Rechte, an erster Stelle das Wahlrecht, aberkannt. Wer freiwillig auf dieses Recht verzichtet, das doch moralisch Wahlpflicht voraussetzt, verdient nicht als Staatsbürger geachtet zu werden. Jedem, auch dem überzeugungstreuen politischen Gegner, der seine nationale Pflicht erfüllt, darf man die Achtung nicht versagen, wenn er ein anständiger Mensch ist. Die Wahlscheuen aber verdienen als eine Art Fremdkörper im Volksganzen verachtet und gemieden zu werden. Wer am 31. Juli feiner nationalen Pflicht nicht bewußt ist, sollte sich hinter seinem Ofen die Zipfelmütze handbreit tiefer über die Lauscher ziehen, damit er ja nicht hört und sieht, was im .Vaterland vorgeht. Er verdient ein chicksalschweres Los unserer Zeit und die kräftige Steuerschraube, damit das Bewußtsein seiner Staats- Zugehörigkeit nicht restlos verblödet.
Gleiches sei der großen Zahl jener gesagt, die am Tage der Reichstagswahl auswärts weilen und zu bequem sind, sich den Wahlschein zu sichern.
Aus Wiederhören nach der Wahl. Olt.
Eine ausgezeichnete Leistung vollbrachte der nicht mehr junge frühere deutsche Meister und Rekordmann j) n f f m e i ft c r (Münster), der auf einem Sportfest in (SösfeJ) den Diskus 45,86 Meter weit warf.
Deutsche Tennisfiege gab es in Schweden. Hilde Krahwinkel siegte zusammen mit „Mister G." in Bastad über das Ehepaar Petterson 6:4, 6:2, während Dr. Deffart mit der Schwedin Essen über das Ehepaar Ramderg 6:2, 3:6, 9:7 siegreich blieb.
S-pi'elerspefen fin/b nach einer Entscheidung des Reichssinanzminifteriums steuerfrei. Ein dies- bezügliches Verfahren gegen Hertha-BSE. Berlin wurde deswegen eingestellt.
•
Deutsche Leichtathletinnen werden sich am 7. August in Brüssel an einem inoffiziellen Fünfländerkampf zwischen Holland, Frankreich, England, Belgien und Deutschland beteiligen.
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6 r nie Schaaf schlug in Reuyork in einem Ausscheidungskampf zur nächsten Schwergewichts- Weltmeisterschast den Spanier Paolino über zehn Runden sicher nach Punkten.
Der Streitfall zwischen Juventus Turin und Slovia Prag wird am 7. August vor dem Mittopa- komitee verhandelt.
Gießener Radfahrer bei den Deutschen Meisterschaften. Der Gießener Radfahrer-Verein v.
1 8 8 5 entsandte zu den Deutschen Weisterfchaften im Radsport, die in Rürnberg zum Austrag gelangten, seine 6er Rasenradballmann- schäft (Hauck, Deibel, Wißner, Keppler. Gebr. Don-Eiff). Die Mannschaft, welche zur Zeit sehr spielstark ist, hatte im Vorspiel den diesjährigen Deutschen Meister R. D. „Wanderlust" Frankfurt a. M.-West als Gegner. Sie lieferte der Meistermannschaft einen hartnäckigen Kampf den die Frankfurter mit 0:2 Toren (Halbzeit 0:1) für sich entscheiden konnten. Wenn man berücksichttgt, daß Vereine wie „Verlin-Lichterfelder Herrenfahrer" und der vorjährige Deutsche und Welt-Meister R. C. Frankfurt a. M.-Oberrad mit 6:0 bzw. 4:1 Toren von dem Meister geschlagen wurde, so zeigt das Torverhältnis der Gießener Mannschaft, daß sie ehrenvoll unterlegen ist. Weiter beteiligte sich ber G. R. V. v. 1885 am Festkorso und errang in seiner Klasse den zweiten Preis.
Der R. C. „Germania 1 899“ Gießen war durch seine 2er R a db a 11 m annsch as t (Stommel—Daum) vertreten. Sie standen der Mannschaft des R. C. Frankfurt a. QH.-Oberrab gegenüber und zeigten ein hervorragendes Spiel. Sie lagen bereits mit 2:0 Soren in Führung, als die Gegner langsam aufholten und das Spiel bis kurz vor Schluß auf 3:3 Toren gestalten konnten. Dann aber unterlief dem Schiedsrichter ein grober Fehler, er diktierte den „Germanen" ein Tor zu, das niemals für regulär geschossen gelten durfte. Das Schicksal der Gießener Mannschaft war damit besiegelt. Durch ihr Ausscheiden konnte auch die Mannschaft des R. C. „Germania" Gießen nicht an den Endspielen teilnehmen.
ManSselder Bergbau.....O
Oberschlei. Kok-werke .... 8
Phönix Bergbau......4'A
Rheinische Braunkohlen. . . 10
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DEUTSCH!AND U.5A ENGLAND CANADA FINNLAND JAPAN JFALIFN UNGARN FRANKREICH AEGYPTEN___DAMEN
Das Schaubild zeigt, daß trotz der Überlegenheit der Vereinigten Staaten in den meisten leichtathleti- (dien Wettbewerben doch noch so manche Gebiete übrig bleiben, in denen andere Nationen das Haupt- wort sprechen werden. Dor allem darf man sich freuen, daß Deutschland tn verschiedenen Sportarten ernsthafte Chancen geltend machen kann.
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Frankfurt a.M.
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Dalum
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25.7.
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Datum
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Hamburg-Amerika Pale, . . . Hamburg-Südam. Dampfschiff - Hansa Dampfschiff . . - - Norddeutscher Lloyd.....
A.G. für verkehröwesen Wt. . Berliner Handelsgesellschaft . Commerz- und Privat-Bank . Darmstädter und Nationalba»! Deutsche Ban! und
DiSconto-Gesellfchaft. . . Dresdner Ban! ...... Reichsbank ........
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RiltgerSwerke .... Metallgelellschaft. . .
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Banknoten.
Berlin, 26. Juli
Geld
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Amerikanische Noten.......
4,20
4,22
Belgische Noten.........
58.15
58,39
Dänische Noten.........
80,27
80.59
Englische Noten.........
14,915
14,975
Französische Noten........
16,44
16 50
Holländische Noten........
169,31
169,99
Italienische Noten........
21,42
21,50
Norwegische Noien........
74,55
74,85
Deutsch- Oesterreich, 4 1OO Schilling
—
——
Rumänische Noten........
2,49
2,51
Schwedische Noten........
76,55
76,85
Schweizer Noten.........
81,70
82,02
Spanische Noten...... • •
33.48
33,62
Ungarische Note»........
—
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