S.J.-fpor/
Handball-Entscheidungsspiel in der Kreisklaffe des Lahnbezirks. Am Sonntag haben die beiden HanLballmann- schäften des Gießener MTV. sehr wichtige Spiele auszutragen. Auf dem MTV.-Sportplätze am Echiffenberger Weg wird die 1. Mannschaft des MTV. ihr letztes Verbandsspiel gegen die erste Elf des Tv. Freiendiez (Gaumeister 1931/32 des Aargaues) austragen. Der Ausgang des Spieles ist für die MTV.-Mannschaft von großer Wichtigkeit, da die Gießener — falls sie das Spiel gewinnen würden — hinter dem Tv. Wetzlar den 2. Tabellenplatz einnehmen würden, und damit an den Endspielen um die Kreismeisterschaft des Mittelrheinkreises teilnehmen könnten. Das Vorspiel auf dem gegnerischen Platze wurde zwar von Freiendiez glatt gewonnen. Die MTV.- Mannschaft hat den festen Willen, die Scharte wieder auszuwehen. Es ist mit einem scharfen Kampf, dessen Ausgang noch völlig offen ist, zu rechnen. Die 1. (Zugendmannschaft des MTV. hat in Friedberg gegen Len Meister der anderen Gau-Gruppe, die 1. Jugend der Tgin. Friedberg, das Vorentscheidungsspiel um die Gau- meisterschaft des Gaues Hessen auszutragen. Eine Voraussage über den Ausgang dieses Spieles ist nicht zu machen, da sowohl Friedberg als auch Gießen alle Derbandsspiele gewonnen hat.
Handball im Labn -Oünsbera - <^au
Der kommende Spielsonntag bringt auf der ganzen Linie wichtige Spiele. Sn der Gau- klasse liegt die Entscheidung nunmehr wieder zwischen den beiden alten Rivalen Londorf und Aillendorf. Mlerrdorf erwartet auf eigenem Platz die Mannschaft vog Wieseck. Die Gäste haben durch einige neue Spieler eine sehr starke Formverbesserung aufzuweisen und werden dem Platzbesitzer heftigen Widerstand leisten. Der Tabellenführer Londorf muh die Reise nach Atzbach antreten. Man rechnet mit einem scharfen Kampf. Lollar sollte auf eignem Platz den Tabellenletzten Staufenberg sicher schlagen können.
Sn der Bezirksklasse, Bezirk I, liegt die Entscheidung zwischen Garbenheim, Wißmar und Launsbach. Garbenheim hat in letzter Feit an Spielstärke verloren, während gerade Wißmar besser wurde. Launsbach hat auch noch
Nach langer Pause gastiert wieder einmal ein Vertreter der Oberliga des Bezirks Hessen-Hannover in Gießen. Erfreulicherweise gelang es dabei nicht nur die beste Mannschaft von Hessen-Hannover, sondern in ihr auch gleich eine der bedeutendsten Mannschaften des Westdeutschen Spielverbandes zu verpflichten. Borussia Fulda ist in der letzten Zeit fast zu einem Begriff geworden. Ohne Punktoerlust (wenige Mannschaften im Verbandsgebiet können sich dessen rühmen) brachten sie die Verbandsspiele der Vorrunde hinter sich.
Die beiden Mannschaften.
Die Fuldaer treten voraussichtlich in stärkster Aufstellung an. Um nur einige herauszugreifen: da ist Büchner im Tor! Die Mannschaft könnte sich keinen besseren wünschen. Er ist vor allem nicht aus der Ruhe zu bringen. M a i n tz als Mittelläufer ist die treibende Kraft. In der Mannschaft findet man ferner zwei Schußkanonen: L e u g e r s auf Halblinks und Kammeri auf Halbrechts. Beide find zur Genüge bekannt. Sie fordern die Torleute der Gegner zum Aeußersten heraus. Die übrigen Stürmer, Läufer und Verteidiger sind auch keine Stümper. Was die Mannschaft besonders auszeichnet, ist die innige Zusammenarbeit in der Kombination, die es nicht auf eine zufällige Einzelleistung als Voraussetzung für den Erfolg ankommen läßt. Des Gegners Art der Spielanlage ist durchaus sympathisch. Unfair zu spielen, hat die Mannschaft nicht nötig. Es herrscht äußerste Diszi- plin. Die Spiele gegen die Borussen — ob sie nun in Fulda oder in Gießen ausgetragen wurden — sind den hiesigen Mannschaften in angenehmer Erinnerung. (Den Zuschauern ebenfalls!)
Dieser Mannschaft steht eine Stadtmannschast, ge- bildet aus den Spielern der ersten Mannschaften der beiden hiesigen Sportvereine gegenüber. Die Aufstellung brachten wir bereits. Es hat sich darin trotz mancherlei Erwägungen, trotz manchem Für und Wider, nichts geändert. Nach bestem Wissen wurde die Mannschaft ausgestellt. Zu Balser im Tot hat man viel Vertrauen, Zeiler als rechter Verteidiger brilliert immer mit wuchtigen Ab
einige Chancen. Die Mcmnnfchaft trifft kommenden Sonntag auf die Zweite von Atzbach, die sie auf dessen Platz bezwingen sollte. Erda empfängt Waldgirmes und sollte einen knappen Sieg erzwingen können.
Der Bezirk II hat als wichtigstes das Treffen Ruttershausen—Vordeck. Gewinnt die Gästemannschaft, so kann sie ihren Vorsprung weiter vergrößern und wird wohl kaum noch einzuholen sein. Mainzlar und Kesselbach sollten sich auf dem Platz der Erstgenannten einen Kampf mit knappem Ausgang liefern. Das letzte Spiel Lollar II.—Allendorf II. sieht wieder zwei gleichwertige Mannschaften um die Punkte ringen.
Sm Bezirk III trifft Alb ach auf eignem Platz auf die Mannschaft von Hausen. Albach ist der erste Platz schon so gut wie sicher, während aber die Gäste um die zweite Stelle noch mit Beuern zu rechnen haben. Der Kampf sollte aber doch ein, wenn auch knappes, Ergebnis für die Platzmannschaft herausbringen. Das Spiel Beuern gegen Steinbach fällt aus.
Arbeiter-Turn- und Sportbund
Am morgigen Sonntag findet als einziges Spiel der Kreisllasse im 3. Bezirk auf dem Platz Wieseck das Treffen Wieseck I. — Heuchelheim I. statt. Sm Vorspiel konnten die Gäste mit Glück Sieger werden. Auch im bevorstehenden Spiele werden sie den Plahbesihern, denen nach Lage der Verhältnisse wohl ein Plus zuzusprechen ist, den Sieg sehr schwer machen. Vorher: Wieseck II, — Wißmar I. Hier dürften die Platzbesitzer Sieger werden. Vormittags messen Wieseck Sagend und Burkhardsfelden Sugend die Kräfte.
Sm weiteren Verlaufe der Kreisllassenspiele ist Raunheim I. in Rieder-Wöllstadt zu Gast. Raunheim wird alles hergeben müssen, wenn die Spitze der Tabelle gehalten werden soll. Dorheim I. ist in Rieder-Florstadt zu Gast und hat wenig Siegeraussichten. Altenstadt l. hat Erb- stadt I. zum Gegner und sollte auf eigenem Platze den Sieg erringen.
Sn den Dezirksklassen finden nur noch wenige rückständige Serienspiele statt. (Sn Kürze beginnen die Auf stieg spiele der Gruppenmeister.) Sn Daubringen ist am Sonntag Marburg I. zu Gast und wird dort wohl schwerlich seinen vorsonntäglichen Sieg wiederholen können.
schlagen und macht sich dadurch oft genug sehr nützlich, L e u t h e u s e r ist der Unermüdliche. Zn der Läuferreihe wird der bewegliche Feuster seinen Platz schon auszufüllen wissen, Kreß ist in letzter Zeit als Mittelläufer recht eifrig gewesen, aber Heilmann, der auf diesem Posten der gegebene Mann wäre, wird eben als Mittelstürmer gebraucht, weil er auf diesem Posten immer noch besser zu wirken vermag, als irgendein anderer. In beiden Vereinen ist der Mittelstürmer ein Schmerzenskind. Hier mußte man also zu dieser Notlösung greifen. K. Schmidt (1900) sollte auf dem Platz des linken Läufers nicht enttäuschen. Im Sturm findet man neben Heilmann noch W i l- helm und Goebel, auf den Außenposten Ritter (links) auf den man große Torschußhoffnungen setzt und auf rechts Arnold. Der Sturm wird es schwer haben, sich gegen die Fuldaer Hintermannschaft durchzusetzen.
Die Aussichten.
Nach menschlichem Ermessen wird Borussia Fulda das Freundschaftsspiel eindeutig für sich zu entscheiden wissen. Aufgabe der Gießener wird es fein, sich energisch zur Wehr zu setzen: man erwartet ein ehrenvolles Ergebnis. Muß man schon mit einer Niederlage der Gießener rechnen, so soll es eine erträgliche Niederlage fein. Die Gießener wuchsen bisher noch immer mit der Leistung des Gegners. Wenn es auch j^tzt der Fall ist, wird man ein rassiges Spiel zu erwarten haben. In Kunze- Gießen ich ein ausgezeichneter Schiedsrichter bestellt. Hoffentlich macht der Waldsportplatz, der ja nach längerer Regenzeit nicht als ein ideales Spielfeld bezeichnet werden kann, den Mannschaften nicht allzu große Schwierigkeiten.
e
Die l.Sugendmannfchaft des VfB. trägt vor dem Ligaspiel ein Diplomspiel gegen die 1. Sugend von Leihgestern aus. Die Schülermann - schaft wird ebenfalls spielen, der Gegner steht aber noch nicht endgültig fest. Die unteren Mannschaften find spielfrei.
Sn der zweiten Dezirksklasse finden noch folgende Sp^' statt: Fellingshausen I. — Vetzberg II.; Wetzlar II. — Leun II.; Gießen III — Lang-Göns I.; Lich I. — Lich 11.; Grünberg 1. — Großen-Duseck 11.; Lindenstruth 1. — Beuern I.; Dlasbach Sugend — Krofdorf Sugend.
Das am Sonntag ausgefallene Spiel Alsfeld I. — Hungen I. wird nun morgen ausgetragen.
3m Freundschaftsspiele stehen sich Gleiberg I. und Wieseck 111. in Krofdorf gegenüber. Die Gästeelf dürfte technisch besser sein.
Handball.
Am Sonntagvormittag stehen sich auf dem Wiefecker Platze Wieseck I. und Holzheim I. im Serienspiel gegenüber. Hier sollten die Platzbesitzer sicher Sieger werden.
-- I
Die Forderungen der Friseure von Heffen und Nassau.
WER. Frankfurt a. W/, 24. Rov. Sm Schneider-Snnungsheim in Frankfurt tagten dieser Tage die Obermeister der hessischen und nassauischen Friseurinnungen, um zu Len drängendsten Tagesfragen Stellung zu nehmen. Als Ergebnis der Aussprache fand eine Entschließung Annahme, in der in acht Punkten die
Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.
Die innerpolitische Unsicherheit hat das an und für sich schon sehr geringe Geschäft an der Frankfurter Getreidebörse in der abgelaufenen Woche fast vollkommen lahmgelegt. Das Angebot an Brotgetreide war weiter klein, jedoch wurden erhöhte Forderungen nicht bewilligt. Das Preisniveau zeigte gegenüber der Vorwoche kaum eine Veränderung, die allgemeine Tendenz war zwar sehr ruhig, aber stetig.
Am Drotgetreidemarkt blieb der Weizenpreis unter geringfügigen Schwankungen mit 211 bis 212 Mark per Tonne behauptet, während am Roggenmarkt gegen den Wochenschluß Las Angebot etwas stärker in Erscheinung trat, so daß der Preis mit 165 bis 164 Mark um 1 Mark per Tonne nachgab.
Am Hafermarkt kam etwas größeres Angebot heraus, was bei der mangelnden Rachfrage einen Rückgang des Preises um 3 Mark per Tonne auf 137,50 bis 141,50 Mark zur Folge hatte. Sonst waren Futtergetreide und Futtermittel meist gut behauptet und teilweise weiter befestigt.
Für Gerste ist das angesichts der gesperrten und wohl auch gesperrt bleibenden Einfuhr verständlich. Braugerste verzeichnete hin und wieder etwas Rachfrage, jedoch nur für feinste Qualitäten. Die amtliche Rotiz blieb mit 180 bis 187,50 per Tonne unverändert. SnLustrie- und Futtergerste war zu etwa 177,50 bis 182,50 Mark stärker offeriert.
Am Kraftfuttermittelmarkt hielt die Rachfrage nach Weizen- und Roggenlleie, sowie nach ölhaltigen Artikeln an, wobei saisonmäßige Einflüsse (Beginn der Kälteperiode) den Ausschlag gaben. Die Preise zogen durchweg um 0,25 Mark je 100 Kilogramm an und stellten sich wie folgt: Weizenkleie 8,10 bis- 8,25, Roggenkleie 8,50, Soyaschrot 11 bis 11,25, Palmkuchen 8,75, Erdnuhkuchen 12,50 bis 12,75, Treber 10,75 Mark.
Das Mehlgeschäft war sehr still, obwohl die Preise weiter etwas ermäßigt wurden. Weizenmehl südd. 29,50 bis 30,50, do. Niederrhein. 29,50 bis 30, Roggenmehl (60proz. Ausmahlung) 23,50 bis 24,75 Mark je 100 Kilogramm.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmartt. Der Frankfurter Schlachtviehmarkt stand in der abgelaufenen Woche im Zeichen zum Teil stark erhöhten Auftriebs, der infolge der schwachen Kaufkraft der Bevölkerung auf einigen Marktgebieten erhebliche Preisverluste zur Folge hatte. Das Geschäft war für alle Diehgattungen schleppend. die Märkte konnten aber unter Preiskonzessionen meist geräumt werden.
Der Rindermarkt war mit 1561 (gegen 1544) Tieren nur mäßig höher beschickt, so daß die Preise hier unverändert blieben. Rur Kühe gaben vereinzelt etwa 1 Mark nach. Rach schleppendem Handel verblieb äleberstand. Ochsen al) 29 bis 31, a2 25 bis 28, bl) 22 bis 24; Bullen a) 26 bis 28, b) 22 bis 25; Kühe a) 23 bis 25, b) 20 bis 22, c) 17 bis 19, d) 13 bis 16; Färsen a) 29 bis 31, b) 25 bis 28, c) 22 bis 24.
Ein sehr verlustreiches Geschäft war am Käl-
ForLerungen Les Friseurhand- Werks niedergelegt sind. Grundsätzlich wird verlangt: Aufhebung der für das Srifeurgetoerbe einseitig erlassenen Rotverordnungen, Schutz und Förderung des Handwerks gemäß § 164 der Reichsvcrfassung, Entlastung desselben von einseitig auferlegten Steuern und Abgaben, sowie Senkung der sozialen Lasten, Aushebung der Hauszinssteuer und damit Senkung der Mieten, Zwangsvollstreckungsschutz auch für das Handwerk, Einführung der Handwerkerkarte, größeres Verständnis der unteren Verwaltungsbehörden gegenüber dem Handwerk, Wiederherstellung der den Simungen zustehenden gesetzlichen Rechts» Ganz besonders aber fordert das Friseurhand- werk Wiederherstellung des Selbstbestimmungs- rechts für feiner Hände Arbeit, Wahrung der verbrieften Rechte, Schutz und gleiche Behandlung wie alle andern Volksgenossen.
Zur Lehrlingssrage wurde erneut die Erbringung eines ärztlichen Zeugnisses und einer Eignungsprüfung bei Einstellung zur Pflicht gemacht und einheitliche Sätze für eine Erziehungsbeihilfe bzw. Kostgeld festgelegt. Aber auch die Rotwendigkeit einer scharfen Durchführung der einschränkenden Lehrlingsvvrsch rieten wurde betont, damit der äleberfüllung des Berufs Einhalt geboten und die Schwarzarbeit nicht noch weiter gefördert wird.
bermarkt zu verzeichnen, da die erhöhte Zufuhr von 1770 (plus 319) Stück bei dem starken Angebot von Wild und Geflügel sehr schwer verkäuflich war. Die Pre se gingen um 5 bis 6 Mk. zurück. Kälber b) 32 bis 35, c) 27 bis 31, d) 21 bis 26.
Starke Preisrückgänge traten auch am Schweinemarkt ein. Die Preise liehen bis zu 4 Md nach. Die Beschickung von 5190 (gegen 4770) Stück wurde nach schleppendem Handä geräumt. Schweine b) 37 bis 40, c) 37 bis 41, d) 36 bis 40, e), f) und g) gestrichen
em Schafmarkt war das Geschäft unter dem Einfluß der geringeren Zufuhr (519 gegen 701 Stück) etwas lebhafter, später wurde der Markt jedoch von der schlechten Verfassung für Kälber und Schweine mitgezogen, die Preise blieben indessen unverändert. Schafe a) 21 bis 24. b) 17 bis 20. c) 13 bis 16 Mk.
Stillstand des Llmsatz-Mckganges im Textil-Einzelhandel.
Rach den statistischen Erhebungen des Reichsbundes des Textil-Einzelhandels betrug, wie „Dextil-Woche" mitteilt, der Umsatz des Textil- Einzelhandels im Gesamtdurchschnitt für das deutsche Wirtschaftsgebiet wertmäßig 76,2 Prozent des Umsatzes im gleichen Monat des Vorjahres. Rach Ausschaltung ter Preisveränderungen entspricht diese Ziffer bei Umrechnung über den Lebenshaltungsindex (Gruppe Bekleidung) einem Umsatz von 89,8 Prozent, bei Umrechnung über den Großhandelsindex für Textilien einem solchen von 90,1 Prozent des Umsatzes im Vergleichsmonat. Sn der Reihe der von Saisonschwankungen bereinigten Monatsergebnisse zeigt sich keine wesentliche Aenderung seit dem bisher tiefsten Stande vom Suli d. 3. Smmerhin weist die Sndexziffer der wertmäßigdn Umsätze beim Vergleich der Oktober-Umsähe mit denen des Vorjahres erstmalig eine Steigerung auf. Für die September-, August- und 3uli-Umsähe belief sl<h diese Ziffer auf 71,1 bzw. 71,6 bzw. 68,4 Prozent, und der Umsatz im dritten Vierteljahr 1932 betrug wertmäßig 69,7 Prozent des Umsatzes im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Sranffurfer Abendkörse geschästslos.
Frankfurt a. M., 25. Rov. Die heutige Abendbörse war feit langem eine der stillsten: auf allen Marktgebieten stagnierte dasGe- schLft fast vollkommen. Rach wie vor blieb die ungeklärte innerpolitische Situation ausschlaggebend, daneben mahnte die Pfundschwächs zur Vorsicht. Auch konnte von den meist schwächeren Auslandsbörsen keine Anregung ausgehen. Die (Stimmung war indessen nicht unfreundlich, und die Kurse blieben auf der Basis der Berliner Schlußkurse gut gehalten. 3.-G.-Farben zogen um 0,39 Prozent auf 94,89 Prozent an. Arn Rentenmarkt fanden lediglich einige Umsätze in späten Reichsschuldbuchsorderungen bis zu 71,50 Prozent statt. Reubesitzanleihe 6.40. Altbesihanleihe 56,50, Schutzgebietsanleihe 5.70, Reichsbank 126. Gelsenkirchen 39.50, Stahlverein 24,75, AEG. 32.25, Dekula 107.50, Scheideanstalt 140,50, S.-G.-Far- ben 94,89, Lahmeyer 112,75, Metallgesellschaft 34, Rütgerswerke 39,39, Hapag 16.
Jußball-GroßkWpsausdemWaldspochlatz
Borussia Fulda — Stadtmannschast Gießen.
Wirtschaft.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dioid.nde an. — Reichsbankdtskont 4 o. H., Lombardzmsfuß 5 o. H.
Jranthin a. M.
Serlln
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Berlin
Echluß- furrf
Gchlutzt. Abend- börsc
Gchluß- lure
Schluß!. Simay börsc
Schluß» furd
Echlußk. Abend- börse
Schluß» kurö
Gchlußk. Mittag« bSrse
Datum
24.11.
25.11.
24.11.
25.11.
Datum
24.11.
25.11.
24-11.
24.11.
6% Deupche tHeid)Miueü)r D.iöa.
73,75
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üanwuig-flmenia Pare. .
Hamburg-Südam. Dampfschisj
16,5
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16.5
16,4
6% ehcm.7%Dt. Reichianl. 6.1929
88,75
89,5
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. 0
32
6%% Boung-Anleihe von 1930 .
74,25
76
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Hansa Dampsschisj . .
Norddeutscher Lloyd ....
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Deutsche Anl.-Mlüs.-Schuld mti
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AuSlo,.-Rechten......
DeSgl. ohne AuSIol.-Rechte . .
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A.G. für Verkehrswesen Akt.
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41
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6,6
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Berliner Handelsgesellschasi .
4
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6% ehem 8%Mi- «oUMtoat 1929
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Commerz, und Privat-Bank .
0
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—
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DiSronto-BeseUschast. . .
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53,13
52,75
Dresdner Bant......
0
61,75
61,75
61,75
61,75
Anleihe Serie 1.....
6% ehem. 8% iyrattfl. Hyp.-Bani
53
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11
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Golvple. 15 unkündbar bi« 1935 6% ehem. 7% Frank«. Hyp.-Banl
@01Dt>n 16 unkündbar bis 1936 6'4% ehern. 4'/,% Franks.Hyp.-
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Ü.C.G..........
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Selten & Guilleaume.... Gesellschaft für Aektrifche
Unternehmungen .... Rheinische ÄektrtzitLl . . . Schulten L Co.......
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10
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97,5
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Kaliwerke Aschersleben ... 6
Kaliwerke Westeregeln ... 6
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71,03
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Goldschmidt. ....... .0
Rütgerswerke........o
Metallgelellschaft.......0
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Buenos Aires Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Parts . . . Schweiz . . Spanien . .
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Zemeniwerf Heidelberg.... 4
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47
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Echulthets Patzenhoser ... o
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Rio de Ian.. Iugosiawien. Lisiavon . .
0,869
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12.76
0,871 0,296 5,646
12,78
2Hu (Wge meine Kunstseide) 0 Bemberg........ g
Zellstoff Waldhos..... o
Zell stoss Aschassenburg ... o Dessauer Gas........7
Daimler Motoren......0
Deutsche Linoleum.....0
Orenüein & Koppel.....0
Leonhard Dietz........
Svenska......... 0
56,5
62,25
56,13
62
56,75
62,5
56,4
61,5
Banknoten.
43
—
43.25
43,25
serlin, 25-November
Geld
Srtek
28,75
18,75
28
18,5
27,5
94.4
19
27,75
93,25
18,5
Amerrkanischr Noten . . .
Belgische Noten.....
Dänische Noten.....
-
...
4,20 58,13 70,36 13,52 16,42 68,91
4,22
58,37
70,64
13,58
16,48
169,59
45,75
46
46
35,25
46
34,75
Englische Noten.....
granzösische Roten....
. . .
42
42
43,6
—
Holländische Noten....
Italienische Noten ....
Norwegische Noten....
Lbade..........12
1591
isTI
159]
155,25
21,47
69,51
21,55
69,_79
DeutsOesterreich, tz 100 Schilling
frankfurter Maschtnen . . . . 0
«ritzner..........0
Mcnnkraktwerke Höchst a. M.. .4 Süddeutscher Ziüker......
-f
Rumänische Noten ....
2,47
2.49
73,25
81.06
34,38
27
54
135,5 |
29,25
56
136 1
30,5
136 \
30,5
Schweizer Noten.....
Spanische Noten.....
Ungarische Roten ....
80,74
34,24
1
’t
Sesahren a'LSZ kg lönlichkeiien, auf innerpoliti|d)e EnM immer wieder aus d e keilen besonnen hatten Gntroidlung doch ewa.
,2n einer Stelle i der Stunde Aechm Leichspräsiden gelassen, dah nach se kn der Au he nm Jeurath auch r gierung angeh Minister weilt in o läse an der auhenp too Verhandlungen Dai Schicksal des D kn. Es mühte seine ganz bedenklich unte alS geschästsführend, für eine kommende A Noch ist es allerdin sen, die französische 31 lerechtlgungsfr linnte viel eher von e (djen Standpunktes n in Paris den Rücken mehr davon abgehen, erfennung der deutsch noch nicht der Anerke kommt — nur im scheu Planes ge diesen Umständen w von Reurath überleg ser Reise nach ber am in den unnerbinblid) noch Sinn hat §s i[t atrtM worben, uni) t wiftfiein, als ob wir u d« Eröffnung des Sm Mg nicht mehr heim >en uns die Wchbeo eren Anspruch aus A erem Gutdünken aus Großmächten mitteile daß uns eine solche c eine ganz gefährliche daß wir ihr nur d Imogen, wenn eine dttkung über ein. Konzentration Js. ob sich alle oera öusammenhänge in j, wesen wären.
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1925 a
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