Ausgabe 
26.10.1932 Frühausgabe
 
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S.J.-fpori

VfB Gießen.

VfB. I Fronhaufen I 2:2 (1:1).

Die DfBer konnten auch in Fronhausen nicht äu einem Siege kommen, so daß sie nun dreimal hintereinander sich mit einem Unentschieden be­gnügen mußten. Die Grünweißen lieferten eine sehr matte Partie, ebenso konnte sich auch der Gegner zu bemerkenswerten Leistungen nicht ouf-- raffen. VfB. hat durch das ewige Unent­schieden Punkte verloren, die Wohl kaum in den restlich auszutragenden Spielen gutgemacht wer­den können. Das Schmerzenskind de» Mann­schaft ist und bleibt der Sturm, der auch am Sonntag sich nicht durchsetzen konnte, dies um so mehr nicht, als Ritter und Schmidt fehlten. Dem Durchhalten der Läuferreihe ist es zu dan­ken, daß Fronhausen nicht zu einem übrigens verdient gewesenen Siege kam. Balser war letztes Bollwerk.

Wie immer in Fronhausen, fand sich die Mann­schaft aus dem abschüssigen Platz nicht zurecht. Ter Boden war grundlos. Das Spiel an sich konnte nicht begeistern. Die erste Halbzeit begann sehr vielversprechend für die Grünweißen. Rach 1 Stunde konnte Haupt den ersten Treffer für feine Mannschaft erzielen. Rach diesem Erfolg kam mehr Leben ins Spiel, da der Gegner aus- gleichen wollte. Es gelang ihm dies vorerst nicht. Erst gegen Ende der Halbzeit gab man Balser dos Äachsehen. Die zweite Spielhälfte sah öfters den Gegner im Vorteil: er fand sich besser mit den Platzverhältnissen ab und war auch eifriger und wuchtiger am Werke als VfB. Ein auf­fallend schwaches Spiel lieferte die Verteidigung und es war für Fronhausen nicht schwer, wäh­rend einer Drangperiode auf 2:1 zu erhöhen. Alle Bemühungen der Grünweißen, das Resultat zu ändern, schlugen fehl. Die Mannschaft wurde verschiedentlich umgestellt, ohne daß dies sicht­liche Vorteile gebracht hätte. Erst kürz vor Schluß konnte Feuster - der in den Sturm gegangen war das Ausgleichstor schießen und damit reinen wertvollen Punkt retten.

Fronhausen ist ein schwer zu nehmender Gegner, der auf eigenem Platz zäh und ausdauernd zu kämpfen versteht. VfB. hätte, nach dem vorsonn­täglichen Spiel gemessen, bei einigermaßen besse­ren Leistungen das Spiel unbedingt gewinnen müssen.

VfB. 1. Jugend Steinberg 1. Jugend 4:1 (2:1).

Die Jugend konnte auch dieses Diplomfpiel ge­winnen. Das Spiel wurde ziemlich hart ausgetra­gen, zu -Zwischenfällen kam es jedoch nicht. Die VfB.er waren' technisch besser als der Gegner, der sehr eifrig und geschickt spielte. Die VfB.« Jugend war zumeist im Vorteil, die gefährlichen Vorstöße der Gäste konnten von der schlagsicheren Verteidigung abgewehrt werden.

Spielveremigung 1900 Gießen.

1900 11 VsB. II 4:1 (0:0).

Dieses Lokaltreffen erwies erneut, daß 1900s Re­serven sehr gut in der Lage fein sollten, ein wich­tiges Wort in der Meisterschaft der 2. Bezirksklasse mitzureden. Lediglich der Jnnensturm benötigt Ver­stärkung, um sich erfolgreicher durchsetzen zu kön­nen. Wohl sind die drei Innenstürmer eifrig, jedoch körperlich zu klein und lassen es allzusehr an Ueber- sicht und Verständnis fehlen. Auch am letzten Sonn­tag war cs so, sonst wäre der Lokalgegner weit höher abgefertigt worden. Die Läuferreihe ist der Blauweißen bester Mannschaftsteil. Ueberragend in der Abwehr war Karl Schneider. Die Spielleitung durch einen Herrn von Marburg war sehr fehler­haft. Die VfB.-Elf hat gegen früher sehr stark nach­gelassen. Es fehlte vollkommen der Zusammenhang. Der Torhüter war der beste Mann. Rach anfäng­licher Überlegenheit der Gäste schuf das planvollere Spiel 1900s große Ehancen. Bis zur Pause wurde aber alles ausgelassen, selbst ein Elfmeter ging, schwach geschossen, auf den Mann. Halbzeit 0:0. Schon bald nach Wiederbeginn schoß der Rechts­außen Klingelhöfer das erste Tor für 1900. Einen Elfmeter verwandelte diesmal Reining wuchtig und unhaltbar zu Rr. 2. Bei einem schnellen Durchbruch kam VfB. im Rachschuß durch Feldmann zum Ehrentor. Der dadurch hevvorgerufene Eifer der Gäste erlahmt aber bald wieder und die Spiel­vereinigung stellt durch zwei weitere schöne Treffer von Schack nach ständiger Ueberlegenheit den Sieg sicher. 3um_ Lobe beider Mannschaften sei gesagt, daß das Spiel außerordentlich fair ausgetragen wurde.

Riederweisel I 1900 111 11:0 (4:0).

1900 bestritt dieses Spiel wohl mit 11 Spielern, jedoch ohne Torwart, da von den vielen Hütern sonderbarerweise keiner zur Verfügung stand. Auch

sonst hatte man noch Ersatz, so daß an sich die Riederlage zu verstehen wäre. Die Gießener ließen cs aber auch beschämenderweise an jedem Kampf­geist fehlen, denn der Gastgeber war im Feldspiel lange nicht so viel besser als es das Resultat ver­muten lassen möchte.

1900 AI Leihgestern A 7:1 (3:1).

Infolge Ausbleibens eines Spielers mußte 1900 dies Derbandsspiel mit 10 Mann bestreiten, war aber trotzdem von Anfang an tonangebend. Die Blau-Weihen fanden sich auf dem kleineren Platz des Gegners erst nicht zurecht, spielten schlecht zusammen und verdarben einige ganz sichere Sachen durch Abseitsstellung. Die eifrigen und flinken Leihgest^rner versuchten durch schnelle An­griffe zu Erfolgen zu kommen, kamen meist aber nur bis zur Verteidigung. Allmählich schälte sich aber eine sichtbare Ueberlegenheit von 1900 her­aus. Angriff auf Angriff rollte gegen das Gäste­tor, viele Bälle gingen drüber und daneben. Der Gastgeber wehrte sich verzweifelt, mußte sich aber doch drei Tore gefallen lassen. Bei einem plötz­lichen Vorstoß kam es infolge Stellungsfehlers des unentschlossenen Tormannes zum Ehrentor. In der zweiten Halbzeit kam ter Gastgeber etwas mehr zur Geltung, ohne aber recht gefährlich wer­den zu tonnen. 1900 lag meist im Angriff und konnte von den vielen Torchancen nur vier ver­wandeln.

1900 All Muschenheim A 15:1 (6:0).

Die mit 9 Mann antretenden Gäste waren recht schwach und konnten gegen die gut eingespielte AU-Jugend wenig bestellen.

Handball der Sp.-Vg. 1900.

1900 (kombinierte Mannschaft) Tv. Hausen 14:2.

Die Gäste erschienen nicht vollzählig und erhiel­ten ihre Mannschaft durch drei Spielvereinigungs­leute vervollständigt. Die 1900er waren meist ton­angebend. Ihr Sturm war sehr wurffreudig. Die Turnermannschaft war zwar mit großem Eifer bei der Sache, konnte sich aber nie recht durchsetzen.

1900 II VfL. Metzlar I 2:10.

Daß die 1. Elf des VfL. Wetzlar als Sieger aus dem Spiel hervorgehen würde, stand von vorn­herein außer Frage. Die 1900er waren nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten läßt. Wie so oft, war aber im Wurfkreis meist die Kunst zu Ende. Zu Halbzeit führte Wetzlar 3:1.

Kreß & Co.entlassen".

Wie aus Straßburg berichtet wird, hat sich der FC. Mühlhausen nun endgültig von den drei Frankfurter Spielern Kreß, Engel und Engel­hardt getrennt. Die drei Deutschen befinden sich bereits seit einiger Zeit wieder in ihrer Heimat, Kreß und Engelhardt holten sich in Frankfurt, Engel in Ludwigshafen auf. An Stelle von Kreß spielt jetzt Plattko im Tor des FC. Mühlhausen, der Ungar hat einen Vertrag bis Saisonende erholten. Die Verabschiedung der drei Frank­furter durch den elsässischen Club dürfte darauf zurückzuführen sein, daß der FC. Mühlhausen vorerst keine Möglichkeit sieht, für Kreß & Co. die Spielerlaubnis zu erhalten.

Kurze Gportnoiizen.

In großer Form zeigte sich der deutsche Alt­meister der Tennislehrer R a j u ch beim Tilden­gastspiel in Zagreb (Jugoslawien). Er siegte im Einzel mit 8:6, 8:6 über Hans Rüßlein und mit 6:0, 6:4 über Tilden.

*

Die dreimalige Deutsche Kunstlauf- Meisterin Elli Winter, eine der besten Eis­künstlerinnen der Nachkriegszeit, ist im Alter von 34 Jahren in der Schweiz verschieden .

*

I m Finale um die Deutsche Meisterschaft im Mannschaftsringen werden sich nun Heros Dort­mund und Hörde 04 gegenüberstehen. Heros Dort­mund, der gegen Maxoorstadt Nürnberg im Vor­kampf mit 8:6 gewann und im Rückkampf mit dem gleichen Ergebnis unterlag, erreichte die Qualifika­tion deshalb, weil seine Ringer das geringere Kör­pergewicht auf die Matte brachten.

Mit ganz großer Sorgfalt betreibt der Polnische Amateurboxverband seine Vorbereitungen für den Länderkampf gegen Deutschland. Er zog 19 seiner besten Amateure in einem Trainingscamp in der Nähe Posens zusammen, um sie dort auf den Kampf vorzubereiten und nach den Ergebnissen dieses Trainings die endgültige Mannschaft zu no­minieren.

Handwerkeriagung in Oannstadi.

WSR. Darmstadt, 24. Oft. Der Dezirksver- banb Darmstadt für Handwerk und Gewerbe trat im großen Saal derKrone" zu einer stark be­suchten Tagung zusammen. Der erste Vorsitzende Schmiedemeister R o t h n a g e 1 konnte dabei u. a. den Vorsitzenden des Hessischen Handwerks- und Gewerbeverbantes Dieter, den Direktor der Handwerkskammer Schüttler sowie Vertreter der benachbarten Bezirksverbänte begrüßen. Die Versammlung beschloß die Eintragung des Be­zirksvereins in das Vereinsregister. Die entspre­chenden. Satzungsänderungen sanden einmütige Billigung. Einen breiten Raum in den Verhand­lungen nahm dann das neue Wirtschafts- Programm der Reichsregierung ein. Hierüber erstattete ter Vorsitzende ein eineinhalb­stündiges Referat. Seine sachverständigen Aus­führungen wurden mit großem Beifall ausgenom­men. Eine anschließende angeregte Aussprache zeugte davon, mit welch innerer Anteilnahme alle Bestrebungen verfolgt werten, endlich auch der darnieder liegenden Handwerkswirtschaft aufzu­helfen. Der 50 » Millionen = Fonds f ü r Instandsetzung von Altwohnungen wurde lebhaft begrüßt und gefordert, daß weitere Mittel für diesen Zweck zur Verfügung ge­stellt werden möchten. Allerdings sei scharf dar­auf zu achten, daß dem Willen des Gesetzgebers auch entsprochen werde und die Maßnahmen wirk­lich dem Handwerk zugute kommen, lieber die Frage des zivilen Luftschutzes und der Kata­strophenabwehr sprach Syndikus Dr. Ko 11b ach. Zum Schluß wurde die Frage der R e u w a h 1 des Vorstandes der Handwerkslammer-Rebenstelle Darmstadt eingehend besprochen. Einstimmige Annahme fand ein Beschluß des Vorstandes ter Handwerkskammer, für diesen Posten den Bezirks­vorsitzenden R o t h n a g e 1 (Greisheim b. Darm­stadt) zu benennen. Damit hat sich auch der De- zirksverband Darmstadt den übrigen Bezirksver­bänden, die in der Arbeitsgemeinschaft Rhein- Main-Reckar zusammengefaßt sind, angeschlossen. Die getarnten Beratungen vermittelten ein ein­drucksvolles Bild von der Geschlossenheit und Reg­samkeit der im Dezirksverband Darmstadt verei­nigten Organisationen.

Zungdeutsche Führerschaft in Büdingen.

Die jungdeutsche Führerschaft des Gebietes zwi­schen Rhein, Main, Lahn und Dill war, wie man uns berichtet, in dem obevhefsijchenRothenburg", dem Vogelsbergstädtchen Büdingen zu einem Schulungskapitel zusanrmengetreten. Die Tagung stand unter der Losung:Unter Mahraun als (Ge­folgschaft Hindenburgs für ein geeintes Deutsch­land!" Der Vormittag war einer kritischen Würdi­gung der innerdeutschen Lage und einer Betrach- tbng der gegenwärtigen Außenpolitik und Wirt­schaftspolitik des Präsidialkabinetts gewidmet. Fol­

gende Entschließung faßte das Ergebnis der regen Aussprache zusammen:

13 Jahre haben gezeigt, daß die Weimarer Ver­fassung nicht in der Lage ist, dem deutschen Volk und dem deutschen Staat eine befriedigende Ord­nung zu geben. Ein Um- und Ausbau ist notmenbig. Der Hochmeister des Jungdeutschen Ordens hat die maßgebenden Stellen vor einiger Zeit schon gebeten, einen geeigneten Ausschuß ,zusammenzurufen, der eine dem deutschen Volk und Staat dienende Aende- rung der Verfassung vorbereiten soll. Die am 9. Ok­tober in Büdingen zu einer Führerschulung zahl­reich versammelten Jungdeutschen aus dem Lahn, Main- und Rheingebiet schließen sich ihrem Hoch­meister ausdrücklich an, indem sie den Herrn Reichs- Präsidenten und die Reichsregierung auch ifjrerfeNs bitten, den gemachten Vorschlag prüfen und baldigst verwirklichen zu wollen. Ohne gerechten Umbau des Staates wird unser Volk nie zum inneren Frieden kommen."

- An den in Halb erstatt zum Iungdeutschen Schwester ntag weilenden Hochmeister des : Jungdeutschen Ordens, Artur Mahraun, erging auf dem Drahtwege Gruß und Kampfruf.

Der Nachmittag brachte die erste Vorfüh - r u n g eines Licht bilderoortrages über ! den Freiwilligen Arbeitsdienst in Oberhessen, so weit ter Jungdeutsche Orden als Pionier der Idee und Gestalter der Praxis dieser Kolonnen sich hierfür eingesetzt hat. Ordens­bruder Krausch (Gießen), der diese Reihe von Bil­dern aus dem Tun und Treiben der FAD.-Grup­pen gesammelt hatte und erläuterte, ließ seine wei­teren Darlegungen über Öen Sinn der jungdeutschen Landnahme in den Ruf ausklingen:

Gebt Land den Millionen ohne Arbeit und Brot! Kämpft mit den Jungdeutschen für dieses hehre Ziel der West-Ost-Bewegung!

Oer Autounfall derOkrifteler Fußballer

K ö n ig st e i n , 24. Ott. (WSN.) Die Ursache des schweren Unfalls von Angehörigen des Dt- rifteler FußballklubsGermania" in Mammolshain wird darin gesehen, daß der Lieferwagen überlastet war und mit zu großer Geschwindigkeit in die Kurve am Kinderheim an der Oberhöchstadter Straße fuhr. Da die Sicht für den Fahrer vollkommen frei war, soll das Verschulden nur auf unsachge­mäße Bedienung des Autos zurückznfuh- ren jein. Bei einer Besichtigung durch die Polizei ergab sich, daß im Getriebe des zertrümmerten Autos der dritte Gang eingeschallet war, ein Zei­chen, daß der Fahrer mit großer Geschwindigkeiten die Unglückskurve eingebogen sein muß. Außer dem besonders schwer verletzten Justin Brehl aus Ok­riftel sind noch die beiden Okristeler Cas p a r y urfb Otto Loos sehr schwer betroffen worden. Ihr Zustand hat sich aber heute offenbar etwas gebessert, so daß anscheinend für diese beiden, erfreulicher­weise keine Lebensgefahr mehr besteht.

Wirtschaft.

* AG. Buder uss ch e Eisenwerke, Wetzlar. In der am gestrigen Dienstag abge­haltenen Aufsichtsratssihung wurde ter JG.-Der- trag mit der Hessen-Rassauischen Hütten-Derein G. m. b. H., Steinbrücken, einstimmig genehmigt und beschlossen, die außerordentliche Generalver­sammlung, welche ebenfalls über den Abschluß des IG.-Dertrages und den Umtausch von mindestens 76 Prozent ter Gesellschafter-Anteile des Hütten- Dereins gegen Buderus-Aktien zu beschließen ha­ben wird, auf den 24. Rovember nach Frankfurt am Main einzuberufen.

* Der Staatsanwalt und die Frank­furter Brauhaus G. m. b.H. Besondere Vor­gänge bei der Frankfurter Brauhaus G. m. b. H. beschäftigten die Staatsanwaltschaft, die Vorunter­suchung gegen fünf Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrats wegen Bilanzvergehens und genossen­schaftlicher Untreue beantragt hat. Es sollen in Übersichten, Bilanzen usw. über den Stand der Genossenschaft unwahre Angaben gemacht worden fein.

Krankfurier Abendbörse leichi gebessert.

Frankfurt a. M., 25. Oft. An der heutigen Abendbörse war die Stimmung etwas freundlicher mit Rücksicht auf die stetige Eröffnungstendenz in Reuyork. Die Umsätze blieben jedoch minimal Scheideanstalt waren zwar Hit 139 bis 139,25 Pro­zent gegen den Frankfurter Schlußkurs nur knapp behauptet, hingegen waren Stahlvereinsaktien mit 21 bis 21,50 Prozent und Conti-Linoleum-Zürich mit 35 Prozent gut gehalten.

In festverzinslichen Werten herrschte die gleiche Geschäftsstille wie an den Aktienmärkten, Reichs­schuldbuchforderungen lagen etwa 0,50 Proz. über dem Mittagskurs. Reubesitz 6,20 bis 6,25, Alt­besitz 48 bis 48,75, Schutzgebiete 5,30, 4proz. Ru­

mänen 4,55, Deutsche Bank & Diskonto-Gesell­schaft 75, Reichsbank 125, Gelsenkirchen 36 bis 36,50, Harpener 70 bis 70,50, Rheinstahl 63, Stahl­verein 21 bis 21,50, Aku 53 bis 53,50, Cha de 149 bis 149,50, Scheiteanstalt 139 bis 139,25, Licht & Kraft 83, IG.-Farben 93, Gessürel 66 bis 66,50, Lahmeyer 104, Schuckert 69 bis 69,25, Siemens 112 bis 112,13, Reichsbahn-VA. 87 bis 87,50, Hapag 16 bis 16,50, Rordd. Lloyd 16 bis 16,50.

Rundfunkprogramm.

Samstag, 29. Oktober.

7.05 Ahr: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.10 bis 10.50: Schulfunk: Im Junghof wird gespielt! Eine Hörfolge von Franz Wallner. 12: Mittags- konzert 1 auf Schallplatten. 13.30 bis 14.30: Mit­tagskonzert II. 15.30 bis 16.30. Stunde der Jugend. 17: Hanau: Platz-Konzert der Reichswehrkapelle Marburg. 18:Die Erfahrungen bei ter Wies­badener hupfreien Woche", Gespräch zwischen Polizeihauptmann Kurlbaum und Eberhard Beck­mann. 18.25: Stunde der Arbeit:5>er Arbeiter in Italien", Vortrag von Dr. Fürth. 18.50:Ar­beitslohn, Arbeitszeit, Deschäftigungsprämie. Welche Möglichkeiten bietet die Rotverordnung dem Gewerbebetrieb?". Ein Gespräch. 19.20: Jchr Leute, hört die Trauermär. Eine Stunde gruseli­ger Moritaten. Don Bruno Fritz und Hanns Ehr. Schulz. 20: Jabuka. Operette in drei Aufzügen von Gustav Davies und Max Kalbeck. 22.05: Hirsche schreien! Hörbericht von der Hirschbrunst im Messeier Park. Anschließend: Anläßlich des Internationalen Kunstturnens am 30. Oktober in der Festhalle: Interview mit den Mannschafts- führern. 22.45 bis 24: Rachtmusik des Philharmo­nischen Orchesters Stuttgart.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Dörfe.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.

Frankfurt a. JJL

Berlin

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß­kur«!

Schlußk. Abenb- börse

Schluß- kurs

Schluß». Mittag. bSrse

Schluß» kur»

Echlußk. Abend» bSrs'

Schluß» kurs

Schlußk. Mittag» börle

'Datum

24.10.

25.10.

24.10.

25.10.

Dalum

24.10.

25-10.

24.10.

25.10.

6% $riitidie dtctdiüanicibe u.192. n% c6cm. 7 %3)t. ffleidisanl. 6.1929 5%% yomtn-iMnlclfje von 1930 . Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit AuSlos.-Rechlcn......

Desgl. obitc Auslol.-Rechte . .

6% etwm 8%t>cb. Loltsitaat 1929 (riltUahlD. 102%)......

Oberheifcii Piovtn>Anleihe mit eiu8lo|.-9lcd)tcn......

Scutldie Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

6% ehem. 8% -rranlf. Hyp.-Bank Goldvse. 13 unkündbar 6U 1935

6% ehem. 7% ssrankj. Hyp.-Ban! Goldpie 16 unkündbar bis 1936

6y,% ehem. 4 «4% Zrankf.Hyp.» Bank lilau Piandbriefe .

6%% ehem. 4 V,% Rheinische

Huv -Banl Liau -Goldpfc. . .

6% ehem. 8% Pr. Landespfand» brlesansta! Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanstali Piandbrieie R. 10

<% CeftcrrctdUidic Äoloreiue .

4,20% Oesterrelcbijche Eilberrenie 4% Ungarische Golvrenic ....

<% Ungarische Staatsrenle v. 1910 4VS% desgl. von 1913.....

5% adgest. Goidmexilancr von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie 1 . . . .....

4% beflßl. Serie 11 ...... .

5% Rumän. vereint) Rente v. 1903 4^%Rumana»ereinh.Renlev.i913 4% «'manische vereinh. Rente e»% Anatolier .....

71,25

87,13

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71

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19,6

vamvurg-Ämeruu Pare. .

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa Dampfschiff ...»

Norddeutscher Lloyd.....<

A.G. für Verkehrswesen Akt. . 0 Berliner Handelsgesellschaft . 4 Commerz, und Privat-Bank . 0 Darmstädter und Nationalbank 0 Deutsche Bank und

Diseonto-GeseUschast. . 0

Dresdner Bant...... O

Reichöbanl ......1

A.E.B...........0

Bergmann.........0

Elektr. Lieferungsgesellschaft. 5

Licht und Kraft...... 6

Felten & Guilleaume.... 0

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 4

Rheinische Elektrizität ... 6®

Schuckert L Co....... 0

Siemen» & Halske..... 9

Lahmeyer 8 Co.......10

Buderuo..........4

Deutsche Erdöl.......5

Gelsenkirchener.......8

Harpener..........0

Hoesch Eisen.........6

Flse Bergbau.......10

Ilse Bergbau Genüsse.....

.UWcknerwerte........6

Mannesmann-Röhren . . . . 6 Mansseldcr Bergbau.....0

Lberschlcs. Kokewertc .... 8 Bbönir Bergbau......V/i

Rbeintscke Braunkohlen... 10

Rheinsiahl.........e

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16,65

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71

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104

37

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36,5

70,5

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37 70,5

35

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70

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63.13

Frankfurt a. M.

Ärrlin

Deoifenmarft Berlin Frankfurt a. 2TL

Schluß­kurs

Schlußk. Abend« bSrse

Schluß» kurS

Schlußk. Miitag» bSrse

24. Oktober

».Oktober

Amtliche »eld

Notierung Zrief

Amtliche Geld

Nollerang 1 Brief

Oatum

24.10.

25.10.

24.10.

25.10.

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HelftngsorS .

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51,95

12,465

6,076

Bereinigte Stahlwerke . . .

OtavI Minen.......

. 0 0

22,25

15,5

21,5

15

21,5

15,25

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15

Prag . . .

Budapest. .

52,05

12,485

Kaliwerke ÄscherUeben . . .

Kaliwerke Westeregeln . . .

Kaliwerke Salzdetfurth . . .

v

6

9

97 101 162

97

100,5

162

98,5

101

161,5

97 100

161

Sofia . . . Holland . . Oslo... . Kopenhagen

3,057

169,83

71,43

73,33

3,063

170,17

71,57

73,47

3,057 169,73

70,43 72,23

3,063

170,07

70,57

72.37

I. G. Färben-Industrie . . .

93

93,5

92,75

Stockholm London. . .

73,03

14,13

0,913

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58,54

21,55

16,57

73,17

14,17

0,917

4,217

58,66

21,59

72,33

72,47

Schetdeanstalt.......

Goldschmidt........

Rütgerlwerke.......

MetaUgriellschaft......

10

. O.

. 0

. 0

139,5

25,25

38,25

34

139,25

25,25

38

33,5

25,13

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25,25

38

34

Buenos Astet Neuyort . . Brüssel. . . Italien. . .

0,918

4,209

58,54

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13,92 0,922 4,217 58,66

21,59

Paris . . .

16,61

16,56

16,60

Philipp Holzmann .....

Zementwerk Heidelberg...

. 0

. 4

53,5

49

53

48,5

53

-

52,5

Schweiz . .

Spanten . . Danzig. . .

81,39

34,49

82,07

81,55

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81,31

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81,47

34,58

82.23

0,961

Ccmentweri Karlstadt. . . . Wayh & Freytaa.....

. 0 . 0

49

49

4,75

-

-

Japan . . .

Rio de Ian..

0,969

0,294

0,971

0,296

0.959

0,294

Schultheis Patzcnhofcr . . . Alu (allgemeine Kunstseide» Bcmberg.........

0

0

0

53,5

52

53,5

52

53,25 51

56,75

53,25

51

fluaoflatolcn. Lissabon . .

5,595

12,87

2

5,606

12,89

3antno!en.

5,594

12,64

5,606

12,66

Zellstoff Waldhos.....

Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer Gas.......

Daimler Motoren.....

Deutsche Linoleum .... Orenstein & Koppel .... Leonhard Ttetz......

Svens ka.........

Ebade..........

0

42,5

28

19

43,5

43,5

152

41,5

42,13

42

Seriin, 25 Okiober

(Reib

2Mtf

0 . 7 . O . 0 . 0 . e . 0

28

19

43

43

149,5

8?

19

44

32

43,5

-

87.5

18,65

43

32.5 43

148,5

Amerttanlfche^roiea . . . Belgische Note» ..... Dänische Noten.....

Englische Noten.....

Französische Noten.... Holländische Noten.... Italienische Noten .... Norwegische Noten....

4,20

58,38

71,96

13,84

16,52

169,36

21,50

70.26

4,22

58,62

72,24

13,90

16,58

170,04

21,58

70,54

Deutsch^Lesterreich, i 100 Schilling

Frankfurter Maschinen . . .

Gritzner.........

Mainkrastwerke HSchg a. M.. Süddeutscher Zucker ....

. 0

Rumänische Noren ....

Schwedische Noten.....

2,47

72,16

2,49

. 0

. 4

8

26

52,13

131

26

52

131

e. 1 1

25.5

Schwester Noten......

Spanische Roten......

Un,arische Raren ....

81,13

34,38

8L45

302

Herden^

W eint ftaüt Ä

frnkbreiien Ly »

nr. 252 4

Stil tojrtil"

Reichsg

der Staalägcri Regierung bi rat, im brtuf lassen wissen, bundesstaatlich Wenn aber Amtsbefu also im techir so bleibt die C vor dem pr< male Handlun diese Vertretu gen vornehmer tragte erteilt c Frage nicht st Preußische Äeg aus die Haltur bestimmen, so halb der Richt, dent angeordne kennt ja ausdrü berechtigt ist, z ch ;u lenken, ausspricht, daß, Fall Puchen,i S1* «e «icht Reichspräsident lQb 1. erneut

Entscheidend ist besonderen -) J°L Preußen jta °°r dem Liirqerk toron zulässig m M eine Wich verlassen der hervorgi Ochste Gerichts? MÄeibung unh

,-rscheinen ^rmell <m Amte 5?r ^cherhei, widersprich §'eder eine $2 foIXS,öfrin9 fachen °>erde? e ßsu

'unrecht Sy?

bim^Jonne ^«Ätnl On wiird- $ d)en <

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