S.J.-fpori
VfB Gießen.
VfB. I — Fronhaufen I 2:2 (1:1).
Die DfBer konnten auch in Fronhausen nicht äu einem Siege kommen, so daß sie nun dreimal hintereinander sich mit einem Unentschieden begnügen mußten. Die Grünweißen lieferten eine sehr matte Partie, ebenso konnte sich auch der Gegner zu bemerkenswerten Leistungen nicht ouf-- raffen. — VfB. hat durch das ewige Unentschieden Punkte verloren, die Wohl kaum in den restlich auszutragenden Spielen gutgemacht werden können. — Das Schmerzenskind de» Mannschaft ist und bleibt der Sturm, der auch am Sonntag sich nicht durchsetzen konnte, dies um so mehr nicht, als Ritter und Schmidt fehlten. Dem Durchhalten der Läuferreihe ist es zu danken, daß Fronhausen nicht zu einem übrigens verdient gewesenen Siege kam. Balser war letztes Bollwerk.
Wie immer in Fronhausen, fand sich die Mannschaft aus dem abschüssigen Platz nicht zurecht. Ter Boden war grundlos. Das Spiel an sich konnte nicht begeistern. Die erste Halbzeit begann sehr vielversprechend für die Grünweißen. Rach 1 । Stunde konnte Haupt den ersten Treffer für feine Mannschaft erzielen. Rach diesem Erfolg kam mehr Leben ins Spiel, da der Gegner aus- gleichen wollte. Es gelang ihm dies vorerst nicht. Erst gegen Ende der Halbzeit gab man Balser dos Äachsehen. Die zweite Spielhälfte sah öfters den Gegner im Vorteil: er fand sich besser mit den Platzverhältnissen ab und war auch eifriger und wuchtiger am Werke als VfB. Ein auffallend schwaches Spiel lieferte die Verteidigung und es war für Fronhausen nicht schwer, während einer Drangperiode auf 2:1 zu erhöhen. Alle Bemühungen der Grünweißen, das Resultat zu ändern, schlugen fehl. Die Mannschaft wurde verschiedentlich umgestellt, ohne daß dies sichtliche Vorteile gebracht hätte. Erst kürz vor Schluß konnte Feuster - der in den Sturm gegangen war — das Ausgleichstor schießen und damit reinen wertvollen Punkt retten.
Fronhausen ist ein schwer zu nehmender Gegner, der auf eigenem Platz zäh und ausdauernd zu kämpfen versteht. VfB. hätte, nach dem vorsonntäglichen Spiel gemessen, bei einigermaßen besseren Leistungen das Spiel unbedingt gewinnen müssen.
VfB. 1. Jugend — Steinberg 1. Jugend 4:1 (2:1).
Die Jugend konnte auch dieses Diplomfpiel gewinnen. Das Spiel wurde ziemlich hart ausgetragen, zu -Zwischenfällen kam es jedoch nicht. Die VfB.er waren' technisch besser als der Gegner, der sehr eifrig und geschickt spielte. Die VfB.« Jugend war zumeist im Vorteil, die gefährlichen Vorstöße der Gäste konnten von der schlagsicheren Verteidigung abgewehrt werden.
Spielveremigung 1900 Gießen.
1900 11 — VsB. II 4:1 (0:0).
Dieses Lokaltreffen erwies erneut, daß 1900s Reserven sehr gut in der Lage fein sollten, ein wichtiges Wort in der Meisterschaft der 2. Bezirksklasse mitzureden. Lediglich der Jnnensturm benötigt Verstärkung, um sich erfolgreicher durchsetzen zu können. Wohl sind die drei Innenstürmer eifrig, jedoch körperlich zu klein und lassen es allzusehr an Ueber- sicht und Verständnis fehlen. Auch am letzten Sonntag war cs so, sonst wäre der Lokalgegner weit höher abgefertigt worden. Die Läuferreihe ist der Blauweißen bester Mannschaftsteil. Ueberragend in der Abwehr war Karl Schneider. Die Spielleitung durch einen Herrn von Marburg war sehr fehlerhaft. Die VfB.-Elf hat gegen früher sehr stark nachgelassen. Es fehlte vollkommen der Zusammenhang. Der Torhüter war der beste Mann. Rach anfänglicher Überlegenheit der Gäste schuf das planvollere Spiel 1900s große Ehancen. Bis zur Pause wurde aber alles ausgelassen, selbst ein Elfmeter ging, schwach geschossen, auf den Mann. Halbzeit 0:0. Schon bald nach Wiederbeginn schoß der Rechtsaußen Klingelhöfer das erste Tor für 1900. Einen Elfmeter verwandelte diesmal Reining wuchtig und unhaltbar zu Rr. 2. Bei einem schnellen Durchbruch kam VfB. im Rachschuß durch Feldmann zum Ehrentor. Der dadurch hevvorgerufene Eifer der Gäste erlahmt aber bald wieder und die Spielvereinigung stellt durch zwei weitere schöne Treffer von Schack nach ständiger Ueberlegenheit den Sieg sicher. 3um_ Lobe beider Mannschaften sei gesagt, daß das Spiel außerordentlich fair ausgetragen wurde.
Riederweisel I — 1900 111 11:0 (4:0).
1900 bestritt dieses Spiel wohl mit 11 Spielern, jedoch ohne Torwart, da von den vielen Hütern sonderbarerweise keiner zur Verfügung stand. Auch
sonst hatte man noch Ersatz, so daß an sich die Riederlage zu verstehen wäre. Die Gießener ließen cs aber auch beschämenderweise an jedem Kampfgeist fehlen, denn der Gastgeber war im Feldspiel lange nicht so viel besser als es das Resultat vermuten lassen möchte.
1900 AI — Leihgestern A 7:1 (3:1).
Infolge Ausbleibens eines Spielers mußte 1900 dies Derbandsspiel mit 10 Mann bestreiten, war aber trotzdem von Anfang an tonangebend. Die Blau-Weihen fanden sich auf dem kleineren Platz des Gegners erst nicht zurecht, spielten schlecht zusammen und verdarben einige ganz sichere Sachen durch Abseitsstellung. Die eifrigen und flinken Leihgest^rner versuchten durch schnelle Angriffe zu Erfolgen zu kommen, kamen meist aber nur bis zur Verteidigung. Allmählich schälte sich aber eine sichtbare Ueberlegenheit von 1900 heraus. Angriff auf Angriff rollte gegen das Gästetor, viele Bälle gingen drüber und daneben. Der Gastgeber wehrte sich verzweifelt, mußte sich aber doch drei Tore gefallen lassen. Bei einem plötzlichen Vorstoß kam es infolge Stellungsfehlers des unentschlossenen Tormannes zum Ehrentor. In der zweiten Halbzeit kam ter Gastgeber etwas mehr zur Geltung, ohne aber recht gefährlich werden zu tonnen. 1900 lag meist im Angriff und konnte von den vielen Torchancen nur vier verwandeln.
1900 All — Muschenheim A 15:1 (6:0).
Die mit 9 Mann antretenden Gäste waren recht schwach und konnten gegen die gut eingespielte AU-Jugend wenig bestellen.
Handball der Sp.-Vg. 1900.
1900 (kombinierte Mannschaft) — Tv. Hausen 14:2.
Die Gäste erschienen nicht vollzählig und erhielten ihre Mannschaft durch drei Spielvereinigungsleute vervollständigt. Die 1900er waren meist tonangebend. Ihr Sturm war sehr wurffreudig. Die Turnermannschaft war zwar mit großem Eifer bei der Sache, konnte sich aber nie recht durchsetzen.
1900 II — VfL. Metzlar I 2:10.
Daß die 1. Elf des VfL. Wetzlar als Sieger aus dem Spiel hervorgehen würde, stand von vornherein außer Frage. Die 1900er waren nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten läßt. Wie so oft, war aber im Wurfkreis meist die Kunst zu Ende. Zu Halbzeit führte Wetzlar 3:1.
Kreß & Co. „entlassen".
Wie aus Straßburg berichtet wird, hat sich der FC. Mühlhausen nun endgültig von den drei Frankfurter Spielern Kreß, Engel und Engelhardt getrennt. Die drei Deutschen befinden sich bereits seit einiger Zeit wieder in ihrer Heimat, Kreß und Engelhardt holten sich in Frankfurt, Engel in Ludwigshafen auf. An Stelle von Kreß spielt jetzt Plattko im Tor des FC. Mühlhausen, der Ungar hat einen Vertrag bis Saisonende erholten. Die Verabschiedung der drei Frankfurter durch den elsässischen Club dürfte darauf zurückzuführen sein, daß der FC. Mühlhausen vorerst keine Möglichkeit sieht, für Kreß & Co. die Spielerlaubnis zu erhalten.
Kurze Gportnoiizen.
In großer Form zeigte sich der deutsche Altmeister der Tennislehrer R a j u ch beim Tildengastspiel in Zagreb (Jugoslawien). Er siegte im Einzel mit 8:6, 8:6 über Hans Rüßlein und mit 6:0, 6:4 über Tilden.
*
Die dreimalige Deutsche Kunstlauf- Meisterin Elli Winter, eine der besten Eiskünstlerinnen der Nachkriegszeit, ist im Alter von 34 Jahren in der Schweiz verschieden .
*
I m Finale um die Deutsche Meisterschaft im Mannschaftsringen werden sich nun Heros Dortmund und Hörde 04 gegenüberstehen. Heros Dortmund, der gegen Maxoorstadt Nürnberg im Vorkampf mit 8:6 gewann und im Rückkampf mit dem gleichen Ergebnis unterlag, erreichte die Qualifikation deshalb, weil seine Ringer das geringere Körpergewicht auf die Matte brachten.
Mit ganz großer Sorgfalt betreibt der Polnische Amateurboxverband seine Vorbereitungen für den Länderkampf gegen Deutschland. Er zog 19 seiner besten Amateure in einem Trainingscamp in der Nähe Posens zusammen, um sie dort auf den Kampf vorzubereiten und nach den Ergebnissen dieses Trainings die endgültige Mannschaft zu nominieren.
Handwerkeriagung in Oannstadi.
WSR. Darmstadt, 24. Oft. Der Dezirksver- banb Darmstadt für Handwerk und Gewerbe trat im großen Saal der „Krone" zu einer stark besuchten Tagung zusammen. Der erste Vorsitzende Schmiedemeister R o t h n a g e 1 konnte dabei u. a. den Vorsitzenden des Hessischen Handwerks- und Gewerbeverbantes Dieter, den Direktor der Handwerkskammer Schüttler sowie Vertreter der benachbarten Bezirksverbänte begrüßen. Die Versammlung beschloß die Eintragung des Bezirksvereins in das Vereinsregister. Die entsprechenden. Satzungsänderungen sanden einmütige Billigung. Einen breiten Raum in den Verhandlungen nahm dann das neue Wirtschafts- Programm der Reichsregierung ein. Hierüber erstattete ter Vorsitzende ein eineinhalbstündiges Referat. Seine sachverständigen Ausführungen wurden mit großem Beifall ausgenommen. Eine anschließende angeregte Aussprache zeugte davon, mit welch innerer Anteilnahme alle Bestrebungen verfolgt werten, endlich auch der darnieder liegenden Handwerkswirtschaft aufzuhelfen. Der 50 » Millionen = Fonds f ü r Instandsetzung von Altwohnungen wurde lebhaft begrüßt und gefordert, daß weitere Mittel für diesen Zweck zur Verfügung gestellt werden möchten. Allerdings sei scharf darauf zu achten, daß dem Willen des Gesetzgebers auch entsprochen werde und die Maßnahmen wirklich dem Handwerk zugute kommen, lieber die Frage des zivilen Luftschutzes und der Katastrophenabwehr sprach Syndikus Dr. Ko 11b ach. Zum Schluß wurde die Frage der R e u w a h 1 des Vorstandes der Handwerkslammer-Rebenstelle Darmstadt eingehend besprochen. Einstimmige Annahme fand ein Beschluß des Vorstandes ter Handwerkskammer, für diesen Posten den Bezirksvorsitzenden R o t h n a g e 1 (Greisheim b. Darmstadt) zu benennen. Damit hat sich auch der De- zirksverband Darmstadt den übrigen Bezirksverbänden, die in der Arbeitsgemeinschaft Rhein- Main-Reckar zusammengefaßt sind, angeschlossen. Die getarnten Beratungen vermittelten ein eindrucksvolles Bild von der Geschlossenheit und Regsamkeit der im Dezirksverband Darmstadt vereinigten Organisationen.
Zungdeutsche Führerschaft in Büdingen.
Die jungdeutsche Führerschaft des Gebietes zwischen Rhein, Main, Lahn und Dill war, wie man uns berichtet, in dem obevhefsijchen „Rothenburg", dem Vogelsbergstädtchen Büdingen zu einem Schulungskapitel zusanrmengetreten. Die Tagung stand unter der Losung: „Unter Mahraun als (Gefolgschaft Hindenburgs für ein geeintes Deutschland!" Der Vormittag war einer kritischen Würdigung der innerdeutschen Lage und einer Betrach- tbng der gegenwärtigen Außenpolitik und Wirtschaftspolitik des Präsidialkabinetts gewidmet. Fol
gende Entschließung faßte das Ergebnis der regen Aussprache zusammen:
„13 Jahre haben gezeigt, daß die Weimarer Verfassung nicht in der Lage ist, dem deutschen Volk und dem deutschen Staat eine befriedigende Ordnung zu geben. Ein Um- und Ausbau ist notmenbig. Der Hochmeister des Jungdeutschen Ordens hat die maßgebenden Stellen vor einiger Zeit schon gebeten, einen geeigneten Ausschuß ,zusammenzurufen, der eine dem deutschen Volk und Staat dienende Aende- rung der Verfassung vorbereiten soll. Die am 9. Oktober in Büdingen zu einer Führerschulung zahlreich versammelten Jungdeutschen aus dem Lahn, Main- und Rheingebiet schließen sich ihrem Hochmeister ausdrücklich an, indem sie den Herrn Reichs- Präsidenten und die Reichsregierung auch ifjrerfeNs bitten, den gemachten Vorschlag prüfen und baldigst verwirklichen zu wollen. Ohne gerechten Umbau des Staates wird unser Volk nie zum inneren Frieden kommen."
- An den in Halb erstatt zum Iungdeutschen Schwester ntag weilenden Hochmeister des : Jungdeutschen Ordens, Artur Mahraun, erging auf dem Drahtwege Gruß und Kampfruf.
Der Nachmittag brachte die erste Vorfüh - r u n g eines Licht bilderoortrages über ! den Freiwilligen Arbeitsdienst in Oberhessen, so weit ter Jungdeutsche Orden als Pionier der Idee und Gestalter der Praxis dieser Kolonnen sich hierfür eingesetzt hat. Ordensbruder Krausch (Gießen), der diese Reihe von Bildern aus dem Tun und Treiben der FAD.-Gruppen gesammelt hatte und erläuterte, ließ seine weiteren Darlegungen über Öen Sinn der jungdeutschen Landnahme in den Ruf ausklingen:
Gebt Land den Millionen ohne Arbeit und Brot! Kämpft mit den Jungdeutschen für dieses hehre Ziel der West-Ost-Bewegung!
Oer Autounfall derOkrifteler Fußballer
K ö n ig st e i n , 24. Ott. (WSN.) Die Ursache des schweren Unfalls von Angehörigen des Dt- rifteler Fußballklubs „Germania" in Mammolshain wird darin gesehen, daß der Lieferwagen überlastet war und mit zu großer Geschwindigkeit in die Kurve am Kinderheim an der Oberhöchstadter Straße fuhr. Da die Sicht für den Fahrer vollkommen frei war, soll das Verschulden nur auf unsachgemäße Bedienung des Autos zurückznfuh- ren jein. Bei einer Besichtigung durch die Polizei ergab sich, daß im Getriebe des zertrümmerten Autos der dritte Gang eingeschallet war, ein Zeichen, daß der Fahrer mit großer Geschwindigkeiten die Unglückskurve eingebogen sein muß. Außer dem besonders schwer verletzten Justin Brehl aus Okriftel sind noch die beiden Okristeler Cas p a r y urfb Otto Loos sehr schwer betroffen worden. Ihr Zustand hat sich aber heute offenbar etwas gebessert, so daß anscheinend für diese beiden, erfreulicherweise keine Lebensgefahr mehr besteht.
Wirtschaft.
• * AG. Buder uss ch e Eisenwerke, Wetzlar. In der am gestrigen Dienstag abgehaltenen Aufsichtsratssihung wurde ter JG.-Der- trag mit der Hessen-Rassauischen Hütten-Derein G. m. b. H., Steinbrücken, einstimmig genehmigt und beschlossen, die außerordentliche Generalversammlung, welche ebenfalls über den Abschluß des IG.-Dertrages und den Umtausch von mindestens 76 Prozent ter Gesellschafter-Anteile des Hütten- Dereins gegen Buderus-Aktien zu beschließen haben wird, auf den 24. Rovember nach Frankfurt am Main einzuberufen.
* Der Staatsanwalt und die Frankfurter Brauhaus G. m. b.H. Besondere Vorgänge bei der Frankfurter Brauhaus G. m. b. H. beschäftigten die Staatsanwaltschaft, die Voruntersuchung gegen fünf Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrats wegen Bilanzvergehens und genossenschaftlicher Untreue beantragt hat. Es sollen in Übersichten, Bilanzen usw. über den Stand der Genossenschaft unwahre Angaben gemacht worden fein.
Krankfurier Abendbörse leichi gebessert.
Frankfurt a. M., 25. Oft. An der heutigen Abendbörse war die Stimmung etwas freundlicher mit Rücksicht auf die stetige Eröffnungstendenz in Reuyork. Die Umsätze blieben jedoch minimal Scheideanstalt waren zwar Hit 139 bis 139,25 Prozent gegen den Frankfurter Schlußkurs nur knapp behauptet, hingegen waren Stahlvereinsaktien mit 21 bis 21,50 Prozent und Conti-Linoleum-Zürich mit 35 Prozent gut gehalten.
In festverzinslichen Werten herrschte die gleiche Geschäftsstille wie an den Aktienmärkten, Reichsschuldbuchforderungen lagen etwa 0,50 Proz. über dem Mittagskurs. Reubesitz 6,20 bis 6,25, Altbesitz 48 bis 48,75, Schutzgebiete 5,30, 4proz. Ru
mänen 4,55, Deutsche Bank & Diskonto-Gesellschaft 75, Reichsbank 125, Gelsenkirchen 36 bis 36,50, Harpener 70 bis 70,50, Rheinstahl 63, Stahlverein 21 bis 21,50, Aku 53 bis 53,50, Cha de 149 bis 149,50, Scheiteanstalt 139 bis 139,25, Licht & Kraft 83, IG.-Farben 93, Gessürel 66 bis 66,50, Lahmeyer 104, Schuckert 69 bis 69,25, Siemens 112 bis 112,13, Reichsbahn-VA. 87 bis 87,50, Hapag 16 bis 16,50, Rordd. Lloyd 16 bis 16,50.
Rundfunkprogramm.
Samstag, 29. Oktober.
7.05 Ahr: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.10 bis 10.50: Schulfunk: Im Junghof wird gespielt! Eine Hörfolge von Franz Wallner. 12: Mittags- konzert 1 auf Schallplatten. 13.30 bis 14.30: Mittagskonzert II. 15.30 bis 16.30. Stunde der Jugend. 17: Hanau: Platz-Konzert der Reichswehrkapelle Marburg. 18: „Die Erfahrungen bei ter Wiesbadener hupfreien Woche", Gespräch zwischen Polizeihauptmann Kurlbaum und Eberhard Beckmann. 18.25: Stunde der Arbeit: „5>er Arbeiter in Italien", Vortrag von Dr. Fürth. 18.50: „Arbeitslohn, Arbeitszeit, Deschäftigungsprämie. Welche Möglichkeiten bietet die Rotverordnung dem Gewerbebetrieb?". Ein Gespräch. 19.20: Jchr Leute, hört die Trauermär. Eine Stunde gruseliger Moritaten. Don Bruno Fritz und Hanns Ehr. Schulz. 20: Jabuka. Operette in drei Aufzügen von Gustav Davies und Max Kalbeck. 22.05: Hirsche schreien! Hörbericht von der Hirschbrunst im Messeier Park. Anschließend: Anläßlich des Internationalen Kunstturnens am 30. Oktober in der Festhalle: Interview mit den Mannschafts- führern. 22.45 bis 24: Rachtmusik des Philharmonischen Orchesters Stuttgart.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Dörfe.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H.. Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frankfurt a. JJL
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkur«!
Schlußk. Abenb- börse
Schluß- kurs
Schluß». Mittag. bSrse
Schluß» kur»
Echlußk. Abend» bSrs'
Schluß» kurs
Schlußk. Mittag» börle
'Datum
24.10.
25.10.
24.10.
25.10.
Dalum
24.10.
25-10.
24.10.
25.10.
6% $riitidie dtctdiüanicibe u.192. n% c6cm. 7 %3)t. ffleidisanl. 6.1929 5%% yomtn-iMnlclfje von 1930 . Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit AuSlos.-Rechlcn......
Desgl. obitc Auslol.-Rechte . .
6% etwm 8%t>cb. Loltsitaat 1929 (riltUahlD. 102%)......
Oberheifcii Piovtn>Anleihe mit eiu8lo|.-9lcd)tcn......
Scutldie Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1......
6% ehem. 8% -rranlf. Hyp.-Bank Goldvse. 13 unkündbar 6U 1935
6% ehem. 7% ssrankj. Hyp.-Ban! Goldpie 16 unkündbar bis 1936
6y,% ehem. 4 «4% Zrankf.Hyp.» Bank lilau Piandbriefe .
6%% ehem. 4 V,% Rheinische
Huv -Banl Liau -Goldpfc. . .
6% ehem. 8% Pr. Landespfand» brlesansta! Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanstali Piandbrieie R. 10
<% CeftcrrctdUidic Äoloreiue .
4,20% Oesterrelcbijche Eilberrenie 4% Ungarische Golvrenic ....
<% Ungarische Staatsrenle v. 1910 4VS% desgl. von 1913.....
5% adgest. Goidmexilancr von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1 . . . .....
4% beflßl. Serie 11 ...... .
5% Rumän. vereint) Rente v. 1903 4^%Rumana»ereinh.Renlev.i913 4% «'manische vereinh. Rente e»% Anatolier .....
71,25
87,13
71,25
48,75
6,2
64,25
46,75
76,13
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1.05
6,5
6.25
5,75
3,3
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71
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73
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6.4
6,4
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3,25
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8.4
4.5
19,5
71 87,13 71,25
\ 48,7
6,2
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3.25
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71
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65
47
72,75
11,13
6,45 6,4
6.4
6
3.25
3.25
3.4
5,25
8,4
4.5
19,6
vamvurg-Ämeruu Pare. .
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa Dampfschiff ...»
Norddeutscher Lloyd.....<
A.G. für Verkehrswesen Akt. . 0 Berliner Handelsgesellschaft . 4 Commerz, und Privat-Bank . 0 Darmstädter und Nationalbank 0 Deutsche Bank und
Diseonto-GeseUschast. . 0
Dresdner Bant...... O
Reichöbanl ......1
A.E.B...........0
Bergmann.........0
Elektr. Lieferungsgesellschaft. 5
Licht und Kraft...... 6
Felten & Guilleaume.... 0
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen .... 4
Rheinische Elektrizität ... 6®
Schuckert L Co....... 0
Siemen» & Halske..... 9
Lahmeyer 8 Co.......10
Buderuo..........4
Deutsche Erdöl.......5
Gelsenkirchener.......8
Harpener..........0
Hoesch Eisen.........6
Flse Bergbau.......10
Ilse Bergbau Genüsse.....
.UWcknerwerte........6
Mannesmann-Röhren . . . . 6 Mansseldcr Bergbau.....0
Lberschlcs. Kokewertc .... 8 Bbönir Bergbau......V/i
Rbeintscke Braunkohlen... 10
Rheinsiahl.........e
16,25
16,65
90,5
53,5
71
61,5 125
31,5
85
53
67,5
72
69
114,5
105,5
38
5?
95,5
32
50
19,5
25,65
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63
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16,5
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53,5
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125
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65
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52
66,5
71
69,25
112,13
104
37
70,5
36,5
70,5
96
32
49,13
19
25.25
159.5
63
16.13
16,5 37,75 90,25
53,5
75 61,75 125,5
31,25
85
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72
68 113,5
106
37,25
70
37 70,5
35
96 30,75 49,13
19,5
39 25,65
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16.25
16,25
37,75
90
53.5
75 61.75 124,9
30,9
83 52,13
66,5 71,75
68 112,5 104,25
36,75 70,4
36,5
70
34,25
95,5
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18.75
38,5
25,25 161
63.13
Frankfurt a. M.
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Deoifenmarft Berlin — Frankfurt a. 2TL
Schlußkurs
Schlußk. Abend« bSrse
Schluß» kurS
Schlußk. Miitag» bSrse
24. Oktober
».Oktober
Amtliche »eld
Notierung Zrief
Amtliche Geld
Nollerang 1 Brief
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24.10.
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24.10.
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Rtebeck Montan......
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6,144
51,95
12,465
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51,95
12,465
6,076
Bereinigte Stahlwerke . . .
OtavI Minen.......
. 0 0
22,25
15,5
21,5
15
21,5
15,25
21,5
15
Prag . . .
Budapest. .
52,05
12,485
Kaliwerke ÄscherUeben . . .
Kaliwerke Westeregeln . . .
Kaliwerke Salzdetfurth . . .
v
6
9
97 101 162
97
100,5
162
98,5
101
161,5
97 100
161
Sofia . . . Holland . . Oslo... . Kopenhagen
3,057
169,83
71,43
73,33
3,063
170,17
71,57
73,47
3,057 169,73
70,43 72,23
3,063
170,07
70,57
72.37
I. G. Färben-Industrie . . .
93
—
93,5
92,75
Stockholm London. . .
73,03
14,13
0,913
4,209
58,54
21,55
16,57
73,17
14,17
0,917
4,217
58,66
21,59
72,33
72,47
Schetdeanstalt.......
Goldschmidt........
Rütgerlwerke.......
MetaUgriellschaft......
10
. O.
. 0
. 0
139,5
25,25
38,25
34
139,25
25,25
38
33,5
25,13
38.13
25,25
38
34
Buenos Astet Neuyort . . Brüssel. . . Italien. . .
0,918
4,209
58,54
21,55
13,92 0,922 4,217 58,66
21,59
Paris . . .
16,61
16,56
16,60
Philipp Holzmann .....
Zementwerk Heidelberg...
. 0
. 4
53,5
49
53
48,5
53
-
52,5
Schweiz . .
Spanten . . Danzig. . .
81,39
34,49
82,07
81,55
34,55
81,31
34,52
81,47
34,58
82.23
0,961
Ccmentweri Karlstadt. . . . Wayh & Freytaa.....
. 0 . 0
49
49
4,75
-
-
Japan . . .
Rio de Ian..
0,969
0,294
0,971
0,296
0.959
0,294
Schultheis Patzcnhofcr . . . Alu (‘allgemeine Kunstseide» Bcmberg.........
0
0
0
53,5
52
53,5
52
53,25 51
56,75
53,25
51
fluaoflatolcn. Lissabon . .
5,595
12,87
2
5,606
12,89
3antno!en.
5,594
12,64
5,606
12,66
Zellstoff Waldhos.....
Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer Gas.......
Daimler Motoren.....
Deutsche Linoleum .... Orenstein & Koppel .... Leonhard Ttetz......
Svens ka.........
Ebade..........
0
42,5
28
19
43,5
43,5
152
41,5
42,13
42
Seriin, 25 Okiober
(Reib
2Mtf
0 . 7 . O . 0 . 0 . e . 0
28
19
43
43
149,5
8?
19
44
32
43,5
-
—
87.5
18,65
43
32.5 43
148,5
Amerttanlfche^roiea . . . Belgische Note» ..... Dänische Noten.....
Englische Noten.....
Französische Noten.... Holländische Noten.... Italienische Noten .... Norwegische Noten....
4,20
58,38
71,96
13,84
16,52
169,36
21,50
70.26
4,22
58,62
72,24
13,90
16,58
170,04
• 21,58
70,54
Deutsch^Lesterreich, i 100 Schilling
—
Frankfurter Maschinen . . .
Gritzner.........
Mainkrastwerke HSchg a. M.. Süddeutscher Zucker ....
. 0
—
—
Rumänische Noren ....
Schwedische Noten.....
2,47
72,16
2,49
. 0
. 4
8
26
52,13
131
26
52
131
e. 1 1
25.5
Schwester Noten......
Spanische Roten......
Un,arische Raren ....
• • •
81,13
34,38
8L45
302
Herden^
W eint ftaüt Ä
frnkbreiien Ly bä»
nr. 252 4
Stil tojrtil"
Reichsg
der Staalägcri Regierung bi rat, im brtuf lassen wissen, bundesstaatlich Wenn aber Amtsbefu also im techir so bleibt die C vor dem pr< male Handlun diese Vertretu gen vornehmer tragte erteilt c Frage nicht st Preußische Äeg aus die Haltur bestimmen, so halb der Richt, dent angeordne kennt ja ausdrü berechtigt ist, z ch ;u lenken, ausspricht, daß, Fall Puchen, ’i S1* «e «icht Reichspräsident lQb 1. erneut
Entscheidend ist besonderen -) J°L Preußen jta °°r dem Liirqerk toron zulässig m M eine Wich verlassen der । hervorgi Ochste Gerichts? MÄeibung unh
,-rscheinen ^rmell <m Amte 5?r’ ^cherhei, widersprich §'eder eine $2 foIXS,öfrin9 fachen °>erde? e ßsu
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