unveränderte Führung
ch
Aus der Provinzialhauptstadt
schickt.
Vornotizen.
WALD ORF
öJ.Jpor/
Der Schauplatz des Deutschen Tmnksies 1033
— Tageskalender für Montag: 15.30 enb 17.30 Ahr, in den Geschäftsräumen von Olo- wack große Modenschau. — 20.15 Ahr, im Saal der Christlichen Versammlung. Wetzsteingasse 9, Evangelisationsversammlung. Vortrag übet „Kann der moderne Mensch des 20. Jahrhunderts noch an die Dibel glauben?" — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Das Lied einer Macht".
Schülerlonzert.
Frau Cläre Schlesier - 2111 m a n n 'wr* anstaltete am Sonntag ein Vorspiel ihrer Schuler und Schülerinnen, das einen interessanten Einblick in die Lehrtätigkeit der Veranstaltern gab, die einen Kreis Schüler vom Anfänger bis zum Fortgeschrittenen vorstellen konnte. Man hatte den Eindruck, daß hier zielbewußte pädagogische Arbeit geleistet wird. Mit recht viel Geschick und Sicherheit entledigten sich Helmut Diez. Marianne Mendel, Annelies« Simons und Herta Driesch ihrer Aufgaben. Von den Fortgeschrittenen seien FrL Elsbeth und Hedwig M o e s e r genannt, deren Spiel einen recht guten Eindruck machte. Zur Abwechslung in der sonst aus Klavierstücken bestehenden Dortrags- folge sang Frl. H. K a l l n e r (Alt), Gießen, vier Lieder mit ansprechenden Mitteln. Frau Schlesier . Altmann begleitete die Gesänge ge-
ist Blaupunkt? „iBlau^unkf’heisst die neue Zigarette,welche die WALDORF ASTORlAnach ihrem grossen Erfolg mit der„OBERST”her= ausbringt. 15 lau Punkt ist die erste4 Pf.-Zigarette im Grossformat.
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in der Gruppe Heffen.
3n 8er Spitzengruppe der Gruppe Hessen gab es am Sonntag keine Veränderungen, da die drei punktgleichen Tabellenführer ihre Spiele sämtlich gewannen. Wormatia siegte zu Hause gegen Mombach 4:1. während Alemannia-Olyrn- pia Worms in Arberoch zu einem nicht verdienten 2:1-Erfolge kam. Mainz 05 schlug den unerwartet —t widerstehenden SD. Wiesbaden mit 3:1. Der
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,nMtulen. 15ProbieLeini«en
! ab. LieDlo.
Blick auf das neue Stadion aus dem Cannstadter Laasen bei Stuttgart, wo nächsten Jahre d 15 Deutsche Turnfest abgehalten wird. Für das Fest, zu dem eine Drertelmillion Turner nicht nur aus allen deutschen Gauen, sondern auch aus deutschen Gemeinden jenstits der Reichsgrcnzen ,n der wurt- tembergischen Hauptstadt erwartet werden, sind baulich umfangrelche Vorarbeiten erforderlich, die letzt im Gange sind.
Strafkammer Gießen.
• (Ziehen, 23. Sept Ein Arbeiter aus Dad- M au heim war von dem dortigen Amtsgericht zu insgesamt 2 Monaten Gefängnis verurteilt worden wett er im Sommer vorigen Jahres zwei Schäferhunde gestohlen und verkauft, ferner eine bewußt fasche Anzeige bei der Polizei erstattet batte Er nahm heute feine Berufung zuruck.
©ein Bruder hatte sich in diesem Frühiahr nachts in den Hof eines Kohlenhändlers einge- schlichen und einen Sack mit Briketts schon halb aefüllt, als er entdeckt wurde. Wegen versuchten schweren Diebstahls war er von dem Amts» acricht Bad-Nauheim zu einem Monat Gefängnis verurteilt worden. Seine Berufung war ohne Erfolg. 3m Dezember 1931 hatten er und cm Freund den Plan gefaßt, einen Automaten m den Babnhofstoi letten zu berauben. Der freund stieg mit ferner Hilfe in die Toilette eim öffnete vom innen die Türe, und beide versuchten vergeblich den Automaten gewaltsam zu offnen. Schließlich binnen sie die Türe aus und drehten sie um, so daß aus dem an ihr befestigten Olutomat emi- aeä Geld herausfiel, das sie teilten. Wahrend bas Amtsgericht Bad-Nauheim versuchten schwe- ren Diebstahl in Tateinheit mit vollendetem einfachen Diebstahl angenommen und aus sechs V^ch^n Gefänmiis erkannt hatte^ $ielt Me Ettas- kammer in Aebereinstimmung mit Staatsan- wattschaft vollendeten schweren Diebstahl.für vor- liegend und erhöhte die ©träfe aus drei Mo- nate Gefängnis.
stündiger Arbeitszeit Leistungen verlangt, die ,n dem Verhältnis der Leistungen eines geübten Arbeiters zu den Leistungen eines ungeübten Ar- dLiters stehen. Ständige Ueberwachungen der Arbeitsstellen durch technische Fachkräfte der Arbeits- amter sollen Minderleistungen und die dadurch not- vendigen Nachbewilligungen von Mitteln auf ein erträgliches Maß beschränken. Auf die Arbeits- leistungen von günstigem Einfluß ist die Mitbeschaf- liaung von älteren erfahrenen Arbeitern, die den Dienstwilligen mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Wünschenswert wäre, daß bis zu 10 Prozent der jeweiligen Belegschaft ältere Arbeiter be- ichäftigt werden könnten, während nach der Der» jügung des Herrn Reichskommifsars die Beschäftigung älterer Arbeiter auf 3 Prozent der Belegschaft ^)ie ^Durchführung der 40stündigen Arbeitswoche im offenen Lager des freiwilligen Arbeitsdienstes !äßt naturgemäß nur noch geringen Raum für die geistige Betreuung. Die Regel ist, daß die Dienst- willigen an zwei Tagen in der Woche je einen ein- stündigen Vortrag Horen, darüber hinaus wird die -reie Zeit durch Sport, ebenfalls wöchentlich durch- chnittlich zwei Stunden, ausgefüllt. Die Schulungs» inoßnahmen können aber auch bei herabgesetzter Arbeitszeit kaum wesentlich verstärkt werden, weil sich dem bei den vielen Arbeitsstellen auf dem flachen Land und dem Mangel an Führern und sonstigen geeigneten Persönlichkeiten große organisatorische Schwierigkeiten entgegenstellen.
Die erwähnte Durchführung der vetreuungs- maßnahmen in dem rein ländlichen Bezirk des Arbeitsamts Gießen z. B., in dem der freiwillige Arbeitsdienst am stärksten vertreten ist, hat sich nach mühevoller Tätigkeit des Hess, heimat- werkes nur durch die uneigennützige Bereit- Willigkeit ehrenamtlicher heiser ermöglichen lassen.
Gießen, den 26. September 1932.
Achte das Leben!
.And setzet ihr nicht das Leben ein, nie wird <uch das Leben gewonnen seinl" ist als Leitsatz ein sehr scharfes zweischneidiges Schwert, das nicht in jeder Hand das Gute schasst, wie es der Dichter auf die knappste Formel bringen wollte. Der Einsatz eines Lebens muß sich rechtfertigen lassen mit einem Wollen und Vollbringen, das diesen Einsatz nicht nur lohnte, sondern ihn auch wert machte, daß unter Umständen durch ihn «in anderes Menschenleben verspielt war. Wenn -der Einsatz des eigenen Lebens ein fremdes Leben auslöscht, kann nur eine sittliche ciorde- rung die Voraussetzung gewesen sein, die frei war von allen menschlich unzulänglichen Motiven und Irrungen. Weil jeder Mensch zu einer Daseinsgeltendmachung in diese Welt gestellt wurde, aus der ihn niemand, auch er sich selbst nicht, ohne Aot verdrängen darf, keine Aot und Schwere der Zeit und keine noch so tiefgreifend persönlich« Feindschast.
Das oberste Gesetz, dem unser Sein in diesem Betracht allein untergeordnet ist, heißt: Achte in deinem Mitmenschen einen Teil deines Selbst I Mag er nach deiner Ansicht diese ^IHttrng öer- dienen oder nicht. Denn er ist und bleibt auch in der verworfensten Gestalt ein Ebenbild dessen, aus dessen Wund er den Auf in dieses Leben erhielt So heilig wie sein Walten dir fein tollte, so heilig fei dir auch der geringfte deiner Mit' brüder, über dem die gleich« Vaterhuld wacht.
Allein schon diese Achtung vor einem anderen Leben kann eine Tat sein, die groß ist dadurch daß sie nicht getan wurde. Außerdem bliebst du .rein von Schuld und Fehle", ein Lohn, der eines Verzichtes wohl wert ist, auch weil .em gut Gewissen ein sanftes Ruhekissen bleibt
Achte das Leben als etwas Einmaliges, tote auch der Tod unwiderruflich ist. Wer mit seinem und anderer Menschen Leben leichtsinnig umgeht, verdient nicht den Ehrennamen und die Erwählung als Mensch, dem die Vernunft gestattet die Folgen des Tuns vorauszuse^n und somit den Ausbruch einer von unbeherrschten Gefühlen über- und verblendeten Instinktnatur zu verhindern. Das Triebhafte, mag es von Eigennutz angestachelt fein oder nicht ist der Widerpart 1 eines belferen 3chs, öeffen Lebensfunken tm Anendlichen entzündet wurde und em dunkler Geist, bet „ben Armen schuldig werden und der Pern überläßt, damit sich alle Schuld schon auf Erden räche". And sehest du das Leben em dann soll es ein Einsatz ohne einen Verlust sein, der so hetec wie dein Schatten dich dein Leben lang verfolgt.
Achte das Leben! Denn nur in seiner Achtung liegt seine Bestimmung als Gefäß, dessen 3nhalt seinem Träger ewiges Geheimnis ebenso wie ein ewiger Kraftquell ist, der in leder Minute einen Strahl eniporwersen kann, dessen Tropfen vielleicht Jahrhunderte fruchtbringend berieseln können. Die Nichtachtung eines Lebens kann also mit einem sinnlosen Schlag oder Schuß tausend Fäden zerreißen, die sich -um Nutzen des Ganzen, wie die Wasser von der Scheide eines Gebirges, nach allen Seiten hin verlaufen hätten. Hl9"
<3n den Packungen liegen Wertmarken (ß laupunktt)für gratis Zigaretten oder Stickereien uaclj Waljt; ausserdem Soldaten- kilden
Der Erlaß des Reichskommisiars vom 3. Septem- der 1932 über die Durchführung des Dienstes in offenen Arbeitslagern schreibt nun vor, daß die Dienstwilligen mit oder ohne Unterbrechung in der Regel etwa zehn Stunden täglich zusammenzuhalten sind. Das hat zur Voraussetzung, daß mindestens eine warme Mahlzeit gewährt wird und den Dienstwilligen ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung steht. Unterstellt man, daß bei der 40stündigen Arbeits- zeit eine Stunde Pause gewährt wird, und die geistige Betreuung allgemein vier Stunden in Anspruch nimmt, dann sind die Dienstwilligen wöchentlich 50 Stunden zusammen, während der Erlaß jetzt 60 Stunden fordert. Dem gegenüber muß fest- gestellt werden, daß auf dem flachen Lande das Bedürfnis für die Durchführung von Detreuungs- Maßnahmen in solchem Umfange nicht besteht, ganz abgesehen davon, daß auch die Gemeinden die zusätzlichen Mittel, die diese Ausgaben beanspruchen, nicht aufzubringen imstande sind. Andererseits ist es auch nicht möglich, die Kosten auf die Mittel des freiwilligen Arbeitsdienstes zu übernehmen, da die bereits stark reduzierten Förderungssätze eine nochmalige Heruntersetzung der Vergütungen der D i e n st w i lli g e n n i cf) t 3 u • lassen. Der Erlaß wirkt sich aber auch ungünstig auf die Arbeitsdienstwilligen selbst aus, da ixe An- marschzeit in die zehnstündige Arbeitszeit nicht eingerechnet werden darf. Die Widerstände gegen solche Bestrebungen sind bereits heute deutlich fühlbar.
Sollte die uneingeschränkte Durchführung des Er- lasses unerläßliche Voraussetzung für die Bewilligung eines freiwilligen Arbeitsdienstes fein, so können, wenigstens für den Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen gesehen, Rückschläge nicht ausbleiben. Das offene Arbeitslager wird mehr und mehr in den Hintergrund treten, obwohl es z w e i - fellos die wirtschaftliche Durchs ü h - rung des freiwilligen Arbeitsdienstes ermöglicht
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I der Jugendlich«, zugunsten der Die Dienstwil.
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16, daß di« Arbeit hem offenen Lager des freiem« größtes Keine ideelle Se-te. irücktritt. Bon den ifchMich EM ÄTÄent Krsasfung. Die Dir sie nut heilen t das Urteil sie Schuld, wenn die i wird. Und toit irtnädig fgjj lechen sie chd«. ädrig, als m der w entlocken, vm Lahr, ine erlaubtes sen zu
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** Modenschau Schmücker. Die Firma . witerstehenven cj). xmeooaoen nur o. i.
I. Schmücker Rachf. tritt am morgigen Biens- Neuling Bürstadt rang der FVg. Kastel mit 3: 3 tag und am Mittwoch (jeweils 16 und 20.30 Uhr) ^^dient einen Punkt ab und Lorsch kam über mit ihrer Herbstmodenschau an die Oeffenllichkett. Langen mit 4:0 zum ersten Sieg der Saison. Die Veranstaltung findet wieder, rote bisher stets, in fcrnnfftirf
im Coss Amend statt. Die Schau wird die neuesten ©FOP'jlUßlOg M jrOnniiri.
Modelle der Mäntel, Straßen- und Abendkleider, $n gt(nTffurt veranstattete die „Bergmann- Röcke, Morgenröcke usw. bringen. Als Besonderheit Klasse-Stafsel" Qm Sonntag einen Flugtag, der
wird erstmalig auch Herrengarderobe gezeigt werden, ^nen außerordentlich guten Besuch gefunden
Die Firma 'Bettina wird Gelegenheit nehmen, Die h^tte. ßeiter wurde die Veranstaltung durch
neuesten Schuhmodelle vorzuführen. Einlaßkarten für Aegen stark beeinträchtigt. Die Veranstalter die Veranstaltung, die wieder recht unterhaltsam zu hatten sich für ihr Programm den deutschen werden verspricht, sind im Vorverkauf an den Kassen Aunstflugrneister Gerhard Fieseler, den be-
der Firma Schmücker zu haben. Näheres ist aus der kannten Wiener Segelflieger K r o n f e I Ö und
Anzeige vom Samstag ersichtlich. die bekannte Fliegerin Vera von Bifsing
•• Die Höhere Privatschule Gießen gesichert. Fieseler wickelte sein Programm, mit weist im heutigen Anzeigenteil darauf hin, daß er ,n Zürich die Europameisterschaft errang, Schülern und Schülerinnen bei individueller Be- I ^ast vollständig ab. Sein Kreis- und Achterflug Handlung in kleinen Klassen bester Unterricht zu- QUf Rücken, feine Roller am lausenden Bande teil wird. Die täglichen Arbeitsstunden werden 5^ zur Ausführung voller Kreise und anderer gewissenhaft beaufsichtigt. Für alle Schulprüsun- Fluren rissen die Zuschauer zu Hellem ‘Beifall gen werden die Schüler gründlich vorberettet. Die h^ Krvnfeld demonstrierte auf seiner ..Wien Ausnahme in die Sexta kann jederzeit erfolgen, alle Arten des Segelfluges; später wurde aus
•• „Mit der Leica durch Europa. feinem Flugzeug „Austria il“ em Fallschirmad- Die Mitglieder des 'Bezirksverbandes Gießen fptunfl vorgeführt. Auch Vera von Vissing wußte im Verband der Ingenieure Deutschlands und durch ein glänzend ausgeführtes Kunstflugpro- Oesterreichs und viele Interessenten hörten am I gramm zu gefallen.
«estrigen Abend im Hotel Mintenburg einen ' aufschlußreichen Vortrag. Herr H. Da um an n von den Leih-Werken in Wetzlar sprach über das Thema .Wit der Leica durch Europa . Zunächst machte der Vortragende seine Zuhörer mit der Leica vertraut, erklärte technische Einzelheiten in leicht faßlicher Form, sprach von ter Universalität, die diesem Apparat eigen ist und wies darauf hin, daß es sich bei der bekannten Kamera der Leitz-Werke um eine Präzisionsarbeit ersten Ranges handle. Er erklärte ferner die verschiedenen Zusatzobjektive und die einzelnen ^IPpEte (insbesondere für wissenschaftliche Zwecke), denn die .Leica" sei nicht schlechchin nur ein Photo- apparat, sondern ein System, gleich wertvoll für den Amateur wie für den Wissenschaftler. An Hand zahlreicher Aufnahmen bewies ter Redner feine theoretischen Ausführungen. Man sah mi8- aezeichnete Aufnahmen aus den Alpen, überraschende Bilder mit ter speziellen Fernlinse, großartige Landschastsbilder und Panoramen, die die Leistungsfähigkeit der Kamera unter Beweis stellten. Besonderem Interesse begegneten einige Aufnahmen auf dem neuen Infra-Rot- ^ilm der es gestattet, auf große Entfernungen selbst durch Nebel hindurch zu photographieren. An Hand der Lichtbilder wurden die Zuhörer in die Schweiz, in die Berge, in Dvrfkirchen geführt; Photographien aus ter Hohen Tatra, airö QHon* tenearo, schöne Aufnahmen aus der Tschechoslowakei, aus Holland, dem Lande ter Mitternachtssonne, aus dem deutschen Tiefland und auch noch Flugzeugaufnahmen aus teni Orient fesselten in buntem Wechsel die Aufmerksamkeit. Nachdem noch in einigen Bildern die Bedeutung ter .Leica" für die Wissenschaft dargelegt worden war. sand der Vorttag mit einer Anzahl gut gelungener Tieraufnahmen seinen Abschluß. Die Zuhörer dankten mit lebhaftem Beifall.
Ein SS.-Mann von Kommunisten niedergestochen.
Lpd. F r a n k f u r t a. M., 25. Sept. Am Samstag- abend wurden im Stadtteil Sachsenhausen zwei SS-Männer von Kommunisten angerempelt. Bei dem Zusammenstoß zog einer der K 0 mmunist e n ein Mester und stach den 30jährigen SS.-Mann Tröser in die Augenhöhle. Die Täter flüchteten hierauf und konnten noch nicht ermittelt werden.
Wettervoraussage
Das Nordmeertief bewegt sich nach Skandinavien hin weiter, so daß, nachdem die Vorderseitenausläufer der Störung sich bei uns entfalteten, jetzt der Rückseiteneinfluß zur Auswirkung kommen wird, lieber den britischen Inseln fließt bei lebhafter Luftbewegung Kaltluft abwärts, welche bei uns ebenfalls Temperaturrückgang bringen wird. Gleichzeitig bleibt der Witterungscharakter wechselhaft, und Schauer ziehen über unser Gebiet hinweg
2lusf iebten für Dienstag: Kühl, wechselnd bewölkt mit vorübergehender Aufheiterung, noch Regenschauer, westliche bis nordwestliche Winde.
Lufttemperaturen am 25. September: mittags 17,4 Grad Celsius, abends 11,6 Grad; am 26. September: morgens 13,4 Grad. Maximum 17,8 Grad, Minimum 11 Grad.
Kaffee Hag
gut bis zum letzten Tropfen und völlig unschädlich«


