cut&ctfte man bcn Ttamrn An er Pflanze, nämlich: mihuiittilmoyoiccuitatonpicixochitl, mit „nur" 35 Buchstaben.
Armes Amerika!
Wieviel Taschentücher?
Ein Budapester Richter muhte dieser Tage die Frage entscheiden, wieviel Taschentücher der Mensch brauche, um sich als Kulturmensch fühlen zu können. Zu einem jungen Mann kam der Gerichtsvollzieher, fand keine Wertstücke, aber im Schrank dreißig Taschentücher. Zehn, meinte der Bollzichungsbcamte, seien doch wohl genug. Die übrigen zwanzig nahm er gleich mit. Der Gepfändete ging zum Anwalt und beauftragte ihn mit dem Protest. Der Anwalt erklärte vor Gericht, ein moderner Kulturmensch müsse in der Lage sein, jeden Tag ein neues Taschen- t u ch benutzen zu können. Da die Waschfrau nur einmal im Monat komme, werde sein Klient genötigt, bei einem Vorrat von zehn Taschentücher^ bu Taschentuch drei Tage lang benutzen zu müssen. Sn welch peinliche Lage würde der
Gepfündete aber erst kommen, wenn sich der Schnupfen einstellt. Die Pfändung von Taschentüchern sei eine Verhöhnung des modernen Kulturbegriffs. Der Anwalt des Gläubigers führte aus, daß der Gläubiger nicht die Absicht hatte, seinen Schuldner durch die Pfändung zu hindern, das Taschentuch so oft zu wechseln wie er wolle. Er brauche sich nur eine Waschfrau zu nehmen, die wöchentlich komme, dann reichen zehn Taschentücher vollkommen aus. Außerdem sei ein Schuldner auch verpflichtit, im Sntercssc der schnelleren Befriedigung des Gläubigers sich in seinem Luxusbedürfnis einzuschränkcn. Täglich ein neues Taschentuch sei ein Luxus. So entschied auch der Richter, der von sich auf andere schloß. Er beanspruche auch ein Mann von Kultur zu sein und wechsele doch nicht sein Taschentuch täglich. Der Kläger wurde obgewiesen, gibt sich damit aber nicht zufrieden, sondern appeliert an eine höhere Instanz. Er hofft, daß in der höheren Instanz Richter mit höheren Kulturansprüchen sitzen, die für seinen kulturellen Taschentuchverbrauch mehr Verständnis haben.
©Jl.-vfpont
Caracciola siegt im 4.Gaisbergrennen.
_ Das 4. Internationale Gaisbergrennen sah am Sonntag die Mehrzahl der europäischen Rennfahrer von Romen als Teilnehmer. Leider war der Wettergott dem als Veranstalter zeichnenden Bayrischen Automobilklub nicht besonders günstig gesinnt, denn es regnete den ganzen Tag in Strömen. Trotzdem hatten sich etwa 20 000 Zuschauer eingefunden, die verschiedentlich sehr gute Leistungen der Rennfahrer zu sehen bekamen. In der großen Wagen- klasse war Caracciola unumstrittener Herrscher. Mit einem Stundenmittel von 89,811 km fuhr er die schnellste Zeit des Tages und sicherte sich den Sieg in seiner Klasse. Sieger der Sportwagenklasse wurde Hans von Stuck-Villiez auf Mercedes-Benz, der ein Stundenmittel von 86,197 herausfuhr. — Bei den Motorrädern kam der Münchner Gschwilm am schnellsten über die Strecke. Sein Stundenmittel auf Rudge war 85,169 km.
44. Stromschwimmen „Quer durch Berlin".
Reglin erfolgreich.
In Berlin kam am Samstagnachmittag auf der Spree das 14. Stromschwimmen „Quer durch Berlin" zur Durchführung. Auch diesmal war die Beteiligung wieder ausgezeichnet ausgefallen und auch die Zuschauer umsäumten in großen Massen die Ufer des Flusses. Im Hauptrennen der Herren über 5550 Meter siegte der deutsche Meeres- und Strommeister Reglin sehr sicher in 1:01,50 Stunden vor dem Hildesheimer Bode. Bei den D a - m e n war die ^ieue deutsche Rekordschwimmerin Gerda Stegemann ihren Konkurrentinnen überlegen. In der großen Staffel, in der jeder Verein 25 Schwimmer zu stellen hatte, siegte Poseidon Berlin mit 24 Sekunden Vorsprung vor Poseidon Leipzig in 58,44 Minuten.
Deutsche Leichtathleten in Paris.
Im Stadion von Colombes bei Paris gab es am Sonntag ein sehr gut besetztes Leichtathletikfest, bei dem auch einige deutsche Athleten an den Start gingen. Die Deutschen konnten sich jedoch nicht in dem erwarteten Maße durchsetzen, sie mußten sich mit einigen Plätzen begnügen. Der Stuttgarter Paul wurde im 800-Meter-Lauf Dritter hinter dem Engländer Scrimshaw und dem Franzosen Charavalle. Seine Zeit mit 1:56 Minuten ist nicht besonders überragend. Roller (Köln) endete im 400-Meter- Lauf in 49,4 Sek. zusammen im toten Rennen mit dem Franzosen Jackson hnter dem in 48,6 Sek. siegenden Engländer Wolf auf dem 2. Platz. — Es gab noch einige französische Landesrekorde. Der Belgier Ruß verbesserte den Rekord im 400-Meter-Hürdenlauf auf 56,4 Sekunden, der Franzose Robert Paul stellte den Weitsprungrekord auf 7,36 und der Luxemburger Wagner konnte, für fein Land den Kugelstoßrekord auf 13,05 Meter schrauben.
Oie erste Nacht im Olympia-Oors.
Rach den prunkhaften Empfängen konnte die deutsche Mannschaft den bisher auf der Bahnfahrt nur mangelhaften Schlaf gründlich nachholen, lieber die Quartiere im schmucken Olympischen Dorf gibt es nur eine Stimme der Bewunderung. Die ganze Anlage ist so glänzend und zweckmäßig eingerichtet, daß die Erwartungen bei weitem übertroffen werden. Leider werden nicht alle Mannschaften im „Dorf" untergebracht werden können, da die einzelnen Expeditionen durchweg in weit stärkerer Zahl anrücken, als ursprünglich gemeldet. Fast alle unserer Olympiakämpfer haben bereits das erste festgeregelte Training ausgenommen. Roch gilt es, mit Vorsicht an die letzten Vorbereitungen heranzugehen, denn vom Himmel sendet die glühende Sonne Kaliforniens erbarmungslose Strahlen herab, und an diese Gluthitze werden sich unsere Leute erst langsam gewöhnen müssen.
Abschied von Günther Grönhoff.
Während am Montagvormittag unsere Segelflieger über dem Südhang der Wasserkuppe und der Eube in geschlossenem Verbände zum Andenken an ihren unvergeßlichen Günther Grönhoff ihre Kreise zogen, sand zur Mittagsstunde bei herrlichem Sommerwetter in der evangelischen Kirche zu Gersfeld im Beisein seiner Eltern eine von der Rhon-Rossitten-Gesellschaft veranstaltete eindrucksvolle Trauerfeier für ihren Meisterflieger und Fluglehrer statt, an der Vertreter aller cm diesjährigen Wettbewerb beteiligten Fliegergruppen und die Spitzen der Behörden teilnahmen. Der Ortspfarrer Langheinrich sprach in ausdrucksvollen Worten zu der stattlichen Trauerversammlung, und noch einmal vernahm man aus seinem Munde all das, was der jäh zu Tode gekommene ausgezeichnete Pilot für die deutsche Luftfahrt auf den verschiedensten Gebieten als ganzer Mann — trotz seiner Jugend — geleistet hat. Der Verlust Günther Gronhoffs, der auf der Höhe seines Ruhmes abberufen wurde, ist schmerzlich, sein frühes Scheiden hinterlaßt eine nur schwer ausfüllbare Lücke. Der Direktor des Forschungsinstituts der Rhön- Rossitten - Gesellschaft, Professor Dr. Georg ii, Wohl Gronhoffs bester Freund und Berater, rief seinem treuen Mitarbeiter zum Abschied Worte des Dankes für seine im Dienst des Sportes,
der Technik und Wissenschaft selbstlos geleistete Arbeit nach.
Rach der Aussegnung der sterblichen Lieber- reste wurde der Sarg, der zu beiden Seiten von den Helfern seiner Gruppe flankiert wurde, von diesen auf den bereitstehenden Leichenwagen hinausgetragen. Ganz Gersfeld trauert um diesen Helden der Luft. Die Dienstgebäude zeigen umflorte Fahnen in den Landes- und Reichsfarben. Ein unübersehbarer Zug erwies dem Toten die letzte Ehre auf seiner Fahrt nach dem Bahnhof. Als der Sarg von dem Wagen, der ihn nach der Vaterstadt des Toten, Frankfurt a. M., überführen wird, ausgenommen worden war, widmeten Grönhoff noch treue Worte des Gedenkens der Landrat und Oskar llrsinius. Das vorbildliche Wirken dieses Pioniers der deutschen Luftfahrt wird unfern Segel- und Iungfliegern Ansporn sein, ihm im Interesse der Sache unablässig nachzueifern und gleiche Taten zu vollbringen.
Beileid
des hessischen Staatspräsidenten.
Staatspräsident Dr. Adelung, der fast jedes Jahr auf der Wasserkuppe in der Rhön bei den Segelflugkonkurrenzen weilte und kürzlich Günther Grönhoff den hessischen R e h r i n g -
Gedächtnts-PreiS i 932 überreichen konnte, hat aus Anlaß des Fliegertodes des jungen Piloten an Pfarrer Grönhoff, Frankfurt a. M. folgendes Telegramm gerichtet: „Tief erschüttert von dem plötzlichen Hinscheiden Günther Grönhoffs, des unbeirrbaren Pioniers des Segelfluges und prächtigen lieben Menschen entbiete ich Ihnen und den Angehörigen herzlichstes Beileid. Adelung." Professor G e o r g i i, Wasserkuppe und der Rhön-Fliegergemeinschaft hat Staatspräsident Adelung ebenfalls sein herzlichstes Beileid ausgedrückt.
Zungfliegeriag auf der Wasserkuppe.
Peters und Hakenjos segeln zehn Stunden.
Ter am frühen Morgen bei mittlerem Südwind einsetzende Hochbetrieb hielt bei endlich gebesserter Wetterlage den ganzen Tag über an. Die Ausbeute des Montags beträgt gegen 70 Flüge. Die Gesamtzahl aller Wettbewerbsstarts beläuft sich somit auf 250. Zeitweilig kreisten in Höhen bis zu 500 Meter über Start 7 bis 9 Flugzeuge über dem West- und dem Südhang sowie über der Eube. Besondere Leistungen vollbrachte der junge Aachener Peters auf „Mayer la“, der bereits um 8.47 Uhr gestartet war und nach fast 11 Stunden um 19.40 Uhr unter dem Beifall der Lagerinsassen glatt landete. Mit diesem Flug überbot er den bisherigen Rhön-Dauerrekord von Hasso-Hemmer um etwa V/2 Stunden. Einen schönen Flug von 10 Stunden Dauer brachte der Württemberger Hakenjos auf „Lore" hinter sich. Heini Dittmar auf „Condor" und der von der Fliegerschule der Flugtechnischen Arbeitsgemeinschaft Fulda empfohlene DVS.-Schüler S ch l e - g e l auf „Kassel 25“ hielten ebenfalls unentwegt in ihrem Clement aus. Wolf H i r t h und Peter Riedel versuchten auf Strecke zu gehen, doch war die Thermik noch nicht so günstig, daß die Piloten von einem Aufwindschlauch zum andern Anschluß gefunden hätten. In dieser Hinsicht soll sich aber das Wetter in den nächsten Tagen für unsere Leistungsflieger weiterhin bessern. Der neunte Wettbewerbstag, an dem Günther Grönhoff Abschied nahm von seiner alten Wirkungsstätte und seinen Kameraden, gab trotz der traurigen Vorkommnisse der 13. Rhön die feste Zuversicht, daß unfer Rachwuchs bestrebt ist, es Grönhoffs Vorbild nachzutun. Hieran ändert auch nichts der bedauerliche Vorfall, daß heute unter dem Iungslieger Fiedler der „Luftikus“ des Berliner Segelflugvereins r e st los in Trümmer ging. Der Pilot erlitt einen Armbruch.
„Tour de Zrance": 43. Etappe.
Heber den Col du Galibier.
Am Samstag wurde bei der französischen Rab- rundfahrt die 13. Etappe von Grenoble nach Aix les Bains über 230 Kilometer ausgefahren. Auch diese Strecke wies wieder bedeutende Schwierigkeiten auf, u. a. mußte in dem Col du Galibier mit einer Höhe von 2658 Meter sogar das schwerste Hindernis der ganzen „Tour" bewältigt werden. Das Feld war daher auch zeitweilig weit auseinan- deraerissen, der schließliche Sieger Leducq lag einmal sogar vier Minuten hinter der Spitzengruppe. Eine waghalsige Talfahrt verschaffte ihm' aber wieder Anschluß. Im Endspurt siegte er dann in 8:11,35 Stunden gegen Bonduel-Belgien.^Ronnsse, Speicher, Eamusso, Barral, Lapebie und Bulla. Die Deutschen Altenburger, Stöpel und Thierbach kamen kurze Zeit später ein. Stöpel hat in der Gesamtwertung viel Zeit gegen den Dritten, den Italiener Eamusso verloren. Sonst ergaben sich in den Wertungen keine Aenderungen.
Stöpel immer noch Zweiter.
Auch die 14. Etappe der „Tour de France", die von Aix les Bains über 204 Kilometer nach Evian führte, verlief ohne jegt^e Ereignisse. Obwohl die Strecke infolge ihrer mannigfaltigen Steigungen und Talfahrten große Schwierigkeiten aufwies, blieb doch das gesamte Feld beisammen und traf auch geschlossen am Ziel in Evian ein. Beim Endspurt schnellte plötzlich der Italiener di P a c c o , der noch vor drei Tagen dicht vor der Ausgabe stand, aus dem Rudel heraus und konnte in einer Fahrzeit von 7:59,25 auch die Etappe gewinnen. Die nächsten Plätze belegten Speicher und Leducq vor Morelli, Ankeren und dem Deutschen Altenburger.
In der Einzelwertung hat der führende Leducq infolge der Zeitvergütung für seinen dritten Platz in dieser Etappe seinen Vorsprung vor Stöpel, der nach wie vor den zweiten Platz hält, entsprechend vergrößert, sonst hat sich aber weder in der Gesamt- noch in der Länderwertung etwas geändert.
Leducq Sieger in der „Tour de $rance/z?
Mit der am Montag ausgefahrenen 15. Etappe der „Tour" von Evian nach Grenoble hat der Franzose Leducq wahrscheinlich seinen endgültigen Sieg sichergestellt, da er diese Etappe im Endspurt vör di Pacco, Bulla, Bonduel, Speicher, Mar? chisio, Bouillet und Viarengo gewann und somit weitere vier Minuten Vorsprung vor seinen Gegnern errang. Stöpel wurde mit weiteren 45 Fahrern auf den 9. Rang gesetzt, hat aber seinen zweiten Platz im Gesamtklassement behalten. In der Länderwertung ist keine weitere Aenderung eingetreten.
Wirtschaft.
Berlin freundlicher.
Berlin, 25. Juli. (WTB. Funkspruch.) Obwohl Momente von Belang aus der Wirtschaft nicht Vorlagen, und obwohl auch die Reuyorker Börse vom Samstag mit ihrem stetigen Verlauf keine stärkere Anregung geben konnte, war schon im heutigen Vormittagsverkehr eine freundlichere Stimmung festzustellen. Das Ergebnis der Länderkonferenz in Stuttgart, der fast reibungslose Verlauf des gestrigen Sonntags, eine weitere innerpolitische Entspannung und die Hoffnung auf baldige Aufhebung des Ausnahmezustandes machten ebenso wie der Umfall des amerikanischen Senators B o r a h in der Kriegs- schuldenfrage einen guten Eindruck. Ferner verwies man auf ein Rachlassen der Devisenansprüche bei der Reichsbank und auf eine gewisse Entlastung des Arbeitsmarktes, an dem sich besonders Interesse nach Facharbeitern bemerkbar machte. Reben der Textilindustrie scheint die Elektroindustrie, wie aus Berichten über die AEG. und Siemens zu ersehen ist, eine kleine Geschäftsbelebung erfahren zu haben. Das Publikum beteiligte sich allerdings noch sehr wenig am Geschäft, was eine Woche vor den Wählet! immerhin verständlich ist. So war die Spekulation in der Hauptsache unter sich. Das vorhandene Deckungsbedürfnis und kleine Meinungskäufe genügten aber, um bei den führenden Werten Kursbesserungen bis zu 1,5 Prozent herbeizuführen. Bei Ilse betrug der Gewinn sogar 3 Prozent, und Salzdetfurth gingen 3,75 Prozent höher um. Auch BMW. setzten ihre Aufwärtsbewegung fort und zogen auf 40 Prozent an. Sonst sind noch Dortmunder Union mit plus 3,5 Prozent als recht fest zu erwähnen. Relativ vernachlässigt lagen Montanpapiere, von denen Gelsenkirchen sogar 0,50 Prozent unter Samstag eröffneten.
Im Verlaufe konnte sich das Geschäft an den Aktienmärkten etwas beleben, undchie Kurse zogen ziemlich einheitlich erneut bis zu
1 Prozent an. Auch die zertifizierten Dollarbonds lagen ziemlich fest. Ebenso war die Tendenz am Rentenmarkt durchaus freundlich. Die Umsatztätigkeit allerdings war zunächst gering. Deutsche Anleihen waren bis 1,50 Prozent gebessert, Reichsschuldbuchforderungen zogen bis zu 1 Prozent an. Reichsbahnvorzugsaktien und Industrieobligationen gewannen bis zu 0,50 Proz. Don Auslandsrenten waren Bosnier und Mazedonier leicht gebessert. Am Geldmarkt war auch heute die Situation unverändert. Tagesgeld war mit 5,25 Prozent nicht leichter. In Privatdiskonten und Reichswechseln per 20. Oktober lag wieder Angebot vor.
Sranffurier Abendböse freundlich.
Frankfurt a. M., 25. Juli. Die Abendbörse verkehrte bei kleinen Umsätzen in weiterhin freundlicher Tendenz, wobei auch die feste Eröffnung der heutigen Reuyorker Börse etwas anregte. Vereinzelt lagen kleine Kauforders vor, denen sich die Spekulation mit neuen Deckungen anschloh. Gegen die Berliner Schluhkurse blieb die Mehrzahl der Kurse gut behauptet, teilweise traten Besserungen bis zu 0,50 Prozent ein. Die Entscheidung des Staatsgerichtshofes blieb auch an der Abendbörse ohne jeglichen Einfluß. Im Verlaufe war die Tendenz weiter freundlich, das Geschäft aber sehr gering. I.-G.-Farben zogen erneut 0,25 Prozent an.
Am Rentenmarkt blieben deutsche Anleihen und Reichsschuldbuchforderungen etwas gefragt und lagen leicht erhöht, während der Übrige festverzinsliche Markt kaum Veränderungen aufwies. Reubesihankeihe 5,65, Altbesih- anleihe 43,65 bis 43,75, Schuhgebietsanleihe 3 Prozent, Deutsche Bank und Diskonto- Gesellschaft 75, Reichsbank 125, Gelsenkirchen 34, Harpener 51, Rheinstahl 47, Stahlverein 12,89, AEG. 26,75, Scheideanstalt 133,50, I.-G.-Farben 88,50 bis 88,65, Gesfürel 59,25, Lahmeyer 77, Metallgesellschaft 25, Siemens 123,50, Reichsbahn- VA. 75, Hapag 11,65.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H. Lombardzinsfuß 6 v. H.
Franllun a. J)i,
öerhn
Schlußkurs
Schluß! Abendbörse
Schluß« kurs
Schloßt. Mittagbörse
Datum
23.7.
25.7.
23.7.
25.7.
6% Deutiche Rcichsameihe v. 192'.
62
62
62,5
_
7% Deutiche Reichsanleihe B.1929
64,5
64,75
65
65
5Vt% Doung-Anleihe von 1930 . Deutiche Anl.-Ablös^Schuld mit
—
—
61,9
61
Auslos.-Rechten.......
42,25
43,75
42.9
43,5
Desgl. ohne Auslos^Rechte . . . ö% Heil. Volksstaat von 1929
5,3
5,65
5,35
5,65
(rückzahlb. 102%)......
Cberfjefien Provinz-Anleihe mit
—
51,5
50,5
52,5
AuSlos.-Rechten.......
Deutiche Komm. Sammelabl.
40
40,5
—
—
Anleihe Serie 1.......
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe
38,7
40,5
40
41
15 unkündbar bis 1935 ....
69
69,5
——
—
7% Franks. Hyp^Bank Goldpfe. unkündbar bis 1936 Serie 16 .
<%% Franks. Hyp.-Bank Liqu.-
68,5
—
—
—
Pfandbriefe.........
LVt% Rheinische Hyp^Bank-Liqu.
79,25
78,75
—
—
Goldpfe...........
8% Pr. Lanbespfandbriesanstalt,
81
80,75
—
—
Pfandbriefe 8t. 19......
7% Pr. Landespsandbriesanstalt,
67,75
68,5
68
68,25
Psandbriese R. 10
-
68
—
—
4% Oeftcrretchtiche Golbrenre . .
10
10
10,5
10,65
4,20% Oesterreichische Silberrente
1,05
4% Ungarische Goldrente ....
—
5,75
5,8
5,8
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
6,5
6,5
6,55
6,55
<’/’% desgl. von 1913 . . .
5% abgeit. Golbmexikaner von 99
5,4
4,75
4,75
4,9
-
4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
3,2
3,25
.1,25
Serie I . . . .
4% desgl. Serie II.......
8%Rumän. vereinh. Rente 6.1903
3,3
3,3
3,3
3,3
3,3
3,4
3,5
3,3
4,05
7,3
3,6
16,9
<V,%RumSn.vereinh.Rentev.l91S
7,25
7
7,13
3,6
16,9
4% Rumänische vereinh. Rente .
3,6
16,65
«14% 1. Anatolier......
16,8
Frankfurt a.M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abmd- börse
Schlußkurs
Echlußk. mittag- börle
Datum
23 7-
25.7.
23.7.
25.7.
Hamburg-Amerika Pale, . .
• ti.
10,9
11,65
11,13
11.65
Hamburg-Südam. Dampfschis
. 0
27,5
Hansa Dampfschifs ....
. 0
—
—
17,75
17.75
Norddeutscher Lloyd ....
. 6
12,4
12,65
12,25
12.5
A.G. für Verkehrswesen Akt.
• .
28
29,75
28,9
Berliner Handelsgesellschaft .
8
90
90,5
90
90,5
Commerz, und Privat-Bank .
7
16
16
53,5
53,5
Darmstädter und Nationalbank 8
18,5
18,5
18,5
18,5
Deutsche Bank und
Disconto-Gesellschafl. . .
6
75
75
75
75
Dresdner Bank......
Reichsbank........
6
12
18,5
123,5
18,5
125
18,5 123,75
18,5
125.4
A.E.G...........
. 7
25,5
26,75
25,65
26,65
Bergmann........
. $
——
20,75
Elektr. Lieferungsgesellschaft.
10
—
59
59,25
60,25
Licht und Kiafi ....
IC
70
71,5
70
71,5
Felten & Guilleaume....
6'/-
36
36
36,4
37,25
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
Rheinische Elektrizität . . .
9
56,75
59,25
57
59,5
. 9
63.5
64,5
63,5
65
Schlickert L Co.......
11
61
62,75
61,13
62,25
Siemens & Halske . . . • .
14
120
123,5
120,75
123
Lahmeyer L Co.. . • • . .
12
78
77
77
77,5
Buderus.........
. 4
25,5
_
26,25
26,5
Deutsche Erdöl......
. 5
67
69
66,75
68,5
Gelsenkirchener......
. 8
33
34
33 5
33,25
Harpener.........
. O
49,5
51
50,75
50,65
Hoesch Eisen........
23,13
23,75
Ilse Bergbau.......
10
—
—
126
130
Ilse Bergbau Genüsse . . .
—
—
91
niödueriücrle.......
. G
21,5
21,5
21 .25
21.75
Mannesmann-Röhren . . .
. 6
37,9
37,9
Mansfelder Bergbau ....
. O
11
11
10,65
Oberschles. Kokswerke . . .
. 8
28
29
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen. . .
4''2
10
15
173
15,5
174,5
15.2
174
15,5
176
Rheinstahl ........
. 6
47
47
47
46,75
Frankjprs a. M.
Berlin
Gchluß- kurs
Echlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. mittag, börse
^vatum
23.7.
25.7
23.7.
25.7.,
Rtebeck Montan ...... 7,2
Bereinigte Stahlwerke .... 4
Otavt Minen......16'/,
Kaliwerke Aschersleben ... 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
12,5
10
89,5
156
12,9
10
160
12,5
10,13
89
97,5
156,25
12,75
10
92
100
162
I. G. Farben-Jndustrie. . . 12 Verein, dient. Industrie Frankfurt a. M...........
Scheideanstalt....... 10
RütgerSwerke ........ 5
Metallgesellschaft.......5
86,9
134
15,75
30
25,25
88,65
133,5
16
32
25
86,65
16,4
30.65
24,5
88,25
16,13
32
25,25
Philipp Holzmann......8
Zementwerk Heidelberg.... 7
Cementwerk Karlstadt.....7
Waytz & Freytag......O
30,5
35
31
36
31
3,4
1
30,5
3,25
Schultheis Patzenhofer ... 15 Mu (Allgemeine Kunstseide) O Bemberg......... O
Zellstoss Waldhof.....12
Zellstoff Aschaffenburg ... 6 Dessauer Gas . . . ..... 9 Daimler Motoren ...... O Deutsche Linoleum ..... 5 Crenflein & Koppel ..... O Leonhard Tietz ....... 8 Svenska..... 15
Cbade............
33
28,5
27
19
11
30
45
177,5
32.5
30
11
30
44,5
177,5
52
33,13
29
26,13
81,5
11
21,25
44,5
176
55 32,75
30
27
18,5
83,5
11,4
28,65 21,75
44,75
178
Frankfurter Maschinen . . . . 0
Hritzner..........o
Momlrastwerle Höchst a. M.. . 6
Süddeutscher Zucker .... io
n
47
106,5
17,5
46,25
107,75
Illi
Illi
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
23.3ull
25. Zuli
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
| Drie,
Geld
Bries
Helsingsor»
6,364
6,376
6,374
6.386
Wien. . .
51,95
52.05
51,95
52,05
Prag . .
42,465
12,485
12,465
12,485
Budapest.
—
—
—
—
Sofia . .
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland .
169,68
170,02
169,68
170,02
Oslo . . .
74,53
74,67
74,73
74.87
Kopenhagen
80,47
80,63
80,47
80,63
Stockholm .
76,72
76,88
76,72
76,88 *
London. . .
14,95
14,99
14,96
15.00
Buenos Aires
0,923
0,927
0,923
0,927
Neuyork . .
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,31
58,43
58,31
58,43
Italien. . .
21,46
21,50
21,46
21,50
Paris . . .
16,485
16,525
16.485
16,525
Schweiz . .
81,89
33,67
82,05
81,89
82.05
Spanien . .
33,73
33,67
33,73
Danzig. . .
81,97
82,13
81,97
82,13
Japan . . .
1,159
1 ,161
1,159
1,161
Rio de Jan..
0,325
0,327
0,325
0,327
Jugoslawien.
Lissabon . .
6,693
13,64
6,707
13,66
6,693
13,64
6,707
13,66
Banknoten.
Berlin, 25. Juli
Geld
Brief
Amerikanische Noten . . .
4,20
4,22
Belgische Noten .....
58,15
58,39
Dänische Noten .....
80,29
80,61
Englische Noten .....
14,92
14,98
Französische Noten....
16.445
16.505
Holländische Noten ....
169,31
169,99
Italienische Noten ....
21 .42
21,50
Norwegische Noten....
74,55
74,85
Deutsch-Oesterreich, i 1OO Schilling
—
Rumänische Noten ....
2,49
2,51
Schwedische Noten....
76,55
76,85
Schweizer Noten. ....
ä m * e
81,71
82,03
33,53
33,67
Lugarische Noten ....


