Ausgabe 
25.11.1932 Erstes Blatt
 
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Gießen, den 17. November 1932. Bürgermeisterei Gießen.

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Borussia Fulda wird am kommenden Sonntag in Gießen zu Gast sein. Die Gäste sind gern« gesehen. Sie sind in bester Erinnerung von der Zeit her, da VfB. noch als Verbandsspielgegner gegen die Bo­russen anzutreten hatte. Es darf ein spannender Kampf erwartet werden. Die Borussen stehen un­geschlagen an der Spitze der Tabelle der Bezirks­liga in Hessen-Hannover und sind gegenwärtig wie­der in ausgezeichneter Form. Vergessen ist nicht, daß die Borussen in der vorigen Saison mit in den

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Verladeltat. Gießen, Abendstern, Fron- hausen, Wetzlar. Fuhrlöhne etwa 5 RM. ur Laubh., 3 RM. für Nadelh. Allgem. beding. Dordr. D. Stammholz wird ohne Rinde gemessen, Nadelh. wird von der Forstverw. geschält, Gebote losweise je km jeder Klassen bei Schichtholz je rm, mit der AufschriftHolzverkauf Krofdorf 6.12.32" unter Anerkennung der Bedingungen, sind bis zum 6. Dezember 1932, 10.30 Uhr, an die Oberförslerei Krofdorf einzureichen. Bekanntgabe der Höchstgebote an demsel- den Tage um 12.30 Uhr.

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Mahnung.

Die Zahlung der für den Monat Oktober 1932 rückständigen Beiträge zur Kranken­kasse, Arbeitslosenversicherung und die Abgabe zur Arbeitslosenhilfe wird Frist bis zum 30. November 1932 gs- mohnh 8237D

Nach diesem Termin erfolgt Kostenbe­rechnung und Zwangsbeitreibung.

Gießen, den 22. November 1932.

Mg. Ortskrankenkasse Gießen-Land.

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, Die zur Sicherung der fünfprozentiaen Teilschuldoerschreibungen der obigen Ge- sellschaft (frühere 4^prozentige Anleihe von 1911) eingetragene Hypothek ist bei der Zwangsversteigerung zur Hebung ge­langt und an uns als die Treuhänderin gemäß § 1189 BGB. bezahlt. Dement­sprechend fordern wir hiermit die Inhaber der Teilschuldverschreibungen auf die Obligationen nebst den Zinsscheinen für die Zeit seit dem 1. Januar 1933 innerhalb einer Frist von drei Monaten zur Ein­lösung bei uns einzureichen. Die Einlösung erfolgt gemäß den Anleihebcdingungen zum Kurs von 102 Prozent. Auf die zur Vorlegung gelangenden Zinsschelne per 1 Juli 1932 werden 6 Prozent Zinsen P a. für die Zeit vom 1. Januar 1932 bis zum 31. Oktober 1932 vergütet. Die Aus­zahlung erfolgt abzüglich der üblichen Provision von 0,50 RM. für jede Teil- chuldverschreibung. 8236V

Kassel, den 22.Nooember 1932.

Dresdner Bank. Filiale Kassel.

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Morgen Donnerstag, den 24. November 1932:

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Neuenweg 28 8mid Donnerstag, 24.November, abds. 8 Uhr: SsiMiWkiW Jeden Samstag ».Sonntag Konzert!

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Vortrag von Herrn Oberkriegs- genchtsrat Koch am Freitag, dem 25. November, abends 8 Uhr. im Matthäus-Saal, Kirchstraße9. Die Matthäus-Gemeinde wird freund­lichst emgeladen. Gäste herzlich willkommen. Eintritt frei. gxaaD

Die Männer» und Freuen»Vereinigung der Matthäui»<jemeinde.

jetzt neu geschaffenen Nebengelaß die neuesten Be­stimmungen Anwendung finden? Können um bei dem vorgenannten Beispiel zu bleiben nicht hier die Badezimmer in gleicher Weise erstellt werden, wie sie die übernommenen Badezimmer aufweisen?

Beim Durchdenken des Problems tauchen noch viele andere Beispiele dieser Art aus der Praxis auf. Hinzu kommen dann die Bestimmungen über die Wandstärke der zu verwendenden Rohre, die Anlage derselben und dergleichen mehr, alles Fälle, in denen eine Lockerung der baupolizeilichen Be­stimmungen unerläßlich erscheint. Sofern nicht ernste Schädigungen der Gesundheit der Bewohner zu befürchten sind, sollte man gerade bei Wohnungs­teilungen großzügia verfahren. Das wohlverstan­dene eigene Interesse wird jeden Hauswirt davon abhalten, leichtfertig Einrichtungen herzustellen oder herstellen zu lassen, die nicht genügend dauerhaft sind, oder sonstwie berechtigten Ansprüchen nicht genügen. Zurzeit aber schrecken die zu hoch ge­schraubten baupolizeilichen Anforderungen manchen Hauseigentümer vor Wohnungsteilungen zurück, weil deren Verteuerung sich bei den heutigen Mie­ten trotz der Zuschüsse nicht bezahlt machen kann. Wenn hier und da dann versucht wird der Bau­polizei ein Schnippchen zu schlagen, so liegt auch das nicht im Gesamtinteresse.

In den Hauptrollen:

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als flotter Rittmeister und

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als entzückende Prinzessin MarieLouise Wolf Albnch-Retty als forscher Leutnant Ursula Grabley als scharmante Brigitte Otto Wall burg in seiner unnachahmlichen Komik

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Ein auserwähltes Beiprogramm und Ufa -Ton -Wochenschau

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sitzt und sich vor Kalte nicht retten kann.

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Kampf um die Deutsche Meisterschaft eingriffen und als 2. im Westdeutschen Spielverband an der Mei. sterschaftsrunde teilnahmen. Den Gästen tritt eine Stadtmannschaft, gebildet aus den beiden ersten Mannschaften der Spieloereinigung 1900 und VfB. gegenüber. Die Elf spielt in folgender Ausstellung:

Balser (VfB.)

Zeiler (1900) Leulheuser (VfB.)

Feuster (VfB.) Kreß (VfB.) Schmidt (1900) Arnold Wilhelm Heilmann Goebel Ritter (1900) (VfB.) (1900) (1900) (VfB.)

Zur Ergänzung stehen Lippert und Schlarb zur Ver. fügung.

Die Fuldaer Borussen treten voraussichtlich in ihrer stärksten Aufstellung an:

Bonard Leuaers Moser Kammer! Maisel Strasser Maintz Heßberger

Klippstein Christian Büchner

Als Ergänzung werden Hausmann, Pletsch und Ro. berg genannt.

Die Aussichten auf Sieg liegen klar bei den Bo- russen. Immerhin darf man hoffen, daß sich die Stadtmannschaft ehrenvoll aus der Affäre zieht. Die genannte Aufstellung der Stadtmannschaft darf man als glücklich bezeichnen. Das Spiel wird auf dem Waldsportplatz ausgetragen.

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der Gesangschule Frau Herta Meyer, Gießen

Donnerstag, den 24. November 1932, abends 8 Uhr, im Neuen Saale der Krippe (Eingang Maigasse u. Evangelisches Schwesternhaus, Johannesstraße). P.r.cJ? e jte Das Gießener Kammerorchester, verstärkt durch Mitglieder des Orchestervereins. Musikalische Leitung: Herr Fr. 3 au er Am Flügel: Frau Elfriede Fischer. Künstle­rische Einstudierung: Frau Paula Franke-Zondervan. Karten bei Challier und an der Abendkasse. Preis 1 Mark einschließlich Programm und Garderobe.______________BU7P

teilungen geradezu abstruse Wirkungen nach sich ziehen muß. In keinem alten Haus wird man bei­spielsweise in den Badezimmern eine Fußboden- entwasserung finden. Heutzutage aber wird bei der Neueinrichtung von Badezimmern die Einrichtung einer solchen verlangt. Daraus droht eine ganz überflüssige Verteuerung der Wohnungsteilung zu erwachsen, denn die Anlage der Fuhbodenentwässe- rung ist kostspielig.

Wenn in alten Häusern mit 5-, 6- und mehr- Zimmerwohnungen heute Wohnungsteilungen vor­genommen werden, so legt mit Recht jeder vernünf­tige Hauswirt Gewicht darauf, daß die neugeschaf­fenen Teilwohnungen auch das nötige Nebengelaß haben: sonst werden solche Wohnungen auf die Dauer nicht vermietbar sein. Auch das volkswirt­schaftliche Interesse erheischt eine derartige Einstel­lung; Zuschüsse für die Teilung stellen einen Ver­lust der Gesamtheit dar, sofern dann die Wohnungen leer ständen. Aber warum müssen in alten Häusern bei Wohnungsteilungen baupolizeiliche Anforderun­gen gestellt werden, die bei Neubauten vielleicht noch berechtigt erscheinen mögen? Warum müssen in solchen Häusern bei Wohnungen, zu denen das schon vorhandene Nebengelaß geschlagen wird, damit die früheren baupolizeilichen Anforderungen gemäß der Zeit der Errichtung des Hauses genügen, bei dem

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Unbedingt erforderlich ist es, daß die Regierung in Ergänzung der bereits erlassenen Bestimmungen durchweg die 3U_ hoch gespannten baupolizeilichen Anforderungen für die Wohnungsteilungen außer Kraft setzt und hierfür prinzipiell die Bestimmun­gen maßgebend sein läßt, die bei der Errichtung des,Hauses sich in Kraft befanden und nach denen die betreffenden Häuser erstellt sind. Ein derartiges Vorgehen dient nicht nur der Förderung des Ar­beitsbeschaffungsprogramms, sondern ist auch ohne dies sinnvoll, weil es eine volkswirtschaftlich zweck­mäßige Ausnutzung des vorhandenen Wohnraums begünstigt.

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Berlin, 23. Nov. Streifen verlautet, ist sidjt an den Reichsprä -laatsfelretär Meisinei ceilen eiuhatlrn eine anberfegung mit den Sriiits des Staatsfetr ler. Der eigentliche l letzten anderthalb Leit oon Umständen läßt dah er auf ein Pri Hitlers Führun die Formulierung abei als Hitlers legt: kann. Dafür fpridji au t<Wpti[ibeni @örin& Hr.hoori ausbrüdütt) , N. daß die Fäden ; ^tichsyräsidenien und f fanderndieDethan Umständen forla Sbenfo Hal Goring d Ichlag als solchen vor' damit die weiteren $ ®*rben. Es werden 51 u n f t e hierübk Prafibent über den $ Verhandlungen werde °ern mündlich in ö

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