Ausgabe 
25.11.1932 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Deulschen-Hetze im pragerStadlparlament

parauB hervor, baß er neben der eigentlichen re- daktionellen Arbeit 3425 große und 1955 kleine m fcL4i?7 ^u^ätze im Feuilleton, unzählige No. tizen. Reiseglossen usw. verfaßt hat.

....... Zwischenfällen, . . . sozialdemokratischen und den ligi- stischen Stadtverordneten beinahe zu Tätlichkeiten ausarteten.

-Untersuchungskommission nach China und Japan senden würde.Cui bonol?" (Wozu, lvem zu Außen?), so ging es wie ein Echo unter den Ausländern umher von Kanton bis Man-

Ein Gtraßenbahnschaffner Dottor beider Tteth'e.

Heute abend 6.80 U mein lieber Gatte

Hen

Reic

Im Alter von 39 Jab

Im Namen der

Christir Großen-Unden. dei Die Beerdigung k ui

Vor einer Amerikareise piccards. Neue Skalospharenflüge geplant

Der Stratosphärenflieger Professor Piceard teilte m Brüssel der belgischen Presse mit, daß er am 4. Januar kommenden Jahres nach den Der. emigten Staaten abreisen werde, um dort Dorträae Zu halten und Mittel zu sammeln für einen Bal. Io naufstieg in der Nähe des Nordpols, S ^,r r^UbJ1on6.<in im 3at)rc 1934 ftattfinben foll. Dort sollen die Abweichungen der Höhenstrahlen

Grubenunglück in Hindenburg.

Auf dem Tvlbrück-Schacht in Hindenburg (0.6.) ging auf der 400-Meter-Sohle eine Strecke von etwa 80 Meter Lange zu Bruch. Wie bisher festgestellt, wurden dabei vierMann etngc- schlossen, lieber ihr Schicksal ist bisher noch nichts bekannt. Die Rettungsarbeiten sind sofort ausgenommen worden.

Eisenbahnunfall in Leipzig.

Kurz vor der Einfahrt zum Leipziger Haupt­bahnhof ist eine elektrische Rangiermaschine mit dem von Berlin kommenden V-Zug 30 zusam­mengestoßen. Beide Lokomotiven ent-

Die Mandschurei in Klammen. Mit oder auf dem Schild". - Oie Gebete der Schinto-priester. - Dao verlorene Gesicht des Abendlandes.

Von unserem Berichterstatter Pastor Sh. W. Kastler.

beit! Dom ersten Schrei des Hahnes bis spät in den Abend herrscht das Leben, Arbeit, und im Sommer ind es nur wenige Stunden, in denen sich der Landwirt Ruhe gönnt. Da kann keine Langeweile aufkommen.

Wohl sind es dieselben Menschen, denen man Im Dorfe täglich begegnet, aber man nimmt Anteil an ihrem Geben und ihrem Wohlergehen. Man grüßt sie und fragt nach ihrer Arbeit man spricht über das Wetter, über alle Ereignisse. Und in der Stadt? Stumpfen die vielen Eindrücke nicht schnell ab, wird selbst das Ungeheuerliche nicht bald als gewöhn­lich empfunden, weil schon wieder etwas Neues kommt? Wenn auf dem Lande jemand krank wird, nimmt das ganze Dorf Anteil daran wenn eine Verlobung statt findet, wünschen alle Glück. Ist es nicht so daß man in der Stadt jahrelang jeden Morgen auf dem Weg Aum Bureau Menschen be­gegnet, die man äußerlich kennt, deren Namen man, vielleicht erfahren hat, denen man aber kaum einen Gruß zunickt? Sind die langen Wege in der Stadt nicht Diel ereignisarmer als nur ein kurzer Sprung durch eine DorfgaHe?

Die Landwirte kennen nur eine Stelle, der st-e sich voll und ganz unterordnen. Das ist die Ratur. Mit ihr sind sie au's innigste verwachsen. Und wer will behaupten, daß in unserer Ratur fein Geben auch mitten im Winter - herrscht? Rein, die Dörfer sind nicht abgeschnitten von der Weit. vom Geschehen. Wohl hat man im Dor e nicht alle Sc- rungenschaften der Reuzeit In den stillen Häuser».

Seßt sind die langen Winterabende gekommen und mit ihnen die Erkenntnis wie wertvoll treue Freunde und gute Rachbarn sind. Die Jugend de- Dorfes eeht wohl in die Spinnstube, wenn auch nicht mehr mit dem Spinnrad, zum Teil hält sie sich wohl auch auf der Straße auf. Mögen die Jungen auch einmal über die Stränge schlagen! Die Dvrfgemeinschaft sorgt schon dafür, daß alle» wieder in das rechte Gleise kommt.

Die Alten aber schauen an den Winterabenden ^ruck in die Vergangenheit. Man erinnert sich wehmütig dieser alten Zeiten, zieht Vergleiche und sehnt sich gar nicht so sehr nach dem Reuen, Die innere Ruhe und Festigkeit find wertvoller. And gerade die Bauern lassen sich so schneU nicht für kms Reue gewinnen.Das ist alle« schon da. gewesen. Rur abwarten und Ruhe bewahren!" Horen wir gar oft.

Man sollte deshalb auch nicht so sehr von der Stadt au« versuchen, sog.Kultur" auf das flache Land zu bringen. Denn in den meisten Fällen gibt dies nur einen oberflächlichen Belag, eine äußere Fassade. Tand und Kitsch wirken lächerlich gegen­über dem Althergebrachten, und der gesunde ein» de« Bauern lehnt diese Sachen ab.

älnd da« ist gut so. Der Bauernstand, der zäh am guten Alten hängt und sich so leicht nicht ver­blüffen läßt, bildet immer noch die beste Grund­lage jede« Staates. p,

Daten für Freitag, 25. November.

1835: der amerikanische Großindustrielle Andre» Carnegie in Dunfermline geboren; 1878: Der Dramatiker Georg Kaiser in Magdeburg geboren.

Punkten mit der Verfassung nicht im Einklang stehend bezeichnet wurde. Dennoch habe dieReichs- «gierung e« bisher nicht für notwendig gehalten, Dem Reichspräsidenten die Aenderung der Ver- vrdnung vorzuschlagen. Die Regierung verlange Aufhebung der Verordnung. Die Weiterberatung wurde auf Freitag vertagt.

Einberufung des Reichstags zum 6. Dezember

Berlin, 25. Roo. (MTB. Junffprucß.) Das Beichstagsbureau teilt mit, daß Präsident Göring den Reichstag auf Dienstag, den 6. Dezem­ber, 15 Uhr, einberufen hat.

Astowahlen in München.

München, 24. Nov. (CNB.) An der Münche. ner Universität fanden am Donnerstag die Asta- wahlen statt. Don 7050 gültigen Stimmen (im Dorigen Jahr 7170) entfielen auf: Großdeutsche Na- honale Studenten (M ünchener Waffenring) 997 (1354), 4 (6) Sitze, Fachschaftsarbeit 795 (837) 3 (4) Sitze,Das junge Deutschland" (Na-! tionalsozialisten 2391 (2713), 10 (ll)Sitze; Katholische Korporationen 1039 (1044), 5 (4) Sitze; Katholische Studentinnen und Studenten 747 (690) 3 (3) Sitze; D e u t s ch n a t i o n a I e Kampf, front 484 (), 2 (0) Sitze, Deutsche Wehrstudenten (Stahlhelm) 405 (), 2 (0) Sitze; Sozia- l'stische E i n h e i t s f r o n t 290 (212), 1 (1) Sitz.

Aus der GPO. ausgeschloffen.

Stettin, 24. Nov. (TU.) Wie wir erfahren, wurde der sozialdemokratische Landrat Dr. Breit-

SSLÄ

/im bolschevMchm MM unlerbunM en fort versucht, die-L lailszuzieheu, Ml ma t Mutter den Äertju \ Arbeit der deutscher Milchen Elnslüs'en vom n damit die Familie pichen gesitteten Lebe itui dankte dem Äo

Daß Japan in seiner Anabasis überall auf große Hindernisse gefloßen ist, auch auf solche, die im Pro­gramm nicht vorgesehen sind, das ist klar. Die Ost- lime, wie auch die Westlinie der ostchinesischen Eisen- bahn sind beide lahmgelegt, dadurch, daß antijapa- msche Truppen den größten Teil der Linie besetzt halten. Der einzige Weg via Sibirien geht jetzt über Wladiwostok Alle anderen Wege sind schon monatelang abgeschnitten. Auch die Sudmandschurei wird von freiwilligen Banden im Dienste der chine- fischen Regierung tagtäglich bedroht. Die ganze Mandschurei von Dairen bis Mandschuria ist ein H a usin Klammen Wenn an einem Ende ge­löscht wird^bttchts am anderen wieder aus. Ob Ja­pan gut tun wird, fein Programm hier auszu- fuhren? China sagt bestimmt: nein Wir Europäer Zucken die Achseln^ und bezeugen damit, daß wirs nicht wissen. Eines über ist gewiß, daß Japan nicht z u r ü ck g e h t pon seinem Plan. Hartnäckig bleibt es bei seiner Devise:M i t ober auf dem Schild".

---

L Verkäutej/,,

Wiefcetu.üertJUmf UM Achten., zu v jnftl. Ang. uni. »chr '0690

Aus Der PromiuiatbauptftaOl

Dieabgelegenen^ Dörfer

Wohl die meisten Städter behaupten, daß sie auf denabgelegenen" Dörfern nicht leben konnten. Da haben sie kein Theater, kein Kino, keine Konzern. Die Langeweile würde sie erdrücken. Auf den Dop fern ereignet sich nichts, die Tage schleichen langsam dahin, man hort und erlebt selten etwas.

Äst das nicht em großer Irrtum? Gibt es mir!» Uch noch abgelegene Dörfer? Haben sie nicht alle Post- uird zahlreiche gar Bahnverbindung? Gehen nicht auch die Telephondrähte in jedes Dorf ? Haben wir nicht die Zeitungen, den Rundfunk?

Es ist ein Märchen, daß viele Dörfer im Dorn» röschenschlaf liegen. Man denkt bei diesemSchlafe' wohl an Sommerabende, die man auf dem Lande erleben durfte Wenn nach Sonnenuntergang die Luft sich etivas abgekühlt hatte und groß und klein nach getanem Tagewerk vor dem Hause saß und eine müde Unterhaltung im Gang war, wenn hier und da ein Hund bellte, oder in der Ferne ganj leise ein Volkslied auf der Mundharmonika gespielt 1 wurde, dann fühlte man den Zauber des rußigenl Sommerabends auf dem Lande und dankte demS Schicksal, daß hier die aufgeregten Nerven zur Ruhe. kamen.

Und dieses Bild von der dörflichen Stille nimmt! man mit in die laute Stadt, denkt manchmal viel- . leicht mit Sehnsucht an jene Tage, machte aber um; alles in der Welt nicht dort fein Leben verbringen. 1 Was bietet einem die Stadt dagegen! Welche Füllij von Ereignissen stürzt auf den Menschen ein! Dgl gibt es jeden Tag etwas zu sehen, da fühlt mtirj den Strom des Lebens, man wird mitgeiiffen,! laubt, mitten drin im Geben zu stehen. Aus dem i Dorfe aber: Ruhe, Stille, Langeweile!

Die Landbewohner lächeln über diesen Glauben, l Sie kennen nur eine große Melodie, nach deren l Takt das Dorfleben abrollt: das Lied von der Ar. 1

»gen.

Aach bet Mittag-pau M der Dereine im ' Li dem Choral .Ich tu -Ktbe die Dersammlun «neu s begrüßte die Eis Ikf der vorgesehene A IWtoerter Weise halt Innau jur Verfügung I Vrag über das I Melischen Frau". D< |.T? baß die hessischen

Rachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!

Harbin, Rovember 1932.

Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit hat eine neue Offensive der Japaner in der Rordmandschurei begonnen. Der nach­stehende Aufsatz schildert die Lage an Ort und Stelle kurz vor Beginn der jüngsten militärischen Operationen.

wünschten einen Ausgleich in allen, auch in na­tionalen Fragen, die so trennend seien, daß seit mehr als einem halben Jahrhundert nicht ein­mal gesellschaftlich- Beziehungen zwifchenderStadtverwaltung undoer deutschen Minderheit bestünden. Als Bei- smel erwähnte Dr. Epstein den letzten Besuch Gerhart Hauptmanns in Prag, der für die Leitung der Stadt nicht existiert habe.

Die Rede entfesselte stürmische Zwischen- rufe aus den Reihen der Ligi st en- Partei, wo u. a. im Sprechchor gerufen wurde: Wir werden euch hinauswerfen'' und ,f)ier kommt es nur darauf an, was w i r über die Sprachen- frage denken. Was die Deutschen denken, inter­essiert uns nicht". Als wieder Ruhe einge­treten war, sprach der Stadtverordnete Dr. « ch w e I b. Er verlangte vor allem das verfasiungs- mäßig festgelegte Recht für die freie Benutzung der deutschen Sprache. Es widerspreche der Der- fassung, von einer Provokation zu sprechen, wenn ein Deutscher auf der Straße oder in der Straßenbahn deutsch spreche. Nach der Rede Dr.

gleisten. Von den Fahrgästen des V-Zuges wurden 10 Personen leiidjt verletzt.

Explosionsunglück in Rotterdam.

3n Rotterdam ereignete' sich aus bisher noch nicht festgestellter Ursache in einem am Schiedam- lchc Singel gelegenen Gebäckde, in dem ein Bu- reaumöbelgeschäst untergebravht ist, eine schwere Gasexplosion, durch öid' ein Polizeibeamter getötet und ein zweiter P'olizeibeomter sowie sechs andere Personen schwe.r verletzt wur­den.

Dramatische Jeffnaßme eine# internationalen Autodiebes.

In Zürich wurde ein inte:cnationaler Kraftwagendieb, der aus Stuttgart stam­mend« Schondelmeier, verhaftet. als er mit einem gestohlenen amerikanischen 'Luruswagen im Wert« von 50 000 Franken , Davonfuhr. Einer der Kriminalbeamten sprang aus dem sahrenden Dienstauto auf den Kraftwagen de« Diebes auf. Der Verbrecher raste im Kiempo von 120 Stun­denkilometern davon und versuchte den Polizisten vom Trittbrett herun'lerzuwerfen. Schließlich mußte er in einer Ortschaft anhalten und konnte dann festgenomm en werden.

Einsturzunglück In der' Warschauer Kreuzkirche.

2n bei Warschauer ^»eiligen Kreuzlirche, einer ber größten Kirnen der Stadt, die an bet Haupt­verkehrsstraße steht, ist) während ber Andacht im Presbyterium der; steinerne Fußboden eingebrochen. Zwöllf Personen sind in die vier Meter tiefer liegen©e Gruft hinuntergestürzt und haben schwere Verletzungen davon­getragen. Es entstand, eine Panik. Rur dem energischen Zureden des« Geistlichen, der zur Ruhe mahnte, ist es zuzusckhreiben, daß eine weitere Ausbreitung der Katerstrophe vermieden werden konnte.

f e I d vom Landratsamt Ueckermünde durch einen Beschluß des Stettiner Parteibezirksgerichts der SPD- aus der Partei ausgeschlossen. Breitfeld hatte auf Grund seiner amtlichen Erfah­rungen mit den heutigen sozialen Fürsorgeeinrich­tungen eine ArbeitIrrwege der So- dialfürforge" veröffentlich t. Darin hatte er u. a. auf schwere Mißbräuche auf allen Ge- b'eten der sozialen Fürsorge und deren demo- rali fierende Wirkungen auf große Teile der Bevölkerung hingewiefen. Das Stettiner Partei­bezirksgericht der SPD. verlangte nun von ihm die Zurücknahme oder Abschwächung seiner Ausführungen. Breitfeld hielt jedoch seine Auffassung aufrecht und äußerte, daßdie Sozialdemokratie zugrunde gehen werde, wenn sie an der jetzigen Auffassung von der Notwendigkeit der Aufrecht-

mindesten Rorb - China mit ber Man- bf u rei, bazu noch g a n z O st s i b i r i e n von Wladiwostok bis über den Baikalsee hinaus, das Erbe 3 u n g - Japans werden wird, ilnb sollte es unseren Diplomaten in Japan und un­seren Auslandarchiven in Paris, London oder Berlin wirklich nicht bekannt gewesen sein, daß der alte Geist der Samuraikaste die wirkliche Seele Japans erfüllt? älnd dieser.Geist ist unbeugsam. Das Programm Groß.Jäpans muß durchgeführt werdenmit oder auf dem Schild". Komme ich um, so komme ich um: Dan- öa,: Hoch Japan! 3m Kriege kommt eine Ar­mee um. Der Minister meldet es dem Mikado mit ben Worten: bie Armee ist tot. hoch lebe die Armee!

Japan beschäftigt sich nicht mit Diners und Me- nus, nicht mit Champagner und Moselweinen nicht mit Foxtrott und Kabaretts, in Japan ist jeder ein arbeitendes Glied in der Dolkskette. Jeder arbeitet fieberhaft an der Ausführung des großen Planes zur Verwirklichung Groß-Japans. Wenn das alles in Europa am Quai d'Orsay in Paris oder in der Downing-Street in London oder in der Wilhelm- ftraße in Berlin bekannt gewesen ist, und es mußte bekannt gewesen sein, dann hätte es nie zu einer Lytton-Korn Mission für Ostasien kommen können. Dann hätte Europa die Aus­lagen dieser Kommission (die sich wohl auf Mil- honen belaufen) seinen Arbeitslosen und Armen in seinen Grenzen zukammen lassen, anstatt diese aus Dftafien zu verschwenden. Dann hätte Europa wie der Ostasiate sich ausdrückt auch sein "Besicht dabei nicht yerlore n". Don der Sonzen Lytton-Kommission kann man nur das eine fugen: Ach, daß du nie geboren worden wärest und hättest du geschwiegen, so wärest du weise geblieben.

Prag, 24. Nov. (CNB.) Bei Beratung des Haushaltsvoranschlags Groß-Prags für 1933 kam es in der Zentralvertretuna der Stabt zu wüsten deutschfeinblichen Kundgebungen der ßi gift en partei. Die Beschwerden der deutschen Bevölkerung der Stadt wurden von Stadtrat Dr. E p st e i n und dem Stadtverordneten Dr. S ch w e l b Dcrgebracßt. Dr Epstein lehnte u. a. die Spra­chenpraxis der Stadt ab. Aber auch im Rah­men der bestehenden Sprachenoerordnung, erklärte er. könne die Stabt den Deutschen in mancher Rich­tung entgegenkommen, wenn sie sich wirklich an die bestehenden Bestimmungen halten würde. Hierzu sei sie r e ch 11 i ch ver­pflichtet. Sie erfülle aber ihre Pflicht nicht.

Die vollkommene U e b e r g e h u n g der Deut­sch en im Budget sowie bei der Anstellung von Beamten und Angestellten und im Lieferungswesen fei bezeichnend, ebenso wie die Tatsache, daß z. B. die deutschen Kindergärten von der Gemeinde 5000 Kronen jährlich erhielten, während für die tschechi­schen Kinder 15 Millionen Kronen ausgeworfen würden. Der Redner erwähnte ferner das Ver­bot der deutschen Sprache bei Auf-! Schwelbs kam es z'u'n e ü e n Z schriften und Plakaten und behandelte das die zwischen den sozialdemokrat Verbot, in den Sälen der Städtischen Zentral- - -

bücherei deutsche Vorträge zu halten. Die Deutschen^

>.»'S

i* nid)tbc,t

^Aushebung des 3) IM-ge entbehre^

^hc0riHaVöflnli Os

icr pbnheM" ^. Fmeiivereim m . SSÄ» I Sei (Sieben) 'nl I

puristische Doktorprüfung. Sailler mußte währen!» Aner des « der ganzen Studienzeit tagsüber den Dienst per* {eßen Und konnte nur in den Nächten dem Studium nachgehen.

"i।« vvn uh vwiivciiuiuivH uer 44urrca)[i i s. <

erßaltunß der Fürsorge in ihrem heutigen Umfange j " , u" We.2^tc

festhalte . IFver spartanischen Mutter, als sie ihrem tn den

n z- ^umpf ausziehenden Sohne den Schild reichte:

/tyicocr (frtverbdlofenoemonffrafionen -Deh mein Sohn. Komme mit oder auf diesem in Kassel Schilde zurück!" Dieselbe Instruktion haben die

r.« rv» ! Heere Japans erhalten, als sie im Septew-

.^ussel, 24. Rov. (Lpd.) Am Donnerstag ber vorigen Jahres auf ihre Eroberungsfahrten wiederholten sich die Demonstrationen der in ausgesandt wurden. Wir, die wir als einfache . n .^dtlschen Baracken untergebrachten Wohl- Kaufleute und Missionare hier im Fernen Osten sayrtSerwerbslosen. Sie drangen gegen 10 Uhr leben, zitterten, als wir hörten, daß Genf eine zai einigen Hunderten, darunter wieder viele ^Intersuchungskommission nach China Frauen und Kinder, zunächst ins Rathaus und Japan senden würde.Cui bonol?" (Wozu ein. nachdem sie den Wohlfahrtsdezernenten be- wem zu Rutzen?), so ging es wie ein Echo unter leidigt und andere Beamte bedroht hatten, zogen den Ausländern umher von Kanton bis Man- Ne unter dem Druck der Schutzpolizei aus dem dschuria. Die Zeit wird nicht zurückgestellt da- -ttathau« ab und begaben sich vor das Re- durch, daß man versucht, den Zeiger an der älhr g 1 e r u n g s gebäude am Schloßplatz, wo sie zurückzuschieben. Jedem, der auch nur ein ober-

Schupo am Betreten des Hauses verhin- flächlicher Beobachter in China gewesen ist in c Sprecher wurden vom Wohl- den letzten zehn Jahren, war es klar, daß Chi-

ahrtsdezernenten der Regierung empfangen, dem n a s Staats schiff falsch gesteuert sie ihre Forderungen 2 Mark pro Familie wurde. Der Kurs war nicht der richtige, wenn und die Gewährung einer Kohlenbeihilfe be- überhaupt von einem Kurs die Rede sein kann, rannt gaben. Der Regierungsvertreter lehnte die Auch war unsere Diplomatie in Ostasien falsch.

r?!n9^ -t)^r Depu^twn, weil sie der in- Anstatt, daß unsere Gesandten einer nach dem dividuellen Fürsorge widersprechen und weil keine anderen ja, der eine schneller noch als der hrä ibLn?°n^n^Sn Set Degierungs- I andere, nach .Canossa" Pilgerten, was hier in

hi» Deputationen mitterten, daß China nach Ranking geben heißt, und mit einer

be.n- Deputationen problematischen Regierung über die Annul-

Ki6n rn Mh^nl<y m<?6t verhan- lietung derungleichen" Verträge

01und ein Plötz, verhandelten, hätten sie als eine diplomatische m J? ^C^n 5tQ<^tcn ölc Demonstran- Körperschaft Ranking erklären sollen, daß die ten schließlich zum Weichen. Zeit dazu noch nicht reif ist. Anstatt neue Ge-

Oer Eutiner Bürgermeister-Konstitt I ^nngnisse für Europäer zu bauest, um sie darin Eutin 9=. einzuschließen (ein solcher Befehl ging von Ron-

die Wie king an alle Provinzen), sollte China Tür und

a oldenbur- Tor dem ausländischen Handel und der Industrie

W^n Landesteils Lübeck müteilt, hat das öffnen, was die einzige und beste Waffe tBeschwerde des gegen Japan gewesen wäre. hon^Ä^i»^ © t o ff re g e n gegen seine Wer Japan auch nur oberflächlich kennt, der

T9 ? ®u,hn ausgesprochene weiß, daß Japans Programm schon jahrelang be- i als rechtllch und stimmt ist In jedem Kloster auf dem Jnselland

toi ef P n 9iu n^-c t du tu cf ge - I der ausgehenden Sonne liegen Landkarten aus

not» 8 k tH?n Durgermeister eröff- mit der Ueberschrift .Groß. Iapa n". Die

aann Disziplinarverfahren nimmt feinen Fort- Priester des Shintoismus beten tagtäglich mor- 0 u- gen« und abends, für das Aufgehen und Rie-

der gehen der Sonne überGroß"-Japan Dazu

Aus rtder steigt der Weihrauch in dicken Wolken lieblich und

X1W1 wcu. wohlriechend zum Himmel empor. Sollte das un-

Ver Komponist Otto Stransky tödlich verunglückt.eDtn, Diplomaten auf dem Jnselland unbekannt Der bekannte Berliner Komoonilt Dttn (= t r n ., M ?ewe en sein? Das Geheimnis, das jedes Schul- ist durch -iu-n^LLdLMbcr »M lernte, d°b S&ina. zumaller, kommen; er wollte in Charlottenburg den Fahr- I

9e6menüb?rb|"!)?nbenn'eilte "?artenden"'KrastMaa» »en maguetilcheu Pal unteriuchl merben. 3m zu begeben, und wurde hobel Don einem sBm 1933erbc ln »e'che", ein Ausstieg ftatt. bobnroagen der Linie 58 überfahren W f nT unVlne" " ° u e n ch n h e n r e k o r d auf. schweren inneren Verletzungen mürberer in das burA^Slirrorh nid)t

Hildegard-Krankenhaus gebracht und ist dort kuri St S JJä i fon^rn ®urd) Ingenieur Nach der Einlieferung gestorben - Der erft Gofl)nd au&9pfufr» -»erden

43jnhrige Musiker stammt aus Brünn. Er war zu- Schwerer Raubübersall.

nächst Kapellmeister am Neuen Operettentheater in Wriezen (Kreis Jberbarnim) wurde von Le-pzig gewesen, ging bann nach Wien, wo er an bisher unbekannten Tätern auf den Inhaber fast allen Operettentheatern als Kapellmeister tätig eines Konfektionsgeschäftes namens I a k o b Y ein war. Nach Berlin kam er 1921; zuerst für das Baubüberfall verübt. Die Männer fielen Brettl" arbeitend, wandte er sich in den letzten im Geschäft plötzlich über den Kaufmann her und Jahren mit Erfolg dem Tonfilm zu. So hat er die r l e h t e n i h n s ch w e r durch mehrereMesser- Musik zu dem Ufa-LustspielSein Scheidungs- stiche. Auch ein Auge wurde ihm ausgestochen gründ" geschrieben Wieviel aeraubt worden ist, ist bisher noch nicht

Ein Journalisien.Veteran bekannt. Rach dem Uebersall flüchteten die Täter

»mmä?» &

burtstag. Harth, ein gebürtiger Badenser, ge- Amokläufer ersticht sechs Personen.

harte 52 Jahre lang dem Redaktionsoerband' der Wie ein Funkspruch aus Seattle (Washington) Frankfurter Zeitung" an und lebt jetzt bei feinem meldet, lief in den Straßen der Stabt ein Philip- toobn in Berlin Welche gewaltige Arbeitsleistung P*ne Amok und stach eine große Anzahl von Pas- dieser ursprünglich für den katholischen Theologen- sanken nieder. Insgesamt wurden sechs Personen beruf beft mmte Journalist während feiner Frank- getötet und zwölf verwundet, bevor der furter Tätigkeit vollbracht hat, geht am besten Rasende ergriffen und unschädlich gemacht werden

K'*t *- ..... 1 konnte.