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flutet. Es gelte aber auch der Mutter den Platz wieder zurückzuerobern, der ihr gebührt. Die Vorsitzende sprach im Damen der Versammlung dem Redner herzlichen Dank aus für seine ermahnenden Aus'uhrungen. Aach einigen geschäftlichen Mitteilungen der Vorsitzenden wurde die Tagung mit Ehoralgcsang geschlossen.
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**BeslerstellungderArbeitslosenin den Lohn klassen 7 bis 11. Wie aus dem Reichsarbeitsministerium mitgeteill wird, hat der Reichsarbeitsminister gestern an die Reichsanstalt für Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung einen Auslegungserlaß gerichtet, durch den sicher» gestellt wird, daß mit Wirkung vom 28. d. Ti ab Arbeitslose der Lohnklassen 7 bis 11 in allen Fällen
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seid, außerordentliche Hauptversammlung. GdA., 20.30 Uhr, Hessischer H ' " sammlu g. — Lichtspielhaus, Dohi
** Straßensperrung bei Schneeverwehungen. Die Provinzialdirektion Oberhessen gibt im neuesten AmtsverkündigunIsblatt bekannt, daß bei starken Schneefällen und Schneeverwebun- gen die folgenden Provinzialstrahen für den öffentlichen Verkehr gesperrt werden: Grüningen»Lang» Göns: Lang-Göns— Niederkleen: Trais-Misnzen» berg—Bellersheim. Die gesperrten Strecken werden am Anfang und Ende durch Tafeln, auf denen auch die Umleitung angegeben ist, kenntlich gemacht.
** Schnee auf dem Hoherodskopf. Wie wir durch Anfrage auf dem Hoherodskopf hören, hatte dort gestern abend der Schnee eine Höhe von etwa 6 cm erreicht. 3m Verlaufe der Nacht und heute früh wurde die Temperatur aber gelinder, so daß die weiße Herrlichkeit zum Teil wieder dahinschmolz. Bei 2 Grad Kälte, nebligem Wetter und Westwind war heute gegen 10 Uhr eine geschlossene Schneedecke nicht mehr vorhanden.
** Einbrüche. Der heutige Polizeibericht meldet: In der Nacht zum Donnerstag wurden in der Wetterau zwei Einbrüche verübt. In D aller n h e i m drangen die Täter in eine Hühnerfarm ein und stahlen daraus 100 Hühner, ferner nahmen sie aus dem Hofe eines anderen Grundstücks eine große Menge Wäsche mit. In Dorn-Assen-
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cs gelte fetzt, alle Kräfte anzuspannen, um dem Geist der Zuchtlosigkeit und Lieblosigkeit steuern, der unsere Zeit in Wort und Bild
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Bekanntmachung.
Am 4. Dezember er., nachmittags von 2 bis 5 Uhr, findet im Schullokal unserer Gemeinde, Sleinslraße 8, die Ersatzwahl für die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Alfred Fröhlich und Sally Josef und für die ausscheidenden Beiratsmitglieder Dr. Ludwig Rosenthal und Ferdinand Löb und für das ausgeschiedene Beirats» mitglied Sally Josef statt. Wahlleiter ist Herr Sally Wetterhahn. 8279D
Gießen, den 25. November 1932.
Oer Vorstand
der Israelitischen Religionsgesellschaft Gießen. 1
Keine Aufhebung und Verlegung des Hauptzollamts!
Vie wir vom Vorstand des Houptzollamts Gießen hSren, ist dort eine Mitteilung des Landesfinanz» amis Darmstadt etngetrosfen, in der auf Weisung des Reichsministers der Finanzen bekonntgegeben wird, daß im Reichsfinanzministerium eine Auf- Hebung des Houptzollamts Gießen und dessen Verlegung nach Marburg nicht beabsichtigt sei und eine derartige Ab- sicht bisher auch nicht bestanden habe. Das Landes- jnanzomt Darmstadt betont, daß somit olle Gerüchte über die Aufhebung des Houptzollamts Gießen jeder Orundlage entbehren.
Wir begrüßen diese Mitteilung mit Genugtuung uiw stellen fest, daß damit die von Kassel aus ver- breiteten Meldungen, denen man eine Gefährdung des Fortbestandes unseres Hauptzollamtes entneh- mfll mußte, ausreichend widerlegt sind.
Verbandsverfammlung
der oberhesfischen Zrauenvereine.
Gestern tagten hier bie oberhessischen Frauenvereine, die dem Verband der evangelisch-kirch- heben Frauenvereine in Hessen angeschlo'sen sind. 2m Dormittag fand im MarfuSsaal eine gut bc- suchtc Dorständekonserenz statt, die von Pfarrer Decker (Gießen) mit einer Andacht erö'fnet wurde. Frau Heraeus (Offenbach), die Vorsitzende der hessischen Frauenvereine, begrüßte die aus allen Teilen Oberhessens erschienenen DorstondSmitg'ieder der Frauenvereine und den Redner des Vormittags, Pfarrer l-ic. Herme- nau (Potsdam), den Deschästssührer des deutschen Gesamtverbandes der evangelischen Frauen- hilse. Dieser sprach dann in längeren Ausführungen über »Mutterhilfe". Gr ging davon auS, bnh im bolschewistischen Rußland jegliches Familienleben unterbunden werden soll und daß man dort versucht, die Mutter aus der Familie herou-zuziehen, weil man sich bewußt ist, daß die Mutter den Kernpunkt der Familie bildet. Sie Arbeit der deutschen Frau müsse sein, den schädlichen Einflüs'en vom Osten entgegenzuarbeiten. damit die Familie wieder die Grundlage jeglichen gesitteten Lebens werde. Frau Hera e u S dankte dem Redner für seine Ausführungen.
Rach der Mittagspause trafen sich die Mit- alseder der Vereine im Saale deS Dass Leib- Mit dem Thora! „Ich weiß, an wen ich glaube" wurde die Versammlung eröffnet. Frau Heraeus begrüßte die Erschienenen und teilte mit, daß der vorgesehene Redner erkrankt fei. 3n dankenswerter Weise hatte sich Pfarrer Lic. Herme n a u zur Verfügung gestellt und hielt einen Dortrog über das Thema „Die Stunde der cvongelischen Frau". Der Redner führte u. a. au«, daß die hessischen Frauenvereine und die
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zum Teil nicht aus der diesjährigen Saison unddaherimPreis gewaltig zurückgesetzt
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daß viele Dörfer im Dow n denkt bei diesem „Schloß «, Neiman auf dem Lande noch Sonnenuntergang ür II halte und aroh und Ikn k vor dem hause saß vd | im Tang war, wenn hier e, oder in der Feme gttj )er Mundharmonika gefpidt n den Zauber de« ruh.gir. m Dank und dankte tat ufgeregien Nerven zur Ach
der dörflichen Sülle mmni Ztadi, denkl manchmal old» jene Tage, mochte aber 1® I fort /ein Beben witringfl.l abt bagegen! We/che ffükl i( bin mn/dten ein! Tos
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Woblergehen. Man ■ Arbeit man irt“* eilte. Und in der örude nicht toneü ab, a>J
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Amtsgericht Gießen
Dor dem hiesigen Amtsgericht hatte sich der schon oft vorbestrafte Hausierer F. K. aus Gießen wegen Mißhandlung des vierjährigen vorehelichen Kindes seiner Shesrau (tzanz erhebliche Ueberschreitung des väterlichen Zuchtigungsrech- teS), Mißhandlung bzw. schwere Dedrohung zweier Frauen, qualifizierten Hausfriedensbruchs in einer Gastwirtschaft, Sachbeschädigung usw. zu verantworten. 3n ollen Fällen hatte der Angeklagte sich sehr hemmungslos gezeigt. Sein Mitschuldiger bei den Vorgängen in der Wirtschaft war ein ebenfalls schon mehrfach vorbestrafter anderer Hausierer P. R. aus Gießen. An dem erwähnten Hausfriedensbruch war er in gleicher Weise beteiligt. Auch er wurde vor die Tür gesetzt. 3n diesem Falle zeigte sich wiederum, wie der Gebrauch seines Hausrechtes für einen Wirt derartigen Fällen gefährlich sein kann, denn dieser erhielt hierbei von dem Angeklagten hinterrücks mit einem sesten Gegenstand, wahrscheinlich einem geschlossenen Taschenmesser, einen heftigen Schlag auf den Kopf, und er stand deshalb einige Wochen in ärztlicher Behandlung. Vor der Wirtschaft ließ er seine Wut wegen des Dorgefallenen dadurch aus, daß er mit einem Küchenmesser blindlings um sich schlug und stach. Er versetzte schließlich einem gänzlich Anbeteiligten einen nicht ungefährlichen Stich in die Schläfe. Der Angeklagte F. K. erhielt wegen Körperverletzung und Dedrohung in je zwei Fällen, wegen Hausfriedensbruchs und wegen Sachbeschädigung eine Gefängnisstrafe von 5 Monaten, der Angeklagte P. R. wegen Körperverletzung in zwei Fällen und wegen Hausfriedensbruchs eine solch« von 4 Monaten und 3 Tagen. Mildernde Amstände wurden beiden versagt.
Schöffengericht Gießen.
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Geselle hatte, nachdem er von seinem Meister roegrt Unregelmäßigkeiten entlassen worden war, eines Nachts bei diesem einen Einbruch verübt und dort eine Fegeleine, Leiter und sonstiges Handwerkszeug gestohlen. Einige Tage später begab er sich damit In einen Nachbarort, ließ dort der Wahrheit zuwider ausschellen, daß er von dem Dezlrksschornsteinfeger- meister beauftragt sei, die Kamine zu fegen. Die Einwohner schenkten diesen falschen Angaben Glauben und bezahlten in gutem Glauben anstandslos die verlangte Fegeaebühr, um welche Beträge sie geschädigt worden sind. Der Geselle, der des Einbruchsdiebstahls und Betrugs angeklagt war, wurde zu einer Gesamtstrafe von fünf Monaten Ge- füngnis verurteilt.
In Wenings fand im Juli d. I. eine Zsund- gel'ung der Kommunistischen Partei statt. Als Redner trat ein Führer der Partei auf, der von einer Strafoerfolgungsbehörde des Landfriedensbruchs bc- »wurde und zur Festnahme ausgeschrieben ls nach Beendiaung der Kundgebung der diensttuende Gendarmerlebeamte entsprechend einer Anweisung ihn ftstnehmen wollte und ihn unter Mitteilung des Grundes für verhaftet erklärte, widersetzte er sich mit Gewalt seiner Festnahme. Er gab dem Gendarmeriebeamten einen Stoß, stemmte sich mit beiden Füßen' gegen den Boden und rief dabei: „Genossen, ich soll verhaftet werden". Sofort eilte eine große Zahl Parteiangehöriger herbei. Einer von diesen warf sich mit seinem ganzen Körpergewicht auf den Arm des Gendarmeriebeamten, so daß dieser gezwungen war, den Festge- nommenen loszulassen. Wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt wurde der eine zu einer Geld- [träfe von 100 Mark verurteilt die im Uneinbringlichkeitsfall mit 10 Tagen Gefängnis zu verbüßen ist, gegen den anderen wurde wegen Gefangenenbefreiung an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von 7 Tagen auf eine empfindliche Geldstrafe erkannt.
lSchluß des redaktionellen Teils.)
Die Ruhrkohle nimmt nicht nur durch ihre Fördermenge, sondern vor allem auch durch ihren von keiner europäischen Kohle übertroffenen Heizwert und durch den Umstand, daß im Ruhrgebiet alle Steinkohlenarten von den langflammigen Gas- flammkohlen bis zum Anthrazit gewonnen werden, bei weitem die erste Stelle innerhalb der Brenn- stofferzeugung Deutschlands ein. Die Verwendung von Ruhrkohlen ist in doppelter Hinsicht vorteilhaft. Die überlegene Heizkraft erlaubt mit einer entsprechend geringeren Menge bei ausgiebiger Wärme- leiftung auszukommen und die Möglichkeit, durch passende Auswahl unter den verschiedenen Ruhr- kohlenarten für die vorhandenen Lesen und sonstigen Verhältnisse einen besonders angepaßtcn Brenn- stoss zu verfeuern, steigert weiterhin wirkungsvoll Die Wirtschaftlichkeit der Heizung bei Verfeuerung von Ruhrkohlen. 6480V
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