Ausgabe 
25.8.1932 Erstes Blatt
 
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Gtartverlosung zum Gießener Giädteachier.

Der Städteachter wird in diesem Jahre vom Gießener RuderclubHassia" ausge­richtet. Die Rennen finden am Sonntag, 4. Sep­tember statt. Die Startverlosung von gestern abend hatte folgendes Ergebnis: Der Achter des Vereins Rudersport 1913 Gießen startet auf 1, GRG. auf 2, RuderclubHassia" auf 3 und der Wetzlarer Ruderclub auf Start 4. Das Vorrennen, das für den Städteüchter notwendig ist, wird bereits am Sonntagvormittag (10 Ähr) gefahren und sieht die drei Gießener Vereine im Wett­bewerb, da ja bekanntlich der Wetzlarer Ruder­club ohne weiteres am Rennen um die Ent­scheidung (um 17 Uhr) teilnimmt.

Folgende Mannschaften sind gemeldet:

Verein Rudersport: Haas, Dechert, Wellhöfer, Beck, Haller, Keller, Fröhlich, Immel, St.: Mühlich.

Gießener Rudergesellschaft: Weidia, Roll, Flimm, Georgi, Köhler, Decker, Reuroth, Götz, St.: Loh.

Gießener Ruderclub Hassia: Müller, Leuning, Liehr, Denzler, Hüttenberger, Dehus, Eisenbach, Weller, St.: Wolf.

3m vorigen Jahre konnte sich die Gießener Rudergesellschaft den ehrenvollen Preis sichern. Rachdern die Mannschaftsaufstellungen vorliegen kann man auch einen Ueberblick über die Chancen des diesjährigen Rennens gewinnen. Arn stärk­sten ist zweifellos der Achter der Gießener Ruder­gesellschaft, der sicherlich auch diesmal das Ren­nen für sich entscheiden wird. Die Wetzlarer werden sich kaum durchsetzen können und auch diesmal das kürzere Ende ziehen müssen. Ein interessanter Kampf sollte sich im Vorrennen zwischen den Mannschaften von Ruderclub Hassia" und Verein Rudersport entwickeln. Der zweite Platz ist eine Prestige-Angelegenheit, der die beiden Vereine nicht geringe Bedeutung bei­legen. Dem Rennen dürfte sicherlich ob seiner rein lokalen Bedeutung viel Interesse zugewandt sein.

$. ep. V. 1926 Steinbach.

Am Sonntag war der Fuhballsportverein Steinbach mit der 1. und 2. Mannschaft in Ettingshausen zu Gast. Die 2. Mannschaft traf schon zunächst auf eine körperlich sehr überlegene Mannschaft. Trotzdem entwickelte sich aber ein flottes und durchaus nicht einseitiges Spiel. Das Unentschieden von 0:0 entsprach dem Spielver­lauf.

Die 1. Mannschaft befand sich, was die körper­liche Konstitution anbetrifft, gegenüber der 1. Mannschaft des Gastgebers, ebenfalls etwas im Hintertreffen. Steinbach war aber trotzdem dauernd tonangebend. Dabei hatte die Mann­schaft dem ausgezeichneten Mittelläufer viel zu verdanken. In der 15. Minute fiel der Führungs­und gleichzeitig der Siegestreffer für Steinbach. In der Folge nahm der Kampf an Tempo zu, zu weiteren Torerfolgen kam es jedoch auf keiner Seite. Rach der Pause gingen die Gastgeber so­fort zu einem Generalangriff über, der aber auch nicht den gewünschten Erfolg zeitigte, da die Steinbacher Hintermannschaft auf der Hut war und blieb. Insbesondere verdankte Steinbach das knappe Resultat dem Tormann, der sehr sicher arbeitete. Die Spiele wurden sehr fair ausge­tragen.

Handball im Latin-Oünsbera-Gau

Die Ergebnisse des ersten Spielsonntags im Lahn- Dünsberg-Gau brachten verschiedene Ueberraschun» gen. Unerwartet kam vor allem die Niederlage der Mannschaft von Atzbach im Spiel gegen Wieseck, sowie die klare Niederlage Burkhardsfeldens gegen Steinberg. In den Spielen der Bezirksklassen kamen nicht weniger überraschende Ergebnisse zustande.

To. Londorf I Lollar I 8:1 (2:0).

Der Gast bereitete im ersten Spiel in der Gau- klasse eine große Enttäuschung Die Mannschaft konnte gegen den Altmeister nicht aufkommen, wäh­rend dieser in allen Mannschaststeilen gut besetzt war Bereits in der ersten Minute ging Londorf in Führung und buchte bis zur Pause einen wei- teren Erfolg. Nach dem Wechsel kam Lollar am Anfang etwas aus und erzielt sein Ehrentor. Damit waren die Gäste am Ende, während der Gastgeber mit weiteren 6 Toren einen hohen Sieg sicher- stellte.

Tv. Ahbach I To. wieseck 1 2:3.

Auch dieses Spiel brachte eine Ueberraschuny, da man allgemein mit einem Siege des Platzbesitzers gerechnet hatte. Trotzdem die Gäste nur 10 Mann zur Stelle hatten, gewannen sie nicht unverdient.

To. Wißmar I Tv. Kinzenbach I 13:3 (5:1).

Beide Mannschaften lieferten sich ein ruhiges und faires Spiel. Die Gäste hatten in diesem Spiel schon in der ersten Hälfte klar verloren. Nach dem Wechsel blieb der Platzbesitzer weiter Überlegen und erhöhte in regelmäßigen Abständen

Tv. Garbenheim 1 Tv. Waldgirmes 1 7:2 (3:0).

Der Gastgeber war während der ganzen Spielzeit tonangebend, während die Gäste im Sturm und der Läuferreihe wenig boten, war die Hintermannschaft stets auf dem Posten und trug keine Schuld an der hohen Niederlage.

Tv. Launsbach I To. Rodheim I 16:3.

Der Platzbesitzer war während der ganzen Spiel­zeit überlegen und ließ die Gäste nicht aufkommen.

Tv. Allertshausen I To. Rordeck I 3:4 (0:1).

Beide Mannschaften lieferten ein sehr zerfahrenes Spiel. Nordeck geht in der ersten Hälfte durch einen Strafwurf in Führung und erhöhte auf 2:0. Dann errang Allertshausen den ersten Gegentreffer, dem ober Nordeck zwei weitere Tore folgen ließ. Bis zum Schluß vermochte der Gastgeber den Hüter der Gäste noch zweimal zu bezwingen.

To. Lollar II logg. Ruttershausen I 4:6 (2:3).

Das Spiel sah zunächst Lollar überlegen und zu zwei Erfolgen kommen. Ruttershausen vermochte aber schon einige Zeit später mit zwei Toren den Ausgleich herzustellen und durch einen weiteren Treffer die Führung zu Übernehmen. Nach dem Wechsel glich Lollar aus und mit je einem Erfolg auf beiden Seiten stand das Spiel kurz vor Schlug unentschieden, als es den Gästen gelang, durch zwei Tore den Sieg sicherzustellen.

Steinbach I Burkhardsfelden 1 12:8 (7:3).

Dieses torreiche Treffen brachte eine große Ueber- raschung. Der Sieg Steinbachs ist jedoch in jeder

Hinsicht verdient. B. nahm das Spiel zu leicht und mußte es erleben, daß Steinbach immer tonan­gebend blieb. Außerdem hatte der Gästetorhüter einen schwarzen Tag.

Tv. Erda I Tv. Ahbach II 10:3 (3:2).

Erda fand sich zu Anfang des Spieles nicht zu- jammen, während Atzbach ein schönes Spiel zeigte und bald die Führung übernahm. Jedoch folgte Der Ausgleich auf dem Fuße und mit einem weiteren Tor wurde die Platzmannschaft immer besser und erzwang offenes Spiel. Mit je einem Erfolg auf beiden Seiten schloß die erste Hälfte. Nach dem Wechsel ließ Atzbach merklich nach und die an Spiel­erfahrung stärkeren Platzbesitzer errangen einen sicheren Sieg.

Tv. Allendorf I Tv. Staufenberg I 10:3 (5:2).

Der Gaumeister errang einen jederzeit sicheren Sieg und zeigte sich in einer guten Verfassung. Be­reits bis zur Pause hatte sich die Mannschaft einen

Besserung des Reichsbankstatus.

Berlin, 25. Aug. (WTB. Funkspruch.) Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 2 3. A u g u st hat sich in der verflossenen Bankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 168,8 Millionen auf 3241,3 Millionen Mark ver­ringert. Im einelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 133,6 Millionen auf 2779,9 Millionen Mark, die Bestände an Reichsschatzwechseln um 20,8 Millionen auf 3,8 Millionen Mark, und die Lombardbestände um 14,4 Millionen auf 92,5 Millionen Mark abge­nommen.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen sind 133,9 Millionen Mark an die Kassen der Reichsbank zurückge­flossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichs­banknoten um 126,2 Millionen auf 3616,9 Mil­lionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 7,7 Millionen auf 392,4 Millionen Mark ver­ringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 34,7 Millionen erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 353 Millionen Mark eine Zunahme um 14,5 Mil­lionen Mark.

Die Bestände an Gold und deckungs- fähigenDevisen haben sich um 12 Millionen auf 911,7 Millionen Mark erhöht. Im einzelnen haben die Goldbestände um 5 Millionen auf 768,1 Millionen Mark und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 7 Millionen auf 143,6 Millionen Mark zugenommen.

Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am 23. August 25,2 v. H., gegen 24 v. H. am Ende der Vorwoche.

Berlin abwartend.

Berlin, 25. Aug. (WTB. Funkspruch.) Die Zurückhaltung, die in den heutigen Vormittags­stunden im Verkehr von Büro zu Büro zu be­obachten war, übertrug sich auch auf den offi­ziellen Börsenbeginn. Die besseren Rach­richten aus der Wirtschaft traten der anhaltenden innerpolitischen U n si cher- h e i t gegenüber in den Hintergrund, und das Publikum übte vor dem Reichstagsbeginn in seinen Entscheidungen Zurückhaltung. Rur Spezialpapiere waren weiter gefragt und bei ziemlich engem Markte stärker befestigt. So zogen Elektrisch Licht und Kraft, Berlin-Karlsruher In- dustriewerke, Aku, Schultheis und Wasserwerke Gelsenkirchen bis zu 2 Prozent an. Auch Monte- capini lagen mit plus 1,25 Mark bemerkenswert fest. Anderseits sanden seitens der Kundschaft auch Tauschoperationen von Aktien gegen se st verzinsliche Werte statt, da die ge­strige Luther-Rede durch ihre Betrachtungen über die Stabilität der Währung das Interesse mehr auf Anlagen gelenkt hat. Auch machte der Reichsbankausweis für die dritte Au­gustwoche einen guten Eindruck und ließ die Hoffnung auf eine baldige Diskontsenkung größer werden. Die Devisenzunahme um 12 Mil­lionen und die Besserung der Deckung auf 25,2 Prozent nach 24 Prozent waren für die Börse eine angenehme Ueoerraschung. Montanwerte waren weiter eher angeboten, besonders Gelsen­kirchen und Rhein. Braunkohlen lagen gedrückt. Auch die Mehrzahl der Elektrowerte neigte zur

klaren Vorspruna von 3 Toren erkämpft, den sie im zweiten Spielabschnitt noch wesentlich erhöhte.

Tv. Kesselbach I Allendorf II 0:10 (0:3).

Beide Mannschaften erschienen mit nur 8 bzw. 10 Spielern. Die Gäste waren dem Platzbesitzer dauernd überlegen und landeten einen sicheren Sieg.

Arbeiter-Turn- und (Sporfbunö.

Heuchelheim II Gleiberg I 3:1.

Beide Gegner lieferten sich ein flottes Spiel. Bei Halbzeit lag Heuchelheim mit 1:0 Toren in Füh­rung. Kurz nach Seitenwechsel stellte Gleiberg den Ausgleich her. Zum Schluß blieb aber doch Heuchel­heim mit obigem Resultat sicherer Sieger. Die Ju- gendmannschasten beider Vereine trennten sich mit dem Unentschieden 2:2.

*

Die 1. Mannschaft des Fußballsportvereins Hungen 1930 griff am Sonntag zur ersten Male in die Verbandsspiele ein. Der Gegner, die 1. Mannschaft des Fußballvereins Utphe, wurde glatt mit 8:0 Toren geschlagen. Das Freund­schaftsspiel der 2. Mannschaften der beiden Ver­eine endete mit einem 2: 0-<Äeg für Utphe.

Schwäche, Chadeaktien büßten 3 Mark ein. Die anhaltende Kupferpreisbewegung blieb auf den Otavikurs ohne Einfluß, dagegen konnten Mans- felber um 1 Prozent anziehen.

3m Verlauf« hatten Berlin-Karlsruher In­dustriewerke eine weitere Sonderbewegung und gewannen erneut 2 Prozent. Contigummi blie­ben freundlich veranlagt. Die fe st verzins­lichen Werte scheinen recht uneinheitliche Tendenz zu haben. Altbesitzanleihe und Reichs­schuldbuchforderungen zogen bis zu 0,5 Prozent an, dagegen neigten Industrieobligationen zur Schwäche, auch Pfandbriefe waren eher an­geboten. Das Geschäft in Rusfenwerten ist bei wenig veränderten Kursen ziemlich klein gewor­den. Die übrigen Auslandrenten lagen völlig ver­nachlässigt. Auch im späteren Verlauf wurden Spezialpapiere weiter beachtet und konnten ihren erreichten Kursstand gut behaup­ten, während auf den übrigen .Marktgebieten meist kleine Verluste festzustellen waren.

Am Geldmarkt ermäßigte sich der Satz für Tagesgeld auf 5Ve Prozent und vereinzelt auf 5 Prozent in der unteren Grenze. .Die übri­gen Sähe blieben unverändert.

Sronffurf wenig verändert.

Frankfurt a. M., 25. Aug. (WTB. Draht­meldung.) Die undurchsichtige innerpolitische Situation hemmte auch an der heutigen Börse fast jede Unternehmungslust der Kundschaft, als auch der berufsmäßigen Spekulation. Die Stim­mung war nicht unfreundlich. Die erneute Auf­wärtsbewegung an der gestrigen Reuyorker Börse fand zwar Beachtung, vermochte aber keine Belebung des Geschäftes herbeizuführen. Gegenüber der gestrigen Abendbörse waren die Kursveränderungen nur minimal. Weiter fest tendierten Kunstseideaktien, von denen AKU. 1,5 Prozent und Bemberg 1 Prozent gewannen, ferner zeigte sich etwas Interesse für amerika­nische Kunstseiden-Shares, die im freien Markt etwa einen halben Dollar anzogen. An den übrigen Marktgebieten waren die Veränderungen, wie schon gesagt, klein. Es eröffneten IG.-Farben 0,1 Prozent, Holzmann 1 Prozent und Daimler 0,25 Prozent höher. Rur Licht und Kraft waren mit plus 1,75 Prozent stärker gebessert. Ander­seits gaben Rütgerswerke und Reichsbahnvor­zugsaktien je 0,25 Prozent nach. Gelsenkirchen Bergwerk waren mit 33 Prozent unverändert. Die übrigen Marktgebiete tagen vollkommen ge­schäftslos.

Am Rentenmarkt erhielt sich einiges In­teresse für Reichsaltbesih und späte Reichsschuld­buchforderungen, die etwa je 0,5 Prozent an­zogen. Reubesitz war kaum verändert. Der Aus­landrentenmarkt war ohne Interesse, lediglich für russische Prioritäten flackerte vorübergehend einiges Geschäft auf. Goldpfandbriefe waren nur unwesentlich verändert, dagegen neigten Liqui­dationspfandbriefe überwiegend zur Schwäche. Etwas fester lagen Schuhgebietanleihen mit plus 0.1 Prozent. Reichsschuldbuchforderungen bröckel­ten später wieder leicht ab.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 25. Aug. Auftrieb: 80 Rin­der, 915 Kälber, 129 Schafe, 530 Schweine. Es wur­den notiert: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 39 bis 42 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 34

Italien gibt auf, Deutschland führt.

Links: Die Ankunft des deutschen Spitzenfliegers Seidemann in Rom. Seidemann, ein aktiver Spvrtflieger der Reichswehr, legte mit seinem kleinen Heinkel-Eindecker die 2460 Kilometer lange Strecke von Rom nach Paris in knapp 14 Stunden zurück und erzielte damit die weitaus beste Durchschnitts­geschwindigkeit aller Teilnehmer. Rechts: Der Italiener S ufter stürzte mit seinem Flugzeug bei der Wendemarke Albenga (an der italienischen Mittelmeerküste) ab, wobei er selbst schwer verletzt, und fein Begleiter getötet wurde.

Wirtschaft.

OieC un!> der

Die pachj aen über di jo lieber 1 seiner 6tel in das bet Seit einer vorzugsweise M dergerrchle Dezlrien der O! reits ihre TM nehmen. Lhr besonders schars bei doch aus f als das etwa b Fall ist. 3m 1 Sondergericht gung, es Han Gericht, und i Rechtspreci tigterweise al Erklärlich ist Gericht schon, Reiche vor vi geeichte zu erir den Aufstände land oder im ' Geltung zu Hel Rur zu leicht k Bevölkerung di die Sondergeri Hochverräter c munislischen ( ihnen angehört im Plauener unerträglich ti greisung von gemessen an d Handlungen ist gewogenen 111 kommen, weil relativ kurzer < die Strafanftalt torium in Sütoja etwa nach diesen Urteil über Co: ihre Tätigkeit a urteilen, besser, i Schluß, dah dies greise, aber in i wirksam werden werde. Das ist m der Ankündigung diesmal jedoch ha .Die Einsetzung schluh der Reichs, he'i auherordentl Wochen hindurch durch das Land ( mitfein scheinbar Unter dem Gebot verordneten Zurgs, kagswahl flackerte omgs von meist fi ? Totschlag her ^Wtoffattentat, " Aufregung, ein E ^gebrochen A"unft der?adi 2 um den dring: y ru sichern fe TebJ Haltung Pachtung der

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bis 38, geringe Mtuüei oo, u) a | e : Mast- (ämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 27 bis 30, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 22 bis 26, fleischiges Schaf» vieh 17 bis 21; S ch w e i n e: oollfleischige Schweine von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 47 bis 50, von etwa 160 bis 200 Pfund 47 bis 50, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Pfund 42 bis 48 Mark. Marktverkauf: Kälber, Schafe und Schweine rege, ausoerfauft.

Amtsgericht Gießen.

Ein bereits vielfach vorbestrafter Handelsmann ist durch einen Strafbefehl wegen Betrugs in eine Gefängnis st rafevonzweiWochen genommen worden. Er hatte von einem Gewerbe­treibenden eine Kuh gekauft. Um alsbald xum Kaufpreis zu kommen, war vereinbart worden, daß dieser ohne jeden Abzug anderen Tages auf dem Gießener Viehmarkt nach dem Weiterverkauf des Tieres an den Gewerbetreibenden ausbezahlt werden solle. Letzterer stellte diese Bedingung, weil er den Handelsmann als wenig kreditwürdig kannte. Obwohl nun anderen Tages die Kuh unter günstigen Bedingung an einen zweiten Handelsmann abgesetzt und sofort in bar bezahlt wurde, spiegelte der ursprüngliche Käufer dem ersten Eigentümer vor, es seien von dem Kauf­preis fünfzig Markeinbehalten" worden. Der Handelsmann stellte an seinen Abnehmer das Ansinnen, er solle dem Gewerbetreibenden solches auch sagen; auch solle das Finanzamt nicht erfahren, wer der erste Käufer der Kuh sei. Der Verkäufer der Kuh wurde so zunächst um den Betrag von fünfzig Mark geschädigt. Mit seinem gegen den Strafbefehl eingelegten Ein­spruch hatte der Handelsmann wenig Erfolg. Im Hinblick auf seine Vorstrafen, feine niedrige Gesinnung, die sich in den mehrfachen anderen Täuschungsversuchen offenbarte und die Frivo­lität des Einspruchs erhielt er statt der ursprüng­lichen Strafe eine solche von vier Wochen.

In der Woche vom 13. bis 20. Juni d. I. hatte ein Mühlenbesiher einen Mühlgraben reinigen lassen. Durch abgerissene Wassergewächse war die Lahn erheblich verunreinigt, der Betrieb in den Badeanstalten gestört und Anlagen des Elektri­zitätswerkes gefährdet worden. Rachdern der Be­sitzer den von ihm gegen einen ihm zugegangenen Strafbefehl erhobenen Einspruch in der Sitzung zurückgenommen hatte, wodurch es bei der er­kannten Geldstrafe fein Bewenden behält, wurde das Verfahren eingestellt. Er hat aber die Kosten des Einspruchs zu tragen.

Motorraddiebstahl.

* Mainzlar, 24. Aug. In der Rächt zum Montag gelang es einem Einbrecher, aus einem verschlossenen Schuppen ein Motor­rad, MarkeTriumph", Fabr knumrner 4)472, Erkennungsnummer 9426 (steuer- und führer­scheinfrei) zu entwenden. Der Dieb scheint mit großer Vorsicht zu Werke gef/e/ zu sein, denn zwei Fahrräder, die im Hof^' .den und nicht abgeschlossen waren, wurden au. Montag­morgen zusammengeschlossen vvrgefunden. Jeden­falls wollte der Dieb dadurch verhindern, daß er, falls der Diebstahl bemerkt wurde, auf die­

sen Fahrrädern verfolgt werden konnte. Die Spur - des Einbrechers, die anfangs durch Felder

war in der Richtung nach Staufenberg zu ver- 6° folgen. Die polizeilichen Ermittlungen wurden so­fort ausgenommen.

Eewtnnanszug

Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

14. Ziehungstag

24. August 1932

In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

4 Gewinne ju 1OOOO W. 245751 381225

187905 230579

1397 5820 7260

24702 84129 86348 88402 128245 143860

1088 7140 10429 31419

50984 54708 59040 62291

67646 83107 83671 94369

In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne

über 400 M. gezogen

45513

152342

8954 14888 39221 60396

62583 63645 72115 73838 87572 93606 169978

262215 296526 310810

71037 73461 85701 87138 107010 108948

Im

Gewinnrade verblieben:

je 500000, 100 Schlußprämien zu

221086

275859

363785

18506 20925 36679 38275

60575 70056 79430 97483

269842

102879

22309

284405

34356

336001

107147 153381

262884 296034

342060

385638

114377

150559 168429

250069 281281

322828 350739 374088

196885

67801

102480

128533

145709

171909

198024

223898

250721

278657

324972

352460

386296

103224

172153

206459

254852

323147

349968

381863

151316

262472

359544

398254

113856 153441 267724 296519 346092 394136

103425

130083 149347 185387

204391

239501 262207

289114

325061 355052

392100

116964

184219

211060

257764

325219

353869

385687

156646

267031

362917

399044

116050 153007 184592 251838 286019 323725

361955 375847

114537

202150

263221

304318

350136

399835

116336 136754

149488 188107

209396 243623

262905 302284

333523 372203 397986

122285

186885

212840

273629

342413

357135

386851

117465 156789 201902 253802 290245 326575 366823 381440

125330 213074 273723 321071

357351

117490 139586 154457 188866 218760 246006 272577 305677 339842 376175

133008

188079

226171

314631

342797

364021

387337

231607 238744

283938 305679

363811 376578

373019

93966

123271

159806

213806

257063

303533

326721

140216 223176 279116

332148

370695

163198

188584

233939

315186

346423

371466

391360

150129

242653

281456

337660

376254

128096 141864 171046 194616 221362 249273 276862

317181 346895 381399

369142

127347

232961

101343

166100

205694

240481

315611

346429

372301

394184

12233 146232 256809 355078 379456

21012

204188

124319 139808 161879 192119 221292 247977 273253 316750 345877 379167

166 Gewinn« zu 500 -m. 7861 12096 13925 21497 25372 34210 39590 40860 42984 47448 49948 50403

111489 146199

167878 236072

278626 314723

345906

373297

2 Gewinne zu 25000 M. 161791

4 Gewinn« zu 10000 M. 166308

368173 372621

384026

132 Gewinn« zu 500 M. 8835 12832 42343 44358 46396 46578 46922 51368 52964 61875 63017 70625

110589 139816 163179

233553 275764 313287

337290

5. Klaffe 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Preuß.) Staats-Lotterie.

2 Prämien zu je 8000, 2 ©e-

6 Gewinne zu 5000 M.

24 Gewinn« zu 3000 M. 155165 173327 176603 250427 296143 382114

62 Gewinne jn 2000 M.

10 lyem "im >u 6000 M. 243685 332663

22 Gewinne,u 3000 M. 122798 178413 185384 368642 377494

38 Gewinne au 2000 M.

106 Gewinne zu 1000 M. ____ . .

49809 62817 72004 77331 78356 95934

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

183390 225706 262147

369812 378003

90 Gewinn, au 1000 M.

43446 47433 49950 50010

roinne zu je 200(100, 2 zu je 100000, 4 zu je 76000, 4 zu je 50000, 16 zu je 25000, 104 zu je 10000, 232 zu je 5000, 496 zu je 3000, 1454 zu je 2000, 2964 zu je 1000, 4964 zu je 500, 14968 zu je 400 M.