arbeitete er am Physiologischen Institut der Universität Leipzig. Am 1. Januar 1925 ging er als Assistent an die Medizinische Klinik in Jena und habilitierte sich dort im Juni 1926 für das Fach der inneren Medizin. Am 1. Oktober 1926 kehrte er nach Berlin an die 1. Medizinische Klinik zurück. Dort war er bis jetzt als Privatdozent und zuletzt als 1. Oberarzt und Vertreter des Chefs der Klinik, Herrn Geheimrats His, tätig. Professor Dr. Lu eg wird seinen Dienst in Kürze antreten.
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 26. Juni, 20 bis22.30 Uljr: „Das Land des Lächelns". — Montag, 27., 19.30 bis 2230: „Der Freischütz". — Dienstag, 28., 19.30 bis nach 22.30: „Die schöne Helena". — Mittwoch, 29., 19.30 bis 22.30: „Die Zauberflöte^. — Donnerstag, 30., 20 bis nach 2230: „Die Magd als Herrin", „Der arme Matrose", „Die spanische Stunde". — Freitag, 1. Juli: Ge-i schlossen. — Samstag, 2-, 20 bis 22.30: „Das Land des Lächelns". — Sonntag, 3., 19.30 bis gegen 23: „Aida".
Schauspielhaus. Sonntag, 26.Juni, 20.15 bis 23.30 Mr, Freilichtaufführung auf dem Aömerberg: „Geschichte Gottfriedens von Der» lichingen m. d- eisernen Hand" (älrgöh) (bei ausgesprochen schlechtem Wetter von 20-15 bis gegen 24 Uhr im Schauspielhaus). — Montag, 27., Dienstag, 28-, jeweils von 20 bis 22.30: „Wetter veränderlich". — Mittwoch, 29., 20.15 bis 23.30, Freilichtaufführung auf dem Aömerberg: „Geschichte Gottfriedens von Derlichingen mit der eisernen Hand" (Ur^öh) (bei ausgesprochen schlechtem Wetter, im Schauspielhaus, 20.15: „Wetter veränderlich").—Donnerstag, 30., 15 6.18.30 (Schuler- vorstellung): „Geschichte Gottfriedens von Verlr- chingen mit der eisernen Hand" (Alrgöt)); 20.30 bis 23: „Wetter veränderlich". — Freitag. 1. Juli, 20 bis 22.30: „Wie heißt das Stück?". — Samstag, 2., Sonntag, 3., jeweils von 20.15 bis 23.30 (Freilichtaufführung auf dem Aömerberg): „Geschichte Gottfriedens von Derlichingen mit der eisernen Hand" (Llrgötz) (bei ausgesprochen schlechtem Wetter im Schauspielhaus von 20.15: „Wetter veränderlich").
„Aheinfranken^ Faustballmeister der Llniversiiät.
Auf dem Universitätssportplatz standen sich gestern Nachmittag je jwei Mannschaften zum Kampf um die Teilnahme am Endspiel um die Faustballmeister- fchaft der Universität gegenüber N a s s o v i a und A d e l p h i a, sowie Rheinfranken und Wingolf traten zu den Spielen der Zwischenrunden an. Zwischen den Mannschaften entwickelten sich spannende Kämpfe, und besonders im Spiele zwischen
Rassovia und Adelphia
lieferte man sich ein hartnäckiges Spiel und einen Kampf Punkt um Punkt. Bei Halbzeit lagen die Adelphen mit 14:13 Punkten voran. Nach der Pause kamen aber die Gegner wesentlich auf, sie spielten nun weitaus sicherer und konnten sich bis zum Schluß mit 35:25 Punkten für das Endspiel qualifizieren. Im Spiel
Rheinfranken gegen Wingolf
waren die Rheinfranken von Anfang an die Besseren und führten dementsprechend bereits zur Halbzeit sicher mit 23:12 Punkten. Auch in der zweiten Spielhälfte änderte sich an dieser Tatsache nichts. Mit 55:30 Punkten stellten die Rheinfranken den Endspielteilnehmer.
Rassovia — Rheinfranken.
Im Anschluß an die beiden Spiele der Zwischenrunde traten nun die beiden Siegermannschaften zum Spiel um die Endrunde an. Beide Mannschaften erschienen ziemlich gleichwertig und es fiel schwer, zu sagen, wer der bessere Teil ist. Es wurde ein sehr lebendiges Spiel gezeigt, man spielte mit aller Energie und Vorsicht. Bei Halbzeit lagen die Chancen auf Sieg noch völlig gleichverteilt, obwohl
die Rheinfranken um einiges sicherer zusarnmen- arbeiteten. Mit 13:13 Punkten wurden die Seiten gewechselt. Während der zweiten Spielhälfte schoben sich die Rheinfranken aber in den Vordergrund, sie führten bald mit 5 Punkten und hielten diesen Vorsprung geraume Zeit und erst gegen Schluß des Spieles, als die Mannschaft der Rassovia sichtlich etwas nachließ, gelang es den Rheinfranken die Punktzahl etwas zu erhöhen um schließlich mit 32:24 Punkten als verdienter Sieger hervorzugehen. Damit hat sich die Mannschaft der Rheinfranken (Trapp E., Reinhard, Ploch: Runge, Loh) die Faustballmeisterschaft der Universität gesichert.
Faustball im Männer-Turnverein.
Ebenso wie in den vergangenen Jahren, konnte auch bei den diesjährigen Faustball-Verbandsspielen die erste Turnerinneninannschast des Gießener Männerturnvereins wieder die Gaumeisterschaft erringen. Die Mtv.erinnen haben infolgedessen am kommenden Sonntag den Gau Hessen bei den Gau- verbandsnieisterschaften in Offenbach, den Vorentscheidungen für die Kreismeisterschaftskämpfe in Trier, zu vertreten. Im vergangenen Jahre konnten die Gießenerinnen hinter dem JG.-Sportverein Frankfurt einen ehrenvollen zweiten Platz einnehmen, und konnten durch ihre Siege die bekannten spielstarken Vereine Tv. 1860 Frankfurt und Tv. Bad-Homburg auf den 3. bzw. 4. Platz verweisen. Die Mtv.-Mannschaft spielt zwar in der altbewährten Aufstellung, wie im vergangenen Jahre, hat iedoch noch nicht ihre vorjährige Spielstärke erreicht. Man wird deshalb dem Ausgang der Gauverbandsrunde mit Spannung entgegensehen können. Der Gießener Männerturnverein stellt folgende Mannschaft: Anni Bickelhaupt, Ria Schwan; Paula B ü r ck, Paula Hofmann. Liefe! Hofmann.
Gommersporttag der Lugend
Jugendtreffen auf dem Sportplatz der Spielvereinigung.
Der Derbandsjugendausschuß des WSV. hat vor einiger Zeit die Anregung gegeben, in der Sommerpause des Fuß- und Handballsportbetriebs, die jugendlichen Mitglieder der Vereine auf eine andere Weife zu beschäftigen. Die Pause soll nicht das völlige Ruhen des Sportbetriebs zur Folge haben, sondern den Jugendlichen Gelegenheit geben, sich zur Abwechslung auch einmal in anderer Form sportlich zu betätigen. Die Gaujugendleitungen wurden infolgedessen vom Verband verpflichtet, Jugendsportfeste in die Wege zu leiten. Mit diesen Veranstaltungen, die in der Hauptsache nur der leichtathletischen Betätigung und dem Spiel gelten sollen, soll nicht nur die leichtathletische Jugend erfaßt werden, sondern auch diejenigen Jugendlichen, die sonst in Fuß- und Handballspiel ihre Aufgabe sehen.
Dabd ist nicht etwa beabsichtigt, Spitzenleistungen herauszufordern, fontern nur eben Leichtathletik in friedlichstem Wettbewerb zu treiben.
Grundsatz sollte dabei aber sein, daß alle Fußball- und Handballmannschaften zu diesem Wettbewerb antreten. Die Hebungen in diesem Wettbewerb sollen dabei nur a l s Mannschaftsübung bewertet und die siegreichen Mannschaften mit einem Diplom ausgezeichnet werden.
Gewertet wird nach Punkten.
Am morgigen Sonntag findet nun eine solche leichtathletische Gau-Jugend-Veranstaltung auf dem Sportplatz der Spieloereinigung 1 9 0 0, um 13 Uhr beginnend, an der Liebigshöhe statt. Zur Teilnahme wurde eine Anzahl der Vereine des Gaues aufgefordert. Jede Mannschaft soll aus 12 Teilnehmern bestehen.
Die Hebungen werden in drei Klassen ausgetragen.
3n der A-Klasse (Jugendliche des Jahrganges 1914-15) ist 100-Meter-Lauf, Tauziehen, Weitsprung, Steinstoßen und eine Bahnstaffel 12 mal eine halbe Runde vorgesehen. Die B-Klasse (Jahrgang 1916-17) tritt zu Weitspringen, Ballweitwurf, zu einer Pendelstaffel mit Hindernissen und Völkerballspiel an. In der C - Klasse, in der die Schüler des Jahrganges 1918 und jünger vereinigt werden, wird Ballweitwurf, Weitspringen, Ball- stasfeln oder Wettreiten, Wetthüpfen und Tauziehen verlangt.
In der A Klasse erwartet man die Vereine 1900, VfB. Gießen, Wetzlar und Butzbach stark vertreten, in der B-Klasse sollten sich die Jugendlichen von 1900, die 2. Jugend der Wetzlarer Vereine, die Jugendlichen von Garbenteich, von Leihgestern und einiger anderer Landvereine zum Wett'ampf stellen. In der C-Klasse erwartet man die Schüler
alter dem Gau zugehörigen Vereine. Bei einigermaßen gutem Wetter und bei der
erhofften starken Beteiligung
sollte sich die Ju-gendoeranstaltung nicht nur für die unmittelbar Beteiligten, sondern auch für Zuschauer zu einer unterhaltsamen Angelegenheit gestalten.
Kurze Sportnotizen.
Don dem Gauturnfest. In der gestrigen Frühausgabe des Gießener Anzeigers wurde als Zeitpunkt der Veranstaltung des Gauturnfestes ein falsches Datum genannt. Es mußte in der ersten Zeile nicht Samstag, 25. und Sonntag 26. Juni, sondern Samstag, 2. und Sonntag, 3. Juli heißen.
Hilde Krahwinkel hat sich in Wimbledon durch einen Sieg über die Engländerin James be* reits unter die „letzten Acht" gesellt.
*
Beim Daoispokalkampf gegen England vom 8. bis 10. Juli in Berlin werden wahrscheinlich Prenn/Jaenecke das Doppel bestreiten.
*
Willy Kreß wurde von seinem Verein, SC. Rot-Weiß Frankfurt, wegen seiner Teilnahme am Spielerftreif auf sechs Monate disqualifiziert. Man rechnet damit, daß Kreß feinen Verein und Frankfurt verlassen wird.
Wirtschaft.
Wochenbericht vom Frankfurter Schtachtviebmarkt. Am Frankfurter Schlachtviehmarkt war der Auftrieb im abgelaufenen Berichtsabschnitt etwas geringer als in der Vorwoche. Das wirkte sich namentlich bei den Schweinen, Kälbern und Schafen in der Preisgestaltung stärker aus. Bei der Beurteilung der Gesamtlage spielt auch der Umstand eine nicht zu unterschätzende Rolle, daß der Bestand an schlachtreifem Vieh in Deutschland in diesem Jahre geringer ist, als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Der Fleischkonsum hat unter der allgemeinen Wirtschaftskrise schwer zu leiden, da sich die Kaufkraft- chwächung bei den Verbrauchern empfindlich fühl- bar macht. Geschäftshemmend wirkte außerdem die auf Grund der Notverordnung bevorstehende Einführung der Schlachtsteuer, die ohne Frage einen wesentlichen Einfluß auf die Absatzgestaltung haben wird.
Am Rinder markt war der Auftrieb um 29 Stück auf 1559 Stück verringert. Nach anfangs schleppendem Handel wurde der Markt jedoch geräumt. Preise: Ochsen al) 31 bis 35; a2) 28 bis 30; bl) 24 bis 27. Bullen a) 28 bis 31; b) 23 bis 27. Kühe a) 25 bis 28; b) 22 bis 24; c) 16 bis 21. Färsen a) 31 bis 35; b) 28 bis 30; c) 24 bis 27. Verglichen mit den Preisen des letzten Hauptmarktes der vergangenen Woche waren Ochsen und Kühe um je 1 bis 2 Mark, Bullen um 1 bis 3 Mark und Färsen um 2 bis 3 Mark niedriger.
Am Kälbermarkt haben die Zufuhren eine weitere Verminderung erfahren. Der Austrieb betrug 1461 Stück (1689 in der Vorwoche). Preise: Kälber a) gestrichen, b) 36 bis 40, c) 32 bis 35, d) 26 bis 31. Gegen das Wochenende wurde der Markt mittelmäßig geräumt.
Infolge des geringen Austriebes ,am Schaf- markte wurden keine Notierungen vorgenommen. Man hörte einen Schätzungspreis von 30 Mark.
Der Schweinemarkt hatte mittelmäßiges Geschäft, und der Markt wurde mit 5245 Stück (5082 Stück in der Vorwoche) ausverkauft. Am Nebenmarkt von Schweinen waren in der aufgetriebenen Menge 180 Litauer enthalten. Die Woche schloß zu folgenden Preisen: Schweine a) gestrichen, b) 43 bis 44, c) 42 bis 44, d) 39 bis 42, e) 36 bis 40, f) nicht notiert, g) Sauen: 33 bis 37 Mark.
Wochenbericht
vom Frankfurter Vroduktenmarkt.
An der Situation des Getreidemarktes hat sich im abgelaufenen Berichtsabschnitt gegenüber der Vorwoche keine wesentliche Aenderung vollzogen. Be- stimmend für die Tendenz sind nach wie vor die Ernteaussichten, die als außerordentlich günstig be- zeichnet werden. In Anbetracht der günstigen Wit- terungsverhältnisse, die auf teilweise vergrößerter Anbaufläche ein gutes Ernteergebnis erwarten lassen, legen die Käufer stärkere Zurückhaltung an den Tag. Hinzu kommt, daß über die beabsichtigten Regierungsmaßnahmen noch immer keine völlige Klar- heit besteht, so daß die Unternehmungslust auch von dieser Richtung her bis jetzt keinen Antrieb erfahren konnte. Die endgültige Regelung des Vermahlungszwanges für Weizen nach dem 30. Juni steht noch aus und über die Wiederaufnahme des Äus- tauschexports für Weizen und Roggen ist noch keine Entscheidung getroffen worden. Besonders gegen Ende der Woche kam am Brotgetreidemarkt etwas reichlicheres Angebot heraus, wodurch ein Druck auf das Preisniveau ausgeübt wurde.
Am Weizenmarkt macht sich das stockende Mehlgeschäft mehr bemerkbar, zumal die Aufnahme der Mühlen völlig fehlt. Die Erhebungen des preuß. Statistischen Landesamtes über die Anbauflächen fü Getreide, die für Sommerweizen gegenüber dem Vorjahre eine Zunahme um 6,3 v. H. ergaben, lösten Verstimmung aus. Infolgedessen stellte sich die Notiz für. Weizen 74 Kg. auf 261,50 gegenüber 267,50 Mk. in der Vorwoche, hat also einen Rückgang um 6 Mark pro Tonne erfahren.
Auch am Roggenmarkt herrschte bei kleinem
Geschäft schwächere Stimmung. Die Vermehrung der Anbaufläche von Winterrpgggen, die nad) der vorerwähnten Statistik 1,8 o. H. beträgt, glaubt man in Kauf nehmen zu können, weil der Winterroggen in den meisten preußischen Gebieten, die sicherste Getreidefrucht ist, deren Anbau beleben derzeitigen schwierigen Verhältnissen das geringste" Risiko mit sich bringt. Der Preis für Roggen wurde um 5Mk. auf 220 Mk. Brief ermäßigt.
Da Futtergetreide mit Rücksicht auf die herrschenden Witterungsverhältnisse schwieriger ab- zusetzen ist, hat sich das Preisniveau auch hier weiter gesenkt. H a f e r stellte sich um 5 Mk. niedriger, während Sommergerste mit 200 nom. unverändert blieb. Hafer notierte 170 bis 180 Mark.
Am Mehlmarkt kannte die in der Vorwoche erfolgte Herabsetzung der Preise durch die südd. Mühlenkonvention um 0,15 Mark keine Belebung des Geschäfts mit sich bringen. Die Notizen für Weizenmehl südd. Spezial 0 mit Austauschweizen 38,60 bis 39,75; dito Niederrhein, mit Austausch- weizen 38,60 bis 39,50. Roggenmehl gab 0,25 Mark auf 27 bis 28 Mark nach.
Auch Kraftfuttermittel wie Soyaschrot und Treber bleiben weiter vernachlässigt. Treber wurde mit einem Abschlag von einer halben Mark gehandelt.
‘ Philipp Holzmann 21.-®., Frankfurt a. M. Die gestrige Generalversammlung der Philipp Holzmann 21®. genehmigte einstimmig den Geschäftsbericht und die Jahresabrechnung, die mit einem Gewinn von 433 553 Mark abschließt. 2luf die Vorzugsaktien werden 6 Prozent Dividende verteilt und 428 153 Mk. auf neue Rechnung vorgetragen. Weiter wurde auf 2Intrag der Verwaltung das 2lktienkapital von 20 090 000 Mk. auf 18 990 000 Mk. durch Einziehung von 1 100 000 Mk. eigener 2lktien in erleichterter Form gutgeheihen und entsprechende Satzungsänderungen vorgenommen.
• Starke Detriebseinschränkung der Gutehoffnungshütte. Wie dem- WTV.-Handelsdienst mitgeteilt wird, sieht sich die Gutehoffnungshütte in Oberhausen wegen des dauernd rückläufigen Auftragseinganges gezwungen, ab Sonntag zehn Tage lang die Oberhausener Betriebe einzuschränken. In der Eisenhütte wird von den beiden noch in Betrieb befindlichen Hochöfen einer gedämpft werden, während der andere zwecks Gasversorgung weiterbetrieben wird. Die Stahl- und Walzwerke werden zum großen Teil ruhen. Es steht noch nicht genau fest, wieviel Arbeiter von der Maßnahme betroffen werden. Man kann deren Zahl vielleicht auf 2500 schätzen.
Frankfurter Abendbörse geschästslos.
Frankfurt a. M., 24. Juni. Sowohl am Umsatzgebiet der Aktien, als auch am Renten- markt war an der heutigen Abendbörse größte G e f d) ä f t 5 ft 111 e zu bemerken. Die Vertagung der Lausanner Verhandlungen auf die nächste Woche haben die Hoffnungen auf eine unmittelbar bevorstehende Entscheidung enttäuscht, so daß die Unsicherheit weiterbesteht. Das geringe Geschäft wurde ausschließlich von der Kulisse getätigt. Die Kurse bröckelten unter dem Druck der Geschäftslosigkeit bis 0,5 v. H. ab.
Pfandbriefe lagen gegen den Mittagsschlußoer- kehr unverändert. Reichsschuldbuchforderungen wurden vereinzelt um eine Kleinigkeit höher genannt. Einiges Interesse machte sich für Frankfurter Hyp. ßiquibatiönspfanbbriefe geltend, die infolgedessen ihren Kursstand um 0,25 v. H. erhöhen konnten. Nassauische Kommunal Obligationen Reihe 6—8 kamen mit 43,5 und Brief rat. zur Notiz. Neude- sitzanleihe 3,70, Altbesitzanleihe 37,5, Schutzgebiete 2,5 Brief, Berk. Handels-Gesellschaft 87, Reichsbank 124, Gelsenkirchen 34, Aschersleben 84,5, Westeregeln 94,25, Mansfeld 13, Stahlverein 14,75, Aku 31,75, AEG. 20, Scheideanstalt 132 5, IG., Farben 89,87, Gesfürel 51,25, Holzmann 32, Rüt- gerswerke 31,5, Siemens 115,75, Hapag 10,65.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v H. Lombardzinsfuß 6 v. H
ü ■ >1
Schluß» für«
Sch.uß! Abend. b5r|r
Schluß» kurs
Sa>luß> Mittag» bSrft
Oatum | 23 6 ,24 6
23.6
24 6
6% Scundie iHetduameiOr d.19z.
7% Sciittdje NeickSanleihe v. 1929 5%% Doung-Ankeihe von 19.30 Deutsche AnI.Ablös..Schuld mit
Auslol..Rechten
®c5fll. ohne Auslo1..Rechle
8% Hess. Bolksftaai von 1929 (tüdiahlb. 102%)
Cbethcllen Provlnz-Anleihe mit Anslos.-Rechlen
Deutsche ftonim. (sammelabl.
Anleihe Serie 1
8% üntnlL Hyp.-Bank Goldpse 15 untünDbnr bi« 193b
7% Rtanfl. Hnp.-Banl Goldpse unkündbar bis 1936 Serie 16
*y2°o Franks. Hnv-Boul Liou.- Bsandbrieie.
4y2% Rheinische Hnp.-Bank-Licm. Goldpse.
8% Br. Landespsandbriesanstalt, Dfandbriese R. 19
7% Pr. Landespsandbriesanstall, Pfandbriefe R io
4% Oesterreichilche Golvrenle 4,20% Oesierreichische Silberrenke 4% Ungarische Goldrente
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4yt% desgl. von 1913
6% abgesl. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlciüe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleibe
Serie I
4% deSgl. Serie II
Rumän. vereinb. Rente 0.1903
4ZL%Rumän.verrtnh.Rentev.l913 4% Rumänische veretnh. Rente 8*6% I- anatoliet......
52.75
58,75
60.25
52,75
58,25
60,25
53
58,5
60.25
53.5
58.25
60.25
37,13
37,5
37,13
37.5
3,4
3.7
3.45
3.75
—
—
46,75
45,5
36,5
36,5
—
—
32,5
32,5
33
33
—
—
—
—
—
64
—
—
76,4
76,75
—
—
75
75
—
—
66
—
—
65
—
—
—
—
—
8,75
—
8,75
1,05
1.05
1,13
1,1
4,25
4,5
4,75
4.85
5,65
5,65
5.9
5,9
—
——
4.5
4,65
—
5
—
— -
2,25
2,3
2,5
2,4
_
2,3
2,65
2,4
—
2,3
2,5
2i
—
—-
7
7
6,9
7
2.9
3,13
3
3,2
15,25
15,25
15,5
15,4
Schluß« fürs
Schluhi. Abend- böi'
Schuß» lurs
e'Cbiuuf. Mi lag» b6r;c
Oaium
23.6
24 6
23 6
24 6
vamvurg-Amenta Pale.
b
10,4
10,65
10.4
10,75
Hamburg-Südam. Dampfschiff
. 0
—
—
40
41,25
Hania Dampfschiss
. 0
—
——
—
—
Norddeutscher Liond . .
. 6
11,25
11,75
11.25
11,4
A.G. für Verkehrswesen Akt.
—
—
25,5
26
Berliner Handelsgesellschaft
8
87
87
87
87
Commerz, und Pnoat-Bank .
7
16
16
16
16
Darmstädter und Nationatban
8
18,5
18,5
18,5
18,5
Deutsche Bank und
Tisronto-Gesellschaft. . .
6
30
30
30
30
Dresdner Bank ......
6
18,5
18.5
18,5
18,5
Reichsbank........
12
123,25
124
122,65
124,75
A.E.G...........
. 7
19,9
20
20,13
20,21
Bergmann........
. 9
——
—
18,5
—
Elektr. LieserungSgesettschasl
10
—
—
55
54.65
Licht und Kraft
10
64,25
66.25
65,5
66
gelten & Guilleaume....
6 Ti
35
35,5
36
36.9
Gesellschaft für Elektrische
Ünternehmungen ....
9
50,5
51,25
50,75
51,76
Rheinische Elektriziiät . . .
. 9
63
64
64
63,5
Schuckert & (So. . .....
11
55.25
57,5
55,4
57,5
Siemens & Halske.....
14
114,5
115,75
113,5
116,5
Lahmeyer & Co.......
12
76
76
75
75,25
Buderus ......
. 4
24
24
24,4
24,25
Deutsche Erdöl......
. 6
62
64,25
61,4
64,5
Gelsenkirchener ......
. 8
32,75
34
31.9
34,13
Horoener . ......
. c
44,75
45
44,5
47,75
hoesch Eisen........
. 6
—
——
24,5
26
Ilse Bergbau.......
10
—
—
120
Klöcknerwerke.......
. 6
22,5
22,5
22,4
23,75
Köln-Neuessen.......
«K
—
—
Manne? mann-Nöhren . . .
. 6
36
37.75
36,5
38,4
Mansfelder Bergbau ....
. 0
13
13
13,5
13
Lberschlei. Kokswerke . . ,
. 8
—
—
31,75
31
Phönix Bergbau . . .
15.75
16
16
16,75
Rheinische Braunkohlen. . .
10
158
158
158,5
157,25
Rheinitahl ........
. 6
39
40
38,5
40,5
Frau ur
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Schlußkurs
Schlupl. Abend» br-rl
Schluß« iure
Schluß!. Mittag- börse
Datum
23 6.
24 6
23.6.
24.6.
Rieben Monian......
7,.
—
—
—
_
Vereinigte Stahlwerke . . .
4
14,25
14,75
14
14,9
Olavi Minen .... 16'/,
10,75
10,5
10,5
10,4
Kaliwerke Aickcr leben . . .
10
81 ,5
84.5
85
Kaliwerke Westeregeln . . .
10
90.5
94,25
91
94.5
Kaliwerke Salzdetfurth . . .
16
143
149
145
151
I. G.Farben-Industrie . .
12
89,25
89,9
88.65
90,25
Verein, chem. Industrie Frank»
furt a. AI.........
—
--
_
Scheideanstalt.......
10
130.5
132,5
_
_
Goldschmidt........
. 0
16,25
16
16
16
Rütgerswerie..... .
. 5
31,5
31,5
30,5
31.13
Metallgefellschast......
. k>
24,5
24,5
25
24,25
Philipp Holzmann.....
Zementwerk Heidelberg. . .
. 8
31,25
32
31,5
32
. 7
37.9
37,5
Zementwerk Karlstadt. ...
. 7
37
Wahß & Freytag.....
. v
3,65
3,75
—
3,75
Schultheis Patzenhofer . . . Aku (Allgemeine Kunstseide)
15
_
47
48,9
31.75
0
31,5
31,75
31,5
Bemberg........
Zellftosf Waldhof.....
0
28,5
28,25
12
25,5
26
25.5
Zellstoff Aschaffenburg . . .
6
16
16
16
Dessauer Gas.......
Daimler Motoren.....
. 9 . 0
11
10.75
78,65
11.25
27.75
80,13
Deuttche Linoleum ....
. 6
27,75
27,5
28 21,13 51,75 6,25 172,5
Orenstein & Koppel ....
. 0
21,25
Leonhard Tietz......
Svenska.........
Ehade..........
. 6
16
50
171,25
51,5
172,5
50,75
7
172,65
Frankfurter Maschinen . . .
Griyner.........
. 0
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16.5
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16.6
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Moinkraftwerke Höchst n. M..
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49
48
Süddeutscher Zucker ....
10
97,5
95
97,75
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Banknoten.
23. Juni
24.3uni
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
»rlb
Brie
Geld
Brie
Helsingfor« .
7,053
7,067
7,043
7,057
Wien. . . .
51,95
52,05
51,93
52,05
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest . .
—
—
—
—
Sofia . . .
3,057
3,063
3.057
3,063
Holland . .
170,23
170,57
170,23
170.57
Oslo . . . .
75,02
75,18
74,83
74.97
Kopenhagen.
83,02
83,18
82,77
82,93
Stockholm .
78,12
78,28
77,97
78,13
London. . .
15,23
15.27
15,20
15.24
Buenos Airet
0,948
0.952
1,948
1,952
Neuyork . .
4.209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,54
58,66
58,56
58.68
Italien. . .
21,46
21,50
21,43
21,47
Paris . . .
16,55
16,59
16,55
16.59
Schweiz . .
81,93
82.09
81,92
82,08
Spanien . .
34.67
34.73
34,67
34,73
Danzig. . .
82,27
82,43
82,37
82,53
Japan . . .
1,199
1,201
1,199
1,201
Rio be Ian.. Jugoslawien.
0,325
0,327
0,325
0,327
6,843
6,847
6,793
6,807
Lissabon . .
13,89
13.91
13,84
13,86
Berlin, 24.Juni
Geld
Bries
Amerikanische Noten.......
4,20
4,22
Belgische Noten.....
58,40
58 64
Dänische Noten.........
82,58
82,92
Englische Noten.........
15,16
15,20
Französische Noten........
16,51
16,57
Holländische Note»........
169,86
170,54
Italienische Noten.......
21,54
21,62
Norwegische Noten........
74,65
74,95
Deutsch'Oeflerreich, i 100 Schilling
Rumänische Noten.......
2.49
2.51
Schwedische Noten........
77,79
78,11
Schweizer Noten.........
fil 74
Spanische Noten.........
34"i>3
34 6?
Ungarische Noten ........


