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Wirtschaft.

Weitere Entlastung der p^eichsbank.

Berlin, 25. Mai. (WTB. Funkspruch.) Nach dem Ausweis der Reichsbank vom 2 3. Mai hat sich in der verflossenen BankwoHe die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 223,4 Millionen auf 3255,6 Mill. Mark verrin­gert. Im einzelnen haben die Bestände an Han­delswechseln und -Schecks um 211,5 Millionen auf 2797,3 Mill. Mk.. die Bestände an Reichsfchatz- wechseln um 4,7 Mill, auf 1,5 Mill. Mk. und die Lombardbestände um 7,3 auf 95,1 Mill. Mk. ab- genommen.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen siüd 191,6 Mill. Mk. in die Kassen der Reichsbank zurückgeslossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 183,7 Millionen auf 3739,3 Mill. Mk., derjenige an Rentenbankscheinen um 7,9 Mill, auf 394,6 Millionen Mark verringert. Dementsprechend ha­ben sich die Bestände der Reichsbank an Renten­bankscheinen auf 32,5 Mill. Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 364,6 Millionen eine Zunahme um 10,6 Millionen Mark.

Die Bestände an Gold unddeckungs- fähigenDevisen haben sich um 0,2 Millionen auf 990,9 Mill. Mk. erhöht. Irn einzelnen haben die Bestände an Gold um 4,8 Millionen auf 856,3 Millionen Mark zugenommen, die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 4,6 Mill, auf 134,6 Millionen Mark abgenommen.

Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen beträgt 26,5 Proz. gegen 25,3 Prozent in der Borwoche.

Jlur geringe Entlastung des Arbeitsmarktes.

Berlin, 24. Mai. (WTB.) Rach dem Bericht der Reichsanstalt für die Zeit vom 1. bis 15. Mai hat sich die F r ü h j a h rs b e l e b u n g des Ar­beitsmarktes in der ersten Hälfte des Mai i n langsamem Tempo fortgesetzt. Die Zahl, der Arbeitslosen, die am 15. Mai bei den Arbeitsämtern gemeldet waren, ist mit rund 5675000 nur um rund 64000 geringer als Ende April. Der Gesamtrückgang seit Mitte März beläuft sich damit auf rund 454 000. Die Entlastung geht nach wie vor fast ausschließ­lich von den Saisonaußenberufen aus und wäre noch stärker zum Ausdruck gekommen, wenn nicht eine Gegenwirkung von einzelnen Produktions­zweigen, besonders im Zusammenhang mit der erschwerten Cxportlage, ausgegangen wäre.

In der Arbeitslosenversicherung wurden am 15. Mai rund 1 140 000, in der Krisenfürsorge rund 1 633 000 Hauptunterstützungsempfänger ge­zählt, so daß in beiden Einrichtungen zusammen mehr als 2,75 Millionen Arbeitslose unterstützt wurden. Demgegenüber kann für den gleichen Zeitpunkt die Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen auf etwas über zwei Millionen geschäht werden.

*

Mansfeld AG. für Bergbau und Hüttenbetrieb, Eisleben. Der Aufsichts­ratssitzung der MaüsfeldAG. für Bergbau und Hüttenbetrieb, Cisleben, wurde der Abschluß für das Geschäftsjahr 1931 vorgelegt. Der Kupfer­bergbau und Hüttenbetrieb schließt nach Verein­nahmung von 6 505 670 Mark Reichs- und Staats­zuschüssen mit einem Verlust von 4 621 320 Mark ab. Die übrigen Betriebe ergaben einen Gewinn von 101 474 Mark. Die nichtbetriebliche Vermö­gensverwaltung weist, und zwar in der Haupt­sache infolge außerordentlicher Erträge durch Sub­stanzveränderungen, namentlich von Grundbesitz, einen Lieberschuh von 2 444 965 Mark aus. In diesen Ergebnissen sind Abschreibungen in Höhe von 3 455 688 Mk. berücksichtigt, darunter 1 305 000 für den Kupferbergbau und Hüttenbetrieb. Es ver­bleibt mithin ein Verlust von 2 074 880 (2 171 743) Mark, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

* Vereinigte Glanz st offabriken 21®., Wuppertal-Elberfeld. Der Aufsichtsrat hat beschlossen, der auf den 21. Juni einzuberufenden Generalversammlung oorzuschlagen, aus dem Iah- resertrag von 4,5 (15,54) Millionen Reichsmark 6,50 (9,60) Millionen Reichsmark abzuschreiben und den sich dadurch ergebenden Verlust von L90 Millionen Reichsmark vorzutragen, so daß der Gesamtverlust- vortrag 7,70 Millionen Reichsmark beträgt.

Berlin schwächer und uneinheitlich.

Berlin, 25. Mai. (WTB. Funkspruch.) Die Börse eröffnete heute in schwächerer Hal­tung, was nicht besonders überraschte, da man bereits vormittags damit gerechnet hatte. Aus der Wirtschaft lag eine Reihe ungünstiger Mo­mente vor, die neue Abgaben zur Folge hatten. Einige Abschlüsse ließen erkennen, was

an Substanz im letzten Jahre verloren wurde. International hat sich die Lage eher verschlech­tert: die finanziellen Schwierigkeiten Oesterreichs, die Krise in LISA, und die mandschurische Frage spitzen sich von Tag zu Tag mehr zu. Die Frage der Stabilität des Dollars steht weiter im Mittel­punkt des Interesses der internationalen Finanz­welt. Demgegenüber vermochte der verhält­nismäßig günstige Reichsbankaus- w e i s für die dritte Maiwoche sich kaum auszu­wirken. Die Rückgänge betrugen allgemein bis zu 2 v. H. gegen gestern mittag. Lediglich die gestern stärker gedrückten Chadeaktien mit Plus 2 Mark und Salzdetfurth mit plus 17s. sowie Schiffahrtswerte machten Ausnahmen. Bei letz­teren regte der Zusammenlegungsbeschluh von nur 3:1, der gegenüber den bisherigen Schätzun­gen von 10: 3 etwas günstiger ist, leicht an.

Im Verlaufe war die Tendenz recht unein­heitlich. Farben konnten sich um 1 v. H. er­holen, im übrigen betrugen die Abweichungen nach beiden Seiten etwa 0,5 v. H Kalichemie wur­den auf den überraschenden Dividendenausfall zunächst minus-minus, später 3,5 v. H. niedriger notiert.

Deutsche Anleihen neigten zur Schwäche,Alt- besitz verloren mehr als 0,5 v. H. Deutsche Renten waren wieder überwiegend schwächer. Reichs­schuldbuchforderungen büßten etwa 0,5 v. H. ein .und konnten später etwa die Hälfte dieses Ver­lustes wieder einholen. Ausländer neigten eher zur Schwäche.

Am Geldmarkt war die Tendenz eher weiter etwas steifer, Tagesgeld war unter 5,25 v. H. nicht mehr erhältlich. Monatsgeld blieb un­verändert 6 bis 8 v. H. nominell.

Stärkste Zurückhaltung in Frankfurt.

Frankfurt a.M., 25. Mai. (WTB. Draht­meldung.) Auch an der heutigen Börse übte man im Hinblick auf die ungeklärte innerpolitische Situation st ärk st e Zurückhaltung. Da auch aus der Wirtschaft keine Anregungen Vorlagen und zu den ersten Kursen erneut etwas Material herauskam, dem infolge der geringen Unter-

Hapag.

. Hamburg, 24. Mai. (WTB.) Der Aufsichts­rat der H a m b u r g - A m e r i k a - L i n i e be­schloß in feiner gestrigen Bilanzsihung, der Gene­ralversammlung vorzuschlagen, nom. 400 200 Mk. im Besitz der Verwaltung befindliche eigene Aktien einzuziehen, den verbleibenden Teil des Stammaktienkapitals von 159 600 000 Mk. in er­leichterter Form durch Zusammenlegung der Ak­tien im Verhältnis von 3:1 auf 53 200 000 Mk. herabzusehen und die Vorzugsaktien mit 1 370 000 Mark unverändert zu belassen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist nach Vornahme des vertraglichen Ausgleichs mit dem Norddeutschen Lloyd ein Gesamterträgnis von 20 364153 Mk. auf, dem Handlungsunkosten, Steuern, Sozialaufwendungen und Zinsen von insgesamt 24 980 010 Mk. gegenüberstehen. Reben dem Gesamterträgnis stehen fAner zur Verfügung 125 179 Mk. Gewinn aus eigenen Aktien, 12 778 000 Mk. Liebertrag aus dem Reservefonds, 25 250 000 Mk. Liebertrag der Sonderrücklage, 37 766 943 Mk. Eingang aus amerikanischen Frei­gaben und 106 400 000 Mk. aus der Kapital­zusammenlegung. Der Saldo der Gewinn- und Verlustrechnung beträgt somit 177 704 266 Mk. Hiervon sollen für Abschreibungen auf Seeschiffe, Flußdampfer, Grundbesitz und Gebäude, Mobi­liar, Geräte, Beteiligungen usw. 153 704 266 Mk. verwendet und mit den restlichen 24 000 000 Mk. eine Spezialreserve gebildet werden. Die Gene­ralversammlung wird auf den 29. Juni einbe­rufen werden.

Norddeutscher Lloyd.

Bremen, 24. Mai. (WTB.) Der Aufsichtsrat des Rorddeutschen Lloyd, Bremen, beschloß in seiner gestrigen Bilanzsitzung, der Generalversammlung vorzuschlagen, zum Zwecke des Ausgleiches von Wertminderungen im Ver­mögen der Gesellschaft 11,5 Millionen Mark eigene Aktien einzuziehen, das verbleibende Stammaktienkapital von 148,5 Millionen Mark im Verhältnis von 3:1 auf 49,5 Millionen Mark zusammenzulegen und nom. 3,34 Millionen Mark Vorzugsaktien im Verhältnis 1:1 in neue Stamm­aktien umzuwandeln.

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist nach Vornahme des vertraglichen Ausgleiches mit der Hamburg-Amerika-Ljnie ein Gesamterträgnis von

nehmungslust bet Spekulation kaum Aufnahme- neigung gegenüberstand, schwächte sich die -Hal­tung weiter leicht ab. Der heute erschienene Reichsbankausweis für die dritte Mai­woche, der eine weitere Entlastung auf- toeift, blieb ohne Einfluß, ebenso wie der weitere, wenn auch nur geringe Rückgang der Arbeits­losenziffern. Das Publikum ist weiterhin am Börsengeschäft desinteressiert, dagegen sollen vom Ausland neue Abgaben zur Gutschrift auf Sperrkonto vorgenommen worden sein. Bei denkbar kleinsten Llmsähen eröffneten IG.-Far­ben 1,25 Prozent niedriger, Schuckert schwächten sich um 1 Prozent, AEG. um 0,5 Prozent und Siemens um etwa 1,5 Prozent ab, während Licht und Kraft mit 62 Prozent behauptet waren. Chadeaktien konnten sich nach ihrer gestrigen Abwärtsbewegung um 3 Mk. erholen. Merklich schwächer lagen Reichsbankanteile mit minus 2 Prozent und am Montanmarkt Mannesmann mit minus 1,9 Prozent. Von Rebenwerten gaben Kunstseideaktien 1 Prozent und Zement Heidel­berg 0,5 Prozent nach, während L. Tietz, Scheide­anstalt und Schiffahrtspapiere unverändert waren.

Am Anleihemarkt verloren Altbesih 0,75 Prozent, Reubesih waren knapp behauptet, ebenso Reichsschuldbuchforderungen. Von Staatsanleihen erschienen 1928er Hessen mit Minus-Minus- Zeichen. Goldpfandhriefe lagen vereinzelt noch etwa 0,25 Prozent niedriger, während Liquida­tionspfandbriefe kaum verändert waren. Reichs­bahnvorzugsaktien gingen um 0,75 Prozent zu­rück, während Farbenbonds etwas hoher ge­handelt wurden.

Im Verlaufe nahm die Kulisse kleine Deckungen vor, und die Kurse konnten bei weiter kleinem Geschäft etwa 0,5 bis 1 Prozent onziehen. Tages­geld war mit 4,25 Prozent unverändert und leicht.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a.M., 25. Mai. Es wurden notiert: Weizen 282,50 bis 280 Mark, Roggen 225, Sommer­gerste für Brauzwecke 200 bis 204, Hafer (inlän­discher) 172,50 bis 177,50, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0, mit Austauschweizen) 39,25 bis 40,25, Weizenmehl (niederrheinisches, mit Austauschweizen) 39,25 bis 40, Roggenmehl 28 bis 29,50, Weizenkleie 10, Roggenkleie 10 Mark. Tendenz: matt.

18 093 509 (im Vorjahre 56 078 098) Mk. aus. Allgemeine Llnkosten, Steuern, soziale Aufwen­dungen und Zinsen erforderten insgesamt 27 291 236 Mk. (im Vorjahre allgemeine Ver­waltungskosten und Steuern 10 487 361 Mk., so­ziale Aufwendungen 7 108 262 Mk. und Anleihe­zinsen und 6 Prozent Dividende auf vollgezahlte Vorzugsaktien 5 125 653 Mk.). Durch Eingang der zweiten Rate der amerikanischen Freigabe stehen 24 059164 Mk., durch Gewinn aus der Ein­ziehung eigener Aktien 4 105 622 Mk. und durch Zusammenlegung des restlichen Stammaktien­kapitals von 148 500 000 Mk. im Verhältnis 3:1 99 000 000 Mk. zur Verfügung. Hiervon werden für Abschreibungen auf Seedampfer und kleine Fahrzeuge, auf Grundbesitz, Gebäude, Inventar und Anlagen und auf Beteiligungen und Wert­papiere insgesamt 140 517 058 Mk. verwandt (im Vorjahre Abschreibungen auf Seedampfer und Hilfsfahrzeuge 22 443 371 Mk. und auf Grund­besitz, Gebäude, Inventar und Anlagen 1121 450 Mark).

Es wird der auf den 28. Juni einzuberufenden Generalversammlung vorgeschlagen werden, den verbleibenden Rest von 24 Millionen Mark an­gesichts der völlig unübersichtlichen Gesellschafts­entwicklung, die Verluste erwarten läßt, als Sonderreserve zu verwenden.

Oberheffen.

Kreis -Rinderzuchtverein für Vogelsberger Vieh.

**Grünberg, 24. Mal. Am Sonntag hielt der Kreis . Rinderzuchtverein für Vogels­berger Vieh im Kreise Gießen in Grün­berg in der Wirtschaft von Karl Böß seine dies­jährige Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende, Direktor Tr a u t m a n n , erstattete nach Begrü­ßungsworten den Jahresbericht. Daraus war zu ersehen, daß die Körungen gegenüber den Vor­jahren zurückgegangen sind, was besonders auf die niedrigen Preise für Zuchtvieh zurückzuführen ist. Die Mitglieder wurden aufgefordert, die Zucht nicht aufzugeben und ihre guten Tiere ankören zu lassen, damit sie bei cintretenden besseren Zeiten anderen Züchtervereinigungen gegenüber nicht im Rückstand sind. Gleichzeitig forderte der Vorsitzende die Züchter auf, von der Durchführung der Leistungsprüfungen

Die AbschUe der deutschen Großreedemen.

mehr Gebrauch zu machen, da nach einer Zusatü» menstellung des Verbandes mitteldeutscher Rotvieh- züchter die Oberhessische Herdbuchgesellschaft mit den Leistungsprüfungen nicht Höchstleistungstiere heran­gezüchtet, sondern die schlechten Milchtiere ausge­merzt werden.

Die Jahresabrechnung erstattete Ober­sekretär Philipp. Es war hieraus zu ersehen, daß der Verein noch über einen annehmbaren Kasse- bestand verfügt. Als Rechnungsprüfer wurden Bür­germeister S ch o m b e r (Reiskirchen) und Bürger­meister Albert (Oueckborn) gewählt: Da sich bei der Rechnungsprüfung Anstände nicht ergaben, wurde 'dem Rechner einstimmig Entlastung erteilt.

Bei der V o r st a n d s w a h l wurde der seitherige Vorstand einstimmig wiedergewählt, und zwar Direk­tor Trautmann (Grünberg) 1.. Vorsitzender, Heinr. Münster (Hattenrod) 2. Vorsitzender, Ober­sekretär Philipp (Steinberg) als Rechner und Schriftführer.

Unter PunktVerschiedenes" wurde die- Abhal­tung einer Stallschau in den Bezirken Alten-Buseck- Lollar und Geilshausen-Londorf beschlossen. Als Preisrichter sollen hierbei, der Vorsitzende, Direktor Trautmann, Oberlandwirtschaftsrat Dr. Wag­ner und als Züchter Heinr. Münster in Hatten­rod Mitwirken. Von verschiedenen Seiten wurde be­mängelt, daß den FaselankanfskcMmissionen zum großen Teil keine Züchter und Landwirt? angehören. Es soll beim Kreisamt Gießen beantragt werden, bei den Gemeinden vorstellig zu werden, daß zu den Ankaufskommissionen nur wirkliche Züchter und Sachverständige gewählt werden.

Anschließend hielt Veterinärrat Dr. Fuchs (Grünberg) einen lehrreichen Vortrag über die Hautkrankheiten beim Rindvieh, der mit großem Jnkeresse ausgenommen wurde.

Brand eines Lastzugautos.

< Lauterbach, 24. Mai. Auf der Blitzen- röder Straße, oberhalb der Ortschaft Blihenrod, geriet gestern gegen 16 Llhr die der Freiherrlich Riedeselschen Ziegelei gehörige Zugmaschine, die mit zwei schwerbeladenen Anhängern unter­wegs nach Stockhausen war, in Brand und brannte bis auf die Eisenteile aus. Wie Augenzeugen berichten, schoß plötzlich seitlich des Führersitzes eine Stichflamme hoch, die jeden­falls durch einen Denzinrohrbruch ausgelöst wuxde. Der Lastzugführer war geistesgegen­wärtig genug, sofort herauszuspringen, so daß er mit dem Schrecken davonkam. Eine haushohe Feuersäule schoß empor, als der 1 4 0 Liter fassende Benzintank Feuer fing. Wegen der unmittelbaren Explosionsge­fahr staute sich eine zeitlang der Fuhrwerksver­kehr. Hilfsbereite Hände halfen die beiden An­hänger beiseiledrücken, die dann durch den Last­kraftwagen einer anderen Firma an ihren Be­stimmungsort abgeschleppt wurden.

Kreis Büvingen.

nd. Aid da, 24. Mai. Plötzlich starb hier am Sonntagabend der Besitzer eines der größten geschäftlichen Betriebe unserer <5taöt, Metzger- meister und Gastwirt Rudolf Ringshausen. Roch eine halbe Stunde vor seinem Tode be­diente er Gäste. Bescheiden begann er sein Ge­werbe nach Erwerb der Metzgerei von Karl Roth auf dem Marktplatz und eröffnete, eine Wirtschaft Zum Schwanen". Rachdem er bei Kriegsende das geräumige Anwesen der BrauereiBürger­bräu" gekauft hatte, richtete er darin die Gast­wirtschaftZur alten Post", eine neuzeitlich aus- geftattete Schlächterei und Wurstfabrik, eine Cis- maschincnanlage und eine größere Apfelwein­kelterei ein und erfreute sich eines guten Zu­spruchs, weil er allen seinen Betrieben mit großem Eifer und unermüdlichem Fleiß Vorstand. Er stand bei allen, die ihn kannten, in hohem Ansehen. Er hat nur ein Alter von 56 Jahren erreicht.

Kreis Alsfeld.

ss Grebenau. 24. Mai. In unserem Orte ist feit einigen Tagen die Bautätigkeit rege im Gange. Die drei Wohnhäuser und zwei Scheunen, die im Frühjahr abbrannten, sowie zwei weitere Wohnhäuser und eine Scheune werden errichtet. Daneben kommen noch An­bauten und bauliche Reparaturarbeiten zur Aus­führung. Eine ganze Anzahl Geschäftsleute und Arbeiter haben durch diese Belebung der Bau­tätigkeit für längere Zeit Verdienst gefunden.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

e Rauborn, 24. Mai. Pfarrer Sch i ef er- st e i n von hier hat unter dem TitelTheut « birg einen Dreiakter in fünffüßigen Jam­ben geschrieben, der die Christianisierung unserer Heimat am Ausgang des 8. Jahrhunderts bc<

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter dey Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. H, Lombardzinsfuß 6 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Franksuri a. Ak.

Äerlm

Franlkuri a. M.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ITC.

Schluß»! 1-ithr» hnrf KurS

Schluß- lurs

Anfang» Kurs

Schluß­kurs

t»Uhr. Kurs

Schluß» i kurs I

Ansang» Kurs

Schluß­kurs

1-llhr» Kurs

Schluß»! Anfang» kurs | Kurs

24. Mai

25. Mai

Datum

24.5.

25.5.

24.5.

25.5.

Datum

24.5

25.5

24.5.

25.5.

Datum

24.5.

25.5.

24.5.

25.5.

Amtliche Notierung

Geld | Dries

Amtliche Notierung

Geld | Dries

HelstngforS . Wien. . . . Prag . . . Budapest . . Sofia . . . Holland . . Oslo . . . . Kopenhagen. Stockholm . London. . . Buenos Aires Reuvork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . 8>io de Jan.. Jugoslawien. Lissabon . .

________2fe£ Amerikanische Belgische Not Dänische Note Englische Not Französische £ Holländische S Italienische 91 Norwegische 9 Deutsch-Leste Rumänische N Schwedische 9 Schweizer No Spanische No Ungarische No

7,123 51,95

12,465

3,057 170,68

77,32 84,42 79,12 15,49 0,998 4,209 58,99 21,63

16,605 82,12 34,67 82,62 1,319 0,321 7,523 14.09

in, 24.Mai Noten . . .

en.....

n.....

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oten.... oten....

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rreich, 4 100 C oten....

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en. . . . . ten ....

7.137

7.193

7,137

52,05 12,485

3,063 170,97

77,48 84,68

79,28 15,55

1,002 4,217

59,06 21,65

16,645

82,33 34,73

82,78 0,391

0,323 7,437

14,11

Dries

4,22 59,07

84,57

15,51

16,63

171,99 21,67

77,45

2,51

79,26 82.26

34,67

6% Deutiche Retchranteihe v. 192', 7% Deutsche Reichsanleihe v. 1929 &Vi% Doung-Anleibe von 1930 . Deutsche Anl.-Wlös.'Schuld mit Auiloi.-Rechten.......

DeSgl. ohne AuSlos.»Rechte . . .

8% Hess. BolkSstaal von 1929

lrüüzahlb. 1Q2%)......

Oberhessen Provinz-Anleihe mit AuSlos.-Rechten.......

Deutsche komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 1b unkündbar bis 1935 . . . .

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. unkündbar vis 1936 Serie 16 .

4y,% Franks. Hyp.-Bank 2tqu- Psondbriese.........

4'/i% Rheinische Hhp.-Bank Liqu. Goldpse...........

8% Pr. LandeSpsandbriesanslalt, Psandbricse R. 19......

7% Pr. LandeSpsandbriesanslalt, Psandbricse R. 10......

4% Ocsterreichischc Goldrente . . 4,20% Lcilerreichische Ellberrente 4% Ungarische Goldrente . . . .

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4>/r% desgl. von 1913.....

5% abgest. Goldmexilaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1...........

4% deSgl. Serie II.......

6% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4',4%Mumän.vereinh.Rent?v.i9ie 4"o Rumänische vereinh. Rente 2',^% I. Anatolier......

61,9

54

38 5

2,95

48

37,5

35,9

71,75

71

77,65

76

71,5

3,65

37,75

2,85

53,5 61,25

54,5

38,13 2,9

35,75

72

7

4,6 5

5,25

5

3,75

14,5

37,75

2,9

4,4

4,45

2,1

2,3

2,1

4,35

3,8

14,4

Hamburg-Amertla Pater . . . b

Hamburg, Südanr. Dampfschiff. 0

Hansa Tampsschiss .....0

Norddeutscher Lloyd.....6

A.G- für Verkehrswesen Akt. . .

Berliner HandelSgeseUschast . 8

Sommer», und Privat-Bank. 7

Darmstädter und Nationalbank 8

Deutsche Bank und

Dieconto-Gesellschost... 6

Dresdner Bank...... 6

Reichsbank........12

A.E.G............7

Bergmann.........9

Elektr. LteserungSgeseUschast. 10

Licht und fttaft......10

Felten & GuUleaume. ... 6y2

Gescllschast für Elektrische

Unternehmungen .... 9

Rheinische Elektrizität .... 9

Schuckert» Co.......11

Siemens L HalSke.....14

LahmeyerLEo.......12

Buderus . .........4

Deutsche Erdöl.......6

Gelsenkirchener.......8

Harpener..........0

Hoesch Eisen. ........6

Ulfe Bergbau.......lf

Klöcknerwerke ........ 6

Küln-Neuessen..... . 6¥i

Mannesmann-Röhren .... 6

ManSfelder Bergbau ..... 0

^berschles. KokSwerke .... 8

Phönix Bergbau......4¥i

Rheinische Braunkohlen... 10

Rheinstahl ......... 6

84,5

18,75

34,75

18,75

114,5

22

62

53

74,75

40 37,5

22,75

12,5

17

1 1 1 1 1 1 I I 1 1 52 1 1 S 1 1 ISI 1 1 1 1 1 1 1 1 31 1 1 1 1

10,25

11,4 27J)

114,75

22,13

58,4

62 35,5

49,5

53,5 106,5 73,75

23,5 55,75 39,65

37

24

22,75

36,75

13,25

32 17,25 153,5 37,7»

11.4

12,25

26,25

112,75

21 Ji

58

61,75

49

51,75

104

73,75

23,4

54,9

38,9

37,5

22,75

22,5

35,25

31,13

16,25

153

36

Rtebect Montan......7/2

Vereinigte Stahlwerke .... 4

Ltavi Minen......16'/.

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln . . . io

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

I. ®. tzarben-Jndustrie... 12

Verein, chem. Industrie Frank­furt a. M........

Scheideanstalt.......10

Goldschmidt.........0

RütgerSwerke........5

Metallgesellschaft.......5

Philipp Holzmann ...... 8

Zementwerk Heidelberg. ... 7

Cementwerk Karlstadt. .... 7

Wayb & Freytag......0

Schultheis Patzenhoser ... 15

Alu «Allgemeine Kunstseide) 0

Bemberg......... 0

Zellstoff Waldhof.....12

Zellstoss Aschaffenburg ... 6

Dessauer Gas........9

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum.....5

Lrenstein & Koppel.....0

Leonhard Tietz.......8

EvenSka.........15

Chade............

Frankfurter Maschinen . . . . 0

Gritzner..........0

Mainkraftwerke Höchst a.M.. .6

Süddeutscher Zucker .... 10

83

93

82

127

17

25

38

33

95

iiii Zi2,,।jiiisi iis, ii15f st iiiiii

14

9

82,5 93

144,13

82,5

17,13

25,25

25,25

38

50,25

33,5

33

27,8

22,25

74,75

9,9

28

20,25

51

190

17,25

13,75

9,13

146

80,25

17

26

39

51,75

32,75

31,75.

28,25

73»5

9,9

27,75

21

51,75

9.4

192

-

52,0° 12,48.

3,06.

171,0, 77,4

84,5

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1,00

4,21

59,1

21,6

16,64

82,7

34,7

82.7

1,32 0,32

7,43

14.1

3anfno

Schilling

en

51,95 12,465

3,057

170,63

77,32

84,52 79,12

15,51

0,998 4,209

53,94

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