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handelt und in dieser dichterischen Form ein neueS Stück Heimatforfchung darstellt. Da« Stück soll auf einer Bühne. die im Pfarrhose zu Dauborn errichtet ist, am wachsten Sonntag­nachmittag und -abend zur Aufführung kommen. 3n dem Stück find allenthalben die alten Orts­namen unserer Gegend beibehalten worden.

Tagung

der hessischen Bäckermeister.

WSR Bad-Rauheim. 23. Wai. Unter außerordentlich starker Beteiligung von rund 800 Personen auS allen Teilen Hessens hielt hier am SamStag und Sonntag der Bäcker- innungs-Zweigverband Hessen feinen 13. Berbandstag ab.

Die Tagung begann am Samstagnachmittag mit einer GesamtoorstandL s.tzung und einer Sitzung der LchrlingsreserentenAdle sich mit Fragen der Heranbildung eines guten Rachwuchle« bclchäf- tfgtc. Sin Begrüßungsabcnd im Teichhaus schloß sich an.

Der Berbandstag sand im großen DorlesungS- saal des Kerckhoss-Institut« statt und wurde Gonntagvormittag vom stellvertretenden Ver- bandSvorsihenden O l b e r t. Darmstadt, eröffnet. Dach den Begrüßungsansprachen wurden zunächst der Geschäfts- und der Kassenbericht, die im Druck Vorlagen, ohne Aussprache einstimmig ge­nehmigt und dem Kassierer und dem Gesamt­vorstand Entlastung erteilt. Annahme sand ein Antrag, den Verbands ta g 1 933 mit Rück­sicht auf die wirtschaftliche Dotzekt ausfallen zu lassen und stattdessen einen ObAmciftcr- tag abzuhalten. dessen Tagungsort noch zu be­stimmen bleibt. Ferner soll der wirtschaftlichen Lage durch Dichterhebung der Beiträge für die letzten beiden Monate dieses 3ahres Rechnung getragen werden. Bei der E r g ä n - zungswahl zum D o r st a n d wurde an Stelle des verstorbenen Vorsitzenden Finger der seitherige stellvertretende Vorsitzende Olbert. Darmstadt, mit Stimmenmehrheit zum ersten Vor­sitzenden gewählt. Zum Schristsührer wurde Bäckermeister Ludwig. Darmstadt, bestimmt. Die sahungsgemäß ausscheidenden Beisitzer wur­den durch Zuruf einstimmig wiedergewählt.

Hieraus hielt Syndikus Dr. Maurer, Darm­stadt. einen Vortrag über die wirtschaft­liche Lage de« Bäckergewerbe«, die er an Hand von Zahlenmaterial über die Konkurse, Zwangsveffkäuse und Offenbarungseide als ver­heerend bezeichnete. Die Hauptursache der großen Dotlage sieht der Redner in den all­gemeinen Erscheinungen der Wirtschaftskrise, in der Arbeitslosigkeit, in einer verfehlten Wirt­schaftspolitik der Regierung, einem unerhörten Steuerdruck, in der scharfen Konkurrenz durch die öffentliche Hand, die Konsumvereine und Waren­häuser. sowie in den unproduktiven Soziallasten, Allen dielen Erscheinungen, so führte der Redner au«, müsse der geschlossene Kamps des Bäckergewerbe« und des Handwerk« überhaupt gelten, wobei eine Einflußnahme auf die politischen Parteien unerläßlich sei.

Zwei Vrüder vom Blitz getötet.

WSR Darmstadt, 24 Mai. Das heute nadj- mittag niedergegangene schwere Gewitter hat zwei blühende Menschenleben gefordert. Auf dein Felde Zwilchen Gernsheim und Hahn wurden zwei B rüder, Heinrich und Philipp Piehler, vom Blitz erschlagen. Ein dritter Bruder wurde be­täubt, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Der Blitz schlug ein so großes Loch in das Feld, daß drei Tlänncr bequem dariil stehen können. Andere Land­arbeiter, die sich in der Nähe befanden, erlitten keinen Schaden.

Vergleich zwischen Handwerk

-und Handwerkskammer?

WSN. Groß-Gerau, 2-1 Mai. Der Bezirks- verband GroßGerau für Handwerk und Gewerbe, der bekanntlich wegen feiner Angriffe gegen die Hef»fische Handwerks­kammer von dieser in Acht und Bann getan wurde, hat jetzt der Einsetzung eines Schiedsgerichts zugestimmt, das über die Stichhaltigkeit der er­hobenen schweren Beschuldigungen nach vorheriger Prüfung der Bücher des Handwerkskaminervorstan- des und der Hessischen Handwerker Zentralg^iosien- schäft entscheiden soll.

Zweites Todesopfer des ^roß-Gerauer Motorradunglücks.

WSD. Groß-Gerau. 2-1. Mai. Der bei dem gestrigen Motorradunglück bei Groß-Gerau schwer verletzte Otto Stier, der seinerzeit wegen Er- schießung zweier Kommunisten .n Groß-Gerau vor dem Darmstädter Gericht stand, ist noch in der Dacht zu heute seinen schweren Vcr- letzungen erlegen.

5z5 Mill. Mark ungedecktes Defizit in Mainz.

WSD. Mainz. 24. Mai. 3n einer gemein-' . samen Sitzung des Aeltestenrate« und des Stadt- ratsauSschusfeS für Finanzangelegenhriten erstat­tete der Oberbürgermeister Bericht über den Voranschlag für 1 932. Der Voranschlag fteßt eine Gesamtausgabe von 37.1 Mill. Mk. vor. Der Zuschußbedars ist mit 19,9 Mill.Mk. angesetzt.

3m Endergebnis beläuft sich der ungedeckte Fehlbetrag für das Haushaltsjahr 1932 auf 5,5 TIilL TI f Es wurde von allen Seiten be­tont, daß es für die Stadt trotz Durchführung der strengsten Sparmaßnahmen unmöglich ist. bei den ihr zur Verfügung stehenden Einnahmen die durch die ständig sich Dcrgrößembc Erwerbs­losigkeit bedingten Lasten zu tragen. Hilfe von Reich und Land sei dringend notwendig.

Hahnebüchene Gubmisiionsblüten.

WSD. M a i n j, 24. Mai. Die Reichsbahndirel- tion Mainz hatte die Erd-, Maurer- und Beton­arbeiten zur teilweisen Freilegung des Tunnel« zwischen Haupt- und Südbahnhof. sowie die Abbruchsarbeiten an der Roten Kaserne und dem Debengebäude im Kafemenhof des ehemaligen 3nfantcrieregimcnt« Dr. 87 im Submisfionsweg zur Vergebung ausgeschrieben Bei der Eröffnung der 71 Angebote ergaben sich beträchtliche Unterschiede in den Angeboten. Das Hoch st angebot einer Firma in Hamm für die Freilegung de« Tunnql« betrug 2 1 2 8 7 2 5 Mark, das Mindestangebot einer Siegener

Firma 4 46652 Tta rt Für den Abbruch der Roten Kaserne lautete da« Höchstangebot einer Firma in Gau-AIgesheim auf 14 £8 5 5 Mark, da« Mindestangebot einer Firma in Duisburg-Weiderich auf 10650 Mark Eine Firma in Bürstadt bei Wvrm» bot sich sogar zum kostenlosen Abbruch der Roten Kaserne ohne gegenseitige Vergütung an.

Oer Biedenkopfer Kreistag beschlußunfähig.

WSD. Biedenkopf. 24. Mai. Der für ge­stern einberufene Kreistag konnte feine Be­ratungen nicht aufnehmen, da der national­sozialistische Abgeordnete sich wegen Krankheit entschuldigt und die bürgerliche Arbeits­gemeinschaft mitgeteilt hatte, daß sie lau! Fraktionsbefchluß dem Kreistag fernbleibe. Da dieser nicht beschlußfähig war. wurde er von Landrat Eoßmannofort wieder geschloffen. Es soll umgehend eine Sitzung mit verkürzter Ladefrist. in welcher der Kreistag ohne Rück­sicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig fein wird, ein berufen werden

SJixfport

VfB. Gießen.

Eintracht Frankfurt a. ITT. (Cigarc|croc) gegen vsv. Gießen (Ciga) 4:1 (1:1).

Die VsBer hatten sich am vergangenen Sonntag als Gegner für die Liga die Ligareferve des süd­deutschen Meister« Eintracht Frankfurt a. M. verpflichtet. Die Spielkultur der Gäste, sowie das Können jedes einzelnen ließen erkennen, daß sie im Schatten einer der besten deutschen Fustball- Liaamannschast kärnpsen. Spielaufsassung. Ball­behandlung und Etellungsspiel waren gleicher­maßen ausgeprägt. Die Gäste brachten ihren 4 1- Sieg jedoch nicht leichthin zustande, sondern die Grün-Weißen setzten den technisch zweifellos bes­seren Gästen energischen Widerstand entgegen und zwangen sie zur Hergabe alle« Könnens Durch zwei ®hmetcrbälle errangen die Frankfurter den zahlenmäßig hohen Sieg, nachdem VfB. 1:0 ge­führt und der 3nnenfturm mehrere Torgelegen­heiten frei vor dem Tor au-gelassen hatte. Die Grün-Deißen brachten eS zu einer außerordent­lichen Leistung: der beste Mannschaftsteil waren Torwart und Verteidigung, während es im Sturm nicht ganz klappen wollte: die neuen Leute führ­ten sich jedoch sehr gut ein. Die Läuferreihe der Gäste besaß in Goldammer und Kübert Klasse- spieler.

Die Mannschasten traten wie folgt an: Ein­tracht. Pfister, Dölp, Zipp: Kübert, Gold­ammer. Ankenbränd: Hemmerich, 3ägcr. Mohr. Kron. Gorth VfB.: Balser: Bingel, Leut­heuser: Feuster. Kreß I., Lehrmund: Haupt. Wiedekind. Seibel. Wilhelm. Ritter. Es ent­wickelte sich vom Anpsiss ein forsches Spiel, das anfangs die Gäste im Vorteil faß Gleich zu Be­ginn hatte Seibel eine große EHance, aber die gegnerische Verteidigung fuhr dazwischen. G o ld - ammer. der alte Ligakämpe, beherrschte das Feld. Balser, der wieder einen großen Tag hatte, hielt einen Strafstoß sicher. Als Wilhelm in der 17. Minute durch schnelles Ersassen der Situation sür VsB. in Führung gehen konnte, spielte insbesondere der 3nnenfturm besser und svrscher Erst gegen Ende der ersten Halbheit glich Eintracht durch schwachen Schuß über den am Boden liegenden Balser aus. Die zweite Spiel- hälste begann mit einer Schwächeperiode der VsBer. Immer wieder kamen die Gäste vor das VfB-Tor. aber Torwart und Verteidigung leiste­ten Hervorragendes. Erst durch Hand-Elsmeter kam Eintracht in Führung. VfB. wurde jetzt wie­der besser: Balser vereitelte verschiedentlich sichere Sachen der Gäste, aber auch P s i st e r be­kam zu tun. Durch ein Ueberraschungstor und einen weiteren Elfmeter konnten die Gäste ihren Sieg sicherstellen.

Spv. Heuchelheim I vsv. (Cigateferot) 1:6 (0:2).

Die VsBer konnten die in Heuchelheim erlittene 1 9-Ticbcrlage am Sonntag wieder wettmachen. Die Gäste leisteten in der ersten Spiclhälste hef­tigen Widerstand, mußten sich jedoch in der zwei­ten Halbze t dem systemvolleren und technisch rei­feren Spiel der VsBer beugen. Das Spiel wurde sicher geleitet und fair ausgetragen.

Die A. H.-Mannschast

konnte in Marburg gegen die Ä. H.-Mannfchast der Kurhessen einen 6:2-Sicg erringen. Aus beiden Seiten kämpsten ehemalige Ligaspieler. Die VsBer gewannen infolge ihres Kombinationssvieles ver­dient. Halbzeit-ErgebniS 2:1 für Gießen.

Die Zugendmannschasten waren spielfrei.

Gpielvereinigung 1900 Gießen.

1900 (Ciga) siegt in Weidenau 3:2.

Die Spielvereinigung 1 900 weilte am vergangenen Sonntag mit der 1. Cif mit nur 10 Mann in Weidenau a. d. Sieg zum Rück­spiel. 1900s Aufstellung lautete: V Schlarb: Zeiler. Jockel: LangSdorf. Lippert. K. Schmidt: Arnold. Wilhelm,. Göbel. Heilmann.

1900 war in technischer und taktischer Be­ziehung weit überlegen, obwohl der VfB- Weidenau zur Westdeutschen Oberliga gehört und

im Bezirk Südwestsalen den 3. Tabellenplatz ein- nimmt. Ueberraschend war wieder da« Kopsspie! der Gießener, worin bei der hohen Spielweife des Gastgebers der Tlittelläufer Lippert be­sonders brillierte Die Gießener hatten ihren besten Mannschaftsteil in der Läuferreihe und den beiden Verteidigern. 3m Angriff mangelte es oft am erforderlichen Verständnis unterein­ander, und nur allzu oft fehlte nach schönen Ak­tionen der fünfte Mann zum erfolgreichen Ab- fchluß. Der Plahveretn spielte ein sehr primi­tive« Spiel. Obwohl der Mittelläufer <Dr. Walter Kay. früher 1900) im Können zurückgegangen ist. versuchte er immer wieder durch elegante Ballbehandlung und gute« Zuspiel System in Weidenaus Mannschaft zu bringen, diele ging aber zu wenig auf dessen Spiel ein, sondern sandte meist den Ball planlos in die Gegend.

Da« Spiel war bi« zur Paule ausgeglichen 1900 vergab zwei sichere Sachen. Weidenau kam aus einem Gedränge fünf Minuten vor Seiten­wechsel zum Führungstreffer. Eine halbe Mi­nute später hatte Wilhelmi ausgeglichen. Zu Beginn der zweiten Spielhälste stellte Wil­helms mit schönem flachen Schuß den Stand 2:1 für Gießen. Dann erhöhte Heilmann auf 3:1. Erft in den Schlußminuten nutzte der Gast­geber einen Gießener Deckungsfehler bei einem öintourf zum zweiten Gegentreffer aus. Schlarb im 1900-Tor war dabei die Sicht genommen, und Zellers entschlossenes Eingreifen kam zu spät.

Die Ligareserve blieb spielfrei. 3.. 4. und 5. Els waren in Loli a-r. Die 3. (Leh») Mannschaft konnte ihren Dorlpielsieg gegen Lol­lars 1. Els wiederholen, obwohl einige Spieler auSfielen: 2:1 für 1900 lautete da« Ergebnis. Die 4. Mannschaft verlor abermals 5:2 gegen Lollars 2. Elf. Die Riederlage ist dem Verlagen des Torwarts zuzufchreiben. denn im Feldfpiel waren lich die Parteien gleichwertig. Die 5. Mannschaft unterlag außerordentlich ersatz­geschwächt Lollars 3..Elf verdient mit 3: 1 Tref­fern.

Jugendspiele.

Di- 1. Jugend weilte am Sonntag bei VsB. Kurhessen inMarburg und verlor das Ruck- spiel gegen die dortige 1. Jugend 2:3 (0:1). 1900 nahm das Spiel auf Grund des 6:1 Sieges im Dor- spiel viel zu leicht.

Die 2. Jugend stand im Entscheidungsspiel um die Gruppenmeisterschaft in der 6-KIasle der 1. Ju­gend aus Ettingshausen gegenüber und ge­wann das Spiel verdient 3:1. Der bedeutend kräf­tigere Gast konnte in der ersten Halbzeit mit dem starken Wind im Rücken ein Tor anbringen.

Die Gegner der 3. Jugend, sowie der zwei Hchülermannschoften sagten ab bzw. blieben aus.

Handball im Lahn-Dünsberg-Sau.

. Collar ! To. Kinzenbach I 5:0 (2:0).

Kinzenbach mußte mit einigen Ersatzleuten an- treten, während Lollar feine komplette Mannschaft nicht zur Stelle hatte. Lollar errang einen sicheren Sieg, der aber dem Spielverlauf nach zu hoch aus­fiel, da Kinzenbach mindestens das Ehrentor verdient hatte. Kinzenbach verlor am Anfang der zweiten Hälfte einen Stürmer durch Herausstellung, woraus die Mannschaft lustlos fpielte und stark nachließ.

Io. Ahbach I To. Dorlar I 3:5 (2:0).

Das Spiel war ein harter Kamps und zeigte seit langer Zeit wieder einmal die Mannschaft von Dor­lar in Front, die auf Grund der besseren Gesamt­leistung verdient gewann. Die Dorlarer Mannschast bestand zum großen Teil aus jungen Kräften, die. sich sehr gut hielten, während Atzbach bis auf einen Ersatzmann seine alte Mannschaft zur Stelle hatte. Die erste Hälfte verlies bei leichter Feldüberlegenheit des Gastgebers ziemlich eintönig und brachte diesem troei Erfolge, während der Gast leer ausging. Noch dem Wechsel kam Dorlar mit dem Wind im Rücken mehr und mehr auf und vermochte durch Verwand­lung zweier Strafstöße den Ausgleich herzustellen. Mit drei weiteren Erfolgen stellte der Gast bis zum

Schluß den H«eg sicher, wahrend Atzbach nur noch ein Tor gelang

Hutter»baufen I Steinbad) I 10:0 (6:0).

Am Sonntag stand Steinbach Ruttershausen zum fälligen Rückipiel gegenüber. Ruttershausen konnte sich infolge besseren Zusammenspieles für seine im Vorspiel erlittene Niederlage revanchieren. Das Er­gebnis entspricht dem Spielverlauf.

Kordeck II Ruttershausen II 3:1.

Vorher standen sich die 2. Mannschaften von Nor­deck und Ruttershausen gegenüber, die sich nach har­tem Kampfe mit 3 1 für Nordeck trennten.

Arbeiter Tuen« und Ewortbund.

Raunheim I wiefeck I 5:2 (2:1).

Der Kre.smeistcr Raunheim 1 und Wie'cck 1 standen (ich am Sonntag in Krofdorf gegenüber. Schon fünf Minuten nach dem Anstoß konnte der Halbrechte von Raunheim au« klarem Ab'e.t« zum Führungstor ei ulenden, wenige Minuten 'päter brachte eine Slfmeter-Entlcheidung Raun­heim den zweiten Erfolg Run drängte Wie'eck lehr ost das gegnerische Tor. ohne vorerst »um Erlo'.g zu kommen, bi« *chl eßlich der Mittelläuscr Wie^eck« au« 20 Meter Entfernung unhaltbar ein'enden konnte Bi« Halbzeit unverändert. Rach dem Seitenwechsel gelang e« Raunheim, durch Fehler des Schlußmannes von Wieleck in kur­zen Abständen noch drei Tore zu erzielen, wäh­rend Wieleck bi- zum Schluß nur noch zu einem Erfolg« kam.

Raunheim II Gleiberg I 5:3.

Vorher standen lieh Raunheim 2 und Gleiberg 1 gegenüber. Die körperlich stärkeren Raunheimer tonnten nach gleichwertigem Spiel die Gastgeber mit 5:3 Toren 'chlagen.

Die technisch bessere Jugend von Raunheim schlug Gleibergs Zugend mit 5:0 Toren.

Die Schüler beider Vereine spielten 2:1 für Raunheim

Gießen I ItUenborf I 6:2.

Am Samstagabend standen lich diele Gegner auf dem Trieb im Freundschaftsspiel gegenüber. Gießen konnte in kurzen Abständen drei Tore vorlegen. Dann kamen die Gäste etwa« auf und tonnten zwei Tore erzielen. BiS Schluß war Gießen merklich im Vorteil.

Wiefcrf I Walldorf I 4:4.

Ebenfalls am LnrnSlagabend standen sich diele Mannschaften in Wieleck gegenüber. Wieleck hatte Ersatz für Mittel- und Außenläufer, während Walldors in stärkster Ausstellung anlrat Die Gastgeber waren vorerst merklich im Vorteil und legten drei Tore vor, dem die Gäste kurz vor Halbzeit ein Tor entgegensetzten. 3n der zweiten Spielhälste konnte Walldors durch Verlagen de- Ächlußtrios der Platzbelitzer da« Relultat auf 3:3 stellen Dann übernahm Wieleck wieder die Führung, jedoch gelang e« Walldorf wenige Mi­nuten vor Schluß, nachdem der Hüter sein Retz verlallen hatte, den Ausgleich wieder herzustellen.

Heuchelheim I Walldorf I 2:3.

Am Sonntag standen sich diele Mannschaften in Heuchelheim gegenüber 3n der ersten Spiel- Hälfte Iah man ein faires, schönes Spiel, bei dem Heuchelheim mit 1:0 führte. Rach Seitenwechsel kamen die Gäste durch Elfmeter zum Ausgleich und au« einem Riederwurf zum Führungstor. Walldorf konnte nach schlechter Abwehr fein drittes Tor erzielen, bann kam Heuchelheim durch Strafstoß zu feinem zweiten Tor. Dabei blieb eS trotz aller Anstrengungen.

Caunebad) I Rodheim I 3:2.

3n LaunSbach standen sich diese Mannschaften gegenüber. Rodheim war in der ersten Halbzeit tonangebend und konnte zwei Tore vorlegen, dem Launsbach nur ein Tor entgegensetzte Rach Seitenwechsel mußte Rodheim alleS hergeben, um seinen Erfolg zu halten. BiS Schluß kamen beide Gegner noch zu je einem Erfolge

IDeßlar II Hungen 1:6.

Wetzlar 2 hatte am Sonntag Hungen zu Gast. Die Gäste waren dem Pietzbesitzer in der ersten Halbzeit überlegen und legten fünf Tore vor. Rach dem Wechsel hatte Wetzlar umgestellt und lieferte nun ein gleichwertiges Spiel, mußte sich aber mit 6:1 Toren geschlagen bekennen

Cid) I vlasbach I 1:1.

3n Lich lieferten sich diese Gegner ein schölle«, faire« Spiel Beide Mannschaften, völlig gleich­wertig. trennten sich mit dem Unentschieden 1:1.

Kunst und Wissenschaft.

Hans Olden f.

Der in Wiesbaden ansässige Dichter und Drama­turg Hans Olden, der sich besonders durch (eine Shakespeare-Uebersetzungcn einen Ruf verschaffte, ist nach langen schweren Leiden im Alter von 73 Fahren in der Chirurgischen Klinik in Freiburg g e ftorben..

(Schluß des redaktionellen Teils.)

Vorsicht beim ersten Sonnenbad, Denn die liebe Sonne ist nicht immer nur eine Wohltäterin des Menschen. Sie kann auch großes Unheil anrichten, besonders im Frühjahr. Wenn Sie vor dem ersten Sonnenbad Ihren Körper reichlich mit Pfeilring. Hautöl oder Pfeilring-Lanolin-Creme einrciben, werden Sie keinen Sonnenbrand bekommen. Pfeil- ring Lonolin-Creme, seit Jahren als Sonnenbrand. Schutzmittel bekannt, ist allen denen zu empfehlen, die statt einer Oelslaschc lieber eine Creme-Dose ober Tube mit sich führen wollen. 3692V,

Denken Sie an Stoffe, denken Sie an L. Bernard

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Dorf- Gill liegt in der Zeit vom 25. Mai bi» 1. Juni 1932 auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsichtnahme offen. Emwendunaen hiergegen können während dieser Frist schriftlich oder mündlich zu Pro- tokoll erhoben werden. 4053V

Es ist die Erhebung einer Umlage be» schloffen worden, zu der auch die Aus« märker beizutragen haben.

Dorf-Gill, den 24. Mai 1932.

gez. Schmidt, Bürgermeister.

VOLKSHALLE-GIESSEN

Am Sonntag, dem 29. Mai 1932, abends 8.15 Uhr (20.15)

Militar-Groß-Konzert!

Ausgeführt von den vereinigten Musikkorps des 15. In­fanterie-Regiments; L (Hess Grenadier-) Batl. Gießen / III. (läfier-) Batl Kassel / Ausblldungs-BatL Marburg / unter Mitwirkung des Spielmannzuges des Gren.-Batls.

LEITUNG: Heeres-Musik-Inspizient H Schmidt. Berlin. - Eintrittspreise: 1 Platz (Empore) Mk. 1.50. 2. Platz Mk. 1-, Erwerbslose Mk. 0.50. Vorverkauf: Challier. Neuenweg; Zigarrenhaus Loeb. Bahnhofstraße; Zigarrenhaus Moeser.

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Zagd-Derpachfung.

Freitag, den 27.LIU, nachmittags 4% Uhr. soll auf dem Rathaus, dahier, die der Gemeinde Mainzlar gehörige Jagd, be­stehend in 134*/io Hektar Wald und 406 Hektar Feld, öffentlich auf sechs Jahre ver­pachtet werden, je nach Vereinbarung auch auf neun Zahre. Die weiteren Bedingun- gen werden vor der Verpachtung bekannt- gegeben. 4011D

Mainzlar, am 23. Mai 1932.

Bürgermeisterei: Vogel.

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