Ausgabe 
24.11.1932 Frühausgabe
 
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Aus dem Gau Gießen-Wehlar

wie-

Gauklaffe l. Abteilung Gießen.

II

1931/32

Wirtschaft

Gauklasse I, Abteilung Grimberg.

Unentsch.

6

vorher

Gauklasse H, Abteilung 7.

Spiel-

um

Gau klasse II, Abteilung 8.

Nach

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168,81 21,49 70,11

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Gew.

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Pkte. 11:1 9:3 8:4 8:8 6:8 2:6 2:10

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Spiele

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Spiele

8

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Spiele

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Gew.

5

4

4

4

3

1

1

Verein Garbenteich Großen-Vuseck Butzbach II Lich Niederweisel Heuchelheim Dutenhofen Steinbach 1900 Gießen III VfB. Gießen III Wieseck

Garbenteich,

Sn der ersten Rovemberhälfke hat die Be­lastung in allen Arbeitsamtsbezirken des Lan­desarbeitsamtes Hessen, mit Ausnahme im Ar­beitsamtsbezirk Kassel, wo noch eine Abnahme zu verzeichnen war, zugenommen. Die Erhöhung des Bestandes der verfügbaren Arbeitsuchenden betrug 4911 oder 1,6 v. H. des Standes von Ende Oktober d. 2.

Die Zahl der Arbeitslosen nahm um 5488, also

Verein Geilshausen Ulrichstein Grünberg Flensungen Villingen

Geilshausen

Oie Arbeiismarkilage im Bezirk des Landesarbeiisamis Hessen

Emil H i r f ch f e I d hat am Mittwoch in Königs­berg mit Fick. Johanna Schmalbach den Ehebund geschlossen.

frankfurter Maichwes . .

Sritzner........

Mainkraftwerke Höchst a. M.

Süddeutscher Zucker .

6,5

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3,45

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I. ®. Farbcn-Jndustrte. Scheideanstalt.....

Goldichmidt......

RütgerSwerke.....

Metallgesellschaft. . . .

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Riebeck Montan . . . . Bereinigte Stahlwerke . Otavi Minen.....

Kaliwerke Aschersleben . Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth .

33,25

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73,75

122

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97,5 58.25 63,75

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46

35,75 42,75

159,5

Verein

Leihgestern II Lichll Steinberg II Hochweisel Butzbach HI Muschenheim Niederweisel II

Leihgestern II

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10 . 6

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.

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teur-Achletik-Alnton erfüllt. Die Annahme er­folgte einstimmig und schon ab l. Januar 1933 soll in Amerika bei Leichtathletikfesten bas Meter­maß angewandt werden.

Kurze Sporinoiizen.

Zum erstenmal wird im nächsten Jahre eine Rad-Rundfahrt durch die Schweiz für Berufsfahrer ausgeschrieben werden.

*

Für das Winter-Olympia 1936 tritt jetzt neben Garmisch-Partenkirchen, Schreiberhau und Schierke noch Krummhübel als Austragungs­ort auf.

*

EineOlympiade des Fernen Ostens" will im Jahre 1934 der Präsident des Internatio­nalen Olympischen Komitees, Graf Baillet- Latour, in Schanghai oder Melbourne zum Aus- trag bringen.

Mehrere hundert der besten Ski- laufet aus aller Well hoben heute schon ihre Meldungen für die vom 6. bis 13. Februar in Innsbruck stallfindenden ?I8-Rennen abgegeben.

Seinen 2 0 0. Trabersieg in dieser Saison feierte am Mittwoch, dem Tag seines 44. Geburt?" tages, der bekannte Trabfahrer Charlie Mills, der bereits 14 mal an der Spitze der erfolgreichen Fahrer stand.

*

Dülberg/Wissel nehmen als einzige deutsche Vertreter an dem am Montag beginnenden Sechs­tagerennen in Neuyork teil.

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20,4 40,5 28,4

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schäft auf, die zugleich in beachtlicher Spielstarke hcroortrat. Lollars II. stand in der vorigen Serie an zweiter Stelle. Bieber hat an Spielstarke ge­wonnen. (Im vorigen Jahre stand die Mannschaft an letzter Stelle.) Steinbachs II. hat sich auf berr 4. Platz durchgerungen. Krofdorf nimmt zum ersten Male an den Verbandsspielen teil. 1900 Gießen IV. hatte sich im Vorjahre die Meisterwürde erringen können, fiel aber jetzt sehr zurück. Dem Verein Dutenhofen scheint es noch an geeignetem material zu fehlen.

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Unentsch.

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7

5

konnte, so steht dieser Frankfurter Kampf zur Zeit im Bordergrund des Interesses der Boxwelt. Man ist um so gespannter darauf, Qteufel wieder ein­mal in einem deutschen Bing zu sehen seine meisten Kämpfe hat der Westdeutsche im Ausland ausgetragen weil ja die Gefahr besteht, daß uns auch dieser Mann bald nach Amerika ent­führt wird.

Reusels Frankfurter Gegner ist der bereits er­wähnte Engländer Willie Al nto i n. Ein zwar in Deutschland weniger bekannter, aber doch sehr gu­ter, schneller und hartschlagender Monn, der in England zu den größten Hoffnungen des brill- schen Boxsports gezählt wird. Alntoin Hot im letz­ten Jahre allein zehn Kämpfe durch k. o. gewon­nen. Sein Londoner Kampf gegen Reusel wurde alsmörderischer Fight" charakterisiert. Reusel wird also am Samstag in Frankfurt nicht nur eineSchau" geben, man wird ihn in einem harten Kampf sehen. Dem Hauptkampf steht ein bemer­kenswert gutes Rahmenprogramm zur Seite.

Sranffurf und Nürnberg ohne Hallen­sportfeste.

Die geplanten Hallensportfeste in Nürnberg und Frank,urt sind in diesem Jahre vom Süddeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband nicht ge­nehmigt worden. In der Begründung heißt es, daß diese Beranstaltungen in den letzten Jahren ziemlich hohe Fehlbeträge aufzuweisen hatten und auch in diesem Jahre das finanzielle Risiko zu groß ist.

Auch Amerika bekommt Metersystem.

Der anläßlich der 10. Olympischen Spiele in Los Angeles von den europäischen Sportführern vor­gebrachte Wunsch, auch in den USA. in der Leichtathletik das metrische System Anzuführen, wurde auf einer Tagung der amerikanischen Ama-

,, Großen - Buseck, Butzbach Sieinbach gehörten bereits in der Spielzeit ________

der Gauklasse I an: Gießen III stieg auf, Duten­hofen qualifizierte sich ebenfalls. Die anderen teil­nehmenden Mannschaften wurden, ohne hierzu qua­lifiziert zu fein, zur Gauklasse I geschlagen. Das geschah besonders aus wirtschaftlichen Erwägun­gen. Man hofft dadurch den Spielbetrieb völlig aufrechterhallen zu können.

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A.E.S..........

Bergmann.......

Elektr. LieferungSgesellschast Licht und Kraft ..... Felten & Guilleaume. . . Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen . . . Rheinische ElekmzitLt . . Schuckerr & Qo......

Siemens L Halske .... Lahmeyer & Co......

Buderus........

Deutsche Erdöl.....

Gelsenkirchener.....

Harnener........

Hoesch Eisen.......

Ulse Bergbau......

Ilse Bergbau Genüsse . . Klöcknerwerke......

Mannesmonn^öhre» . . ManSselder Bergbau . . . Oberschlei. Kokswcrkc . . Phönix Bergbau.....

Rheinische Braunkohl«. . Rhetnstahl.......

Rach den vorläufigen Feststellungen der 2Ir> beitsämter wurden Mitte Rovember 317 870 Ao

, seine bisherige Spielstarke bei. Die Mannschaft stand bereits im vorigen Jahre an zweiter Stelle. Steinberg behauptete ebenfalls seinen Platz. Hochweisel, Butzbach III, Muschenheim, Lich II und Niederweisel traten zum ersten Male auf den Plan.

beitsuchende und 307 631 Arbeitslose gezählt. Die Zunahme war in den Arbeitsamtsbezirken Darm­stadt und Treysa mit 5 bis 5,1 v H. verhält­nismäßig am stärksten, erheblich noch in den Bezirken Fulda, Limburg, Marburg und Rieder­lahnstein. Die Entwicklung innerhalb der ein­zelnen Berufsgruppen läßt sich nicht übrrfthcn, da eine Aufgliederung der Bestandszahlcn der Ar­beitsuchenden nach den einzelnen Derufsgruppen für den Stichtag vom 15. Rovember nicht er­stellt worden ist.

Da die Arbeitsämter mit der Durchführung der Almstellungsarbeiten vom allen zum neuen De- rufsverzeichnis beschäftigt sind, entfällt zu ihrer Entlastung während der nächsten drei Monate die Auszählung nach Derufsgruppen zu Mo­natsmitte.

Das neue Verufsyxrzeichnis für die Arbeils- marffffatiflif wird mit dem Stichtag vom

1. Januar 1933 zur Einführung gelangen.

Die Aufgliederung der Bestandszahlen der Arbeit­suchenden nach der Systematik des neuen Berufs-

o o o o 0

. 7 . 0

. 0 . 0 . 6

. 0

12

577 mehr zu als die der verfügbaren Arbeitsuchenden.

Reichsschuldbuchforderungen je 0,25 v. H. höher bei relativ lebhaften Almsätzen. Ferner hielt die Rachfrage nach Kommunalobligallonen, die bis zu 1 v. H. gewannen, an, und auch Goldpfand­briefe waren etwa 0,25 bis 0,5 v. H. höher. Reu- besitzanleihe 6,70, Schuhgebietsanleihe 5,90. All­besitzanleihe 57,5, Reichsbank 128,5, Buderus 41,75. Harpener 78,5, Mannesmann 55,75, Rheinstahl 68,5, Phönix 28,5, AEG. 33,25, Bekula 108,5. Demberg 63. Conti Gummi 110,5, Licht & Kraft 96,75, JG.° Farben 97 bis 96,5, Gesfürel 73,25, Lahmeyer 113, Schuckert 73,75, Schö.ferhof-Din­ding 142,5, Reichsbahn-Vorzugsaktien 90,60, Ha- Pag 17.

Die ländlichen Sportvereine im Gau Gießen- Wetzlar beteiligen sich auch in diesem Jahre neben öen Mannschaften der Veline der Städte Gießen und Wetzlar lebhaft am Verbandsspielbetrieb. Eif­rig ist man allenhalben bemüht, die Position zu verbessern und mancher erbitterte Kampf wird auch auf jenen Spielfeldern ausgetragen, die nicht von Tausenden umlagert fein können. Um einen Ueber-- biirf über den Stand der Spiele in den Gauklaffen zu vermitteln, seien nachstehend die Tabellen dergegeben, die rasche Information gestatten.

Fußball-Länderkampf Oesterreich-England.

Für dieses wichtige Länderspiel, das am 7. De­zember in London stattfinden wird, werden auf beiden Seiten große Vorbereitungen gemacht. So führten die Oesterreicher am Mittwochabend ein Probespiel der möglichen Mannschaft gegen den Drigittenauer AC. durch. Dieses Probespiel. das 2:1 für die Auswahlmannschaft ausging, hatte aber nicht den gewünschten Erfolg, da sich die Englandfahrer zu offensichtlich schonten. Es wurde daher auch durch die 4000 Zuschauer in nicht mißzuverstehender Weise Stellung gegen die Rationalmannschaft genommen. Der Wiener Der- bandskapitän will daher das nächste Probespiel unter Ausschluß der Oeffentlichkeit durchführen. Die Auswahlmannschaft spielte in folgender Auf­stellung, die auch die wahrscheinliche für Lon­don ist: Hi den (WAE.); Rainer (Vienna), Sesta (W2lC.); Mock (Austriä), Smistik (Rapid), Rausch (Austria); Zischeck (Wacker), Gschweidl (Vienna), Sindelar (Austria), Schall (Admira), und Vogel (Admira).

Walter Aeusels boxt in Frankfurt.

Don Waller Reusel, dem westdeutschen Schwer­gewichtsboxer, sagt man seit seinem großen Sieg über den Schwergewichtsmeister des britischen Em­pire, Larry Gains, daß erin den Spuren Schme- lings" wandele. Sein Aufstieg hat denn auch etwas frappierendes an sich, er hat sich fast noch "rapider und ungetrübter vollzogen als der Echmelings. 1929 trat der Dochumer erstmalig als deutscher Schwergewichtsmeister der Amateure in den Vordergrund. Er war damals 19 Jahre alt. 2lls er dann wenig später Berufsboxer wurde, setzte eine selten gesehene Siegesserie ein. Reusel hat in den zwei Jahren über 30 Kämpfe ausgetragen, von denen er nicht einen einzigen verlor. Allein 17 Kämpfe gewann fcer Westdeutsche durch k. o. Seine schwersten Kämpfe führten ihn in London gegen den Englän­der Willie Alntoin und in Paris gegen den DHu» latten Larry Gains. Beide Kämpfe getoann der Deutsche nach Punkten. Seit diesem Pariser Kampf gegen Larry Gains reißen sich die Groh-Ringe um ihn.

'S'a Reusel bislang nur von der Frankfurter Festhalle für einen Kampf verpflichtet werden

Frankfurter Abendbörse freundlich und leicht gebessert.

Frankfurt a.M, 23.Rov. An der Abend- börse beschränkte sich die Umsatztätigkeit in der Hauptsache auf den Rentenmarkt, während am Aktienmarkt mangels jeglicher Anregung das Ge­schäft sehr gering war. Die Stimmung war aber freundlich und zum Teil konnten sich neue Besse­rungen um Bruchteile eines Prozentes durchsetzen, besonders am Montanmarkt. IG.-Farben eröff­neten mit 97 v. H. unverändert, bröckelten aber im Verlaufe auf 96,5 v. H. ab, während im üb­rigen die Kurse gut behauptet blieben.

Am Rentenmarkt lagen Reichsaltbesitz und

<% Gefierteid)l|d>e ©olBtetue .

4,20% Oefierreichische SÜBenenir 4% Ungarische Goldtente ....

4% Ungarische Staatsrevtr v. 1910 *¥i% beSfll. von 1918.....

6% abgeft. Goldmexikaner von 99 4% Türkische floUanlcihc von 1911 4% Türkische Bagdadbaho-Anleihe

Serie I . .

<% öeSfll. Serie ll . . ...

5% Sumin, veretnh. Rente v. 1903 <H%WumäBJ>eretalj.8lenlcb.l913 4% «nmäntjche verechch. Rente % i Anatolier ...

Verzeichnisses wird erstmalig für den Stichtag von Ende Januar 1933 erfolgen.

Die Entlassungen haben auch während dieser Be­richtszeit in den Außenberufen, also in der Land­wirtschaft und Gärtnerei, der Industrie der Steine und Erden und im Baugewerbe, weiterhin st ä r k e r a n g e h a l t e n als in den übrigen Berufen, doch sind weitere Entlassungen besonders auch noch im Gastwirtsgewerbe und im Holzgewerbe erfolgt. In­folge der zum Teil beendigten Zuckerkampagne hat auch die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden im Nahrungs- und G e n u ß m i 11 e l g e w e r b e zugenommen. Der Beschäftigungsgrad in der ch e- mischen sowie in der Lederindustrie war dagegen weiterhin verhältnismäßig günstig, was auch in der chemischen Industrie durch Belebung der Wachswarenindustrie, größtenteils jedoch nur saison- mäßig bedingt ist.

3u der Arbeitslosenversicherung wurden 30 724, in der Krisenfürsorge 57 183 hauptunlerslül- zungsempfänger gezählt.

Gegenüber den Bestandszahlen vom Ende Oktober hat sich danach die Zahl der Hauptunterstützungs­empfänger in der Arbeitslosenversicherung um 173 erhöht, in der Krisensürsorge ist sie um 1802 zurückgegangen, so daß sich in beiden Unterstützungs­arten zusammen eine Abnahme um 1629 ergeben hat. Bei Notstandsarbeiten waren Ende Oktober d. I. insgesamt 6687 Personen beschäftigt; von diesen waren 512 Wohlfahrtserwerbslose. Die Zahl der aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung unterstützten Kurzarbeiter ist zurückgegangen; sie betrug in der letzten Septemberwoche rund 9700, in der letzten Oktoberwoche nur noch 8100.

den, der nie in Frage stand. Beide Mannschaften traten in folgender Aufstellung an:

Universität: Lott; Niemann, Schott; Schorr- kopf. Loht, Becker; Wolf, Schmidt, Ploch, Acker, Schott.

«tadtmannschaft: Balser (VfB.); Birken­stock (1900), Fischer (1900); Schmidt (1846), Wag­ner (1846), Mohr (1846); Reitz (1846), Schmidt (MTV.), Krämer (MTV.), Betz (1900), Vetter (1846).

Es entwickelte sich ein überaus heftiger, manch mal auch harter Kampf, der von Anfang bis zum Ende mit unvermindertem Eifer geführt wurde. Die Mannschaft der Universität war bedeutend überlegen, sicherer in der Ballbehandlung, rascher im Angriff, entschlossener und weitaus .jielficfjerer im Torwurf. Hier tat sich besonders der Frank­furter Acker, wie auch der Halbrechte Schmidt mit Bombenwürfen hervor. Für die Universität ist das Ergebnis um so bedeutsamer, als die Mann­schaft das erste Mal in dieser Aufstellung spielte. Es eröffnen sich günstige Perspektiven. Die Stadt­mannschaft spielte weniger einheitlich. Man sand sich nicht gut, einige spielten egoistisch, in der Kom­bination waren sie ihrem Gegner nicht ebenbürtig, auch in der Ballbehandlung unterlegen. Mancher Ball wurde über und neben die Latten gejagt, manche günstige zwingende Chance nicht ausge- nützt. Zwar kämpfte die Mannschaft mit großem Eifer, die Verteidigung manchmal reichlich hart, die Erfolge der Studenten konnten aber nicht verhindert werden. In schönen Kombinationen brachen jene immer wieder durch und zur Halbzeit lautete das Ergebnis bereits 7:3 für die Universität. Balser im Tor patte keinen sehr guten Tag, einige Bälle waren aber auch unhaltbar, da die Studenten sehr placiert warfen. Gleich nach der Pause gingen sie wieder durch und beschlossen einen hervorragenden Angriff mit einem unhaltbaren Tor. Bald lautete das Er­gebnis 9:3. Dann kam die Stadtmannschaft vor­übergehend auf (da von der Universität ein Ver­teidiger verletzt für einige Zeit ausschied), sie ver­kürzte auf 9:4, die Universität erhöhte auf 10:4, die Kombinierten holten mit 10:5 auf, und wäh­rend gegen das Ende des Kampfes die Studenten etwas nachließen, konnten beide Parteien noch je ein Tor erzielen. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf. Der Schiedsrichter Geismar (1846) amtierte völlig korrekt.

Handball:

Universität Stadtmannschast 11 6.

Mit wenig Glück trugen die Studenten am ver­gangenen Samstag ein Fußballspiel gegen die 1. Mannschaft der Spieloereinigung 1900 aus. Nun­mehr trat auch die Handballmannschaft der Uni­versität auf den Plan und spielte gegen die Stadt­mannschaft, um hierbei einen sicheren Sieg zu lan-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Divid.nde an. - Reichsbankdiskont 4 o. H.,

Schultheis Patzenhofer . . . Lllu ('ällgememe Kunstseide) Bemverg........

Zellstoff Waldhof.....

Benftoff ältfjaffenbarg . . , Dessauer Gas.......

Daimler Motoren.....

Deutsche Linoleum ..." Dienftein & Koppel .... Leonhard Tietz......

SveuSka.........

Thade..........

Amerikanische Roten.......

Belgische Noteu.........

Dänische Noten.........

lenMche Noten.........

französische Noten........

Holländische Noten........

Italienische Noten.......

Norwegische Noten........

Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Roten........

Schwedische Noten. ....... Schweizer Noten.........

kpanische Noten...... . . .

Ungarische Roten........

7 95,4 : io 141,25

0 29 1

o 39,65 i öl 33 !

, , und Villingen ______ _________

würdige Vertreter der Gauklasse I. Ulrichstein und Flensungen stiegen auf. (Brünberg war ursprüng­lich der Gauklasse I zugeteilt, mußte aber infolge technischer Schwierigkeiten in die Gauklasse II zu- rücktreten. Villingen büßte in diesem Jahre sehr an Spielstärke ein.

Philipp Hotzmann......0

Zementwerk Heidelberg.... 4

Zementwerk Karlstadt.....0

Waytz & «Drehtag......0

Verein

Spiele

Gew.

Verl.

Unentsch.

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Lollar III

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Steinbach II

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2

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Krofdorf

6

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0

3

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1900 Gießen IV

7

2

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4:10

Dutenhofen II

7

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Lollar stellte zum ersten Male eine dritte

Mann-

Frankfurt a. 2Z1.

Berlin

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Oberheften Provinz-AnleHe mil

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Deutsche Komm. SammelabL

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51,75

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6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Qolppfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hnp.-Ban!

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Goldple 16 unkündbar bis 1936 614% ehern. 4yt% Franks.Hyp.- Bank Liau Pianvbrtese . . .

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Frankfurt a.M.

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Schlußk. Mittag« börle'

22-11.

23-11.

22.11.

23.11.

25,4

26,25

25,25

25,75

17,4

17,25

17,5

17,25

103

104,5

103

104

109

110,5

109,5

110

166

166

166

167,25

22-November

23-November

Amtliche fflelD

Notierung Srie>

Amtliche Geld

Notierung

Arte«

Heisings orS .

6,014

6,0/6

6,024

Wien. . . .

51,95

52,05

51,95

52,05

12,435

Prag . . .

Budapeg. .

12,465

12,485

12,465

Sofia . . .

3,057

3,063

3,057

3,063 169,52

70,42 71,67

73,47 13,80 0,897

4.217 58,41 21,53

16.505 81,08 34,46 81,98

0,851 0,296 5,646

12.78

Holland . .

169,18

169,52

169,18

OSlo....

Kopenhagen.

70,08

71,43

70,22

71,57

70,28

71,53

Stockholm London. . . Buenos Wrel Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schwei» . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio be Ian.. Jugoslawien. Lissabon . .

73,18 13,74 0,898 4,209

58,29 21,55

16,475

80,92 34,40 81.82 0,839 0,294

5,634

12,76

73,32 13,78 0,902

4,217 58,41

21.59

16,515

81,08 34,46

81,98 0,841 0,296

5,646 12,78

73,33 13,76 0,893

4,209 58,29

21,55 16,465

80,92 34,40

81,82 0,849 0,294

5.634

12,76

Berlin, 23.November_______

«elb Ertef

1.8

Ach bti AMlNtl n «"ÄL Kewal

Der!

Äff

L WllschB- eben d- angrenjenben beugen befraget werben müsse.

Die starke, mit Aufw geführte Propaganda Dj leit' im 'Huslanbe, öie un Lchri len unb Suajern Stellen in den einzelne marsch der Wahrheit ur wenbigkeit einer Revi nicht mehr aushalten, t Parlamentarier unb 3o len, aus eigener A Zustände in ber Ufrar deshalb sogar eine Hei Loslösung ber l beim Völkerbund einge Angüsse ber polnischen lungnohme ber össentlil niens haben biefe Ans« stärkt, wie insbesondere Lloyd George in Dr(o Südgabe des W Deutschland als b Wbensberuhigung be betonte, bah die Frage nicht mehr aus ber Di Sicherheit in Europa diese Worte in ganz G sehen erregt, als Llvyl Zeichnern oes Frieden

Die Enttäuschung, polnische Staat durch gegen die Bedüchch'e eigenen naturgegebene) gunften einer rein militi tonrue nidft belfer M

die natürliche hyn Weichsel, um beret nn Polen abgetreten m flnben lieft unb.ich Men Polens im Fy Mitteln durch den Ä Hafens Gdingen a len die Hillel, welche von Gdingen unb feim mit Ober^ei'ien aufqe beute auf insgesamt 6! Zum Ausbau der auf bch Weise zur Ber uerkehrs beigetragen, t Wartungen der ediöpfi ^ages erfüllt urZ ®en aufgaben der jels teilzunehmen. Seit!

LÄS Mllung S.Ä*.

ZW !'e englische auPf°01 zu einemÄ.?n ff Island und ? X 2Qfens bereiten Hn bereits l. 5bei che2lbu)ür' '5I we| ^trag Ä des bu, ä ^e'ftQQtes ^^

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