Aus dem Gau Gießen-Wehlar
wie-
Gauklaffe l. Abteilung Gießen.
II
1931/32
Wirtschaft
Gauklasse I, Abteilung Grimberg.
Unentsch.
6
vorher
Gauklasse H, Abteilung 7.
Spiel-
um
Gau klasse II, Abteilung 8.
Nach
Z)dtum
95,13
39,65
54'75 :
54,25
Banknoten.
6,1
01
26,75 :
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s
5 o. H.
0 0 0
0 0
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24^5
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97
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69
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54
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72,65
120
98
40,5
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20
28,5
178,5
68,5
4,20 53,13 71,16 13,72 16,42
168,81 21,49 70,11
2,47 73,15 80,74 34,26
Gew.
4
2
2
1 0
0
1
2
5
bereits
Pkte. 9:3 6:2 6:4 5:7 0:10
Pkte. 11:1 9:3 8:4 8:8 6:8 2:6 2:10
Verl.
1
Pkte. 12:4 12:4 10:4 10:4 9:7 8:8 8:10 7:7 5:11 2:16 1:11 und
Spiele
6
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Spiele
8
9
7
7
8
8
9
7
8
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6
Spiele
6
6
6
8
7
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6 behielt
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21
27.9
177,5
67.75
Unentsch.
0
40,75
76,25
38,5
76
4,22 58,37 71,44 13,78
16,48 169,49
21,57 70,39
2,49 73,45 81,06 34,40
Gew.
5
4
4
4
3
1
1
Verein Garbenteich Großen-Vuseck Butzbach II Lich Niederweisel Heuchelheim Dutenhofen Steinbach 1900 Gießen III VfB. Gießen III Wieseck
Garbenteich,
Sn der ersten Rovemberhälfke hat die Belastung in allen Arbeitsamtsbezirken des Landesarbeitsamtes Hessen, mit Ausnahme im Arbeitsamtsbezirk Kassel, wo noch eine Abnahme zu verzeichnen war, zugenommen. Die Erhöhung des Bestandes der verfügbaren Arbeitsuchenden betrug 4911 oder 1,6 v. H. des Standes von Ende Oktober d. 2.
Die Zahl der Arbeitslosen nahm um 5488, also
Verein Geilshausen Ulrichstein Grünberg Flensungen Villingen
Geilshausen
Oie Arbeiismarkilage im Bezirk des Landesarbeiisamis Hessen
Emil H i r f ch f e I d hat am Mittwoch in Königsberg mit Fick. Johanna Schmalbach den Ehebund geschlossen.
frankfurter Maichwes . .
Sritzner........
Mainkraftwerke Höchst a. M.
Süddeutscher Zucker .
6,5
3,4
3,45
3,45
56,75
61,5
43
29
18,5
44,5
42
160
I. ®. Farbcn-Jndustrte. Scheideanstalt.....
Goldichmidt......
RütgerSwerke.....
Metallgesellschaft. . . .
10
1 6,05 5,65
6,5 3,4
3.45 3,4 5,5
9,15 4,65
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4,5
21,25 I
54,75
46
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Riebeck Montan . . . . Bereinigte Stahlwerke . Otavi Minen.....
Kaliwerke Aschersleben . Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth .
33,25
70
96,75
55
73,25
73,75
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41,75
78
39,5
78,5
97,5 58.25 63,75
43,5
94.4
19,25
46
35,75 42,75
159,5
Verein
Leihgestern II Lichll Steinberg II Hochweisel Butzbach HI Muschenheim Niederweisel II
Leihgestern II
5.9
5,75
5,8
6,4
3.3
3,4
3,35
. b . 8 . 0 . 6 10 i 6 . 8 , 0 . 8 4’A
10 . 6
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.
io |
1 I
5,8
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63
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19
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161
2
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5
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teur-Achletik-Alnton erfüllt. Die Annahme erfolgte einstimmig und schon ab l. Januar 1933 soll in Amerika bei Leichtathletikfesten bas Metermaß angewandt werden.
Kurze Sporinoiizen.
Zum erstenmal wird im nächsten Jahre eine Rad-Rundfahrt durch die Schweiz für Berufsfahrer ausgeschrieben werden.
*
Für das Winter-Olympia 1936 tritt jetzt neben Garmisch-Partenkirchen, Schreiberhau und Schierke noch Krummhübel als Austragungsort auf.
*
Eine „Olympiade des Fernen Ostens" will im Jahre 1934 der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, Graf Baillet- Latour, in Schanghai oder Melbourne zum Aus- trag bringen.
Mehrere hundert der besten Ski- laufet aus aller Well hoben heute schon ihre Meldungen für die vom 6. bis 13. Februar in Innsbruck stallfindenden ?I8-Rennen abgegeben.
Seinen 2 0 0. Trabersieg in dieser Saison feierte am Mittwoch, dem Tag seines 44. Geburt?" tages, der bekannte Trabfahrer Charlie Mills, der bereits 14 mal an der Spitze der erfolgreichen Fahrer stand.
*
Dülberg/Wissel nehmen als einzige deutsche Vertreter an dem am Montag beginnenden Sechstagerennen in Neuyork teil.
1;.
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6
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33
70 97
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77 39,75 78,75 39,13
130 98,75
39,9 55,65
20,4 40,5 28,4
180 68,4
97,5 : 56,75 I
61 I 43,25 । 29,25 92,9
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Verl.
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45 I
55
4,7 i
schäft auf, die zugleich in beachtlicher Spielstarke hcroortrat. Lollars II. stand in der vorigen Serie an zweiter Stelle. Bieber hat an Spielstarke gewonnen. (Im vorigen Jahre stand die Mannschaft an letzter Stelle.) Steinbachs II. hat sich auf berr 4. Platz durchgerungen. Krofdorf nimmt zum ersten Male an den Verbandsspielen teil. 1900 Gießen IV. hatte sich im Vorjahre die Meisterwürde erringen können, fiel aber jetzt sehr zurück. Dem Verein Dutenhofen scheint es noch an geeignetem material zu fehlen.
Verl.
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Unentsch.
1
2
2
2
3
3
5
3
5
7
5
konnte, so steht dieser Frankfurter Kampf zur Zeit im Bordergrund des Interesses der Boxwelt. Man ist um so gespannter darauf, Qteufel wieder einmal in einem deutschen Bing zu sehen — seine meisten Kämpfe hat der Westdeutsche im Ausland ausgetragen — weil ja die Gefahr besteht, daß uns auch dieser Mann bald nach Amerika entführt wird.
Reusels Frankfurter Gegner ist der bereits erwähnte Engländer Willie Al nto i n. Ein zwar in Deutschland weniger bekannter, aber doch sehr guter, schneller und hartschlagender Monn, der in England zu den größten Hoffnungen des brill- schen Boxsports gezählt wird. Alntoin Hot im letzten Jahre allein zehn Kämpfe durch k. o. gewonnen. Sein Londoner Kampf gegen Reusel wurde als „mörderischer Fight" charakterisiert. Reusel wird also am Samstag in Frankfurt nicht nur eine „Schau" geben, man wird ihn in einem harten Kampf sehen. Dem Hauptkampf steht ein bemerkenswert gutes Rahmenprogramm zur Seite.
Sranffurf und Nürnberg ohne Hallensportfeste.
Die geplanten Hallensportfeste in Nürnberg und Frank,urt sind in diesem Jahre vom Süddeutschen Fußball- und Leichtathletik-Verband nicht genehmigt worden. In der Begründung heißt es, daß diese Beranstaltungen in den letzten Jahren ziemlich hohe Fehlbeträge aufzuweisen hatten und auch in diesem Jahre das finanzielle Risiko zu groß ist.
Auch Amerika bekommt Metersystem.
Der anläßlich der 10. Olympischen Spiele in Los Angeles von den europäischen Sportführern vorgebrachte Wunsch, auch in den USA. in der Leichtathletik das metrische System Anzuführen, wurde auf einer Tagung der amerikanischen Ama-
,, Großen - Buseck, Butzbach Sieinbach gehörten bereits in der Spielzeit ________
der Gauklasse I an: Gießen III stieg auf, Dutenhofen qualifizierte sich ebenfalls. Die anderen teilnehmenden Mannschaften wurden, ohne hierzu qualifiziert zu fein, zur Gauklasse I geschlagen. Das geschah besonders aus wirtschaftlichen Erwägungen. Man hofft dadurch den Spielbetrieb völlig aufrechterhallen zu können.
32,13] 69,25 !
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A.E.S..........
Bergmann.......
Elektr. LieferungSgesellschast Licht und Kraft ..... Felten & Guilleaume. . . Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen . . . Rheinische ElekmzitLt . . Schuckerr & Qo......
Siemens L Halske .... Lahmeyer & Co......
Buderus........
Deutsche Erdöl.....
Gelsenkirchener.....
Harnener........
Hoesch Eisen.......
Ulse Bergbau......
Ilse Bergbau Genüsse . . Klöcknerwerke......
Mannesmonn^öhre» . . ManSselder Bergbau . . . Oberschlei. Kokswcrkc . . Phönix Bergbau.....
Rheinische Braunkohl«. . Rhetnstahl.......
Rach den vorläufigen Feststellungen der 2Ir> beitsämter wurden Mitte Rovember 317 870 Ao
, seine bisherige Spielstarke bei. Die Mannschaft stand bereits im vorigen Jahre an zweiter Stelle. Steinberg behauptete ebenfalls seinen Platz. Hochweisel, Butzbach III, Muschenheim, Lich II und Niederweisel traten zum ersten Male auf den Plan.
beitsuchende und 307 631 Arbeitslose gezählt. Die Zunahme war in den Arbeitsamtsbezirken Darmstadt und Treysa mit 5 bis 5,1 v H. verhältnismäßig am stärksten, erheblich noch in den Bezirken Fulda, Limburg, Marburg und Riederlahnstein. Die Entwicklung innerhalb der einzelnen Berufsgruppen läßt sich nicht übrrfthcn, da eine Aufgliederung der Bestandszahlcn der Arbeitsuchenden nach den einzelnen Derufsgruppen für den Stichtag vom 15. Rovember nicht erstellt worden ist.
Da die Arbeitsämter mit der Durchführung der Almstellungsarbeiten vom allen zum neuen De- rufsverzeichnis beschäftigt sind, entfällt zu ihrer Entlastung während der nächsten drei Monate die Auszählung nach Derufsgruppen zu Monatsmitte.
Das neue Verufsyxrzeichnis für die Arbeils- marffffatiflif wird mit dem Stichtag vom
1. Januar 1933 zur Einführung gelangen.
Die Aufgliederung der Bestandszahlen der Arbeitsuchenden nach der Systematik des neuen Berufs-
o o o o 0
. 7 . 0
. 0 . 0 . 6
. 0
12
577 mehr zu als die der verfügbaren Arbeitsuchenden.
Reichsschuldbuchforderungen je 0,25 v. H. höher bei relativ lebhaften Almsätzen. Ferner hielt die Rachfrage nach Kommunalobligallonen, die bis zu 1 v. H. gewannen, an, und auch Goldpfandbriefe waren etwa 0,25 bis 0,5 v. H. höher. Reu- besitzanleihe 6,70, Schuhgebietsanleihe 5,90. Allbesitzanleihe 57,5, Reichsbank 128,5, Buderus 41,75. Harpener 78,5, Mannesmann 55,75, Rheinstahl 68,5, Phönix 28,5, AEG. 33,25, Bekula 108,5. Demberg 63. Conti Gummi 110,5, Licht & Kraft 96,75, JG.° Farben 97 bis 96,5, Gesfürel 73,25, Lahmeyer 113, Schuckert 73,75, Schö.ferhof-Dinding 142,5, Reichsbahn-Vorzugsaktien 90,60, Ha- Pag 17.
Die ländlichen Sportvereine im Gau Gießen- Wetzlar beteiligen sich auch in diesem Jahre neben öen Mannschaften der Veline der Städte Gießen und Wetzlar lebhaft am Verbandsspielbetrieb. Eifrig ist man allenhalben bemüht, die Position zu verbessern und mancher erbitterte Kampf wird auch auf jenen Spielfeldern ausgetragen, die nicht von Tausenden umlagert fein können. Um einen Ueber-- biirf über den Stand der Spiele in den Gauklaffen zu vermitteln, seien nachstehend die Tabellen dergegeben, die rasche Information gestatten.
Fußball-Länderkampf Oesterreich-England.
Für dieses wichtige Länderspiel, das am 7. Dezember in London stattfinden wird, werden auf beiden Seiten große Vorbereitungen gemacht. So führten die Oesterreicher am Mittwochabend ein Probespiel der möglichen Mannschaft gegen den Drigittenauer AC. durch. Dieses Probespiel. das 2:1 für die Auswahlmannschaft ausging, hatte aber nicht den gewünschten Erfolg, da sich die Englandfahrer zu offensichtlich schonten. Es wurde daher auch durch die 4000 Zuschauer in nicht mißzuverstehender Weise Stellung gegen die Rationalmannschaft genommen. Der Wiener Der- bandskapitän will daher das nächste Probespiel unter Ausschluß der Oeffentlichkeit durchführen. Die Auswahlmannschaft spielte in folgender Aufstellung, die auch die wahrscheinliche für London ist: Hi den (WAE.); Rainer (Vienna), Sesta (W2lC.); Mock (Austriä), Smistik (Rapid), Rausch (Austria); Zischeck (Wacker), Gschweidl (Vienna), Sindelar (Austria), Schall (Admira), und Vogel (Admira).
Walter Aeusels boxt in Frankfurt.
Don Waller Reusel, dem westdeutschen Schwergewichtsboxer, sagt man seit seinem großen Sieg über den Schwergewichtsmeister des britischen Empire, Larry Gains, daß er „in den Spuren Schme- lings" wandele. Sein Aufstieg hat denn auch etwas frappierendes an sich, er hat sich fast noch "rapider und ungetrübter vollzogen als der Echmelings. 1929 trat der Dochumer erstmalig als deutscher Schwergewichtsmeister der Amateure in den Vordergrund. Er war damals 19 Jahre alt. 2lls er dann wenig später Berufsboxer wurde, setzte eine selten gesehene Siegesserie ein. Reusel hat in den zwei Jahren über 30 Kämpfe ausgetragen, von denen er nicht einen einzigen verlor. Allein 17 Kämpfe gewann fcer Westdeutsche durch k. o. Seine schwersten Kämpfe führten ihn in London gegen den Engländer Willie Alntoin und in Paris gegen den DHu» latten Larry Gains. Beide Kämpfe getoann der Deutsche nach Punkten. Seit diesem Pariser Kampf gegen Larry Gains reißen sich die Groh-Ringe um ihn.
'S'a Reusel bislang nur von der Frankfurter Festhalle für einen Kampf verpflichtet werden
Frankfurter Abendbörse freundlich und leicht gebessert.
Frankfurt a.M, 23.Rov. An der Abend- börse beschränkte sich die Umsatztätigkeit in der Hauptsache auf den Rentenmarkt, während am Aktienmarkt mangels jeglicher Anregung das Geschäft sehr gering war. Die Stimmung war aber freundlich und zum Teil konnten sich neue Besserungen um Bruchteile eines Prozentes durchsetzen, besonders am Montanmarkt. IG.-Farben eröffneten mit 97 v. H. unverändert, bröckelten aber im Verlaufe auf 96,5 v. H. ab, während im übrigen die Kurse gut behauptet blieben.
Am Rentenmarkt lagen Reichsaltbesitz und
<% Gefierteid)l|d>e ©olBtetue .
4,20% Oefierreichische SÜBenenir 4% Ungarische Goldtente ....
4% Ungarische Staatsrevtr v. 1910 *¥i% beSfll. von 1918.....
6% abgeft. Goldmexikaner von 99 4% Türkische floUanlcihc von 1911 4% Türkische Bagdadbaho-Anleihe
Serie I . .
<% öeSfll. Serie ll . . ...
5% Sumin, veretnh. Rente v. 1903 <H%WumäBJ>eretalj.8lenlcb.l913 4% «nmäntjche verechch. Rente 8Ä% i Anatolier ...
Verzeichnisses wird erstmalig für den Stichtag von Ende Januar 1933 erfolgen.
Die Entlassungen haben auch während dieser Berichtszeit in den Außenberufen, also in der Landwirtschaft und Gärtnerei, der Industrie der Steine und Erden und im Baugewerbe, weiterhin st ä r k e r a n g e h a l t e n als in den übrigen Berufen, doch sind weitere Entlassungen besonders auch noch im Gastwirtsgewerbe und im Holzgewerbe erfolgt. Infolge der zum Teil beendigten Zuckerkampagne hat auch die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden im Nahrungs- und G e n u ß m i 11 e l g e w e r b e zugenommen. Der Beschäftigungsgrad in der ch e- mischen sowie in der Lederindustrie war dagegen weiterhin verhältnismäßig günstig, was auch in der chemischen Industrie durch Belebung der Wachswarenindustrie, größtenteils jedoch nur saison- mäßig bedingt ist.
3u der Arbeitslosenversicherung wurden 30 724, in der Krisenfürsorge 57 183 hauptunlerslül- zungsempfänger gezählt.
Gegenüber den Bestandszahlen vom Ende Oktober hat sich danach die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeitslosenversicherung um 173 erhöht, in der Krisensürsorge ist sie um 1802 zurückgegangen, so daß sich in beiden Unterstützungsarten zusammen eine Abnahme um 1629 ergeben hat. Bei Notstandsarbeiten waren Ende Oktober d. I. insgesamt 6687 Personen beschäftigt; von diesen waren 512 Wohlfahrtserwerbslose. Die Zahl der aus Mitteln der Arbeitslosenversicherung unterstützten Kurzarbeiter ist zurückgegangen; sie betrug in der letzten Septemberwoche rund 9700, in der letzten Oktoberwoche nur noch 8100.
den, der nie in Frage stand. Beide Mannschaften traten in folgender Aufstellung an:
Universität: Lott; Niemann, Schott; Schorr- kopf. Loht, Becker; Wolf, Schmidt, Ploch, Acker, Schott.
«tadtmannschaft: Balser (VfB.); Birkenstock (1900), Fischer (1900); Schmidt (1846), Wagner (1846), Mohr (1846); Reitz (1846), Schmidt (MTV.), Krämer (MTV.), Betz (1900), Vetter (1846).
Es entwickelte sich ein überaus heftiger, manch mal auch harter Kampf, der von Anfang bis zum Ende mit unvermindertem Eifer geführt wurde. Die Mannschaft der Universität war bedeutend überlegen, sicherer in der Ballbehandlung, rascher im Angriff, entschlossener und weitaus .jielficfjerer im Torwurf. Hier tat sich besonders der Frankfurter Acker, wie auch der Halbrechte Schmidt mit Bombenwürfen hervor. Für die Universität ist das Ergebnis um so bedeutsamer, als die Mannschaft das erste Mal in dieser Aufstellung spielte. Es eröffnen sich günstige Perspektiven. Die Stadtmannschaft spielte weniger einheitlich. Man sand sich nicht gut, einige spielten egoistisch, in der Kombination waren sie ihrem Gegner nicht ebenbürtig, auch in der Ballbehandlung unterlegen. Mancher Ball wurde über und neben die Latten gejagt, manche günstige zwingende Chance nicht ausge- nützt. Zwar kämpfte die Mannschaft mit großem Eifer, die Verteidigung manchmal reichlich hart, die Erfolge der Studenten konnten aber nicht verhindert werden. In schönen Kombinationen brachen jene immer wieder durch und zur Halbzeit lautete das Ergebnis bereits 7:3 für die Universität. Balser im Tor patte keinen sehr guten Tag, einige Bälle waren aber auch unhaltbar, da die Studenten sehr placiert warfen. Gleich nach der Pause gingen sie wieder durch und beschlossen einen hervorragenden Angriff mit einem unhaltbaren Tor. Bald lautete das Ergebnis 9:3. Dann kam die Stadtmannschaft vorübergehend auf (da von der Universität ein Verteidiger verletzt für einige Zeit ausschied), sie verkürzte auf 9:4, die Universität erhöhte auf 10:4, die Kombinierten holten mit 10:5 auf, und während gegen das Ende des Kampfes die Studenten etwas nachließen, konnten beide Parteien noch je ein Tor erzielen. Das Ergebnis entspricht dem Spielverlauf. Der Schiedsrichter Geismar (1846) amtierte völlig korrekt.
Handball:
Universität — Stadtmannschast 11 6.
Mit wenig Glück trugen die Studenten am vergangenen Samstag ein Fußballspiel gegen die 1. Mannschaft der Spieloereinigung 1900 aus. Nunmehr trat auch die Handballmannschaft der Universität auf den Plan und spielte gegen die Stadtmannschaft, um hierbei einen sicheren Sieg zu lan-
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe Der zuletzt beschlossenen Divid.nde an. - Reichsbankdiskont 4 o. H.,
Schultheis Patzenhofer . . . Lllu ('ällgememe Kunstseide) Bemverg........
Zellstoff Waldhof.....
Benftoff ältfjaffenbarg . . , Dessauer Gas.......
Daimler Motoren.....
Deutsche Linoleum ..." Dienftein & Koppel .... Leonhard Tietz......
SveuSka.........
Thade..........
Amerikanische Roten.......
Belgische Noteu.........
Dänische Noten.........
lenMche Noten.........
französische Noten........
Holländische Noten........
Italienische Noten.......
Norwegische Noten........
Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Roten........
Schwedische Noten. ....... Schweizer Noten.........
kpanische Noten...... . . .
Ungarische Roten........
7 95,4 : io 141,25
0 29 1
o 39,65 i öl 33 !
, , und Villingen ______ _________
würdige Vertreter der Gauklasse I. Ulrichstein und Flensungen stiegen auf. (Brünberg war ursprünglich der Gauklasse I zugeteilt, mußte aber infolge technischer Schwierigkeiten in die Gauklasse II zu- rücktreten. Villingen büßte in diesem Jahre sehr an Spielstärke ein.
Philipp Hotzmann......0
Zementwerk Heidelberg.... 4
Zementwerk Karlstadt.....0
Waytz & «Drehtag......0
Verein
Spiele
Gew.
Verl.
Unentsch.
Pkte.
Lollar III
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5
1
2
11:5
Lollar II
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1
0
9:1
Bieber
6
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2
8:4
Steinbach II
5
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6:4
Krofdorf
6
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6:6
1900 Gießen IV
7
2
0
5
4:10
Dutenhofen II
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7
0:14
Lollar stellte zum ersten Male eine dritte
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Frankfurt a. 2Z1.
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Datum
22-11-
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6% Dfuriche Retchsanleche v. 192.
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87,5
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6*A% Bcunn-Anleihe von 1930 . Deutsche Aul.-Wldl.-Schuld mH
72,5
73
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AuSIol..Rechten.......
56,5
57,5
56,4
57,13
Desgl. ohne Auslol.-Rechto . . S°Lehem 856He1i- Bollsfiaat 1999
6,55
6,7
6,5
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(rudiatjlb. 102%)......
Oberheften Provinz-AnleHe mil
66,5
67,5
67
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AuÄof.-Rechten......
Deutsche Komm. SammelabL
55
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—
—
Anleihe Serie 1......
51,75
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6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Qolppfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehern. 7% Franks. Hnp.-Ban!
79,25
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Goldple 16 unkündbar bis 1936 614% ehern. 4yt% Franks.Hyp.- Bank Liau Pianvbrtese . . .
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6%% ehem. 4%% Rhetnifche Ht>v..Banl.Llau.^Soldp!c. . .
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22.11.
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Hamburg-Südam. Dampfschisf. o
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Darmstädter und Nationrübauk 0
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Frankfurt a.M.
Berlin
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—
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17,25
103
104,5
103
104
109
110,5
109,5
110
166
166
166
167,25
22-November
23-November
Amtliche fflelD
Notierung Srie>
Amtliche Geld
Notierung
Arte«
Heisings orS .
6,014
6,0/6
6,024
Wien. . . .
51,95
52,05
51,95
52,05
12,435
Prag . . .
Budapeg. .
12,465
12,485
12,465
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3,063 169,52
70,42 71,67
73,47 13,80 0,897
4.217 58,41 21,53
16.505 81,08 34,46 81,98
0,851 0,296 5,646
12.78
Holland . .
169,18
169,52
169,18
OSlo....
Kopenhagen.
70,08
71,43
70,22
71,57
70,28
71,53
Stockholm London. . . Buenos Wrel Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schwei» . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio be Ian.. Jugoslawien. Lissabon . .
73,18 13,74 0,898 4,209
58,29 21,55
16,475
80,92 34,40 81.82 0,839 0,294
5,634
12,76
73,32 13,78 0,902
4,217 58,41
21.59
16,515
81,08 34,46
81,98 0,841 0,296
5,646 12,78
73,33 13,76 0,893
4,209 58,29
21,55 16,465
80,92 34,40
81,82 0,849 0,294
5.634
12,76
Berlin, 23.November_______
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L WllschB- eben d- angrenjenben beugen befraget werben müsse.
Die starke, mit Aufw geführte Propaganda Dj leit' im 'Huslanbe, öie un Lchri len unb Suajern Stellen in den einzelne marsch der Wahrheit ur wenbigkeit einer Revi nicht mehr aushalten, t Parlamentarier unb 3o len, aus eigener A Zustände in ber Ufrar deshalb sogar eine Hei Loslösung ber l beim Völkerbund einge Angüsse ber polnischen lungnohme ber össentlil niens haben biefe Ans« stärkt, wie insbesondere Lloyd George in Dr(o Südgabe des W Deutschland als b Wbensberuhigung be betonte, bah die Frage nicht mehr aus ber Di Sicherheit in Europa diese Worte in ganz G sehen erregt, als Llvyl Zeichnern oes Frieden
Die Enttäuschung, polnische Staat durch gegen die Bedüchch'e eigenen naturgegebene) gunften einer rein militi tonrue nidft belfer M
die natürliche hyn Weichsel, um beret nn Polen abgetreten m flnben lieft unb.ich Men Polens im Fy Mitteln durch den Ä Hafens Gdingen a len die Hillel, welche von Gdingen unb feim mit Ober^ei'ien aufqe beute auf insgesamt 6! Zum Ausbau der auf bch Weise zur Ber uerkehrs beigetragen, t Wartungen der ediöpfi ^ages erfüllt urZ ®en aufgaben der jels teilzunehmen. Seit!
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