Wirtschaft
I
Ohne Gewähr
Nachdruck verboten
die
Ein
165782 166778
347493 361763
Folgenschwerer Auiounfall einer Fußballmannschaft.
181589 189478
241798 255577
302204 321505
223311
280395
85650
137461
218058
271587
325537
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201230
267227
323553
133992
339295 379313
251440 257004 346573
202377 351273 387524
35896 67247 77887 95461
Feuersbrunst durch Kinderspiel.
Lauterbach, 23.Okt. (WSN.) In dem Nach- barorte Maar brannten auf dem Grundstück des Arbeiters Johannes Lang IV. die Scheune mit dem gesamten Heu- und Strohvorrat und ein Teil des Dachstuhls vom Wohnhaus nieder. Die ausgedroschene Körnerernte konnte nur zum Teil gerettet werden, ebenso war es möglich, das Vieh in Sicherheit zu bringen. Wie sich bei der Untersuchung der Brandursache herausstellte, ist das Feuer dadurch entstanden, daß der 5 Jahre alte Sohn Langs in einem Schuppen neben der nieder» gebrannten Scheune mit Streichhölzern gespielt hat, wobei der Brand entstanden ist.
2 Ototnne zu 10000 M.
4 Gewinne zu 5000 M.
8 Gewinne zu 3000 M 380928
6 Gewinn, zu 2000 M.
22 Gewinne zu 1000 M.
238184
291494
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
3.2TL, Gießen. Die Krisensteuer 1931 ist verdoppelt worden. Vorerst ist keine Aenderung eingetreten.
Gewinnauszug
1. Klaffe 40. Preußisch-Süddeutsche (266. Preuß.) Staats-Lotterie
100425 113999 131963 134012
Deckung der dringendsten Verpflichtungen au& gereicht hätten und möglichst Vorsorge für Zukunft getroffen werden müsse.
m o l s h a i n mit voller Geschwindigkeit in den Vorgarten eines Hauses. Der Ehauffeur Jakob La u n aus Kelsterbach war auf der Stelle tot. Weiterhin wurden sechs Schwerverletzte und mehrere Leichtverletzte in das Krankenhaus Königstein eingeliefert. Wie das Krankenhaus mitteilt, schweben drei der Schwerverletzten in Lebensgefahr. Es handelt sich durchweg um Spieler der der Kreisliga des Westmainkreises angehörenden „Germania"-Ökristel.
Zuchthaus
für politische Ausschreitung.
WSR. Fulda, 22. Oft Das hiesige Schöffengericht beschäftigte sich gestern mit den Vorfällen in G i e s e l am 6.3uli d. 3., wo es anläßlich einer Wahlversammlung der R S D A P. zu einer SaalschlachtmitKomm uni st en gekommen war. Die Kommunisten wollten die Versammlung sprengen, und die einschreitenden Landjägereibeamten wurden von den Kommunisten umringt, wobei einer der Beamten einen Schlag mit dem Stuhlbein erhielt. Der Kommunist R e m - mert erhielt einschließlich einer noch zu verbüßenden Gefängnisstrafe von vier Monaten eine Gesamtzuch thaus strafe von einem 3ahr und einem Monat. Ein weiterer Kommunist erhielt ein 3ahr Gefängnis.
K ö n i g st e i n (Taunus), 23. Okt. (WSN.) mit zirka 20 Fußballspielern besetzter L a st- kraftwagen aus Okriftel rannte in M a m -
Keine Bürgersteuer.
k. Hungen, 23. Oft Wie bisher die D ü r - gersteuer in unserer Stadt überhaupt noch nicht erhoben wurde, so lehnte auch der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung auch die behördlicherseits vorgeschlagene 500prozen- tige Erhebung der Bürger st euer für das Rechnungsjahr 1933 a b. .
113765 141129 230686 342050 354463 373905 384516
32 Gewinne ju 800 M. 7440 11840 23465 53357 72829 78153 126478 137433 161586 267907 278551 322182 331760 350062 374078 374217
62 Gewinne ,u 500 M. 39288 51282 51513 62777
1. Ziehungslag 21. Oktober 1932
3n der heutigen Vormittagszlehung wurden Gewinne über 300 M. gezogen
2 Gewinn« zu 50000 M. 392208
Gaalsportfeff und Stiftungsfest des Radklubs Germania.
2m Cafä Leib hatten sich am Samstagabend zahlreiche Freunde des Radsports, die Mitglieder des veranstaltenden Vereins und viele Gäste eingefunden, um Zeuge spannender sportlicher Wettkampfe und interessanter Darbietungen im Rei- £eTVx1un‘>. Kunstfahren zu werden. Der Abend brachte ein sehr lebendiges Programm. Musik t K r e n g e l eröffnete die Veranstal-
jugendlichen ^s Radklubs „Germania" fudann in schmucker Sporttracht einen De- grußungsreigen, der ausgezeichnet klappte, und for^altige Tlebungsarbeit verriet. Das Publikum dankte mit stärkstem Beifall. Rachdem das Banner des nunmehr 33 Jahre alten Vereins eingebracht worden war, hielt der erste Vorsitzende, Herr
J^n,e E"rze Begrüßungsansprache. Im weiteren Verlaus des Abends folgte man mit gespannter Aufmerksamkeit dem Zweier-Kun st - der Herren E.Haas und R.Rohl. Auf dem verhältnismäßig kleinen Raum zeigten x beiden Wahrer auf ihren Fahrrädern, bzw. auf einem Fahrrad geradezu artistische Leistun- gen die so ohne weiteres nicht zu übertreffen sein durften. Eine Fülle der schwierigsten Figuren charakterisierten diese Darbietung. Rach einer kurzen Pause folgte sodann das Zweier-Ra d- ircJ'£lcI i>er 2.Jugendmannschaft des Rad- ^rmania" gegen die 2. aktive Mannschaft. Aktiven erwiesen sich hier als die reifere Mannschaft Die Jugendlichen wurden immer ziemuch stark in die Verteidigung gedrängt Gleichwohl sie auch ihrerseits oftmals energisch zum Angriff übergingen, konnten sie sich doch nicht voll behaupten und hatten bereits zur Halb- zeit mit 6:2 Toren verloren. Die Jugendlichen gaben sich aber noch nicht geschlagen, mußten aber, nachdem sie nach der Pause etwas aufrücken konnten, zum Schluß doch mit dem Ergebnis
bis 200 Pfund 38 bis 45, fleischige von etwa 120 bis 160 Pfund 35 bis 40 Mark. — Marktverkauf: Rinder ruhig, Ueberstand, Kälber und Schafe mittelmäßig geräumt, Schweine sehr schleppend, Ueberstand.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 24. Okt. (WTB. Drahtmeldung.) An der Getreidebörse kam keine Unternehmungslust auf. Das Angebot in Weizen ist reichlich, die Nachfrage hielt sich dagegen in engen Grenzen. Roggen lag nach wie vor sehr ruhig. Hafer und Gerste waren ziemlich unverändert. Auch das Mehlgeschäft war sehr still, besonders in Roggenmehl. Der Konventionspreis für süddeutsches Weizenmehl ist erckeut um 0,10 Mark ermäßigt worden. In Futtermitteln sind die Umsätze ebenfalls klein. Die Forderungen für Soyabohnen lagen niedriger, nachdem die Landwirtschaft auf eigene Bestände von Hafer und Roggen zurückgreift. Gegen 14 Uhr nannte man etwa folgende Preise: Weizen 207,50 bis 209 Mark, Roggen 162, Weizenmehl (süddeutsches Spezial 0) 30,50 bis 31,50, Roggenmehl 23 Mark.
Berlin gefchästsloer und schwächer.
Berlin, 24.Okt. (WTB. Funkspruch.) Zu Beginn der neuen Woche lag die Börse wieder g e - s ch ä f t s l o s, zumal auch das Ausland lustlose Tendenz meldete. Die zuversichtlicheren Artikel in einem Teile der Sonntagspresse wurden durch schwächere Meldungen von den Warenmärkten, durch die Ermäßigung der Kupferpreise und durch einen Bericht des Ostelbischen Braunkohlensyndikats über sinkenden Braunkohlenabsatz in ihrer Wirkung aufgehoben.
Für die Schweizer Börsen ist man heute im Hinblick auf die Schwierigkeiten bei der Schweizerischen Diskontbank schwach gestimmt, was sich in Berlin am Markte der Chadeaktien stärker auswirkte. Dieses Papier erschien mit Minus-Minus-Zeichen und wurde etwa 5 bis 7 Mark schwächer taxiert Die Notiz wurde bis zum Kassakurs ausgesetzt. Im allgemeinen bröckelten die Kurse aber nur um Bruchteile eines Prozents ab. Klöckner, Schlesisch- Gas, Wasser Gelsenkirchen und Gesfürel verloren bis zu 1,5 v. H., Bubiag sogar 2,5 o. H. Für Maschinenwerte bestand dagegen teilweise etwas Interesse; Schubert & Salzer gewannen 3 v. H., Deutsche Erdöl besserten sich um 1,13 o. H. Sonst gingen auch die gelegentlich festzustellenden Gewinne nicht über Bruchteile eines Prozents hinaus. Im Verlaufe bröckelten die Kurse bei anhaltender Geschafts- stille weiter leicht ab. Schultheis und Allgemeine Lokal und Kraft lagen je etwa 1 o. H. niedriger. Bei ersteren erörterte man die Dividendenhöhe. Etwas lebhafteres Geschäft herrschte am Rentenmarkt. Deutsche Anleihen waren wenig verändert. Altbesitz waren gefragt. Reichsschuldbuchforderungen und Reichsbahnoorzugsaktien setzten ihre Aufwärtsbewegung fort und zogen bis zu 0,5 o. H. an. Von variablen Jndustrieobligationen lagen Hosch 1,5 o. H. höher. Pfandbriefe hörte man eher etwas leichter Von Ausländern lagen Bosnier etwas schwächer, Rumänen und Mazedonier freundlicher. Bei den übrigen Werten dieses Marktgebietes stagnierte das Geschäft. Gegen 13 Uhr kam bei Allgemeine Lokalbahn wieder erheblich Ware heraus. Bei einem Angebot von etwa 30 bis 40 Mille ging der Kurs 2,5 bis 3 v. H. unter den Anfang zuruck.
Am Geldmarkt blieben die Sätze unverändert, Tagesgeld war eher weiter gesucht. Infolge der Vorbereitungen zum Ultimo blieben Prlvatdiskon- ten angeboten.
Frankfurt uneinheitlich.
F r a n k f u r t a. M., 24. Okt. (WTB. Drahtmeldung.) Die Börse stand am Wochenbeglnn stark unter dem Eindruck der innerpolitischen Unsicherheit, die durch die bevorstehende Reichstagswahl hervorgerufen ist. Der stetige Verlauf der Neuyorker
Sch muck-Ausstellung H. Küchel. Der Gießener Kunstgewerbler H. Küchel veranstaltete auch in diesem Jahre wieder im Hotel „Prinz Carl" eine Ausstellung seiner Arbeiten. Man sah wieder eine Reiße ausgezeich-neter Werke, mit denen der Künstler vor nicht allzu langer Zelt auf der Ausstellung „Handwerk und Kunst" in Berlin großen Erfolg verzeichnen konnte. Vor allem interessierte der sehr verschiedenartig gestaltete Kleidschmuck, die Radeln, Droschen, die Knöpfe in apartesten Formen und
1 geschmackvoller Materialverarbeitung. In der Hauptsache verwandte der Künstler das gefügige Silber, das oftmals gehämmert, graviert, in Relief und getrieben verarbeitet wurde und sich in Verbindung mit der ornamentalen und dekorativen Gestaltung zu schönen Schmuckstücken verwenden ließ. Reben dem Kleidschmuck der verschiedensten Art fielen schöne Ringe, Ketten, Armbänder auf, die sich durch ihre sorgfältige handwerkliche Bearbeitung und die klare, künstlerische Gestaltung auszeichneten. Auch mancher Gegenstand täglichen Gebrauchs war zu sehen und war deshalb beachtenswert, weil der Künstler gerade auf diesem Gebiet neue Wege geht. Reben den ausgeführten Stücken hatte Herr Küchel auch eine Reihe von Entwürfen ausgestellt, die persönliches Schaffen dokumentieren. Besonders beachtenswert erschien hierbei die Entwursserie für Schmuck nach astrologischen Motiven, in der der Künstler die Tierkreis» und Sternzeichen zu dekorativen Wirkungen steigerte. Die Ausstellung, für die auch diesmal wieder ein feiner Rahmen geschaffen war, fand mit Recht viel Beachtung.
** „U in d e n P iz P a l ü." Selten noch sah man die mannigfache Schönheit der Hochgebirgswelt so umfassend und gründlich im Bilid gezeigt, wie in dem Kulturfilm, der gestern vormittag im Lichtspielhaus Bahnhofstraße zur Aufführung gelangte. Der Regisseur Richard Brewing, der für dieses hervorragende Filmwerk verantwortlich zeichnet, brachte die Schweizer Alpen, insbesondere die Alpen im Kanton Graubünden, in bester Form nahe. Man sah Dörfer im tiefen Tale, himmelanstürmende Berge, silbrigschimmernde Kämme, Grade, Berggipfel, rauschende, sprühende Gebirgsbäche, klare, abgrundtief erscheinende Bergseen, tiefdunkle Tannenwälder an den Hängen der unteren Regionen, Almen mit frietüid) weidendem Vieh, idyllische Dorfgassen und riesige Elektrizitätswerke, die das Land mit Kraft versorgen, herrliche Burgen, große Hotels an den bevorzugten Wintersportplätzen und kühn geführte Bergbahnen, die sich sehr glücklich der Landschaft einfügen und oft auf kurze Distanz große Höhen- unterfchiede überwinden. In dem Film klangen Namen auf, die Begriffe bedeuten: Piz Palü, Piz Bernina, Piz Julier, Engadin, Puschlavtal, St. Moritz, Daoos, Ponttefina, Samaden usw.
600 Prozent Bürgersteuer in Frankfurt.
WSR. Frankfurt a. M., 23. Okt. Wie die Pressestelle des Magistrats mitteilt, hat der Regierungspräsident in Wiesbaden als kommunale Aufsichtsbehörde die Bürger st euer 19 3 3 für Frankfurt a. M. auf 600 Prozent festgesetzt. Die Anordnung, die in Frankfurt a. W. starken Widerspruch findet, wird damit begründet, daß bereits in den letzten Monaten die Einnahmen der Stadt bei weitem nicht zur
von 9:5 Toren für die Aktiven vorlieb nehmen. Der Kampf wurde sehr flott geführt.
Im weiteren Verlauf des Abends zeigten die Akttven einem Schulreigen, der in nun schon beinahe historisch gewordenen, traditionellen Kostümen gefahren wurde. Der Reigen wurde sehr exakt wiedergegeben und fand berechttgten lebhaften Beifall. Herr E. Haas wartete dann noch mit dem Einer-Kunstfahren auf und zeigte dabei eine Reihe der kompliziertesten Figuren, die außerordentliche Anforderungen an Geschicklichkeit und Kraft des Fahrers stellten. Das Hauptinteresse des Abends galt dem „Lokal- devbh" in Zweier-Radball. Cs standen sich die Mannschaften des Radklubs „Germania" (A. Baum und W. S t o m m e l) und des Gießener Radsahrvereins von 1885 (E. Hauck und K. Wiehner) gegenüber. Der Kampf wurde in schärfstem Tempo unter Aufbietung aller Geschicklichkeit (auf die es beim Radballspiel ja besonders ankommt) geführt. Der Germanen lagen stets leicht im Vorteil. Die 85er leisteten aber einen energischen Widerstand. Zur Halbzeit stand das Spiel 4:5 für die Germanen. Hartnäckig wurde nach der Pause der Kampf fortgesetzt. 4:6, 5:6, 5:7, 6:7 lautete in Etappen das Ergebnis für die Germanen. Aber bald daraus glichen die Gäste aus. Die Germanen gingen aber wieder in Führung und kurz vor dem Schlußpfiff fiel das Ausgleichstor. 8:8! Das Spiel muhte verlängert werden. Die Germanen gingen nun sehr aus sich heraus. Die 85er spielten sichtlich etwas nervös. Die Germanen erhöhten auf 8:9, 8:10, 8:11, ja auf 8:12 und stellten sich damit den verdienten Sieg sicher. Der Kampf wurde sehr fair geführt. Das Publikum dankte mit lebhaftem Beifall. 2m Anschluß an das Spiel überreichte der Ehrenvorsitzende Herr Rüdiger der siegreichen Mannschaft den vom Gießener Brauhaus gestifteten Wanderpreis. Tanz beschloß den Abend.
Samstagbörse blieb ohne jeden Einfluß. Die Kundschaft hiell sich demgegenüber ebenso wie die Spekulation weitgehend vom Geschäft zurück, zumal anregende Momente aus der Wirtschaft fehlten. Die Kursgestaltung war im allgemeinen uneinheitlich.
Am Montanmarkt waren Mannesmann und Laurahütte 0,5 v. H. niedriger, während Stahlvereinsaktien gut behauptet lagen. Von Spezial- werten eröffneten IG. und AEG. je 0,25 v. H. höher, um später auf die Geschäftsstille hin je etwa 0,75 v. H. nachzugeben. Am Elektromarkte waren Bekula mit plus 0,40 v. H. gut behauptet, dagegen büßten Chadeaktien auf Befürchtungen von Transferschwierigkeiten etwa 6,50 Mark ein. In Verkehrswerten zeigte sich keine Veränderung. Conti- linoleum lagen 0,5 v. H. niedriger, während Jung- Hans.behauptet blieben.
Der Anleihemarkt wies im ganzen freundliche Fassung auf. Altbesitz notierte 0,75 v. H. höher, während Neubesitz und Reichsschuldbuchforderungen gut gehalten lagen. Von Jndustrieobligationen lagen Stahlvereinsbonds 0,75 v. H. erhöht. Reichsbahnvorzugsaktien waren gleichfalls 0,65 v. H. fester. Von Auslandrenten konnten sich Anatolier und lln- aarische Goldanleihen bis zu 0,5 v. H. verbessern. Am Pfandbriefmarkt waren Goldpfandbriefe eine Kleinigkeit schwächer, Kommunalobligationen tendierten um ein wenig nach unten.
Im Verlaufe setzte sich die Stagnation fort. Am Aktienmarkt zeigten sich keine Veränderungen, und auch am Rentenmarlt war nur eine geringe Abschwächung der Reichsschuldbuchforderungen als neues Merkmal feftzustellen. Tagesgeld war zu 3,5 v. H. unverändert.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 24. Okt. Auftrieb 1371 Rinder (367 Ochsen, 118 Bullen, 510 Kühe, 346 Färsen), 471 Kälber, 78 Schafe, 4804 Schweine. Es wurden notiert: Rinder: Ochsen: vollfleischige, ausge- mäftete, höchsten Schlachtwerts, jüngere 29 bis 32 Mark, ältere 25 bis 28, sonstige vollfleischige, jüngere 22 bis 24; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 27 bis 29, sonstige vollfleischige ober ausgemäftete 23 bis 26, Kühe: jüngere, voll- fleischige, höchsten Schlachtwerts 24 bis 26, sonstige vollfleischige ober ausgemäftete 20 bis 23, fleischige 17 bis 19, gering genährte 14 bis 16; Färsen (Kalbinnen, Jungrinber): vollfleischige, ausgemäftete höchsten Schlachtwerts 30 bis 32, vollfleischige 26 bis 29 fleischige 23 bis 25; Kälber: beste Mast- unb Saugkälber 42 bis 45, mittlere Mast- und Saugkälber 38 bis 41, geringe Kälber 32 bis 37; Schweine: vollfleischige von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 43 bis 47, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 41 bis 46, von etwa 160
3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 300 M. gezogen
2 Gewillll« 8U 10000 M. 389113
4 Gewinn« su 5000 M. 217127 318377
6 Gewinne,u 2000 M. 115914 237085 341420
36 Gewinne au 1000 M. 7923 20902 50548 63994 91617 160945 250017 264978 278892 283109 283989 286825 307740 345202 346236 392798 394452 398463
48 Gewinne ,u 800 M. 6159 19245 27340 31955 46185 51489 98646 105346 105774 123330 138048 167617 187956 196306 243156 264876 277045 287999 320304 332845 345436 387986 389491 895854
44 Gewinn« su 500 M. 15173 18749 19526 64239 65443 56800 60735 96984 107463 154817 157740 162480 200883 211888 228914 253027 266567 279483 292320 320666 347651 391495
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uh:. Samstag nachmittag geschlossen
Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen
Anzeigen aufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle zu richten.
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich
hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer
aus die Lose gleicher Nummer in den beiden
Abteilungen I und II
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