Ausgabe 
24.9.1932 Frühausgabe
 
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Aus der Provinzialhauptstadt

Punkt sieben Uhr wie üblich steigt es.

Buntes Allerlei

Helft Hindenburg helfen!

Annahmestellen der Hindenburg-Spende

Oer Gipfel der Unverschämtheit.

Als einer der unverschämtesten Einbrüche, die selbst in Amerika je verübt wurden, stellt sich die Tat von acht Banditen heraus, die eine Dank in Chikago überfielen- Mehr als 14 Stunden lang arbeiteten sie ruhig und systematisch mit Sauer­stoffgebläsen an der Oeffnung der mächtigen Geld- schränke, aus denen sie 350 Einlagen in bar im Werte von vier Millionen Mark und eine Menge

der Oberbürgermeister betont, daß sich örtlich die grauenhafte Situation Offenbachs nicht mei­stern lasse, zumal Offenbach mit 125 Arbeits- losen auf 1 000 Einwohner in dieser Beziehung an der Spitze aller Städte im Reich steht. Auch die Sozialdemokraten, die seit 13 Jahren stets für den Etat gestimmt hatten, lehnten ihn diesmal ab, weil sie ange­sichts der mangelnden Hilfe des Reiches die vor­geschlagenen Steuern nicht vertreten zu können glaubten. Der Boranschlag schließt mit einem ungedeckten Fehlbetrag von 8,1 Mil­lionen Mark. Auf Grund der Rotverordnun- gtn wird der Oberbürgermeister den Etat jetzt von sich aus in Kraft setzen.

Gießen, den 24.September 1932.

Lebendiges Photo."

Die neue Ausstellung de» Oberhessischen Kunstoereins.

Am Sonntag um 11 Uhr beginnt der Äunft- verein sein Winterprogramm mit der Ausstellung Lebendige- Photo" Arbeiten von Dr. W. Dietz l Frankfurt a. M.) mehrere hundert Licht- bilder (zum Teil Großformat), geschaffen von einem einzigen Photographen. Dr. Dietz hat hier den seltenen Versuch gemacht, über d,e Grenzen photographischer Möglichkeiten hinauszugehen. Der Bildner vertritt selbst den Standpunkt: Photographie ist Handwerk, nicht Kunst! Der moderne Photograph ist ein Kind seiner Zeit. Seine Aufgabe ist die Abbildung des Gegenstandes in möglichst sachgerechter Weise mit rein photogra­phisch-technischen Mitteln und ohne den Ehrgeiz, in irgendeiner Weise mit der Malerei zu kon- kurrieren." Die Arbeiten umsassen Aufnahmen auS allen Gebieten deS Lobens in reicher Man- nigfaltigteU und größter Unmittelbarkeit, so daß sich die Natur uns stückweise offenbart. Man lernt

stand des Theaters sichern und allen Bevölkerungs- kreisen soll der Besuch des Theaters möglich sein. Trotz der schlechten Zeiten sind daher die diesjährigen Abonnements, und Kassenpreise bis zur Grenze des Tragbaren herabgesetzt worden: gegenüber der Spielzeit 1930'31 beträgt dieser Abbau etwa 50 P/ozent. Durch die seitens der Intendanz weiter vorgenommenen Preisabbauoperationen find die Eintrittspreise der diesjährigen Jubiläumsspielzeit den Eintrittspreisen vor 25 Jahren bei der Eroff-

tragen eine Besprechung der Ländervertrcter lrt| Reichsgesundhcitsamt, in der die Schassung von Landeszentralstellen für die Derteilung des Re» konvaleszenten-Serums an die einzelnen Acrzte führte. Bor allem wurden die Höchster Farb­werke mit der Sammlung und Herstellung dieses sehr teuren Serum- beauftragt. So wurde also gewissermaßen erstmals eins der bedeutend­sten deutschen Jndustriewerke unmittelbar in den BoiksgesundheitSdienst einge­schaltet. Das Serum ist deswegen so teuer, weil eS nur aus dem Blute der an epidemischer Läh­mung erkrankten Kinder gewonnen werden kann und »peil sich leider sehr wenig Eltern dazu ver­stehen, ihren Kindern Blut entnehmen zu lassen. Die Bereitstellung des RekonvaleSzenten-SerumS war um so erforderlicher, als es fönst kaum Mit­tel zur wirksamen Bekämpfung der Krankheit gibt.

t h e a t e r » schreibt uns:

Das Theater ist bk Stätte gemeinsamer Kunst- pflege aller Kreise der Bevölkerung. Nur das Theater kann wahre Erholung und Ausspannung bieten, kann über die Sorgen des Alltags erheben. Lesen Sie den neuen Spielplan.

Vergessen Sie das Theater nicht! Wer sich als Abonnent einzeichnet, spart Zeit und Geld. Aber nur die Teilnahme aller kann den Be-

Juwelen und Wertpapiere Herausnahmen- Vor­her hatten sie die Bewohner der beiden Wohnun­gen über der Dank festgenommen und unter die Bewachung zweier ihrer Mitglieder gestellt. Während siearbeiteten", lachten und scherzten sie mit ihren Gefangenen, spielten mit den Kin­dern und benahmen sich ganz so,wie wenn sie zu Hause wären". Sie beauftragten die gefan­genen Frauen, für sie etwas Gutes zu kochen, und einige von den Kerlen setzten sich dann ge­mütlich in einem der Speisezimmer zum lecker bereiteten Mahle nieder. Nachdem sie so in aller Gemütlichkeit ihr Ding gedreht hatten, verließen sie die Bank, ohne irgendwie behelligt zu werden. Die Polizei hat bisher trotz eifriger Nachfor­schungen noch nicht das Mindeste erreicht.

Oie türkischen Zwillinge.

Die wunderlichen Berwechslungen und Mißver­ständnisse, die durch die große Aehnlichkeit von Zwillingen hervorgerufen werden, sind seit den Tagen des alten PlautuS ein Lieblingsstoff der Komödie gewesen. Daß auch heut noch mit Zwil­lingen allerlei komische Dinge vorkommen, das zeigt die Geschichte der türkischen Zwillingsbrü­der Ali und Halil, die in einem Konstantinope­ler Blatt erzählt wird. Die beiden waren einan­der so ähnlich, daß es ganz unmöglich war, sie voneinander zu unterscheiden. Beide waren aus Motorbooten zwischen Mersina und Syria be­schäftigt. Aber als Ali Waren schmuggelte und deswegen verfolgt wurde, packte man statt [ei­ner Halil und steckte ihn ins Gefängnis. Am den unschuldigen Bruder zu retten, besuchte M den Gefangenen und blieb statt seiner in der Zelle zu­rück So war also Halil, während man ihn m dem Gefängnis glaubte, in Freiheit gesetzt. Er begab sich nach Istanbul, wo er seine Militarzeit abdiente. Er befand sich zur Ausbildung in der 1 Kaserne, als Ali, der unterdessen au- dem Ge-

Das Leben schreibt Geschichten

Kleine Sensation aus aller Welt.

fnägniS entlassen worden war, nach Smyrna ging und dort al- Halil ebenfalls bei den Soldaten eintrat. Da aber die auf Halil lautenden Pa­piere sich im Besitz seines Bruders befanden, fo konnte er sich nicht auSweisen. Man schöpfte Ver­dacht, und die Angelegenheit tarn schließlich vor das Kriegsgericht, das Ali wegen Angabe fal­scher Tatsachen wieder ins Gefängnis schickte. Eine allgemeine Amnestie gab ihm jedoch bald die Frei­heit wieder, und er traf mit seinem Bruder in Mersina zusammen. Hier ging sofort die alte Berwechslungsgefchichte wieder los. Beide ver­liebten sich in dasselbe Mädchen, das sich wie­derum in beide Jünglinge verliebte, da sie glaubte, daß es sich um ein und dieselbe Person handle. Sie entdeckte ihren Irrtum erst, als sie beide eines Tage« zusammen auf der Straße er­blickte und nun plötzlich zu ihrem Schrecken er­kennen muhte, daß sich ihr Geliebter verdoppelt {Kitte.

Oer erste wirkliche Schulausflug.

Wie sind die Menschen eigentlich daraus ge­kommen, ihre sonntäglichen Marschtouren und Fahrten in die Umgebung ihres Heimatortes einenAusflug" zu nennen? Der Mensch konnte doch bis vor einigen Jahrzehnten nicht fliegen. Selbst wenn er die schnellsten Pferde vor den Wagen spannte, hielt er, waS die Schnelligkeit der Fortbewegung betrifft, noch nicht einmal die Mitte zwischen der Schnecke und der Schwalbe. Erst nach der Erfindung des Flugzeuges erkannten wir die Hebertreibung, die sich unsere Urgroß­väter bei der Bildung dieses Wortes zuschulden kommen liehen. Zwanzig Schüler, Primaner und Obersekundaner eine« Berliner Gymnasiums, ha­ben jetzt aber den ersten wirklichen SchulauSflug unternommen- Die besten Schüler der Klassen wurden zu einem Freiflug eingeladen, den der Bater eines ehemaligen Schülers gestiftet hatte. Auf dem Flugplatz wurde daS Ereignis deS ersten wirklichen SchulauSflugs gefeiert. Der Ozean­flieger Hauptmann Köhl war erschienen und begrüßte die Jungens sehr herzlich und bei­nahe kollegial- Der Leiter deS Gymnasium- gab der Hoffnung Ausdruck, daß es bald allen Schulen möglich sein möge, neben den Ausflügen per Futz und Rad auch wirkliche SchulauSflüge zu ver- anft alten.

Bon der Hessischen Amtlichen Pressestelle wird mit- geteilt: Die im letzten Viertel des Jahres 1932 zu entrichtende Bürgersteuer 1932 wird von allen hessi­schen Gemeinden erhoben, die bereits die Bürger­steuer 1931 erhoben haben. Die Bürgersteuer 1932 der Lohn- und Gehaltsempfänger ist wiederum von den Arbeitgebern einzubehalten und an die Gemein­den abzusühren. Die Verpflichtung der Arbeitgeber

Sonderzüge

zum 1. Hessischen Grenadiertag.

Anläßlich des l.Heffischen Grenadiertages in Gießen verkehren nachstehend aufgeführte Son- Verzüge:

Am SamStag, 1. Oktober: Aus der Strecke GießenLollarLondorf, Gießen ab 23.25 Uhr, Lollar an 23.34, Daubringen 23.41, Mainzlar 23.44, Treis 23.53, Allendorf 23.59, Londorf cm 0.04 Uhr.

Am Sonntag, 2. Oktober, Auf der Strecke GießenFriedberg, Gießen ab 23.30 Uhr, Grohen-Linden 23.38, Lang-Göns 23.44, Kirch- Göns 23.50, Butzbach 23.56, Ostheim 0.02, Bad- Nauheim 0.10, Friedberg an 0.16 Uhr.

Der planmäßig verkehrende Personenzug Gie­ßenGrünberg, Gießen ab 23 Uhr, verkehrt am Samstag, 1. und Sonntag, 2.Oktober später und wird an beiden Tagen bis Alsfeld durchgeführt. Zug verkehrt Gießen ab 23.30 Uhr, Rödgen an 23.41, Großen-Duseck 23.45, Reis­kirchen 23.51, Saasen 23.57, Göbelnrod 0.02, Grün­berg 0,07, Mücke 0.16, Nieter-Ohmen 0.21, Burg­und Nieter-Gemünden 0.29, Ehrin^hausen 0.37, Zell-Romrod 0.52, Alsfeld an 1 Uhr.

Der planmäßig verkehrende PersonenAug Gie­ßenNidda, Dießen ab 22.53 Uhr, verkehrt am

Oie Mainzer Falschmünzeraffäre vor Gericht.

WSN. Mainz. 23. Sept. Dor der hiesigen Großen Strafkammer begann gestern der Pro­zeß gegen die 15 in der bekannten -Falsch- münzerasfäre angellagten Personen. Neun haben ich wegen Münzverbrechens, die übrigen wegen Verbreitung von Falschgeld zu verantworten. Die Falschmünzerei wurde aufgedeckt, als An­fang Juni am Arbeitsamt falsche Sin-. Zwei- und Fünfmarkstücke zur Hälfte des Olenn- wertes angeboten wurden. Der Polizei gelang es, vier Falschgeldwerkstätten auSzu- heben und alle in die Affäre verwickelten Per­sonen hinter Schloß und Riegel zu bringen. Die Beweisaufnahme konnte schon am ersten Derhandlungstag beendet werden, da sämtliche

Sin lieber Mitmensch ...

rt.^- Berlin.

In einem Hause, das von außen sehr stattlich aussieht, wohnt allerdings hinten heraus Frau K., eine ältere Dame, die furchtbar geizig ist. Sie lebt von einer ansehnlichen Rente und zum Vergnügen aller derer, die die Ehre haben, sie zu kennen.

Sie sieht sich nur Theaterstücke an, die sie schon kennt. Also: keine. Wenn sie Besuch emp­fängt, so tut sie bai in der Zeit, von kurz nach dem Kaffee bis kurz vor dem Abendbrot. Aber sie bleibt anderswo mit Seelenruhe von zwei Uhr mittags bis zehn Uhr nachts. Geschenke macht sie grundsätzlich nur von den Dingen, die ihr selbst feierlichst überreicht worden sind. So wandert eine Schachtel russisches Konfekt, die sie im Jahre 1925 von einer Freundin zum Ge­burtstag in die Hand gedrückt bekam, noch jetzt im ewigen Wechsel hin und her, ruht sich ein halbes Jahr bei dieser und dann bei jener Dame aus, wird steinhart und verschimmelt.

Samstag, 1. und Sonntag, 2 Oktober später und wird an beiden Tagen bis Büdingen durchgeführt. Zug verkehrt Gießen ab 23.23 Uhr, Schissenberg an 23.32, Garbenteich 23.37, Lich 23.46, LangSdorf 23.51, Hungen 23.57, TreiS- Horloff 0.03, Ober-Widdersheim 0.08, Borsdors 0.13, Nidda 0,17, Ranstadt 0.26, Stockheim 0.31, Bleichenbach 0.37, Büches-Düdelsheim 0.42, Bü­dingen an 0.46 Uhr.

Die Benutzung der Sonberiüge kann mit Fahr­karten deS öffentlichen Verkehrs (auch Sonntags­rückfahrkarten) erfolgen.

Oie Erhebung der Bürgersteuer 19Z2 in Hessen.

Im kleinen Badeort F. an der dänischen Küste vergnügten sich beim morgendlichen Q3aben einige junge Leute damit, daß sie bei der Berührung des Wassers fortgesetzt in ein wilde- Krieg«- geschrei ausbrachen. Die ganze Gegend hallte an allen Ecken von ihren Schlachtrufen wider. Vor allem konnten sie sich nicht genug daran tun. im knietiefen Wasser zu tauchen, um einige Sekunden später lachend, pustend, mit blaurotem Kopf wieder an der Oberfläche au erscheinen und zu rufen:Hilfe! Ich ertrinke!'

Sommergäste find meist mit gutem Grund träge Leute. Die Augenzeugen dieser Szene am Strand machten sich denn auch nach kurzer Zeit nicht mehr viel aus diesem Theater. Schweigend drehten ' sie ihren Rücken der Sonne zu, vergruben ihr

Gesicht im Sand, sahen und hörten nichts. - -

Und es begab sich, daß einer dieser jungen Leute kurz daraus einen kleinen Schwimmspazier- gang in die offene See wagte. Als er einige hundert Meter vom Ufer entfernt war, bekam er plötzlich einen Krampf. Er schrie verzweiselt um Hilfe. 'Die- fiel aber nach dem Spaß von vorhin überhaupt nicht mehr auf. Kein Mensch sah richtig hin, kein Mensch rührte eine Hand. Am nächsten Tage wurde die Leiche diese- jungen ManneS an den Strand gespült.

Fremdwörter sind Glückssache.

pw. Prag.

Da lebte im sonst so friedlichen Mähren ein Gutsbesitzer, dessen .idealer Lebenszweck" sich mit dem völlig deckte, waS schon imZigeuner- baron" als Norm für südöstliche Gutsbesitzer angegeben wird. Er kümmerte sich rührend um seine Pferde, war seinen Schweinen ein guter Vater und ein gestrenger Herr seiner Knechte und Mägde. Und da er nicht nur gestreng, son­dern auch ihr Herr war, hatte er gelegentlich einige Pflichten ihnen gegenüber zu erfüllen, die für einen Brotgeber unerläßlich sind.

So wollte er eines Tages einer Magd, die er entlassen hatte, noch ein Führungszeugnis mit auf den Weg geben. Zu diesem Zweck über­brachte ihm das Mädchen eines jener Fvrmu- lare, wie sie für solche Fälle gebräuchlich sind. Der Gutsbesitzer ging nun daran, diesen Bogen mit großem Emst und noch größerer Langsam­keit auszusüllen.

Plötzlich stolperte er sichtlich über ein Wort, das ihm bei dieser Reise auf dem Papier in die Quere gekommen war. Unten, am Ende des BogenS, stand groß und warnend:Dient nicht als Legitimation!" Der gute Mann erschrak über die Maßen. Legiti... was? Als was dient was nicht? Dann hellten sich seine Züge mit einem Ruck auf. Nun wußte er Bescheid.

Kommt gar nicht in Frage! Das habe ich nie nötig gehabt. Und mit fester Hand nahm er den Federhalter, der ihm im ersten Schreck ent­glitten war, machte nach dem Sah:Dient nicht als Legitimation" ein Komma und fugte höchst- eigenhändig hinzu: .... sondern alS Kuh- mag d."

Angeklagten geständig find. Die Verhandlung wurde auf Donnerstag kommender Woche ver­tagt. da die Vorstrafakten der Angeklagten ge­prüft werden sollen.

OieHöchsterFarbwerkesammelnGerum

WSN. Frankfurt a. OIL. 23 Sept. Die Ge­sund heil sbehörden haben schon seit langem den Kamps gegen die spinale Kinderlähmung geführt, und ihre ernsthaften Bemühungen kann man dar­aus ersehen, daß schon vor dem epidemischen Auf­treten der Krankheit, die in den Sommermonaten, vor allem im Spätsommer, am stärksten grassiert, umfassende vorbeugende Maßnahmen von den zu­ständigen Stellen eingeleitet worden sind. Diese Maßnahmen haben es dann auch ermöglicht, das Umsichgreifen der Krankheit in befriedigendem Maße einzuschränken. Dazu hat vor allem beige-

Nur der Geburtstag von Frau Kruke ist eine Ausnahme. Daempfängt" sie im Schwarzseide­nen. Verwandte, Bekannt, Freunde, alle wollen mal wieder ihren Spaß haben und gehen hin. Die alten Geschichten tauchen au- der Versenkung auf zum siebenundachtAigsten Male, immer noch rerrumeiunuv u. -w. -...... , mit der alten Frisur Ls Sibt trüben Kaffee und

ftÄrh IWnan? « r e H h a u d t TomoanSf Nehmer bann über Nidda nach Schotten, dusche ich mich?" Nein - sie geht in die Küche i WnmiS.nio hM 15 Hnf .Neots wird Kauolmann Dach dcr Besichtigung der alten Liebfrauenkirche hämmert mit irgendeines harten Gegenstand auf "merUfct mit dem sehr wertvollen Hochaltar und der Kreu- £m Tisch herum, daß die Wände knacken, kommt

her bilherl« AauDtmann beim Stabe zigungsgruppe, sowie dem Rathaus, einem alten, Hann atemlos in die Stube gestürzt und jammert: ?..r e r her bis-' gotischen Fachwerkbau. wird Mittagspause ge- I W Pückler will nicht raus! Fürst Pückler

ierloe MbH 45 ItemMnle halten. Sodann geht die Fahrt weiter über Ge- will nicht raus!"Wie schade!" murmeln die

hertge Adjutant, zur 4. (MG. ) Kompanie. dem. Hirzenhain und Ltßberg nach (Küste. Sie wissen Bescheid, Keiner bietet seine

Treue dem E)taöttheater ... Ortenberg, too man besonders der Kirche. Hilfe an. Fürst Pückler kann nicht rausgehen (wo e.nt,nh_nl hp hi.fi aen Stabt, dem Schlosse und der alten Stadtbefestigung In- überhaupt?), weil er gar nicht da ist. Eis Die Intendanz des hieligen totaor | entgegenbringt. Nach einem kurzen Vesper ^<-1 Geld wirft Frau K. nicht aus dem Fenster wird die Rückfahrt nach Frankfurt angetreten. fgr fremde Leute. Sie tut nur so. Niedergeschlagen Die Führung hat Dr. Nothnagel in Händen, entläßt sie die Gäste.

* Allein geblieben, zählt sie die Zahl der Ge-

* Hindenburg-Geburtstags eiern schenke und lächelt zufrieden: e- hat sich wieder in den Schulen. Der hessische Minister ür Sui- mal gelohnt .

nicht! tus und Bildungswesen gibt in einem Rund chreiben Gckfen UNö Erttfl.

....." an die Direktionen der höheren Schulen und an

die Stadt- und Kreisschulämter bekannt, daß m allen Icn. Kopenhagen.

Schulen am Samstag, 1. Oktober, oder am Montag, Daß ein Mensch einen Scherz, den er kurz 3. Oktober, des 85. Geburtstags des Herrn Reichs- zuvor gemacht hatte, mit dem Tode büßen mußte, Präsidenten in einer schlichten Feier gedacht werden jft leider schon häufig vorgekommen. Daß er soll. Im Anschluß an diese Feiern fällt der Schul- aber an einem alten, nicht besonders geschmack- unterricht aus. Fallen die beiden genannten Tage in vollen, aber durchaus harmlosen Witz sterben die Schulserien, so ist die Feier in der ersten Woche muhte, dies sollte allen Leuten, die durch nach Wiederbeginn des Unterrichts abzuhalten. Einwirkung von Wasser und Sonne guter Laune "Die Museen und der Heid en türm sind, ein für allemal als warnendes Vorbild sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr bei | dienen, gewöhnlichen Eintrittspreisen geöffnet.

" Verkehrsunfall. Am Freitag gegen 13 Uhr ereignete sich an der Liebigstraße, in der Nähe der katholischen Kirche, ein Unfall, der leicht schlimme Folgen nach sich ziehen konnte. Ein Radfahrer wurde vom Kotflügel eines Liefer­kraftwagens erfaßt und stürzte heftig auf das Pflaster: er erlitt glücklicherweise nur leichtere Verletzungen, während das Fahrrad schwer te-

durch sie die Natur bis in ihre Einzelheiten schauen, man sieht die Kunst in der Natur, ihre Gesetzmäßigkeit im Schassen der kleinsten Zellen. Die Lichtbilder dürsten auch hier, wie überall, einen großen Kreis von Interessenten sinden.

Im November stellen bann vierFrauen , der Gegenwart", Künstlerinnen von ganz zum 85.Geburtstage des Reichspräsidenten find bei verschiedener Auffassung, ihre Arbeiten aus, so aUen durch Aushang gekennzeichneten Bauten, bei daß auch diese Veranstaltung sicherlich starkem $n- allen Sparkassen, den Postämtern und Postscheckkonto teresse begegnen wird. Gegen Ende November ßindenburg-Spende Rr. 73800.

schließt bann dieJahresschau oberhes-

s i s ch e r K u n st an: sie soll zum Schluß des Iah- .. - - 1,1

eine W«L, zur Einbehaltung und Abführung beruht auf reich--

Cntb>ldIun0 ter künstlerischen Drtättgung .frier in ^setzlicher Vorschrift und besteht insoweit, als die OterfreHen. Zugleich aber soll sie, wie tnfrü- Arbeitgeber den Gemeinden gegenüber auch zur Ein- foen Sohren a « «unf lerfrllfe unb Otelfr- ^Haltung und Abführung der Bürgersteuer 1931 ^EsauSstellung die Gelegenfrrtt bieten, durch > slichtet waren. Eine besondere Mitteilung der tem freischassenden dunst er bte mate- steuererhebenden Gemeinden an die einzelnen Arbeit- rtelle Basis für feine ArbM zu festigen Anfang üg bU (^Hebung der Bürgersteuer 1932 und Dezember findet ur bte Mitglieder deS Kunst- §ie ber Steuer ergeht nicht. Die Arbeitgeber Vereins die rlo s un g v o n Künstle rar- ben (gemeinden für die von ihnen einzube-

afnr haltenden Bürgersteuerbeträge und machen sich unter

bettet wird^ Zunächst L ° btttet ter Ober- ^stünden strafbar wenn sie ihrer Verpflichtung zur heffifche Kunstverein seine Mitglieter und Freunte Einbehaltung und Abführung nicht nachkommen, zum Sonntag in das Turmhaus am Brandplah J

zur ersten diesjährigen Winterausstellung:Le- Frankfurter fahren durch Overheffen. bendigeS Photo'. . Der Verein für Geschichte und Al-

personalveranderungen un Bataillon, tertumslunbe Frankfurt a. an. unternimmt

nung genau ongegliebert!

Treue -um Gießener Theater, Liebe zur Kunst, Gefühl der Verpflichtung unseren Vätern gegenüber, das 25jährige Erbe des eigenen Stadttheaters wür­dig anzutreten und die Pflege der geistig-künstle­rischen Werte nicht zugrunde gehen zu lassen, mah- nen ernst und dringend zum Abonnement.

Die bequemen Zahlungsbedingungen, die An- _____-------- . ,

nehmlichkeiten unb Vorteile, die das Abonnement schädigt wurde.

verschosst, sind zwingend. Die Intendanz bietet dem ----------

Abonnenten neben 25 Schauspielvorstellungen sechs <64*4

Operettenausführungen unb ein Dperngaftjptel; fer- ÖCF OssöUoacher (stöt VOtTI L^ tOOirOi ner hat jeder Abonnent bei Gastspielen prominenter flbflClcbnf.

Künstler gewisse Vorrechte. Der Abonnent als regel­

mäßiger Theaterbesucher genießt also den Vorteil, Inkraftsetzung durch den Oberbürgermeister.

alle drei Kunstgattungen zum reduzierten Adoime- Offenbach o. W, 23. Sept. In ter

mentspreis besuchen zu können, der noch - auch für Stabtratssihung wurde der Haushalts- Oper und Operette Neunter dem Kassenpreis dtt D0°ranf$Iag bcr Stadt Offenbach mit den Stirn- lagesfarte für das Sch^spiel ^gt, und hat d ch Sozialdemokraten, der Kommunisten, der

sein Abonnement außerdem etwaFreien Wirtschaftlichen Mitte unb der National- aen umsonst! Will heute also die Gießener Bürger- a abaclebnt In seiner Rede hatte

toaft zurückstehen hinter jenen Öreunben des UJ Z^rbÜr«rmeister betont, daß sich örtlich Itfcatergebanlens, die vor 25 Jahren mehr als 400 000 Mark aus eigenen Mitteln als Bausteine für ben Neubau des Theaters aufbrachten? Darum be­sucht euer Stadttheater im Iubiläumsjahr unb wer­det Abonnent!