Gronau nach Cordova gewartet
Wolfgang v. Gronau ist von Iuneau (Alaska) nach Cordova gestartet. Wegen des Nebels über dem Golf von Alaska hatte sich der Weiterflug um mehrere Stunden verzögert. Um 21.30 Uhr pazifischer Zeit (6.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit) ist er dort emgetrossen.
Piccard in Zürich.
Prof.Piccard ist jetzt wieder in Zürich ein- getroffen. Bei seiner Ankunft sandte er ein Danktclegramm anMussolini. Weitere Telegramme richtete er an den italienischen Lust- sahrtminister Dalbo, an da» belgische KönigS- paar sowie an den Bürgermeister von Desenzano. Zur internationalen Anerkennung de» Höhenflugrekords wurde bei der F6d£- ration internationale d’ Aeronaute eine Höhe von 1 6500 Meter angemeldet. Auf eine Frage des Vertreter- der Schweizerischen De- pefckenagentur. ob die Mitteilung seine» Zwillingsbruders, Prof. Hans Piccard, -utreffe, dah der nächste Stratosphärenflug an der Hudson-Bay stattlinden werde, erklärte Piccard, dah er bei diesem Flug nicht dabei sein werde, sondern ihn jüngeren Leuten überlasse, die in der Lage seien, die mit einem solchen Flug verbundenen Strapazen in nördlichen Breiten zu ertragen. Für Männer gesetzten Alters sei das nicht».
Norwegische JUcger starken zum Ozeanflug.
Die norwegischen Flieger Thor Solberg und Karl Petersen sind einem Funkspruch au» Deuyork zufolge nach Harbour Grace gestartet, wo sie ihre Denzinvorräte auffüllen und den Ozeanflug nach Oslo beginnen werden.
Jamilicnflug über den Ozean.
Der amerikanische Oberst George Hutchinson ist nach einer Meldung Berliner Blätter aus Neu- york mit feiner ganz en Familie, und zwar mit seiner Frau und zwei Kindern im Alter von sechs und acht Jahren (!), sowie vier Mann Besatzung aus einem zwölfsitzigen Sikorsky-Flug- zeug zu einem Flug über dem Nordatlan- t i k gestartet. Er beabsichtiat, in neun Etappen auf der Route, die der deutsche Flieger Wolfgana v. Gronau zum Hinflug gewählt hatte, bis nach London zu fliegen.
Eine Kirche durch Blitzschlag eingeascherk.
Bei einem heftigen Gewitter schlug der Blitz in die zum Rittergut Billberge bei Stendal gehörige Kirche. Der Einschlag wurde erst festgestellt, als bereits die Flammen aus der Kirche her- ausschlugen. Die Feuerwehren konnten nicht mehr viel ausrichten, obwohl durch die nahe vorbeiflie- ßende Elbe die Löscharbeiten wesentlich erleichtert wurden. Die Kirche wurde ein Raub der Flammen. Das Inventar wurde größtenteils gerettet, jedoch sind die Orgel und die Glocke mit vernichtet worden.
Zur Flucht der beiden Strafgefangenen aus plötzensee.
Die Flucht der Strafgefangenen Neuhaus- Thiel ecke und Wischnewski aus der Irren- beobachtungsabteilung des Gefängnisses Plötzensee bei Berlin Ist, soweit bisher ermittelt werden konnte, durch grobe Nachlässigkeit einiger Beamten ermöglicht worden. Die Beamten sind abgelost; Straf- und Disziplinarverfahren gegen sie sind ein- geleitet. Darüber hinaus hat der Präsident des Strasoollzugsamtes um schleunige Nachprüfung und Berichterstattung ersucht, ob noch weitere Verfehlungen oder Verstöße gegen die strengen Deobach- tungsvorschriften vorgekommen sind.
Politische Tätlichkeiten auf einer Hochzeitsfeier.
Wie das „Hamburger Fremdenblatt" meldet, ist es auf einer Hochzeitsfeier in Tangstedt bei Duvenstedt im 9 Stormarn zu schweren Aus-
einandersetzung" chen Kommunisten und Nationalsozialisten nen, die bald in Tätlichkeiten ausarl. >wei Nationalsozialisten wur
den schwer v e . . e tz t. Den Arzt, der herbeigeholt wurde, empfingen die Kommunisten mit einem Steinhagel und bedrohten ihn tätlich. Auch als die Polizei Ordnung schassen wollte, wurde ,sie mit Steinen beworfen und mußte von der Schuß- waffe Gebrauch machen. Dabei wurde ein Kam- munist durch einen Obcrschenkelschuß schwer verletzt.
Jabrifbranö in Ludwigsburg.
3n dec Württemberaischen Zelluloidwaren, fabrik vorm. Müller & Kirschbaum in Ludwigsburg brach dieser Tage ein Schadenfeuer aus, da» in kurzer Zeit zwei große Fabrikgebäude völlig in Asche legte. Ehrend eS Den Feuerwehren, die mit 20 Aohr.eltungen den Brand bekämpften, gelang. Awei benachbarte Wohnhäuser und ein« große Schreinerei au retten. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Mark geschätzt, soll.aber durch Versicherung gedeckt sein. Heber die Brandursache ist nichts genaues bekannt; e» soll sich um eine Explosion handeln.
Kiefenfeuer im Basler Industrielager.
3m Industrielager der Stadt Basel brach dieser Tage ein A i e s e n s e u e r aus. Das Feuer, entstand in der Sperr Holzfabrik Braun, Brüning & Co. Heftiger Wind trieb die Flammen m kur. zer Zeit auf den Kohlenlaaerplatz der Firma Ja- cobh und die Laaer der Eisen, und Stahlsirma Bögeli.Dückert. Auch die Anlagen der Schiff S- agentur Doba und der Betrieb der Spedition». rrsellschaf t Secgmüller w rde . v o m F e u e r e r. aßt und eingeäscherl. . -ee Berufs, seuecwehr sind fast sämtliche freiwilligen Feuerwehren Basels aufgeboten worben. Aach stunden, langer Arbeit gelang es, die Feuersbrunst auf ihren Herd zu beschränken.
Deutscher Schwimmer im Kanal.
Der deutsche Schwimmer Fritz F i s ch e r ist am Cap Gris Nez zur Kanaldurchschwimmung gestartet. Da bis jetzt keinerlei Nachrichten über seine Landung eingetroffen sind, wird in London angenommen, daß Fischer seinen Versuch aufgegeben hat und nach Frankreich zurückgekehrt ist. Allerdings liegen vom französischen Ufer keine derartigen Nachrichten vor.
Drei Schweizer Studenten am Matterhorn tödlich abgestürzt.
Am Matterhorn sind drei Studenten aus Sitten, Kanton Wallis, etwa 1500 Meter tief a b g e •
stürzt. Die Leichen wurden geborgen und werden nach Zermatt gebracht.
Fünf amerikanische Studenten überqueren den Atlantik.
Fünf amerikanische Studenten der Universität Princeton, die am 5. Juli mit ihrem 15 Meter langen Segelboot und Proviant für sieben Wochen von Massachusetts zur Heber q uer u ng des Atlantischen Ozeans gestartet wa- ren, sind dieser Tage in Tanger eingelaufen. Sie haben ihr« abenteuerliche Fahrt zurück- gelegt, ohne über moderne Meßinstrumente zu verfügen. Sie hatten nur einen gewöhnlichen SchiffSkompah an Bord.
Aus der Proviuzialhauptstadi.
Gießen, den 24. August 1932.
Hochsommernächte.
Aach drückender Tageshttze kommen die kühlen Aächte. Wie ein Aufatmen geht es durch die Aatur. Die Blumen duften stärker in diesen Stunden, die Bögel sind verstummt, nur die Grillen zirpen ununterbrochen. Wir sitzen in der Gartenlaube, ein mattes, von zartblauer Seide umspanntes Lämpchen leuchtet uns. llnb ist doch hell genug, um die nächtlichen Schwärmer anzu- loden. Sie, die tagüber hinter den großen Blättern des Pfeifenstrauches und dem wilden Wein gesessen haben, angstvoll jeden Sonnenstrahl meidend, sie wagen sich nun in die kühle Sommer- nacht. Die Lichtflamme ist ihr Ziel. Taumelnd schweben sie der Lampe zu, rasten einige Sekunden auf dem Schirm, und von neuem beginnt das Spiel. Die Nachtfalter haben zum Teil ganz prächtig gefärbte Flügel. Jetzt sitzt einer, still auf meiner Hand. Wie sein leichter Körper atmet, wie er die kühle Aachtlust einlaugt! Zwei große rote Punkte sind auf feinen Flügeln, von denen ein feiner Staub auf meine Hand riefelt. Eine kleine Bewegung — er fliegt auf, wieder der Lampe zu. Ob den Tierchen das glühende Licht als erstrebenswertes Glück erscheint? Haben auch diese zarten Geschöpschen eine Sehnsucht im Herzen? —
Ganz dunkel spannt sich der Dachthimmel über uns. Die Sterne funkeln, und ein leichter Schein am Horizont zeigt das Kommen des Mondes an. Einzelne Aebelsehen legen sich wie ein weißes Gewand über die Dergeshänge. 3n den Ställen der Nachbarhäuser klirren manchmal die Ketten. Irgendwo bellt ein Hofhund. Der Bach drüben in den Wiesen rauscht lauter. Schon sehen wir, wie sich die ersten Mondstrahlen in dem Wasser spiegeln. Aun steht die volle Mondscheibe am nächtlichen Himmel Die ganze Landschaft ist wie mit Silber übergossen. Da, wo vorher Waldbäume und Himmel ineinander Überflossen, ist jetzt ein klarer, heller Grenzstreifen.
Und wie glänzt der Spiegel des Mühlenteiches! Aun dort ein Bad nehmen!
Kaum gedacht, sind wir auch schon auf dem Wege. An stillen Bauernhöfen, in denen die Landleute von der schweren TageSarbeit ruhen, geht es auf schmalem Wiesenpfade hinab. Dor einem Gebüsch unter dem Schuh eine« vorspringenden Felsens, steht eine Bank. Hier haben tagsüber die Kinder getollt, geturnt und sich Dann im Wasser gütlich getan. Aun liegt alles still und verlassen im Mondenschein. Wie schön ist es. bei hellem Sonnenlicht in dem kühlen Wasser ein erfrischendesBad zu nehmen! Aber wie viel schöner ist ein Bad in dec stillen Sommer- nacht, wenn nur die Sterne und der Mond am dunklen Himmel stehen und ein sanftes Licht alles zauberhaft beleuchtet. Warm und wohlig umschmeicheln uns die sanften Wellen- Das Wasser gleitet durch unsere Finger wie flüssiges Silber. Lautlos, um die Stille der Aacht nicht zu stören schwimmen wir hinüber zum anderen Ufer. Da Drunten rauscht das Wasser über Da» Wehr. Das Mühlrad dreht sich, und dumpf klappert die Mühle, während Müller und Knecht schlafen. Aeues Getreide wurde schon gebracht, neue» Mehl rieselt in die Säcke. Gegen die Lust erscheint das Wasser warm. Schwer nut trennt man sich davon.
Ein kurzer Lauf durch die taunassen Wiesen- gräfer, und zurück geht e» nach der Laube, in Der noch unser blaues Lämpchen glüht. In allen Häusern sind die Lichter erloschen. Dur die Grillen zirpen noch, und ganz fern spielt ein junger Künstler auf seiner Geige ein Lied von Schubert. Wir lauschen!
Es ist schwer, in solchen Dächten zu schlafen. Dom Kirchturm schlägt es Mitternacht. Fern am Horizont ziehen einige dunkle Wolken auf. Wie große blaue Gebirge überdecken sie die Landschaft. Dann zuckt irgendwo ein Blitz, und weithin werden Wald und Wiesen grell beleuchtet. Den Donner hö.en wir nicht.
Cs war. als hätt' der Himmel die Erde still geküßt, daß sie im Blütenschimmer von ihm nut träumen müht: Die Luft ging durch die Felder, Die Aehren wogten sacht, es rauschten leis die Wälder, so sternklar war die Dacht. UnD meine Seele spannte weit ihre Flügel aus. flog durch die stillen Lande, als flöge sie nach Hau». (Eichendorff.)
Bornotizen.
— Tageskalender für Mittwoch. ßid)i- spielhaus, Bahnhofstraße: „Trader Horn".
Taten für Mittwoch, 24. August.
1572: Bartholomäusnacht (Pariser Bluthochzeit); Niederrnetzelung zahlreicher Hugenotten; — 1919: Der Politiker Friedrich Naumann in Travemünde gestorben.
Das Urteil im Niederflorstädter Landfriedensbruchprozeß.
• Gießen, 24. Aug. In dem Prozeß vor der Großen Strafkammer Gießen, der sich — wie heute früh bereits berichtet — mit der Landfriedensbruchaffäre in D ie- derflorstadt zu beschäftigen hatte, wurde heute mittag das Urteil verkündet. Ein Angeklagter wurde als Rädelsführer beim Landfriedens btuch zu sechs Monaten Gefäng- n i s verurteilt, «in weiterer Angeklagter erhielt wegen Gewaltanwendung gegen Personen und Sachen bei diesem Landfriedensbruch ebenfalls sechs Monate Gefängnis, drei Angeklagte wurden wegen Landsriedensbruchs zu j e Drei Monaten Gefängnis verurteilt, zwei jugendliche Angeklagte, die sich gleichfalls des Landfriedensbruchs schuldig gemacht hatten, kamen in Anbetracht ihrer Iugend mit je 14 Tagen Gefängnis davon, ein weiterer jugendlicher Angeklagter erhielt wegen Körperverletzung mittels gefährlichen Werkzeugs 14TageGefängnis. Die übrigen An« geklagten wurden freigesprochen. Die Der- urteilten gehören — mit Ausnahme des zuletzt erwähnten jugendlichen Qlngeflagten — sämtlich der politischen Linken an.
Rundfunkprogramm.
Donnerstag, 25. August.
7.05 (Bad König): Frühkonzert des Kurorchesters Bad König. 9 bis 9.45: Schulfunk: Aus Dem Leben in Staat und Wirtschaft: »Wir fahren durch den Hamburger Hafen". 12: Mittagskonzert des Rundfunkorchesters. 13.30: Konzert ausSchall- platten. 15 bis 16: Stunde Der Iugend. 17: Dachmittagskonzert des Rundfunkorchesters. 18.25: »Wie lerne ich filmen?", von Dr. Hans Feld. 18.50: »Die deutschen Grohrundfunksender unter besonderer Berücksichtigung Der Verhältnisse im süDwestDeutschen und süddeutschen SenDebereich. 19.30: Klaviermusik von Iosef Stahl. 20.35: Eine Viertelstunde Lyrik: Rainer Maria Rille: Sprecherin: Ienny Schaffer. 20.50: Heitere Einakter- folge: »Glauben Sie das?" 22.15 (Von Berlin): Zeltbericht: Die britische Reichskonferenz in Ottawa, bearbeitet von Actualis. 22.35: Funkstille.
Freitag, 26. August.
7.05 (Bad König): Frühkonxert Des Kur- orchesters Bad König. 12: Schallplattenkonzert. 13.30: Konzert. 17: Konzert. 17: Aachmittagskon- zert Des Rundfunkorchesters. 18.25: „Goethe und wir", Vortrag von Dr. Hans Geisow. 18.50: Aerztevortrag: Wesen, Bekämpfung und Vorbeugung Der Fettsucht. 19.30: Zwei Frauen auf Den Spuren Des Odysseus, ein Dreigespräch zwischen Dr. Käte Drodnih-Fröhlich, 2lnna Lichten- stem unD Curt Elwenspoek. 20.10: Rationale Tanzweisen, gespielt vom Philharmonischen Or- chester Stuttgart. 21.15 (M. unD Deutschlandsen- der): »Das Frankfurt des jungen Goethe", Hörbild von Adalbert Brink. 22.45 bis 24: Tanzmusik.
Samstag, 27. August.
7.05 (Bad Merg niheim): Frühkonzert des Kur- orchcsters. 10.10 bis 10.50: Schulfunk: Dialogue in London between an Gnglishman and a German boy, geleitet von LeSlie Reed. 11 (Opernhaus): Feier des Freien Deutschen Hochstiftes. 13.50 bis 14.40: Märsche und Walzer aus Operetten. 15.30 bis 16.30: Stunde der Jugend. 17: Konzert. 18.25: »Iakob Kneip, ein Dichter landschaftlicher Verbundenheit", Vortrag von Heinrich Bach- mann, Berlin. 18.50: Iunge Generation. 19.30; Polka, Ländler, Schleifer, Schwäbische Volksmusik, gespielt vom Rundfunkorchester. 20: Kundgebung auf dem Hauptmarkt zu Dürnberg anläßlich des Gustav-Adolf-Iabres 1<T2: Gu^v'A^l'-Frier. 20.50 (^unk usstelluna, D lin): G oßesKaba ett, Conference: Maria Dey. 22.45 bis 24: Tanzmusik.
Dberbeffen.
Landkreis (tzicsten
)( Großen L i n d e n, 24. Aug. Die noch sehr rüstige Witwe Chirstine Pepp! er, Gastwirtin „Zur Linde", vollendet am morgigen Donnerstag ihr 8 2. Lebensjahr.
v Londorf, 23. Aug. Unter zahlreicher Beteiligung wurde gestern der Zugführer i. R. August Eifert zu Grabe getragen. Eisert war seit Er
öffnung der Nebenbahn Grünberg—Londorf im Jahre 1896 bis zu seiner Pensionierung Zugführer der Strecke Grunberg-Londorf—Gießen. Durch fein zuvorkommendes Wesen war er ein allgemein beliebter und geachteter Beamter Der Kriegerver- ein Londorf, dessen eifriges Mitglied und mehrere Jahre Präsiden' er war, legte einen Kranz nieder, ebenso der Militäroerem Gießen, wie auch der Eisenbahnverein Londorf.
Mrcid Friedberg.
WSN. Friedberg, 23. Aug. In der Feld- gemartung des. Kreisortes Ossenheim wurde ein etwa 40 Jahre alter Mann st erbend aufgefunden. Noch vor dem Transport ins Krankenhaus verschied er. Er war vollkommen abge- magert. Allem Anschein nach befand er sich auf der Wanderschaft.
Wettervoraussage.
Der hohe Druck greift immer weiter auf das Festland vor, so dah Der Einfluß de» abziehenden Polentiefs abflaut und Die Bewölkung verschwindet. Die noch zufliehende Kaltluft läht eine stärkere Erwärmung vorerst nicht zu. aber immerhin wird bei meist heiterem Himmel die Sonnenstrahlung tag-über eine Temperaturzunahme bewirken, während in der Dacht wieder stärkere Abkühlung erfolgt.
Aussichten für Donners tag: Meist aufheiterndes und trockenes Wetter, tagsüber etwas wärmer, nachts stärkere Abkühlung.
Lufttemperaturen am 23. August: mittags 18 Grad Celsius, abends 13,6 Grad; am 24. August: morgens 10 Grad. Maximum 19 Grad, Minimum 9,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 23. August: abends 22,3 Grad, am 24. August: morgens 18,2 Grad Celsius. — Niederschläge 0,6 mm. — Sonnenscheindauer 2X Stunden.
Gewinnauszug
5. Klasse 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Preuß.) Slaats-Lottene.
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
12. Ziehungstag 22. August 1932
3n der heutigen Vormittagszlehung wurden«Dewinne über 400 M. gezogen
5
356278 362811 3.U.348
109647 146746 189762
208842 262434
290339 323113
116532
158027
192039
209014
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292675
334713
124647
156619
205441
232505
245642
268830
285568
315811
361684
375098
394600
127914
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171274
205907 239-524
249131
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295379
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362307
378994
128560 175846 202896 239878
264 569 314057 349209 388925
141535 179098 205981
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13383
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201837
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118511
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257264 2!"114 2
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91015 93572 'JtiO/9 99128
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2 ®etotnn« ,n 10000 M. 49782
12 »«tninne -u 5000 W. 757 37232 203618 360001
391803 397974
28 •etoinne >u 3000 M. 167679 175926 180203 334570 345747 370031
46 •eto-nne >u 2000 Al. 07632 133030 145437 221332 2 5716 257352 299747 312179 348921 388406
120 tfctolnne nt 1 000 (rrt.
43708 55421 55309 80942
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367912 368432 374092 384492
178 ®tto nn» -u 500 AI. 6712 7 <40, _11541^
13813 20124 27564 28456 2«243 35929 45185 45695
50002 50037 51601 56292 60190 60899 651 51 66245 74067 76746 81579 81646 98280 110104 110320 —-------- ------ 128202
3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
132c52
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131916
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399375
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111391
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163611 190408 219494
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349177
382357
42282 46349 64641 64762 63494 73554 93807 85245
87843 89860 98066 101419 107477 111011 22626
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244428 246888 287214 268555
323077 323432 349419 361286
360921 389278 389490 392119
4 ®ttoinne !■ 10000 M. 9703 68891
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Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, luO Schlußprämicn t je 3U00, 2 Gewinne zu je 200000, 2 zu fe 100000, 4 zu je 75000, 4 zu je 5U0 J0, 2u zu je 25000, 120 zu je 10 >00, 268 zu je 5000, 668 zu je 3000, 1660 zu je 2000, 3320 zu je 1000, 6584 zu je 500, 16940 zu je 400 M.
Verantwortlich für Politik: I. D.: Ernst Blumschein.
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überall findet man zufriedene Sberst-Laucher!
Der gute Tabak, das dicke Format und die schönen Soldaten-Bilder machten die Oberst 5 zum treuen Lameraden des Rauchers.


