Westdeutschland und die Profifrage.
Schorfe Trennung zwischen Amateur und Profi.
Unter dem Dor sitz von Rechtsanwalt I e r s ch wurde in Bochum in einem kleinen Kreise führender Männer im westdeutschen Fuszballsvort über die 'Berufsspielerfrage beraten. In erster Linie wollte man Klarheit darüber schaffen, ob der Profisport scharf getrennt oder in Verbindung mit den bestehenden Vereinen aufzubauen sei. Man entschied sich für die scharfe Trennung und hat bereits 10 Städte herausgegriffen, in denen Mannschaften für die kommende westdeutsche Berufsspieler-Liga aufgestellt werden sollen. Um weitere technische Fragen zu regeln, es ist z. B. die Erweiterung der Profiliga auf 12 Vereine geplant, werden sämtliche Verhandlungen geheim geführt und gehalten. Die westdeutschen Fußballführer werden sich voraussichtlich gleich zu Beginn des Jahres noch einmal zusommenfinden und bei dieser Sitzung einen festumrissenen Plan fertigstellen. Ob vor der Sitzung des Gesamtvorstandes des Deutschen Fußball-Bundes, die nunmehr bestimnll am 29. Januar in Berlin stattfindet, noch ein außerordentlicher westdeutscher Verbandstag einberufen wird, bleibt noch abzuwar- ten.
Karl Zimmer erhält den Ehrenbrief der OSB.
Die Deutsche Sportbehörde hat dein Vorsitzenden des Doppellreises Frankfurt-Offenbach, Karl Zimmer, ihren Ehrenbrief überreicht. Wohl nicht häufig hat jemand diese Auszeichnung eher verdient, als Karl Zimmer, der feit langen Jahren mit vorbildlicher Hingabe und mit einer seltenen Kenntnis der Materie sich große Verdienste sowohl um den Fußball, wie auch um die Leichtathletik erworben hat.
Rieffersee-Oxford iorlos.
Vor der gemeinsamen Abreise nach Davos zum Spengler-Po'al trafen am Mittwochabend auf der Münchener Kunsteisbahn der SC. Riessersee und die S t u d e n t e n m a n n s cha f t aus O r - fort) vor 1000 Zuschauern zusammen. Der Larnpf verlief trotz des tonlosen Resultates recht inter
essant. Als die Bayern im Schlußabschnitt die bessere Mannschaft waren, zeigte sich der englische Torhüter L i t t l e von seiner besten Seite und vereitelte alle Erfolge des Gegners, nur sein großes Können bewahrte seine Mannschaft vor einer Niederlage.
Akademische Skiwettkampfe in St. Moritz.
Die deutsche Streitmacht.
Stärker als zuvor wird Deutschland bei den Akademischen Skiwettkämpfen aller Länder vom 5. bis 8. Januar in St. Moritz vertreten fein. Die Teilnehmer werden von den Hochschulen aus München, Freiburg und Breslau gestellt und nach der sehr sorgfältig vorgenommenen Auswahl dürften toir im Engadin gut vertreten fein. Für die einzelnen Wettbewerbe sind in Aussicht genommen:
18-Kilometer-Langkaus und Kombination: Leupold, von Lobenthal (Breslau): Ertl (Brandenburg) und Dehmel (München).
Sprunglauf: Leupold, Ertl, v. Weech (München).
30-Kilometer-Stafsellaus: Leupold, v. Lobenthal, Zacharias (München), Dehmel.
Abfahrt und Slalom: Höfflin, v. Weech, Zacharias (München), Stober, Dr. Pahl, Vetter, Sickinger (Freiburg).
Kurze Sportnotizen.
Der e r st e „O l y rn p i a g r o s ch e n" für 1936 in Höhe von 1913 Mark wurde vom Automobilklub von Deutschland dem DRFL. überwiesen. Die Summe wurde von der Nürburg-Ring G. m. b. H. in Adenau aus dem Programmerlös des letzten „Großen Preises" bereitgestellt.
Die deutsche Studentenelf, die am zweiten Feiertag in Catania im Fußballänderkampf gegen Italien antritt, setzt sich wie folgt zusammen: Fischer (Dresden): Radecke (Berlin), Clauß (Dresden): Claaß (Berlin) Kiehl (Dresden), Oehm (Nürnberg): Grebe (OffenbachH Knapp (Frankfurt), Niggemeyer (Mülheim), Gäßler (Freiburg), Heck- mayer (München).
Wirffchast.
Neue Sanierungs-Maßnahmen.
Berlin, 22. Dez. (CDB.) Unter dem Ra- men Deuts ches Finanzierungsinsti- t u t A G., Berlin, wird in den nächsten Tagen ein Unternehmen ins Leben gerufen werden, das der Förderung des gewerblichen Bankkredits dienen soll und die Aufgabe hat, die Fortführung solcher Kredite, sowie ihre Umwandlung in Aktien und ähnliche Beteiligungen zu erleichtern. Das Grundkapital der Gesellschaft wird 30 Millionen Mk. betragen. Hiervon entfallen 10 Millionen Wk. auf Vorzugsaktien, die durch die Golddiskontbank, die Akzept- und Garantiebank und die Bank für deutsche Industrieobligationen übernommen werden. Das Institut wird von Banken und Bankfirmen Aktien und sonstige Geschäftsanteile gewerblicher Unternehmungen und mittel» und langfristige Forderungen gegen solche unter der Bedingung übernehmen, daß die betreffenden Unternehmungen saniert sind. Die Bank hat dafür einzustehen, daß die von ihr eingelieferten Werte einen Zins- bzw. Dividendenertrag von mindestens 4 Prozent, auf die Gesamtsumme des Kaufpreises berechnet, erbringen.
Als zweite Institution, die der Erleichterung der Wirtschaftslage dienen soll, wird die T i l - gungskasse für gewerbliche Kredite ins Leben gerufen mit dem Ziel der Beseitigung von Folgen der Wirtschaftskrise. Zweck der Kasse ist, für Dankforderungen gegen gewerbliche Unternehmung die allmähliche Tilgung zu ermöglichen, soweit sie in Verbindung mit der Sanierung solcher Unternehmungen steht. Die Til- gungskasse übernimmt von Danken und Bankfirmen Forderungen gegen gewerbliche Unternehmungen. Die Reichsregierung hat sich dazu entschlossen, einen Betrag von 30 Millionen Mk. aus dem Garantiefonds, der bei der Deutschen Golddiskontbank gebildet worden war, hinter die Tilgungskasse zu stellen.
Der Krupp-Abschluß 1931 /32.
Die Friedrich Krupp AG. in Essen schließt ihr Geschäftsjahr 1931 32 mit einem Ver - I u st in Höhe von 15 231 642 Mark, der sich durch
den Verlustvortrag aus dem Jahre 1930/31 um 4 415 733 Mark auf 19647375 Mark erhöht. Der Gesamtverlust ist aus Rücklagen gedeckt worden. Der Ertrag nach Abzug der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stellt sich, auf 108 065 165 Mark. Die Erträge aus Beteiligungen belaufen sich auf 4 696 106 Mark, und die außerordentlichen Erträge auf 3 020 299 Mark. Dagegen betragen Löhne und Gehälter 69 568 603 Mark, soziale Abgaben 7 544 549 Mark, Abschreibungen auf Anlagen 11 354 961 Mark, andere Abschreibungen 6 705 000 Mark, Zinsen 4 665 203 Mark, Steuern insgesamt 10 504 713 Mark (im Vorjahr 13,540 367) Mark, Wohlfahrtsausgaben 6 143 466 Mark, Verluste aus Beteiligungen 3 472 548 Mark, fonft ge Aufwendungen^ (für Vertriebs- und Verwaltungskosten, Bergschäden, Patentabgaben, Versicherungskosten, Mieten, Pachten u. dgl.) 11 054 171 Mark.
Die Zahl der Werksangehörigen, einschließlich derjenigen der Tochterunternehmungen, betrug am 30. 9. 1932 insgesamt 35 647 (i. V. 44 107). Bei den abgeschlossenen Werken und Handelsfirmen waren weitere 10 460 (i. V. 12 750) Personen beschäftigt. In Auswirkung der Notverordnung zur Belebung der Wirtschaft wurden in den Betrieben der Friedr. Krupp AG. und ihrer Tochtergesellschaften seit dem 1. Oktober rund 1400 Arbeiter neu eingestellt.
Die Friedr. Krupp Grusonwerk AG. in Magdeburg schließt das Geschäftsjahr 1931'32 mit einem Verlust von 389 175 Mark (i. V. 358 685 Mark), der aus eigenen Rücklagen der Gesellschaft gedeckt wurde.
Die Friedr. Krupp Germaniawerft AG. in Kiel weist einen Verlust von 766 476 Mark im Vorjahr 45 991 Mark Gewinn) aus, der von der Friedrich Krupp AG., Essen, übernommen wurde.
Die Aktiengesellschaft für Unter-- nehmungen der Eisen - und Stahlindustrie schließt ihr Geschäftsjahr mit einem Verlust von 255 986 (i. 23. 59 929) Mark, der vertragsmäßig von der Friedr. Krupp AG. Essen übernommen wurde.
*
* Adlerwagen-FabriEation in Frank- reich. Die französische Automobilfabrik L. Rosen- gart in Paris hat von der Adlerwerke vormals
Heinrich Kleyer AG. in Frankfurt a. M. eine Li- zenz zur Herstellung von Adlerwagen in Frankreich erworben. Das Abkommen bezieht fick zunächst auf den Typ Adler-Trumpf, cs ist jedoch eine spätere Vereinbarung auch über andere Adler-Typen vorgesehen. Da in Frankreich keine allzu scharfe Konkurrenz in der von Adler fabrizierten Wogenklasss vorliegt, hofft die Gesellschaft, durch diesen auf drei Jahre abgeschlossenen Vertrag eine wesentliche Besserung des Gescistiftsergebnisses zu erzielen.
* Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk A G., Essen. Die Generalversammlung der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG., Essen, genehmigte den Abschluß für 1931-32 mit wieder 5 v. H. Dividende. Ab Oktober fei der Rückgang im Stromabsatz zum Stillstand gekommen. In den ersten fünf Monaten des Geschäftsjahrs habe 'her Bruttoüberfchuß aus dem Stromverkauf trotz des Absatzrückganges das Ergebnis des gleichen Vorjahrszeitraums noch etwas überschritten.
* Mansfeld 21®. f ü r Bergbau und Hüttenbetrieb, Eisleben. Wie WTB.- Handelsüienst hört, haben die Verhandlungen der Reichs- und Staatsbehörden mit der Mansfeld 21®. für Bergbau und Hüttenbetrieb, Eisleben, zur Reuordnung des am 30. Dezember ablaufen- ocn Vertrages befriedigende Fortschritte gemacht. Es ist geplant, die Kupferbetriebe der Mansfeld in eine besondere Gesellschaft zu überführen.
Diese Gesellschaft, deren Aktien der Mansfeld gehören werden, soll in Zukunft den Kupferbergbau und Hüttenbetrieb führen und demgemäß
alleiniger Empfänger der fiskalischen Zuschüsse sein. Die Bearbeitung der für die Umgründung erforderlichen Unterlagen beansprucht eine gewisse Zeit. Infolgedessen wird der formelle Stilllegungsantrag vom 31. Dezember 1932 auf den 31. Januar 1933 verschoben. Dis zu diesem Termin ist nach dem bisherigen Stande der Verhandlungen damit zu rechnen, daß das neue Dertrags- verhältnis perfekt wird, das im übrigen mit Wirkung ob 1. Januar 1933 gelten soll.
* Charlottenburger Wasser- und Jndustricwerke AG., Berlin. Die Charlottenburger 'Wasser- und Jndustriewerke AG., Berlin, erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen erhöhten Reingewinn von 3 458 965 (2 388 963) Mark, auf dem der Generalversammlung am 2. Januar 1933 eine Dividende von 5 (4) Prozent vorgeschlagen wird.
Frankfurter Abendbörse geschästslos.
Frankfurt a.M., 22. Dez. Die Abendbörse war nahezu g e s ch ä f t s l o s, die Kurse zeigten gegenüber dem (Berliner Schluß kaum Veränderungen. 2lur Demberg gaben erneut 1 v. H. nach. I®.-Farben lagen zu 93,40 v. H. unverändert, ebenso Reichsbankanteile mit 138,5 v. H.
21m Rentenm arkt schwächte sich die Altbesitzanleihe um 0,25 v. H. auf 58,25 v. H. ab, späte Reichsschuldbuchforderungen waren mit etwa 74,60 v. H. behauptet. Von Auslandrenten waren Ungarische Goldrente um weitere 0,30 v. H. auf 6,60 v. H. erhöht.
Die Arbeiismarkllage in Hessen nndHessen-Aassan
Zunahme der Arbeitsuchenden um 9000.
WSR. Frankfurts. M., 22. Dez. Ueber hie Arb eitsm arktlage im Dezirk des Landesarbeitsamts Hessen in der Zeit vom 1. bis 15. Dezember teilt das Landesarbeitsamt mit: In der ersten Hälfte des Monats Dezember hat
die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden bei den Arbeitsämtern um 9095 oder 2.8 v. h. des Standes von Ende Rovember zugenommen.
In der gleichen Zeit des Vorjahres war die Zunahme bei allerdings niedrigerem Ausgangsstande mit 9370 oder 3,1 v. H. etwas höher. In sämtlichen Arbeitsamtsbezirken ergab sich wahrend der Berich tszeit ein Zugang der verfügbaren Arbeitsuchenden. Gegenüber dem Durchschnitt von 2,8 v. H. im gesamten Bezirk war er relativ in den Bezirken Corbach (9,6 v. H.), Fulda (9.4 v.H.) und Worms (8,l v. H.) am stärksten: verhältnismäßig am niedrigsten war er in Dillenburg und Mainz mit 1,4 bzw. 1,7 v. H. der Ausgangszahl von Ende Rovember.
Insgesamt wurden am Stichtag vom 15. Dezember 328 348 verfügbare Arbeitsuchende gezählt. gegenüber 319 253 Ende November.
auch weiterhin als verfügbare Arbeitsuchende gc- meldet bleiben. Während in der vorhergehenden Derichtszeit sich bei den Frauen noch eine Abnahme ergeben hatte, hat nunmehr auch
die Zahl der arbeitsuchenden und arbeitslosen Frauen zugenommen.
Der Anteil der Frauen an der Gesamtzahl der Arbeitsuchenden beträgt Mitte Dezember 15,1 v. H.. an der Zahl der Arbeitslosen 15,3 v. H.
In der Arbeitslosenversicherung tourben am 15. Dezember 33 274, in der Krisenfürforge 56 734 Hauptunterstützungsempfänger gezählt. Gegenüber den Destandszahlen von Ende Rovember liegt die Zahl der Hauvtunterstühungsempfanger in der versicherungsmäßigen Arbeitslosenunter- stühung um 548, in der Krisenfürforge um 1112 höher. In dieser Zunahme der Hauptunter- stühungsempfänger in der Krisenfürsorge wirkt sich erstmalig die Verordnung vom 7. Rovember aus, nach der nach dem 28. Rovember Aussteuerungen in der Krisenfürforge bis Ende März 1933 nicht mehr erfolgen dürfen. Insgesamt be» trägt
die Zahl der hauptunlerstühungsempfänger Milte Dezember in beiden Unterskühuugs- elnrichlungen rund 90 000 gegenüber rund 88 350 im Zeitraum von Mitte Rovember. so daß die Zunahme insgesamt 1660 beträgt.
Die Zahl der Arbeitslosen nahm stärker zu, als die der verfügbaren Arbeitsuchenden. Sie erhöhte sich während der Derichtszeit um 10 600. Die Erklärung dafür ist darin zu suchen, daß infolge des eingetretenen Frostes die Rotstands- arbeiten wenigstens zunächst in erheblichem Umfange zur E i n st e l l u n g gelangten und die bei solchen Maßnahmen Beschäftigten daher zur Entlassung kommen mußten. Diese Entlassungen aus Rotstandsarbeiten wirken sich in der Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden nicht aus, da Rotstandsarbeiter während ihrer. Beschäftigung
Bei den Rotstandsarbeiten waren Ende Rovember 7115 Personen beschäftigt: von diesen waren 564 Wohlfahrtserwerbölose. Die Zahl der aus Mitteln der Arbeitslosenverficherung unterstützten Kurzarbeiter hat sich wieder erhöht: sie betrug in der letzten Rovembcrwoche rund 8500, während in der letzten Oktoberwoche nur rund 8100 gezählt wurden.
Mord oder Notwehr?
Geständnis einer Zwanzigjährigen.
Mainz, 22. Dez. (WSN.) Kürzlich wurde über die Festnahme 'der 20jährigen Kindergärtnerin Johanna Degen von hier berichtet, die verdächtig erschien, in Gemeinschaft mit dem 21jährigen ©oft- wirtssohn Hans Rommel aus Augsburg in einer Siedlung bei Wahrendorf in Holstein den 21jährigen Siedlungsbesitzer Fritz Möller aus Kiel ermordet, in einen Sack eingenäht und in ein Wasserloch geworfen zu haben. In der Wäsche der Degen wurde bei ihrer Verhaftung eine blutgetränkte Schürze vorgefunden. Vor dein Mainzer Amtsgericht bestritt sie, irgend etwas mit dem Mord <m Möller zu tun zu haben. Ebenso bestritt auch Rommel, der in Augsburg festgenommen worden ist, von der Mordtat etwas zu wissen. Die Degen wurde nach ihrer Festnahme und Vernehmung sofort nach Kiel ins dortige Untersuchungsgefängnis gebracht. Nach längerem Leugnen hat sie nunmehr gestern vor dem Untersuchungsrichter in Kiel zugegeben, daß sie Möller durch einen Revolver schuß in den Kopf getötet habe. Sie will dann den Kopf des Erschos
senen durch Schläge mit einer Axt unkenntlich gemacht die Leiche in einen Sack ein genäht und in das Wasserloch geworfen haben. Nach ihren Behauptungen will sie inNotwehr gehandelt haben, >da der Tote sie nachts in ihrem Zimmer überfallen habe. Sie bestreitet, daß Rommel in irgendeiner Weise an der Tat beteiligt fei.
Briefkasten 0er Redaktion.
lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeil der Schriftleitung)
B. 200. Durch die Notverordnungen ist an der Verpflichtung der Schuldner, die Zinsen zum vereinbarten Zeitpunkt pünktlich zu bezahlen, nichts geändert worden. Dementsprechend hat der säumige Schuldner auch die Folgen einer unpünktlichen Zinszahlung zu tragen. Es empfiehlt sich heute jedoch, daß Sie lediglich hinsichtlich des nicht gezahlten Zinfenbettags einen Zahlungsbefehl erwirken.
H. K. Der Beitrag zur Invalidenversicherung zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Anwartschaft beläuft sich bei einem wöchentlichen Einkommen von mehr als 36 Mark auf 2 Mark wöchentlich. Bei der freiwilligen Versicherung müßen mindestens 20 Marken innerhalb von zwei Jahren zur Verwendung kommen.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hmter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
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6% D«mche Wetchäanletije u. 198) C% cfjem.7% Di. Reichsanl. v. 1929 6Vi% ®oimfl.'2lnlei(>e bon 1930 .. Deutsche Anl.-Abtös.-Schuld mii
Auolos.-Rechten .............
76 92,25 76,25
58,25 6,45
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Hamburg-Südam. Dampfschiff, o Hansa Dampfschiff...........0
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Gesellsckmft................o
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A.E.G......................o
16,75
17,4
89,25
53,5
75 61,75 134,75
29
73
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53
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114
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75 61,75 138,5
29,75
73 93,5 52,5
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121
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45
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73,25
16,75
17,25
42,4 89,5 53,5
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73
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121,5
Bereinigte Stahlwerke........u
Olavi Minen ...............0
Kaliwerke Ascheröleben........6
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.......s
I G. Farben-Jndustrie.......7
Schetdeaustalt...............10
Goldschmidt .......... 0
Rütgeröwerke...............0
Metallgesellschaft.............0
Philipp Holzmann...........0
Hcmentwerk Heidelberg ...... 1
Lementwerk Karlstadt.........0
Waytz & Frey tag ............0
Schultheis Pahenhofer........t
Aku (Allgemeine Kunstseide) ... 0
Beinberg...................0
33,25
108
113
167
92,65
150
26,5
42,5
33
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57
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58
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28,25
99,65
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36,75
29
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15.5 106,25 111,5
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53,13 34
55
99
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42,75
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37,5 144
29,65
Helsingfors.
Wien......
Prag......
Budapest ...
Sofia.....
Holland .... £81o.......
Kopenhagen. Stockholm...
6,154 51,95
12,465
3,057 169,13
71,28 72,68
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5,574
12,76
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12,485
3,063
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72,82 75,58
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4,217
58,35
21,58
16,465
81,22 34,43
81,88 0,901 0,271
5,586
12,78
Zanknoten.
6,159 51,95
12,465
3,057 169,13
72,28 72,68 76,47 14,03 0,858 4,209 58,24 21,54 16,42 80,98 34,37 81,72 0.899 0,269
5,574 12,76
6,171 52,05
12,485
3,063 169,47
72,42 72,82 76,63 14,07 0.862 4,217 58,36
21,58 16,46 81,14 34,43 81.88 0,901 0,271
5.586 12,78
Desgl. ohne Aublos.-Rechte......
6% cficm.8% Hess. Bolkeslaat 1929 lruckzahlb. 102%)...........
Oberhellen Provinz-Anleihe mii
Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Smnmelab l.Än leihe Seriel mit Auslos.-Rechten
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
6% ehem. 7% Franks. Huv.-Bwll ^oldvse. 16 unkündbar bis 1936 b'/-% ehem. 4'/ä% Franks. Hqp.
Bank»Ltqu.-Psandbrtefe .....
6¥i% ehem. d'/2% Rheinische HyP.-Bank.Ltou..Goldvse. ...
6% ehem. 8% Pr. Landesvfand briesanstatt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. LandcSpsand briesanstatt, Pfandbriefe R. 10
4% Oesterretchische lstoldrente...
4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Ungarische voldrenie_______
4% Ungarische Staatürenle v. 1910 4'/i% deegl. von uns.....
Buenos Aires Neustork.... Brüssel....
Italien.....
Porto .....
Schwei, ...
Spanten...
Danzig....
Japan .....
Rio de Jan. Jugoslawien Lissabon...
CIcktr. Lieferungögesellschaft... 6
Licht und Straft .............6
gelten & «uilleaume ........c>
SeseMchaft für Elektrische Unternehmungen ...............4
Sistemische Elektrizität ........6
Schuckerl L Co..............o
Siemens & Halske ........... f
Lahmeyer & (Jo..............10
Berlin, 22-Dezember
Selb
Brief
Deutsche Erdöl .............4
Gelsenkirchener..............0
Harpencr...................0
Hoesch Eisen—Äölu-Neuessen.. 0
fjlfe Bergbau ............... 7
Ilse Bergbau Genüsse........ 7
Riodnerrocrfe ...............0
83,65
50,4
86
50,25
99,25
45,13
60
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45,25
60,13
23,75
73,75
34,65
203
73,25
Zellstoff Waldhos............ 0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gaö ...............7
Daimler Motoren............ 0
Deutsche Linoleum ......... 0
Orenktetn & M oppx! ......u
Leonhard Ttep.........e
Amertkantsche Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
4,20 53,08 72,31 13.99 16,38
168,76 21,48 72,11
2,46
76,30 80,60
34,23
4,22 58,32 72,59 14,03 16,44
169,44 21,56 72,39
2,48
78,60 81.12 34,37
6% abgest. Goldmextkancr von 99 4% Türkische Jollanlelste von 1911 4Türkische Bagdadbastn-Anleist?
Serie 1 ........
Französische S
Holländische N Italienische N Norwegische 9" Deutsch Oester Rumänische N Schwedische N Schmelzer No
oten...............
ölen...............
oten................
4% desgl. Serie II ............
8% Rumän. vereinst. Rente u. 1903 4'/r%Rumän.veretnst.Rentev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente .
8%% Anatolier...........
Manneeniann-Röhren........0
Marisfelder Bergbau......0
Sberjchlcs. Kvkewerke.........(,
Alwinr Bergbau............„
Rheinische Braunkohlen ......10
Rhetnstahl............... 0
Grüner........ 0
Mainkraftwerte Höchst a.üi. ... 4
Süddeutscher Zucker ..... v
oten ..............
Teld), ä lOO Schilling oten...............
oten ................
en.................
topautime Violen.................
Ungarische Note»................


