Ausgabe 
23.12.1932 Frühausgabe
 
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Westdeutschland und die Profifrage.

Schorfe Trennung zwischen Amateur und Profi.

Unter dem Dor sitz von Rechtsanwalt I e r s ch wurde in Bochum in einem kleinen Kreise führen­der Männer im westdeutschen Fuszballsvort über die 'Berufsspielerfrage beraten. In erster Linie wollte man Klarheit darüber schaffen, ob der Profisport scharf getrennt oder in Verbindung mit den bestehenden Vereinen aufzubauen sei. Man entschied sich für die scharfe Trennung und hat bereits 10 Städte herausgegriffen, in denen Mannschaften für die kommende westdeutsche Be­rufsspieler-Liga aufgestellt werden sollen. Um weitere technische Fragen zu regeln, es ist z. B. die Erweiterung der Profiliga auf 12 Vereine geplant, werden sämtliche Verhandlungen geheim geführt und gehalten. Die westdeutschen Fußball­führer werden sich voraussichtlich gleich zu Beginn des Jahres noch einmal zusommenfinden und bei dieser Sitzung einen festumrissenen Plan fer­tigstellen. Ob vor der Sitzung des Gesamtvorstan­des des Deutschen Fußball-Bundes, die nunmehr bestimnll am 29. Januar in Berlin stattfindet, noch ein außerordentlicher westdeutscher Ver­bandstag einberufen wird, bleibt noch abzuwar- ten.

Karl Zimmer erhält den Ehrenbrief der OSB.

Die Deutsche Sportbehörde hat dein Vorsitzenden des Doppellreises Frankfurt-Offenbach, Karl Zim­mer, ihren Ehrenbrief überreicht. Wohl nicht häu­fig hat jemand diese Auszeichnung eher verdient, als Karl Zimmer, der feit langen Jahren mit vor­bildlicher Hingabe und mit einer seltenen Kennt­nis der Materie sich große Verdienste sowohl um den Fußball, wie auch um die Leichtathletik erwor­ben hat.

Rieffersee-Oxford iorlos.

Vor der gemeinsamen Abreise nach Davos zum Spengler-Po'al trafen am Mittwochabend auf der Münchener Kunsteisbahn der SC. Riessersee und die S t u d e n t e n m a n n s cha f t aus O r - fort) vor 1000 Zuschauern zusammen. Der Larnpf verlief trotz des tonlosen Resultates recht inter­

essant. Als die Bayern im Schlußabschnitt die bes­sere Mannschaft waren, zeigte sich der englische Torhüter L i t t l e von seiner besten Seite und ver­eitelte alle Erfolge des Gegners, nur sein großes Können bewahrte seine Mannschaft vor einer Nie­derlage.

Akademische Skiwettkampfe in St. Moritz.

Die deutsche Streitmacht.

Stärker als zuvor wird Deutschland bei den Akademischen Skiwettkämpfen aller Länder vom 5. bis 8. Januar in St. Moritz vertreten fein. Die Teilnehmer werden von den Hochschulen aus München, Freiburg und Breslau gestellt und nach der sehr sorgfältig vorgenommenen Auswahl dürf­ten toir im Engadin gut vertreten fein. Für die einzelnen Wettbewerbe sind in Aussicht genom­men:

18-Kilometer-Langkaus und Kom­bination: Leupold, von Lobenthal (Bres­lau): Ertl (Brandenburg) und Dehmel (München).

Sprunglauf: Leupold, Ertl, v. Weech (München).

30-Kilometer-Stafsellaus: Leupold, v. Lobenthal, Zacharias (München), Dehmel.

Abfahrt und Slalom: Höfflin, v. Weech, Zacharias (München), Stober, Dr. Pahl, Vetter, Sickinger (Freiburg).

Kurze Sportnotizen.

Der e r st eO l y rn p i a g r o s ch e n" für 1936 in Höhe von 1913 Mark wurde vom Automobilklub von Deutschland dem DRFL. überwiesen. Die Summe wurde von der Nürburg-Ring G. m. b. H. in Adenau aus dem Programmerlös des letzten Großen Preises" bereitgestellt.

Die deutsche Studentenelf, die am zweiten Feiertag in Catania im Fußballänderkampf gegen Italien antritt, setzt sich wie folgt zusammen: Fischer (Dresden): Radecke (Berlin), Clauß (Dres­den): Claaß (Berlin) Kiehl (Dresden), Oehm (Nürnberg): Grebe (OffenbachH Knapp (Frankfurt), Niggemeyer (Mülheim), Gäßler (Freiburg), Heck- mayer (München).

Wirffchast.

Neue Sanierungs-Maßnahmen.

Berlin, 22. Dez. (CDB.) Unter dem Ra- men Deuts ches Finanzierungsinsti- t u t A G., Berlin, wird in den nächsten Tagen ein Unternehmen ins Leben gerufen werden, das der Förderung des gewerblichen Bankkredits die­nen soll und die Aufgabe hat, die Fortführung solcher Kredite, sowie ihre Umwandlung in Ak­tien und ähnliche Beteiligungen zu erleichtern. Das Grundkapital der Gesellschaft wird 30 Mil­lionen Mk. betragen. Hiervon entfallen 10 Mil­lionen Wk. auf Vorzugsaktien, die durch die Gold­diskontbank, die Akzept- und Garantiebank und die Bank für deutsche Industrieobligationen über­nommen werden. Das Institut wird von Ban­ken und Bankfirmen Aktien und sonstige Geschäfts­anteile gewerblicher Unternehmungen und mittel» und langfristige Forderungen gegen solche unter der Bedingung übernehmen, daß die betreffenden Unternehmungen saniert sind. Die Bank hat da­für einzustehen, daß die von ihr eingelieferten Werte einen Zins- bzw. Dividendenertrag von mindestens 4 Prozent, auf die Gesamtsumme des Kaufpreises berechnet, erbringen.

Als zweite Institution, die der Erleichterung der Wirtschaftslage dienen soll, wird die T i l - gungskasse für gewerbliche Kredite ins Leben gerufen mit dem Ziel der Beseitigung von Folgen der Wirtschaftskrise. Zweck der Kasse ist, für Dankforderungen gegen gewerbliche Un­ternehmung die allmähliche Tilgung zu ermög­lichen, soweit sie in Verbindung mit der Sanie­rung solcher Unternehmungen steht. Die Til- gungskasse übernimmt von Danken und Bank­firmen Forderungen gegen gewerbliche Unterneh­mungen. Die Reichsregierung hat sich dazu ent­schlossen, einen Betrag von 30 Millionen Mk. aus dem Garantiefonds, der bei der Deutschen Gold­diskontbank gebildet worden war, hinter die Til­gungskasse zu stellen.

Der Krupp-Abschluß 1931 /32.

Die Friedrich Krupp AG. in Essen schließt ihr Geschäftsjahr 1931 32 mit einem Ver - I u st in Höhe von 15 231 642 Mark, der sich durch

den Verlustvortrag aus dem Jahre 1930/31 um 4 415 733 Mark auf 19647375 Mark erhöht. Der Gesamtverlust ist aus Rücklagen gedeckt wor­den. Der Ertrag nach Abzug der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stellt sich, auf 108 065 165 Mark. Die Erträge aus Beteiligungen belaufen sich auf 4 696 106 Mark, und die außer­ordentlichen Erträge auf 3 020 299 Mark. Dagegen betragen Löhne und Gehälter 69 568 603 Mark, so­ziale Abgaben 7 544 549 Mark, Abschreibungen auf Anlagen 11 354 961 Mark, andere Abschreibungen 6 705 000 Mark, Zinsen 4 665 203 Mark, Steuern insgesamt 10 504 713 Mark (im Vorjahr 13,540 367) Mark, Wohlfahrtsausgaben 6 143 466 Mark, Ver­luste aus Beteiligungen 3 472 548 Mark, fonft ge Aufwendungen^ (für Vertriebs- und Verwaltungs­kosten, Bergschäden, Patentabgaben, Versicherungs­kosten, Mieten, Pachten u. dgl.) 11 054 171 Mark.

Die Zahl der Werksangehörigen, einschließlich der­jenigen der Tochterunternehmungen, betrug am 30. 9. 1932 insgesamt 35 647 (i. V. 44 107). Bei den abgeschlossenen Werken und Handelsfirmen waren weitere 10 460 (i. V. 12 750) Personen beschäftigt. In Auswirkung der Notverordnung zur Belebung der Wirtschaft wurden in den Betrieben der Friedr. Krupp AG. und ihrer Tochtergesellschaften seit dem 1. Oktober rund 1400 Arbeiter neu eingestellt.

Die Friedr. Krupp Grusonwerk AG. in Magdeburg schließt das Geschäftsjahr 1931'32 mit einem Verlust von 389 175 Mark (i. V. 358 685 Mark), der aus eigenen Rücklagen der Gesellschaft gedeckt wurde.

Die Friedr. Krupp Germaniawerft AG. in Kiel weist einen Verlust von 766 476 Mark im Vorjahr 45 991 Mark Gewinn) aus, der von der Friedrich Krupp AG., Essen, übernommen wurde.

Die Aktiengesellschaft für Unter-- nehmungen der Eisen - und Stahl­industrie schließt ihr Geschäftsjahr mit einem Verlust von 255 986 (i. 23. 59 929) Mark, der ver­tragsmäßig von der Friedr. Krupp AG. Essen über­nommen wurde.

*

* Adlerwagen-FabriEation in Frank- reich. Die französische Automobilfabrik L. Rosen- gart in Paris hat von der Adlerwerke vormals

Heinrich Kleyer AG. in Frankfurt a. M. eine Li- zenz zur Herstellung von Adlerwagen in Frankreich erworben. Das Abkommen bezieht fick zunächst auf den Typ Adler-Trumpf, cs ist jedoch eine spätere Vereinbarung auch über andere Adler-Typen vor­gesehen. Da in Frankreich keine allzu scharfe Kon­kurrenz in der von Adler fabrizierten Wogenklasss vorliegt, hofft die Gesellschaft, durch diesen auf drei Jahre abgeschlossenen Vertrag eine wesentliche Bes­serung des Gescistiftsergebnisses zu erzielen.

* Rheinisch-Westfälisches Elektrizi­tätswerk A G., Essen. Die Generalversamm­lung der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerk AG., Essen, genehmigte den Abschluß für 1931-32 mit wieder 5 v. H. Dividende. Ab Oktober fei der Rückgang im Stromabsatz zum Stillstand gekom­men. In den ersten fünf Monaten des Geschäfts­jahrs habe 'her Bruttoüberfchuß aus dem Strom­verkauf trotz des Absatzrückganges das Ergebnis des gleichen Vorjahrszeitraums noch etwas über­schritten.

* Mansfeld 21®. f ü r Bergbau und Hüttenbetrieb, Eisleben. Wie WTB.- Handelsüienst hört, haben die Verhandlungen der Reichs- und Staatsbehörden mit der Mansfeld 21®. für Bergbau und Hüttenbetrieb, Eisleben, zur Reuordnung des am 30. Dezember ablaufen- ocn Vertrages befriedigende Fortschritte gemacht. Es ist geplant, die Kupferbetriebe der Mansfeld in eine besondere Gesellschaft zu überführen.

Diese Gesellschaft, deren Aktien der Mansfeld gehören werden, soll in Zukunft den Kupferberg­bau und Hüttenbetrieb führen und demgemäß

alleiniger Empfänger der fiskalischen Zuschüsse sein. Die Bearbeitung der für die Umgründung erforderlichen Unterlagen beansprucht eine ge­wisse Zeit. Infolgedessen wird der formelle Still­legungsantrag vom 31. Dezember 1932 auf den 31. Januar 1933 verschoben. Dis zu diesem Termin ist nach dem bisherigen Stande der Verhandlun­gen damit zu rechnen, daß das neue Dertrags- verhältnis perfekt wird, das im übrigen mit Wirkung ob 1. Januar 1933 gelten soll.

* Charlottenburger Wasser- und Jndustricwerke AG., Berlin. Die Char­lottenburger 'Wasser- und Jndustriewerke AG., Ber­lin, erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen er­höhten Reingewinn von 3 458 965 (2 388 963) Mark, auf dem der Generalversammlung am 2. Januar 1933 eine Dividende von 5 (4) Prozent vorgeschlagen wird.

Frankfurter Abendbörse geschästslos.

Frankfurt a.M., 22. Dez. Die Abendbörse war nahezu g e s ch ä f t s l o s, die Kurse zeigten gegenüber dem (Berliner Schluß kaum Verände­rungen. 2lur Demberg gaben erneut 1 v. H. nach. I®.-Farben lagen zu 93,40 v. H. unverändert, ebenso Reichsbankanteile mit 138,5 v. H.

21m Rentenm arkt schwächte sich die Alt­besitzanleihe um 0,25 v. H. auf 58,25 v. H. ab, späte Reichsschuldbuchforderungen waren mit etwa 74,60 v. H. behauptet. Von Auslandrenten waren Ungarische Goldrente um weitere 0,30 v. H. auf 6,60 v. H. erhöht.

Die Arbeiismarkllage in Hessen nndHessen-Aassan

Zunahme der Arbeitsuchenden um 9000.

WSR. Frankfurts. M., 22. Dez. Ueber hie Arb eitsm arktlage im Dezirk des Landesarbeitsamts Hessen in der Zeit vom 1. bis 15. Dezember teilt das Landesarbeits­amt mit: In der ersten Hälfte des Monats De­zember hat

die Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden bei den Arbeitsämtern um 9095 oder 2.8 v. h. des Standes von Ende Rovember zugenommen.

In der gleichen Zeit des Vorjahres war die Zu­nahme bei allerdings niedrigerem Ausgangsstande mit 9370 oder 3,1 v. H. etwas höher. In sämtlichen Arbeitsamtsbezirken ergab sich wahrend der Be­rich tszeit ein Zugang der verfügbaren Arbeit­suchenden. Gegenüber dem Durchschnitt von 2,8 v. H. im gesamten Bezirk war er relativ in den Bezirken Corbach (9,6 v. H.), Fulda (9.4 v.H.) und Worms (8,l v. H.) am stärksten: verhältnismäßig am niedrigsten war er in Dillenburg und Mainz mit 1,4 bzw. 1,7 v. H. der Ausgangszahl von Ende Rovember.

Insgesamt wurden am Stichtag vom 15. De­zember 328 348 verfügbare Arbeitsuchende ge­zählt. gegenüber 319 253 Ende November.

auch weiterhin als verfügbare Arbeitsuchende gc- meldet bleiben. Während in der vorhergehenden Derichtszeit sich bei den Frauen noch eine Ab­nahme ergeben hatte, hat nunmehr auch

die Zahl der arbeitsuchenden und arbeitslosen Frauen zugenommen.

Der Anteil der Frauen an der Gesamtzahl der Arbeitsuchenden beträgt Mitte Dezember 15,1 v. H.. an der Zahl der Arbeitslosen 15,3 v. H.

In der Arbeitslosenversicherung tourben am 15. Dezember 33 274, in der Krisenfürforge 56 734 Hauptunterstützungsempfänger gezählt. Gegen­über den Destandszahlen von Ende Rovember liegt die Zahl der Hauvtunterstühungsempfanger in der versicherungsmäßigen Arbeitslosenunter- stühung um 548, in der Krisenfürforge um 1112 höher. In dieser Zunahme der Hauptunter- stühungsempfänger in der Krisenfürsorge wirkt sich erstmalig die Verordnung vom 7. Rovember aus, nach der nach dem 28. Rovember Aus­steuerungen in der Krisenfürforge bis Ende März 1933 nicht mehr erfolgen dürfen. Insgesamt be» trägt

die Zahl der hauptunlerstühungsempfänger Milte Dezember in beiden Unterskühuugs- elnrichlungen rund 90 000 gegenüber rund 88 350 im Zeitraum von Mitte Rovember. so daß die Zunahme insgesamt 1660 beträgt.

Die Zahl der Arbeitslosen nahm stärker zu, als die der verfügbaren Arbeitsuchenden. Sie erhöhte sich während der Derichtszeit um 10 600. Die Erklärung dafür ist darin zu suchen, daß infolge des eingetretenen Frostes die Rotstands- arbeiten wenigstens zunächst in erheblichem Umfange zur E i n st e l l u n g gelangten und die bei solchen Maßnahmen Beschäftigten daher zur Entlassung kommen mußten. Diese Entlassungen aus Rotstandsarbeiten wirken sich in der Zahl der verfügbaren Arbeitsuchenden nicht aus, da Rotstandsarbeiter während ihrer. Beschäftigung

Bei den Rotstandsarbeiten waren Ende Rovem­ber 7115 Personen beschäftigt: von diesen waren 564 Wohlfahrtserwerbölose. Die Zahl der aus Mitteln der Arbeitslosenverficherung unterstütz­ten Kurzarbeiter hat sich wieder erhöht: sie be­trug in der letzten Rovembcrwoche rund 8500, während in der letzten Oktoberwoche nur rund 8100 gezählt wurden.

Mord oder Notwehr?

Geständnis einer Zwanzigjährigen.

Mainz, 22. Dez. (WSN.) Kürzlich wurde über die Festnahme 'der 20jährigen Kindergärtnerin Jo­hanna Degen von hier berichtet, die verdächtig erschien, in Gemeinschaft mit dem 21jährigen ©oft- wirtssohn Hans Rommel aus Augsburg in einer Siedlung bei Wahrendorf in Holstein den 21jährigen Siedlungsbesitzer Fritz Möller aus Kiel er­mordet, in einen Sack eingenäht und in ein Wasserloch geworfen zu haben. In der Wäsche der Degen wurde bei ihrer Verhaftung eine blutge­tränkte Schürze vorgefunden. Vor dein Mainzer Amtsgericht bestritt sie, irgend etwas mit dem Mord <m Möller zu tun zu haben. Ebenso bestritt auch Rommel, der in Augsburg festgenommen wor­den ist, von der Mordtat etwas zu wissen. Die Degen wurde nach ihrer Festnahme und Verneh­mung sofort nach Kiel ins dortige Untersuchungs­gefängnis gebracht. Nach längerem Leugnen hat sie nunmehr gestern vor dem Untersuchungsrichter in Kiel zugegeben, daß sie Möller durch einen Revolver schuß in den Kopf ge­tötet habe. Sie will dann den Kopf des Erschos­

senen durch Schläge mit einer Axt unkenntlich ge­macht die Leiche in einen Sack ein genäht und in das Wasserloch geworfen haben. Nach ihren Be­hauptungen will sie inNotwehr gehandelt haben, >da der Tote sie nachts in ihrem Zimmer überfallen habe. Sie bestreitet, daß Rommel in irgendeiner Weise an der Tat beteiligt fei.

Briefkasten 0er Redaktion.

lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeil der Schriftleitung)

B. 200. Durch die Notverordnungen ist an der Verpflichtung der Schuldner, die Zinsen zum ver­einbarten Zeitpunkt pünktlich zu bezahlen, nichts geändert worden. Dementsprechend hat der säumige Schuldner auch die Folgen einer unpünktlichen Zinszahlung zu tragen. Es empfiehlt sich heute je­doch, daß Sie lediglich hinsichtlich des nicht gezahlten Zinfenbettags einen Zahlungsbefehl erwirken.

H. K. Der Beitrag zur Invalidenversicherung zum Zwecke der Aufrechterhaltung der Anwartschaft be­läuft sich bei einem wöchentlichen Einkommen von mehr als 36 Mark auf 2 Mark wöchentlich. Bei der freiwilligen Versicherung müßen mindestens 20 Marken innerhalb von zwei Jahren zur Verwen­dung kommen.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hmter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

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Datum

21-12-

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«Vlh | Srlc

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Geld | ?rie

6% D«mche Wetchäanletije u. 198) C% cfjem.7% Di. Reichsanl. v. 1929 6Vi% ®oimfl.'2lnlei(>e bon 1930 .. Deutsche Anl.-Abtös.-Schuld mii

Auolos.-Rechten .............

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58,25 6,45

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57

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Hamdurg-Amerika-Pakei .....<

Hamburg-Südam. Dampfschiff, o Hansa Dampfschiff...........0

Norddeutscher Lloyd .........o

N W. für Perkestrswescn Alt. .. o BerlinerHandelsgesellschaft.... 4 Commerz- und Privat-Bank... o Deutsche Bank und TKconto-

Gesellsckmft................o

Dresdner Bank..............0

Reichebank ......... i

A.E.G......................o

16,75

17,4

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73

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75 61,75 138,5

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88

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121

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45

60

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75 61,75 133.9

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53,5

75 61,75 138,5

29,75

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73

88,5 80,25

121,5

Bereinigte Stahlwerke........u

Olavi Minen ...............0

Kaliwerke Ascheröleben........6

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.......s

I G. Farben-Jndustrie.......7

Schetdeaustalt...............10

Goldschmidt .......... 0

Rütgeröwerke...............0

Metallgesellschaft.............0

Philipp Holzmann...........0

Hcmentwerk Heidelberg ...... 1

Lementwerk Karlstadt.........0

Waytz & Frey tag ............0

Schultheis Pahenhofer........t

Aku (Allgemeine Kunstseide) ... 0

Beinberg...................0

33,25

108

113

167

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36,75

29

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34

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167

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37,5 144

29,65

Helsingfors.

Wien......

Prag......

Budapest ...

Sofia.....

Holland .... £81o.......

Kopenhagen. Stockholm...

6,154 51,95

12,465

3,057 169,13

71,28 72,68

75.42 14.03 0,858 4,209

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21,24 16,425

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34,37

81,72 0,899 0,269

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12,76

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12,485

3,063

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72,82 75,58

14,08 0,862

4,217

58,35

21,58

16,465

81,22 34,43

81,88 0,901 0,271

5,586

12,78

Zanknoten.

6,159 51,95

12,465

3,057 169,13

72,28 72,68 76,47 14,03 0,858 4,209 58,24 21,54 16,42 80,98 34,37 81,72 0.899 0,269

5,574 12,76

6,171 52,05

12,485

3,063 169,47

72,42 72,82 76,63 14,07 0.862 4,217 58,36

21,58 16,46 81,14 34,43 81.88 0,901 0,271

5.586 12,78

Desgl. ohne Aublos.-Rechte......

6% cficm.8% Hess. Bolkeslaat 1929 lruckzahlb. 102%)...........

Oberhellen Provinz-Anleihe mii

Auslos.-Rechten ............

Deutsche Komm. Smnmelab l.Än leihe Seriel mit Auslos.-Rechten

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks. Huv.-Bwll ^oldvse. 16 unkündbar bis 1936 b'/-% ehem. 4'% Franks. Hqp.

Bank»Ltqu.-Psandbrtefe .....

6¥i% ehem. d'/2% Rheinische HyP.-Bank.Ltou..Goldvse. ...

6% ehem. 8% Pr. Landesvfand briesanstatt, Pfandbriefe R. 19

6% ehem. 7% Pr. LandcSpsand briesanstatt, Pfandbriefe R. 10

4% Oesterretchische lstoldrente...

4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Ungarische voldrenie_______

4% Ungarische Staatürenle v. 1910 4'/i% deegl. von uns.....

Buenos Aires Neustork.... Brüssel....

Italien.....

Porto .....

Schwei, ...

Spanten...

Danzig....

Japan .....

Rio de Jan. Jugoslawien Lissabon...

CIcktr. Lieferungögesellschaft... 6

Licht und Straft .............6

gelten & «uilleaume ........c>

SeseMchaft für Elektrische Unter­nehmungen ...............4

Sistemische Elektrizität ........6

Schuckerl L Co..............o

Siemens & Halske ........... f

Lahmeyer & (Jo..............10

Berlin, 22-Dezember

Selb

Brief

Deutsche Erdöl .............4

Gelsenkirchener..............0

Harpencr...................0

Hoesch EisenÄölu-Neuessen.. 0

fjlfe Bergbau ............... 7

Ilse Bergbau Genüsse........ 7

Riodnerrocrfe ...............0

83,65

50,4

86

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52.4

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45,25

60,13

23,75

73,75

34,65

203

73,25

Zellstoff Waldhos............ 0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Gaö ...............7

Daimler Motoren............ 0

Deutsche Linoleum ......... 0

Orenktetn & M oppx! ......u

Leonhard Ttep.........e

Amertkantsche Noten..............

Belgische Noten..................

Dänische Noten .................

4,20 53,08 72,31 13.99 16,38

168,76 21,48 72,11

2,46

76,30 80,60

34,23

4,22 58,32 72,59 14,03 16,44

169,44 21,56 72,39

2,48

78,60 81.12 34,37

6% abgest. Goldmextkancr von 99 4% Türkische Jollanlelste von 1911 4Türkische Bagdadbastn-Anleist?

Serie 1 ........

Französische S

Holländische N Italienische N Norwegische 9" Deutsch Oester Rumänische N Schwedische N Schmelzer No

oten...............

ölen...............

oten................

4% desgl. Serie II ............

8% Rumän. vereinst. Rente u. 1903 4'/r%Rumän.veretnst.Rentev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente .

8%% Anatolier...........

Manneeniann-Röhren........0

Marisfelder Bergbau......0

Sberjchlcs. Kvkewerke.........(,

Alwinr Bergbau............

Rheinische Braunkohlen ......10

Rhetnstahl............... 0

Grüner........ 0

Mainkraftwerte Höchst a.üi. ... 4

Süddeutscher Zucker ..... v

oten ..............

Teld), ä lOO Schilling oten...............

oten ................

en.................

topautime Violen.................

Ungarische Note»................