Ö.J.-fpori
Oeuischtan- - LlGA. 1:1.
von Lrannn gewinnt — prenn unterliegt ehrenvoll.
Der gestern nachmittag begonnene Davispokal- komps Deutschland—USA. im Roland Garros- Stadion zu Paris brachte gleich im ersten Spiel eine Riesenüberraschung. Alnfer zweitbester Spieler Gottfried von Gramm brachte es nämlich fertig, den amerikanischen Zweiten Frank Shields in einem Diersatzkampf zu schlagen. Sn einem ganz hervorragendem Spiele gewann von Gramm den ersten Sah mit 7:5, mutzte aber den zweiten mit dem gleichen Ergebnis an Shields abgeben. Zu Anfang des dritten Satzes schien es, als sei von Gramm entmutigt. Er mutzte den Amerikaner bis zu 4:2 davonziehen lassen. Dann aber fand sich der Deutsche wieder und gewann in ganz grotzem Stile vier Spiele hintereinander und somit den Satz mit 6: 4. Der vierte Sah dauerte fast eine Stunde und brachte fast nur Grundlinienspiel, da
von Gramm sehr auf Sicherheit ausging. Gramm gewann schlietzlich auch diesen Satz mit 8:6. Mit 7:5, 5:7, 6:4, 8:6 trug von Gramm einen schönen und' verdienten Erfolg über den starken Amerikaner davon.
Das zweite Spiel Prenn—Dines zeigte einen unerwartet zähen Widerstand des Deuts ch e n gegen den amerikanischen Meister und Wimbledon-Sieger. Die ersten beiden Sätze gingen mit 6:3, 6:3 an Dines. Der dritte Satz aber sah Prenn in fabelhafter Form, so dah Dines keine Chance hatte und den Satz mit 0: 6 verlor. Auch im vierten Sah gewann Prenn noch drei Spiele hintereinander, dann waren aber die Reserven des deutschen Spitzenspielers erschöpft und Dines konnte auf 5:3 davonziehen. Roch einmal ritz sich Prenn zusammen und konnte auch noch ein Spiel gewinnen, dann sicherte sich jedoch Dines mit Dvmbenausschlag den Satz und das Match. Mit 6:3 6:3, 0:6, 6:4 hat also Prenn sehr ehrenvoll verloren.
Sportplatz 1900: Tag der Leichtathleten.
11. Nationale Wettkämpfe. - Deutsche Meister und Landesmeister am Start. Lieber 20 Vereine vertreten.
Die Spielvereinigung 1900 hat es trotz aller Nöte und Schwierigkeiten der Gegenwart unternommen, auch in diesem Jahre die nun längst traditionell gewordenen nationalen leichtathletischen Wettkämpfe zu veranstalten. Das Meldeergebnis bleibt erfreulicherweise hinter dem des Vorjahres kaum zurück. Die qualitative Besetzung ist auch nicht geringer zu bewerten, denn verschiedene Landesmeister (auch ein Deutscher Meister) sind am Start. Die Tradition der Veranstaltung war sicherlich nicht zuletzt ein Anreiz für die Sportler der näheren und weiteren Umgebung. Köln ist vertreten, aus Frankfurt und Kassel haben je drei Vereine Meldungen abgegeben, Dortmund-chörde, Marburg, Weilburg, Wetzlar, Diez, Langen, Darmstadt usw. sind mit einigen Leichtathleten zur Stelle. Die Gießener Vereine Mtv., OSC. und naturgemäß die Spielvereinigung stehen mit starken Aufgeboten in den Wettbewerben. Man verspricht sich spannende Kämpfe, gute und beste Leistungen, man hofft auf gutes Wetter, guten Besuch, man wird sich bei der Spielvereinigung außerdem bemühen, der Veranstaltung einen glatten Verlauf zu ermöglichen und sie damit unterhaltsam zu gestalten. Am Sonntag um 10.15 Uhr beginnen die Vorkämpfe, um 15 Uhr die Entscheidungen. Bewährte Kampfrichter stehen zur Verfügung; die Vorbereitungen find auf das Beste getroffen. An Hand des Programms, an Hand auch der ständigen Mitteilungen durch das Megaphon kann jedermann leicht den Wettkämpfen folgen.
Oie Prominenz...
Zur Veranstaltung haben, wie schon erwähnt, verschiedene erstklassige Vereine ihre verfügbaren besten Kräfte gemeldet. Wir nennen:
Debus - Köln (ASD.), Deutscher Meister im Steinstoßen (über 10 Meter), westdeutscher Meister im Stein- und Kugelstoßen (Kugelstoßen gut für 14 Meter).
Kilo- Wetzlar (VfL.), ist in unserer engeren Heimat und darüber hinaus gut bekannt als ein kommender Sportler. Bei den Deutschen Meisterschaften wurde er im Diskuswerfen Zweiter. Im Kugelstoßen ist er ein beachtlicher Gegner.
Berg- Frankfurt (IG.), ist ein ebenfalls noch in der Entwicklung begriffenes Talent. Er wurde Süddeutscher Meister im Kugelstoßen, bei den Deutschen Meisterschaften Dritter hinter Hirschfeld und Ling- nau.
Eldracher und Mährlein- Frankfurt (Eintracht), sind Sprinter bester Klasse.
G l a g o w s k y - Dortmund-Hörde, ist einer der besten westdeutschen Mittelstreckler.
Haag- Darmstadt (Sportverein 98), ist ein ausgezeichneter 5000-Meter-Mann.
Oie Wettbewerbe - die Aussichten.
Klasse I.
Die Wettbewerbe werden in drei Klassen ausgetragen. Sn Klasse I sind vorgesehen: 100 Meter, 200, 800, 5000 Meter und eine 4 mal 100- Meter-Stasfel. Außerdem Hochsprung, Kugelstoßen, Diskuswerfen >und Stabhochsprung. Heber 100und 200Meter sollte sich ein spannender Kampf zwischen Eldracher, Mährlein, Maerten- Darmstadt, W. Müller 1900 und Fernau MTV. ergeben. Die Sprinter von Hessen, Preußen und Turngemeinde Kassel sind beachtenswerte Gegner. Favoriten sind die beiden Frankfurter. Ein schweres Rennen erwartet man über 800 Meter.
Glagowsky, Schilling (Eintracht), die Kasseler Rietz und Tölle, die 1900er Peters und Bcp- perling treten hierzu an. Favorit: Glagowsky. Ein kleineres Feld stellt sich über 5000 Meter dem Starter. Hier wird sich ein Zweikampf zwischen Haag und Schaaf ergeben. Ferner laufen Gerhard 1900 und Grölz OSC. Gießen. Sn der 4X100-Meter-Staff el wird die in vielen Kämpfen erprobte, routinierte Eintrachtsstaffel nicht zu schlagen sein und sich den ehrwürdigen, aber stark strapazierten Wanderpreis endgültig erringen. Die Kasseler werden allerdings harte Gegner sein. Die Mannschaft des MTD. Gießen ist nicht zu unterschätzen. Sm Hoch - sprung hat Kratz (Hessen-Preußen) in Weil 1900 einen ernsten Konkurrenten. Beide springen über 1,75 Meter. Sm Stabhochsprung ist Stahl-Langen Favorit. Sung 1900 wird voraussichtlich nicht dabei sein können. Er war krank und ist ohne Training.
Für die Wurfkonkurrenzen der Klasse I ergab sich eine Dombenbesetzung. Sm Kugelstoßen wie im Diskuswerfen wird es zu hartem Kampf zwischen Debus, Berg und Kilo kommen. Sm Kugelstoßen hat Debus die meisten Chancen, im Diskuswerfen erwartet man Kilo auf dem ersten Platz. Gugel (1900), Mohl (OSC.) und Gary-Marburg werden sich anstrengen müssen, wenn sie den Anschluß behalten wollen.
In der 2. Klasse
sind 200, 1500 und 4X1500 Meter ausgeschrieben; außerdem noch Weitsprung, Speerwerfen und Kugelstoßen. Nicht weniger denn 20 Läufer werden sich am 200-Meterlauf beteiligen. Zwischenläufe werden dadurch notwendig. Leider muß die Spielvereinigung auf die Beteiligung verzichten. Koch und Geist, die beide Aussichten hätten, laborieren an Verletzungen. Die Siegeschancen haben Klünter (Eintracht) und die MTVer Becker und Ploch. Starke Gegner sind die Kasseler und besonders Kersch vom Postsportoerein Frankfurt. Heber 1500 Meter dürften Krings (ASV. Köln) und Lohberger (Eintracht) als die besten zu erachten sein. Die Turngemeinde Kassel hat für die 4 m a I 1500-Meter st affel gute Mittelstreckler zur Verfügung. 1900 stellt für diese Staffel voraussichtlich zwei Mannschaften. Für den Weit- sprung ist der Sieger kaum oorauszusagen. Im Kugelstoßen gibt es vielleicht einen Vereins- zweikamps zwischen 1900 und OSC. Gießen. Gugel, Lipp und H. Müller vertreten die Spielvereinigung, Mohl und Luh den OSC. Im Speerwerfen sind die Kasseler sehr gut. 1900 und OSC. werden mitzureden haben.
Die zahlenmäßig stärkste Besetzung weist die
3. Klasse
auf. 100 Meter, 400, 3000 und eine 4X100-Meter- Staffel, sowie Weitsprung werden bestritten. Eine Voraussage über den mutmaßlichen Sieger ist nicht möglich. Für die 100 Meter gehen 25, für die 400 17 und für die 3000 Meder 15 Läufer an den Start. Für die 4X100-Meter-Staffel sind sechs Mannschaften gemeldet. Der Weidsprung wird von 26 Teilnehmern stark umftriten sein.
Entsprechend den Meldungen und den zu erwartenden Leistungen darf man die 11. Nationalen Wettkämpfe «der Spieloereinigung wieder als
ein sportliches Ereignis
betrachten. Man darf beim Gießener f portlieb en« den Publikum einiges Interesse dafür voraussetzen. Daß die Spielvereinigung es trotz aller Gegenwartsnöte unternommen hat, die Leichtathleten zu diesem Wettkampf aufzurufen, verdient Anerkennung. Wie die Gießener Sportler und die Turner unter so illustrer Gesellschaft abschneiden werden, wird von besonderem Interesse sein. Hoffentlich läßt sich am Montag viel Gutes berichten ...
Arbeiier-Fußball: Gießen — Wien.
Am heutigen Samstagabend treffen sich auf dem Waldsportplatz des VfB. die Mannschaften der Freien Turnerschaft Gießen und des Gaswerks St. Deith Wien zu einem Freundschaftsspiel.
Für diesen Kampf wurden folgende Mannschaften genannt:
Wien: Büttner; Bauerzeck, Stern; Kürbis, Brinck, Prinz; Weftermayer, Steinhäuser, Fo- reith, Wallner, Hösch.
Gießen: Borschel; Biehl, Leutheuser; Hardt, Hintze, Rinderknecht; Balser, Arnold, Heller, Ranft, Weber.
,13. Rhön": Kronfeld stürzt ab.
Schlechtes Wetter — wenig Flugbelrieb.
Die diesjährige Veranstaltung der. Rhön- Rositten-Gesellschaft scheint unter einem schwarzen Stern zu stehen. Rachdem erst am Dienstag der Breslauer Student Rüdiger tödlich verunglückte, stürzte am Freitag auch der Wiener K r o n f e l d m i t s e i n e r „A u st r i a" bei einem Schleppflug ab. Kronfeld segelte, nachdem er vom Flugzeug geschleppt worden war, etwa 15 Minuten. Dann verschwand er plötzlich in einer Wolke, aus der die „Austria" nach kurzer Zeit hervorschoß. Snfolge anscheinend turbulenter Strömungen brachen die Flügelspitzen an beiden Tragflächen ab. Kronfeld erkannte die Gefahr sofort, sprang aus etwa 6 0 0 Meter mit seinem F alls chirm ab und landete wohlbehalten bei Gersfeld. Die „Austria" ging vollständig zu Bruch. Auch der Fluglehrer Krebs der Rhön-Rossiten-Gesell- schaft, der einige Flugzeuge geschleppt hatte, wurde vom Pech verfolgt. Bei seinem 13. Start setzte der Motor seines „Flamingo" aus. Die vorgenommene Waldlandung lief aber noch glimpflich ab.
Da es in diesem Sahre der Wettergott anscheinend mit der Veranstaltung nicht gut meint
— man wartet immer noch auf Wärme und günstige Winde — ist der Flugbetrieb nicht allzu rege. Sn den zurückliegenden Tagen wurden insgesamt 134 Flüge ausgeführt. Am Donnerstagnachmittag werden einige Schleppflüge ausgeführt, ebenso auch verschiedene Streckenflüge, bei denen Grönhoff mit 29 Kilometer auf „Fafnir" die größte Weite erreichte. Wolf Hirth brachte es mit „Musterte" auf 28 Kilometer.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
Lastkraftwagenverkehr und hausbeschädigung.
Das außerordentlich starke Anwachsen des Kraft« wagen- und inbefonbere des Lastkraftwagenverkehrs hat nicht nur eine starke Inanspruchnahme und Beschädigung der Straßendecke zur Folge, sondern auch eine schwere Schädigung der Häuser, die an großen Verkehrsstraßen liegen. Schwer geschädigt sind die Hauseigentümer der Frankfurter Straße. Ein Gesetzentwurf, nach dem Kraftwagen für Gütertransport auf Luftreifen zu fah en haben, ist nicht zur Durchführung gekommen, dagegen kann man feststellen, daß die Vollreifen der Lastwagen stark abgenutzt sind, ja sogar der Gummibelag teilweise ganz fehlt. Durch solche Wagen werden die Häuser stark erschüttert und bekommen Risse. Wie kann man solche „Güterfernverkehrswagen" genehmigen?
Ich stelle der Verkehrspolizei folgende Aufgaben: 1. Feststellung der Geschwindigkeit der Autos; 2. Prüfung der Wagenräder auf Gummireifen; 3. Feststellung, ob die Kraftwagen schwerer beloben sinb, als es ben Vorschriften entspricht..
Enblich sei noch barauf hingewiesen, daß oft genug Personenwagenführer die breite Frankfurter Straße in ihrem oberen Teil als Rennstrecke ansehen! Was gedenkt die Verkehrspolizei zu tun, um bie genannten Hebel ft ä n b e allzu- stellen? Welchem Schaben hat bie Reichsbahn burch bie täglich neu „genehmigten" Güterfernver- kehrswagen?
Wer entschäbigt ben burch ben Verkehr ge = schäbigten Hausbesitzer, ber burch hohe Steuern bei gesetzlich vorgeschriellenen nichtigen Mieten ohnehin schwer zu kämpfen hat? Erfolgt keine durchgreifenbe Abhilfe, so werden die Häuser in kurzer Zeit durch die entstandenen großen Risse baufällig fein. Wer aber hilft bann?
Ein Hausbesitzer an ber Frankfurter Straße.
Wirtschaft.
Oie preisiendenz.
Sm Wochenbericht des Snstituts für Konjunkturforschung wirb geschrieben: Eine Gesundung ber Wirtschaft mühte vor allem ihren Ausdruck in einer Konsolidierung der Warenmärkte finden. Gegenwärtig haben sich aber Angebot und Rachfrage offenbar noch nicht aneinander angepaßt. Tie Preisbewegung ist — im ganzen gesehen — weiter abwärts gerichtet. Allerdings vollzieht sich diese Bewegung nicht mehr ganz gleichmäßig. Hoffnungen auf einen konjunkturellen Anstieg dürften aber solange nicht allzuweit gespannt werden, als die weltwirtschaftlichen Kreditbeziehungen nicht in Ordnung gebracht sind.
Sm Suni hatten sich am Welt-, wie am Binnenmarkt wiederum einige Warenpreise erhöht, so für Zucker in Reuyork um fast 75 v. H. Eine nachhaltige Preissteigerung ist jedoch bei dem großen Zuckervorrat von der Angebotsseite her nicht zu erwarten. Auch die Preise für Schmalz und gegen Ende des Monats die Preise für Häute und Felle haben sich befestigt, ebenso die Kaffeepreise. Die Weltmarktpreise für Steinkohle, die sich im Frühjahr etwas befestigt hatten, lagen Anfang Suli wieder auf dem Stand des Sahresbeginns. Die Haldenbestände haben gegenüber dem Vorjahre um etwa 10 v. H. zugenommen, auch die Vorräte an Mais, Kakao, Kautschuk, Kupfer und Blei sind gestiegen, während sich die Vorräte an Weizen, Baumwolle, Benzin und Zinn ungefähr auf Dorjahrshöhe halten.
Angesichts der vielfach zurückgegan- genen Rachfrage kann man nicht von einem Rachlassen des Angebotsdruckes sprechen. Die gegenwärtige Tlnterbrechung des Preisrückganges auf einigen Weltmärkten kann daher — alles in allem — noch kaum als Beginn eines endgültigen Stabilisierung der Preise gewertet werden.
Oie Lage auf den HoLzmärkien.
Die Holzmärkte erhalten, wie im Wochenbericht des Snstituts sür Konjunkturforschung ausgeführt wird, gegenwärtig eine gewisse Stütze durch die Rachfrage nach Holz für Siedlungs- bauten und Kleingärten. Für diese Bau
ten wird in stärkerem Maße Holz verwendet als beim Wohnungsbau der früheren Sahre. Darüber hinaus wird aber gegenwärtig so wenig gebaut, daß die Saisonbelebung auf den Holzmärkten in diesem Sahre nur sehr schwach in Erscheinung trat. Snsolge der starken Beschränkung des Angebots machte sich trotz der geringen Saisonbelebung an den Holzmärkten eine gewisse Entspannung bemerkbar, die auf Teilgebieten zu einer Befestigung der Preise führte. Sm Mai zogen die Preise für Latten, Kantholz und — bei geringen Hm» sähen — aiich für Dalken, sowie die Preise für Fichtenausschuhbretter und unsortiert sägefallende Bretter etwas an und konnten im Sunt den erreichten Stand behaupten. Die Tatsache, daß bei der an sich geringen Rachfragesteigerung die Preise sich bereits befestigten, bestätigt die Annahme, daß das Angebot zur Zeit in einer ganzen Anzahl von Sortimenten verhältnismäßig knapp ist.
Frankfurter Abendbörse geschästSloS.
F r a n k f u r t a. M, 22. Suli. Auch an der letzten Abendoörfe in dieser Woche herrschte weitgehendste Geschäfts stille, da die Kulisse Zurückhaltung bekundete. Die feste Tendenz der meisten Auslandsbörsen bot keine Anregung. Gegen die Berliner Schlußkurse ergaben sich nur geringe Veränderungen. S. G. Farben bröckelten leicht ab und blieben zu 86,90 Proz. eher offeriert, wogegen Montanaktien um Bruchteile eines Prozentes höher, zumindest aber gut behauptet taxiert wurden. Sm Verlause war die Börse vollkommen verödet. Auch an den Rentenmärkten zeigten die Kurse bei minimalsten Umsätzen kaum Veränderungen. Reubesih 5,075, Altbesitz 41 75, Berl. Handelsgesell. 90, Reichsbank 122,75, Gelsenkirchen 33,50, Rhein. Braunkohlen 172, Stahlverein 12,50, AEG. 24,50, Demberg 28 Scheide anstatt 134, S. G. Farben 86,90, Holzmann 30 50, Siemens 119,75, Südd. Zucker 106, Reichs- bahn-VA. 74,40.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter ben Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe ber zuletzt beschlossenen Dioibenbe an. — Reichsllpnkbiskont 5 v. H, Lc
mbarbsinsfufj 6 H.
jraniiur u. jji.
Berlin
Frankiun a.M. |
Berlin
Franlsurt a. M
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
Schlußkur«
Schlutzk. Abend- börlc
Schlußkurs
öchlußk. Mittag- bSrse
Schluß- kurs
Schluß!. Abend- börie
Schluß- kurs
Echlußk. Miilag- börse
Schlußkurs
Echlußk. Abend- börs"
Schlußkurs
Echlußk. Mittag- börse
21.3ull
22-Suli
Amtliche Notierung
Geld | Brlei
Amtliche Notierung
Geld | Briel
Datum
21.7. ! 22.7.
21.7.
22 7.
Datum
21.7
22 7.
21-7.
22.7.
Datum
21.7
227
21.7.
22.7.
Helsingsor« . Wien. . . . Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . Oslo. . . . Kopenhagen. Stockholm . London. . . Buenos Aires Neuyork . - Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Jan.. Jugoslawien. Lissabon . .
6.364 51,95
12,465
3,057 169,68
74,63 80,82 76,92
15,00 0,923 4,209 58,29 21 .46
16,485
81,89 33,57
81,97
1,159 0,325
6,693
13,64
6,376 52,05
12.485
3,063 170,02
74,77 80,98 77,08 15,04 0,927
4,217
58,41
21,50
16,525
82,05 33,63
82,13 1,161 0,327
6,707
13.66
6,364 51,95
12,465
3,057
169,68
74,53
80,57
76,82
14,965 0,923 4,209
58,30
21,46
16,485
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81,97
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6.376 52,05
12,485
3,063
170,02 74,67
80,73
76,98
15,005 . 0,927
4,217
58,42
21 .50
16,525 82,05
33,73 82.13
1,161 0,327
6,707
13,66
6% Deutsche Reichsanteiye d. 1921 7% Deutsche Reichsanleihe v. 1929 5yt% Doung-Anleihe von 1930 . Deutsche Anl.-Wlös^Schuld mit
63,5
65
63
42,13
5,1
49
39,5
38,7
67,25
66,5
78,5
80,75
67,5
10
6,5
4,5
3,3
3,3
3,3
7,25
3,65
16,5
64,25
41,75
5,075
39,5
69
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79,25
80,5
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63,75
64
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42
5,1
50
39
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1,05
5,75
6,4
5,4
3,25
3,35
3.3
7,1
3,65
17
62,5
65
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5,1
52
39,4
68
1,13
5,8
6,7
5,45
3,25
3,35
3,3
7,3
3,55 .
17
Hamburg-Amerika Patei . . . c
Hamburg-Südam. Dampsschtss. 0
Hansa Dampsschtss .....0
Norddeutscher Lloyd.....6
A.G. sür Verkehrswesen Mi. . . Berliner Handelsgesellschaft . 8
Commerz- und Privat°Bank . 7
Darmstädter und Nattonalbank 8 Deutsche Bank und
Tisconto-Gesellschast 6
Dresdner Bant...... 6
Reichsbank........ 12
11,25
12,75
89
16
18,5
75
18,5
122,75
23 Ji
70
36,5
56
63
61
120
75
25
32
50,5
15
169
46
11,25
12,5
26
90
16
18,5
75
18,5
122,75
24,5
70,25
36
56,5
62
61
119,75
76,25
25
67
33,5
49,5
37,75
15,5
172
11,25
26,5
12,75
27,4
89,4
53,5
18,5
75
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24
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76
24
67
31,75
50,13
23
89,75
21
36,9
11
28,5
15,5
168,75
45,75
11,13
16,5
12,5
28
90,25
53,5
18,5
75
18.5
122.75
24,9
58.5
69,75
37,13
56,75
62,5
61
119,5
25,5
66,75
33,65
49,5
23,5
126
88,5
21,65
37
11
28.25
15,25
171,5 47,65
Rrebeck Montan......7,2
Bereinigte Stahlwerke .... 4
Otavi Minen......16'/,
Kaliwerke Aschersleben ... 10
Kaliwerke Westeregeln ... 10
Kaliwerke Salzdetfurth ... 16
I. G. Farben-Fndustrte ... 12
Verein, chem. Industrie Frank-
13,25
88,13
133 15,75 29,75
24,5
30,5
35
3.13
12,5 10,25
155
86,9
134 15,75
29,5
24,5
30,5
35
31
13,25
10
89
97
156
87,75
15,75
29,65
24
30,5
3;
52,13
32,5
26
26
80,75
10,5
30
22,5
45
171,5
105,75
12,25
10.4 89
155
87,13
15,75
30
24,75
30,25
53
32,75
29
26,9
81
11
30
21,25
45
175,25
18,5
Desgl. ohne Auslos^-Rechte .
6% Hess. Volksstaat vou 1929
rrirrfmhlfi 102°Z3......
Oberhellen Provinz-Anleihe mit
Deutsche Komm. Sammelabl.
Schetdeanstalt.......10
Goldschmidt.........0
Rütgerswerke........&
Metallgesellschaft.......6
Philipp Holzmann......8
Zementwerk Heidelberg. ... 7
Cementwerk Karlstadt.....7
Wayß & Freytag......0
Schultheis Payenhofer ... 15
Aku (Allgemeine Kunstseide) (
Bemberg......... 0
Zellstoss Waldhos.....12
Zellstoss Aschaffenburg ... 6
Dessauer Gas........9
Daimler Motoren......O
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
15 unkündbar bis 1935 ....
7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. unkündbarbis 1936 Serie 16 .
*i/2% Franks. Hyp.-Bank Liqu.-
A.E.G............7
Bergmann.........9
Elektr. Lieferungsgesellschaft. 10
Licht und Kraft ...... 10
Felten & Guilleaume .... 6%
Gesellschaft sür Elektrische
Unten,ehmungen .... 9
Rheinische Elektrizität .... 9
Schurken & Go.......11
Siemens L Halske.....14
iy,% Rheinische Hyp^Bcml-Liau.
8% Pr. LandeSpsandbrtesanüaU, qUrmhfi riete» SB 19 .....
7% Pr. Landespsandbriesanstalt, Dsandbriese R. 10
4% Oesterretchtsche Goldrenle . . 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente . . .
4% Ungarische Staatsrente V. 1910 41/,% desal. von 1913.....
32,25
10,5
30,5
—
17
48,5
106
33,5
28
27
19
11
30,5
45
173
17
48,5
106
Banknoten.
10
5,65
6,5
4,5
3,2
3,3
3,3
7,25
3,65
Berlin, 22. Juli
Geld
Brief
Buderus ... Erdöl
. . 4
. . 5
Amerikanische Noten.....
Belailcke Noten....... .
4,20 58,14 80,39
14,925
16.445
169,31
21,43 74,35
2,49 76,65 81,78 33,53
4,22
58,38
80,71
14,985
16 505
169,99
21,51
74,65
2,51
76,95
82,03
33,67
Gelsenkirchener . . .
. . 8
Dänische Note Englische Not Französische 9 Holländische s Italienische 9 Norwegische Deutscl>Oeste Rumänische £ Schwedische Schweizer No Spanische Ro Ungarische Nr
n ........ .
Hoesch Eisen.....
. . 6
. 10
Deutsche Linoleum.....5
Orenstcin & Koppel ..... 0
loten........
5% abgest. Goldmexstaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1
Ilse Bergbau Genüsse itlödnerwerle . .
Mannes mann-Röhren Mansselder Bergbau .
'. . 6
. . 6
. . 0
Leonhard Tietz.......8
Svenska.........15
Thade ............
Frankfurter Maschinen . . . . 0
Gritzner ........ . 0
Mainkraftwerke Höchst a. M.. . 6
Süddeutscher Zucker .... 10
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neid), i 1OO Schilling oten........
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6% Rumän. vereinh. Rente V. 1903 4^%RumSn.veretnh.Rentev.l912 4% Rumänische vereinh. Rente
I. Anatolier ......
Oberschlei. KokSwerke
Phünl^ Bergbau. . .
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Rheinstahl.........8
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