Ausgabe 
22.11.1932 Frühausgabe
 
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S.Ji.-'fpott

Spielvereinigung 1900 Gießen.

1900 I Unioerfifät 4:2 (3:2).

Allzuhvhe Erwartungen waren von den Zu­schauern sicherlich nicht gehegt worden. Enttäuscht war man zunächst etwas von der Tatsache, daß die Studenten nur mit 9 Mann antraten und sich erst später ergänzten. Demgegenüber traten die B.auweißen zwar vollzählig, aber mit 6 Mann Ersatz an, unter denen sich einige befanden, die rji in der Liga spielten. Dadurch ergab sich zwar einiges Gleichgewicht in der Verteilung Oct Kräfte, aber es gab auch nichts außerordent­liches zu sehen. (Abgesehen von einigen Einzel- leistungen, die aber den Spielverlauf nicht ent­scheidend beeinflußten.)

Die Studenten, unter denen sich einige bekannte Spieler befanden (Wittkind, Winter, Michel, Erb) hielten das Spiel während des größten Teiles der Spielzeit offen. Bei tapferer Gegenwehr drückten in der ersten Halbzeit zwar die Blau­weißen mehr, nach der Pause behaupteten sich aber die Studenten besser und ließen nur noch einen Erfolg zu. Das erste Tor für 1900 fiel sofort nad) dem Anstoß. Die DIauweißen gingen in Prächtiger Kombination (wie man sie später lei­der nicht mehr sah) durch und ehe sich der Gegner versah, hieß es schon 1'0. Bald darauf erhöhten die 1900er auf 2:0, während die Studenten ge­raume Zeit später auf 2:1 durch einen glatt ver­wandelten Strafstoß verkürzten. Die Gastgeber schossen ein drittes Tor, aber die Studenten ver­kürzten abermals. Halbzeit 3:2 für 1900.

2'?ch dem Wechsel gestaltete sich das Spiel aus­geglichener. Es wurde zwar eifrig, aber leider auch stchr plaiilvs gekämpft, Und zwar auf bei­den Seiten! Die 1900er vermochten wohl Tor- gclcgenheiten auszuarbeiten, aber nicht auszu- nühen. Das gleiche galt für die Studenten. Mit 4:2 trennte man sich. Die 1900er haben verdient gesiegt, denn die Mannschaft war dem Gegner technisch doch um einiges voraus. Heilmann (1900) war der beste Mann auf dem Platz. Das Spiel war.gut geleitet. Es wurde fair gekämpft.

Schalke 04 imponiert in Bremen.

Die Reihe seiner Privatspiele beschloß der west­deutsche Meister Schalke 04 am Sonntag in Bre­men, wo seine Mannschaft vor 6000 Zuschauern den denkbar besten Eindruck hinterließ. Die ..Knappen" glänzten in der Hansestadt durch ein technisch und taktisch musterhaftes Sviel. kargten dabei aber nicht mit Torschüssen und holten über Werder Bremen mit 8:0 (2:0) einen auch zahlen­mäßig eindrucksvollen Sieg heraus. Die Tor­schützen waren Kuzorra (2), Röthardt. Tilbulski, Aattkamver und Bosen. Glänzend gefallen konnte wieder Czepan als Mittelläufer.

Em süddeutscher Profi-Iußballverband gegründet.

Aus Mönchen kommt die Meldung, daß ein Süddeutscher Verband für Berussfnßbällspiele" ge­gründet worden ist. Dem Verband gehören bis jetzt ochl Klubs in folgenden acht Städten an: Mönchen, Nürnberg-Fürth, Frankfurt a. 'DL, Mannheim-Lud­wigshafen, Mainz, Saarbrücken, Karlsruhe und Stuttgart an. Erster Vorsitzender des Verbandes ist Baurat Kraus (Starnberg), der ehemals 1. Vor­sitzender der Spielnercinigung Fürth war und erst kürzlich aus dem Süddeutschen Fußball- und Leicht- olhletikverband ausgetreten ist. Die Hintermänner dieser Neugründung sind die bekannten Herren Bauer (München) und Urban (Regensburg).

Westdeutsche

Hatten-Tennismeisterschasten.

Die aus mehrere Tage verteilten Hallentennis- meistti schäften von Rheinland und Westfalen wur­den am Sonntag in der Essener Halle beendet, ^n allen vier Wettbewerben setzten sich die Fa­voriten durch. Die Herrenmeisterschaft gewann der Kölner Rourney zum dritten Male 7:5. 7:v. 6:4 gegen Meffert-Essen. 3m Dameneinzel botU Hilde Krahwinkel keine Mühe, Frau Roseichaum-Barmen 6:1, 6:3 zu schlagen Die Kölner Rourney Statz siegten im' Herren­doppel 6:2, 6 3. 3:6 über Dr. Heitmann, Meffert "nd im Gemischten Doppel feierten Hilde Krahwinkel/ D r. Heitmann 6:0, 6:3 über

Rosenbaum Windhorst zum dritten Male den Meisterschaftssieg.

Tilden-Gastspiel in Frankfurt a. M.

Frankfurt a. M. hat eine große Tennisgemeinde und in den Städten Wiesbaden, Homburg, Afchaf- senbu'g. Höchst, Gießen und Hanau auch ein ausgezeichnetesTennis-Hinterland". Aber man hat in Frankfurt selbst schon seit Jahren keine

größere Tennis-Veranstaltung gesehen. Um so mehr ist es zu begrüßen, daß mit dem Tilden- Gastspiel am 3. und 4. Dezember in der Frank­furter Festhalle endlich einmalTennis in höch­ster Vollendung" geboten werden soll. Bei der zweitägigen Veranstaltung werden William T. Tilden. Boman B a j u ch , der Deutsche Mei­ster Büßlein, der junge Amerikaner Bor­nes, sowie der Frankfurter Messerschmidt und der Wiesbadener Becker antreten. Es wer­den vier Einzel- und zwei Doppelspiele ousgetra- aen. Voraussichtlich wird hierbei auch der Frank­furter Messerschmidt. der bei den Berufsspieler- Weltmeisterschaften in Berlin eine so überraschend gute Bolle spielte, mit Tilden Zusammentreffen.

Da die Festhalle mit ihren ausgezeichneten Boden-, Licht- und Lüftungsanlagen sich wie sel­ten eine andere Hatte für Tennis eignet, so sind auch die technischen Vorbedingungen gegeben, um das Tilden-Gastspiel zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.

Georg Salier f.

Der junge, erst 23jährige Münchener Tennis­spieler Georg D aller ist an den Folgen einer Blinddarmentzündung gestorben. Er trat in der abgelaufenen Saison wegen seines Studiums we­niger hervor, hatte jedoch in den vergangenen Jahren schöne Erfolge zu verzeichnen und gehörte zu den besten unserer Bachwuchsspieler.

Um den Hockey-Silberschild.

Borddeutschland qualifiziert sich für das Endspiel.

Für das Hockey-Silberschild-Endspiel als Geg­ner des Verteidigers Brandenburg qualifizierte sich am Sonntag in Hannover Borddeutschland mit dem glatten 6:l-(3:0)Siege über Mitteldeutsch­land. Das Spiel fand bei regnerischem Wetter und schwachem Besuch statt. Die Borddeutschen gewannen in erster Linie auf Grund der Schuß­freudigkeit ihres hervorragenden Sturms so über­zeugend hoch. 31)re Aufgabe wurde noch etwas erleichtert, da Hesse im gegnerischen Tor einen verhältnismäßig schwachen Tag hatte.

BallonHannover" siegt im II. südwestdeutschen Ballon-Wettfliegen

Die fünf am Sonntagmorgen gestarteten Frei­ballone, die an dem II. siidwestdeutschen Freiballon- Wettbewerb teilnahmen, sind jetzt alle ohne Zwischen­fall gelandet. Sieger wurde der BallonHannover", der, von Rechtsanwalt Hofmann (Karlsruhe) ge­schickt geführt, am Sonntag fast bis noch Würzburg kam. Zweiter wurde der BallonGraf Zeppelin" der unter Leitung von Dr. Eifenlohr (Karls­ruhe) 7 Kilometer westlich von Tauberbifchofsheim mederging. Somit konnte der Oberrheinische Verein für Luftfahrt die beiden ersten Platze belegen.

Kurze Sportnotizen.

Rausch-Hürtgen, die beim Amsterdamer Sechstagerennen in der Nacht zum Montag sechs Runden eingebüßt hatten, holten ihren gesamten Rückstand bis zum Montagnachmittag wieder auf und lagen zusammen mit Piet van Kempen-Pijnen- burg in einer Runde an der Spitze.

«

Seinen 19 9. Sieg steuerte am Sonntag der bekannte Trabfahrer Charlie Mill s. Am Mittwoch Dürfte ihm fein 200. Sieg glücken.

*

'DH t 4:1 endete der in Stockholm ausgetragene Hallen-Tennis-Länderkampf zwischen Schweden und Dänemark zugunsten der Dänen.

Das Programm der Bezirksbauernschast für Nassau. WSB. Limburg. 21. Bov. Die Äezirks- b a uernschaft für Bassau hielt unter dem Rorsih von Kammerpräsident Hepp hier eine gut besuchte Vertreterversammlung ab. Beben all­gemeinen Derwaltungsfragen fand eine Aus­sprache über die politische und wirtschaftliche Lage statt, die sich zu folgenden Programmati­schen Forderungen verdichtete:Aende- ining der Weimarer Verfassung. Durchführung der Reichs- und Verwaltungsreform mit dem Ziel allergrößter Vereinfachung und Sparsamkeit, be­schleunigte Ueberführung des Freiwilligen Ar­beitsdienstes in die Arbeitsdienstpflicht unter Aus- Ictaltung jeglichen parteipolitischen Einflusses großzügige West-Ost-Siedlung und innere Koloni- .ation Durchführung der Kontingentierung, Sen­kung der Umsatzsteuer für alle landwirtschaftlichen Veredlungsprodukte. Wiedereinführung der Um- JaMJeuer.Freigrenze bis zur Höhe von 5000 Mk Entlastung der Gemeinden durch Senkung der

Wohlfahrtslasten, wesentli'che Senkung der Licht- und Strompreise, insbesondere Wegfall der Zäh- lermietc, Lösung des Zinsproblems mit dem Ziel der Anpassung des Zinsfußes an die Leistungs­fähigkeit der Landwirtschaft. Zur Durchführung all dieser Maßnahmen fordert die Vertreterver- famiplung der Bezirksbauernschaft die Zusammen­fassung aller nationalen Kräfte mit einem über­parteilichen Kabinett, das nach Auffassung der Bauernschaft allein in der Lage ist, die berechtig- ten wirtschaftlichen und nationalen Forderungen des Bauerntums zu erfüllen."

Buntes Allerlei.

OeutscheEhristbäume fahren in alleWelt

Es beginnt zu wintern, aber an Weihnachten denken doch noch nicht viele. 3n Hamburg jedoch beladen s e schon ein Sch'.ff mit Weihnachtsbäumen. Deutsche Christbäume werden dort, wohl verpackt, in den Bauch des Schiffes getragen, einer nach dem anderen, immer mehr. 3n kühlen, feuchten Bäumen werden sie da unten im Bauch des Damp. fers aufbewahrt, damit sie nach anderthalb Mo­naten noch recht frisch und-grün und voller Radeln sind, als kämen sie gerade eben aus dem deut­schen Wald. Wohin fährt dieses Schiff mit den deutschen Tannen? Dieses fährt nach Kapstadt. 3n die südafrikanische Union. Deutsche in ihrer zweiten Heimat, die keine Tannen kennt, rufen sich das deutsche Weihnachtsfest in ihr jetzt hoch­sommerliches Land. Bei uns wird, oder soll doch dann Schnee liegen; die andere Hälfte der Erde brütet unter der Sommersonne. Aber Weihnacht ist trotzdem, deutsche Weihnacht, wo Deutsche wohnen. Und überall hin. wo in aller Welt zer­streut unsere Landsleute wohnen, wandern deutsche Christbäume. Das Schiff nach Kapstadt ist nur

eines von vielen. Andere fahren hinaus nach Buenos Aires, nach Beuyork. nach Kalkutta und Melbourne. Mit diesem Stückchen deutschen Wal­des wandert die Heimat selbst mit über die Meere unb Kontingente. Leben aus deutschem Boden kommt zu denen in der Fremde. Und von den Deutschen haben es auch die andern gelernt, selbst sie feiern Weihnacht nach unserer Art unter deut­schen Tannen. Christbäume ziehen in alle Welt zur Weihnacht. . .

OerHunde-Besänftiger".

Unter den seltenen Berufen, mit denen man in den Vereinigten Staaten heute sein Brot verdient, befindet sich auch der einesHunde-Besänftigers"' Diese Tatsache trat bei einer Gerichtsverhandlung Mage, bei der sich Chikagoer 'Bürger über den Lärm beschwerten, die die Hunde einer Frau Do- rothy Eagles verursachten. Man klagte, daß diese zahlreichen Vierfüßer seit Monaten die ganze Nacht hindurch so unerträglich heulten und bellten, daß die Nachbarn nicht schlafen konnten. Zu ihrer Ver­teidigung führte die Beklagte an, daß sie alles tue, um ihre Lieblinge ruhig zu halten; sie beschäftige zu diesem Zweck sogar einen besonderen Angestell­ten, einen berufsmäßigenHunde-Besänftiger". Die- fc.r pat die ganze Nacht dafür zu sorgen, daß den vierfüßigen Lieblingen der Dame nichts fehlt, und daß sie sich ruhig verhalten. Wenn ein Hund zu bellen anfängt, so muß er dafür sorgen, daß er rajd) roieöer aufhört. Er richtet dann dem Hunde sein Bett bequemer her, gibt ihm zu trinken und wendet alle möglichen Tricks an, damit die Hunde wieder friedlich einschlafen. Das Gericht kam aber 6U der Ueberzeugung, daß er seine Pflichten nicht gehörig erfüllt hat, und der Richter riet der Dame dringend an, sich einen besseren Hundebesänstiger 3U nehmen oder die Technik des gegenwärtigen zu vervollkommnen.

Wirtschaft.

B au ge l dzu t e i l u n g. Die Oeffentliche Bausparkasse für Hessen (Abteilung der Landes­kommunalbank-Girozentrale für Hessen) in Darm­stadt nahm ihre 6. Baugeldzuteilung vor. Aus- gelost und zugeteilt wurden diesmal 31 Derttäge mit 144 000 Mark, so daß nunmehr nach drei­jährigem Bestehen der Bausparkasse im ganzen 114 Verträge über 645 000 Mark Vertragssumme ausgelost sind. Alle deutschen Oeffentlichen Bau­sparkassen haben bisher rund 40 Millionen Mark an etwa 6300 Bausparer zugeteilt, ein ansehn­licher Betrag, den die Oeffentlichen Bauspar- kassen in dieser kapitalarmen Zeit damit bisher dem Bau- und Hypothekenmarkt zugeführt haben. Cie nächste Baugeldzuteilung der Oeffent­lichen Bausparkasse für Hessen findet voraussicht­lich Anfang April 1933 statt mit dem Stichtag 31. März 1933. Zuteilungsberechtigt sind alle Bausparer, deren Verträge spätestens am 1. 3a- nuar 1933 (bei Tarif 18 am 1. Dezember 1932) beginnen und die mit Einzahlungen nicht im Bückstand sind.

* Ernte 1 932 im hessischen Tobak- b a u. Die Tabakernte von Hüttenfeld ist jetzt be­endet. Der Ertrag bleibt gegen dos Vorjahr von etwa 800 Zentner Hauptgut in diesem Jahr mit etwa 500 Zentner weit zurück. Dagegen ist die Qualität besser geworden, haben sich doch die Ta­bakbauvereine um den Anbau von Oualitätstobak sehr bemüht. Dies kommt in den Preisen zum Aus­druck.. Während für Lampertheimer Tabakhauptgut nur 62,50 Mk. pro Zentner erlöst wurde, erreichte der Hüttenfelder Tabak einen Preis von 73 Mk. pro Zentner.

Austritt der Nahrungsmittel­filialbetriebe aus der Hauptgemein­schaft. Dem einstimmigen Beschluß seiner zustän­digen Organe entsprechend hat der Reichsoerband Deutscher Nahrungsmittelfialbetriebe e. V., Berlin, unter dem 21. November 1932 seinen sofortigen Aus­tritt aus der Hauptgemeinschaft des deutschen Ein­zelhandels erklärt.

* Der Lohn konflikt bei den Adler- werken beigelegt. Der vor einigen Tagen ge­meldete Lohnkonflikt bei den Adlerwerken vormals Heinrich Kleyer AG., Frankfurt a. M., ist nunmehr als beigelegt anzusehen. Die Gesellschaft hat sich be­reit erklärt, neue Verhandlungen aufzunehmen, in denen angestrebt werden soll, verschiedene in der neuen Lohnregelung enthaltene Härten zu beseitigen.

'Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandels. Der betriebswirtschaftliche Ausschuß der Hauptgemeinschaft des Einzelhan­dels traf im Anschluß an die kürzliche Mit- gliederversammlung zu seiner ersten Sitzung zu­sammen. Durch die Arbeiten des Ausschußes sol­len mit der zuverlässigen Ermittlung der Lei» stungs- und Kreditfähigkeit von Einzelhandels­betrieben brauchbare Unterlagen für die Ge­währung von Personalkrediten geschaffen wer­den. Der Ausschuß beschloß die Ausarbeitung

einheitlicher Richtlinien, nach denen die Kredit­fähigkeit von Cinzelhandelsbetrieben geprüft wer­den soll. Dadurch soll eine zenttale Verstän­digung zwischen Einzelhandel und Kredittnstituten sowie eine Gewähr für einheitliche und einwand­freie Durchführung der Prüfungen ermöglicht werden.

frankfurter Abendbörse sehr still.

Frankfurt a. M., 21. Dov. Gegenüber den ungelösten Schwierigkeiten in der innerpolitischen Situation traten die festen Kursmeldungen von den Auslandbörsen fast vollkommen zurück. Die Spekulation verhielt sich nach wie vor abwartend, so daß das Geschäft auch an der Abendbörse na­turgemäß klein war. Bei unverkennbar freundlicher Grundtendenz blieben die Berliner Schlußkurse behauptet, Montanwerte lagen vereinzelt um Bruchteile eines Prozentes hoher. 3m Verlaufe hielt die Geschäfts stille unvermindert an bei eher leicht weichenden Kursen.

Auch an den Bentenmärkten war es bei kaum veränderten Kursen sehr still. Späte Reichs­schuldbuchforderungen hörte man mit 69,75 Proz.. Schuhgebietsanleihe mit 5,30 Proz., also gegen- über dem Mittag behauptet. Altbesihanleihe 55,10, Beubesihanleihe 6,45, Schuhgebietsanleihe 5,32, Beichsbank 127,75. Buderus 40,25, Gelsenkirchen 39, Harpener 76, Kali Mesteregelii 108 Mannes­mann 53,65. Phönik 27,75. 'Rheinstahl 67 25 Stahlverein 24,75, Aku 56,25, AEG 31,50. Be- kula 106, Scheideanstalt 140,50, Licht & Kraft 96,25, 3G.-Farben 95,25, Metallgesellschaft 33, Rutgerswerke 39.25, Siemens 120, Aschaffenbur- ger Zellstoff 28,50, Reichsbahn-VA. 90, Hapag 16,50. Rorddeutscher Lloyd 17,40.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 21. Bov. (WTD. Draht- meldung.) An der Getreidebörse herrschte infolge der ungeklärten innerpolitischen Lage gleichfalls stärkere Zurückhaltung. Die Umsätze waren bet weiter mäßigem Angebot Nein. 3m allgemeinen erfuhren die Preise keine besonderen Veränderungen. Lediglich Hafer lag etwas ^wächer. Am Futtermittelmarkt hielt die feste Tendenz an, besonders Mühlennachprodukte waren gefragt.

Es 'wurden notiert: Weizen 211 bis 212,50; Roggen 165; Sommergerste für Drauzwecke 180 bis 187,50; Hafer, inländischer 138,50 bis 142,50 Mark. Weizenmehl, südd., Spez. 0 29,50 bis 30.50, Weizenmehl, Niederrhein.. 29,50 bis 30; Roggen- mehl 23,75 bis 24,75; Weizenkleie 8,10 bis'8 25- Roggenkleie 8,50; Sojaschrot 11 bis 11,25; Palm­kuchen 8,75; Erdnuhkuchen 12,50 bis 12.75; Heu, südd., gut, gesund, trocken 4,60 bis 4,80, Weizen- ttnd Roggenstroh, drahtgepreßt 2,25 bis 2,50; Weizen- und Roggenstroh, gebündelt 2,25 bis 2*50- Treber, getrocknet 10,75 Mark. Tendenz: ruhig' 3ndustriekartosfeln, hiesiger Gegend, per 50 Kilo bei Waggonbezug 1,75 Mark. Tendenz: sehr ruhig.

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tRtcbed ölantan . . . Bereinigte Stahlwerke Olavi Minen . . Kaliwerke Aicher.leben Kaliwerke Westeregeln Kaliwerke CaUdetsurtb

I. G. Farben.Inbustrw Echeideanstalt. .

Goldschmidt

Rutgerswerke ....

Metallgelellschast.

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Amecikaniiche No-.cn Belgische Roten Tonische Roten Englisch« Roten französische Roten Holländische Roten . .

Italienische Roten.......

Norwegische Noten Teutfch-Lestcrreich, * 100 Schilling Rumänische Noten........

Schwedische Roten Schweizer Noten.........

Spanische Noten Ln,arische Roten........

72 74,5

71,65 120 109 .

Ä.E.G

Bergmann

Eleklr. LieserungSgesellschast.

Licht und Srasi......

Stilen & Guilleaume....

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen . . .

Rheinische Elektrizität . .

Schlicken & Co

Siemens & Halske LahmeyerL Eo

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Devisenmark« Berlin Frankfurt ä. M7

Buderus

Deutsche Erdöl . . .

Gelsenkirchener . . .

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Hoesch Eisen

Sille Bergbau ....

Ilse Bergbau Genüsse Kwcknerwcrke ....

ManneSmann- li ren Mansselder Bergbau . Oberfchles. ÄoKivrrte Phönix Bergbau .

Rheinische Brminkolien

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Schultheis Patzenhoser . . . Aku <Allgemeine Kunstseide) Bemberg

Zellstoff Waldboi Zellstoff Aschaffenburg . . Dessauer Gas . ....

Daimler Motoren Deutsche Linoleum .... Lrenstein & Koppel .... Leonhard Tietz Svenoko........'

Ehade ....

Hamburg-Amerua 4jan . . Hamburg-Südam. Dampsfchis, Hansa Dampsschiss . . Norddeutscher Lloyd .... A.G. für Verkehrswesen Akt. Berliner Hanbeligcjeilschast . Commerz, und Prival-Bank. Darmstädter und Rationalbank

Deutsche Bank unr

DiSconlo-GescUschast .

Dresdner Boni......

Reichöbani .......

Frankfurter Maschinen . . .

Gritzner.........

Mainkrastwerke Höchst a. M..

Süddeutscher Zucker . . . .

Philipp Holzmaini . . . Zementwerk Heidelberg. Ccmentwerk Karlstadt. . Watch L Freylag . . .

19-11.

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Kurszettel der Berliner und Jrunkfuri-r Börse.

Die hml°r den Papieren -wz-sühn-n Zisi-rn geben di- §°h° d°r Metz, befallenen D-Md.nd- an. - R°,chsb°n!di-,on, 4 Ldmbnrdzin-fuß 5 °.H.

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Atwloj.-Recksten ....

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55

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-

Anleihe Serie i ...

6% ehem. 8% Franks. Hqp.-Bank

50,4

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50,5

Golsoie. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyv -Banl

79,8

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Äolvt" 16 unkündbar bi-Z 1936 6*.% ehem. 144% ^rankj.Hhp.

Boni L'iau Brandbriefe

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82

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-

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82

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6% ehern 8% Pr. Landespiand-

brieianfia Pfandbriefe 9L 19 6% ehem. 7% Pr. Landedpfand-

77

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77

brieiaiifiali Pfandbriefe R. 10

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<% Ocsterretchhche Golvrentc .

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4.-0% ^österreichische 2überrenn 4% Ungarische Goldrente ....

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4% Ungarische Staatsrente v. 1910

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4:% Mgl. von 1913 . .

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Serie l

<% bcSgi. Serie II.....

5% ffiumän. verstirb. ReNte v. 1903

4H%Rumänwereinh.Ren,ev.l!UZ

3,4

3,4

5,25

3,4

3,35

5,65

3,3

5,75

3,4

5,3

4% Rumainichc vereinh. Rente Anatolier......

4,5

21

4,5 21

4.6 21,13

4,6 21,65

19-Rovember

21 .November

Amtliche tfrlf

Notierung

1 Lrie'

Amtliche Geld

Dotierung Srie-

Welsings ort .

6.034

51,95

6,046

52,05

6,024 51,95

6,036

52.05

12,485

Prag . . .

Budapest. .

12,465

12,485

12,465

Sofia . . . Holland . . Cito .... Kopenhagen. Stockholm London. . . Buenos Aires JZeuqod . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Jan.. Juj,ofiawien. Lissabon . .

3,057 169,23

70,53 71,98

73,48 13,86 0,908 4,209 58,34

21,56 16,49

80,92 34,40 81,82 0,839 0,294 5,634

12,76

3,063 169,57

70,67 71,12

73,62 13,90 0,912

4,217 58,46

21,60 16,53 81,08 34,46 81,98 0,841 0,296 5,646

12,78

3,057 169,23

70,28 71,73 73,28 13,78 0,903

4,209 58,33 21,56

16,485 80,92 34,40 81.82 0.939 0,294

5,634 12,76

3,063 169,57

70,42 71,87 73,42 13.82 0,907 4,217 58,45

21,60 16,525

81,08 34,46 81,98 0,941 0,296 5,646 12,78