kömmlinge herein. Nummernrufe, Geklapper nie- verfallender Lampcnbügel und blechbeschlagener Stellagen vermischen sich zu ohrenbetäubendem Lärm Gre I? C bcier.töne durch- ttern d e Räume, von den Hängebänken her schallen die Signale der Anschläger. Schon dröhnen die Eisenschwellen unter dem Getrampel der hereinströmenden Rachtschichtlcr, blechern klimpern ihre Kontrollmarken in ausgestellte Kästen, dumpf dröhnt der Schall abgcschter Grubenlampen.
Run steht auch er auf der Hängebank, inmitten seiner Kumpels. „Glück auf!" Die erste Seilfahrt
beginnt und mit ihr die Zeit schwerster körperlicher Arbeit. Dazu singt der Haspel am Bremsberg sein Lied, es ertönt das dumpfe Rollen der Kübelwagen, Abbauhämmer stöhnen im Gestein und im Stoppel schallt's: Hoooo Bremser, hoooo Abnehmer! Bei diesen Melodien beugen sich Männer mit entblößten Körpern, vom Kohlenstaub geschwärzt, gleich den „Stempeln" und „Kappen", die unter dem Druck des Gebirges sich biegen. — Zwischen ihnen kniet in der „Strebe" Kumpel Student und schaufelt Kohlen auf die Schüttelrutsche...
S.J.Jpori
VfB. Gießen.
VfB. Ligareserve — Leihgestern I 2:2.
Am Samstagabend trafen sich obige Mannschaften zu einem fairen Kampf. Auf jeder Seite fehlte ein Spieler. Zn der 1. Halbzeit boten beide Mannschaften ein schwaches Spiel, die Vfber zeigten sich jedoch in der 2. Halbzeit von bester Seite. Mit einem gerechten Unentschieden trennten sich beide Gegner.
Jugendsplele.
VfB. 1. Jugd. — SpLl. Wetzlar-Niedergirmes 2:3.
Die VfB.-Iugendlichen hatten bei dem in Dutenhofen ausgetragenen Meisterschaftsspiel reichlich viel Pech. Trotz technischer Ueberlegenheit mußten sie sich von der körperlich weitaus kräftigeren Mannschaft geschlagen bekennen. Bis zum Ende der regulären Spielzeit stand die Partie remis. VfB. hatte im Verlauf des Spiels 2 Tore vorgelegt, aber der Gegner kam immer wieder zum Ausgleich. Gegen Ende der an sich nicht statthaften Verlängerung fiel dann der Siegestreffer für die Wetzlarer.
Die 1. Schüler konnte gegen die 1. Schüler von Lollar 2:2 spielen, während die 2. Schüler gegen die 1. Schüler von Daubringen 4:0 gewinnen konnten.
Schaaf (^900) Vierter und Fünfter bei den westdeutschen Leichtathletik-
Meisterschasten.
Gewissermaßen in elfter Stunde war noch der Start des 1900er Langstrecklers Schaaf bei den in Essen durchgeführten Westdeutschen Meisterschaften zustandegekommen. Zum 10 OOO-Meterlauf am Samstag traten 20 Mann an. Der westdeutsche Waldlaufmeister K e l m (Hamm) nahm sofort die Spitze und siegte in der ausgezeichneten Zeit von 32:41 Min. Als Vierter ging Schaaf (1900 Gießen) in der Zeit von 33:14 Min. durch das Ziel.
Der 5OOO-Meterlauf am Sonntag, den
Schaaf ebenfalls bestritt, stand ganz im Zeichen Schaumburgs. Mit 15:17 Min. erzielte er die beste Tagesleistung. Die nächsten Plätze waren hart umstritten, und Schaaf konnte sich unter den 20 Bewerbern den 5. Platz sichern.
Handball im Gau Hessen (D.T.)
Klein-Rechtenbach I — Grohen-Linden II 10:4 (2:4).
Die 2. Mannschaft des To. Großen-Linden weilte zum Rückspiel in Klein-Rechtenbach und unterlag, nachdem sie bei Halbzeit noch mit 4:2 in Führung lag, mit 10:4 Toren.
Handball im Labn-Düneibera-Gau.
Hausen I — Allendorf I 9:9 (6:6).
Am Sonntag trat die 1. Handballmannschaft des Tv. 1864 Hausen gegen den Berbands- und Gaumeister, die 1. Handballelf des Tv. Allendorf (Lda.) an. Das torreiche Treffen brachte eine große äleberraschung: denn der Verbands- und Gaumeister konnte keinen Sieg erringen. 3a, Hausen war sogar so sehr im Vorteil, daß ein Sieg nicht als unverdient hätte bezeichnet werden können. Beide Maimschaften traten mit Ersah an. Schon nach einigen Minuten konnte Hausen in Führung gehen. Aber bald folgte der Ausgleich. Bei wechselvollem Spiel erzielte jede Mannschaft in fast gleichen Abständen Treffer und übernahmen auch abwechselnd die Führung. Etwa zehn Minuten vor Halbzeit stand das Spiel 4:3 für die Gäste. Doch nun drängte sausen sehr stark und es gelang ihm, den Ausgleich und einen Vorsprung von 6:4 her. auszuholen. Schließlich konnte aber der Gaumeister doch noch zwei Erfolge für sich buchen. Bei dem Stande 6:6 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit führten wieder die Einheimischen 7:6. Der Ausgleich folgte auf dem Fuße. Hausen übernahm stets von neuem die Führung, die Gäste zogen immer wieder gleich. Drei Minuten vor Schluß stand die Partie 9:8 für Hausen. Doch gelang es den Gästen auch in diesem Fall, den Vorsprung wieder wettzumachen. Der Kampf wurde sehr flott und fair ausgetragen.
3m Zeichen der fünf Ringe.
Der Gründer der neuzeitlichen Olympiade 70 Jahre alt.
Zn Lausanne, dem Sitz des Internationalen Olym- pischen Komitees, wurde dieser Tage der Schöpfer der neuzeitlichen Olympischen Spiele, Baron d e Coubertin, anläßlich seines 70. Geburtstages durch eine großzügige Feier geehrt. Etwa 200 Per- sonen hatten sich im Palais de Rumine eingefunden Der Staatsrat Perret beglückwünschte den Jubilar im Namen des Kantons und der Stadt Lausanne. Nach weiteren Ansprachen und einer längeren Erwiderung Coubertins wurden dem Gefeierten zahlreiche Ehren- und Erinnerungsgeschenke überreicht. Darunter befand sich auch eine Ehrenplakette des Deutschen Olympischen Ausschusses. Auch der deutsche Reichsinnenminister von Gayl hatte es nicht versäumt, ein Glückwunschtelegramm zu senden.
Die Olympische Wasserballmannschaft trug in Zeitz ihr letztes Uebungsspiel vor der Amerikareise aus und siegte zweistellig mit 12:1 (5:1). In der unterlegenen Mannschaft spielten Deutschlands beste Reseroespieler, so daß der Sieg schon etwas wert ist. Als Ersatzleute wurden für Los Angeles als Torwart Eckstein (Leipzig) und im Feld Pohl (Weißenfee) sowie Schaumburg (Magdeburg) ausgewählt Der vierte Mann ist wahrscheinlich Amann (Magdeburg).
Neun Kraftsportler vertreten Deutschland.
Nachdem nun auch die Teilnahme des tüchtigen Bantamgewichtsringers Brendel (Nürnberg) dadurch sichergcstellt wurde, daß ine Sportvereinigung Sandow-Nürnberg sich zur Uebernahme der anteiligen Kosten bereiterklärte steht die deutsche Kraftsport-Mannschaft für die Olympischen Spiele jetzt fest. Es sind dies im Gewichtheben die Münchner Straßberger, Wölpert und Jsmayr so
wie Schäfer (Mannheim), im Ringen Brendel (Nürnberg), E h r l (München), Sperling (Dortmund), Föbdeak (Hamburg) und Gehrling (Ludwigshafen), von denen Földeak auch im freien Stil auf die Matte gehen *wird.
hirfchfelds Weltrekord Überboten.
Hirschfelds Weltrekord im Kugelstoßen wurde bei den amerikanischen Olympia-Ausscheidungen in Cambridge (Massachusetts) von dem Amerikaner Leo Sex ton Überboten. Sexton stieß die 16-Pfundkugel 16,067 Meter weit und übertraf damit Hirschfelds Höchstleistung aus dem Jahre 1928 (16,045 Meter) um über zwei Zentimeter.
*
De Bruyn hat starke Konkurrenz.
Wenn nicht alles täuscht, wird PauldeBruyn beim Olympischen Marathonlauf in Los Angeles auf eine starke Konkurrenz stoßen. In Südamerika tauchen immer neue vorzügliche Kräfte auf. Argentinien, das schon in Zabala und Ribas zwei vorzügliche Langstreckenläufer besitzt, hat in Fernando Cicarelli, der jetzt in Buenos Aires ein 25-Kilometer-Straßenlaufen in der neuen fübamert- konischen Rekordzeit von 1:23:13,4 gewann, ein viel- versprechendes Talent entdeckt. In USA. siegte der Deutschamerikaner Hans Oldag im Marathonren- nen von Baltimore in der hervorragenden Zeit von 2:38,00 und sicherte sich damit die Olympiareife für Los Angeles. Oldag ist leider amerikanischer Staatsbürger.
Nurmi startet!
Die Frage, ob Nurmi nach Los Angeles gehen wird, ist jetzt endgültig geklärt. Auf feine Anfrage beim Finnischen Olympischen Komitee erhielt Nurmi den Bescheid, daß er für den Olympischen Marathonlauf gemeldet werde und an der Ausscheidung am 26. Juni in Wiborg teilzunehmen habe.
Amerikas Olympia-Ausscheidungen.
Bei den offiziellen Olympia-Ausscheidungen der amerikanischen Leichtathleten in Cambridge wurden wieder hervorragende Leistungen erzielt. Einen neuen Landesrekord stellte Thomas Mc. Donough über 10 000 Meter in 31:24 auf eine Zeit, die aber noch weit entfernt von den in Finnland gelaufenen Bestzeiten ist. lieber 200 Meter siegte John Way- b r i g h t in 21,3 Sekunden, und den 400-Meter- Hürdenlauf holte sich I. F. H e a l y in der ausgezeichneten Zeit von 53 Sekunden. Mit einem ausgezeichneten Wurf wartete John Anderson auf, der den Diskus 49,80 Meter weit schleuderte und auch im Stabhochsprung erreichte Keith Brown mit 4,20 Meter eine nicht alltägliche Höhe.
*
Englands Radfahrer stark vertreten.
Sehr stark werden die Briten bei den Olympischen Radsportwettbewerben vertreten sein. Mit Ausnahme der Sprinter, die erst am 25. Juni bei den lebten Ausscheidungen ermittelt werden, stehen die übrigen Teilnehmer fest. Im 4000-Meter-Bahn-Mannschafts- fahren starten: F. W. Southall, C. Holland, C und W. Harvell und E. A. Johnson. Am 100-Kilometer-Straßenrennen nehmen teil: F. W. Southall, W. Harvell und S. M. Butler.
Finnlands einziger Vertreter beim Olympischen Straßenradrennen ist Paul H a 11 b e r g , während T. Porto als Ersatzmann vorgesehen ist.
*
Schweden entsendet zehn Wann.
Nach dreitägigen Ausscheidungskämpfen in Stockholm hat der Schwedische Leichtathletikoerband die erste Auswahl unter seinen Olympiakandidaten getroffen. Für die Entsendung nach Los Angeles wurden dem Schwedischen Olympischen Komitee folgende Leute empfohlen: Erik N u für 1500 Meter, Sten Pe11ersson und K. A r e s k o n g für 400 Meter und 400-Meter-Hürden. G. Lindgren und E.
P e 11 e r s s o n für 5000 Meter, 10 Kilometer u. 3000» MeterHindernislaufen E. Svensson für Weitsprung und Dreisprung. S k o e l d und G. I a n s s o n für Hammerwerfen und E. ß u n b q u i ft für das Speerwerfen. Zu diesen Teilnehmern soll sich der in Amerika ansässige 1500-Meter-Läufer F. S k a g h gesellen. Schwedens Leichtathletiktruppe wird die Stärke von zehn Mann nicht überschreiten.
--- j
Meisterschaften der Llniversiiäi.
Am Freitag werden auf dem Universitätssportplatz die Endspiele um die M e i st e r s ch a f t im Faust ball unter den Korporationen der Univer- fität Gießen ausgetragen. Zu den Spielen treten die Mannschaften Nassovia — Adelphia und Rheinfranken — Wingolf an. Im Anschluß an diese Spiele der Zwischenrunde treten die Sieger aus diesen Spielen zum Kampf um die SÖlcifter» schäft an. — Ein weiterer Meisterschaftskampf findet am Freitag, 1. Juli, statt. Auf dem Universitätssportplatz werden im Laufe des Nachmittags die leichtathletischen Meisterschaften der Landesunivcr- fität zum Austrag gelangen. Die Siegerverkündigung wird in der Volkshalle stattfinden.
Arbeiter-Turn- und Sportbund.
Krofdorf I — Bezirksmannsthaft 5:0.
Am Samstagabend standen sich^eide Mannschaften in Krofdorf gegenüber. Die Schiedsrichter traten nur unvollständig an, so daß Krofdorf leicht Sieger wurde.
Wehlar I — Heuchelheim I 7:1.
Heuchelheim war mit reichlich viel Ersah zum Rückspiel in Wehlar zu Gast. 5>ie stark verjüngte Plahelf konnte die in Heuchelheim erlittene Niederlage wettmachen und mit einem hohen Ergebnis Sieger werden.
Wirtschaft.
Berlin unsicher.
Berlin, 22. Juni. (WTB. Funkspruch.) Die heutige Börse stand ganz unter dem Eindruck der vorliegenden außen- und innenpolitischen Momente. Vor allem verstimmte die Zuspitzung der Situation in Lausanne, die durch die Bekanntgabe des französischen Memorandums heute nachmittag und die französisch-belgische Einigung in der Reparationsfrage eine Verschärfung erfahren dürfte. Die Franzosen wollen Deutschland die Aussetzung der Barzahlungen auf zwei Jahre zugestehen, aber nach biejen zwei Jahren sollen die Zahlungen wieder ausgenommen werden. Neben diesem Moment war die ungeklärte innenpolitische Lage ein Hemmungsfaktor und man wartet mit Spannung das Ergebnis der heutigen Länderkonferenz beim Reichsinnenminister ab. Hinzu kam die nur geringe Entlastung des Arbeitsmarktes in der ersten Juniwoche um nur 14 000, der schwächere Schluß der gestrigen Neuyorker Börse, die politischen Zusammenstöße in Berlin und im Reich usw. Nach wie vor bildet aber die Gelsenkirchen-Transaktion das Hauptgesprächsthema. Die heutigen Pressekommentare zu der gestrigen amtlichen Darstellung haben die Spekulation veranlaßt, Verkäufe oorzunehmen, da diese amtliche Erklärung als sehr dürftig bezeichnet wird und jetzt erst über den Umfang und die Art der Transaktion eine gewisse Klarheit besteht. Man erfuhr erst jetzt, daß der Uebernahmepreis der Gelsenaktien über das Doppelte des Börsenkurses beträgt, und die ganze Summe etwa 100 Millionen ausmacht. Der Kurs ging bei Minus-Minus- Notiz um 2,65 v. H. zurück. Das Geschäft war sehr ruhig und die Grundstimmung war, obwohl die Kursrückgänge im Durchschnitt nur Bruchteile eines Prozentes betrugen, als ziemlich unsicher und schwächer zu bezeichnen. Thüringer Gas konnten sich im Gegensatz zur Allgemeintendenz um 3, Feldmühle um 1,25, Goldschmidt um 0,88 Proz. und Cha de um 2 Mark befestigen, dagegen waren Montanwerte ziemlich schwach, vor allem Rheinstahl, ferner lagen Schultheiß, Charlottenburger Wasser, SchubertL Salzer, Elektrizitätswerk Schlesien und Eintracht Braunkohle im Angebot und verloren 1 bis 2 Proz.; Dekula, in denen größere Verkäufe erfolgten, gingen um 0,75 Prozent und im Verlaufe weiter um 1 Proz. zurück. Die gestrige Festigkeit der deutschen Bonds in Neuhork konnte weder auf den Aktien-, noch auf den Rentenmarkt einen Eindruck ausüben, und Deutsche Anleihen lagen durchweg schwächer. Reichsschuldbuchforderungen schwächten sich um ungefähr 0,25 Prozent ab. 3m Verlaufe blieb das Geschäft ruhig, doch verstimmte der weitere Rückgang der Gelsenkirchenaktien um 2 Proz., und es ergaben sich auf der ganzen Linie Rückgänge um 0,5—1,5 Proz. 3m weiteren Verlauf verstärkten sich die Abgaben am Montanmarkt, und die Kurse gingen weiter bis zu 2,5 Proz. zurück. Der Berliner Geldmarkt war
in sich zwar etwas leichter, doch blieben die Sähe unverändert.
Geringe Umsätze in Frankfurt.
Frankfurt a. M., 22. Juni. (WTB. Drahtmel- bung.) Tenbenz: schwächer. An der heutigen Effektenbörse war eine schwächere Stimmung vorherrschend, roeber aus ber Wirtschaft noch aus ber Politik lagen Nachrichten vor, bie geeignet wären, Anregung zu bieten, so baß sich bie Geschäftstätigkeit in recht engen Grenzen hielt. Die Situation auf ber Konferenz in Lausanne hat noch keine Klärung erfahren. Mit Interesse sieht man bem angefünbigten Meinungsaustausch über eine wirtschaftliche Zusammen- arbeit zwischen Deutschlanb unb Frankreich entgegen. Auch bie innerpolitische Lage ist nach wie vor unübersichtlich. Allgemein bleibt man sehr abroartenb, so baß sich immer noch bas Geschäft in recht bescheibenen Bahnen bewegt. Bei ber Enge bes Marktes genügten schon bie geringen Verkaufsaufträge bes Publikums, um einen Druck auf bas Kursniveau auszuüben. Ausgehenb vom Umsatzgebiet ber Montanaktien, wo Gelsenkirchen unter großem Angebot zu leiben hatten unb 2,75 o. H. einbüßten, griff bie Schwächeneigung auch auf bie anberen Wertpapiergruppen über. Von Monanwerten gaben Rheinstahl 1,5 v. H. nach, auch Stahlverein würben etwas niedriger genannt. Am Chemiemarkt verloren Rütgers- werke 0,5 v. H., IG. 0,5 o. H. Der Zelfftoffmarkt verkehrte ebenfalls in schwächerer Haltung, wobei man auf bie Ausführungen bei ber gestrigen Generalversammlung ber Bergmann Elektizitäts-Gcscll- schaft verwies. Lech-Werke konnten ihren Kursstand um 0,5 v. H. verbessern. Zellstoff Aschaffenburg würben 0,5 v. H. höher notiert. Reichsbankanteile unb Schiffahrtswerte eröffneten knapp behauptet. Die übrigen Märkte lagen geschäftslos. Arn Rentenmarkt waren Deutsche Anleihen bis zu 0,5 v. H. niebriger, von Auslänbern waren 3-v. H.-Schweben mit minus» minus notiert. Deutsche Anleihen eröffneten bis zu 0,5 v. H. niebriger. Auch Pfanbbriefe waren schwächer veranlagt. Oolbpfanbbriefe waren etwas niebriger als am Vortage genannt. Reichsschulbbuchforbe- rungen stellten sich bis zu 0,5 v. H. niebriger.
Im Börsenverlauf nahm bas an unb für sich schon geringe Geschäft noch weiter an Umfang ab, unb bie Kurse erfuhren meist weitere leichte Rückgänge. Rheinstahl senkten sich erneut um 0,5 auf 40 v. H., ebenso IG., bie auf 90 v. H. nachgaben. Am Gelb- markt trat keine wesentliche Aenberung ber Lage ein. Tagesgelb war zu 4 o. H. unverändert.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 22. 3pni. Es wurden notiert: Weizen 261,50, Roggen 220, Braugerste 200 nominell, inl. Hafer 170 bis 180; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, mit Austauschweizen 38,60 bis 39,75, Weizenmehl, niederrh. mit Austauschweizen, 38,60 bis 39,50, Roggenmehl 27 bis 28. Weizenkleie 8,25, Roggenkleie 8,50 bis 8,75 Mark. Tendenz: sehr ruhig.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Diehinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben bie Höhe ber zuletzt beschlossenen Divibenbe an. — Reichsbankbiskont 5 o. H, Lombardzinsfuß 6 v.H.
Ivianhur; u. ....
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Schluß-! kurs 1
Jünian.i» Kurs
Datum
21.6.
22.6.
21.6.
22.6.
i>% jleutidie ateiaiüflnieihc u. lUz.
—
—
54
7% Deutsche Meichsanleiiie v. 1921'
59,4
—»
58,5
——
5%% TJounn-tinlcilie von 1930 .
Deutsche Ani.-Ablöl.-Sckuld mit ’21u4lol.»flled)len
60
—
60
_
37,75
37,4
37,65
37,25
De»gi. ohne Aurioi..Reckte
1,65
3,55
3,65
3,55
8% Heli. 2<olt6ftaat von 1929 (riickzablb. 102%)
_
47
Oberheilen Provinz.Anleihe mii
Auelos.-Reckten
36,5
Dentscke Komm. Sammciabi
Anleihe Serie 1
33,75
_
33,5
6% ijifritl. Hnp.-Bank Golbpfe
15 unkündbar blS 1935
66,5
7% Franks. Hnp.-Bank Goibpfe unkündbar bis 1936 Serie 16
66,25
4Vi% Ärantl. Hnv-Bank Ligu. Pfandbricle. .
77,65
4yt% Rheiniiche Hnp.-Bank-Liou (Yoidp.c.
75,8
8% Pr. Landespsandbrielanltalt, Pfandbriefe $R. 19
67
67
7% Pr. LandeSpfandbriesansialt.
Pfandbriefe R. 10
—
—
4% Oesterretckuche Goibrente
8.5
_
4,20% Oeslcrrcickiicke Silberreine
1,05
—
1,15
_
4% Ungarifcke toolbientc
4,75
—
4,65
—
4% Ungarische StaatSrente v. 1910
5575
—
5,6
—
4'/r% deegi. von 1913
—
—
5% abgcst. Goldmexikaner von 99
5
—
5
_
4% Türkische ZvIIanicihe von 1911
2,25
',4
2,3
4% Türkifche Bagdadbahn-Anieihi Serie I
2,9
_
2,75
2,5
4% MOfll. Serie II
2,4
-__
2,4
2,3
5% Rumän. vereinh.Rente v. 1903
4^%Numän.vereinh.Rcntev.lSl?
6,75
—
7,13
_
4% Rumänische vereinh. Rente
2,9
—
3
3,05
u ¥<% • Anatolier......
15,25
—
15,5
eran ur a.
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1-Uhr- Kurs
Schluß- vt< \
Ansang- Jtur«
Datum
216
22 6
21.6.
22 6.
vamvurg.Amcrua Pate
1.
10,5
10,5
10.5
10,65
Hamburg.«üdant. Dampsschis
. 0
41
Hansa Dampfschiff
0
—
20,5
Norddeutscher Lloyd . . .
. 6
H 65
11,5
11,5
11,65
'21.®. für Verkehrswesen Akt.
6,5
26,25
Berliner Handelsgesellschaft
8
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—-
87,5
Commerz, und Privot-Bank .
7
16
-
16
_
Darmstädter und Nationa'.bank 8
18,25
__
18,5
Deutsche Bank und
Tieconto-Gescillchali
6
30
_
30
Dresdner Bank......
6
18,25
_
18,5
Reicksbonk .......
12
125,25
125
125
125
A.E.G..........
. 7
20,13
20
20.25
20,25
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9
17,9
18,4
Elektr. LieferungSgelellschaft
10
—
54.25
54,5
L'idit und Straft
10
67
__
67
selten & Guilleaume.
6y.
36
—
36,25
36
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen . . .
v
13
51,13
52
51,5
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
64
64
Sckuckert & Co.......
11
57
_
56,25
55,65
Siemens & Helske.....
14
—
116.75
116,5
Lahmeyer L Co......
12
77
—
76,5
Buderus . . .
4
—
26
Deutsche Erdöl .....
6
64,5
—
63,75
63,5
Gelsenkirchener ......
- 8
41
38,25
41.13
38,5
Harvenet ......
0
47,75
- ■
48
47,75
boesck Eilen.......
6
—
25,5
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10
—
—
Kiöcknerwerke .....
. 6
23,5
—
23
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Küin-Ncucssen...
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—
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6
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_
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88.9
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13
—
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8
—
32,75
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Phöni; Bergbau . .
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16
Rheinische Braunkohlen. .
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—
—
_
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Bereinigte Stahlwerke .... 4
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—
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Kaliwerke Aickerclebcn . . 10
11
—
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__
82,5
Kaliwerke Westeregeln . . 10
1 92
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_
Kaliwerke Salzdetfurth . . 15
146
—
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—
3. G. zarben-Invustrte . . 11
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Verein, ckem. Industtie Frank« furt a.M...........
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——
_
Goldschmidt.........0
16
__
16,13
17
NütgerSwerke.......6
32
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31,5
Metallgesellschaft......6
25,25
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Philwv Holzmann......8
31,5
32
32
Zementwerk Heidelberg.... 7
381
Eementwcrk Karlstadt.....7
Wantz & Freytag .....0
4
—
Schultheis Patzenhoser ... 15
Qflu «Allgemeine Kunstseide) 0
48
46,25
33,75
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—
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Zellstoss Waldhos . . 12
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25,5
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Zellstoff Aschaffenburg . . 6
17
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Dessauer Gas ... 9
80,75
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H,5
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28,75
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_
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Frankfurter Maschinen . 0
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15,5
Alainkraktwerke Höchst a. M. 6
Süddeutscher Zucker , . . 10
48
98.5
—
98
—
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211.
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Amtliche Dotierung
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I Arie
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7,033
7,047
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Wien. . .
51,95
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51.95
52,05
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12.485
Budapest . .
—
—
—
Sofia . . .
3,057
3,063
3.057
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Holland . .
170,08
170,42
170.13
170.47
Oülo. . . .
74,83
74.97
75,07
75.23
Kopenhagen.
82,92
•83,08
83,27
83.43
Stockholm .
77,77
77,93
78,12
78.28
London. . .
15,16
15,20
15.24
15. 8
Buenos Aires
0,948
0,952
0.948
0,972
Neupork . .
4,209
4.217
4.209
4/ 17
Brüssel. . .
58,54
58,66
58,54
58 66 •
Italien. . .
21,50
21,54
21,50
-‘1.54
Paris . . .
16,535
16,575
16.54
16.58
Schweiz . .
81,89
82,05
81 .89
8 .05
Spanten . .
34,67
34,73
34,67
34.73
Danzig. . .
82,22
82,38
82.?'
82.38
Japan . . .
1,269
1,271
1,259
I, 61
Rio de Jan..
0,325
0,327
0,3%
0,3'7
Jugoslawien.
Lhsabvn . .
6,943
6,957
6,893
6.207
13,84
13.86
13,89
13,91
Banknoten.
Berlin, 21 Juni
Geld
5rlei
Amerikanische Noten.......
4,20
4,22
Belgische Noten . .......
58,38
58 67
Dänische Noten .......
82,73
83,07
Englische Noten........
15,12
15.18
/vranjöiildie Noten........
16,495
16,555
Holländische Noten .......
169.71
170,39
Italienische Noten ......
91 gfl
Norwegische Noten........
74,65
74 J5
Deutsch-Oesterreich, i 1OO Schilling
Rumänische Noten........
. ,49
2,51
Schwedische Noten........
77,59
77,91
Schweizer Noten.........
81.71
82.03
Spanische Noten...... . .
Ungarische Noten........
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