Ausgabe 
22.6.1932 Frühausgabe
 
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S.JL-'fpoit

0oi Kreisiurnfest in Vorbereitung.

Der Hauptausschub des Kreisturnfestes legte in seiner jüngsten Sitzung das Degrühungsprogramm fest für den Eröffnungsabend des Kreisfestes. Turnerische Spitzenleistungen werden die freudig erwarteten Lurnbrüder, rhythmisch gefällige Hebungen die Lurnschwestern der treudeutschen Saar bieten. Auch die Trierer Turnerschaft wird sich mit ihren Darbietungen den Festbesuchern würdig vorstellen. Die rühmlich bekannte Gau­riege des Saar Dliesgaues wird am Reck ihre jeden Turnfreund begeisternden Leistungen zeigen.

Mit dem Vorsitzenden des hiesigen Saarvereins wurde die Festfolge der Saarkundgebung und ihre inhaltliche Gestaltung geregelt. Die Vorführungen der Saarvereine werden umrahmt und verschönt durch die musikalischen Darbietungen der gern ge­hörten Röchling-Musikkapelle. Die Hauptredner der Saarkundgebung werden sein: Kommerzien­rat Röchling, Völklingen (Saar), der Vor­sitzende der Arbeitsgemeinschaft der Turngaue im Saargebiet Kaufmann D u r k, Saarbrücken. Das gleichzeitige Anleuchten der Hferberge wird die Feier als ein markiges Bekenntnis aller Ver­sammelten zum treuen Deutschtum erscheinen las- i sen, das im Mosel- und im Deutschlandliede aus­klingen wird.

Handball der Sp.-Dg. 1900.

1900 I OSL. Giesten I 9:5.

Sn dem Lokalspiel gegen die 1900er gab die Mannschaft des Olympischen Sportclubs Gießen ein recht ansprechendes Debüt. Vor allem legte sie einen vorbildlichen Eifer an den Tag. Bei den Spielvereinigungsleuten klappte es nicht so recht. Einmal konnten die drei Ersatzleute nicht genügen, zum anderen schien es, als ob das Spiel zu leicht genommen wurde. Roch bis kurz nach Halbzeit führten beide Parteien abwechselnd. Dann mach­ten sich die 1900er besser frei und stellten schließ- lich das Ergebnis auf 9:5 Tore. Der OSC. hatte seine besten Leute im Mittelstürmer und im Mit­telläufer.

1900 I To. Allendorf (Lahn) I 8:3.

Ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halb­zeiten. Sn der ersten waren die Gäste im Vorteil, der sich in dem Halbzeitergebnis von 3:1 für Al­lendorf widerspiegelt. Von 1900 sah man bis da­hin ein reichlich zerfahrenes Spiel. Rach dem Sei­tenwechsel pflegte die Mannschaft ein systemvolles Abspiel. Von den gut herausgearbeiteten Tor­chancen wurden sieben in Erfolge verwandelt, während die Gäste leer ausgingen.

Die große Jokkamps-üebmaschung:Sharkey siezt!

Neuyork, 22.3uni. (MTB. Funkspruch.) In dem Kampf um die Weltmeisterschaft des Schwergewichts zwischen S h a r k e y und S ch m e l i n g wurde Sharkey zum Punktsieger erklärt.

Unter großer Spannung wurde am Dienstag­abend in der neuerbauten Arena die Weltmeister­schaft im Schwergewichtboxen zwischen dem deutschen Verteidiger Schmeling und seinem amerikanischen Herausforderer Sharkey ausgetragen. Unter den etwa 80 000 Zuschauern sah man den deutschen Generalkonsul Schwarz und Oberbürgermeister Walker. In der Arena herrschte das bei solchen Anlässen bunte, lebhafte Treiben: überall aufgeregte Zuschauer, unter denen etwa 800 Polizisten für Ord­nung sorgen mußten. Ueber dem Ring kreisten Flug- zeuZe.

Schmeling lieferte einejr großartigen Kampf und zeigte sich vor allem als der große Stratege

im Ring, wenn er auch wie üblich erst in den späteren Runden warm wurde. Anfangs mußte er verschiedentlich Schläge seines Gegners ein­stecken, die ihm jedoch nicht allzuviel anhaben konnten, da sie großenteils ungenau gezielt waren. Zudem konnte er die härtesten Schläge durch seine elementare Fußarbeit vermeiden. 3n der sechsten Runde wurde Schmeling durch zwei wuchtige Kopfhaken Sharkeys sichtlich in Verlegenheit ge­bracht, er überwand aber die Situation und in den drei letzten Runden hatte er klare Vorteile. Der Punktrichter Mathieson wertete allein zehn Runden für den Deutschen, Kella und der Ring­richter Smith, ein ehemaliger Schwergewichts­boxer, stimmten jedoch für Sharkey, so daß schließ­lich der Sieg Charkey mit zwei gegen eine Stimme zugesprochen wurde. Bei der Verkündung des Ur­teils brach ein Proteftsturm der Zuschauer los. Man hatte allgemein Schmeling als den Sieger erwartet.

1900 schlägt GL. 1880 Frankfurt im Leichiaihleiik-Iugendklubkampf.

Der am Sonntag auf dem 1900er-Sportplaß durchgeführte Jugendclubkampf gestaltete sich zu einem schönen Erfolg für die Spielvereinigung 1900. Zunächst, daß die Veranstaltung einen har­monischen und spannenden Verlauf nahm, zum an­deren, weil der errungene Sieg über die gut ge­leitete Frankfurter Jugend einen schönen Beweis für das Können und die geleistete Breitenarbeit am 1900er-Nachwuchs darftellt. Die Einheimischen hat­ten ein starkes Plus in der L-Klasse, auch die A.- Jugendlichen belegten fast alle die ersten Plätze. Frankfurt war dagegen in der B-Klasse weit über­legen. Es gab durchweg ansprechende, zum Teil sogar sehr gute Leistungen. Das Ergebnis in der Punktwertung lautete 83:74 Punkte für 1900. Nachstehend die

100 Meter:

Ergebnisse:

Klaffe A:

.1. Paulus (1900) 11,7 Sek.; 2. Helberger (1880) 11,8 Sek.: 3. Hartmann (1900) 12,2 Sek.: 4. Hüsken (1880).

4 00 Meter: 1. Baumstieger (1900) 54,9 Sek.: blinsch (1880) 55,7 Sek.: 3. Kleinhenz (1880) 57,8 Sek.: 4. Salzberg (1900).

15 0 0 Meter: 1. Baumstieger (1900) 4:35,2 Mm: 2. Berghöfer I (1900) 4:40,2 Mia.: 3. Vietze (1880) 5:16 Dilin.; 4. Baum (1880) 5:33 Min.

4X10 0 Meter: 1. SC. 1880 Frankfurt 47,4 Sek.: 2. Spielvgg. 1900 Gießen 48,4 Sek.

Hochsprung: 1. Schlarb (1900) 1,60 Meter: ? (1880> l'54 Meter: 3. Herrmann (1900)

1,50 Meter: 4. Roesner (1880).

Diskuswurf: 1. Kleinhenz (1880) 31,90 Me­ter: 2. Salzberg (1900) 28,62 Meter: 3. Schlarb (1900) 27,19 Meter: 4. Roesner (1880).

Kugelstoßen: 1. Schlarb (1900) 11,42 Meter: (1880) H,23 Meter: 3. Herrmann (1900) 10,35 Meter; 4. Rompel (1880) 9,51 Meter.

Speerwurf: 1. Berghöfer I (1900) 40,60Me­ter; 2. Luckhardt (1900) 39,10 Meter; 3. Runz. Heimer (1880) 37,30 Meter; 4. Rompel (1880) 34 Meter.

Klaffe B:

100 Meter: 1. Zankel (1880) 12,2 Sek.; 2. Rompel II (1880) 12,6 Sek.; 3. Berghöfer II (1900); 4. Volk (1900).

Weitfprung: 1. Zankel (1880) 5,27 Meter; 2. Schweitzer (1880) 5,15 Meter; 3. Volk (1900) 4,60 Meter; 4. Berghöfer II (1900).

Kugelstoßen: 1. Berghöfer II (1900) 10,70 Meter; 2. Rompel (1880) 9,48 Meter; 3. Schweitzer (1880) 9,24 Meter; 4. Petfch (1900).

4X10 0 SOI et er: 1. SC. 1880 Frankfurt 49 Sek.; 2. Spielvereinigung 1900 Gießen 55,5 Sek.

Klaffe C:

100 Meter: 1. Goß (1900) 13,8 Sek.; 2. Schmitz (1900) 14 Sek.; 3. Sichel (1880); 4. Weiß (1880).

Weitsprung: 1. Goß (1900) 4,30 Meter; 2. Sichel (1880) 4,15 Meter; 3. Urbaneck (1880) 4,05 Meter.

Ballweitwurf: 1. Goß (1900) 63,40 Meter; 2. Eisenhuth (1900) 53,60 Meter; 3. Urbaneck (1880) 46 Meter; 4. Weiß (1880) 42,40 Meter.

4X10 0 Meter: 1. Spielvereinigung 1900 Gie­ßen 57 Sek.; 2. SC. 1880 Frankfurt 60 Sek.; 3. Spieloergg. 1900 Gießen 2. Mannschaft.

Allgemeine große Staffel (10X1 Runde): 1. SC. 1880 Frankfurt 4:39 Min.; 2. Spieloereinigung 1900 Gießen 5:01 Min.

Arbeiter-Tunr- und Gporibunb.

Bezirks-Jugendtreffen in Heuchelheim.

Am Sonntag fand in Heuchelheim das Sugend- treffen der Fußballer des 3. Bezirkes statt. 13 3u- gendmannschasten beteiligten sich an dem Blitz­turnier und den Mannschaftskämpfen in 4X100-m-Stasfel, Weitsprung und 100-m- Lauf. Sehr interessante Spiele gab es im Blitz­turnier indem Wiesecks 2. Jugend, nach Verzicht der 1. Äugend, gegen ihre eigene Mannschaft zu spielen hatte und Turniersieger wurde. Die Resul­tate der Spiele find:

Vorrunde: Heuchelheim gegen Launsbach 1:1. Raunheim gegen Staufenberg 1:0. Fellings­hausen gegen Krofdorf 2:1. Hausen gegen Gleiberg 1:1. Wieseck II gegen Lollar 2:0. Dlasbach gegen Großen-Linden 0:0.

Zwi schenrunde : Raunheim gegen Wieseck I 0:0. Fellingshausen gegen Wieseck II 1:2. Raun­heim gegen Wieseck I 0:3.

Trostrunde: Heuchelheim gegen Hausen Ij, Gleiberg gegen Launsbach 0:0. Dlasbach gegen Staufenberg 0:0. Großen-Linden gegen Krosl^s

Der Mannschafts-Dreikampf brachte folgend, Placierung: 1. Raunheim 1143 Punkte; 2. Dir. seck I 1094 ; 3. Gleiberg 1059 ; 4. Großen-Linden 1006; 5. Haufen 950; 6. Launsbach 880; 7. Blasbih 822; 8. Krofdorf 759; 9. Heuchelheim 554; I). Wieseck II 526; 11. Staufenberg 525; 12. Solle 387; 13. Fellingshausen 325 Punkte.

Den Abschluß bildete ein Spiel

Gießen I Bezirksmannschaft.

Die zusammengestellte Dezirkself. größtenteils Spieler der 2. Klasse, lieferten der stark verjüngtm Elf von Gießen ein schönes Spiel. Besonders br der ersten Hälfte war das Spiel spannend mfr ausgeglichen. Rach der Pause war Gießen befoi* ders im Zusammenspiel besser und konnte bij. Schluß mit 6:3 Toren den Sieger stellen.

Wirtschaft.

Oer deutsche Schweinebestand am l.Suni.

WTD. Berlin, 21. 3uni. Die Schweine - h lun g am 1. 3uni 1932 hat nach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes einen Gesamt- bestand von 2 1,2 9 Millionen Stück im Deutschen Reich ergeben. Gegenüber dem Stand zur gleichen Zeit des Vorjahres (22,53 Millionen Stück) ergibt sich eine Verringerung des deutschen Schweinebestandes um 1,24 Millionen Stück, oder 5,5 v. H. An dieser Verringerung waren mit Ausnahme der Schlachtschweine von i/2 bis ein 3ahr, die noch eine kleine Destandszu- nahme um 0,9 v. H. aufweisen, alle Altersklassen beteiligt. Am stärksten zurückgegangen ist die Zahl der Ferkel, an denen im ganzen um 526 000 Stück = 8,7 v. H. weniger gezählt wurden als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, sowie die Zahl der 3ungschweine ivon acht Wochen bis zu einem halben 3ahr alt), deren Bestand gegenüber 3uni 1931 um 519 000 Stück 5 v. H abgenommen hat. Eine verhältnismäßig starke Destandsminde- rung zeigt sich auch bei den jungen Zuchtsauen, deren Zahl um 85 000 Tiere 2,3 v. H. kleiner geworden ist. Einschließlich der älteren Tiere ist der Bestand an Zuchtsauen insgesamt um rund 200 000 Stück oder 9 v. H., darunter an trächtigen Sauen um 118 000 Stück oder 8,3 v. H. zurück- gegangen.

* Da s Reich und Gelsenkirchen. Amt­lich wird mitgeteilt: Bei der Transaktion betref­fend Gelsenkirchen handelt es sich um ein Geschäft, das von dem früheren Reichsfinanzminister Diet­rich persönlich im Laufe dieses Frühjahres vor­bereitet und durch einen von ihm am 31. Mai 1932 für das Reich unterzeichneten Vertrag zum Ab- schluh gebracht worden ist. Die neue Regierung hat dieses Abkommen vorgefunden. Anlaß, die Rechts­gültigkeit zu bezweifeln, besteht nicht.

* Deutsche Continental-Gas-Ge- sellsch aft, Dessau. Wie WTD.-Handels- dienst erfährt, sind die Verhandlungen der Deut­schen Continental-Gas-Gesellschaft, Dessau, mit den Schweizer Danken über die Ausnahme eines langfristigen Kredites in Höhe von 8 Millionen sfr. als aussichtsreich au beurteilen. Die Gesell­schaft macht dabei von oer im Stillhalteabkommen vorgesehenen Möglichkeit der langfristigen An­lage von ungesicherten Darvorschüssen Gebrauch. Sie wird das Schweizer Geld zur Abdeckung teurer Dankkredite in Deutschland verwenden. Die Laufzeit der Anleihe soll 8 3ahre betragen.

* Motorenwerke Mannheim AG., norm. Benz Mannheim. Der AR. der Mo-

toren-Werke Mannheim AG., norm. Benz Abt. Lv- tinonärer Motorenbau, Manheim, hat in feirtr gestrigen Sitzung beschlossen, T^r auf den 19. Jili einberufenen GV. die Zusammenlegung des AK. m Verhältnis 3:1 von 5,4 auf 1,8 Mill. RM. Vor­schlägen, um den Derlustoortrag von 902 520 R'j. zuzüglich des im Geschäftsjahr 1931 erlittenen Ä- triebsverlustes von 467 810 RM. abzudecken ijib ferner Anlagen, Vorräte und Außenstände dm heutigen Marktwert entsprechend abschreiben pr können. Es bleibt danach ein Reservefonds diil 106 000 RM.

* Großer Auftrag für denEschwe« ler-De rg Werks-Verein. Wie WTA- Handelsdienst erfährt, hat die Hüttenabteilung des Efchweiler-Dergwerks-Vereins, Kohlscheid, einen Auftrag auf 400 Tonnen Eisen--Konstruktion für ein Kesselhaus in Lothringen erhalten. Dadurch werden rund 100 Arbeiter für etwa drei Monok Arbeit erhalten. Zur Zeit schweben in Derlin Ver­handlungen mit der Reichsbahnverwaltung über Schraubenlieferungen, von denen der Eschweiler- Bergwerks-Verein ein größeren Auftrag für fein Kleineisenwerk erhofft.

Frankfurter Abendbörse geschästsloü,

Frankfurt a. M, 21. 3unt. An der Abend« börse herrschte so gut wie völlige Ge­schäft s st i lle , da nicht das geringste vorlog, was dem Geschäft -hätte einigen Antrieb geben können. Viel diskutiert wurde die Frage der Hebernahme von Gelsenkirchen-Ast Hen durch das Reich; nach und nach drin­gen genauere Einzelheiten über diese Trans­aktion in die Oeffentlichkeit, wonach das Reich HO Mill. Mark der Aktien zum Kurse von 90 Prozent übernehmen soll. 3n der Kursgestol- hing kam dieser Hmstand kaum zum Ausdruck. Gelsenkirchen wurden mit 40,75 bis 41 Prozent gehandelt. 30.-Sachen wurden mit 91 (plus ' ,| Prozent notiert. Auch die Frage eines Zins- eingriffes wurde eingehender besprochen, Festverzinsliche Werte zeigten aber gegenüber den Berliner Mittagsschlußkursen kaum Verän­derungen. Das Geschäft in Pfandbriefen lag gleichfalls sehr ruhig, Liquidationspfandbriese konnten sich behaupten. Mainzer Stadtanleihe 36,25 (plus V8 Prozent), Reubesitzanleihe begeg­nete einigem 3ntereffe. Reubesihanleihe 3 65, Schutzgebiete 2,5, Altbesitzanleihe 37.75, Reichs- bank 125,25, Gelsenkirchen 40,75 bis 41, Har- bener 47,75, Aschersleben 82, Westeregeln 92, Rheinstahl 42, Aku 33,75, AEG. 201/«. Scheide- anstatt 133,50, Ächt & Kraft 67, 3G.-Farben 91, Desfürel 52l/8, Holzmann 31,50, Rütgerswerke 32, Hapag 10,50, Lloyd ll5/0.

Am geringe Entlastung des Arbeitsmarktes

Berlin, 21. Juni. (WTB.) Der Arbeitsmarkt hat in der ersten Iunihälfte nur eine gering­fügige Entlastung erfahren. Die Zahl der Arbeitslosen betrug am 15.Juni, nach den Meldungen der Arbeitsämter, rund 5 569 000 und lag somit um rund 14 000 unter dem Stande vom 31. Mai. Dieser Rückgang wäre stärker, wenn nicht der saisonmäßigen Entlastung eine Verschlechterung in den überwiegend von der Konjunktur abhängi­gen Berufsgruppen entgegengewirkt hätte.

Seit dem Höchststände des winters ist eine Abnahme um rund 560 000 Arbeitslosen zu verzeichnen, während im Vorjahr die Früh- jahrsentlastung, die allerdings schon einen Mo­

nat früher einfehte, bis Mitte Ium sich auf rund 990 000 belaufen hatte.

Die Zahl der Hauptunter st ützungsemp- f ä n g e r in der Arbeitslosenversicherung hat wil­der etwas stärker, und zwar um rund 74 000, ab­genommen und betrug am 15. Juni rund 1 300000. In der Krisenfürsorge wurden die burd) Aussteuerung oder durch Arbeitsaufnahme ent­stehenden Abgänge nahezu ausgewogen durch die Zugänge aus der Versicherung, so daß nach einem Rückgang um rund 8000 Mitte des Monats runb 1 573 000 Krisenunterstützte gezählt wurden. Di? gekennzeichnete Entwicklung läßt vermuten, daß bt Zahl der Wohlfahrtserwerbslosen, die Ende Mai rund 2 086 000 betragen hatte, inzwischen weiter gestiegen ist.

Kurszettel der Berliner und Franksurier Börse.

Die hint

Srannur. a. J?l.

er den Papier

äerlia

?n angeführten Ziffern geben die Höhe

er zuletzt besch

loffenen Dividende an. Reichsbankdis

tont 5 o.H, Lombardzinsfuß 6 v. H.

Datum

Schluß- turd

20.6.

Schlüße. Abend­börse

21.6.

Schluß« lurs

20.6.

Schlüße. Mittag- börse

21 6.

Schluß« furt

Schlüße. Abend« börtr

Dt

Schluß« lurs

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5L2L Schlüße. Abend« börse

25t

Schluß« fürs

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Schlüße, mttaq.

börse

Dem

ienmartl Berlin

20. Juni

ytanffurl a.M.

21. Juni

6% Deupche Reichsanleche v. 192", 7% Deutsche RcichSanleihe D. 1929 by2% Doung-Anleihe von 1030 .

59,5

60

59,4

60

59,5

60

54

58,5

60

Hanlburg.-Anierila Pale^ . . . t

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa Dampsschiss .....o

10,75

10,5

10,9

10,5

41

20,5

11,5

Datum

Rtebeci Montan......7,2

Bereinigte Stahlwerke .... 4

20.6.

15,65

21.6.

16

20 6.

15,9

21.6.

15

10,75

&r.:

(Reib

7,063

51,95

»rld

7,077

52,05

Geld

7,033 51,95

1 Bries

7,047

52,05

12,485

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Ausloj.-Rechten.......

38,13

3,7

37,75

3,65

37,9

3,65

37,65

3,65

Norddeutscher Lloyd.....6

A.G. für VcrtehrSwesen Mt. . .

Berliner HandelSgesellschait . 8

UommeH- und Privat-Bank. 7

Darmstüdtcr und Nationalban! 8

Deutsche Ban! und

Diöconto-Gesellschast... 6

Dresdner Bank...... 6

12

11,65

12

Olavi Minen......16/,

Kaliwerke Slscheröleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

12,13

82,5

91,5

11

82

92

146

11,13

Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . Oölo. . . . Kopenhagen. Stockholm . London. . . Buenos Aires Reuyork . . Brüssel. . .

12,465

12,485

12,465

Desgl. ohne Auslos.-Rechte . . . 8% Hell. Bolkäslaat von 1929 (rüdtahlb. 102%)......

26

86,5

16

87

16

27,25

87

16

26,5

87,5

16

83

91,5

146

82,5

92

146,25

3.057 170,13

74,97 83,27

78,02 15,25 0,948 4,209 58,54

3,063 170,47

75,13 83,43

78,18

15,29 0 952

4,217

58,58

3,057

170,08

74,83

82,92

3,063

170,42

Oberlicsjen Provinz-Anleihe mit

36,5

33,75

66,25

36,5

33,75

66,5

18,5

18,25

18,5

18,5

3. G. Farben-Industrie... 12

Verein, chem. Industrie Frank« furt a.M...........

91,25

91,5

90,4

74,97

83,08

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

33,5

30

18,5

30

18,25

30

18,5

30

18,5

77,77 15,16 0,948 4,209

58,54

77,93

15.20

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bis 1935 ....

7% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. unkündbar bis 1936 Serie 16 .

<i/2% Franks. Hyp.-Bank Liqu.-

lnClu)9D(Hu ....... 12

A.E.G.............

126

20,75

125,25

20,13

17,9

67

125,75

20,65

18,75

57,25

67,13

35,65

52,65

64,25

125

20,25

18,4

54,25

67

36,25

52

64

Scheideanstalt.......10

Goldschmidt...... . . 0

Rütgeröwerke.........

Metallgesellschast.......5

Philipp Holzmann......8

Zementwerk Heidelberg. ... 7

Cementwerk Karlstadt.....7

Wahß & Frehtag......0

134,5

16,5

32,75

133,5

16

16,9

16,13

0.952

4.217

58.66

21.5t

16.575

82,0$

66,25

77,75

75,25

67,5

66,25

77,65

75,8

67

Bergmann..........

32,9

31,5

Italien. . .

21.50

21,54

16,58

82,15

21,50

16,535

81,89

Elektr. LieserungSgesellschaft.

Licht und Krast......io

67,4

25

25,5

25

25,75

Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Ian.. Iunoslawte«. Lissabon . .

16,54 81,99

*'/,% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.

Goldpse...........

8% Pr. Landespsandbriesanstalt,

Pfandbriese R. 19......

67

Felten & Guilleaume.... 6/, Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 9

Rheinische Elektrizität .... 9

36

62,5

64,5

57,75

117

76,25

36

52,13

64

38,25

37,5

4

31,5

38

4

32

MS

Kl 1 1

34,67

82,22

1,289

0,325

6,993

13,89

34,73

82,38

1,291

0,327

7,007

13,91

34,67 82,22

1,269 0,325 6,943

13,84

34,73

82,33

1,271

0,327

6,957

13,8$

7% Pr. Landespsandbriesanstalt.

Pfandbriefe R. 10

Siemens & Halöke.....14

Lahmeyer & Eo....... 12

57

57,65

117,75

76

56,25

116.75

Schultheis Patzenhofer ... 15

Aku (Allgemeine Kunstseide) 0

Bemberg......... 0

_

49,75

33,25

31,5

25,4

d% Oesterretchtsche Golvrente - . 4,20% Lesterreichifche Silberrente

8,5

8,75

77

76,5

33,5

32

33,75

32

34

30,75

25,5

Banknoten.

--

1,05

1,15

Deutsche Erdöl ....... b Gelsenkirchener........

Harpener..........0

voesck Eisen..... 6

ylle Bergbau.......10

Klölknerwerke.........

Köln-Neuessen.......ey,

ManneSmann-Röhrea .... 6

Manöselder Bergbau.....0

Obcrschlcs. KokSwerke .... 8

Dbönir Bergkiau . . , , 4^

25,5

64,5

42,5

47,25

22,75

64,5

41

47,75

23,5

26 64,13 42,65

47,5 25,5

120,75 23,25

26

Zellstoff Waldhos.......

Zellstoff Aschaffenburg ... 6

Dessauer Gas.........

Daimler Motoren.......

Deutsche Linoleum......

Orenstein & Koppel ..... 0

Leonhard Tietz........

Svenska.........

Chade............

Frankfurter Maschinen .... 01

25,5

25

SerUnTTLjunl

<o

Lriek

4% Üngarische Goldrente .... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'/-% dcsgl. von 1913.....

5% abgeft. Goldmexikaner von 99 4% Türlische Kollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-AnleiHe

Serie 1.........

4% deSgl. Serie II.......

6% Runiän. vereinh. Rente 6.1903 äV,%Rumän.verelnh.Rentev.l918 4% Rumänische vereinh. Rente .

II1

4,75

5,75

5

2,25

4,75

5,7

5

2,25

4,65

5,6

5

2,4

63,75

41,13

48

25,5

23

17

11

28

54

17

10,75

28,75

53

17

80

11,25

28,13

22

53,5

6,25

175,5

16,5

80,75

11,5

28,5

21,5

53

6

172

Amerikanische Noten . . . . Belgische Noten......

Dänische Noten......

Englische Noten......

Französische Noten.....

Holländische Noten .. . . .

4,20 58,38 82,73

15,12

16,495

169,71

21,58

74,65

4,22 58,62 83,07 15,18

16,555 170,39

21.66 74,95

2,51 77,91 82,03 34,67

2,4

2,3

7

2,9

2,4

6,75

2 A

2,3

7

2,75

2,4

7,13

3

15,5

40,4

13

17,25

160

43,75

13

17,25

40

13,75

33

38,5

32,75

16,75

174

172,5

Italtenische Noten........

Norwegische Noten........

Deutsck». Oesterreich, * 100 Schilling Rumänische Noten . .......

3,1

15,5

2,9

3,1

15,5

Rhelnstche Braunkohlen... 16

Rheinstahl ......... 6

17

158,5

42,75

Gritzner....... . 0

14,751 48

100 1

tsTl 48

98,5 |

Schwedische Noten........

77,59 81,71 34,53

tyj/o I. Anatolier......

15,25

159

159,5

Mainkraftwerke Höchst a.8» *|

14,75

16

Schweizer Noten. . . . . .

42

42,25

Süddeutscher Zucker .... 10^

100

98

Spanische Noten. . . . . .

Ungarische Note».....

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6,in,° U !

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552

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Muf ber W unZ unbuU L7 Staunen an. * J Ls»; ' !! spät nach Mitterm zuerst ein große* ® : Urt gemacht. Au t tonnte man Melle' ber französischen J Morgen von den nac bekommen hatten. 3m bann endlich wenigste dessen, was geschehen

Weniger als brei wo sich ein romantifd net, überhöht von be jaufern des Jura, I Moraes. Das be klüdtchens, dasn< das Ziel ber Fahrt erneute Bertagungsl Konferenz offenbart ! ncr dort völlig i n d hoben, hielten die '2 Eingreifen offenbar hat Herr Gibfon den Inhalt des leb mit Hoover ge des Weißen Hauses chung von feiten Am kommt, wenn nicht zehendenAbru; : eniidjliefien tonn. ! Montag Hot es bann schiebbare Nvtwenbil schütterlichkeit ber a bunz gegenüber den benten persönlich streichen. Da herriot obgelehnt hatte, woll nicht noch Lausanne französische Delegation über Kops nach ben Morges absausen.

Herr Herriot hat gehabt. Er erzählte f viertelstündigen Untc Journalisten, die ich weiteres Erlebnis, i Ren hatte. Kaum ta» aufregenden Stu oer ihn gekommen, i jenM persönliches

Herriot gab Gramms bekannt' °er Meister de b-e in Laufe ° ne de ns!" Die Kannte Soldat fr JS. ?ctrbt muß

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bi» ^kreich n( J^rat Achtet, SIqÄW unh De[gf.:, eingn, > tilob». D°ni

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