Buntes Allerlei
William T. Tilden
Wirtschaft
S.J.-fporf
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt L M?
Srantfuri a. a-k.
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'Datum
18.11.
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Banknoten.
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Distanz von zehn Ruw knappen Punktsieg der
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den und endete mit einem Deutschen.
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Poseidon Köln stellte in Aachen in dcr Crawl-Schwcllstaffel über 50, 100, 200, 100, 50 Mc> ter mit 5:27,2 Minuten einen neuen deutschen Rekord auf.
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I. ®. Farben-Induftri« Scheideanstalt.... Goldschmidt.....
Rütger-werke .... Metallgeiellschast. . .
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Transportkosten. Dcr Fabrikant ist zur Tragung der Transportkosten verpflichtet, da er ein mangelhaftes Werk geliefert har.
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alle Bernbau .... 3Tfe Bergbau Genüsse Riodnetwene . . .
Manne« mann-Rühren Man« sei der Bergbau . Oderschles. ftoHtverte Phönix Bergbau . . .
id>e Braunkohlen «hetnstaht.....
52,51
44,5
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Fußball in Gießen.
Während des Totensonntags herrschte auf den Spielfeldern der Gießener Sportvereine Ruhe. Das einzige Spiel des Wochenendes wurde am Samstag ouf dem Sportplatz der Spielvereinigung 1900 aus- getragen. Die ersatzgeschwächte 1. Elf der Spielver- einigung trat gegen eine Mannschaft der Universität an und gewann mit 4:2 Toren.
Bieber in Fulda 4:0 geschlagen.
3m Freundschaftsspiel gegen Borussia Fulda wurde Germania Bieber am Totensonntag in §ulda mit 4:0 (4:0) schwer geschlagen. Schon nach 18 Minuten hatten die Gastgeber das 4:0-Ergeb- nis hergestellt. Alle Treffer fielen durch schnelle Angriffe des linken Flügels, bei denen der rechte Läufer von Bieber versagte. Auch Winter im 2-0r machte Schnitzer. Erst als die vier Tore gefallen waren, fand sich auch Bieber besser und gestaltete nun das Spiel ausgeglichen.
Punffefampf am Main.
Das einzige Berbandsspiel der Gruppe Main am Totensonntag führte in Friedberg die beiden
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Walter R e u s e l s Gegner bei seinen Kampf am 26. November in der Frankfurter Fest- Halle ist der Engländer Unwin, mit dem er schon vor einigen Monaten in London boxte. Dcr Kampf ging damals über die volle
Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Montag, 21. Rov.: Margarethe, Dienstag, 22.: Fidelio. Mittwoch. 23.: Don Carlos. Donnerstag, 24.: Die Entführung aus dem Srrail. Freitag, 25.: Geschlossen (4. Museumskonzert). Samstag, 26.: Zar und ßimmermann. Sonntag, 27.: Anfang 11.30 Uhr, Ende 13 Uhr: Einführungsvortrag zu Berdis „Don Carlos". Anfang 15 Llhr, Ende gegen 17.30 Uhr: 3m weißen Röhl. Anfang 19.30 Tlhr, Ende gegen 23 Uhr: Carmen.
Schauspielhaus. Montag, 21. Rovbr.: Faust, 1. Teil. Dienstag. 22.: Hedda Gab- ler. Mittwoch, 23.: Moral. Donnerstag, 24.: Die endlose Straße. Freitag, 25.: Die endlose Straße. Samstag, 26.: Moral. Sonntag, 27.: Florian Geyer. Moral.
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gibt am 3. und 4. Dezember zusammen mit Najuch, Barnes, Nüßlein, Nesserschmidt und Becker ein zweitägiges Gastspiel n der Frankfurter Festhalle.
Philipp Holzmann ...... Vf
Zementwerk Heidelberg. ... 4
Cementwerk RatiftaM.....O
®at)6 S Freytag......o|
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse
Dle hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt
Schultheis PaNenhoser . . . Mu «Allgemeine ÄintfMetbe) Bemberg........
tzellstoss Waldhos.....
Zellstoff Aschaffenburg . . . Dessauer ®ad...... ,
Daimler Motoren . . . . . Deutsche Linoleum . . . . Orenstctn & Koppel .... Leonhard Tietz......
SoenMa...... _
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Abstiegskandidaten DfB. Friedberg und FC. 93 Hanau zusammen. Friedbergs Schicksal konnte bereits seit einigen Wochen als besiegelt anges«h«i werden, aber auch der alte FC. 93 ist nun anscheinend, da er in Friedberg nur ein 3:3 erzielen konnte, dem Abstieg in die zweite Klasse ausgeliefert. Die Hanauer stehen drei Punkte hinter den Frankfurter Sportfreunden und diese Differenz werden sie in den drei noch ausstehenden Spielen wohl kaum überwinden können.
Mainz 05 hält hie Führung.
Jlur ein Verbandsspiel in der Gruppe Hessen.
Auch in der Gruppe Hessen wurde am Totensonntag nur ein Berbandsspiel ausgetragen. Der Tabellenführer Mainz 05 trat gegen VfR. Bürstadt an und gewann leicht 5:0. Damit haben die Mainzer einen klaren Dorsprung erlangt, sie füh. ten nun nicht mehr allein nach Derlust-, sondern auch nach Gewinnpunkten mit zwei Zahlern vor Wormatia Worms.
100=km^ennen bei her Eröffnung her Frankfurter Winterbahn.
4% Ocflcrtcidjlidie Äolvrente .
4,20% Oesterreichische Silberrentr 4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staat-rente v. 1910 4V,% beflfll. yon 1913 . . .
k>% adgesl. GoldmerUaner von 99 4% Türkische ZvIIanleihe von 1911 1% Türkische Bagdadbahn-Anleih.
Serie I ....
4% be«fll. Serie II.....
6% «umän. ver-inh. Mente v. 1903 4^%«umana>ereind.Rentev.ioi: 4% Rumänische veretnh. »knie 211% ■ ttnatoltci ......
Das umfangreiche Eröffnungsprogramm der Winterbahn in der Frankfurter Festhalle zog sich am Samstag bis nach Mitternacht hin. Trotzdem hielt es aber das gut besetzte Haus die vier Stunden lang bei bester Stimmung. Beim 100- Kilometer-Mannschaftsrennen gab es sogar angesichts der vielen spannenden Momente und schönen 3agden oft Helle Begeisterung. Bei diesem Rennen sah man nach der 10-Kilometer-Wer- tung die ersten Borstöße, die dann bis zum Schluß nicht mehr abrissen. Man hat selten ein so jagdenreiches Bennen gesehen. Dach der Hälfte des Rennens führten überraschenderweise die ausgezeichnet fahrenden Kölner Zims-Perelaer mit einer Runde vor Schön-Duschenhagen und anderen starken Mannschaften. Als Schön-Duschenha- gen dann ihre Angriffe auf die Kölner konz. trierten, kam es zu den Höhepunkten des Re.. nens. Schön-Duschenhagen konnten nach aufregender Verfolgung schließlich der jungen, bald sehr beliebt gewordenen Mannschaft nicht nur den Dorsprung abjagen, sondern gleich anschließend noch
feinste, ästhetische Eindrücke vermitteln wird, auch die notwendige Spannung bringen, die einem solchen Großkampf nicht fehlen darf. Es ist nicht aus- geschlossen, daß der Wormser Turn- und Sportgemeinde bei dieser Gelegenheit eine Uebcrraschung bereitet wird: Der deutsche Gerätemeister, Frey- Kreuznach, wohnt nicht weit von Worms entfernt! Vielleicht bekommt er Gelegenheit, im Rahmen des .Hessenkampfes außer Wettbewerb sein Können zeigen zu können. — Die Mannschaften für den Hessen- Jnmpf sind zur Zeit noch nicht zusammengestellt. Es finden noch Ausscheidungskämpfe in den Gauen statt.
Die heutsche Getreiheerute 1932.
Berlin, 19. Roo. (WTB.) Auf Grund der abschließenden Novembermeldungen der amtlichen Berichterstatter über die Ernteergebnisse sind vom Statistischen Reichsamt folgende Gesamt- erntemengen für 1932 festgestellt worden: Winterroggen 8 271 000 t, Sommerroggen 93 000 t, Winterweizen 4 356 000 t, Sommerweizen 647 000 t, Spelz 155 000 t, Wintergerste 624 000 t, Sommergerste 2 590 000 t, Hafer 6 650 000 t.
Im Vergleich mit den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres (1931) ist nach diesen Schätzungen die diesjährige Ernte bei allen Getreideartcn erheb- l i ch größer ausgefallen. Sie übertrifft bei Roggen die vorjährigen Erträge um 25 v. h,, bei Weizen um 18 v. h., bei Sommergerste um 3 v. h., bei Wintergerste um 23 v. h. und bei Hafer um 7 o. h.
1014, Jugoslawen 97- bis 9%, Rumänen 9'/: bis 9iÄ, Polen 9 bis 9%, Holländer 9% bis 13%, Flandern 11% bis 13, Deutsche Frischeier 10 bis 14%, in- und ausländische Mittel- und Schmutzeier 7% 1 bis 8. Kühlhauseier: Rumänen 7% bis 8, Jugosln- ] wen 7 bis 8, Bulgaren 8% bis 8%, Holländer 9 ; bis 9%, Flandern 8% bis 9.
Frankfurter Buttcrmarkt.
Frankfurt a. M., 19. Rov. 3m Hinblick ' auf die am 15. d. M. erfolgte Kontingentierung hat der Großhandel bereits in den Dorwochen größere Dorratskäufe getätigt. Diese kamen in der abgelaufenen Woche zum Stillstand, i fo daß das Geschäft sehr schleppenden Verlaus 5 nahm. Bei fester Grundstimmung blieben die letz- < ten Preise unverändert. Die Aussichten für big Marktgestaltung in der nächsten Zeit dürften an sich nicht ungünstig zu beurteilen sein. Allerdings besteht durch die erfolgte Doreindeckung des Großhandels die Möglichst, zunächst noch einige Zeit mit prei-drückenden Auslandsangeboten den deutschen Buttermarkt zu beunruhigen. Die Der- 1 koufSpreise des Großhandels lauten (in 1-Ztr * j Tonnen): holländische Butter 135—138, deutsche Butter 125—130 Mk.
Oer zarte Schupo.
Die Eignung der Frau zu dem schweren Amt des Schutzmannes ist von einer jungen Dame in öem Ort Lima in Ohio so einwandfrei bewiesen worden, daß diese Tatsache in den Vereinigten Staaten großes Aufsehen erregt. Sie hat bei ihrer Tätigkeit als „Arm des Gesetzes" bisher 579 Männer und 25 Frauen verhaftet und einer gerechten Bestrafung zugeführt. Run haben sich auch andere Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts schon als Polizisten bewährt, aber „der" Schupo von Lima, Gertrude Miller, zeichnet sich durch besondere Sanftheit aus. Sie hat ihren Stolz darein gesetzt, sich aller Verbrecher ohne jede Anwendung von Gewalt zu bemächtigen. 3hre Technik besteht in einer Verbindung von Klugheit, Anmut, Festigkeit und Zartheit. Es scheint, daß sie auch in ihrem Beruf spezifisch weibliche Kräfte antoehöet, denn die ilebeltäter, die von ihrem fünften Arm gepackt wurden, erklärten, sie begriffen eigentlich gar nicht, weshalb sie sich von ihr so leicht und ohne Widerstand hätten fangen lassen. Tatsache ist, daß ihr niemand bisher den geringsten Widerstand entgegensetzte. „Sie sah mich an, und ich sah ihr ins Auge", so sagte eins ihrer Opfer aus, „und alle Kraft schien mich verlassen zu haben. Dieser ruhige und feste Blick wirkte auf mich lähmend. Ich wurde nicht so machtlos, weil sie eine Frau war, aber es lag etwas in ihrem sicheren und ruhigen Auftreten, in ihrer weichen und leisen Stimme, dem man nicht widerstehen kann." Aehnlich lauteten die Angaben der anderen Verhafteten, und auch die Frauen erlagen dem Zauber ihrer Persönlichkeit. 3a, manche behaupteten sogar, sie hätten geradezu ein Vergnügen empfunden, als sie von Gertrude Miller abgeführt wurden, denn sie fühlten plötzlich, daß sie Unrecht begangen hätten, und empfanden den Wunsch, dafür zu büßen.
Mlkerwanhemng in Kanaha.
3nfolge der Wirtschaftskrise gehen im kanadischen Westen große Veränderungen vor sich. Eine neue Völkerwanderung nach Rorden hat begonnen. um hier das „gelobte Land" zu gewinnen, das den Ansiedlern Wohlstand und Schätze bieten soll. Diese Bewegung vollzieht sich in Formen, bie merkwürdig an die längst vergangenen Tage der einstigen Besiedlung des Landes gemahnen. Ein Beispiel, das Blätter in Vancouver berichten, ist dafür bezeichnend: Ein Zug von Planwagen auf dem Weg von Dritisch-Columbien nach dem Peace-River zieht an den Hügeln von Süd-Al- berta dahin, als eine junge Frau Zwillinge zur Welt bringt, zwei Knaben. Eine Gutsbesitzerin, die von dem Ereignis erfährt, fährt im Kraft-
* Die Indexziffer der Großhandels- p reife. Die vom Statistischen Reichsamt für den 15. November berechnete Großhandelsindexziffer ist mit 94,1 gegenüber der Vorwoche (94,4) um 0,3 vorn Hundert gesunken. Die Indexziffern der Hauptgrup- pen lauten: Agrarstoffe 88,2,(minus 0,7 v. H), Kolonialwaren 81,4 (minus 0,1 v. H.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,9 (minus 0,1 v. H.), und industrielle Fertigwaren 114,2 (minus 0,2 vom Hundert), davon Produktionsmittel 116,4 (minus 0,2 o. H.), Konsumgüter 112,6 (minus 0,1 v. H ).
’ Erhöhte Radio-Produktion und Reueinstellungenbei Lumophon. Die bayerische Radiofabrik Bruckner & Stark, die Herstellerin der bekannten Lurnophon-Erzeugnisse, hat weitere Einstellungen in ihrem Werk vollzogen. Cs handelt sich hierbei nicht um eine konjunkturmäßige Erscheinung, die sonst jeweils im Herbst in der Radio-3ndustrie Reueinstellungen zur Folge hat. Die erneute Delegschafts- erhöhung innerhalb kurzer Zeit ist vielmehr eine Auswirkung der neuen Apparate- und Laut» sprecher-Konstruktionen dieses 3ahres. Lumophon beschäftigt heute im Rahmen seiner Organisation beinahe 1500 Arbeiter und Angestellte.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 19. Nov. Das Geschäft war während der ganzen Woche schleppend die erhöhten Preise blieben jedoch unter dem Einfluß des weiteren Produktionsrückganges gut behauptet. In Kühlhauseiern war die Umsatztätigkeit infolge der billigeren Preise etwas besser. Es notierten in Pf. per Stück ab loco Frankfurt a. M.: Bulgaren 10 bis
eine weitere Runde gewinnen und somit fc j Rennen für sich entscheiden. Ausgezeichnet fü> ren neben diesen beiden Teams auch noch dz Berliner Mannschaften Gebr. Rickel. Funda-Mc. dorn und Kroll-Wolke. Der sehr unternehmungslustige und starke Altenburger litt daran, daß sei, Partner Manthey zu schwach war.
Kurze Sportnotizen.
Amsterdams erstes Sechstagercnnct wurde am Freitag gestartet. Deutschland ist bab.i durch die westdeutschen Paare Rausch Hürtgen ui» Göbel Schorn vertreten, die nach 19 Stunden aif dem 4. bzw. 9. Platze liegen. In Führung lieget I. o. Kempen/Boghaert.
*
Zum Berufssport übergetreten it der mehrfache deutsche Meister im (iistunftlauft,, Maier-Labergo (München). Der Münchener min sich am Montag von seinen bayrischen Freundet verabschieden und bann nach Amerika fahren, tn) er als Schauläufer und Trainer wirken will.
Kanadas Eishockeyspieler, die an 30. November in London ihre europäische Gastspiel' reise beginnen, werden am 19. und 20. Dezemb«- und an Weihnachten im Berliner Sportpalast aw treten.
Hesseniurnkompf in Worms.
Am 27. November.
Der Kampf im Kunstturnen an den drei Geräten Neck, Barren und Pferd sowie Freiübung zwischen den Mannschaften der drei hessischen Provinzen hat bereits würdige Tradition. Diesmal aber darf man ihn in Zusammenhang bringen mit den Deutschen Gerätemeisterschaftcn, weil bei dieser Großveranstaltung dcr Deutschen Turnerschaft auch einige der am Hessenkampf teilnehmenden Turner erfolgreich waren. Sie gehören den Gauen Rhein-Main (Darmstadt) und Rheinhessen an, und zwar sind es G e n s- Mainz, der unter 140 Teilnehmern dank seines glänzenden Könnens sich auf den 9. Platz bringen konnte, Fiedler Darmstadt, der 41. und M u l - ler Mainz, der 45. wurde. Ihnen zur Seite stehen im Wormser Wettbewerb die besten Geräteturner der drei Gaue Hessen, Rhein-Main und Rheinhessen.
Wenn man weiß, daß im Mittelrheinkreis, der bekanntlich auch den Deutschen Meister im Geräte- furnen, Frey Kreuznach stellt, ein hochentwickeltes Kunstturnen an Geraten gepflegt wird, vermag man auch vorauszusagen, daß am 27. November im Städtischen Spiel- und Festhaus zu Worms hervorragende Leistungen zu sehen sein werden und daß nur die Partei den schlichten Eichenkranz und den Wanderpreis des hessischen Staatspräsidenten erringen wird, die Höchstleistungen zu erzielen vermag und deren acht Kämpfer in ihrem Können am ausgeglichensten sind.
Es wird bei diesem Ringen um den Sieg nicht um Unterschiede von einigen Dutzenden von Punkten gehen, sondern cs dürste so kommen, daß nur cm knapper Vorsprung von der siegreichen Mannschaft herausgearbeitet werden kann. Das sollte die- ser Großoeranstaltung, die einen Höhepunkt deut- schcn Geräteturnens werden und den Besuchern
wagen 30 Kilometer, um nach einem Arzt zu telephonieren, der. als er anlangt, nur fest stellen kann, baß sich Mutter und Kinder wohl befinden. Am Abend des Meilen Tages nach diesem Ereignis bricht der Wagenzug nach Rorden auf, um auf Präriepfaden sein Ziel zu erreichen. Solche Geburten im Planwagen waren nichts Seltenes: in jenen Tagen vor fünfzig 3ahren, als die Prärie erschlossen wurde und Die Eisenbahn sich zuerst ihren Weg durch die Gebirge nach Vancouver bahnte. 3n der Zwischenzeit haben die 3ndianer aufgchört, die Siedler anzugreifen, und die Büffelherden weiden nicht mehr in den Ebenen. Aber im ganzen Westen Kanadas sind die Planwagen wieder auf dem Wege nach den nördlichen Gebieten, in denen es mehr Flüsse gibt und Trocken, heit weniger zu befürchten ist. Die Regierung unterstützt diese Völkerwanderung, um die Ar^its- lofen aus den Städten zu entfernen und ihnen eine bessere Zukunft zu eröffnen. Sie erhalten Aus- rüstung und Vorräte für die Reise, und es werden ihnen Landgebiete zur Bestellung zugeteilt. Die wichtigsten Bundesgenossen der Regierung dabei sind die Frauen. Sie haben oft mehr Mut und Energie als die Männer, die von dem schwe- ren Schicksal, das sie betroffen, vielfach gelähmt sind. Sie drängen ihre Gatten, die sich an das Hinvegetieren mit der Arbeitslosen-Llnterstühung gewöhnt haben, die Gelegenheit zu ergreifen, die ihnen hier zum Aufbau einer neuen Existenz geboten wird. Mit den Siedlern, die im Ackerbau ihr Glück suchen wollen, ziehen Goldjäger und Abenteurer nach Rorden. An jedem Gebirgsfluh haben sich Männer, meist zu zweien, niedergelas. sen, um das kostbare Metall aus dem Wasser herauszuwaschen. Die Rachfrage nach Spaten, nach Pfannen und andern Geräten ist groß. Meldungen von reichen Goldfunden im südlichen Pukon haben eine fieberhafte Erregung hervorgerufen, und man strebt selbst nach den Strömen im fernen Rorden in Britisch-Columbien, die nur mit dem Flugzeug zugänglich sind. Diesen Goldsuchern müssen auch die Rahrungsmittel durch die Luft Angeführt werden. Andere wieder sind auf die Versorgung durch Hundeschlitten angewiesen. Die Bewegung ist in vollem Gange und nimmt immer mehr zu. Daß mit Erfolg gearbeitet wird, zeigt die beträchtliche Vermehrung der Goldvorräte in der Dank von Vancouver. Mit dem alten Planwagen ist auch das Pferd in der Prärie wieder zu Ehren gekommen. Infolge der hohen Steuern, die das Petroleum sehr teuer gemacht haben, rentiert sich der Kraftwagen nicht. Die Sattler und Hersteller von Pferdegeschirren haben viel zu tun, und an die Stelle der Reparationswerkftätten für Autos treten wieder die Hufschmiede.
75 61,75
126 I
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68
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53
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Frankfurter SRaldjtnen . . . . O|
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Mainkraftwerte Höchst a. M.. . 4
Süddeutsch« Zucker.....e|
«amvurg-Ämerua Paie. . . i Hamburg-Südam. Dampsschiss. o Hansa Dampsschiss . . . < Norddeutscher Lloyd.....<
A.Ä. für Verkehrswesen Akt. Berliner Handelsgesellschaft . Kommen, und Privat-Bank . Darmstädter und Nationalanl Deutsche Bank und
DiSronto-Geselllchasl. . .
Dre-dner Bank......
Reichsbank........
S.LG............
Bergmann........
(Rein. Liefenmg-gesellschaft.
Licht und Kraft......
Selten & Guilleaume....
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
Rheinische Elekmzttät . . . .
Schucken & do.......
Siemens & HalSke ..... Lahmet,er & Co...... .
Buderus...... • • . .
Deutsche CfcbAl.......
Gelsenkirchener .......
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Berlin
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Datum
18-11.
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Unleihe Serie 1 ......
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl
Goldvle. US unkundbar biü 103b 6% ehem. 7% Sranks. Hhp-Bank
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Bank Vlqu Pianobriese . . .
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Frankfurt a.M.
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18-11.
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Bereinigte Stahlwerke .... 0
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Kaliwerke Aschersleben ... 6
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Kaliwerke Westeregeln ... 6
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Prag . . .
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Kopenhagen.
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Stockholm
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London. . .
Buenos Aires
13,80
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21,56
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21,60 1
Schweig . .
16,49
80,94
16,53
81,10
16,49
80,92
16,53
81,08
34,39
34,45
34,40
34,46
Danzig. . .
81,82
81,98
81,82
81.98
Japan . . . Rio de Ian.. Juaoslawie». Ltsiabo» . .
0,839
0,294
5,634
12,76
0,841
0,296
5,646
12,78
0,839
0,294
5,634
12,76
0,841
0,296
5,646
12,78
Berlin, 19-November
Geld
Ärles -
llmertkangchc Noten.......
Belgische Roten .........
Dänische Noten.........
Englische Noten .........
4,20 58,18 71,61 13,82
16,45
168,86 21,50 70,36
2,47 73,30 80,74 34,26
4,22 58,42 71,89 13,88
16,51
169,54 21,58 70,64
2,49 73,60 81,06 34,40
Uranzbstsche Noten........ Holländische Roten........ Italienische Noten.......
Norwegische Noten........
TcuUd'-Ccftcneld), * 100 tzchklltng Rumänische Noten........
Schwedische Roten........
Schweizer Noten. ........ Spanische Roten, ........ Ungarische Roten ........


