Einzelbild herunterladen

t-oriin

MM? /s

.-'? '.'J

schlossenen Tür, verursacht vielen Eltern grobe Sorgen. Auch die zur Schulentlassung kom­mende und studierende Jugend erhebt Anspruch, ins Berufsleben eingereiht zu werden. 3m Fri- feurgewerbe machte die Neuregelung der Lehr­lingshaltung ©tnftellungen wieder rückgängig und Ilmberatungen notwendig, wie auch die verschärfe ten Auslesebestimmungen für die Studienratslauf­bahn unter Verlust mehrerer Semester Fakultäts­wechsel veranlaßt.

Eine große Anzahl von Besuchern waren Schü­ler und Schülerinnen höherer Lehranstalten, Aka­demiker und ältere Ratsuchende. Rat und Aus­kunft wurden über 45 verschiedene männliche und 16 weibliche Berufe gegeben. Etwa 18 Prozent der Ratsuchenden hatten keinen bestimmten De-

rufswunsch. Die Streuung der Derufswünsche ist bei den Knaben größer als bei den Mädchen, von denen rund die Hälfte in kaufmännischen Be­rufen, als Schneiderin und Hausgehilfin, Unter­kommen sucht.

In 21 Fällen wurden schriftliche Gutachten und Auskünfte gegeben; 9 Derufsanwärter(innen) mußten einer besonderen ärztlichen Untersuchung unterzogen werden.

Zur Reuanmeldung kamen 33 offene Lehrstel­len (26 für Knaben, 7 für Mädchen); 32 Knaben und 4 Mädchen wurden in Lehrstellen vermittelt.

In den Autzenbezirkssprechstunden fanden 106 Beratungen, sowie 8 Lehrstellenvermittlungen statt.

Vorder- und Rückseite des neuen Goethe-Dreimarkstückes.

Gießener Wocherrmarkthlveise

120,

darf.

hat aus von Elf

BfB.-Gießen

Viktoria- Eckenheim in Gießen zu Gast.

3m Dienste -er Fliegerei.

Wieder ein erfolgreiches Jahr des Gießener Vereins für Lustfahrt.

Matte 2530 Pf. das Pfd., Käse 510, Eier 8 Pf. das Stück, Wirsing 1025, Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 1015, Gelbe Rüben 1012, Rote Rüben 1012, Spinat 2530, älnter-Kohl- rabi 58, Grünkohl 1520, Rosenkohl 2535, Feldsalat 100150, Tomaten 50--60, Zwiebeln 18 bis 20, Meerrettich 3060, Schwarzwurzeln 25 bis 35, Kartoffeln 4, Aepsel 815, Dirnen 10 bis 12, Dörrobst 25-30, Honig 4050, Rüsse 3540, Iunge Hähne 8090, Suppenhühner 70 bis 80 Pf. das Pfund, Tauben 6070, Blumen­kohl 3070, Salat 25- 35, Endivien 1530, Ober- Kohlrabi 8-10, Lauch 510, Rettich 1015, Sellerie 1040 Pf. das Stück, Radieschen 15 bis 20 Pf. das Bund, Kartoffeln 3,00-3,50, Weiß­kraut 6,006,50, Wirsing 15,0018,00, Rotkraut 8,0010,00 Mk. per Zentner.

Daren für Samstag, 19. März.

Sonnenaufgang 6.32 Uhr, Sonnenuntergang 18.38 Uhr. Mondaufgang 14.28 Uhr, Monduntergang 5.25 Uhr. *

1813: der Asrikaforscher David Livingstone in Dlantyre geboren; 1849: der Großadmiral Alfred von Tirpitz in Küstrin geboren; 1873: der Kom- ponist Max Reger zu Brand in der Oberpfalz ge­boren; 1930: der englische Staatsmann Lord Ar­thur Balfour in London gestorben.

Im Frühjahr 1931 wurde, mit dem Flug­hafen Gießen als Standort, die dw est - deutsche Sportflieaervereintgung von Mitgliedern des Deutschen Lustsahrl-Ver- bandes als selbständige Motorflieger­gruppe des Vereins für Luftfckhrt in Gießen gebildet. Diese Gruppe hat die Aufgabe, Vereinsmitglieder als Flugzeugführer auf Motorflugzeugen auszubilden und durch Flug­tage für den Flugsport zu werben. Diese Flug­übungsstelle ist nach den Richtlinien des Deutschen Luftfahrt-Verbandes errichtet und von dem Aus­schuß für Motorflugzeuge anerkannt worden. Leiter der Gruppe ist Fluglehrer Maier. Der Gruppe stehen fünf Flugzeuge zur Verfü­gung, von denen drei der Flugübungsstelle Gie­ßen, eins der Flugübungsstelle Friedberg und eins der Flugübunasstelle Wetzlar gehören. Diesen Ausbau der Fliegerei in Gießen verdankt bet Luftfahrt-Verein dem Entgegenkommen und der Unterstützung durch die Luftverkehr-AG. Oberhessen-Lahngau in Gießen.

Durch die Zusammenfassung dieser Bestrebungen auf dem Gießener Flughafen hat dieser über die Grenzen unserer Stadt hinaus an Bedeutung gewonnen.

Das Ziel dieser Einrichtung ist, immer mehr junge Leute im Segelflug und im Motorflug auszubilden. Dis zum 1. Oktober v. I. wurden hier bereits 2 0 Flugschüler ausgebildet. Interessant ist in biefem Zusammenhänge, daß bei Anfragen von auswärts aus Studentenkreisen der Defuch der Universität Gießen abhängig ge­macht wurde von der Möglichkeit, hier neben dem Studium auch als Flieger ausgebildet zu werden. Gegenüber Frankfurt und Darm- stadt hat Gießen auf diesem Gebiete einen Vorsprung zu verzeichnen.

In den letzten Wochen ist es dem Gießener Der- ein für Luftfahrt gelungen, auch inGrünbera Lrch und Lauboch Segel f liegergr up- P e n mit regem Arbeitseifer ins Leben zu rufen ble S.u den besten Hoffnungen berechtigen. Als künftige Aufgabe sieht der Verein für Luftfahrt

die Schaffung wirksamer Luftschutz-Möglich- ketten

vor, ferner den Dau von eigenen glua- L" gen. soweit ihm dabei von interessierter Seite ausreichende Unterstützung zuteil wird. Der Verein rechnet zur Verwirklichung dieser Pläne vor allem aus bie eifrige Mitarbeit feiner Flieger ätuÄwT D|,|et,Ku6i8<i -Unterstützung feiner

Luftfahrt ist notl Unter diesem Geleit­wort hat der Verein für Luftfahrt in Gießen, eingedenk bet großen vaterländischen Dedeutung der Förderung des deutschen Luft­fahrtwesens, auch im verflossenen Iahte eine eif­rige und erfolgreiche Tätigkeit entfaltet. Dabei kam ihm zustatten, daß sich der Mitgliederbestand von 58 am 1. Ianuar v. 2. auf 75 am Deginn des Iahres 1932 gehoben hat.

Sein Hauptaugenmerk lenkte der Verein auf den weiteren Ausbau der Iugendgrup- P e n, wobei allerdings die Rot der Zeit hmnmend wirkte. Immerhin war es möglich, die Iung- fliegergruppe und die Akademische Fliegergruppe (Akaflieg) unter bet mustergültigen Leitung des Sportlehrers Kö­nig bis zum Schlüsse des Iahres 1931 auf 39 Mitglieder zu bringen. Die Votschulung des Flieger-Rachwuchses erfolgt nach wie vor auf dem Gelände an der Bergschenke, die A- und Beru­fungen werden auf dem günstigen Gelände bei Aßlar (Kreis Wetzlar) votgenommen.

Dort konnten im Laufe des Jahres 1931 ins­gesamt 15 A- und 2 B-Prüfungen abgelegt werden. Außer diesen Prüfungen wurden noch 2 B-Prüsungen auf dem Dörnberg bei Kassel bzw. in (Brunau und 4 O-Prüsungen in (Brunau und in der Rhön geflogen.

Den amtlichen Segelflugschein erwarb bet 3ungf lieget stud. med. Fritz Schmidt der auch an dem Rhönwettbewerb teilnahm und dessen 4 »/s-S t u ndenf l ug über dem Dörnberg bei Kassel als prächtige Leistung besonders zu beachten ist. Der Verein zählte am Schlüsse des Iahres 1931 insgesamt 1 5 A - Flie - ger6 B - F l i e g e r u n d 4 O-Flieger. Von den 3ungfliegern wird zur Zeit an einem Flug­zeug TypFalke" gearbeitet, wobei die Dereit- stellung von Mitteln durch bas Institut für Lei­besübungen bem Gedeihen des Werkes förderlich W- Wie bei der Iungfliegetatuppe, so herrschte auch bet der Akaflieg im verflossenen Iahte rege Tätigkeit, die dazu führte, daß Anfang Oktober 5 Aka-Flieget ihre Prüfungen (2 B-Ptüfungen und 3 Anrufungen) erfolgreich abschließen tonn­ten. Drei von diesen Fliegern konnten später die (--Prüfung bei einem Segelslugkursus auf der Rhon bestehen.

Die von den Iungsliegern und von der Akaflieg gebauten Flugzeuge stehen beiden Flieger- gruppen in vollkommener Gleichberechtigung zur

Verfügung,

In der ju4,tietiu.ig Der Geselycyaftsspiele sich bie Liga des VfB. wieder einen Gegner bet sübdeutschen Kreisliga, die Mannschaft «Viktoria" Eckenheim (frei Frankfurt), eine aus dem Taunuskreis, verschrieben. Die Mann­schaft ist hier weniger bekannt. Vor langer Zeit sah man sie einmal in Gießen. In der Tabelle ihres Kreises stehen sie an dritter Stelle und sollten, demnach zu schätzen, für die VsDer ein Gegner fein, der zwar nicht ganz an den Namens­vetter aus Aschaffenburg heranreicht, die VfBer aber doch zur Entfaltung allen Könnens heraus- fordern sollte. Die Partie steht dabei für die VfDer nicht ungünstig, denn gerade im letzten Spiel gegen Aschaffenburg haben die Grün- Weihen nach langer Zeit wieder einmal eine Leistung gezeigt, die rückhaltlose Anerkennung finden dürfte. Die VfDer treten am Sonntag erfreulicherweise in der gleichen Ausstellung wie am Vorsonntag an und sollten unter dieser Vor­aussetzung bei etwas mehr Aktivität im Sturm imstande sein, sich einen knappen Sieg zu sichern.

Die 2. und 3. Mannschaft spielen in einet Kom­bination gegen die 1. Mannschaft von Dutenhofen. Die Gastgeber stellen eine energische Mannschaft, bie nicht einen Augenblick unterschätzt werden

Handball im BsB.

Die VfDer haben sich süt den kommenden Sonntag wieder eine Tumermannschaft, und zwar bie 1. Mannschaft des Turnvereins Lützellinden, verpflichtet. Die Gäste haben sich in den Ver­bandsspielen gut gehalten. Die Hiesigen werden gegen die technisch gut durchgebildeten und er­fahrenen Tümer keinen leichten Stand haben.

Handball im Gau Hessen (O. T )

Die 1. Iugend-Handballmannschaft des M an« ner-Turnvereins Gießen wird am Sonntag einer Einladung der 1. Iugend des Turnvereins Wetzlar-Niede. gir- med Folge leisten. Den Leistungen der Männer- tumer in den letzten Spielen nach zu urteilen, sollte mun mit einem Siege der Gießener Mann­schaft rechnen dürfen.

Arbeiter-Turn- und (Sporfbunö

Neckargartach I Naunheim I In Bückingen.

Zum Zwischenrundenspiel um die Süddeutsche Meisterschaft stehen sich am kommenden Sonntag obige Kreismeister in Bückingen gegenüber Neckar­gartach, in der Vorentscheidung spielfrei, ist ein Neuling in den Spielen um die Kreismeisterschaft. Wohl gelang es Naunheim, Ludwigshafen au schla­gen, Neckargartach ist aber spielerisch besser als Ludwigshafen und Naunheim wird alles hergeben müssen, wenn es auch diese Klippe überwinden soll. Der Sieger aus dem Spiel des Sonntags wird allerdings im Spiel gegen Nürnberg-Ost um eine Niederlage nicht herumkommen

Auf dem Trieb hat Gießen I Lollar 1 im Freundschaftsspiel zum Gegner. Hier werden die Platzbesitzer wohl Sieger Dieiben. Vorher stehen sich Gießen II Lollar II gegenüber. Gießen Äu­gend ist in Fronhausen Gast der dortigen Jugend und sollte einen Sieg mit nach Hause bringen.

Heuchelheim I hat Großen Buseck I im Freund­schaftsspiel zu Gast. Im Vorspiel blieben die Gaste Sieger, diesesmal werden sie allerdings mit einer Niederlage vorlieb nehmen müssen. Vorher stehen sich Heuchelheim II und Großen-Duseck II gegen­über. Den Auftakt bildet das Spiel Heuchelheim Jugend gegen Wißmar Jugend. Wieseck I weilt in Marburg und wird alles aufbieten müssen, um ehrenvoll zu bestehen. Hausen I hat Wieseck II Im Freundschaftsspiel zum Gegner Obwohl die Gäste mit Ersatz antreten müssen, dürfte ein spannendes Spiel zu erwarten (ein. Vorher stehen sich Hausen II und Wieseck 2. Jugend gegenüber.

Gleiberg I empfängt Klein-Linden I und Launs- bach I wird Wißmar I zum Gegner haben. In bei­den Spielen sollten die Platzbesitzer im Vorteil sein. Frankenbach I ist in Rodheim zu Gast und wird von dort wohl eine Niederlage mit nach Hause nehmen müssen. In Kinzenbach stehen sich die dor­tige I. Mannschaft und Burkhardsfelden I gegen­

über. Der Ausgang des Spieles ist nicht vorher­zusagen. Wetzlar I ist in Lang°Göns zu Gast und wird dort sicherer Sieger werden.

Waldgirmes ist mit seiner I. und seiner Jugend- Mannschaft in Grüningen zu Gast und sollte zwei Siege landen. Die Neulinge Blasbach I und Vetz­berg I treten sich in Blasbach gegenüber. Saasen I ist in Londorf zu Gast und wird dort auf einen aleichwertigen Gegner treffen. Außerdem: Krofdorf Jugend gegen Naunheim Jugend.

Handball.

Zum Aufstiegfpiel in die Kreisklass« der Hand­baller stehen sich am Sonntag in Krofdorf Kraft dorf I und VfL. Frankfurt Bornheim I gegenüber. Im Vorspiel mußte Krofdorf eine 10:2-Niederlage hinnehmen und auch diesmal wird den Gästen der Sieg kaum zu nehmen fein. Vor diesem Spiele: Wißmar I und Wieseck I.

Neuordnung

in derReichsversorgungsverwaltung.

Dom Versorgungsamt Gießen wird unS mit- geteilt:

Insolge Umbildung der Reichsverforgungsver- waltung wird vorn 1. April ab die Bearbeitung der V^sorgungsangelegenheiten der Ruhegeld- usw. Empfänger aller Versorgungsämter im Be­reich des Hauptversorgungsamtes Hessen in Kassel beim Dersorgungsamt Mainz zufammengefaht. Zu diesem Personenkreis gehören:

1. aktive Offiziere usw. und Beamte der ehe­maligen Wehrmacht, Offiziere usw. und Beamte der neuen Wehrmacht, Polizeibeamte des ehe­maligen Reichswasserschutzes, die eine Versorgung nach dem Wehrmachtversorgungsgesetz und nach dem Reichsbeamtengesetz erhalten, Hinterbliebene der vorstehend bezeichneten Personengruppen, so­wie Empfänger von Bezügen aus den früheren Militär-Witwen- und Waisenkassen, soweit sie nicht daneben oder an deren Stelle eine Witwen» (Waifen-) Rente oder -Beihilfe beziehen,

2 ehemalige elsatz-lothrinoische Beamte, ehe­malige Kownialbeamte, Zivilruhegeld- und Wertegeldempfänger und Hinterbliebene der vor­stehend bezeichneten Personengruppen.

Für die Dersorgungsangelegenheiten der ge­nannten Empfänger nach dem Reichsversorgungs- gesetz bleibt die bisherige Zuständigkeit unver- änbert Auch wird die bisherige Zuständigkeit der Feststellungsbehörden für die Ruhegeld- usw. Empfänger nicht berührt. Mündliche Auskünfte werden den Empfängern auch nach der Abgabe ihrer Angelegenheiten vom seitherigen Dersor- gungSamt weiter erteilt werden.

Jugendspiele.

Die 1. Iugend fät>ri Butzbach, tritt gegen die 1. Iugend des DfR. an und wird schwerlich mit einem Sieg zurückzuerwarten sein. Die 2. Iu­gend spielt gegen die 1. Iugend der Spielvereini­gung Leihgestern auf des Gegners Platz. Die 1. Schüler empfangen auf eigenem Spielfeld die 1. Schüler des Lokalrivalen. Die beiden eifrigen Mannschaften dürften sich gegenseitig kaum etwas nachgeben, so daß der Ausgang dieser Lokal­derbys in Miniaturausgabe kaum vorherzu» sagen ist.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Und abermals in Wetzlar ...

Nachdem die 1900er schon am Sonntag in Wetz­lar zu Gast waren, die Mannschaft des Sport­clubs Wetzlar-Niedergirmes mit 4:0 besiegten und sich damit ihren zweiten Platz in der Tabelle sicherten, gilt der morgige Kamps wieder einer Wetzlarer Mannschaft, diesmal der des Sport­vereins, die den 1900ern auch schon manchen hart­näckigen Kamps geliefert hat. Das Do. spiel, das auf dem Platz der Spielvereinigung ausgetragen wurde, endete nach hartem Kampf unentschieden 2:2. Das bevorstehende Spiel aus dem Platz des Gegners wird ebenfalls hohe Anforderungen stellen, denen die Dlauweißen aber völlig ge­wachsen fein sollten. Die Mannschaft des Wetz­larer Sportvereins pflegt, wie der Lokalrivale aus Niedergirmes, ein hohes und wuchtiges Spiel man ist ganz auf Erfolg eingestellt, spielt u. 11. mit dem Einsatz aller Körperkraft und stellt damit den Gegner auf eine harte Probe. Die vorzügliche Form allerdings, in der sich die 1900er zur Zeit befinden, sollte jedoch ausschlaggebend fein, und den Gießenern einen knappen aber sicheren Sieg erringen losten.

Die Zweite (Ligareserve) hat die Erste von Steinbach, die 4. Mannschaft die 2. Mannschaft des gleichen Vereins zum Gegner. Die 1900er sollten bei aller Achtung vor dem Können der Gäste doch ein Plus in technischer Hinsicht für sich haben, das ihnen den Sieg nicht allzuschwer erringen läßt. Die Lehrmannschaft hat sich in der Ersten der Spielvereinigung Leihgestern einen ge­fährlichen Gegner verpflichtet und wird alles auf­bieten müssen, wenn ein Sieg errungen werden soll. Die 5. Mannschaft tritt gegen die Zweite von ßeif)geftern an. Der Ausgang dieses Spiels ist kaum vorherzusagen.

Jugendspiele.

Die erste und die dritte Jugend fahren mit der Liga nach Wetzlar, um gegen die erste und zweite Iugend des Sportvereins Verbandsspiele auszu­tragen. Die Jugendlichen der Spielvereinigung die schon in den vorhergehenden Spielen nicht schlecht abschnitten, sollten sich auch diesmal nicht so ohne weiteres in den Hintergrund drängen las­sen. Allerdings bedarf es allen Eifers, den die Iugendlichen von 1900 in der letzten Zeit manch­mal vermissen ließen. Die 1. Schülermannschaft tritt gegen die 1. Schüler des VfB. an. Die 2. Schüler empfangen auf eigenem Platz die 1. Schüler von Leihgestern.

FC,/Teutonra"Wahenbom-Sieinberg

Die 2. Mannschaft empfängt zum Gesellschaftsrück- spiel die 1. des SpV. Lich. Die Gäste verfügen über eine sehr gute Mannschaft, die auch in den Ver­bandsspielen keine schlechte Figur machte. Das Vorspiel in Lich endete mit einem 3: 0-Sieg der Platzmannschaft. Da der Gastgeber komplett an­tritt, sollte er in der Lage sein, das Vorspiel­resultat zu korrigieren. Die Jüngsten die Schülermannschaft fahren zum Verbandsrück­spiel nach Lich. Das Vorspiel endete 1:1.

Sportverein Heuchelheim.

Die 1. Fußballmannschaft des Sportvereins Heuchelheim, eine Mannschaft, die im vergange­nen Jahre noch als Jungmannschaft spielte, emp­fängt am morgigen Sonntag in Heuchelheim die 1. Mannschaft des FE.Teutonia" Watzenborn- Steinberg. Die Gäste stellen eine äußerst spiel­starke Elf, die gegen verschiedene gute Mann- schäften hervorragend abgeschnitten hat. Die Gäste verfügen über eine Anzahl guter Einzel- spieler, stellen in ihrer Gesamtheit über eine in sich sehr gut zusammenarbeitende Elf dar, die den Gastgebern kaum eine Chance eines Sieges lassen wird. Die Gäste werden nach menschlichem Ermessen bestimmt als Sieger den Platz verlassen

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 20. März. Palmarum.

Landes-Buß- und Bettag.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde; Pfr. Becker; 18: Pfr. Mahr. Johanneskirche. 9.30: Pfr. Ausfeld; zugleich' Militärgottesdienst; Beichte und hl. Abendmahl für die Militärgemeinde; 11: Kinderkirche für die Jo- hannesgemeinde, Pfr. Ausfeld. 18: Pfr. Bechtols- heimer, Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Iohannesgemeinde; 20: Bibelbefprechung; Pfr. Lenz. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfr. Lenz. Elifvbeth-Kleinkinderichule. 9.45: Pfr. llic. Waas; 11: Kinderkirche für die Petrusgemeinde; Pfr. llic. Waas. Klein-Linden. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kinder- gottesdienst. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienft (Kollekte). 13: Ktndergottesdienst. wieseck. 9.45; 11: Kinderkirche, 19.30: Paffionsandacht; Kollekte Allen-Bufeck. 10; 13:; Kollekte, 19.30: Pafsions- andacht. Kirchberg. 10: Kirchberg, Kollekte; 11: hl. Abendmahl für junge Männer und Frauen von Lollar; 13.30: Kirchberg, Kollekte. Haufen-Gar- benleich. 10: Garbenteich 13: Haufen. wahen- born-Stelnberg. 13: Hauptgottesdienft; Kollekte, 14: Kinderkirche. Grüningen. 10: Hauptgottesdienft; 11: Kinderkirche. Lich. 10: Stiftsdechant Kahn; Kirchengefangverein; Kollekte; 12.45: Kindergottes­dienst; 14: Stiftspfarrer Draudt; Kollekte; 20: musi­kalische Passionsfeier.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 19. März.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte; von 16 bis 18.30 und 19 bis 21 Uhr wird ein fremder Priester Beichte hören.

Sonntag, den 20. März. Palmsonntag.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion des Gesellenvereins und des Jugend- und Jung- männervereins; 8: Kommunion; 9: Hochamt; vor de. Hochamt Palmweihe; 11: Messe; 17.30: Christen- lehr und Andacht. (Brünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Vortrag und Andacht. Lich. 10: Hochamt mit Predigt 20: Vortrag und Andacht. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Dienstag, den 22. März.

Gießen. 18.30 Uhr: Fastenandacht.

Mittwoch, den 23. März.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

^oitnmgobunit v.'Netzte n.^duotbeh n am 20..L32 Dr. Wolff. Dr. Meyerhofs. Pelikanavotbeke.

fiabnarzt: Dr. Schöttler. 9D

Gießen, 19. März. Es kosteten auf dem heutigen Wvchenmarkt; Kochbutter das Pfd. von 90 Pf. an, Süßrahmbutter 130, Landbutter

Die hessische höhere Bauschule Bingen a. Rh., die von 5 Jahren anläßlich ihres 30jährigen Bestehens seitens der hessischen Regierung zur solchen ernannt wurde, ist eine Fachschule, die Gewerbetreibenden, die sich zu Baugewerksmeistern oder Unternehmern ausbilden wollen, die technischen Kenntnisse vermit­telt, ferner zu den mittleren technischen Laufbahnen der Behörden, Kommunen, Städte, wie auch des privaten Baugewerbes vorbereitet. Das Sommer­semester beginnt am 31. Mürz. Die Aufnahmebedin­gungen sind wie an preußischen höheren technischen Staatslehranstalten und anerkannten Bauschulen. Programm und Auskunft kostenlos durch die De- rektion. 2165V

Die hessische Maschinenbaufchule der Technischen Lehranstalten Offenbach am Main eröffnet ihr neues Schuljahr am 4. April 1932. Die Schule wird vom Staat Hessen und der Stadt Offenbach betrieben und untersteht staatlicher Leitung. Sie verfügt über einen reichen Laboratoriumsapparat, namentlich auch auf dem Gebiete der Elektrotechnik. 1788V

Die Technischen Lehranstalten in Offenbach a. M. versenden getrennte Prospekte für ihre drei Schulen, Kunstaewerbeschule, Hessische Höhere Bauschule und Hessische Maschinenbauschule.