Ausgabe 
18.7.1932 Frühausgabe
 
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S.Jlyfport

lO.GauwettschwimmeninLaubach

Erfolge des Tv. 1846 Gießen.

In Saubad), wo Turngemeinde und Bürger- schnft 160 Turnern und Turnerinnen gastliche Auf­nahme bereiteten, fand gestern das 10. Gauschwim­men des Gaues Hessen (D. T.) in Anwesenheit des stellvertretenden Schwimmwarts der D. T., Robert Braun (Frankfurt a. M.), des verdienten Weg­bereiters der Schwimmsache im Rhein-Maingebiet, statt. Die gut vorbereitete Veranstaltung warb in ihrem eindrucksvollen Verlauf eindringlich für das Turnerschwimmen. Einen erheblichen Teil der

Wettkämpfe stellte der T v. 1 8 46 Gießen, der in den Einzelkonkurrenzen 18 Siege (darunter 8 erste) errang und auch bei den 8 Staffeln, die unter größtem Interesse der Zuschauer ausgetra­gen wurden, viermal an erster Stelle lag. U. a gewann er die H e s s e n sta f fel (5 Lauser und 5 Schwimmer je 50 Meter) in der guten Zeit von 3 Min. 54 ©etH Drei Staffeln sahen den Tv. Wetz­lar als Sieger, eine den T. Lauterbach. Außer den genannten Vereinen waren in den Einzelwettbe­werben vor allem noch Tgm. Friedberg. T. u Spv. Marburg, Tgm. Laubach, Tv. 2llsfeld, To Grünberg erfolgreich.

Deutschlands großer Daviscupsieg.

Die Italiener 5:0 geschlagen.

3:0-Zührung bereits am Samstag.

Scl>on am zweiten Tag des Daoispokalspieles Deutschland gegen Italien wurde der deutsche Ge­samtsieg sichergestellt, denn Prenn-v. CraMm konn­ten im Doppel einen klaren 6:3, 6:3, 6:2 Sieg über die italienische Kombination del Bono-de Ste­fans feiern und somit die 2^-Führung des ersten Tages auf 3:0 erhöhen. Damit ist der Seg Deutsch­lands von den restlichen zwei Einzelspielen des Sonntags unabhängig geworden. In diesem Dop­pelspiel tat sich besonders der junge deutsche Spit­zenspieler v. Gramm hervor, der ein kluges und hartes Doppel vorführte und seinem Partner Prenn die Bälle ausgezeichnet vorbereitete.

Die Kämpfe des Sonntags.

Auch der letzte Tag des Davispokalkampfes gegen Italien gestaltete sich zu einem großen Erfolg für das deutsche Tennis. Gottfried v. Cramm und der für Prenn eingesprungene Jän necke konn­ten auch die beiden letzten Spiele gewinnen und so den schon seit dem Erfolg im Doppel feststehen- den deutschen Sieg noch eindrucksvoller gestalten.

Da die Spiele des Sonntags nur mehr unter­geordnete Bedeutung hatten, hatte auch das Inter­esse des Publikums nachgelassen. Knapp 1000 Zu­schauer waren auf dem Tennisgelände des Mai­länder Lawn-Tennisclubs erschienen, darunter allerdings fast vollständig die deutsche Kolonie.

Das Wetter war diesmal für die Deutschen nicht so günstig wie an den oorangegangenen Tagen, zuerst herrschte drückende Sitze und später drohte ständig ein schweres Gewitter auszubrechen.

Im ersten Spiel traf Gottfried v. C r a m m auf den Ersatzmann de Stefanis d e l B o n o. v. Cramm zeigte sich zeitweise etwas unsicher, spielte dann aber besonders im letzten Sah eine schöne und elegante Partie. Sein Sieg stand eigentlich nie in Frage und entspricht mit 8:6: 6:3, 3:6, 6:1 völlig dem beiderseitigen Können.

Anschließend hatte dann der junge Berliner Gustav 3ännede den ehemaligen Professional Palmieri als Gegner. Iännecke führte ein äußerst variiertes Spiel vor und zeigte sich vor allem am Anfang sehr aggressiv. Den zweiten Sah mußte er allerdings ohne Spielgewinn an den 3taliener abgeben, auch der vierte Satz ging noch verloren, dann aber war der Italiener den raffinierten Schlägen des Deutschen nicht mehr gewachsen und verlor den entscheidenden fünften Satz mit 2:6. Iännecke errang also in einem Fünfsatzkampf 6:3, 0:6, 6:1, 2:6, 6:2 den fünften Punkt für Deutschland.

Die Davispokalmannschaft befindet sich heute, Montag, auf der Reife von Mailand nach Paris, um sich dort auf den am Wochenende statt- findenden Kampf gegen Amerika vorzubereiten.

Großer preis von Deutschland."

Caracciola siegt! 180000 Zuschauer am Nürburgring.

Da schon am Samstag großer Publikumszuzug zum Nürburgring einsetzte, konnte man wohl mit einer Rekordzuschauermenge rechnen. Das traf auch ein. Als am Sonntagmorgen pünktlich um 9 Uhr die Startflagge fiel, hielten rund 180 000., Zuschauer die Rordschleife des Rürburgringes, auf der das Rennen ausgefahren wurde, besetzt. Reben vielen Ehrengästen und hohen Persönlich­keiten aus Politik und Verwaltung bemerkte man auch viele Ausländer.

Das kennen beginnt ...

Mit tiefem Brummen gehen die 40 startenden Wagen los und schon nach wenigen Minuten ver­kündet der Lautsprecher die erste Meldung vom Verlauf des Rennens: Caracciola führt! Caracciola geht auch als Erster an den Tri­bünen vorbei, ihm dicht auf den Versen sitzt sein Gefährte Ruvolari, dann folgen Dorzacchini, Chiron, Dreyfuß und Lehoux. Vorübergehend muß Caracciola die Führung an Ruvolari ab­geben, sein Endsieg wurde aber von den Massen begeistert bejubelt.

Der erwartete Zweikampf der Marken Alfa Romeo und Bugatti kam leider nicht zustande, da Chiron in der fünften Runde wegen Achsen­bruches aufgeben mußte, Varzi nicht gestartet war und Dreyfuß über den vierten Platz wäh­rend des ganzen Rennens nicht hinauskam.

In der Klasse II gab es ebenfalls einen Sieg von Alfa Romeo. Rach einem hochinteressanten Kampfe zwischen dem Engländer Carl o f Ho w«, dem Buda­pester Bugatti-Fahrer Hartmann, sowie den beiden Alfa Romeo-Fahrern Täuber- Schweiz und Graf G y u l a i - Ungarn blieb Täuber sicherer Sieger. Earl of Howe hatte viel Auf­enthalt am Ersahteilelager und kam auf dem vierten Platze ein. Der favorisierte Berliner

Durgaller auf Bugatti schied wegen Achsen­bruch aus.

Der Kampf der kleinen wagen

endete mit einem Engländer-Erfolg. C. Hamil­ton auf MG. fuhr sein Rennen nach spannendem Kampfe unangefochten nach Hause, nachdem die Mehrzahl seiner Konkurrenten vorzeitig aufgeben mußte.

Die Ergebnisse.

Wertungsgruppe I (25 Runden 570,250 Kilometer): 1. Caracciola-Deutschland Alfa Romeo 4:47,22,8 (119,3 Stundenkilom.). 2. Ruvolari-Italien Alfa Romeo 4:47,53,4 (119 Stundenkilom.). 3. Dorzacchini-Italien Alfa Romeo 4:54:33. 4. Dreyfuß- Frankreich Bu­gatti 5:01:03. Schnellste Runde: Ruvolari 10:49,4 Minuten (164,6 Stundenkilom.), (9 gestartet, 4 am Ziel): ausgeschieden: Chiron-Frankreich, Lehoux- Frankreich, Lewy-Deutschland, Pietsch-Deutschland und Roggeri-Italien.

Wertungs-Gruppe II (23 Runden 524,630 Kilorn., über 800 bis 1500 Kubikzentirn.): 1. Täuber-Schweiz (Alfa Romeo), 4:54:46,8 (106,8 Stundenkilom.). 2. Hartmann-Budapest Bu­gatti 5:07,22,4 (102,3 Stundenkilom.). 3. Rudgerie- Italien (Maserati) 5:13:46 (100,2 Stundenkilom.). 4. Earl of Howe-England (Delage) 5:13:03,8 (99,9 Stundenkilom.). 5. Wagner-Deutschland (Bugatti) 5:15:44,8. Schnellste Runde: Täuber 12:21,8 Min. (110,8 Stundenkilom.), (18 gestartet, 10 am Ziel).

Wertungs-Gruppe III (19 Runden 433,390 Kilom., über 350 bis 800 Kubikzentirn.): 1. Harnilton-England (MG.) 4:33:29 (95 Stunden­kilometer). 2. Kohlrausch-Deutschland (BMW.) 4:46:00,8 (90,8 Stundenkilom.),' 7 gestartet 2 am Ziel. Schnellste Runde: C. Hamilton 13:29 Min. (101,5 Stundenkilom.).

Ruderregatta der Gießener Studenten.

Zum ersten Male veranstaltete am Donnerstag die Studentenschaft eine Regatta in Gigbooten, an der sich fünf Mannschaften beteiligten. Im ersten Lauf starteten die Vierer der Korporationen Adelphia, Hasso-Rassovia und Rheinfranken. Die Strecke war 1200 Meter lang und stellte an die Mannschaften in den schweren Gigbooten hohe Anforderungen. Die Mannschaft der Rhein­franken ging vom Start art in Führung, die sie über die Hälfte der Strecke behielt. Dann aber kamen die Adelphen. die sich anfangs nicht zusammenfinden konnten, zusehends auf. Im harten Bord-an-Bordkampf rang die körperlich kräftigere Mannschaft der Adelphen ihre technisch besseren Gegner nieder. Hasso-Rassovia hatte einen schlechten Start und versteuerte, so daß das Doot niemals in die Entscheidung eingreifen konnte.

Im zweiten Lauf stieß die Llebungsgruppe Dorrmann auf die favorisierte Mannschaft der Landsmannschaft Darmstadtia. Auf dem äußeren Lahnbogen fahrend, fuhren die Freistudenten den Gegnern sofort davon, ohne jemals ernstlich ge­fährdet zu werden. Der Schlagmann der Darm­städter begann vom Start weg mit einem zu kurzen Schlag, der sich gegenüber dem langen ergiebigen Durchzug der gut zusammenarbeiten­den Freistudenten als nachteilig erwies und die Mannschaft zu früh ermüdete.

3m Cndlauf trafen die Freistudenten auf die Adelphen und rangen sie, müheloser als man erwartet hatte, nieder. Hier zeigte sich, daß die Trainingsarbeit der Unterlegenen nicht intensiv genug gewesen war. Die Mannschaft hatte ihre ganze Kraft im ersten Laus bereits verausgabt und hatte gegen Borrmann und seine Mannen nicht viel zu bestellen.

Der Vierer der Freistudenten vertritt die Uni­versität Gießen am morgigen Dienstag gegen einen Gigvierer der Universität Marburg. Der Start erfolgt um 15.30 Uf)r am Rübsamschen Haus. Das Ziel liegt an der Anlegestelle des Ruderklubs Hassia. Da die Marburger eine kräftige Mannschaft stellen, die sich in schweren Ausscheidungskämpfen gehärtet hat, steht die Mannschaft des Gießener Vierers vor einer schweren Aufgabe.

Deutsche Radmeisterschasten in Nürnberg.

Die deutsche Stehermei st er schäft wurde in Nürnberg vor 12 000 Zuschauern von Erich Möller vor dem Titelverteidiger Walter S a - wall, Kremer, Schindler, Dederichs, Wißbröcker, Schäfer und Hille gewonnen.

Bei den deutschen Radmeisterschaften wurden am Sonntag weiter noch die folgenden

neuen Meister ermittelt: Zweier-Radball: Wander lust Frankfurt a. M.: Amateurmeisterschaft über 1000 Meter: Dasch-Berlin; Zweisitzermeisterschaft der Amateure: Frach-Breslau/Merkens-Köln: Ver­eins - Mannschaftsmeisterschaft über eine Deutsche Meile: Exzelsior Dresden.

Kurze Sporinoiizen.

Oesterreich siegte im Fußball-Länder­kampf im Stockholmer Stadion über Schweden mit einer zweiten Garnitur knapp 4:3 (2:1).

Glänzende Leistungen gab es bei den amerikanischen Olympia-Ausscheidungen. So stellte Dill Graber mit der phänomenalen Leistung von 4,38 Meter im Stabhochsprung einen Welt­rekord auf.

*

München 99 holte sich vor Bayern 07Rürn- berg, 3ungdeutschland Darmstadt und Göppin­gen 04 die süddeutsche Wasserballmeisterschaft.

3mMitropa-Cupspiel fertigte Vienna- Wien auf derHohen Warthe" in Wien vor 50 000 Zuschauern den FC. Bologna mit 1:0 ab. Da die Italiener das Vorspiel 2:0 gewannen, so haben sie sich für das Mitropa-Cup-Endspiel qualifiziert.

*

Sonntagsrückfahrkarten zur Mainzer Regatta. Am Samstag, 23. und Sonntag 24. Juli findet die Mainzer Regatta statt. Zu dieser Veranstaltung werden, wie uns vom Bahnhof Gießen mitgeteilt wird, von allen Orten im Umkreis von 150 Kilometer um Mainz und Myinz-Kastel also auch von Gießen und um­liegenden Bahnhöfen Sonntagsrückfahrkarten nach Mainz und Mainz-Kastel ausgegeben. Die Karten gelten vom Samstag, 23. Juli, 0 Uhr bis Montag, 25. Juli, 9 Uhr. Bis 9 Uhr muß die Rück­fahrt angetreten sein.

Rundfunkprogramm.

Samstag, 23. Juli.

7.05: Bad Homburg: Frühkonzert. 9.30 bis 10.30: Paulskirche: XI. Deutsches Sängerbünde s- fest. Volksdeutsche Kundgebung. 11.00 (M, Ber­lin): XI. Deutsches Sängerbundesfest. 1. Haupt­konzert. 12.20: Unterhaltungskonzert. 13.30: Mannheim: Märsche und Tänze. 15.30: Stunde der 3ugend. 17.00: Konzert des Rundfunk-Orche­sters. 18.25:Goldwährung oder 3ndexwäh- rung?, Vortrag von Dr. A. Graf Brockdorff. 19.00: Konzert. Steirische Volkslieder und 3odler. 20.00: Don Wien: Dunter Abend. 22.00: Mosel- sahrt aus Liebeskummer. Rovelle einer Land­schaft. Don Rudolf G. Dinding. 22.45 bis 0.30: Konzert des Philharmon. Orchesters Stuttgart.

Wirifchast.

* Die Indexziffer der Großhan­delspreise. Die vorn Statistischen Reichsamt für den 13. 3uli berechnete Grohhandelsindex- ziffer ist mit 95,8 gegenüber der Vorwoche (95,9) wenig verändert. Die Indexziffern der Haupt- gruppen lauten: Agrarstoffe 92,1 (minus 0,4 v. H.), Kolonialwaren 84,9 (unv.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 86,6 (minus 0,1 v. H.) und industrielle Fertigwaren 117,0 (unv.). Der 3ndex für Produktionsmittel betrug unverän­dert 118,1, der für Konsumgüter 116,1 (minus 0,1 v. H.).

* Frankfurter Maschinenbau - AG. vorm. Pokorny & Wittekind, Frank­furt a. M. Der Abschluß der Franffurter Ma- schinenbau-AG. vorm. Pokorny & Wittekind, Frankfurt a. M., weist per 31. Dezember 1931 bei Abschreibungen von 120 980 (422 700) Mark, Son­derabschreibungen von 820 359 (2 102 805) Mark und einem Rohertrag von 4 008 631 Mark einen Verlust von 1 431 293 (3 301 230) Mark aus, zu des­sen Deckung der im Vorjahre geschaffene Spezial­reservefonds von 2,16 Millionen Mark herangezo­gen werden soll. Der Geschäftsbericht führt aus, daß unter dem veränderten Verhältnissen der Großmaschinenbau für ein Werk im Umfange der FMA. nicht rentabel sei, da das mit diesem Ge­schäft verbundene Risiko die Kapitalkraft des Un­ternehmens überstiege. Fabriziert werden nun­mehr lediglich ftationare Klein- und Mittelkom­pressoren, Hochdruckkompressoren, fahrbare Preß­luftanlagen und Preßluftwerkzeuge. Der Auf­tragseingang in den ersten fünf Monaten des Jahres 1932 sei zwar befriedigend, aber annä­hernd konstant. Er habe sich gegenüber dem Durch- fchnitt des 3ahres 1931 vermindert.

Deutsche Continental - Gas - Ge- sellschast, Dessau. Die Generalversamm­lung der Deutschen Continental-Gas-Gesellfchaft,

Dessau, erledigte die Regularien und beschloß die Verteilung einer Dividende von 7 Prozent (im Vorvahre 0 Prozent). Zum Geschäftsbericht führte die Verwaltung u. a. noch aus, daß der dies­jährige Abschluß in der Finanzierung der Gesell­schaft eine Epoche beende, die durch die Zahlung der Entschädigung für Warschau gegeben war. 3n Erwartung einer größeren Entschädigungszahlung für die enteigneten Warschauer Werke habe man den für Warschau zu schaffenden Ersatz aus eige­nen Mitteln finanziert und sei lediglich im letzten Jahre dazu übergegangen, einen Kredit bei dem eigenen Tankenkonsortium in Anspruch zu nehmen. Das große Paket Reichsschuldbuchforderungen ver­setze die Gesellschaft in die Lage, die aufgenom­menen Bankschulden wieder abzutragen. Darüber hinaus müsse die Gesellschaft bestrebt fein, die Reichsschuldbuchforderungen entweder in der Gas-, oder in der Elektrizitäts-Substanz anzule­gen. Es seien mit verschiedenen Stellen Ver­handlungen eingeleitet, und gerade gestern sei eine solche Verhandlung zu einem glücklichen Ende ge­bracht worden, indem die Beteiligung der Stadt Magdeburg an der Großgaserei Mitteldeutschland AG. von rund 2,5 Millionen Mark gegen Reichs­schuldbuchforderungen zu pari eingetauscht wor­den sei.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 16. 3uli. Die Tendenz am hiesigen Markt hat wegen der geringen Zufuhren eine gewisse Stabilität erfahren. Das Geschäft hielt sich aber nach wie vor in sehr engen Gren­zen, auch blieben die Preise gegenüber der Vor­woche unverändert. Es notierten in Pfennig per Stück ab loco Frankfurt a. M.: Russen 5,5 bis 6, Holländer 5,75 bis 7,75, Dänen 5 bis 7,5, Flandern 6,75 bis 7, deutsche Landeier 7 bis 7,5 deutsche Frischeier 6,5 bis 8,5.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt betroffenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. H, Lombardzinsfuß 6 v. H.

Frankmr. u.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Sranttun a. 0)1.

Berlin

Deoifenmarfl Berlin Frankfurt a. 2TL

Schluß- kurs

Schluß!. Abend- dürfe

Schluß­kurs

Schlußk. Mitiaa- börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mtitag- börse

Schluß« kurS

Abend­börse

Gchluß- kurs

Abend­börse

Schluß­kurs

oeptupr. Mittag- börse

15.3u1i

16. Juli

Amtliche Notierung

Geld | Drlei

Datum

15 7

16.7.

15.7.

16.7.

Datum

157.

16.7.

15.7.

16.7.

Datum

15.7.

16.7.

15 7.

16.7.

Geld | Brie

6% Deutsche Retchsanleihe V.1S2: 7% Deutsche Retchsanleihe b.1929 572% ?)oung-Anlethe von 1930 Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit Auslos.-Rechten.......

Desgl. ohne Auslos^Rechte . . . 8% Hess. Bolksstaat von 1929 (rückzahlb. 102%)......

Oberhcssen Provinz-Anlethe mit Auslos.-Rechten.......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

8% Franks. Hyp.-Bank Goldvse 15 unkündbar bis 1935 ....

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. unkündbar bis 1936 Serie 16 .

i¥i% Franks. Hyp.-Bank fiiqu.. Pfandbriefe.........

<yz% Rheinische Hyp.-Bank.Liau. Goldpfe...........

8% Pr. Landespsandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 19......

7% Pr. Landespsandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 10

<% Österreichische Goldrente . . 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente .... 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4-4% desgl. von 1913 . . .

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Hollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleibe Serie 1

4% desgl. Serie 11 ......

5% Rumän. vcrelnh. Rente v.1903 4H%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente . «%% l. Anatolier......

63.75

42,35

5,3

50

38,75

69

78

79

68

1,13

5.75

6.75

4,75

3.13

3,15

3,15

7

3,5

15,9

66

63

42,4

5.4

49.5

40

38,5

69

67,75

77,75

79,5

68

5,75

6.75

4.75

3 25

3.2

3.2

7

3.5

16

65 66,25 63,75

42 5,25

49,75

38

68

5.8 s.75

5,5

3,13

3.25

7,1

3,5

16

65 65.25 63,5

42 5.4

38,6

68,5

5.75 6,75 5.25

3.13

3,13

4,75

7,5 3.55 16,1

Hamdurg-Amerita Patei . . . t Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hansa Dampfschiff .....0

Norddeutscher Lloyd.....6

QL®, für Verkehrswesen Akt. . . Berliner Handelsgesellschaft . 8 Commerz, und Privat-Bank . 7

Darmstädter und Nationalbank 8 Deutsche Boni und

Disconto-Gesellschast... 6

Dresdner Boni...... 6

Retchsbank .......12

A.E.G............7

Bergmann.........9

Elektr. LieferungSgesellschast. 10 Licht und Kraft......io

Felten & Guilleaume.... 6% Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 9 Rheinische Elektrizität .... 9 Schlickert & Go. ......u

Siemens L HalSke.....14

Lahmeycr L Co.. ..... 12

Buderus..........4

Deutsche Erdöl.......6

Gelsenkirchener.......8

Harpener..........o

Hoesch Eisen.........6

Ilse Bergbau ... ic

Ilse Bergbau Gen -.....

Nlöcknerwcrte .... 6

Mannesmann-Roi >. ;t .... 6 ManSselder Bergbau.....0

Oberschles. Kokswerke .... 8 Phönix Bergbau......4/s

Rheinische Braunkohlen... 10 Rhetnstahl.........6

12

13

26

89

16 18,25

30 18,25 124,25

23,25

70

54,5

61

59,25

119

76,5

12

13

27

90

16

18.5

30,25

18 5

124,25

23.25

59

71

54,5

62

60,5

119,25

77

12

13 26

90

16

18,5

30 18,5

124

23,75 20,25

37,9

54,75

62 60,25 119,9

78

11,75

12,75

26

90

16

18.5

30

18,5

124,4

23,13

57,5

54,25

59.5

120.5

76

Riebeck Monlan......7,2

Bereinigte Stahlwerke .... 4

Otavi Minen......16'/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 16

I. G. Farben-Industrie . . . 12

Verein, chem. Industrie Frank­furt a. M...........

Schetdegnstalt.......10

Goldschmidt.........0

RütgerSwerkc........6

Metallgesellschaft.......5

Philipp Hotzmann......8

Zementwerk Heidelberg. ... 7

Gementtocrt Karlstadt.....7

Wayb & Freytag......0

Schultheis Patzenhofer ... 15

Aku ('Allgemeine Kunstseide) 0

Bemberg........ 0

Zellstoff Waldhos.....12

Zellstoff Aschaffenburg ... 6

Dessauer GaS........9

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum.....6

Orenstetn & Koppel ..... 0

Leonhard Tietz...... 8

Svenska.........16

Chade............

Frankfurter Maschinen . . . . 0

Gripner..........0

Mainkraftwerke Höchst a. 2R.. . 6

Süddeutscher Zucker .... 10

13,75 10,25

87 93,5

154

86,9

132

17

30,75

25

31,5

36 5

34

4

34

29

29

21

10,75

30,75

52

169

17,5

49

105

13,75

9,9

87,5

96,5

156

87.9

132

17

31

24,5

31

36,25

4,13

34

29

28.25

20

10.75

30 5

47

172-5

17,5

105

13,4 10.25

86 94,13 153,5

87,13

17 30,75

25

31,5

4,25

56,25 34,5 28,5

29

20

86,4

11

30

22,5

53

7

170

18,5

13.5

10,13

87,5

17,25 31

33,75

28

87

10,75

46,65

7,25

172,75

18,5

Helsingsors Wien. . . Prag . . Budapest . Sofia . . Holland . Oslo. . . Kopenhagen Stockholm . London. . . Buenos Aires Neuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Jan.. Jugoslawien. Lissabon . .

6,354

51,95

12,465

3,057

169,93

74.08

80,82

76.67

14.925

0.923

4.209

58,40

21.51

16,51

81,94

33,77

82,10

1.169

0,325

6,693

13,61

I

6,366

52,05

12.485

3.063 170,27

74,22

80,98

76,83

14.965 0,927

4,217 58,52

21,55

16,55 82,10

33.83 82,26

1,171 0,327

6.707

13,63

Janfnofen

6,354 51.95

12,465

3.057 169.83

74.08 80,82

76.67

14.925 0,923 4,209

58,34 21,51

16,49 81,92 33,77 82,02 1,169 0.325 6,693

13,59

6,366 52,05

12.485

3.063 170,17

74,22 80,98

76.83

14.965 0,927 4,217 58,46 21,55 16,53 82,08 33,83 82,18 1,171

0.327 6,707

13,61

Serlln, 16. Juli

Geld | Bries

Zt) #u 65,13 32,5

49

10,5

15 170 45,5

26

66,25

32

49

23

10,5

15

169

45,5

26,75

66.25

32,9

49,13

24,25

22,65

37

29,9

15,13

168

45

66,75 31.65 48,5

24

91.5

36.5

11

29.5

44,75

Amerikanische Noten.......

Belgische Noten.........

Dänische Noten.........

Englische Noten.........

Französische Noten........

Holländische Noten........

Italienische Noten........

Norwegische Noten........

Deutsch-Oesterreich, I 1OO Schilling Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

Schweizer Noten.........

Spanische Noten.........

Ungarische Noten........

4,20

58.18

80.64

14,885 '

16,45

169.46

21.48

73,90

2,49

76,50

81,74

33,63

4,22 58,42 80,96 14.945 16.51 170,14

21 .56

74.20

2,51

76,80 82,06 33,77