VfB. Gießen.
Die vfBer in Breidenbach.
Das Spiel war von feiten des Verbandes ursprünglich zur Austragung in Gießen angejetzt. Man kann es aber verstehen, daß die Breidenbacher am kommenden Sonntag nicht gerne nach Gießen fahren wollen, denn in ihrem Dorfe ist Kirchweih und da will auch die Fußballmannschaft nicht fehlen. In schöner Geste haben sie deshalb die Grünweißen nach Breidenbach eingeladen, um das Verbandsspiel auszutragen und, so nebenbei, am Kirchweihfest teilzunehmen.
Die Mannschaft von Breidenbach ist ein gefähr- licher Gegner. toie hat sich im Vorjahre gegen die Spielvereinigung 1900 ausgezeichnet gehalten: die Elf hat Verbandsspiele gegen Wetzlar und Wallau gewonnen. Auf eigenem Platze, auf dem sich sremde Mannschaften nie so ganz zurechtfinden, haben die Gastgeber ein besonderes Prä. Zwar verfügt die Mannschaft nicht über jene geschliffene Technik, die den Gießenern bei einigermaßen guter Verfassung zu eigen ist, dafür aber über ein Stehvermögen, das sie unbedingt beide Halbzeiten selbst bei schärfstem Tempo gewachsen sein läßt. Im übrigen: eine Mannschaft, die fair kämpft, sehr eifrig ist und bestimmt nicht dem Gegner von gutem Ruf von vornherein den Sieg überlassen wird. In der Läuferreihe sind einige gute Kräfte.
Die 1. Mannschaft des VfB. muß wieder ohne Bingel fahren, sie wird sich aber zu behaupten wissen, nachdem sie schon gegen den gefürchtetsten Derbandsspielgegner, die Mannschaft des Sportvereins Wetzlar, über Erwarten gut abzuschneiden vermochte.
Lorbeeren ernten können, da die Licher Mannschaft über eine recht beachtliche Spielstarke verfügt.
Die 1. Iugendmannschaft hat einen schweren Gang vor sich. Die Mtv.-Mannschaft hat in Wetzlar gegen die 1. Jugend des Tv. Wetzlar, den Gaumeister 1931/32, anzutreten. Auch in diesem Spiel werden die Gießener keine großen Gewinnchancen haben.
Siudenten-Wettmersterschasten 1933.
Die 5. Weltmeisterschaften der Studenten, die 4. wurden 1930 in Darmstadt ausgetragen, wurden für 1933 von der Confederation Internationale des Estudiants nach Italien in die „Ausländer-Llniversitäts-Stadt" Turin vergeben.
Stuttgarts Amateurboxer in Frankfurt siegreich.
Am Donnerstagabend waren beim FSB. Frankfurt die Amateurboxer des Boxclub „Prag"- Stuttgart zu Gast. Die Stuttgarter entpuppten sich als sehr gute Boxer — sie waren vor allem sehr gut durchtrainiert — und siegten nach spannenden Kämpfen mit 10:6 Punkten. Da die Frankfurter ebenfalls eine sehr gute Durchschnittsleistung boten, bekamen die sehr zahlreichen Besucher sehr schönen Sport zu sehen.
Deutsche Ruderer in Amsterdam.
Zum letzten Male in diesem Iahre gehen deutsche Anderer am 23. und 24. September bei der internationalen Aegatta in Amsterdam an
den Start. Die Regatta, die von der Holland- Deker-Wettstryd-Bereenigung in Gemeinschaft mit dem Amsterdamer Roeibond durchführt, wird von sechs deutschen Vereinen beschickt. Die deutschen Vertreter sind ilnöine Saarbrücken, Willy Dohme-Guben, der um den Hollandbecher kämpft, Mannheimer RV. Baden (Dr. Frisch), RC. Werder Magdeburg (W. Krakau), RG. Ruhrort (Thomas) und Schweinfurter RC. Franken (Kai- del).
Frankreich siegt im Steherländerkampf.
Auf der ausverkauften Pariser Buffalobahn wurde am Donnerstag ein Steherländerkamp zwischen Frankreich und Deutschland ausgetragen, der die Franzosen mit 13:8 Punkten siegreich sah. Die deutschen Fahrer Sawall, Möller und K re wer konnten also ihren erst kürzlich in Berlin errungenen Erfolg nicht wiederholen. Das erste Verfolgungsrennen holte sich M a r e ch a l gegen Krewer, im zweiten siegte Sawall über G r a s s i n und im dritten olieb Paillard über Müller erfolgreich. Im 80-km-Dauerrennen siegte Mar 6 chal etwas überraschend vor G r a s - sin, Sawall, Krewer und dem weit zurückliegenden Paillard. Möller mußte wegen Sitzbeschwerden aufgeben.
Straßenfahrer-Kritenum in Nizza.
Auf der berühmten Promenade des Anglais in Rizza wurde am Donnerstag das Curoda- Kriterium der Straßenfahrer ausgetragen. Sieger wurde über die 100 Kilometer lange Strecke der Belgier Iean Aerts mit 32 Punkten. Auf dem zweiten Platz endete der Tour de France- Sieger Leducq vor Droccardp und dem Belgier Ghyssels. Der Berliner S t ö p e l wurde Reunter, während Sieronski mit noch fünf Fahrern auf den zehnten Platz gesetzt wurde.
Die Reserve empfängt auf eigenem Platz die erste Elf von Leihgestern zum Verbandsspiel, das sie schwerlich als Sieger fehsn wird. Die Leibgesterner sind im Kampfe erprobt. Ihre körperliche Leistungsfähigkeit schafft ihnen von vornherein ein Ueb'er- gcwicht und ihrem druckvollen Spiel werden die VfBer allen Eifer und alle Technik entgegensetzen müssen. Ein weiteres Verbandsspiel hat die 3. Mannschaft auf eigenem Platz gegen die 1. von Rieder- Weisel zu bestreiten. Gleichwertige Gegner ringen um den Sieg.
Die 1. Jugend ist spielfrei. Die Schüler haben die Schiller von Leihgestern zu Gast und sollten in Anbetracht der ausgezeichneten Form, in der sich die Jüngsten befinden, den Sieger stellen.
Spielvereimgung 1900 Gießen.
.Tas Programm der Spielvereinigung 1900 ist für diesen Sonntag nicht allzu umfangreich. Die erste Mannschaft ist spielfrei, das Spiel der zweiten Mannschaft (evtl, gegen die Erste des Vereins „Sportfreunde" Wetzlar) ist noch nicht endgültig abgeschlossen, die 3. Mannschaft tritt gegen die -Zweite des DfR. Butzbach an und h-at einen Gegner vor sich, den sie eigentlich noch zu brsiegeni imstande sein müßte. Die vierte Mannschaft spielt gegen Lollars Dritte und sollte sich ebenfalls einen Sieg sichern können. Die erste Mannschaft tritt erst am nächsten Sonntag und zwar gegen die erste Elf von Breidenbach in Aktion.
Handbatt im Turnverein 1846 Gießen.
Die 1. Mannschaft empfängt am Sonntag auf dem Anivecsitätssportplatz die gleiche Elf des Tv. Münchholzhausen. Die 1845er greifen damit zum erstenmal in die Verbandsrunde der Meisterklasse An, da das erste Spiel gegen Tg. Friedberg der Wi-tcrung zum Opfer fiel. Die Gäste sind in diesem Iahre aufgestiegen und stellen einen beacht- licken Gegner dar, dem selbst Vereine der Kreisklasse in letzter Zeit unterlagen. Da die Hiesigen wieder mit altbewährten Kräften antreten, ist ein spannender Kampf zu erwarten.
Harrdbatt im Männer turnverein (D.T).
Am kommenden Sonntag stehen wieder drei Hano^al.Mannschaften des Gießener Männer- Turnvcreins im Terbandsspicl. Die 1. Mann- fcra,t empfängt auf eigenem Platze die gleiche
.Turnvereins Wetzlar. Dies ist das erste V.rbandsspiel, das zwischen den Kreisklassemann chaf en auf hiesigem Platze zum Austrag kcmmb Die Mtv.-Mannschaft hat sich zwar in
Iuvilaumsspielen den Wetzlarer Turnern glatt überlegen gezeigt, muß aber am kommen- uen Sonntag in viel schwächerer Aufstellung an- trcten. Cs werden sich dementsprechend zwei vcl kommen gleichstarke Mannschaften gegenüber- NLyen, so raß em interessantes Spiel, dessen t^ussang noch vollkommen offen ist, zu erwar-
- ^A.Aubballmannschaft des Mtv. Gießen tragt in Lich gegen die 1. des dortigen Turn- verelns ebenfalls ein Verbandsspiel aus. In diesem Spiel werden die Gießener wohl kaum
Wirtschaft.
Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Frankfurt a. M., 16. Sept. Die Börse unterlag im abgelaufenen Berichtsabschnitt mehrfachen, heftigen Zuckungen. Rach der für die kapitalarme Zeit beispiellosen Hausse vor zwei Wochen und dem vorübergehenden Rückschlag schien es zu Beginn der neuen Woche, als ob sich eine stetigere Aufwärtsbewegung durchsetzen wollte. Aus der Wirtschaft lagen unterschiedliche Momente vor. Rachrichtcn über angeblich bevorstehende Arbeitereinstellungen in der Montanindustrie, Mitteilungen über eine gebesserte Lage in der Maschinen- und Metallwarenbranche und Preiserhöhungen für Textilwaren auf Grund der Rohstosfhausse, stand vor allem der auffällige Kursrückgang der AEG.-Aktie gegenüber. Der Kurs ging von 46,5 Prozent auf niedrigst 30 Prozent zurück, um dann später wieder auf 33 Prozent anzusteigen. Von diesem Moment aus fing es an sehr unsicher und überwiegend schwach zu werden, kamen doch auch von der innerpolitischen Seite her empfindliche Schläge. Die Vorfälle beim ersten Reichstagszusammentritt nach der letzten Vertagung ließen starke Verstimmung auf» kommen und lösten bei der Spekulation neben Glattstellungen starke Blankoverkäufe aus, so daß erhebliche Kurseinbuhen die Folge waren. So gingen z. B. IG.-Farben nach einem Kursstand von 104 Prozent innerhalb eines Börsentages noch 5 Prozent unter Pari. Zu der verstimmenden innerpolitischen Situation trug noch der schwere Konflikt zwischen der Reichsregierung und dem Lleberwachungsausschuß des Reichstages bei. Später trat aber dann doch eine merkliche Besserung ein, wobei vor allem befriedigte, daß das Publikum an seinem neuerworbenen Besitz festhielt. Daneben ließ sich die Spekulation von wieder festen Kursmeldungen aus dem Auslande beeinflussen. Am letzten Tage des Berichtsabschnitts wurde die Haltung jedoch wieder schwächer. Per Saldo lag das Kursniveau doch überwiegend schwach. Die durchschnittlichen Rückgänge betrugen von 2 bis 5, bei Kunstseideaktien bis zu 7 Prozent und Chade- aktien verloren 11 Mk. IG.-Farben hatten nachstehende Bewegung: 105,75 bis 95,50 bis 100 25 Prozent und AEG.: 46,75 bis 30 bis 32,25 Prozent. Eine Sonderbewegung hatten Lahmeyer die auf den wieder lOprozentigen Dioidendenvor- schlag 16 Prozent gewannen. Als „krisenfest" *aiLn Zellstoffaktien, Bauwerte, ferner Licht und Kraft, Felten, Rheinstahl und Südd. Zucker bezeichnen. .
Am Rentenmarkt blieben deutsche Anleihen behauptet, Goldpfandbriese, Kommunal- Obl.gationen und Rcichsschuldbuchforderungen verloren bis zu 1,5 Prozent. Stadt-Anleihen
und Industrie-Obligationen tendierten uneinheitlich, bei Abweichungen von etwa 2 bis 5 Prozent nach beiden Seiten. Die Hilferding- und Reinhold-Anleihen lagen etwa bis zu 3 Prozent höher, und auch andere Länder-Anleihen waren meist noch bis zu 2 Prozent fester.
Wochenbericht
vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 15. Sept. Am Frankfurter Schlachtviehmarkt setzte sich der Preisrückgang auf allen Märkten in zum Teil verschärfter Form fort. Die Ursachen blieben dieselben wie bisher: zu starke Auftriebe im Verhältnis zur schwachen Kaufkraft der breiten Masse. Bei meist sehr ruhigem Geschäftsgang verblieb überwiegend Lieberstand, woran nicht zuletzt auch die verschär- ten Absperrungsmaßnahmen einiger Länder, z. D. Frankreich, Holland u. a., die früher nicht zu verachtende Exportgebiete für deutsches Vieh waren, schuld sind. Andererseits darf nicht übersehen werden, daß die Landwirtschaft nach der Ernte sich wieder mehr der Viehzucht und dem Verkauf von Vieh zuwendet, und auch der nahende Herbst schon merkliche Abtriebe von den Weiden zur Folge hat.
Am Rinder markt gaben die Preise nach schleppendem Geschäftsgang 1 bis 2 Mk. nach. Der erhöhte Auftrieb von 1891 Stück gegen 1818 Stück konnte nicht geräumt werden, so daß Lieberstand verblieb. Ochsen al) 30 bis 32, a2) 26 bis 29, bl) 22 bis 25; Bullen a) 25 bis 27, b) 20 bis 24; Kühe a) 24 bis 23, b) 20 bis 23, c) 14 bis 19; Färsen a) 30 bis 33, b) 27 bis 29, c) 23 bis 26.
Der Kälbermarkt war mit 1568 (gegen 1585) Stück zwar etwas schwächer beschickt, doch konnte der Markt nach anfangs mittelmäßigem, später aber schleppendem Geschäft nur unter Preisnachlässen von 2 bis 3 Mk. geräumt werden. Kälber b) 39 bis 41, c) 35 bis 38, d) 26 bis 34.
Der weiter erhöhten Schafzufuhr von 394 gegen 361 Stück stand nur geringe Rachfrage gegenüber, so daß die Preise erneut 1 Mk. nachliehen. Das Geschäft war schleppend, doch wurde ausverkauft. Schafe al) 23 bis 26, b) 20 bis 22, c) 15 bis 19.
Am Schweinemarkt trat eine Abschwächung der Preise um 3 bis 4 Mk. ein. Die Beschickung war mit 5844 Stück um fast 400 Stück größer. Rach schleppendem Handel verblieb Lieberstand. Schweine b) 44 bis 45, c) 42 bis 45, d) 39 bis 45.
Die Notierungen verstehen sich in Mark pro Zentner Lebendgewicht.
Continental-Gummiwerke A G., Hannover. Die Continental-Gummiwerke AG., Hannover, hat heute eine Mitteilung veröffent
licht, in der sie jicy oereir cniati, Matznah« men der Regierung zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit dadurch zu unterstützen, daß si« einerseits das Arbeitsvolumen vermehrt (wobei das Risiko der vergrößerten Lagerhaltung übernommen werden soll), andererseits die Arbeits- zeit verkürzt wird, soweit dies für den einzelnen wirtschaftlich erträglich ist. Die Firma hofft, auf diese Weise nach und nach 500 bis 1000 Arbeite« einstellen zu können.
* Brandschaden statt st ik der öffentlichen Feuerversicherungsan st alten. Rach der Feststellung des Verbandes öffentliche« Feuerversicherungsanstalten in Deutschland sind die Leistungen für Brandschäden bei den öffentlichen Feuerversicherungsanstalten (Brandversicherungsanstalten, Sozietäten, Brandkassen) int August 1932 auf 12 593 363 Mark (Iuli 7 795 215 Mark) gestiegen. Die Anzahl der Schäden (Schadenshäufigkeit) war im August dieses Iahres mit 6940 Schäden größer als im gleichen Monat des Vorjahres (6446). Die Gesamtschadensleistungen der öffentlichen Feuerversicherungsanstalten für Brandschäden betrugen bis Ende August des laufenden Iahres 64 307 766 Mark (1931: 70 447 003 Mark).
* Fast 30 Millionen Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche. Nach der Ende Mai durchgeführten Anbauflächen-Erhebunq betrug die landwirtschaftlich genutzte Fläche im Deutschen Reich rund 29,37 Millionen Hektar. Das bedeutet, daß nicht weniger als 62,7 v. H. des gesamten Grund und Bodens unseres Vaterlandes für landwirtschaftliche Zwecke verwandt wird. Einen recht beträchtlichen Anteil der Bodenfläche beansprucht natürlich auch der deutsche Wald: 12,77 Millionen Hektar Forstfläche zählte die amtliche Statistik. Interessant ist auch die Tatsache, daß es in Deutsch, land noch 410 000 Hektar Moorböden und 1,44 Millionen Hektar Oedland gibt. Gegenüber diesen großen Flächen spielt natürlich der Anteil des n;:t Grundstücken bebauten Bodens eine geringe Rolle. Nur 1,4 o. H. des gesamten deutschen Grund und Bodens oder 640 000 Hektar entfällt auf Haus- und Hofräume. Größer ist die Fläche, die von Straßen, Wegen, Parks, Gewässern usw. eingenommen wird, nämlich 2 240 000 Hektar. Weit mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Nutzfläche entfalt auf das Ackerland (20,47 Millionen Hektar), von dem ein Drittel mit Brotgetreide bestellt war. 5,5 Millionen Hektar Wiesen und 2,66 Millionen Hektar Weideland gehören zur landwirtschaftlich genutzten Fläche. Die übrige Fläche von 735 000 Hektor wurde zu mehr als vier Fünfteln als Gartenland genutzt. Weinberge und feldmäßig betriebener Obst, bau bedeckten 83 000 Hektar bzw. 53 000 Hektar der landwirtschaftlichen Nutzfläche.
Frankfurter Abendbörse freundlich.
Frankfurt a. M., 16. Sept. Nach dem im Mittagsschluhverkehr erfolgten Rückschlag war die Abendbörse wieder freundlicher, doch hielt sich das Geschäft in engen Grenzen. Etwas Anregung bot die Meldung von einer bevorstehenden Amorti- sationskassen-Gründung zur Erleichterung der Kreditgcwährung der Banken unter Hilfestellung der Reichsbank. Die Kursgestaltung war zunächst nicht ganz einheitlich, später aber überwiegend befestigt. Bis zu 1 Prozent höher eröffneten Reichsbank, Gessürel, Metallgesellschaft und De- kula, während Montanaktien und I.-G.-Farben nur behauptet waren und Zellstoff Waldhof ein Prozent verloren. Im Verlaufe machte sich vermehrtes Interesse für einige Montanwerte bemerkbar, so für Mannesmann, Rheinstahl und Gelsenkirchen, die bis zu 1,5 Prozent anzogen, ferner waren Bemberg 1,5 Prozent und I.-G.-Farben 1 Prozent höher.
Am Rentenmarkt waren Schuldbuchforderungen angeboten und 0,75 Prozent schwächer, Reubesihanleihe waren etwas höher, im übrigen herrschte Geschäftsstille. Reubefitz 6,95, Altbesih 54,25, Reichsbank 130,39—65, Gelsenkirchen 44 bis 43,75, Mannesmann 56,50, Rheinstahl 71, Stahlverein 20,65, AEG. 30,65, Tekula 108—39, I.-G.- Farben 101,13—102, Gesfürel 75,75, Lahmeyer 117, Metallges. 39,13, Zellstoff Waldhof 39,50—40. Bemberg 68, Hapag 18,25, Lloyd 19,13.
Schweinemarkt in Homberg.
Homberg, 15. Sept. Der Auftrieb zum gestrigen Schweinemarkt betrug 371 Stück Ferkel. Für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel zahlte man pro Kopf 8 bis 15 Ml. und für 8 bis 13 Wochen alte 12 bis 25 Mk. Die Tendenz des Marktes war schleppend, es verblieb Lieberstand.
Verantwortlich für Lokales, Provinz, Sport und Wirtschaft i. V.: H. L. Neuner.
Sprechstunvcn der üledaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
An, eigenaufträge sind lediglich an die Geschäftsstelle ,u richten.
Srantfurt a. Dl.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
turt
15-9.
67,5
o
63,5
62,5
62,5
50
50
50
50
72,75
72,75
72,5
72,25
78,4
78,5
68
71 !
70,5
70,5
70,5
Banknoten.
10
10
47
179
175,5
178,5
26
26,75
L
126
o
01 0
20
44
78,5
79 !
6,75
3,85
. 6
. 8 , 0
, 6 10
0 0 6 ii (i
20,25
44,75
56,5
68
40
29
54,13
56,25
66,5 40,5
28,4 92,65 19,75
45,5
36,5
47
10 , 6
9
10
o
■i o
0
0
0
0
0
0
. 7
. 0
p
. 6
0
12
7,45 7
Buderu-......
Deutsche Erdöl . . .
Gelsenkirchener . . .
Harpener......
Hocjch Eisen.....
iXHc Bergbau ....
Ilse Bergbau Genüsse
Klocknerwerle........6
Manncomann-Röhren .... 6
Mansselder Bergbau.....o
Oberschiei. KokSwcrkr .... 8
54,5
65,5
frankfurter Maschinen Grihner...... '
Maintrasiwerie HöchstU
Süddeutscher Zucker . .
54,25
6,95
A.E.G...........
Bergmann........
Elektr. LieserungSgeiellschast.' Licht und Straft......
Zellen & Guilleaume. . . .
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen . . .
Rheinische Elektrizität . . .
Schurken L Co.......
Siemens L HalSke.....
Lahmeyer L Co.......
4
6,1
11,6
5.5
18,75
6,75
3,8
Phönlr Bergbau. . . Rheinische Braunkohlen
Rheinstahl.....
7,4 7
55
54,65
65
40
28,25 91,75 19,75
43,5 35,5
47
4,15
4,25
6,1
11,4
5,5
18,751
67,75
78 I
63,5
53,9
6,75
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
nen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H, Lombardzinsfuß 6 o. H.
Z)atum
Vaniburn-'anierua Pau Hamburg-Südam. Dampfschiff. Hama Dampsschjst . . Norddeutscher Lloyd .... A.G. für Verkehrswesen Akt.' Berliner Hanbelögesellschaft . Commerz, und Privat-Bank. Darmstädter und Nattonalbank Deutsche Bank und
Disronto-Gesellschaft . Dresdner Banl......
Reichsbant.......
124,5 1 124,75
Schluß-
4% Oesterreich» che Goldreute .
4,20% Ocsterreichische Silbcrrente 4% Ungarische GoldreNte . . . . 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/2% dcsgl. von 1913.....
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanlejhe von 1911 ^Türkische Bagdadbahn-Anleih. 4% »es«,.'Serie II ..... .
5% Rumän. vercinh. Rente v. 1903 454 ?6Rumän.vereinh.Rentev.1913 4% Rumänische vereinh. Rente 2»% > Anatolier......
Schultheis Patzenhofer . . . ™u «Allgemeine Kunstseide, Bemberg. . .
Zellstoff Waldhof j j I ' ' Zellstoff Aschaffenburg . " ’ Dessauer GaS . .
Daimler Motoren Deutsche Linoleum Lrenstcin & Koppel Leonhard Tieg Svenska ...
Chade.....
böi-s.
16-9.
Datum
6% Deutictu- RetchSameihe o. iu_-, '•% ehcm.7%Tt.Reichsanl.v.l929 5*4% Douug-Anlcihe von 1930 Deutsche Anl.-Ablös.-Schulü mi,
Ausloi.-Rechien......
Dcsgl. ohne Ausloj.-Rechte . .
S% ehem 8%Hei, Volküslaat 1929 «rültzahld. 1O2%)......
Oberhesjen Provinz.Anleihe mii Auslos.-Rechten .....
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie t......
6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Banl
Golow . i."> unkündbar bis 1935
6% ehem 7% Franks. Hyv.-Banl Golov 16 unkündbar bls 1936
6*4% ehem. 4*4% Frankf.Hyp.- Bank Lian Pumobrlefe . . .
6VZ% ehem. 4*4% Rheinische Huv -Ban!-Liga -Goldp.e. .
6% ehem 8% Pr. Landespsand- brlejanftai: Pfandbriefe R. 19
«% ehem. 7% Pr. Landespfandbriefanstalt Pfandbriefe R. 1<
Irranfiurl a. M.
Aerlm
Schluß« kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« turs
Schluß!. Mittag« bör e
15.9.
16.9.
15.9.
16.9.
18
18,25
18,13
18,25
—
—
—
37
—
—
—
32
19
19,13
18.9
19
—
43
41
43,25
91
91
91
91
56
56
56
56
—
—
—
76
76
76
76
63
62,75
63
63
129,5
130,65
129
129,65
31,75
30,65
31,25
30
—
—
21
20,75
71,9
73,5
72
72
86,4
86,5
85,5
86
56,5
59
57,4
59
73,5
75,75
73,25
74,5
70
70,65
71
—
79
77
77,5
—
137,9
135,25
138
112
117
111,75
117
39
40
39,5
39,5
—
78,25
77
78
40,75
43,75
40,75
43,5
77
78,25
76.75
78,5
—
—
36,5
37,13
—
—
131
—
—
97,5
97
96,75
34
35
34,5
35
53,75
56,5
54,4
55,9
24
23
23,75
22,5
—
—>
38,5
39,4
26,25
27,5
25
27
—
176,5
171.5
177.5
63
11
69,13
69,5
Srantjurt a. 2)l.
Berlin
Schluß« kurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß« lurs
Schluß!. Miliag- börse
■Datum
15.9.
16.9.
15.9.
16.9.
Riebeck Montan . . .
—
—
—
—
Bereinigte Stahlwerke
. . . . 0
20
20,65
19,65
20,9
Olavi Minen ....
. . 0
—
17,75
16,75
17,75
Kaliwerke Aschersleben
. . . 6
—
108
106
108,25
Kaliwerke Westeregeln
. . . 6
114
112
114
Kaliwerke Salzdetfurth
. . 9
—
179
174,5
176,25
3- G. Farven-Industrie
. . . 7
100
102
100,13
101,4
Schcideanslalt....
. . . in
135,5
135.5
Goldschmidt.....
. . . . 0
29
30
28,5
30
Rülgerswerke ....
. . . . 0
38
39,25
37,5
39
Metallgesellschaft. . .
. . . . 0
37,5
39,13
37,5
38,5
Philipp Holzmann . .
. . . . 0
53,5
55
53,25
55
Zementwerk Heidelberg Ccmentweri Karlstadt.
. . . . 4
. . . . 0
52,5
53,5
50
WayhL Freytag . .
. . . 0
5
5,13
6
—
Schluß« lurd
Schluß!. Miilag- bö-sc
15.9.
16.9.
67,75
67,75
77,5
76,65
63,5
63,5
53,5
54,25
6,75
6,85
63,25
63,25
-
—
49,75
49.9
-
—
-
—
-
—
-
—
71
71
-
—
10
9,8
1,3
1,3
7,45
7,4
6,8
6,8
5,95
11,25
7
3,8
3,85
4,25
4,25
4,05
6,25
——
11,5
11,25
5,35
5,5
18,4
18,75
15-September
16. September
Amtliche Notierung
Geld | Artet
Amtliche Notierung
Geld | Briet
Heisings orS . Wien. . . . Prag . . . Budapest. . Sofia . . . Holland . . Oslo.... Kopenhagen. Stockholm . London. . . Buenos Aires Ncuyork . . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Jan.. Jugoslawien. Lissabon . .
6,304 51,95
12,465
3,057 169,28
73,63 75,87
75,02 14,64 0,913 4,209
58,31 21,62 16,49 81,23 33,87 81,87 0,989 0,311
6,493 13,34
6,316 52,05
12,485
3,063 169,62
73,77 76,03 75,18 14,68 0,917
4,217
58,43 21,66 16,53
81,39 33,93 82,03 0,991 0,313
6,507
13,36
6,294
51,95
12,465
3,057
169,23
73,53
75,77
74,92
14,62
0,908
4,209
58,31
21,62
16,49
81,21
33,90
81,82
0,999
0,311
6,444
13,32 I
6,306 ’ 52,05
12,485
3,063 169,57
73,67
75,93 75,08
14,66 0,912 4,217 58,43
21,66 16,52 81,37 33,96 81.98 1,001 0,313 6,456 13,34
Berlin, 16. September
| Geld
~ Aries
Amerikanische Noten.......
4,20
4,22
Belgische Noten.........
58,15
Dänische Noten.........
75,60
Englische Noten.........
14,58
u'fiä
Französische Noten........
16,45
i r ’ 5]
Holländische Noten........
168,86
169 54
Italienische Noten.......
21,56
91 $4
Norwegische Noten........
73,35
Deutsch. Oesterreich, i 100 Schilling
Rumänische Noten........
2,49
Schwedische Noten........
74,75
Schweizer Noten.........
Spanische Noten.........
33,76
81,35
Ungarische Noten ........
33,90


