Ausgabe 
17.8.1932 Erstes Blatt
 
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Wirtschaft.

Besserung des ReichöbankauSweises.

Berlin, 17. Aug. (WTB. Funkspruch.) Nach bem Ausweis derReichsbank vom 15. Au g u st hat sich in der zweiten Augustwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wech- sein und Schecks, Lombards und Effekten um 132,2 Millionen auf 3410,1 Millionen Mark ver­ringert. 3m einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -Schecks um 130,4 Millio­nen auf 2913,5 Mm. Mark, die Bestände an Aeichsschatzwechseln um 2,5 Millionen auf 24,6 Millionen Mark abgenommen und die Lombard­bestände um 0,7 Millionen auf 106,8 Millionen Mark zugenommen.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen sind 82,1 Millionen Mark in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 79 Millionen auf 3743,1 Millionen Mark, der­jenige an Rentenbankscheinen um 3,1 Millionen auf 400,1 Millionen Mark verringert. Dement­sprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 27 Millionen Mark erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 338,5 Millionen Mark eine Zunahme um 4,6 Mill. Mk.

Die Bestände anGoldunddeckungs- fähigenDevisen haben sich um 5,4 Millionen auf 899,8 Millionen Mark erhöht. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 143 Millionen aus 763,1 Millionen Mark und die deckungsfähigen Devisen um 5,3 Millionen auf 136,7 Mill. Mark zugenommen.

Die Deckung der Roten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am 15. August 24 Prozent, gegen 23,4 Prozent am Ende der Vor- toDd>e.

Berlin weiter freundlich.

Berlin, 17. August. (WTB. Funkspruch.) Zu Beginn der heutigen Börse konnte man erkennen, daß sich die Aufwärtsbewegung der K u r s e, die schon in den letzten Tagen in Schwung gekommen war, auf Grund des anhaltenden Publikumsinteresses ziemlich einheitlich fort setzte. Die innerpolitische Ruhepause hat die Störungsmomente so gut wie ganz beseitigt, und das wieder sehr feste Reuyork von gestern hat die bisher skeptische Beurteilung der amerikanischen Haussebewegung etwas gebessert. Hinzu kam, daß rein markttechnische Momente, wie Baiuepositionen der Spekulation, Materialknappheit usw. kursstei- gernd wirkten. Bevorzugt waren wieder Spezial­papiere, d. h. im Kurse besonders niedrig stehende Werte und die am Arbeitsbeschaffungs­programm profitierten Aufbauwerte. Zahlreiche Papiere erschienen sogar mit Plus-Plus-Zeichen. So hatten AEG., Aschaffenburger Zellstoff, Berliner Maschinen und Julius Berger dieses gern gesehene Zeichen, aber auch sonst waren Gewinne von 2 v. H. und mehr keine Seltenheit. Farben konnten heute kräftig anziehen und mit plus 1,90 v. H. die 90-

Grenze nehmen. Schiffahrtsaktien waren ebenfalls lebhafter und bis zu 1,50 v. H. gebessert. Schwach­stromwerte gewannen bis zu 2 v. H., Maschinen­aktien bis zu 1,75 v. H. Bauwerte setzten ihre Auf­wärtsbewegung um 2 o. H. fort. Ein 2prozentiger Gewinn der Aschaffenburg-Zellstoff entspricht genau 10 v. H. des effektiven Wertes. Bon Elektropapieren zeichneten sich Lahmeyer durch einen 4,75prozentigen Gewinn aus, der eine Folge von ca. 10 Mille Nach­frage war, wobei vielleicht die Hoffnungen auf die Finanzierung des Düna-Kraftwerkes, die allerdings vorläufig noch Schwierigkeiten machen soll, eine Rolle spielten. Renten waren dagegen ver­nachlässigt. Deutsche Anleihen neigten eher etwas zur Schwäche. Auch Jndustrieobligationen waren nicht immer preishaltend, während Reichs­bahnvorzugsaktien ihre Aufwärtsbewegung fort­setzten. Bon Auslandsrenten waren 4prozentige Mexikaner etwas gebessert, während Mazedonier zur Schwäche neigten.

3m Verlaufe wurde das Geschäft zwar etwas ruhiger, die Tendenz blieb aber unver­ändert freundlich. Eine gute Kritik fand der Reichsbankausweis für die zweite August­woche; besonders die Gold- und Devisenzunahme um 5,4 Millionen und die Besserung der Deckung auf 24 nach 23,4 Prozent wurden beachtet. 3m Vordergrund des 3nteresses standen allerdings weiter die Spezialpapiere, zu denen im Berlaufe noch Kunstseideaktien hinzukamen. Am Geld­markt war immer noch keine wesentliche Ent­spannung nach dem Medio festzustellen, da Lohn­zahlungen und der bevorstehende rheinische Zahl­tag störten. Der Sah für Tagesgeld hielt sich bei 5,5 Prozent an der unteren Grenze und ging nur vereinzelt bis auf 5,4 Prozent herunter. Die übrigen Sähe erfuhren keine Veränderungen. Rach Reichsschahwechseln und Reichsschahanweisungen besteht weiter nur geringe Rachfrage. Der Privat- diskontmarkt zeigt ziemlich ausgeglichene Haltung.

Frankfurt fest.

Frankfurt a. M., 17. Aug. (WTB. Draht- Meldung.) An der heutigen Börse machte die A u f w ä r t s b e w e g u n g weiterhin er­hebliche Fortschritte. Bei ziemlich leb- haften Umsätzen ergaben sich durchschnittlich Kurs­erhöhungen von 1 bis 2 Prozent. Vom Publikum lagen etwas größere Kauforders vor, denen sich die Spekulation mit Deckungen und Meinungs­käufen anschloh. Reben der weiter starken Befestigung der Auslandbörsen ver­wies man auch auf die innerpolitische Lage, in der eine gewisse Beruhigung eingetreten sei. Das Hauptinteresse erstreckte sich besonders wieder auf sog. 3nvestitionswerte. Aber auch andere Marktgebiete erfreuten sich besserer Rachfrage. Die stärksten Kursgewinne verzeichneten wiederum Bauwerte7

Am Montanmarkt stellten sich durchweg Befesti­gungen von 1 bis 1,25 Prozent ein, nur Gelsen­kirchen langen anfangs knapp behauptet, um aber

Die industrielle Weliprodukiion.

Im Wochenbericht des Instituts für Kon­junkturforschung wird geschrieben: Die in­dustrielle Warenerzeugung der Welt ist in den letzten Monaten weiter zurückgegangen. Die monat­liche Indexziffer der industriellen Weltproduktion (1928 -- 100, Saisonschwankungen ausgeschaltet) sank von 76,1 im Januar auf 67,0 im Juni 1932.

Gegenwärtig werden rund 10 Prozent weni­ger Jnduslriewaren erzeugt als im Jahre 1913, auf den Kopf der Bevölkerung berechnet, etwa ein Fünftel weniger als 1913. Besonders scharf abwärts gerichtet ist die Erzeugung vor allem in Frankreich und in den Vereinigten Staaten von Amerika. In Deutschland hatte sich der Rückgang vorübergehend etwas verlangsamt, weil saisonmäßige Kräfte und exogene Faktoren (Russenaufträge) einige Anregung gaben. Neuer­dings scheint sich aber der Abschwung wieder schärfer durchzusetzen. Von den Ländern, die den Goldstandard verlassen haben, hat Großbritannien neuerdings einen Rückschlag zu verzeichnen. In Japan hält die Steigerung der Produktion aller­dings bei zunehmender Währungsentwertung an. Die Industrieproduktion Sowjet-Rußlands zeigt

in den letzten beiden Monaten einen gewissen Rück­gang, der mit Saisoneinflüssen und Mängeln in der technischen Leitung begründet wird. Bemerkens­wert ist vor allem der scharfe Rückgang in den Produktionsgüter erzeugenden Industrien, während die Berbrauchsgütererzeugung sich demgegenüber im allgemeinen besser behauptet hat.

Die deutsche Industrie wurde gegenüber 1928 durchgehend zurückgedrängt.

Ebenso haben die Vereinigten Staaten von Amerika sehr stark an Boden verloren. Großbritannien' ver­mochte neuerdings relative Fortschritte im Kohlenbergbau, in der Roheisengewinnung und im Maschinenbau durchzufetzen. Englands Anteil an der Welttextilproduktion aber geht zurück. Aehn- lich war bisher die Entwicklung in Frankreich. Je­doch wirkt sich hier die neuerliche Verschärfung der Krisis sehr ungünstig aus. Eine Sonderstellung nimmt Sowjet-Rußland ein, das seinen Anteil in wichtigen Produktionsgüterindustrien erhöhen konnte. Weitaus geringer ist jedoch die anteil­mäßige Zunahme in wichtigen Verbrauchsgüter­industrien, z. B. in der Textilindustrie.

später gleichfalls bis zu 1 Prozent anzuziehen. Am Chemiemarkt hat das Angebot in 3G.-Far­ben scheinbar nachgelassen, so daß eine Besserung von 1 bis 1,5 Prozent zu verzeichnen war. Die Rebenmärkte dieses Marktes verzeichneten ebenfalls Erhöhungen von 0,5 bis 1 Prozent. Kursavancen von 0,5 bis 1,25 Prozent hatten ferner Reichsbank, Schiffahrts-, Kunstseide- und Zellstosfaktien, sowie Deutsche Linoleum, Daimler und Leonhard Tietz. Conti Linoleum und Gebr. 3unghans waren unverändert.

Der Rentenmarkt lag außerordent­lich still. Deutsche Anleihen und Reichsschuld­buchforderungen blieben nur knapp behauptet. Von fremden Werten zogen Anatolier 0,25 Pro­zent an. Goldpfandbriefe lagen anscheinend in­folge von Tauschoperationen gegen Aktien 0,5 Prozent schwächer. Liquidationspfandbriefe ten­dierten aber eher um eine Ruance fester. 3m übrigen verzeichnete der festverzinsliche Markt keine nennenswerte Veränderung.

3m Verlaufe blieb die feste Haltung be­stehen und die Rebenwerte zogen 0,5 bis 1 Prozent an. Von Montanwerten waren Mannesmann stark gesucht und erneut 1,5 Prozent höher. Auch Kaliaktien kamen mit Erhöhungen bis zu 2 Prozent zur Rotiz. An den übrigen Marktgebieten blieben die erhöhten Kurse gut behauptet. Das Geschäft wurde aber etwas stiller. Tagesgeld war zu 4,5 Prozent unverändert und nur vereinzelt etwas gefragt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 17. Aug. Es wurden notiert: Weizen, neue Ernte, 214 bis 210; Roggen 167,50; Wintergerste für Brauzwecke 170 bis 167,50; Hafer, in ländisch er, alte Ernte, 160 bis 177,50; Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0 mit Austauschweizen 35 bis 36,10; Roggenmehl (60 v. H.) 25,50 bis 26,50; Wei­zenkleie 8,65; Raggenkleie 8,50; Weizenmehl, Nieder­rhein. mit Austauschweizen 35 bis 35,85 Mark. Tendenz: ruhig.

Oberheffen.

Landkreis Gießen.

v Londorf, 16. Aug. Einen genußreichen Rachmittag bereitete am Sonntag das Musik­korps des Ausbildungs-Bataillons 15 Marburg unter Mitwirkung des GesangvereinsGermania" Beltershausen den hiesigen Einwohnern durch ein Konzert mit Gesang. Die Darbietungen fan­den stürmischen Beifall. Besonders gefielen die Lieder für gemischten Chor und einige Lieder mit Orchesterbegleitung, sowie mehrere Volks­lieder. Allgemein wurde der Wunsch geäußert, ein solches Konzert auch an einem Winterabend einmal zu hören.

Lich, 16. Aug. Die Stadt Lich läßt zur Zeit am Fuße des Breuerbergs in nächster Rähe der Reitbahn kleine Bohrversuche nach Wasser vornehmen. Man hofft dort eine er­giebige Quelle zu finden.

Kreis Friedberg.

Z Butzbach, 16. August. Die Kraftposten ButzbachHochelheim und Butzbach Ziegenberg haben auch in dem abgelaufenen Vierteljahr April-Mai-Juni mit einem Fehlbetrag abgeschnitten, so daß die von den beteiligten Ge­meinden (Hochweisel, Münster, Langenhain, Nieder­kleen, Dornholzhausen, Pohlgöns, Kirchgöns und Stadt Butzbach) gewährleisteten Garantiesum­men inAnspruch genommen werden mußten.

Kreis Büdingen.

? R i d d a , 15. Aug. Die Himmelsbach - sche Holzindustrie, die ehedem über 300 Arbeitern Arbeit und Brot gab, sieht sich infolge Auftragsmangels gezwungen, den Betrieb von Monat zu Monat zu verkleinern. Von dem Häuflein der noch Beschäftigten wurden in den letzten Wochen wiederholt Entlassun­gen vorgenommen. Einem großen Teil der An­gestellten wurde gekündigt. Man fürchtet sogar, daß das Werk eines Tages gänzlich zum Erliegen kommt, was die wirtschaftliche Lage unseres Städtchens aufs stärkste beeinflussen müßte. Der Betrieb war von jeher überwiegend mit der Schwellenlieferung für die Reichsbahn beschäftigt. Da diese aus wirtschaftlichen Gründen den Verbrauch stark eingeschränkt, ist das Ab­sinken der Deschäftigungskurve unvermeidlich. Das Bauhandwerk ist sowohl hier, wie in der engeren Umgebung, während des ganzen

3ahres verhältnismäßig gut beschäf­tigt. Maurer, Zimmerleute, Weißbinder, Dach­decker, Bau-Schreiner u. a. haben fast laufend Arbeit, da neben Reubauten auch Instand- sehungsarbeiten in größerer Zahl ausge­führt werden können.

Kreis Alsfeld.

* Homberg, 16. Aug. Rachdem die Mitwir­kung mehrerer Reit- und Fahrvereine des nörd­lichen Oberheffen gesichert ist, findet am 24. und 25. September ein großer Reitertag in Homberg (Oberhessen) statt. Es wird mit einer Beteiligung Don mindestens 150 Reitern ge­rechnet.

Gewipnauszug

Ohne Gewähr

Nachdruck verboten

6. Ziehungstag

15. August 1932

90619

139123

393286

173 24831 26186 30211

294903 302768

344813 362706

383323

392480

111506

114351

160871

230686

248703

235221 238649 240404

310971 314067 319586

361104 373751 393728

149676

226929

247296

126972

153259

187756

199139

207706

221629

238865

266591

285553

310409

328688

353851

380296

137452

164416

234838

264441

320019

363433

396574

135504

158938

188920

203450

214937

227835

244302

271481

300522

319725

336124

361102

139163

177691

235432

265696

323879

364242

120148

143549

165578

189503

204518

216835

234399

252568

273683

301333

323291

343946

370847

142093

186432 236041

269990

326105

372437

122102 147937 170516 192786 205424

218923 236004

254201 273784

305295 323501

344597 371530

125857

149721

175364

195566

207367

219345

237469

262899

281775

305673

324973

347737

372592

130342

149472

217740

237892

292205

334014

373813

132806 154084

188520 200542 213752 227027 241351

271308 289921

314217 331183

360054 381159

5. Klasse 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Preuß.) Staats-Lotterie.

Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II

273225 290873 292694

347683 355863 360122

399907

116 Gewinn« zu 1000 M.

35785 41271 44208 50046 51191 51762*56332 58483

66323 70546 105772 116188 123198 129270 ------

131704 131818 ------ ------ -----

216 Gewinn« ,u 500 Olt. 19321 22486 23170 29457 29530 32552 38688 40952 41083 42101 42562 42996 44161 44878 49517 50662 53632 63442 63584 77914 79167^79356 ^3660i 66^56 94888 96543 98140 99542

4 Gewinn« ju 10000 M. 180134 352309

16 Drwinne zu 5000 M. ' 59915 64814

107320 163798 189515 212694 270882

18 Srwinne zu 3000 M. 54089 121156

203464 229238 266376 345808 383508

60 Gewinne zu 2000 M. 4150 19841 39160 50308 77528 82465 111188 115273 153997 159009 159328 178461 192034 201425 ----- ----

3n der heittigcn Nornutlagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

2 D«winns zu 10000 M. 237032

___8 Gewinn- zu 5000 M. 63403 170705 370401

20 Gewinne zu 3000 M. 20387 49131

326351 174771 193239 216881 268336

312378

152776

323479

70 Gewinne zu 2000 M.

177028

267192 279976 306386

362585

369736

376220

100 Gewinne,o 1000 M.

144703

197077

213875

238105

298092

354480

391850

132450

177411

135811

185689

189667

212250

237823

291138

350698

379431

145409

198109

215838

238954

302171

360457

394238

166537 200684 216779 250075

330272 366152

137329

189416

309327

377417

91948 179281 202051 220750 265469 333839 374259

109056

148497

260708

314508

385375

113201

151935

265496

350008

387005

128399 184902 210257 22.S951 28206b 350363 375732

- --------- 20024 20997 25526 25869

32320 40869 43827 58390 90211 -----

131970 ------ ------ ------

- - --- -- ----- 16736 18844 22980 39722

59729 63427 74097 79977 82789 ------ ------

126557 ------ ------ -----

101082 134243

163109 170197 205770 254343 273326 286803 302039 319489

338732 341678

361294

104269 140914

161364 182441

222193 256190

279597 294606

304354 322216 339793 346422

386146

106515

142643

165735

184774

229368

266191

280200

295024

310367

327334

340043

350820

389767

118829 143336

167943 201953

230045 266436 281746 297984

310471 332977

340290 353693

392310

104005

138950

157686

174115

208442

254363

276659

293584

303709

320458

339070

341988

375586

122321

143595

168018

204811

247590

272936

284033

299014

317459

333696

340353

361219

. 194 Gewinne ,u 500 M. 2067 10830 12398 15492 20199 23899 24054 41727 49232 50487 51375 53695 63895 67323 68432 70818 76701 79620 80949 9787--

Im Gewinnrade verblieben: 2 Prämien zu je 600000, 100 Schlußprämien zu je 8000, 2 Ge­winne zu je 500000, 2 zu je 300000, 2 zu je 200000, 4 zu je 100000, 6 zu je 75000, 8 zu je 50000, 24 zu je 25000, 158 zu je 10000, 868 zu je 5000, 804 zu je 3000, 2366 zu je 2000, 4656 zu je 1000, 7768 zu je 500, 23378 zu je 400 M.

Kraftpoft * GefelHcbahsf abrt am Sonntag, 21. August, mit Aufent­halten in Usingen von 10.30 bis 11.00, Saalburg von 11.30 bis 12 30, Königstein von 13.15 bis 14.45 (Schloß und schöner Taunusblick), Bad Homburg v. 15.15 bis 16.45, Bad-Naubeim vonl7.30 bis 20Uhr. Abfahrt Hauptpost Gießen 9 Uhr, Rück­kunft 21 Uhr. Fahrpreis 4 RM. Karten­ausgabe Hauptpost Schalter 6 bis spätestens Samstag 18 Uhr. 5877 d

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Das Grummetgras von den staatlichen Wiesen wird versteigert: 58640

1. in Gemarkung Alten-Buseck:

Montag, den 22. August, vormittags 9% Uhr, in der Otto Rabenauschen Wirtschaft zu Alten-Buseck; -

2. in Gemarkung Staufenberg:

an demselben Tage, nachmitiags 12% Uhr, in der WirtschaftZum blauen Hecht" in Saubringen;

3. in Gemarkung wieseck:

Dienstag, den 23. August vormittags 10% Uhr, in der WirtschaftZur Lud­wigsburg" in Wieseck, an der Straße WieseckAlten-Buseck;

4. in Gemarkung Gießen:

an demselben Tage, nachmittags 2 Uhr, im Philosophenwald bei Gießen.

Auskunft erteilen zu 1 Förster i. R. Müller zu Alten-Buseck, zu 2 Förster Braun zu Daubringen, zu 3 und 4 Förster Brück zu Rödgen, sowie das Forstamt.

Gießen, den 15. August 1932.

Hessisches Forstamt Gießen._______

Vergleichsverfahren über das Vermögen des Hermann Leib, Inhabers der Firma Georg Leid & Sohn in Gießen.

1. Der in dem Vergleichstermin vom 5. August 1932 angenommene Ver­gleich wird hierdurch bestätigt.

2. Infolge der Bestätigung des Ver­gleichs wird das Verfahren aufge­hoben. 5876D

Gießen, den 12. August 1932. Hessisches Amtsgericht.

Frische Seefische G. G. Meinheim Aaünlwfstrasre 61 5759 o Telefon 3866 AlinMtWS-WsleimM öer SM Wen.

Mittwoch, den 24., und Donnerstag, den 25. August 1932, soll das Grummet­gras von den städtischen Wiesen öffentlich meistbietend versteigert werden und zwar:

Mittwoch, den 24. August 1932:

8% Uhr (Zusammenkunft am Schlachthof) von den Wiesen im Neustädter Feld, bei dem Schlachthof, Hohleiche und auf der Insel.

9% Uhr (Zusammenkunft am Viadukt in der Ederstraße) von den Wiesen in der Schwarzlach in 7 Abteilungen.

11 Uhr (Zusammenkunft in der Restaura­tion von Georg Schrimpf, Kaiserallee 4) die Wiesen an der Thromschen Fabrik, eine Wiese hinter der Kläranlage, von den Wiesen am Weiher, am Ohleberg, im Heegstrauch und am Alten Stein­bacher Weg (Rußland).

14 Uhr (Zusammenkunft in der Restaura­tion Philosophenwald) von den Wiesen im Wiesecktal und an der Eselswiese.

Donnerstag, den 25. August 1932:

9 Uhr (Zusammenkunft an Ort und Stelle) an der Anneröder Straße, von den Wiesen am Altentisch und Utersbrun- nen; anschließend an der Rödgener Straße von den Ochsenwiesen und den Wiesen im Stolzen Morgen.

13 Uhr (Zusammenkunft an Ort und Stelle) von den Wiesen des Gas- und Wasser­werks in den Gemarkungen Rödgen und Großen-Buseck.

Steigliebhaber, welche die Wiesen zu besichtigten wünschen, wollen sich an den städtischen Wiesenmeister Klos, Bücking- straße 4, wenden. 58680

Gießen, den 15. August 1932.

Bürgermeisterei Gießen. J.V.: l)r. Hamm.

Doppelhera

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PROBE FLASCHE 1,95 GROSSE FLASCHE 3.70a. 4 65 DOPPELHERE-DRAQEES f5O

Zu haben in den nachstehenden Dro­gerien : 0. Wlnterholf, Krenzplatz 9 10; C. Seibel, Frankfurter Str.; Herrn. Elges, Seltersweg 68a. Grünberg: Karl Schott und sämtliche Filialen. 5190 V

Donnerstag, den 18. August d. 3., nach­mittags 2 Uhr, versteigere ich imLö­wen", Neuenweg 28, dahier, zwangsweise gegen Barzahlung: 5881V

1 Sessel, 6 Vertikos, 7 Nähmaschinen, 3 Chaiselongues. 2 Radios, 13 Sofas, 2 Kühlschränke, 7 Schreibmaschinen, 1 Haarschneidemaschine, 1 Friseurtoi- lette, 5 Tische. 19 Stühle, 5 Schreib­tische. 3 Gläserschränke, 1 Wirtschafts­büfett, 1 Badeofen mit Wanne, 9 Fla­schen Branntwein, 1 Musikapparat, 1 Bild. 5 Büfetts, 2 Kommoden. 2 Kre­denzen. 2 Teppiche, 1 Standuhr, 2 Bü­cherschränke, 3 Diwans. 2 Spiegel, 1 Wäscheschrank. 1 Kafsenschrank. 4 Klei­derschränke, 2 Grammophone, 2 Waren- schränke, 100 Topfpflanzen, 1 Flaschen­einweichbecken. 1 Vitrine, 1 Waschtisch, 1 Bett, 1 Fahrrad, 1 Rauchtisch, 1 Pia- nino, 1 Ständerlampe.

Ferner an Ort und Stelle (Bekanntgabe erfolgt im Dersteigerungslokal):

verschiedene Spielwaren, Besen, Christ­baumschmuck, 1 Agawagen, 2 Horch- Personenwagen, 1 Opel-Personenwagech 2 Schweine.

Wöll, Gerichtsvollzieher in Gießen Ludwigstraße 33 Telephon 3239