Kirchliche Lage. - Deutsche Sozialpolitik.
Än Bekenntnis des Verbandes evangelischer Arbeitervereine.
Der Mittelrheinische Verband evangelischer Arbeitervereine hielt am vergangenen Sonntag in Frankfurt seinen 4 2. Ver - tretertag ab. Die Tagung war aus allen Bezirken des Verbandes sehr gut besucht.
Verbandssekretär Lauser erstattete den Jahresbericht, aus dem wiederum ein Fortschritt in der Derbandstätigkeit festgcstellt werden konnte. Die Versicherungseinrichtungen des Verbandes zeigen auch in dem an und für sich ungünstigem Berichtsjahr ein erfreuliches Bild. Kafsenfüyrer Wittmann erstattete den Kassenbericht und legte den Voranschlag für das neue Geschäftsjahr vor.
Den Hauptoortrag der Tagung hielt der Derbands- fekretär Läufer über das Thema „Deutsche Kultur - und Wirtschaftsnot und wi r". Im Anschluß an den Vortrag und in Berücksichtigung der darin festgelegten Gedankengänge faßte die Tagung folgende Entschließung:
„1. Der 42. Vertretertag des Mittelrheinischen Verbandes evangelischer Arbeitervereine hat zur
kirchlichen Lage
Stellung genommen und dabei einmütig festgestellt: Bei dem gegenwärtigen Kampf der evangelischen Kirchen an den verschiedenen Fronten geht es letzt- bin um das Erbe der Reformation. Die evangelische Arbeiterschaft ist willens, an ihrem Teil aktiv und freudig In Bekenntnis und Tat. ein Mitstreiter der Kirche in diesem Kampfe zu sein. Dabei sind die mo- modernen Waffen des Kampfes, wie Presse, Lichtbild und Rundfunk weitgehendst miteinzusetzen. Die Rot der Zeit gebietet zwingend die einmütige Zu-
Neuer Verlust an Oeckungsmitieln der Reichsbank.
Berlin, 17. Juni. (WTB. Funkspruch.) Nach dem Ausweis der Neichsbank vom 1 5. 3 u n i hat sich in der zweiten Juniwoche die gesamte Kapitalanlage der Dank in Wechseln, und Schecks, Lombards und Effekten um 47,6 Millionen auf 3456,8 Millionen Mark verringert. 3m einzelnen haben die Bestände . an Handelswechseln und »schecks um 50,4 Millionen auf 2981,0 Millionen Mark, die Bestände an Reichsschahwechseln um 3,9 Millionen auf 2,4 Millionen Mk. und die Lombardbestände um 20,3 Millionen auf 108,9 Millionen Mk. abgenommen.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 77,5 Millionen Mk. in die Kassen der Reichsbank zurückgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 74 Millionen auf 3815,4 Millionen Mk., derjenige an Rentenbankscheinen um 3,5 Millionen auf 400,8 Millionen Mk. verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Rcichsbank an Rentenbankscheinen auf 26,3 Millionen Mk. erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 380,4 Millionen eine Zunahme um 22,9 Millionen Mk.
Die Bestände an Gold und deckungs- fähigen DeviJen haben sich um 28,3 Millionen auf 958,2 Millionen Mk. vermindert. 3m einzelnen haben die Goldbestände um 25,9 Millionen auf 822,5 Millionen Mk. und die Bestände an deckungsfähigen Devisen um 2,4 Millionen auf 135,7 Millionen Mk. abgenommen. Der De rl u st an Decku n gsm i t te ln ist zum größten Teil auf die bereits bekannte zehn- prozentige Rückzahlung auf den Re - diskontlredit der Deutschen Golddiskontbank zurückzuführen.
Die Deckung der Roten durch Gold und deckungssähige Devisen beträgt 25,1 v. H. gegen 25,4 v. H. in der Vorwoche.
IreundlichereGrundstimmunginBerlin
Berlin, 17. Juni. (WTB. Funkspruch.) Nachdem schon im heutigen Vormittagsverkehr auf Grund verschiedenst: günstigerer Nachrichten aus Politik und Wirtschaft eine freundlichere Grundstim - mung Platz gegriffen hatte, eröffnete auch der offizielle Börsenverkehr meist in gebesserter Haltung. Die festeren Taxen der Vorbörse, die auf eine irreführende Ueberschrift eines hiesigen Mittagsblattes, die bereits von einem endgültigen Verzicht auf die Reparationszahlungen sprach, zurückzuführen waren, wurden aber nicht erreicht. In Wirklichkeit handelt es sich zunächst um die Erklärung der Gläubigermächte, daß eine Aussetzung der Repara- tions - und Schulden zahlungen während der Dauer der Lausanner Konferenz beabsichtigt sei. Da das Publikum sich aber weiter nur sehr wenig am Geschäft beteiligt, beschränkte sich die Umsatztätig.
sammenarbeit und den festen Zusammenschluß aller evangelischen Christen. Der Ernst der Lage und die Liebe zur Kirche läßt es den Lertretertag als seine Pflicht erkennen, erneut und dringend auf die unbedingte Notwendigkeit des Zusammenschlusses der fünf Landeskirchen am Mittelrhein hinzuweisen und die Kirchenleitungen dieser fünf Landeskirchen ein. dringlichst zu bitten, die Schaffung einer evangelische Landeskirche am Mittelrhein mit größtem Nachdruck ganz energisch zu fördern.
2. Der 42. Dertretertag des Mittelrheinischen Ver- bandes evangelischer Arbeitervereine ist erfüllt von der ernsten Sorge um
die Lage und Zukunft der deutschen Sozialpolitik.
Nachdem die Leistungen der Sozialversicherung bereits wesentliche Kürzungen erfahren haben, lehnen wir jeden weiteren Abbau derselben entschieden ab, ohne uns gesunden Reformgedanken zu verschließen. Der Arbeitnehmer braucht die Sozialversicherung zur Erhaltung seiner Existenz. In dem Ringen um die Neugestaltung des sozialen Rechtes in Deutschland ist die evangelische Arbeiterschaft fest entschlossen, das energisch zu verteidigen, was Bismarcks staatsaufbauender Geist und christlich-sozialer Wille gemeinsam geschaffen haben. Gerade in Krisenzeiten soll die christliche Forderung, daß einer des andern Last tragen müsse, sich bewähren und durchsetzen. Wir fordern die Aufrechterhaltung der deutschen Sozialpolitik und weisen unberechtigte und eigensüchtige Angriffe auf dieselbe entschieden zurück."
feit zum Teil auf die wenigen Spezialwerte, für die irgendwelche Anregungen vorliegen, zum anderen Teil auf die sog. Arbitragepapiere, in denen die Tauschoperationen des Auslandes stattfinden. So waren Dessauer Gas, Schubert & Salzer, Julius Berger, Rheinstahl, Ilse Genüsse, Farben, Conti- gummi, RWE., Felten und Schuckert 1 bis 2 Prozent gebessert, auch Rütgerswerke konnten trotz der hör- teren Zusammenlegung, als die Börse ursprünglich gedacht hatte, 1 'A Prozent gewinnen; nur ganz wenige Werte, wie Deutsche Linoleum, Braunkohlenaktien, besonders Rhein. Braunkohlen und Deutsche Waffen, lagen dagegen 1 bis 1% Proz. niedriger.
Am Rentenmarkt war das Geschäft ebenfalls sehr klein. Reichsschuldbuchforderungen lagen unbedeutend fester, auch Neubesitzanleihe waren leicht erholt, während die Altbesitzanleihe ebenso wie Relchsbahnvorzugsaktien je A Prozent niedriger eröffneten. Jndustrieobligationen hatten uneinheitliche Tendenz, von Auslandrenten büßten die 14er Ungarn 30 Pf- ein, während Türken leicht gebessert waren.
Essen, 16.3uni. (WTB.) Die Beschäftigung in der Eisenindustrie hat sich in der letzten Zeit allgemein etwas bessern können. Die Werke waren nicht nur imstande, die Belegschaften auf dem vor Monaten stark verminderten Stand zu halten, sondern konnten darüber hinaus verschiedentlich, wenn auch nur zahlenmäßig, geringfügige Reueinstellungen vornehmen.
Diese Besserung der Situation in der Eisenindustrie hat ihre Ursachen in den Bestellungen der Russen,
mit deren Ausführungen die Werke zur Zeit beschäftigt sind. Das 3nlandgeschäft hat dagegen eine fühlbare Belebung nicht erfahren. Die wenigen von der verarbeitenden 3ndustrie neuerteilten Aufträge sind natürlich größtenteils ebenfalls auf Bestellungen der Russen bei dieser 3n- dustrie zurückzuführen. Rachteilig sind bei dem Russengeschäft die ziemlich kurzen Lieferungsfristen, weil dadurch die Unternehmungen gezwungen werden, die Produktion jetzt zu forciere i, um später nach Beendigung der Lieferungen naa; Rußland die Erzeugung wieder stark drosseln zu müssen, wenn nicht bis dahin unerwartete, von irgendeiner Seite neue belangreiche Aufträge kommen. 3mmerhin wird es möglich sein,
die Russenlieferungen so zu strecken, daß der derzeitige Beschäftigungsgrad der Werke noch
• Auch im Verlaufe waren die Kursveranderungen am Artienmarkt nicht erheblich. Etwas Interesse machte sich wohl im Zusammenhang mit den günstigeren Eisen- und Stahlberichten für Montanwerte bemerkbar. Elektro Schlesien wurden verspätet 2>4 Prozent niedriger festgesetzt. Auch die anfangs stärker gebesserten Papiere gaben einen Teil ihrer Gewinne verschiedentlich wieder her. Vielleicht war dies eine Auswirkung des Reichsbankausweises für die zweite Juniwoche, der bei einer relativ geringen Entlastung als vorherrschendes Moment eine Verschlechterung der Deckung auf 25,1 nach 25,4 Prozent brachte, da die Gold- und Devisenbe- stände sich auf Grund der-lOprozentigen Rückzahlung des deutschen Golddieskontbankkredites um 28,3 Millionen vermindert Haden.
Am Geldmarkt blieben die Sätze auch heute völlig unverändert. Tagesgeld stellte sich in der unteren Grenze auf 5%, Monatsgeld auf 6 bis 8 Prozent nominell.
Frankfurt sehr still.
Frankfurt, 17. Juni. (WTB. Drahtmeldung.) Die Erklärung der Gläubigermächte auf der Lausanner Konferenz, nach der sie sich für eine u n« verziigliche Lösung des Reparationsproblems im Rahmen eines Weltabkommen s aussprachen und unbeschadet späterer Lösungen für die vorläufige Aussetzung der am 1. Juli fälligen Reparation-.- oder Schuldenzahlung für die Dauer der Konferenz eintraten, bewirkte an der Vorbörse eine zuversichtlichere Stimmung und ein leichtes Anziehen des Kurs- Niveaus, wobei auch die Erklärung des Reichskanzlers von Papen, daß er den ersten Schritt begrüße, anregte. Zu Beginn der amtlichen Börse verfiel die Spekulation jedocb wieder in ftärtere Zurückhaltung, zumal auf einigen Marktgebieten wieder Angebot vorlag. Die erhöhten Vorbörsenkurse konnten sich daher nicht behaupten, da die Spekulation zu raschen Gewinnmitnahmen schritt. Die Umsatztätigkeit blieb nach wie vor sehr gering. Gegen die Abendbörse betrugen die Besserungen nur Bruchteile eines Prozentes. Häher eröffneten IG., Reichsbank. Schiffahrtsaktien konnten I bis 1 v. H. anziehen. Elektroaktien lagen vollkommen vernachlässigt, Gesfürel büßten 1 v. H. ein. Von Nebenwerten eröffneten Zement. Heidelberg und Süddeutsche Zucker gut behauptet. Deutsche Anleihen konnten leicht anziehen bei sehr stillem Geschäft.
Im Verlaufe waren die Kurse überwiegend bis zu 1 Prozent abgeschwächt, da Exekutionsabgaben zur Bereinigung der alten Terminengagements auf den Markt drückten. Das Geschäft beschränkte sich dabei auf IG., die von 92 auf 90,75 Prozent zurückgingen, während die übrigen Marktgebiete vollkommen stagnierten. Deutsche Anleihen blieben ziemlich behauptet. Reichsschuldbuchforderungen lagen bei etwas größeren Umsätzen zunächst etwa 1 Prozent fester, gaben aber später wieder Vk Prozent nach. Der Pfandbrief- markt lag sehr still und wenig verändert. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 41 Prozent etwas gesucht.
etwa bis Ausgang des Sommers gesichert erscheint,
zumal demnächst die zu der Menge von 350 000 Tonnen tretenden neuen Bestellungen der russischen Handelsvertretung, über die man sich vor kurzem geeinigt hat, hereinkommen werden. Das Ausmaß dieser Zusatzbestellungen steht aber noch nicht genau fest. Man kann jedoch annehmen, daß es sich um etwa 125 000 Tonnen Walzwerkserzeugnisse handelt, wovon der größte Teil aus Qualrtätsmaterial bestehen und den einzelnen Merken direkt, also nicht über den Stahlwerksverband, zugeteilt werden soll. 3n den nächsten Tagen wird wohl die Statistik über die deutsche Rohstahlerzeugung im vergangenen Monat herauskommen. Während bereits im April gegenüber dem Vormonat eine Steigerung der Rohstahlproduktion von 433 239 Tonnen auf 520 512 Tonnen zu de^eichnen war, ist nach den Informationen deö WTB.-Handelsdienstes im Mai als eine Auswirkung der Russenlieferungen eine weitere Erhöhung auf rund 624 000 Tonnen eingetreten. Mas die bei dem Russengeschäft vereinbarten Preise betrifft ,so liegen zwar >
die Erlöse über den Rekordliefpreisen des Welimarkls;
Gewinne sind dabei von den Werken aber wohl nicht zu erzielen, wobei die schwierige Finanzie- rung der Aufträge berücksichtigt werden muß.
Wirtschaft.
Sie Beschäftigung in der Eisenindustrie.
Auswirkungen der Ruffenbestellungen.
Amtsgericht Gießen.
Zwei Ladendieb st ähle, der eine in H euch e l h e i m in einem Ährmacherladen, der andere in G i e ß e n in einem Duchbinderladen am Markt begangen, standen zur Verhandlung; der eine einschlägig noch nicht vorbestrafte Dieb erhielt eine Gefängnisstrafe von 5 Tagen, der andere eine solche von 3 M o n a t e n. 3m letzteren Falle lag strafschärsender Rückfall vor. 3n Heuchelheim betrat der Angeklagte, ein hiesiger Korbmacher, den Laden, in dem sich zufällig niemand befand; er benutzte das Alleinsein zu einem Griff in die Ladenkasse, der er 4 Mk. entnahm. Gleich darauf erschien der durch das Türglockensignal herbeigerufene Ladeninhaber, der den Angeklagten abfertigte. Er schöpfte sofort Verdacht aus der pendelnden Bewegung des Schlüsselbundes, der an der Ladenkasse hing, eilte auf die Straße, und es gelang ihm noch, den Korbmacher zu stellen und festnehmen zu lassen. Es fand sich bei ihm der gestohlene Betrag, und -zwar in denselben Geldstücken, die in der Kasse fehlten. Lieber die Herkunft des Geldes vermochte er sich, nicht auszuweisen. Die fünftägige Gefängnisstrafe wurde durch die erlittene Untersuchungshaft für--werbüßt erklärt. — 3n dem anderen Falle hat der Angeklagte, ein mehrmals wegen Diebstahls vorbestrafter Reisender, ein auf dem Ladentisch liegendes Gesangbuch in diebischer Absicht mitgenommen, fraglos nicht zum eigenen Gebrauch, denn er hat es nachher erfolglos zum Verkauf angeboten. Er war lange Zeit arbeitslos, hat aber neuerdings eine Stelle erhalten, deren er bei jetziger Verbüßung der Gefängnisstrafe verlustig gehen würde. Das Gericht gewährt dem geständigen und reuemütigen Angeklagten deshalb bedingten Strafaufschub; als Buße muß er aber an die Finanzkasse 30 Mk. zahlen.
Eine Hausangestellte in einem Rachbarstädtchen mit 35 Mk. Monatslohn und freier Station hat zwei uneheliche Kinder, die von den Jugendämtern Schotten und Gießen betreut werden. Die Väter sind arbeitslos; die Mutter sorgt zwar für das ältere, bei ihren erwerbslosen Eltern untergebrachte Kind, nicht aber — einen einzigen Fall ausgenommen — für das jüngere. Das Gießener Wohlfahrtsamt mußte deshalb bereits 1100 bis 1200 Mk. zum Unterhalt dieses Kindes zahlen, so daß es schließlich gerichtliche Bestrafung der Mutter wegen Verletzung ihrerÄnterhalts- Pflicht auf Grund des Paragraph 361, 10 des StGB, beantragte. Das Ergebnis der Verhandlung war ihre Verurteilung zu einer Woche Haft. Das Gericht nahm trotz ihres Widerspruchs an, daß sie in bescheidenem Maße auch für ihr zweites Kind sorgen könne, aber seither nie den guten Willen hierzu gezeigt habe. Auch ihr gewährte das Gericht unter den üblichen Bedingungen Strafaufschub; doch fällt dieser sofort weg. wenn sie von jetzt ab für ihr zweites Kind nicht mindestens monatlich 5 Mk. an das Jugendamt in Gießen zahlt.
Gewinnauszug
3. Klasse 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Preuß.) Staats-Lotterie.
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
1. Ziehungstag 15. Juni 1932
8n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
2 Setolnne ju 10000 M 399191
4 Gewinn« ju 3000 M. 117847 319992
6 Gewinn« ju 2000 M. 87019 105391 386298
24 Gewinn« ju 1000 M 6233 40067 45648 47319 72798 85887 205643 218315 223660 239320 286430 393864
36 Gewinne ju 800 M. 37797 60385 80123 92896 108441 164804 222399 233620 234061 254046 285296 321149 323114 326373 330015 332639 378610 394400
46 Gewinn« »u 500 M. 2903 34016 46939 60764 87469 126289 144564 145348 196421 197506
209916 215334 233402 248808 294039 304447
305545 314289 349186 352197 354718 374097
382095
ön der heutigen Nachmittaqsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
2 Gewinn« ju 100000 M. 257250
2 Gewinn« ju 60000 M. 34667
2 Gewinn, ju 10000 M. 136186
4 Gewinne ju 5000 M. 30945 126097
2 Gewinn« ju 3000 M. 229771
6 Gewinn« ju 2000 M. 227029 32.1836 389257
28 Gewinne ju 1000 M. 33466 65268 82600 104749 113757 126647 136353 166389 257668 262550 303890 332274 382606 397938
38 Gewinne ju 800 M. 803 14733 21471 22458 24002 60969 68076 98206 148766 163644 196686 212466 264846 267501 819116 335903 346177 365558 388145
46 Gewinn« ju 500 M. 60 8685 16064 60587 62983 68821 69465 76608 80773 128037 171727 211364 238821 239985 282356 331033 338151 353193
373825 374392 375461 381247 390731
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 o. H, Lombardzinsfuß 6 v. H.
.tfoniiun a. Ui.
■tierii
Schluß-l lurd 1
l-Ufor» Nr»
Schluß- Iure
Anfang- Kurs
Datum
166
17.6
16 6
17.6.
6% Deuftche iHeimeaiucilie o. 192.
53
—
53
_
7% Deutsche Retchsanleihe v. 1929
59
—
59,5
__
6'/i% Boung.'Anleikie von 1930 . Deutsche Anl.-Ablift.-Schuld mit
56
—
56,65
—
Anslos.-Rechten......
37,7
37,75
37,5
37,25
Tesgl. ohne AuSlol^Rechle . 8% Heft. VolkSstaat von 1929
3.35
3,3
3,4
(tüdjafilb. 102%)......
Cberbefien Provinz-Anleih« mli
46,5
—
—
—
AuSlos.-Rechten . .
Deutsche Komm. Sammelabl.
36,5
—
—
—
Anleihe Serie 1 . . .
8% grants. Hyp.-Bank Soldpse
34,5
—
35
—
15 unkündbar bis 1035
7% granks. Hyp.-Bank Goldpse
66
—
—
—
unkündbar bls 1936 Serie 18
—
_
4 Vi % granks. Hyp.-Bank Liqu.. Psandbrtese...
*Vi% Rheinische Hyp.-Bank.Ltqu
76,25
—
—
—
Goldpie. .....
8% Pr. Landespsandbrtesanstatt,
75,13
—
—
—
Pfandbriefe R. 19 . . .
7% Pr. LanbeSpsandbriesanstalt,
—
—
68
—
Pfandbriefe R. io
—
—
—
—
4% Oesterrerchftche lSolbrenle
9
g
4,20% Oesterreichischc Etlberrente
1,15
1,15
4% Ungarische Woldrente .
5,25
-
5,2
4% Ungarische StaaiSrcnte v. 1910
5,5
——
5,9
4>/r% deSgi. von 1013
4,75
-
1,95
5% abflcfl. Goldmextlancr von 99
5,13
-
4% Türkftche Zollanleihe von 1911
4% Türkftche Bagdadbahn-Anleihr
2.25
2,25
'.35
2,4
Sorte i
2,25
__
2,65
2,75
4% deögl. Serie II
2,25
2.35
2,4
6% Muniün. vercinb.Rente v. 1903
_
1,05
7 3
4^,%Rumän.vereinh.Nenlev.l01S
7
7,4
4% Rumänftche verelnh. Rente
i. 4
_
3,4
ey4% Anatolier
’6
—
18,12
16
frannur u.
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Schluß- 1111’4 |
1-rihr- KurS
Schluß- 'tird
Anfang« KurS
Dalum
16 6
176
16 6
17.6.
vamvurg-Amerita Pare. . .
1
11
11,5
11
11,9
Hamburg-Südam. Dampfschiff. o
11,5
Hansa Dampftchsfj . .
. 0
—
—-
Norddeutscher Lloyd ....
. e
12
12
12,75
A.G. für Verkehrswesen Akt.
—
—
27,13
26,5
Berliner Hanoeisgesrlftchasi .
8
86,5
87
(Sommers, und Privai-Bonk .
7
16
___
16
_
Darmstädter und Nationalbank 8
18,5
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18,5
_
Deutsche Bank und
TiScontv-Gesellichast . . .
6
oO
30
_
Dresdner Bank......
fi
18,5
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18,5
_
Reichsbank .......
12
124,25
125
124
124,5
A.E.E. . ......
. 7
20
—-
19,9
20
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. 9
_
18,4
Slcktr. LieferungSgefeftlchafl.
10
—
-__
62.75
61,25
Licht und Krast . .
10
.7,5
—
67
68
Rehen & Guilleaume.... Gesellschaft für Elektrische
6%
36
—
36
37,13
Unternehmungen .... Rheinische Elektrizität . . .
0
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52
52,65
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65
64,5
Schultert & llo.......
11
7,5
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56,5
Siemens« Halske.....
14
116
—
116,25
117
Lahmeyer & Co.......
12
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—
77
Buderus.......
. 4
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_
26,1
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. 5
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—
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15,25
—
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. 6
—
—
27,5
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Klöcknerwerke ......
10
—
—
124
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—
23,13
23,75
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6
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Phönix Bergbau ....
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17.5
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Datum
16 6
17.6
16 6
17.6.
iHwticd Montan . . . Bereinigte Stahlwerke Otavt Minen .... Kaliwerke Aschersleben Kaliwerke Westeregeln Kaliwerke Salzdetfurth
I. G. garben-Jndustrte Verein, ehern. Industrie kurt a.M.. . k . .
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RütgerSwerke .... Metallgelellschast. . .
Philipp Holz mann . . Zementwerk Heidelberg Cemeniwerk Karlstadt.
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Schultheis Patzenhofer Mu (Allgemeine Kunst Bemberg...
Zellstoss Waldhos . . Zellstoff Aschaffenburg Dessauer Aas ... Daimler Motoren . . Deutsche Linoleum . Orenstein & Koppel .
Leonhard Tietz . . . Svenska.......
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Frankfurter Maschinen . . . . 0
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 211.
16. Juni
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3,057
3,063
3,057
3,063
Holland . .
170,43
170,77
170,23
170,57
Oslo. . . .
Kopenhagen.
75,52
75,63
74,78
74,92
84.17
84,33
83,82
83,98
Stockholm
78,87
79,03
78,57
78,73
London. . . Buenos Aires,
15,415
15,455
15,345
15.385
0,948
4,209
0,952
0,948
0,952
Ncuyork . .
4,217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,59
58,71
58,49
58,61
Italien. . .
21,53
21,57
21,50
21,54
Paris . . .
16,55
16,59
16,53
16,57
Schweiz . .
82,07
82,23
81,97
82,13
Spanien . .
34,67
34,73
34,67
34,73
Danzig. . .
82,37
82,53
82,22
82,38
Japan . . .
1.309
1,311
1,299
1,301
Rio de Jan..
0,325
0,327
0,325
0,327
Jugoslawien.
6,393
7.007
6,993
7,007
Lissabon . .
14.05
14,07
14,01
14,03
Banknoten.
Berlin, 16 Juni
Geld
Brief
Amerikanische Noten.......
4,20
4,22
Belgische Noten.........
58.41
58,67
Dänische Noten....... .
83,98
84,32
Englische Noten.........
15,375
15,435
granzüstsche Noten........
16,5i
16,57
Holländische Noten........
170,06
170,74
Italienische Noten........
21,59
21,67
Norwegische Noten........
75,35
75,65
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling
Rumänische Noten........
2,495
2,515
Schwedische Noten........
78,69
79,01
Schweizer Noten....... .
81,89
82,21
Spanische Noten.........
34,53
34,67
Ungarische Noten........


