goldener, edelsteingeschinückter Ring. Dies scheinbare Wunder geschah in der Sladt der Wunder von Byzanz, in Ravenna, das außer zauberhaften Kirchenschätzen viele unansehnliche Gemüsegärten birgt. Dort lebt ein biederer Bauer, der nebenbei auch Kohlrüben pflanzt. Dieser Tage holte besagter Gcmüsegärtner und Familienvater ein Geriet Kohlrüben aus feinem Garten, nahm eine schöne große gelbe Rübe, schnitt sie mitten durch — und heraus rollte der Ring. Ein Wunder?! — Die ganze Familie, die Rachbarn und die halbe Stadt bestaunten den Ring. Der glückliche Finder eilte zum Goldschmied, der den Ring für echt und den darin gefaßten Stein für kostbar erklärte. Das Kleinod aus der Kohlrübe soll nun als Talisman in der Familie bleiben. Dieser Talisman hatte einst wahrscheinlich das Schicksal seines Artgenossen aus Lessings „Rathan" — er ging verloren. Der Verlierer mag über ein Feld gewandelt sein. Der Ring sank ins Erdreich. Dort ruhte er, bis das Samenkorn dieser Kohlrübe darauf fiel — den Ring umschloß und zur Kohlrübe her- anreifte.
die Pferde der Toreadors den Hörnern des wütenden Stiers preisgegeben werden. Warum, fragte er sich, wird das Pferd» in der Arena nicht durch ein Motorrad erseht? Die Idee schien ihm eine Reise nach Madrid wert. Dort angekominen, ließ er den Mister fallen und nannte sich Eenor Don Parkinson. Er unterbreitete der Direktion der Stierkampfarena von Madrid seinen Vorschlag. Die Direktoren erklärtest das für eine glänzende Idee und engagierten den Londoner Senor. Das Publikum läuft zu den Sticrkämpfcn, auch wenn der Toreador auf dem Motorrad sitzt und, wie die Blätter schreiben, eigentlich ein Motoreador ist, und die Unternehmer sparen Geld, denn der Stier hütet sich, gegen ein Motorrad anzurennen. Sie werden wohl auch die roten Tücher sparen, denn wenn die Arena von Benzingestank erfüllt ist, wie soll da ein Stier nicht wütend werden?
Oer Ring in der Rübe.
Ein altes italienisches Sprichwort sagt: „Aus einer Kohlrübe wird niemals Blut tröpfeln." Das mag wahr sein, aber kürzlich rollte aus einer italienischen Kohlrübe nichts geringeres als ein
Deutschlands erfolgreicher pistolenschlihe.
, WM
WW
Oberleutnant Hax errang im Pistolenschießen den zweiten Sieg und damit eine Silberne Medaille.
Deutsche Kanu-Langstrecken- Meisterschasten.
Unter Teilnahme von 48 Vereinen mit 156 Booten kam am Sonntag auf der Kachletstufe bei Passau die Deutsche Kanu-Langstreckenmeisterschaft zum Austrag. Herrlichstes Wetter begünstigte die Veranstaltung, die zum Teil sehr guten
Sport brachte. Die deutsche Meisterschaft im Einer holte sich Ludwig Landen-Köln in 47:17,2 Min. vor dem Wiener Hradehky, der 47:44,8 Min. benötigte. Meister im Zweier wurden Erich H a n i s ch und Willi Horn- Berlin in 44:30,5 Min. vor den Wienern V. Kalisch und K. Steinhuber (44:36,5).
Lleberraschungen in der Gruppe Main.
Schon am zweiten Spielsonntag nahmen die Meifterschaftskämpfe der Gruppe Main einen nicht ganz programmäßigen Verlaus. So mußte der SC. Rotweiß eine 2:1-Niederlage durch Bieber hinnehmen, während die beiden Unentschieden in Niederrad und Isenburg für die Platzbesitzer ebenfalls nicht besonders angenehm sind. FSV. Frankfurt spielte in Niederrad 2:2 und Hanau 93 in Isenburg 0:0. Eintracht machte mit dem Neuling Friedberg nicht viel Aufhebens, der 9:1-Sieg ist deutlich genug. Besser hielten sich die Frankfurter Sportfreunde, die gegen Kickers Offenbach nur knapp 2:1 verloren.
*
Eintracht Frankfurt — DfB. Friedberg 9:1 (4:1).
Der Neuling trat vor 1500 Zuschauer mit kompletter Mannschaft an, hatte aber nur wenig zu bestellen. Eintracht mit Dietrich in der Verteidigung, Stubb als Linksaußen und Kron in der Läuferreihe machte sich von einer anfänglichen Unsicherheit bald frei und schoß in gleichen Abständen neun Tore durch Schaller (3) Stubb, Ehmer (je 2), Mobs und Trumpler. Hax (Ludwigshafen) löste seine Aufgabe gut.
Punktkämpfe in der Gruppe Hessen.
Die beiden Spitzenmannschaften der Gruppe, Wormatia und Mainz 05, siegten sicher. Wor- matia besiegte Kastel 4:2, war aber überlegener als das Resultat besagt. Mainz 05 war gegen Urberach deutlich mit 7:2 erfolgreich. Die Wormser Kombination Alemannia/Olhmpia holte sich in Lorsch einen bemerkenswerten 2:0-Ersolg. Einigermaßen überraschend kommen auch die Riederlagen von Langen gegen den Reuling Bürstadt (0:2) 'und von Wiesbaden gegen den anderen Reuling, Mombach (1:2).
Drei sWallspiele am Wochenende....
Gießener Mannschaften über Erwarten erfolgreich.
Spog. 1900 — Spv. Wetzlar 2:2 (1:0).
Schon das Spiel des Samstagabends brachte eine lleberraschung. üieberrascht war man zunächst etwas von dem planlosen Spiel, das die beiden Mannschaften, die Liga der Spielvereinigung 1900, wie auch die Liga *>zi Sportvereins Wetzlar vorsührten. Don Komb, ation war während der ersten halben Stunde nahezu nichts zu sehen. So war man also zunächst etwas enttäuscht. Erst nach der dreißigsten Minute kam Leben ins Spielfeld und in die Zuschauer, die bisher sehr resigniert verharrten. 1900 taute merklich auf, die Angriffe wurden klarer, energischer vorgetragen — Wetzlar reagierte sofort und schnell entwickelte sich nun ein außerordentlich spannendes Spiel. Rach einer kritischen Situation vor dem 1900er Tor, die aber von den Gästen nicht aus- genüht werden konnte, kamen die Blauweißen mit einem flotten Angriff durch, Lippert stand plötzlich 8 Meter vom Tor entfernt frei, er er
hielt den Ball und schoß resolut und überraschend, für den gegnerischen Tormann unhaltbar, in die rechte untere Ecke. Frenetischer Beifall. 1900 führte 1:0. Bald darauf vermasselten die Wetzlarer eine glänzende Chance. Roch mancher Ball wurde während der ersten Halbzeit über und neben die Latte gejagt.
Verheißungsvoll begann die zweite Halbzeit. In scharfem Tempo wurde der Kampf weitergeführt. Wetzlar bemühte sich energisch um den Ausgleich. Cs dauerte nicht lange. In der 10. Minute mußte Schlarb einen scharfen Schuß des gegnerischen Halblinken in der unteren rechten Ecke passieren lassen. 1:1! Bei dem Anentschieden blieb es wiederum nicht lange. In der 15. Minute setzte Göbel den Ball an die untere Kante des Querbalkens. Das Tor war nicht zu verhindern. 1900 führte also wieder. Das ließ die Gäste nicht ruhen. In unverminderter Heftigkeit wurde das Spiel fortgesetzt. 1900 legte einen prächtigen Angriff vor.
Schlarb gab genau zu Arnold, Arnold zu Lippert, Lippert, wiederum sehr entschlossen, schoß auf das Tor, der Ball ging aber nur ganz knapp über die Latte. 1900 hatte noch verschiedene Chancen. Göbel gab einen Ball aus dem Laufe scharf auf das Tor. Der Wetzlarer hielt aber sehr sicher. Die Wetzlarer waren dann glücklicher. Der Halblinke verwandelte im Anschluß an eine kritische Situation vor dem Gießener Tor zum zweiten Treffer, zum Ausgleich, zum Endresultat, an dem sich in der Folge nichts mehr ändern sollte. •
Erwähnenswert ist, daß die 1900er weitaus besser waren, als am Vorsonntag. Die Wetzlarer, verjüngt und verstärkt, gefielen durch ihre gegen früher weitaus verbesserte Technik gut, wenn auch ihr halbhohes Spiel weniger ansprach.
Sie hatten einen sehr befähigten Spieler in ihrem Mittelläufer, der lediglich gegen das Ende etwas abfiel. Die Verteidigung war sehr schlagsicher: der Sturm ist immer aggressiv genug, um sehr gefährlich zu sein. Angenehm fiel auf, daß die Gäste sehr fair spielten. Vei 1900 war Schlarb etwas unsicher im Tor. In der Verteidigung war Luft über Erwarten gut, die Läuferreihe war ausgezeichnet in Form. Im Sturm war nur der linke Flügelmann sehr schwach. Die Mannschaft sollte für die Derbandsspiele einiges erhoffen lassen.
Der Schiedsrichter war dem Spiele nicht ganz gewachsen. Die Gäste spielten in einem wunderschönen rot-weißen Dreh. Die 1900er gefielen weniger. Vielleicht reicht es doch einmal zu einer zweiten weiß-blauen Garnitur...
1900 (Liga) — Alsfeld 06 (Liga) 8:7 (6:3).
Dieses torreiche Treffen lieferten sich beide Kontrahenten auf dem Alsfelder Sportplatz. 1900 hatte nach dem schweren Spiel am Vortage gegen Wetzlar einige Ausfälle und bestritt das Spiel mit Wißner: Zeiler, Iäckel: Glitsch, Langsdorf, Schomber: Heilmann, Arnold, Lippert, Göbel und Best. Die Blauweißen boten diesmal ein ausgezeichnetes Angriffsspiel. Die Stürmer waren groß in Fahrt, prächtig unterstützt von der ausdauernden Läuferreihe. Rur das Schlußdreieck zeigte hin und wider bedenkliche Schwächen und war vor allem zu langsam in seinen Handlungen, wodurch der auf Grund einer überlegenen Spielweise verdiente hohe Sieg oftmals auf des Messers Schneide stand. Bei den Alsfeldern versagte der rechte Verteidiger, außerdem schied kurz vor der Pause der Torwart aus, der sich bei einer kühnen Abwehr verletzte. Rach der Pause trat ein neuer Spieler auf dem Posten des Mittelläufers ein, während der frühere Mittelläufer noch kurz vor Spielende wegen einer Tätlichkeit des Feldes verwiesen werden muhte. Der Schiedsrichter, ein Herr vom Platzverein, leitete zufriedenstellend.
1900 erzielt nach glänzendem Durchspiel den Führungstreffer. 10 Minuten später heißt es 3:1 für Alsfeld. Dann kommt Gießen in große Fahrt und fchießt hintereinander fünf Tore. Halbzeit 6:3 für 1900. Nach dem Wechsel fand sich die Spielver
einigung nicht gleich richtig zusammen und 15 Mi- nuten später stand das Spiel 6:6. 1900 holt erneut die Führung und Alsfeld schießt prompt bei einem schnellen Durchbruch den Ausgleich. Sechs Minuten vor Spielende schießen die Blauweißen den Siegestreffer. Die Tore für 1900 erzielten Arnold 4, Lippert 2, Göbel und Heilmann je 1.
Die Ligareseroe kehrte von Ehringshausen (Kreis Wetzlar) mit einem Unentschieden (3:3) zurück. Der Gastgeber stellte seine spielstarke Liga- Mannschaft, die der 2. Bezirksklasse angehört. 1900 mußte noch in letzter Minute drei gute Spieler ersetzen und kam nur durch großes Pech des Torwarts in' letzter Minute um den verdienten Sieg. Beim Seitenwechsel führte 1900 mit 3:1 Toren.
Die verstärkte 4. Mannschaft ist mit ihrer Revanche gegen Werdorfs 1. Elf hercingefallen. Werdorfs eifrige Vertretung siegte über die Gieße- ner schlappe Elf 5:0 verdient.
DfB. Liga — FL. Fronhausen 4:2 (2:0).
Das Rückspiel gegen Fronhausen brachte den DfB.ern eine kleine Enttäuschung. Wer da erwartet hatte, daß die Grün-Weihen auf dem Waldsportplah ein höheres Resultat herausholen würden, sah sich getäuscht. Das lag einmal an der Aneinheitlichkeit des VfD.-SPiels, anderseits aber auch am frischen und durchschlagskräftigen Spiel der Gäste, welch letzteren es gelang, dem Gegner das hohe Spiel aufzudrängen.
Die Grün-Weihen waren technisch besser als ihr Gegner, aber trotzdem war ihr Spiel keine Offenbarung. Es wollte nichts klappen, ob hieran nur die Hitze des Tages schuld war ...? In der ersten Spielhälfte sah man beiderseits ansprechende Leistungen. Balser bekam nicht allzu viel zu tun. Rach viertelstündiger Spieldauer ging DfB. durch einen schönen Kvpfball von Wilhelm in Führung. Ebenfalls durch Kvpfball (Lehrmund) wurde bis zur Pause die Partie auf 2:0 gestellt. Fronhausen hatte bis dahin sehr energischen Widerstand geleistet. Dem DfB.-Schluh- dreieck, in dem Bingel taktisch sehr gut arbeitete, war es zu danken, dah die Attacken der Gäste zunichte gemacht wurden. In der zweiten Hälfte erwartete man ein Rachlassen der Gäste und eine Formverbesserung der Grün-Weißen. Es kam jedoch umgekehrt, wenigstens für den ersten Teil den zweiten Spielhälfte. Fronhausen legte mächtig los und zu wiederholten Malen war Balser der rttende Mann. 2 Tore waren die Ausbeute dieser Aktion der Gäste.
DfB. hatte durch Wilhelm ein 3. Tor erzielt. Beim Stand von 3:2 für DfB. setzten nunmehr wieder die Grün-Weißen mehr Dampf auf und liehen die Gäste kaum noch über die Mittellinie. Schuh auf Schuh kam auf das Gästetor, aber- nur einer fand den Weg durch die zahllosen Beine ins Tor (Seibel war der Schütze). Mit 4:2 für DfB. ging die Partie zu Ende. DfB. zeigte Sommerfuhball, der eigentlich nichts J)on Training merken lieh.
Wirtschaft.
Oie Krastfahrzeugproduktion im Juni und im ersten Halbjahr 1932.
Im Iuni sind in den meisten Zweigen der Kraftfahrzeugindustrie Produktion und Absatz gegenüber dem Dormonat saisonmähig etwas zurückgegangen. Das Ergebnis des ersten Halbjahres 1932 zeigte im Vergleich zu 1931 laut „Wirtschaft und Statistik" eine weitere auher- ordentliche Schrumpfung des Produktionsvolumens. Gegenüber der gleichen Dorjahreszeit ist die Produktion der Lastkraftwagen weit über die Hälfte, die der Personenkraftwagen um etwa 40 Prozent vermindert worden. In der Kraftradindustrie hat sich die Produktion der steuerfreien Kleinkrafträder nahezu auf dem Dorjahresstande gehalten, während die Herstellung der Grohkraft» räder um rund die Hälfte gesunken ist. Der Inlandabsah an Kraftwagen ist seit 1930 noch stärker als die Produktion zurückgegangen, während die Ausfuhr eine beträchtliche Erhöhung aufzuweisen hat. Die Ausfuhr chat sich Verhältnis- mäßig günstig entwickelt. Ihr Anteil am Gesamtabsatz von Personenkraftwagen betrug fast ein Fünftel, an dem der Lastkraftwagen nahezu ein Viertel. Die Kraftradausfuhr erreichte demgegenüber nur rund 6 Prozent der Produktion.
*
*EmagElektrizitätsAG., Frankfurt a. M. Die Verwaltung der Emag Elektrizitäts AG., Frankfurt a. M., teilt mit. Die Gesellschaft hat sich gezwungen gesehen, die Zahlungen einzustellen. Es ist beabsichtigt, eine Auffanggesellschaft zu gründen zur Ausführung der vorhandenen Aufträge bezw. zur Fortführung des Betriebes. Der Status befindet sich in Bearbeitung. Eine Gläubigerversamm
lung soll am 20. August stattfinden. Wie wir hierzu erfahren, ist die Zählungseinstellung hauptsächlich mit darauf zurückzuführen, daß die Dresdner Bank die Finanzierung der Russenaufträge der Firma nun doch nicht übernehmen konnte.
frankfurter Abendbörse sehr still.
Frankfurt a.M., 15. Aug. Die Abendbörse verkehrte bei freundlicher Tendenz in sehr stiller Haltung. Gegen den Berliner Schluß lagen I. G. Farben und Stahlverein je 0,25 Proz. höher, während an den übrigen Marktgebieten die Kurse meist gut behauptet blieben. Die ilm- sähe hielten sich in engen Grenzen, da Anregungen nicht Vorlagen und auch das Publikum sich weiter abwartend verhielt. Im freien Markt fanden kleine Amsätze in Bekula zu Pari statt.
Am Rentenmarkt lagen Altbesih 0,25 Proz. höher, Reubesitz blieben gegen den Schlußkurs behauptet. Reichsschuldbuchforderungen lagen eher etwas höher. Altbesitzanleihe 49, Reubesitz 5,75, Reichsbank 125.50, Gelsenkirchen 36, Salz- detfurth 168, Stahlverein 13,25, AEG. 31,50, Chade 172, Scheideanstalt 139,50, Licht & Kraft 80,13, I. G. Farben 89,75—89,63. Schuckert 71,25, Siemens 129, Zellstoff Waldhof 31, Reichsbahn- DA. 77,25, Rordd. Lloyd 16,13.
Langfristige Wettervoraussage
für die Zeit vom 16. bis 25. August 1932.
Herausgegeben von der Staatlichen Forschungsstelle für langfristige Wettervorhersage in Frankfurt a. M.
Vorwiegend heiter, tagsüber warm bis sehr warm und im allgemeinen trocken. Gegen Ende der Woche neu aufkommende Gewitterneigung und Abkühlung.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzl befdjloffenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 o. H. Lombardzinsfuß 6 o. H.
Frankfurt a. 2JI.
Berlin
Schluß» kurs
Schloßt. Abend» börse
Schluß- lurd
Schlußk. Mittag- börfe
Datum
13.8.
15-8.
13.8.
15-8.
6% Snmdje :lietd)5anieiheD.i-r2.
62
62
62,25
62
u% ehem. 7 %Dt. Reichsanl. v. 1S2S
68,5
68,5
68,25
68,75
6’/i% Boung-Anleihe von 1930
58,25
60
58
60
Deutsche Anl..Ablös.»Schuld mH Auslol..Rechten......
Desai. ohne Anslos.-Rechte . •
48,4
5,675
—
48
5,65
49,13
5,75
6% ebem 8%£>eli. Bolksstaat 1929
53,4
irückzahib. 102%)......
53
53
53
Oberhejsen Provinz-Anleihe mit
47
47,25
Auslos.-Rechten......
Deutsche Komm. Sammeiabl.
45
44,5
- 44,25
45,25
Anleihe Serie 1......
6% ehern. 8% Franks Hyp.-Bani
69,4
69,75
Goldvie. 15 unkündbar bis 1935
—
6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bani
68,5
Golvvte 16 unkündbar bis 1936
69
—
6>/2oo ehem. 4'/-% Frants.Hyp.-
77,9
77,75
B-n^'Ligu Piandbriese . • •
—
—
b-4% ehem. 4Yt% Rhetniiche
78,5
78,25
Hvv.-Bant Liqu -Goldpse. .
—
6% ehem. 8% Pr. Landespfand.
67,5
67,5
67,5
67,5
öriefanstcu Psandbriese R. 19
6% ehem. 7% Pr. Landespsand-
67,5
briesanstaU. Psandbriese R. 10
68
4% Oesterreichische Goldrente .
10,25
10,25
10,4
—
4,20% Oesterretchiiche Silberrente
—
1,05
—
—
4% Ungarische Goldrente ....
6,05
6
6,05
6,05
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
6,5
6,25
6,1
6,2
4>/2% desgt. von 1913.....
5% abzest. Goldmerikaner von 99
—
—
5,3
—
5,5
—-
5,75
6
4% Türkische Zvllanleihe von 1911
3,3
3,2
3,3
—
4% Türkische Bagdadbahn Anleihe
Serie 1 . . .
3,4
3,4
3,3
—
4% beflfll. Serie H .
5% Rumän. vereini, Rente v. 1903
3,4
3,4
3,4
——
—
5
5
5,1
4'/,%Ruman.vereino. ’lenteo.rn:
9,1
8,9
8,95
9,1
4% Numamj^v r>ereir Heute
4,2
4,3
4,25
4,3
2 J4% . Anatolier
17,13
—
13,25
i 17,2
Frankfurt a.M.
Berlin
Echluß- kurs
Schlußk. «benv- börfe
Schluß» kurs
Schlußk. Mittag, börie
Datum
13.8. | 15.8.
13-8. | 15-8.
Hamvurg-Amerua Pare.
V
15
15
14,9
—
Hamburg» Südam. Dampsschis,
0
—
—
27
——
Hansa Dampsschiss
1
—
—
——
—
Norddeutscher Lloyd ....
1
15,9
16,13
15,9
—
A.G. für Verkehrswesen Akt.
0
39,25
—
38,5
——
Berliner Handelsgesellschast .
4
88,65
88,75
88
88,5
Commerz- und Privat-Bank .
0
16
——
53,5
53,5
Darmstädter und Nakionalbant
0
18,5
—
—
Deutsche Bank und
Disconto-Gesellschast.
0
75
75
75
75
Dresdner Bant......
0
18,5
—
61,75
61,75
Reichsbaut ......
1:
125,5
125,5
126,13
126,25
A.E.G..........
. 0
30
31,5
30
31,13
Bergmann........
. 0
—
—
20,65
—
Elektr. Lieferungsgelellschaft.
5
63
—
65,5
65,75
Licht und Kraft......
6
79
80,13
79,5
80,13
Felten L Guilleaume'. . . .
0
43,5
44
43,25
44
Gesellfchast für Elektrische
Unternehmungen ....
4
64
64,9
64,9
65
Rheinische Elektrizität . . .
bB
71,75
72,5
72
—
Schuckert & Go.......
C
69
71,25
69,5
70,5
Siemens L Halske.....
9
125
129
125,4
128,75
Lahmeyer & Go.......
10
90,25
—
90,25
93
Buderus.........
. 4
29,5
31
30
30,5
Deutsche Erdöl......
. 5
72
—
72,5
72,9
Gelsenkirchener......
. 8
35
36
35
36,13
Harpener.........
. 0
55,25
57
55,5
57,25
Hoejch Eisen........
. 8
—
——
29
28,9
Ille Bergbau.......
10
—
—
—
—-
Ilse Bergbau Genüsse . . .
—
—
94,75
94,75
llludnetiverle.......
. 6
—
—
23,75
—
Mannesmann-Röhren . . .
. 6
'0,75
—
40
40,5
Mansselder Bergbau ....
. 0
—
—-
—
L berschles. Kolswerke . . .
. 8
—
—
31,65
32,5
Phönix Bergbau......
4’/,
16,75
16,75
17
16,9
Rheinische Braunkohlen. . .
10
171
171,75
170,5
171,9
Rheinstahl........
. 6
51
52,9
51
52,5
Frankfun a. M.
Schluß» kurs
Schlußk. Abend- börfc
Schluß, furd
Schlußk. Mittag» böcse
Datum
13.8.
15-8.
13.8.
15.8.
Riebecl Montan......
7,:
—
—
—
—
Bereinigte Stahlwerke . . .
. 0
13,4
13,25
13,13
13
Otavi Minen.......
0
14
——
13,9
14
Kaliwerke Aschersleben . . .
6
96
—
98
99
Kaliwerke Westeregeln . . .
6
103
—
103
104,75
Kaliwerke Salzdetfurth . . .
9
165,5
168
165
167
I. G. Farben-Industrie . . .
7
88,5
89,65
88,13
89,5
Tchetdeanstalt.......
10
139,5
—
Goldschmidt........
. 0
18,5
20
18,5
20,25
Rütgerswerke.......
. 0
36
37,25
35,9
37
Metällgesellfchast......
. 0
29
29,5
29,25
29,25
Philipp Holzmann.....
. 0
40,5
—
41,5
44,5
Zementwerk Heidelberg. . . Gement wert Karlstadt. . . .
. 4
. 0
39,75
41
—
—
Wayb L Freytag . . .
. 0
4
Schultheis Pahenhoser . . . Mu lAllgemeine Kunstseide) Bemberg........
Zellstoss Waldhos.....
0
0
0
0
38,5
34
29
40
31
56 38,75 33,5
29
57,25
40,75
35
31,25
Zellstoss Aschaffenburg . . .
Dessauer Gas.......
0
. 7
17,5
—
85,75
18
85,5
Daimler Motoren.....
. 0
14,75
14,25
14,75
13,75
Deutsche Linoleum ....
. 0
36,75
37
36,25
36,5
Orenstein & Koppel ....
. 0
—
——
25,9
27,9
Leonhard Tietz......
. 6
39
—
39,5
40
Cvenska.........
0
■ -
—
—
—
Ehade..........
12
171,5
172
172.75
172,5
Frankfurter Maschinen . . .
Gritzner.........
. 0
. 0
17,5
—
_
Maiukrastwerke Höchst a. M..
. A
48,2
—
—
——
Süddeutscher Zucker ....
. 8
108
——
—
108,5
Devisenmarkt Berlin — Frankfurl a. 2H.
13.August
15-August
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
__Geld | Brie'
Geld
Brie'
Helsingsor» .
Wien. . . .
6,284
51,95
6,296
52,05
6,293
51,95
6,306
52.05
Prag . . .
12,465
12,485
12,465
12,485
Budapest. .
—
—
—
—
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland . .
169,73
170,07
169,73
170,07
OSlo....
73,23
73,37
73,23
73,37
Kopenhagen.
78,07
78,23
78.07
78,23
Stockholm
75,07
75,23
75,07
75,23
London. . .
14,635
14,675
14.635
14,675
Buenos Aires
0,878
0,882
0,878
0,882
Neuyork . .
4,209
4,217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,39
58,61
58.40
58.52
Italien. . .
21,53
21,57
21,53
21,57
Paris . . .
16,48
16,52
16,48
16,52
Schweiz . .
81,92
82,08
81,97
82,13
Svmiien . .
33,87
33,93
33,82
33,88
Danzig. . .
81,97
82,13
81,97
82,13
Japan . . .
1,069
1,071
1.049
1,051
Rio oe Jan..
0,324
0,326
0,324
0,326
Jugoslawien.
Lissabon . .
6,693
6,707
6,693
6.707
13,34
13.36
13,34
13,36
Banknoten.
Berlin, 15.August
Seid
Bries
Amerikanische Roten . . .
4,20
4,22
Belgische Roten.....
58,24
58.48
Dänische Roten.....
77,89
78,21
Englische Roten.....
14,595
14,655
Französische Roten ....
16,44
16,50
Holländische Roten ....
169,36
170.04
Italienische Roten ....
21,49
21,57
Norwegische Noten....
73.05
73,35
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling
Rumänische Noten ....
2.49
2,51
Schwedische Noten....
74.90
75,20
Schweizer Noten.....
81,79
82,11
Spanische Noten.....
33,68
33,82
Ungarische Noten ....
—
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AM der deMn $onp*r@ Die nachfol! deutenden sch dellen Autor schaftsfragen stellen eine deutschen 6ta Nachdem die Knei sanner Uebeteinjom ntoige»- *1««' der privaten o pflichtungen u hat viele Auseinar langen Zeit, da D parationszahlungen einer Auslände dienst jetzt einen 7 halb Milliard jetzigen Verhältnis äußerst zweifelhaft Summe von ausll bringen kann. Ma: sprechen, daß es f wird, eine herc pflichtungen g bigern zustande zu b Es darf jedoch ni Gläubiger in diesem nen sind, die ihre 1 wirtschaftlichen Ent! haben. Diese Gläubic lich, daß Deutschland Ländern ausgeblutet ren haben sie keir Wenn man in Deul unmöglich sind, und der jährlichen Schu eine Frage ousgerol sondern so gut wie der Welt 'berührt nalen Schulden, die nen, ist eine roeltmi einheitlich behandelt i Müschen wir eine M etwa; wirtlich ”E tcmtwle Hahtuii |o ist vssenbar die UNS die wrseMcher die zu der gegena venz geführt Haber gende:
Die kolossalen R schuldensordk einseitigen A den vornehmsten i den Vereinigten S übrigen Welt vc Fall des all Niveaus. Diese realen Schuld Unzahl von Schuir Lage, daß sie ihre lullen konnten. D außerdem die Wirl 'mmer vorhandene gegenüber der Aus °Krft wurden. ( lektionismus Nor der Konkui Welthandel äußerlt r N? uhr und d SlV ’° rerstück KW LZZ UK »<n SWu, Ä - diese V es gäbe en*9 'n c
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