SJ.'fpori
Radball-Weltmeister in Gießen.
Der RC. „Germania" 1899 Giaßen veranstaltet am 3. Dezember hier ein Radballturnier, das für die Meister-6- und Jugendklasse des BDR. offen ist.
Es ist bereits jetzt schon gelungen, den „Weltmeister" S ch r e i b e r / B l e r s ch vom RD. „Wanderlust", Frankfurt a. M., der vor einigen Wochen in Straßburg in ganz überlegener Weise ohne Spielverlust seine Gegner aus Frankreich, der Schweiz, Oesterreich und Belgien im Weltmeister» schaftskampf zum Teil zweistellig abfertigte, fest zu verpflichten. Obwohl noch keine offizielle Ausschreibung erfolgte, liegen schon Zusagen weiterer bekannter Mannschaften vor. Wir kommn auf die Veranstaltung zur gegebenen Zeit noch zurück.
Opiewereinigung Fürth zu Gast in Wetzlar.
Dem Wetzlarer Sportverein ist es gelungen, die 1. Mannschaft des deutschen Altmeisters, der Spielvereinigung Fürth, zu einem Spiel am morgigen Mittwoch zu verpflichten. Die Fürther werden in kompletter Aufstellung antreten, und zwar mit den internationalen Spielern Wenz, Franz, Lein- berger, Hagen und Frank. Ferner wirken mit Ävpi s, Zeis, Leupold, Full, Kraus und Wolf. Den Zuschauern wird Gelegenheit gegeben sein, erstklassigen süddeutschen Fußball zu sehen, der ja in der Mannschaft der Spielvereinigung Fürth typisch gepflegt wird. Besondere Beachtung wird man in diesem Kampf dem Mittelläufer Leinberger zu schenken haben, der der deutschen Mannschaft schon zwanzigmal eingereiht war. In der Elf der Spielvereinigung ist alles gediegenes Können mit neuerem Talent und neuer Spielanlage vereinigt. Man erwartet einen hochwertigen Kampf, in dem die 1. Mannschaft des Sportvereins Wetzlar alle Register ziehen muß, wenn sie nur einigermaßen ehrenvoll abschneiden will.
Handball der Schulen.
Oberrealschule — ATV. Rheinfranken.
Am Samstag fand auf dem Universitäts-Sportplatz ein Handballspiel zwischen ATV. Rheinfranken und der Oberrealschule statt. Das Ergebnis 6:4 für die Oberrealschule entspricht dem Spielverlauf. Die körperliche Ueberlegenheit der Studenten glichen die Oberrealschüler durch ihre größere Schnelligkeit aus. Letztere werden in der nächsten Woche in Darmstadt gegen das dortige Realgymnasium um das Hesfenbanner spielen.
OSC-Handball.
Polizei Butzbach II — 056.1 3:2 (1:2).
Unter der Leitung eines DT.-Schiedsrichters entwickelte sich ein flottes Spiel. Beide Mannschaften waren sich gleichwertig. Der OSC. konnte bei Halbzeit sogar 1:2 führen. In der zweiten Halbzeit waren die mit nur neun Mann antretenden OSEer etwas ermüdet. Butzbach stellte dann auch kurz vor Schluß mit zwei unhaltbaren Toren den Sieg sicher.
Nürnberg
erhält Deutsche Kampfspiele 1934.
Der Deutsche Reichsausschuß für Leibesübungen befaßte sich in feiner letzten Sitzung mit der Vergebung der Deutschen Kampfspiele 1934. Don den zwei sich bewerbenden Städten München und Dürnberg erhielt Dürnberg den Vorzug, da hier bereits eine Grohkampfanlage vorhanden ist und nicht, wie in München, erst erstellt werden müßte. Lieber die Vergebung der Winterkampfspiele wurde ein Veschluh noch nicht gefaßt.
Kurze Sportnotizen.
Im Berliner Sechstagerennen führen am Montagnachmittag nach 114 Stunden Vuschenhagen/Desigcr m.t Dundenvorsprung vor Schön/Tietz, Broccardo Tuimbretiere und Ehmer/ Dieger. Gefahren waren 2606 Kilometer.
D i e Frankfurter Winterbahn wurde sofort nach dem „Fest der Sportpresse" in Angriff genommen. Bereits am kommenden Samstag finden auf der Dahn die ersten Radrennen statt.
*
Schwer verletzt wurde die französische Meisterschwimmerirr Pvonne Godard bei einem Autounfall gelegentlich der Rückfahrt von den internationalen Schwimmwettkämpfen in Barcelona.
*
Der M ünchener Geher Reichel nahm am Sonntag in Mailand an einem international groß besetzten Geher-Wettbewerb teil und belegte hinter dem Italiener Olivoni im 100- Kilometer-Gehen den zweiten Platz.
*
E i n Damen-Hockehkampf England— Deutschland soll Ende des Icvhres in Wiesbaden zum Aus trag kommen.
Amtsgericht Gießen.
Es vergehen wenige Sitzungen, in denen keine Der Handlungen wegen Ueberlostung oder mangelhafter Bereifung von Lastkraftwagen anstehen. Im Fragefall wurde sowohl bei einem Lastkraftwagen, als auch bei seinem Anhänger ein Liebergewicht festgestellt, ebenso mangelhafte Bereifung der Hinteren Räder, die geeignet war, die Fahrbahn zu beschädigen. Der angeklagte Wagenführer, der auch seine Zulassungsbescheinigung nicht mit sich führte, wendete ein, nicht er, sondern der Halter des Fahrzeugs sei der verantwortliche Teil. Er irrte aber. Beide sind nach konstanter Rechtsprechung verantwortlich. Da er in mißlichen, finanziellen Derhältnissen lebt, auch noch nicht vorbestraft ist, erhielt er nur eine G e ldstrafe von 25 Mark.
Bier Dationalsozialisten. ein junger Kaufmann und drei Studenten, gingen, um Zeitungen zu kaufen, eines Sonntags nach gemeinsamem Kirchgang über den Seltersweg nach dem Bahnhof und dann durch die Bahnhofstraße, Marktstrahe und Mäusburg wieder auf den Seltersweg zurück. Cs schlossen sich ihnen unterwegs noch sieben bis acht Dationalsozialisten an. Sie hatten sich teils zu zweit, teils zu mehreren gegenseitig eingehängt und gingen hintereinander. Dur zum Teil trugen sie Uniform. Sie fangen auch im Gehen ein und das andere Lied, aber nicht übermäßig laut. Auf dem Seltersweg wurden sie von der Polizei angehalten und zum Aus- einandergehen aufgefordert. Die Angeklagten gingen zusammen weiter. Die Polizei nahm einen „Aufzug" im Sinne der Verordnung vom 18. Iuli 1932 an, im Gegensatz zu den Angeklagten, die Freisprechung beantragten. Es erfolgte auch F r e i s p r u ch. Es handelte sich um keinen verabredeten. sondern nur um einen zufälligen Zusammenschluß von Gefinnungsgenosfen. Dies er» hellt schon daraus, daß sie nur zum Teil Uniform trugen. Sie benutzten wahllos verschiedene Straßen. Musik, Fahnen, Transparente und dergleichen führten sie nicht mit sich. Werbezwecke verfolgten sie nicht. Aufreizende Rufe wurden
nicht gehört. Sie taten nichts, um die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zu richten. Von einem „demonstrativen Verhalten" konnte nach alledem nicht die Rede sein, und die Annahme, es handle sich um einen verbotenen „Aufzug", ging fehl. Beachtet wurde auch, daß ein derartiges Zusammengehen unter gleichen Umständen von Studenten in Universitätsstädten gang und gäbe ist, und ernstlichen Anstoß niemand daran nimmt. Die Tatsache allein, daß eins der gesungenen Lieder einen politischen Einschlag hatte, konnte für das Gericht nach der anderen Seite nicht ausschlaggebend fein.
Ein weiterer Angeklagter, ein Weißbinder- meister aus der Umgegend, ließ sich, wie eine von dem Arbeitsamt veranlaßte Kontrolle ergab, verleiten, für seinen bei ihm beschäftigten Sohn, was die Zahlung des Lohnes anlangt, eine falsche Bescheinigung zwecks Vorlage bei dem genannten Amt auszustellen, damit dieser Arbeitslosenunterstützung erhallen sollte. Das Amt konnte danach nicht anders annehmen, als daß es sich um einen Dargeldlohn und um eine versicherunaspflichtige Beschäftigung handelte. In Wahrheit hat aber der Sohn nur Kost und Woh- nung, sowie Anzüge, Schuhe und dergleichen erhalten und dies offensichtlich nur als Entgelt für Dienstleistungen des Haussohns im Hausstande der Eltern (§ 1612 DGB.). Ein Detrugsversuch wurde nicht angenommen, sondern entsprechend der Anklage nur Fahrlässigkeit im Sinne des t? 259a des Gesetzes über Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung. Urteil: 15 Mark Geldstrafe.
Der OHB. im Gau Main-Weser zur politischen Lage.
Der G a u v o r st a n d des Gaues M a i n • • «T>e r ’ m hat sich in feiner am Sonntag in Mainz abgehaltenen Sitzung mit der derzeitigen politischen Lage befaßt und einstimmig folgende Entschließung angenommen:
...Der DHB. ist stets für eine autoritäre Staats- suhrung eingetreten, nicht aber für Selbstherrlichkeit
einer dünnen, im Volke nicht verwurzelten Besitz- schicht. Zur Bildung einer volksverbundenen Regierung ist die Berufung eines Mannes notwendig, der vom Vertrauen der breiten Schichten des Volkes getragen ist.
Aufgabe der neuen Regierung ist eine kluge unkraftvolle Außenpolitik, die die Gefahr einer drohenden weltpolitischen Isolierung Deutschlands abwendet und alle Schritte zur Herstellung der völligen deutschen Freiheit geht.
Innenpolitisch müssen durch ein großzügiges Arbeitsbeschaffungsprogramm die in der deutschen Wirtschaft schlummernden Kreditmöglichkeiten geweckt und der leere Ostraum des Reiches besiedelt werden. Eine zielklare Wirtschaftspolitik hat die Beziehungen von Binnenmarkt und Well- wirtschaft so zueinander zu ordnen, daß der nationalen Wirtschaft der höchste Nutzen daraus erwächst. In der Sozialpolitik ist dem Gedanken der Selbstverwaltung der Berufsstände, vor allem in den Sozialversicherunasträaern, mehr als bisher Rechnung zu tragen. Der Staat kann sich auf eine allgemeine Aufsicht beschränken. Wir verlangen in der Sozialpolitik klare Rechtsansprüche der Arbeitnehmer, keine „Wohltaten". Die Mittel zur Unterstützung der Arbeitslosen müssen vom ganzen Volke und nicht allein von den Arbeitnehmern aufgebracht werden. Die ungerechte Lastenverteilung durch die letzten Notverordnungen ist zu beseitigen. Der trif vertragliche Schutz der Gehälter und Löhne muß erhalten bleiben. Ihre weitere Herabsetzung ist notfalls mit Hilfe des staatlichen Schlichtungswesens und der Devbindlicherklärung von Schiedssprüchen zu verhindern. Insbesondere erhebt der DHV. Protest gegen das vielerorts beobachtete Vorgehen des Einzelhandels zwecks weiterer Gehaltssenkung. Gerade aus diesen Kreisen I sollte mehr Verständnis für die Notwendigkeit der >
Erhaltung und Stärkung der binnenländischen Kauf kraft aufgebracht werden.
Für ein zielklares Regierungsprogramm, das von nationalem, sozialem und christlichem Geiste erfüllt ist, wird sich die große Mehrheit des Volkes stets einsetzen und notfalls bereit sein, dasür Opfer zu bringen. Die stärkste Stütze des Staatsmannes, der ein solches Programm umlegt, ist aber das Vertrauen des Volkes. Da die gegenwärtige Reichs- rcg.erung dieses Vertrauen nicht genießt, können ihre Maßnahmen auch niemals einen Dauererfolg haben."
Mainzer Mehger-Znnung gegen die Schlachtsteuer.
WSD. Mainz, 12. Dov. Eine stark besuchte Versammlung der Mainzer Metzger-Innung beschäftigte sich in der Hauptsache mit der Schlachksteuer und faßte eine Entschließung, in der die Einführung der Schlachtsteuer in Hessen einstimmig abgelehnt wird, weil fte eine Existenzbedorchung für das Wehgerhand- toerf bedeute, weil sie eine bei dem rückläufigen Emkommen aller Volksschichten unerträgliche Erhöhung der Fleisch- und Wurstpreise bringen mußte, weil die Schlachtsteuer mehr als jede an- neue Arbeitslose schaffe, und weil <$€n- Gebühren und viele Steuern in Hessen hoch über den preußischen Sätzen lägen, so daß das hessiische Mehgerhandwerk in Wirk- nchkeiit schon seit Iahren die Schlachtsteuer bezahle. Das . Metzgerhandwerk stehe auf dem Standpunkt, daß eine Ankurbelung der Wirtschaft nur durch Ermäßigung der Steuern und Einsparungen bei den öffentlichen Stellen möglich fei.
Wirtschaft.
* Gutehoffnungshütte Oberhausen 21®., Oberhausen. Bei der Gutehoffnungshütte Oberhausen AG., Oberhausen, verminderten sich im Geschäftsjahr 1931/32 die Roheisenerzeugung auf 0,31 (1930/31 0,52) Millionen Tonnen, das ist ein Rückgang von 40,08 Proz., die Roh- ftahlerzeugung aus 0,42 (0,61) Millionen Tonnen, das ist ein Rückgang von 31,34 Prozent und die Leistung der Walzwerke auf 0,31 (0,44) Millionen Tonnen, das ist ein Rückgang von 29,78 Prozent. Die Hüttenbetriebe mußten in einem noch nie erlebten Umfange Einschränkungen vornehmen. Der starke Absatzrückgang zwang zu einer Zusammenfassung des unterirdischen 'Betriebes der Schachtanlagen Bondern und Iacobi. Bis Ende 1932 soll die Förderung der Zechen Sterkrade und Osterfeld auf der letzteren zusammengefaßt werden. Die Abteilung Düsseldorf hat nicht unbefriedigend gearbeitet. Bei der Abteilung Gelsenkirchen haben Geschäftsergebnis und Beschäftigungsgrad eine weitere Verschlechterung erfahren. Die Einnahmen für verkaufte Erzeugnisse betrugen im Berichtsjahr 110,29 (141,99) Millionen Mark. An Löhnen und Gehältern wurden 38,86 (63.29) Millionen Mark bezahlt, für Steuern und Wohlfahrtsausgaben wurden insgesamt 11,78 (15,79) Millionen Mark aufgewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung verzeichnet einen Betriebsverlust im Iahre 1931/32 von 2,70 Millionen Mark (im Vorjahre Detriebsgewinn 13112 Mark), Abschreibungen wurden in Höhe von 3,13 (3.00) Millionen Mark vorgenommen. Zum teilweisen Ausgleich der Llnterbilanz werden aus der gesetzlichen Reserve 3,60 Millionen Mark entnommen, der ungedeckte Verlustbetrag von 2,23 Millionen Mark wird auf die Dachgesellschaft, die Gutehoffnungshütte, Aktien-Derein für Bergbau und Hüttenbetrieb in Rürnberg übertragen.
Frankfurter Abendbörse geschästslos.
Frankfurt a. M., 14. Rov. Die Abendbörse lag fast vollkommen geschäftslos, und unter dem Einfluß der schwächeren Reuyorker Eröffnungskurse neigten die Kurse gegen den Berliner Schluß fast allgemein um etwa 0,5 Prozent nach unten, mit Ausnahme von Klöckner- Werke, die im gleichen Ausmaß höher notierten. Die Spekulation verhielt sich mangels sonstiger Anregungen vollkommen passiv, vor allem wartet sie die weitere Entwicklung der innerpolitischen. Lage ab.
Am Renten markt war für die Altbesih- an.'eihe bei Beginn kaum Interesse vorhanden, der Kurs ging im freien Markt um etwa 0,4 Prozent zurück. Später zeigte sich jedoch wieder e.nige Rachfrage, so daß sie schließlich unverändert zur Rotiz gelangte. Spätfällige Reichsschuldbuchforderungen blieben mit 71,4 Prozent knapp behauptet. Etwas Interesse machte sich im Freiverkehr für ausländische Prioritäten geltend, von denen neben einigen russischen besonders die
Warschau-Wiener Eisenbahn-Prioritäten zu er* wähnen sind, die von 1,75 Prozent am Freitag voriger Woche auf 3,25 Prozent anzogen. Reu- besitzanleihe 6,50, Altbesihanleihe 56,50, Schutzgebietsanleihe 6,55, Reichsbank 126, Gelsenkirchen 37,50. Kali Aschersleben 101, Klöcknerwerk- 36 bis 36,25, Stahlverein 23.25, AKLI. 56 75, AEG. 32,50, Bekula 106,75, IG.-Farben 94,50. Siemens 117, Reichsbahn-Vorzugsaktien 90,50. Hapag 16,90, Lloyd 18,1.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 14. Rov. (WTB. Drahtmeldung.) An der Produktenbörse herrschte zum Wochenbeginn eine etwas freundlicher« Stimmung vor. Das Angebot in Brotgetreide blieb weiter sehr klein, und auf einige Rachfragq der Mühlen wurden die Preise im freien Markt für Weizen und Roggen bis zu 5 Mk. per Tonne höher bewertet. Das Mehlgeschäft war zwar still, aber immerhin etwas größer, als in der Vorwoche. Am Futtermittelmarkt hielt die gebesserte Stimmung an und die Forderungen für ölhaltige Futterartikel und Rachmehle wurden erneut um 0,25 Mk. höher bewertet. Es wurden notiert:
Weizen 212,50, Roggen 165, Sommergerste für Brauzwecke 180 bis 187,50, inländischer Hafer 140 bis 145. Weizenmehl, süddeutsches Spezial 0, 29.75 bis 30.50, niederrheinisches 29,75 bis 30, Roggenmehl 23,75 bis 25, Weizenkleie 8, Rog- genkleie 8,25, Sojaschrot 11 bis 11,25, Palmkuchen 8,75, Erdnußkuchen 12,50 bis 12.75, Heu 4.60 bis 4,80, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 2,25 bis 2.50, gebündelt 2,25 bis 2,50, Treber 10,75 Mark. Tendenz: stetig, Futtermittel befestigt. Industriekartoffeln hiesiger Gegend per 50 Kilo 1,75 Mark bei Waggonbezug. Tendenz: sehr ruhig.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 12. Rov. Auf Grund der weiter rückläufigen Produktion blieb die feste Stimmung des Marktes erhalten. Das Geschäft in Frischeiern war sehr gering, da sich der Konsum in großem Umfange den billigen Kühlhauseiern zu gewandt hat. Der Umsatz hierin war wieder sehr flott, so daß eine weitere merkliche Verringerung der Bestände eingetreten ist. Es notierten in Pfennigen per Stück ab loco Frankfurt a. M.: Bulgaren 10 bis 10,25, Iugoslawen 9,50 bis 9,75, Rumänen 9,50 bis 9,75, Polen 9 bis 9,50, Holländer 9,50 bis 13,50, Flandern 11,50 bis 13, deutsche Frischeier 10 bis 14,50, in- und ausländische Mittel-und Schmutzeier 7,50 bis 8. Kühlhauseier: Rumänen 7,50 bis 8. Iugoslawen 7 bis 8 Bulgaren 8,25 bis 8,50, Holländer 9 bis 9,50, Flandern 8,75 bis 9.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12 30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
an
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12-11. I 14.11.
12.11. | 14.11
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55,5
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52
53
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52,5
i ■ unlÜTtDbar bis 1935
61
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6% ehern 7% tfranti Hnv.-Banl
16 unfünbbar biss 1936
81
84
86
85
84.65
78,5
78,5
78
77,5
79
79
Banknoten.
10,5
10,5
10,5
11
6,2
3,4
3,35
Reichsbankdiskont 4 v H
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6,25 6.15
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74,00
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4,22 58,47 72,90 14,06 16,51
169,44 21,57 71,29
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90
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4,20 58,23 72,60 14,00 16,45 168,76
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Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beichlossenen Divid nde
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12,78
6,084 51,95
12,465
3,057 169,13
71.18 72,98 74,18
14,04 0,908 4,209 58,39 21,55 16,49 80,97 34,39 81,77 0,879 0,294
5.634
12,77
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12,435
3,063 169,47
71,32 73,12
74,32 14,08 0,912 4,217
58,51 21,59
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