SJL-tfpoit
Handball der Sp.-Dg. 1900.
Am morgigen Sonntag fährt 1900a 1 Mannschaft zum Verbandsspiel nach Wetzlar gegen die gleich« des VfL. Beide Vereine standen sich schon in manchem Kamps gegenüber und schlugen sich mit wechselndem Glück. Auch für Sonntag muß die Frage nach dem Sieger offen bleiben. Allerdings ist man geneigt, den DfL.-Leuten ein kleines Plus zu geben. Sie wehrten sich vergangenen Sonntag in Butzbach gegen Polizei erste Mannschaft recht tapfer und ließen die Polizisten nur 6:3 gewinnen. Weiterhin ist zu berücksichtigen, daß die 1900er das Spiel nicht in kompletter Aufstellung bestreiten können.
Sportabteilung des Tv. Wieseck.
Am morgigen Sonntag fährt die 1. Mannschaft des Turnvereins nach Butzbach, um dort gegen die zweite des Gastgebers das fällige Verbands- «piel auszutragen. Butzbach stellt eine flinke und kampffreudige Mannschaft, die sich auf eigenem Platze nur sehr schwer schlagen lassen wird. Insbesondere wird die Wiesecker Hintermannschaft schwer zu kämpfen haben, wenn sie die gefährlichen Angriffe des Gastgebers erfolgreich ab- wenden will. Jugend und Schüler sind spielfrei.
Kein Fußball-Länderspiel gegen Oesterreich.
Der Oesterreichische Fußball-Verband hat seinen Länderspiel-Kalender für das nächste Iahr veröffentlicht. Eigentümlicherweise ist aber hierin kein
Spiel gegen eine deutsche Rationalmannschaft vorgesehen, dagegen wurde mit Frankreich, Italien, Ungarn, Tschechoslowakei und der Schweiz fest abgeschlossen.
Kurze Sportnotizen.
DerStallHaniel trennt sich mit Schluß der Saison von qeinem Jockey L. Darga, der jedoch auch weiterhin in Deutschland bleiben will und ichon Der- handlungen mit einem großen Stall.angeknüpst hat.
*
E r n st Kaufmann (Schweiz), der kürzlich aus eine 2vjährige Tätigkeit als Rennfahrer zurückblicken konnte und stets zur ersten Klasse der inler- nationalen Flieger gehörte, will sich vom aktiven Radsport zurückziehen. *
Fabelhafte Seift ungen vollbrachten die DRU.-Arnaleure im Berliner Sportpalast. Jrn Mannschaftsrennen, das von Tallmann-Jänicke gegen König-Bretzke erst im letzten Spurt gewonnen wurde, schloß die erste Stunde mit einer gefahrenen Strecke von 46,150 Kilometer, eine Leistung, die Berufsfahrern im Sportpalast noch nicht glückte. Die Berliner Fliogerrneistevschaft gewann der Bremer Cronjäger in schöner Manier vor Tadewald.
*
Der Berliner S chl i 11s chu h k l u b gibt schon heute sein erstes Gastspiel im Auslande. Die deutsche Meistermannschaft wird in Paris ein Freundschaftsspiel gegen den dortigen Racing Club austragen. Sonja Henie und das Ehepaar Brunet (Frankreich) werden Schaulaufen absolvieren.
Lokalgegner treffen sich...
Kampf um Ansehen und Punkte.
Höhepunkte im Ablauf der Verbandsspiele der 1. Bezirksklasse sind in dieser Saison die Lotal- treffen der beiden 1. Mannschaften der hiesigen Sportvereine VfB. und 1900. Der morgige Sonntag bringt das Spiel der Vorrunde, das auf dem Sportplatz des VfB. zum Austrag gelangt. Dies- mal handelt es sich nicht um ein Gesellschaftsspiel, sondern um ein Derbandsspiel, in dem Punkte zu verlieren oder zu gewinnen sind. (Gleichwohl diese Tatsache nicht eigentlich im Vordergrund steht, wie es sonst im Kampf gegen auswärtige Mannschaften unstreitig der Fall ist.) Immerhin bedeutet die Aussicht auf zwei Punkte einen Anreiz, der dem Spiel die Bedeutung vertieft, die ihm an sich schon zukommt.
Mit einer gewissen Ruhe sieht man in beiden Lagern dem Treffen entgegen. Man stützt sich auf bewährte Mannschaften. Außerdem fühlen sich beide Parteien gleichwertig und die Ergebnisse gegen die gemeinsamen Gegner scheinen das beweisen zu wollen. Das alles könnte eine Gewähr für ein spannendes Spiel sein, wenn man gerade bei einem solchen Spiel jemals etwas Vorhersagen könnte, was Anspruch darauf erheben dürfte, unbedingt gültig zu sein. Immer wieder kommt es auf die Widerstandsfähigkeit der Verven der einzelnen an, die das Spiel entscheidend zur Depression und Resignation, oder aber zum unüberwindlichen, stürmischen Eifer drängen können. Schon das erste Tor, das fällt (und wie es fällt) kann den Ausschlag geben. Das wissen alle die Beteiligten sehr genau. Denn: Wenn auch die Mannschaften der beiden hiesigen Lokal- gegner in letzter Feit zuverlässigere Form als sonst zeigen, so ist man ttch noch lange nicht dessen gewiß, ob Form, Taktik, Stehvermögen, Selbstvertrauen ausreichen, um die Rervenprobe des Spiels gegen den Lokalgegner mit absoluter Sicherheit zu überstehen. Man hat auf diesem Gebiete schon Ueberra^chungen und Enttäuschungen erlebt. Eines aber soll sicher sein: beide Mann'chaften sollten geben, was in ihren Kräften steht. Das erwarten die Zuschauer, die sich bei einigermaßen günstigem Wetter, sicherlich in großer Zahl einfinden werden, mit gutem Recht.
Oie Mannschaften.
VfB.: Balser
Leutheuser Bingel Haupt Kreß I. Feuster Ritter Lehrmund Wilhelm Fehling Sauer
Best Goebel Lippert Arnold Iäckel Schmidt Heilmann Langsdorf
Luft Zeiler
1900: Schlarb
Die beiden Mannschaften stellen in dieser Ordnung das Beste dar, was die beiden Vereine gegenwärtig aufbieten können. Diese Aufstellungen haben sich bewährt und wenn nicht ganz unvorhergesehene Ausfälle die Schlachtordnung ändern, sollte man von den 22 Mann etwas zu erwarten haben. Wenn man die einzelnen einer Betrachtung unterziehen will, dann kommt man zu folgendem Ergebnis:
Schlarb im Tor bei 1 900 scheint bis auf eine kleine Unsicherheit niedrigen Bällen gegenüber, recht zuverlässig. Die Verteidigung mit Zeiler und Luft ist sehr schlagsicher, nicht leicht zu überwinden. In der Läuferreihe wird unstreitig Heilmann hervorragen, der allerdings in Schmidt und Langsdorf ganz verständnisvolle Assistenten hat. Das Stürmerdreieck mit Lippert, Goebel und Arnold vermag bei einigermaßen guter Schußlaune sehr wohl Erfolge zu erzielen. Iäckel auf Rechtsaußen ist unverkennbar etwas schwer, aber eifrig. Best ist ein durchaus repräsentabler Linksaußen geworden. Wenn sich die Mannschaft nicht allzusehr von Stimmungen beeinflussen läßt, ist sie den VfDern ein gefährlicher Gegner. Die Mannschaft ist in ihrem Können so beschaffen, daß sie sich zu einer geschlossenen Leistung zusammenfinden mühte.
Die Mannschaft des V f D. seht sich aus lauter bewährten Kräften zusammen. Balser hat seine gute Form unverändert beibehalten und ist dem Gegner ein schweres letztes Bollwerk. Das Der- teidigerpaar (Dingel-Leuthauser) ist die Stärke der Mannschaft. In der Läuferreihe ist Kreß, der seinen Posten gut ausfüllt, linker und rechter Läufer (Haupt-Feuster) sind ausgezeichnete Techniker. Im Sturm ist Ritter der aktive Torschütze. Lehrmund-Wilhelm-Fehling werden sich sehr anstrengen müssen, wenn sie sich durchsetzen wollen. Sauer sollte nicht enttäuschen.
Oie Aussichten.
Die Chancen auf Sieg, das wurde eingangs schon angedeutet, sind völlig gleichverteilt. Wollte man nach der gegenwärtigen Situation behaupten, daß die eine oder andere Mannschaft bestimmt den Sieg erringen wird, dann könnte man leicht in den Ruf kommen, ein Hellseher sein zu wollen. Die Meinung geht allgemein dahin, daß Sieg und Riederlage von nicht wägbaren Voraussetzungen bestimmt werden wird. Man vermag nur zu wünschen, daß der Sieg jener Mannschaft zufallen möge, die ihn entsprechend dem Spielverlauf verdient.
Schiedsrichter für den bevorstehenden Kampf ist Wingenfeld (Fulda), der für eine reibungslose Durchführung des Spieles der Garant sein sollte.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 16. Oktober.
6.15: Don Bremen: Hafenkonzert. 8.15: Von der Rheininsel Vonnenwerth (Kloster der Franziskanerinnen): Katholische Morgenfeier. 9.15: Stunde des Chorgesangs. 10.30: Einführungs- vovtrag zu Richard Wagners „Tristan und I'olde", 3. Akt. Von Hans Rosbaud. 12: Mit- tagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 13: Konzert. 14.15: Stunde der Iugend. 15.15: Stunde des Landes. 16: Baden-Baden: Konzert des Städtischen Kurorchesters. 18: ..Weltfluglinien in Asien und Afrika", Vortrag von Dr. Hans Kohn. 18.25: Dreihig bunte Minuten. 18.55: ..Gedichte und ihre Wirkung". Eine Rundfrage an unsere Hörer. Veranstaltet von Professor Dr. Martin Sommerfeld. 19.30: Schicksale in dieser Zeit. „Romolo, der Mann mit der ei'ernen Faust". Eine Zwiesprache. 20: Uhn: Deutscher Opern- Abend. 22.45 bis 24: Vachtmusi-k.
Montag, 17. Oktober.
7.05: Frühkonzert auf Schallplcrtten. 12: Mittagskonzert des Rundfunk-Orchesters. 13.30: Konzert. 17: Vachmittagskonzert des Orchsters des Westdeut'chen Rundfunks. 18.25: „Deutsche Land- schcrstskunst. — Von Cranach bis Thoma", Vortrag von Paul Westheim, Berlin. 18.50: Englischer Sprachunterricht. 19.30: Unterhaltungskonzert. 20.30: Aus dem Kleinen Saal des Saalbaues: Stunde der Kammermusik. 21: Das V)un- derbare. Hörfolge von Friedrich Burschell. 22: „Deutschland und der Süd osten". Don der Kon- ferenz von Stresa. Bearbeitet von Actualis. 22.45 bis 24: Vachtkonzert.
Dienstag, 18. Oktober.
7.05: Frühkonzert auf Schallplatten. 12: Freiburg: Mittagskonzert des Freiburger Konzertorchesters. 13.30: Konzert auf Schallplatten. 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Vachmittag. 17: Vachmittagskonzert. 18.25: „Die Rationalisierungsbewe- gung im Handwerk", Dortrag von Dr. A. Wagner, Marburg. 18.50: „Die Lage der Landwirtschaft", Gespräch zwischen Stadt und Land. Don Karl Hepp und Prof. Dr. Veumarck. 19.30: Unterhaltungskonzert. 20.30: Alt-Frankfurter Originale. 20.55: Tristan und Isolde von Rich. Wagner (3. Aufzug). 22.05: In der Werkstatt des Orgelbaues. Hörbericht von Reinhold Merten. 22.45 bis 24: Rachtmuttk.
Mittwoch, 19. Oktober.
7.05: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.10 bis 10.40: Schulfunk. 12: Unterhaltungskonzert. 13.30: Konzert. 15.15 bis 16: Stunde der Iugend. 17:
Konzert. 18.25: Stunde der Arbeit: »Die Reform der Sozialversicherung", Dortrag von Dr. Reumann, Präsident der Landesversichcrungs- anstalt Hessen. 19.05: „100 Zithern". 19.40 (Aus dem Dolksbildungsbeim): Konzert des Rundfunkorchesters. 20.3fc Die Föhre, ein Hörspielmonolog von Manfred Hausmann. 21.10 (M, Wien): Lächle! Bunter Abend. 22.40 bis 24 (Don Budapest): Zigeuncrmusik.
Donnerstag, 20. Oktober.
7.05: Frühkonzert auf Schallplattcn. 12: Konzert auf Schallplatten. 13.30: Mittagskonzert. 15.30 bis 16.30: Stunde der Iugend. 17. Konzert. 18.25: Stunde des Films: „Film auf Papier", Gespräch zwischen dem Manuskript-Autor Friedrich Raff und Dr. Rudolf Arnheim. 18.50: „Zum Rotprogramm der Reichsregierung". Dortrag von Dr. W. Braun, Mitglied der Industrie- und Handelskammer Frankfurt a. M.-Hanau. Dorsitzender des Derbandes Mitteldeutscher Industrieller e. D. 19.20: Rachrichten aus Kunst und Wissenschaft. 19.30: „Die Rachtigall", Musik von Winternitz, Sprecher: Dr. Waldemar Staegemann. 20 (Von Breslau): Kepler, Drama von Hans Rehberg. 21: Unterhaltungskonzert des Rundfunk-Orchesters. 22.45: Funkstille.
Freitag, 21. Oktober.
7.05: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert. 13.30: Mittagskonzert auf Schallplatten. 17: Rachmittagskonzert. 18.25: „Erziehung zur Qualitätsarbeit", Vortrag von Paul Krannhals, Gräfelfing. 18.50: Aerzte-Vortrag: „Ist Rervosität heilbar?" 19.20: „Trainingsarbeit der Kunstturner", Hörbericht vom Training zum Internationalen Kunstturnen am 30. Oktober. 19.30: Ein möblierter Herr klagt sein Leid, von Georg Zech und andere Kurzgeschichten, gelesen von Karl Köstlin. 20.05 (Festsaal der Liederhalle): Symphonie-Konzert des Philharmonischen Orchesters Stuttgart. 22.45 bis 24: Rachtkonzert.
Samstag, 22. Oktober.
7.05: Frühkonzert auf Schallplatten. 10.10 bis 10.40: Schulfunk: „Glockenguß und Glockenklang". von Karl Stueber. 12: Mittagskonzert. 13.30 bis 14.30: Mittagskonzert. 15.30 bis 16.30: Stunde der Iugend 17: (Mannheim): Unterhaltungskonzert. 18.25: „Persönlichkeit und Wirtschaft"? Vortrag von Dr. Hans Iokisch. 1850: „Industrie und Landwirtschaft", „Zur Frage der Stärkung des Binnenmarktes", Vortrag von Dr. Fabian. 19.30: Chopin-Klaviermusik. 20 (Festsaal der Liederhalle Stuttgart): Bayerischer Abend. 22.45 bis 24: Rachtmusik.
Wirtschaft.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Die Preisgestaltung am Frankfurter Schlachtviehmarkt war in der verflossenen Woche zwar uneinheitlich, aber überwiegend etwas schwächer. Obwohl die Zufuhren meist unverändert und zum Teil sogar niedriger waren, war die Geschäftstätigkeit wesentlich kleiner als in den beiden letzten Wochen.
Vornehmlich am Rindermarkt waren Preisnachlässe zu verzeichnen, obgleich der Zutrieb von 1586 Stück unverändert war. Bullen waren stärker beschickt und erlitten daher auch mit minus 2 bis 3 Mark den größten Verlust. Ochsen und Färsen verloren je 1 Mark, während Kühe behauptet blieben. Rach ruhigem Handel verblieb Ueberstand.
Am Kälbermarkt ergaben sich trotz des geringeren Auftriebs (1457 gegen 1519) Preisrückgänge von 1 Mark. Geringere Kälber waren anfangs der Woche bei lebhaftem Geschäft bis zu 3 Mark erhöht, gaben aber-später den Ge- winn wieder ganz ab. Das Geschäft verlief dann langsam, doch wurde der Markt geräumt.
Die außerordentlich hohe Ziffer für den Zutrieb am Schafmarkt, im Vergleich zu den Absatzverhältnissen, wirkte sich nicht so stark aus, gaben doch die Preise nicht mehr als 1 Mark nach. Allerdings war das Geschäft sehr langsam und der Markt wurde nur knapp ausverkauft. Der Auftrieb betrug 736 gegen 484 Stück.
Etwas freundlicher lag nur der Schweinemarkt, an dem bei einem unveränderten Auftrieb von 5362 Stück Preisbe'serungen von I bis 2 Mark eintraten. Fettschweine waren nur knapp angeboten, stark gesucht und über Votiz bezahlt. Der Handel war anfangs lebhafter, später wieder schleppend mit etwas Ueberstand.
Es notierten per Zentner Lebendgewicht im
Mark: Ochsen al) 29 bis 32, a2) 25 bis 28. bl) 20 bis 24. Bullen a) 26 bis 28, b) 21 bis 25. Kühe a) 25'bis 27, b) 21 bis 24, c) 16 bis 20.
Färsen a) 31 bis 33, b) 27 bis 30, c) 22 bis 26.
Kälber'b) 40 bis 43, c) 36 bis 39, d) 30 bis 35.
Schafe al) 24 bis 26, b) 20 bis 23, c) 15 bis 19.
Schweine b) 44 bis 47, c) 43 bis 46, d) 40 bis 45 Mark.
* Aus dem Aku-Konzern. Wie die Der. waltung der Allgemeinen Kunstzijde Urne (Aku) mitteilt, hat sich die Geschäftslage in der letzten Zeit weiter gebessert, die Produktionseinschränkungen müßten jedoch zunächst noch bestehen bleiben. Der Konkurrenzkampf auf dem Wettmarkt habe eine Minderung nicht erfahren. Man hofse jedoch, unter den europäischen Produzenten zu einer Verständigung zu gelangen.
Frankfurter Abendbörse etwas freundlicher.
F ranksur t a. M., 14. Ott. Die Abendbörse verkehrt^ zwar in sehr ruhiger Haltung, zumal die Auslandbörsen keine Anregung gaben, doch war die Grundstimmung nicht unfreund- l i ch. Gegen den Berliner Schluß ergaben sich fast allgemein kleine Besserungen um 0,25 bis 0,5 Prozent, nur Bemberg lagen 1,25 Prozent und Siemens 1 Prozent niedriger. Die Kulisse ncchm kleine Käufe vor, wobei man auf die Rede die Herr v. P a p e n am Sonntag in Westdeutschland halten werde, verwies. Im Verlaufe zogen ID- Farben, AEG. Deutsche Linoleum und einige andere Spezialwerte um Bruchteile eines Prozentes an, eine Ge'chäftsbelebung war aber nicht zu verzeichnen.
Auch am Rentenm arkt blieb die feste Grund st immung bestehen, es herrschte aber auf der ganzen Linie Geschäftsstille.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H, Lomvard)in.suß
Krankst,rt a. Dl.
Berlin
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- kur»
Schlußk. Abend» bdrfc
Schluß»
Iure
Schlußk. mittag» dürfe
Schluß» kurS
Schlußk. Abend» börse
Schluß« kurS
Schlußk. Mittag» börfe
Datum
13-10. |
14.10.
13-10.
14.10.
Oatum
13.10.
14-10-
13.10.
14.10.
6% Seulldic ilteidisanlcibc D. 19'2.
73
73
73,13
73,13
Hamburg-Amerna Paic.
Hamburg-Südam. Dampfschiff
1
17,4
17,13
17
17,13
6% chcm.7A.Dt. ReichSanl.v.l9L9 B%% Doung.AnIctbc von 1930 . $cutjd)c 9lnl.-ttIblö|.«Sd)ult> mit
85
86.5
85,5
87,5
—
—
—
28,5
69
72
- 69
72
£ian|a Dampslchiss - .
(
—
—
28
28,5
Norddeutscher Lloyd ....
(
17,75
17.5
17,75
17,13
Au-los.-Rechten......
48.65
48.13
48.7
48
A.G. sür Verkehrswesen Akt.
40,5
—-
42,75
41,75
DcSgl. ohne Autzlos.-Rechte . .
6,75
6.75
6,75
6,75
Berliner Handelsgesellschaft .
4
90,5
90
90
90
6% ehern 8%.5-eh. «ollcftaat 1989
(Sommer), und Pjnvat-Bank .
0
53,5
53.5
53,5
53,5
(rückzahlb. 102%)......
67,5
68
67,5
68,4
Darmstädter und Nationalban!
0
—
—
—-
Oberhellen Provinz-Anleihe mit
Am'los.-Rechten......
—
56,5
-
—
Deutsche Bank und DlSconto-Gesellschaft.
0
75
75
, 75
75
Deutsche Komm. Sammelabl.
Dresdner Bank......
0
61.75
61,75
61,75
61,75
Anleihe Getfe 1......
6% ehern. 8% nrauff. Hyp.-Bant
50,5
50,9
75.25
50,5
51,25
Reichsbant ......
1.
125.5
34,9
124,5
34,1
125,5
34,65
123,5
Goldpsc. 15 unkündbar bis 1935
75,13
—
—
«.cs.G..........
. 0
34
6% ehern. 7% Frank«. Hbp.-Bank
75
Bergmann........
. 0
—-
—
20,75
20,75
lyolDufe 16 unkündbar bis 1936
75
—
ISlettt. Lielcrungsgclelllchast .
b
67
67,5
67,75
6'-% ehern. <%% Franks.Hyp.- Äank Lian Pfandbriefe . -
Licht und Kraft......
6
88
86,5
87,5
86,5
79,8
79.9
—
—
Felten & Guilleaume....
0
57
57
57,75
57,75
6K,% chcm.4K%'Jihcintid)c Htw.-Bank-Liou.-Äoldpic. .
79,65
79,9
—
—
Gcjclllchalt sür Elektrische Unternehmungen ....
4
71,25
71,25
71,25
71,13
6% chcm. 8% Pr. Lande.'psand.
72,5
Rheinische Elektrizität . . .
bB
74
73
73,5
73
btleianfialt H|anbbrie|e 9L 19
73
73
73
Gchuckcrt & (So.......
0
72,5
71
72,25
71,75
6% ehern. 7% Br. LandcSvsand-
Siemens & Halske.....
9
117
117
117.5
118
bricfanflalt. Pfandbriefe R. 1"
73
73
Lahmeyer & (So......
10
119
119
119
119
4% Oestcrrctchtldic Volvrentc .
10,25
10.25
—
Buderus........
. 4
40,75
40,5
41,25
40,5
4,20% Ocsterreichilchc Stlbcrrente
1,05
1.05
1,05
1.15
Deutsche Erdöl......
. 5
72.75
72,5
72,5
—
4% Ungarische «oidrenlc ....
6,75
6,75
6.9
——
Geilenkirchener......
. 8
38.5
38,5
38.5
39
4% Ungarilche Gtaatsrcntc v. 1910
4K^% brSgi non 1913.....
6,65
6,5
6,85
6,75
6,9
6.8
Harvener.........
Hoesch Eisen........
. 0
. 6
74
74,5
73
37.4
73,5
38
5% äbgcfL tSoldmcxikancr von 99 4% Türkilche Zollanleihe von 1911
6,75
6,75
6,75
Ille Bergbau.......
10
122
—
123
124
3,5
3,5
3,5
3.45
98
98.13
98,75
Rlüdncnoerte.......
ManneS mann-RLbren . . .
4% Türkijchc Bagdadbohn-Anleihe
3,75
3,5
. 6 . «
34,5
53,25
34
53
34
53,25
34
52,9
4% beSgl. Serie II.......
—
—
3,65
3.4
M ans selber Bergbau ....
. 0
21.5
20,5
21
21
f>% Suman, vereint,. Rente v. 1903
4,5
4.5
4.3
4,55
Oberschles. Sottwerke . . .
. 8
—
—
37,9
38,75
45496Rum0nweremb.Rcatev.1912 4% Rumänische vereinh- Rente
7,75
7,75
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen. . .
4',
27,5
27,5
27,5
27,5
4,13
4,13
4.13
4.2
10
166
167
167
166
L Anatolier......
18,5
—
18,4
18,25
Rhetnstahl........
. 6
67
67,5
67
67,75
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß«
Schlußk. Bbend» börse
Schluß»
Schlußk. Mittag» börie
13-Oktober
14.Oktober
kurs
für*
Amtliche Notierung
Amtliche
Dotierung Brief
13.10.
14.10.
13-10.
14-10-
Helitngsor» .
6.254
6,266
6.254
6,266
Riebeck Montan......
1;-
— 1
—
—
—
Men. . . .
51,95
52,05
51.95
52,05
Bereinigte Stahlwerke . . -
. 0
22,75
——
22.5
22,9
Prag . . .
12,465
12,485
12.465
12,485
£tabi Minen.......
O
17
17
17,75
17
Budapest. .
—
—
—
—
Kaliwerke Alcherslcben . . .
6
102,5
104.5
102
103
Sofia . . .
3,057
3,063
3.057
3,063
Kaliwerke Westeregeln . . .
6
107
108.75
—
108,7a
Holland . . C41o . . . .
169,43
169,47
169,33
169.67
Kaliwerke GaUbetfurth . . .
9
165
164
165,75
165
72,93
73,07
72,88
73,02
Kopenhagen.
75 12
75,28
75,12
75,28
95,75
94,25
Stockholm
74,43
74,57
74,43
74.57
I. m. Farbcn.Industrie . . .
7
96
95
London. . . Buenos Aires
14,485
14,525
14,485
14,525
Echeideanstalt.......
10
140
139,5
0.890
0,894
0.890
0.894
Goldschmidt........
. O
27,5
26,5
28
26,5
Rcuvork . .
4.209
4,217
4.209
4,217
Rütgerswcrie.......
. O
41.9
41,5
41,5
41,25
Brussel. . .
58.44
58,58
58.44
58.56
Metallgesellschaft......
. V
35,25
35,75
35,25
36
Italien. . .
21,55
21,59
21,55
21.59
Paria . . .
16,51
16,55
16,505
16.545
58
Schweiz . .
81,23
81,39
81,19
81,35
Philipp Holzmann.....
Zementwerk Heidelberg. . .
. O
57
57,5
57,5
Spanien . .
34,47
34,53
34,47
34,53
. 4
50
49.75
—
—
Tanzig. . .
81,92
82,08
.81,92
82.08
Eemcntwerk Karlstadt. . . .
. r
54.75
—
Japan . . .
0,989
0,991
0.989
0 991
Wahß & Frevtag.....
. 0
4,5
5.6
-
Rio bc Jan..
0,294
0.296
0,294
0,296
Jugoslawien.
Lissabon . .
5,894
5.906
5,894
5.906
56,5
56,75
56,75
56,25
56.65
55,5
13.19
13,21
13.19
13,21
Schultheis Patzenhofer . . . Aku (Allgemeine Kunstseidel Bemberg.........
Zellstoff Walbhof.....
Zellstoff Aschaffenburg . . .
0 0
0 o
56,75
57
56.5
54,25
44,75
Banfnoten.
45.75
45,25
44,75
Seriln. 14-Oktober
Geld
Srief
0
29,5
31
30,75
31
Amerikanische Roten . . .
, . . .
4,20
4.22
Dessauer ®as.......
. 7
—
—
90,5
89,75
Belgische Roten.....
58,28
58,52
Daimler Motoren.....
. O
21.5
20.5
20,4
20,5
Dänische Roten.....
74.90
75.20
Deutsche Linoleum ....
. c
46
46,25
36,4
45,9
Englische Roten.....
14,445
14,505
Crcnftetn & Koppel ....
. 0
—
——
35
35
Jranzolische Roten....
16,465
16,525
Leonhard Tietz......
. 6
47
47
47,5
47,75
Holländische Roten ....
168,96
169,64
Svens ka.........
. k
—
——
—
Italienische Roten . . .
• e |
21.50
21.51
170
170
170
170
Rorwegtsche Roten . . . .
72.70
73.00
Deutsch-Oesterreich, ■ 1OO Schilling
Rumänische Roten........
2.44
2.46
Frankfurter Maschinen . . .
.
—
—
—
Schwedische Rotzen . . . .
74,25
74,55
©rinnet.........
. c
27
27,75
27,75
27,75
Schweizer Roten. . . . .
81.01
81.33
Mainkrastwerke Höchst O.M..
.
54.5
Spann che Roten.....
34.33
3447
Süddeutscher Zucker . . . .
128
128,5
I 127,25
— -
Ungarische Roten . . . .


