Ausgabe 
15.9.1932 Frühausgabe
 
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§.4.-fpori

Zum Zußballkampf Schweden Deutschland.

Für den cm 25. September im Nürnberger Stadion stcttsinbcnden Fuszball-Länderkampf Deutschland-Schweden sind jetzt die beiden Mannschaften ausgestellt worden. Die deutsche Aufstellung ist allerdings noch nicht endgültig, jedoch dürfte es keine wesentlichen Aenderungen mehr geben. D'iit Ausnahme von Knöpfle, Appel und R. Hofmann wurden nur bayerische Spieler beriieksichtigt. Die deutsche Elf wäre sicher noch stärker zu stellen, jedoch mühte sie auch in der vorliegenden Aufstellung stark genug sein, um die Schweden zu schlagen. Recht vielversprechend scheint vor allem der Sturm zu sein. 3n der schwedischen Mannschaft tauchen einige Namen aus dem Nachwuchs auf.

Die deutsche Mannschaft: Tor: Jakob (Jahn Regensburg): Munkert (1. FC.Nürn­bergs. Ha ring er (Bayern München): Apvel (Berliner SD. 92), Leinberger (Sp. Dgg. Fürth), K n öp f le (FSB. Frankfurt): Berg- maier, Krumm, Rohr (alle Bayern Mün­chen), Richard Hofmann (Dresdener SC.), Kund (1. FC. Nürnberg).

Spielverbot für Nürnberg-Fürth.

Wegen des Länderspieles Deutschland Schweden besteht am 25. September in Nürn­berg-Fürth ab 12 Altyr Spielverbot für alle Mann­schaften. Die Terminliste der Gruppe Nordbayern hatte allerdings von vornherein auf das Länder­spiel insofern Rücksicht genommen, als für diesen Tag nur zwei Bezirksligaspiele angeseht wurden, die beide auswärts stattfinden, und zwar Würz­burg 04 gegen DfR. Fürth und Bayreuth gegen Würzburger Kickers. Alle anderen Mannschaften sind spielfrei.Club" undKleeblatt" werden auch eine Anzahl von Spielern für die Ländermann- fchaft abgeben müssen.

Vor neuen Leichtaihleiiksiegen?

wieder gegen Frankreich und die Schwei).

Am kommenden Sonntag stehen die deutschen Leichtathleten wieder an zwei Fronten, in Düs­seldorf gegen Frankreich und in Weimar ge­gen die Schweiz. Bisher haben die Leichtathleten eine großartige Erfolgscrie hinter sich, alle bisher ausgetragenen 19 Länderkämpfe wurden gewonnen, darunter auch gegen England, Ja­pan und Oesterreich, Ungarn. Der erste Kampf kam im Jahre 1921 gegen die Eidgenossen zum Austrag, die auch unser häufigster Gegner waren. Elfmal mußten die Schweizer die Ueberlegenheit der deut­schen Athleten anerkennen, so daß man im vorigen Jahre die Vertretung unserer Interessen einer fast nur süddeutschen Garnitur überlassen konnte. Auch diesmal dürfte die deutsche Mannschaft stark genug sein, um das Dutzend Siege voll zu machen. Schwe­rer ist es dagegen in Düsseldorf gegen Frankreich. Die deutsche Vertretung mußte einige Aenderungen erfahren, es müßte aber nach den letzten Leistungen trotzdem noch zu einem neuen Erfolge reichen. Sechs­mal konnten wir die Franzosen bereits schlagen, aber es wurde in den letzten Jahren schon recht knapp, so daß man bei der Aufstellung sehr vor­sichtig vorgehen mußte und stets das Beste stellte. Dank unseres guten Läufermaterials und des besse­ren Durchschnitts kann man am Sonntag mit zwei weiteren deutschen Siegen rechnen.

*

I n der deutschen Mannschaft beim Athletikkamps gegen Frankreich am Sonntag in Düsseldorf bestreiten infolge einer Absage von Wich­mann (SEE.) nunmehr Paul (Stuttgart) und Le- febre (Düsseldorf) den 800-Meter-Lauf, während Dr. Peltzer und Schilgen (Darmstadt) über 1500 Meter starten.

Indien siegt weiter.

e 3n Wien gegen Oesterreich 6:1 (3:0).

Einen neuen großen Sieg errangen die indischen Hockeyspieler am Mittwoch in Wien gegen die österreichische Nationalmannschaft. Obwohl sie bereits das achte Spiel innerhalb von elf Tagen austrugen, konnten sie doch dank ihrer Technik und unverwüstlichen Konstitution, die sich recht tapfer wehrenden Oesterreicher überlegen mit 6:1 (3:0) besiegen.

Tilden & Co. in Nürnberg.

Im Anschluß an die Weltmeisterschaften der Tennis-Professionals in Berlin gibt Tilden in der Heimat des jungen Meisters Hans N ü ß - lein, in Nürnberg, am 28. September ein Gast­spiel. Tilden wird hier mit Nüßlein, Barnes und Najuch zusammentreffen. Zum Austrag kom­men auf den Plätzen des Nürnberger Stadions

zwei Einzel- und ein Doppelspiel. Tilden spielt gegen Nüßlein, Najuch gegen Barnes. Im Dop­pel treten Tilden-Darnes gegen Nüßlein-Na- juch an.

Gefängnis für Angriff auf den Schiedsrichter.

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat einen Heidelberger Fußballspieler vier Wochen Ge­fängnis für eine Tätlichkeit gegen einen Schiedsrichter zudiktiert. Der Spieler hatte den Schiedsrichter derart geschlagen, daß eine schwere Trommelfellverlehung die Folge war. Trotz Widerspruchs des Verbandes ließ sich der Schiedsrichter nicht abhalten, Strafanzeige zu erstatten. Eine eindringliche Warnung für die Rowdies auf den Fußballfeldem!

Keine Unterstützung mehr sürKayeOon.

Die letzten Mißerfolge des englischen Renn­fahrers Kaye Don mit seinem DootMiß Eng­land III haben sich recht ungünstig für ihn in finanzieller Hinsicht ausgewirkt. Lord Wake­field, der bisherige Geldgeber für Kaye Dons Rekordversuche, erklärte, aus persönlichen Grün­den keine weiteren Mittel mehr zur Verfügung zu stellen.

Hauptjagdschießen desHubertus".

DerHubertus", Verein weidgerechter Jäger, Sitz Gießen, hielt wie alljährlich als Abschluß einer Reihe von llebungsschießtagen am ver­gangenen Sonntag sein Hauptjagdschiehen auf seinen Ständen am Schühenhaus ab. Die Be­teiligung am Hauptschiehen war befriedigend, die Leistungen erfreulich. Das ist um so bedeut­samer, weil in der jagdlichen Praxis ein weid­gerechtes Jagen ohne eine gewisse Schiehfertig- keit nicht denkbar ist. Nur dann ist ein rasches Töten des Wildes möglich, durch das ihm un­nötige Qualen erspart werden, und nur dadurch bleiben wirtschaftliche Werte vor dem Verkommen bewahrt.

Die Ergebnisse.

Chrenscheibe (40-Ringscheibe) 1 Schuh: 1. Aug. Kilbinger, 39: 2. v. Bentheim, 32; 3. Jeh, 30 Ringe.

VLa nderpreis des S ch ühenvereins Giehen (wie oben): 1. Hch. Schwall, 40; 2. All-

Oie Lage der deutschen Maschinen­industrie im August 1932.

Berlin, 13. Sept. Vom Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten, dem Spihenverband der deutschen Maschinenindustrie, wird uns geschrie­ben:

Das Augustgeschäft verlief ruhig. Die An­fragen vom In- und Ausland gingen über den Stand der letzten Monate nicht hinaus und führ­ten im allgemeinen noch nicht zu einer Vermeh­rung der Aufträge. Nur imLandmafchinen- g e s ch ä f t verursachte die stärkere Nachfrage der Jnlandkundschast eine Belebung, die auch Neu­einstellungen von Arbeitskräften zur Folge hatte. Das Auslandgeschäft war recht still; der Geschäftsverkehr war durch Devisen- schwierigkeiten und andere Ausfuhrerschwerungen nach wie vor stark behindert, auch kamen weni­ger Ruhlandaufträge zum Abschluß. Immerhin führten die in den letzten zwei bis drei Monaten eingetretenen leichten Auftragsteigerun­ge n z u einer weiteren kleinen Er­höhung der Arbeitszeit auf rb. 39V2 Wochenstunden und zu einer Zunahme des Be­schäftigungsgrades von 30 auf 31 Prozent der Normalbeschäftigung. Mehr als die Hälfte der Beschäftigung der Deutschen Maschinenindustrie entfällt zur Zeit immer noch auf die Ausfuhr. Gröhe Werte sind für den Wiederaufbau der Ver­tretungen der deutschen Maschinenindustrie im Auslande im letzten Jahrzehnt auf gewendet wor­den. Nachgewiesenermahen haben 1931 fast 10 Millionen Deutsche unmittelbar und mittelbar von der Ausfuhr gelebt. Cs wäre ein schwerer Fehler der deutschen Wirtschaftspolitik, die Ausfuhr noch mehr als bisher dadurch zu gefährden, daß Deutschland zu dem Experiment einer Zwangs­regelung der landwirtschaftlichen Einfuhr über­geht und damit der Abschliehung der übrigen Welt gegen deutsche Fertigerzeugnisse Vorschub leistet. Der Druck auf die Preise deutscher land­wirtschaftlicher Erzeugnisse kommt bei der gegen­wärtigen Lage nicht so sehr vom Ausland, als

mendinger jun., Grünberg, 38; 3. Pascoe 37 Ringe.

Rehbock: 1. Pascoe, Dutenhofen; 2. v. Bent­heim; 3. 2eh; 4. Mangelsdorff.

Trollender Keiler: 1. v. Bentheim; 2. PH. Nicolaus; 3. Pascoe; 4. Schäfer, Leihgestern; 5. Mangelsdorff; 6. Bieler.

Wurftauben (10 Tauben): 1. Allmendinger, Grünberg, 9; 2. Schmall, 9; 3. Pascoe, 8; 4. Drück, Rödgen, 6; 5. Kammer, 6 Treffer.

K i p p h a s e (10 Hasen): 1. Pascoe, 9; 2. Schä­fer, 8; 3. Schenck zu Schweinhberg, 8; 4. v. Dent- heim, 7; 5. Kleinhans, 7; 6. Allmendinger, 7; 7. Mangelsdorff, 7 Treffer.

Aus dem Schiehen auf die Wildscheiben wur­den folgende Vereinsmeisterschaften ermittelt und vergeben: Kugelmeister 1932: Dr. v. Bentheim; Schrotmeister 1932: August Pascoe; Hubertus- meister 1932: August Pascoe (der damit zum achtenmal diese Würde errang!).

Der Präsident des Allgemeinen Deutschen Jagdschuhvereins, mit dessen Landesverein Hessen derHuoertus" sehr eng zusammenarbeitet, hatte für die beste Gesamtleistung die Broncemedaille des ADJD. gestiftet, die damit ebenfalls der Vorsitzende des Vereins, Herr Pascoe, errang.

Kurze Sportnotizen.

Die süddeutschen Meisterschaften im 50-Kilometer-Gehen und 25-Kilometer-Laufen, die am 18. September in München stattfinden sollten, wurden wegen zu schwacher Beteiligung abgesagt.

Die Wahlversammlung der DSB. (Deut­sche Sportbehörde) findet am 2. Oktober in Köln statt.

Hein keil wird nach dem Erfolg seiner Maschi­nen im Europarundflug jetzt den Bau von Sport­flugzeugen serienmäßig aufnehmen.

*

Stapel, der erfolgreiche deutsche Straßenfahrer, gewann im Nungesser-Stadion zu Dalenciennes ein Omniumfahren gegen Pesenti, Barthelsmy, Leducq und Rebry.

C i l l y Äußern wird nach ihrem kurzen Gast­spiel in Breslau nun wieder bis zum Frühjahr aussetzen, da sie nach ihrer langen Krankheit für den regulären Tennisbetrieb doch noch zu schwach ist.

Am Gordon-Benett-Wettfliegen der Freiballone, das am 25. September in Basel be­ginnt, nehmen 17 Ballone teil. Deutschland ist mit den drei BallonsDeutschland",Barmen" und Stadt Essen" beteiligt.

vielmehr von der katastrophal gesunkenen Kauf­kraft der inländischen Bevölkerung, insbesondere der Jndustriearbeiterschaft. Jede Störung unserer Außenhandelsbeziehungen würde Millionen von Arbeitern der Exportindustrien mit vermehrter Arbeitslosigkeit bedrohen, ihre Kaufkraft für land­wirtschaftliche Erzeugnisse noch weiter schwächen uni) damit den Preisdruck noch verschärfen.

Oie Krafifahrzeugproduktion im Juli 1932.

Berlin, 14. Sept. Der Absatz von Personen­kraftwagen ging nachWirtschaft und Statistik" im Juli gegenüber dem Vormonat um 11 v. H. von 5114 auf 4547 zurück, während sich der von Lastkraftwagen und Krafträdern mit 717 gegen 731 bzw. 4989 gegen 5228 kaum verringerte. Der Absatz von dreirädrigen Kraftfahrzeugen stieg leicht voy 978 auf 1102 Stück. Die Produk­tionsentwicklung war nur in der Kraftradindu- strie rückläufig (2800 gegen 4405), während die Herstellung von Personen- und Lastkraftwagen (4555 gegen 4588 bzw. 749 gegen 759) sowie von dreirädrigen Fahrzeugen (1097 gegen 1014), die saisonmähig ebenfalls einen Rückgang erwarten lieh, sich ungefähr auf dem im Juni erreichten Stgnd behauptete. Im Vergleich zum. Juli 1931 machte der Kraftradabfatz etwa zwei Drittel, der von Lastkraftwagen rund 60 v. H. und der von Personenkraftwagen über 90 v. H. der da­mals erreichten Höhe aus. Die Ausfuhr in der Kraftfahrzeugindustrie entwickelte sich günstig. Der an sich geringe Auslandabsatz von Kraft­rädern betrug das 2,5fache des Vormonats, auch die Ausfuhr von Personenkraftwagen hatte eine Zunahme aufzuweifen.

* Zur Frage der Reichsbahn-Auf­träge. Der Verein Deutscher Eisen- und Stahl- Industrieller hat in einer an die Generaldirektion der Deutschen Reichsbahn gerichteten Eingabe die große Arbeitsnot der Eisenwirtschaft dargelegt und nachgewiesen, daß der große Arbeitsmangel für Jn- landslieferungen hauptsächlich* auf die Zurückhaltung

Wirtschaft.

der öffentlichen Hand zurückzuführen ist. Im Inter- esse einer besseren Beschäftigung der deutschen eisen- schaffenden Industrie und zahlreicher Zweige der Verarbeitung, wie des Lokomotiv- und Waggon­baues, der Eisen- und Stahlwarenindustrie, der Eisen- und Stahlgießereien, der Signalbauanstalten, des Dampfkessel- und Apparatebaues, der Rohrlei­tungsindustrie usw. macht der Verein den Vorschlag, daß unverzüglich ein großer und langfristiger Be­schaffungsplan der Reichsbahn aufgestellt wird. Mit Rücksicht auf die Entlastung der Reichsbahnfinanzen durch den Pakt von Lausanne und durch die neue Notverordnung des Kabinetts von Papen dürfte die Finanzierung eines neuen Beschaffungsplanes nor­malen Umfanges im Laufe der nächsten 12 Monate keine unüberwindbaren Schwierigkeiten haben.

* Verhandlungen über deutsche C i - senbahnmaterial - Lieferungen an Degien. Es wurde kürzlich gemeldet, daß an­läßlich der deutsch-belgischen Verhandlungen über die belgische Kohlenkontingentierung Deutschland als Kompensation Aufträge für die Lieferung von Eisenbahnmaterial an Belgien im Werte von 21 Millionen Francs erhalten hätte. Diese Meldung eilte den Tatsachen etwas voraus. Wie von den zuständigen Stellen in Berlin und Brüssel mit­geteilt wird, ist ein Vertreter des belgischen Han­delsministeriums bereits unterwegs nach Berlin, um mit den deutschen amtlichen Stellen über et- toaige Industrie-Kompensationen für die herabge­setzten Kohlenkontingente zu verhandeln.

* Verkaufsvereinbarung zwischen der Edelstahlwerk Röchling AG. und der 8 c> ci 61 ö Lorraine. Die Edelstahlwerk Röchling AG., Völklingen, und die 8oci6t6 Lorraine Miniere et M^tallurgique in Diedenhofen (es ist dies die frühere Carlshütte des Röchling-Konzerns in Diedenhofen) haben sich, wie WTB.-Handelsdienft erfährt, zur Vermeidung einer unwirtschaftlichen Konkurrenz für den gemeinsamen Verkauf von Edel­stahl in Frankreich, Belgien und Spanien zusammen­geschlossen. Die Soci£t£ Lorraine hat vor kurzem die Erzeugung von Edelstahl in ihren neuen Anlagen aüfgenommen und will diese planmäßig in größtem Stil entwickeln. Die Edelstahlwerk Röchling AG. be­fürchtet dagegen, daß nach der Rückgliederung des Saargebiets der Absatz nach Frankreich zurückgehen wird. Daher sei ein Zusammengehen das Gegebene gewesen, zumal die von Röchling geschaffene große Verkaufsorganisation auch in Zukunft wirksam aus­genutzt werden könne.

Sranffurfer Abendbörse behauptet.

Frankfurt a. M., 14. Sept. An der Abend- börse setzten sich in Nachwirkung des Mittags­verkehrs meist neue kleine Erholungen durch, im allgemeinen blieben die Kurse gut behauptet. Das Geschäft war sehr klein und beschränkte sich nur auf Umsätze innerhalb bet Spekulation. Etwas Anregung boten bie wieder festeren Kurs- melbungen von ben Auslandbörsen und die Preis­besserungen für Metalle und Baumwolle. Gegen den Berliner Schluß ergaben sich Besserungen von 0,5 bis 1 Prozent, wobei Montanwerte bevorzugt waren. AEG. und J.-G.-Farben eröffneten zunächst nur behauptet, waren aber bann im freien Markt etwas höher, ebenso wie bie übrigen Werte im Verlaufe etwas anzogen. Weiter fest lagen Lahmeyer mit plus 1,5 Prozent. 2m späteren Verlauf bröckelten bie Aktienkurse infolge der Geschäftsstille wieder leicht ab.

Am Rentenmarkt war es seht still. Deutsche Anleihen hörte man zunächst auf un­veränderter Basis, später zogen Alt- und Neu- besihanleihe je 108 Prozent an. Späte Reichs- schulbbuchforberungen lagen mit 63 Pro­zent etwa 3/r Prozent höher. Neubesitzanleihe 7, Altbesitzanleihe 53,90 bis 54, Schuhgebietsanleihe 4,35, Reichsbank 130,25, Buberus 38,75, Gelsen­kirchen 38,65, Mannesmann 54,75 bis 55, Phönix 26, Rheinstahl 71, Stahlverein 24,25, Aku 56,25 bis 56,50, AEG. 33 bis 32,75, Demberg 65 75

Gchwememarkt in Gießen.

Aufge trieben wurden auf dem gestrigen Schweinemarkt: 141 Ferkel. Ferkel bis 6 Wochen kosteten 12 bis 14 Mk.; 6 bis 8 Wochen alte 14 bis 16 Mk.; 8 bis 13 Wochen alte 18 bis 20 Mk. Das Geschäft vollzog sich schleppend.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Anfrage 1872. Wenn der Hauseigentümer nicht ausdrücklich auf die Anforderung der betr. Gebühren verzichtet hat, was von Ihnen zu beweisen wäre, so liegt in seiner Handlungsweise lediglich eine Bum­melei, die nunmehr vom Zwangsverwalter behoben werden soll, der alle dem Hauseigentümer zustehen- den Rechte zu wahren verpflichtet ist. Eine Verjäh­rung ist noch nicht eingetreten. Durch die Nachforde- rung erwächst Ihnen kein Schaden, sondern nur eine Unannehmlichkeit. Sehen Sie zu, daß Ihnen nun­mehr Ratenzahlungen gewährt werden.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. H. Lombardzinsfuß 6 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a.m.

Berlin

Frankfurt a. m.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

Schluß» kurs

Abend« börse

Schluß« turs

mittag« börse

Schluß­kurs

Echlußk. Abend« börse

Schluß« kurs

Echlußk. mittag« bör!e

Schluß« kurs

Echlußk. Abend«

Schluß« kurs

Schluß,, mittag« börse

13. September

14-September

Amtliche Notierung Geld | Ärici

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Datum

13-9.

14.9.

13.9.

14.9.

Datum

13.9. 14.9.

13.9.

14.9.

Latum

139.

14-9.

13.9.

14.9.

6% Srutich? Retchöanieihc o. 192. 6% ehem. 7%Tt. Reichsanl. v.1929 5'/z% Aoung-Anlcihe von 1930 Deutsche Anl^Ablöf.-Schuld mli

Auslos.-Rechten......

Desgi. ohne Auslof.-Rechte . .

6% ehem 8%£>efL BollSslaat 1929 lrückzahlb. 102%)......

Obcrheffen Provinz-Anleihe mit Auslof.-Rechten......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bani Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

6% ehem. 7% Franks Hyp.-Bani Goldvie 16 unkündbar bis 1936

6!/2% ehem. V/t% Franks.Hyp^ Bant Liau Psandbrtele . . .

6/2% ehem. 4«/,% Rheinische

Hnv -Bank-Liau.-Goldpse. . 6% ehem. 8% Br. Landespfand.

briesanstal' Pfandbriefe. R. 19

6% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanstalt. Pfandbriefe R. 10

4% Oesterreichische Goldrente .

4,20% Oesterreichische Sllberrentc 4% Ungarische Goldrente ....

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/z% desgi. von 1913.....

5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie!...........

4% desgi. Serie II.......

5% Rumän. vercinh. Rente v. 1903 4^%Rumän.vereinh.Rentev.l918

4% Rumänische vereinh. Rente 214% Anatolier......

67,5

79,4

53

5,5

62,5

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50

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6

10,5

5,5

19

Hamburg-Amenta Pme. . . . v

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa Dampsschifs . . . <

Norddeutscher Lloyd.....<

A.G. für Verkehrswesen Akt. . 0

Berliner Handelsgesellschaft . 4

Commerz, und Prival-Bank . 0

Darmstädter und Nationalbanl 0 Deutsche Bank und

Disconto-Gesellschaft... 0

Dresdner Bant...... 0

Reichsbant........1:

A.E.G............0

Bergmann.........0

Elektr. LieserungSgesellschaft. 5

Licht und Straft...... 6

Felten & Guilleaume.... 0

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 4

Rheinische Elektrizität . . . bV

SchuckertSEo....... 0

Siemens & Halske ..... 9

Lahmeyer & Co.......10

Buderus..........4

Deutsche Erdöl.......5

Gelsenkirchener.......8

Harpener..........0

Hoesch Eisen.........6

Ilse Bergbau.......10

Ilse Bergbau Genüsse.....

Ulöckncrmerke........6

Mannesmann-Röhren .... 6

Mansfelder Bergbau.....0

Oberschlei. Kokiwerke .... 8

Phönix Bergbau......4'/,

Rheinische Braunkohlen... 10

Rhetnstahl.........6

17,13

18,4

41,5

91

56,5

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75,5

19,25 129

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38,75

38,65

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55

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26

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29,13

18,5

43 91,25 56,65

75,75 63,65 130,25

32,25 20,75

71

84 54,75

73,25 71,5

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37 75,9 37,75

77

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34

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24

37,75

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28,25 18,75

41,75

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76

63

130,5

33

20,75 69,5 87,5

56

74,25 70,75 78,25 138,4

110

39,25 76,5 38,4

77,5 36,5

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99 34,5 54,9

23

38,5

25,75 177

71

Riebeck Monian......7,2

Vereinigte Stahlwerke . . . . 0

Otavi Minen....... 0

Kaliwerke Aschersleben ... 6

Kaliwerke Westeregeln ... 6

Kaliwerke Salzdetfurth ... 9

I. G. Farben-Jndustrie ... 7

Scheidcanstalt.......10

Goldfchmidt.........0

Rütgerswerke........0

Metallgefellschaft.......0

PhiliPV Holzmann......0

Zementwerk Heidelberg. ... 4

Lemeniwerl Karlstadt.....0

Wayß & Freytag......0

Schultheis Payenhoser ... 0

Mu (Allgemeine Kunstseide) 0

Bcmberg......... 0

Zellstoff Waldhof..... 0

Zellstoff Aschaffenburg ... 0

Dessauer Gas........7

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum.....0

Orcnstein & Koppel.....0

Leonhard Dietz.......6

SvenSka......... 0

Chade............

Frankfurter Maschinen . . . . 0

Gritzner..........0

Mamkraftwerke Höchst a. M.. .4

Süddeutscher Zucker.....8

19 17,5 107 114 175

98,25 134

28 39 35

51 52,5

5,4

51,5

42 28,5

19,5 44

49

173

24,75 55,5

125

20,25

105

101

135,25

28,9

37,75

36

53

53

56,5

66,5

20

44

45,5

24,5

136

19,65 16,5

106,5 112

174

100

29 38

35,75

52

5

56

53

63,75

41

28,75

89,5

19.75

44,5

34,9

46,5

177,5

24

126

20,4 16,75

106

112 174,5

101,25

28 37,5

36

53

4,75

55,5 56,25

66,5 41,75

28,5

92 19,75 43,5 35,65 46,75

178,5

-

126

>elfmgsorS .

Prag . . . Sudapest . . Sofia . . Holland . . Oslo.... Kopenhagen. Stockholm ionbon. . . SuenoS Aires steuyork . . Srüssel. . . Italien . . . Laris . . . Schweiz . . Spanien . . banzig. . . ^apan . . . ito de Jan.. Jugoslawien, rissabon . .

51,95 12,465

3,057 169,23

73,63 75,92 75,12 14,65 0,913 4,209 58,31 21,61

16,19 81,18

33,87 81,97

1,989 0,316 6,493

13,34

6,316 52,05

12,485

3,063 169,57

73,77

76,08

75,28

14,69

0,917

4,217

58,43

21,65

16,53

81,34

33,93

82,13 1,991 0,318 6,507

13,36

Banknoten.

6,304 51,95

12,465

3,057 169,28

73,68 75,97

75,12 14.66 0,913 4,209 58,31 21,62 16,49 81,23

33,87 81,97 0,989 0,314 6,493

13,36

6,316 52,05

12,485

3,063 169,62

73,82 76,13 75,28

14,70 0,917 4,217 58,43

21,66 16,53 81,39 33,93 82,13 0,991 0,316 6,507

13,38

«eritn, 14-September llmerikantfche Noten.......

Belgische Noten......

Dänische Noten.........

Lnglische Noten.........

französische Noten........

holländische Noten........ Italienische Noten.......

lorwegische Noten........

Deutsch-Oesterreich, * 100 Schwinä stumänische Noten........ Schwedische Noten........

schweizer Noten.........

spanische Noten........

Ungarische Noten ........

Geld

4,20 58,15 75,80 14,62

16,45 168,91

21,56 73,50

2,49 74,95 81,05 33,73

r~ Aries 4,22

58,39 76,10 14,68 16,51

169,59 21,64 73,80

2,51 75,25 81,37 33,87

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über Allgemeine

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Aus dos Geling I großen Teile die f gestellt. Ruhige am I mirrung durch den | cnlrückt sind, habe: üigkeiten, die sich ergeben, früher un Oessenllichkeit selbs | fischen RevueRc Hal soeben eine Sd herausgegeben. 3n lapitel sagt er, da Unausgeglichenheit nur von der S

gend her übers, ben Jungen mögfi len zu begraben un tonnten l\e sich ai ihrer Generali Generation - Luch ein einziges Land 1 tinents auf [einen Auffassung, daß na Deutschland a in dieser Mahnung Deutung eines Wei w dessen Begrünt einleitend sagt:Di, unseres Bottes!" D sännt, daß er der ! in ihrem mehr oder dem Klassen- und ls "euen Gemein

Tie Richtlini oung erfolgen soll, f nf anificrunq der einfeil » und vc Aurnhallen hinau -°«che süchtig, werden sM CBnn! X? ^"bespiele so M dn Nunt LZrr issSte sSä ÖobenL^ daz die Zulaw ^' ®ie P sSS: xrb kann tDohf r SU'

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