Einweihung der neuapostolischen Kirche
Don
Nachdruck verboten
Ohne Gewähr
mürben iiberivältigt.
12. August 1932
4. Ziehungstag
2 »etoinne ju 10000 M. 109971
19604
7672 10695 23361
121366 127675
137948
133294
302497
297790
296187
65429
181322
181265
Gewinnrabe verblieben:
181058
195753
233834
276421
304806
183661
209954
242883
289243
335299
ist. die haben.
66616
101499 148617
186066 224821
284179 331037
116047 136309
166044 187679 216509 246822 277402 294727 300095
334888 364146 379373
66283 I 128067 169169 189230
214764 250319
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113880
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137456
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197301
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399793
122167 152050
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355110
119729 142517 169145 199767 220014 249777
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129556
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128350
153196
201062
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177543
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221187
249788
289158
296463
321600
346705
373666
384405
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271598 15382
349384
21260
374429
181038
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250398
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144958 178339
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297545
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374941
390976
181782
202073
241053
283133 307741
196975
232862
259851
281484
321729
339130
353644
374719
183724
216228
259996
325733
393462
165709 187127 210301 228937 275602
293493 297604 334429 359942 378993
399218
180482
192710
223249
246506
277763
311712
332427
346310
371461
196752 232629 258363 281204 312154 338313 346318 372573
198363 2''?. '-7 268219 282028 322416 343719 356812
375934
Buntes Allerlei
Gutes Gedächtnis.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 ble 12.30 Uhr. 16 bl» 17 Uhr Samstag nachmittag geichlui'. n
WckrWen.
7528 21510 40393 47391
270029 274809 352754
2815 17911 37207 41866
167616 170363 171310
230420 238943 265574
343519 384942 391128
günftig.
Die Steigerung der Teilnehmerzahlen in den Großstädten war erheblich geringer; bei den Städten mit mehr als einer halben Million Einwohnern beruß sie im Durchschnitt nur 5 v. S). Die Entwicklung im vergangenen Jahr läßt somit erkennen, daß im oKgemcinen die Ausbreitung des Rundfunks in den Großstädten sich mit zunehmender Sättigung mehr tmb mehr verlangsamt, in den mittleren und kleine- rett Städten, besonders aber auf dem flachen Lande, nach ständig zunimmt. Es ist bemerkenswert, daß im Jahre 1931 demzufolge erstmalig in Deutschland die
stachen Lande stärker gewesen ist als in den Städten. Man darf, wie schon gesagt, annehmen, daß die Zunahme weiter fortschreiten wird. Hinsichtlich der biimbfunlbidjtc steht Deutschland erst an neunter
Stimmung. Märsche für Fansarentrompeten lösten cruch hier wieder lebhaften Beifall aus. Der Kapelle wurden für ihre Darbietungen viel Anerkennung zuteil und sie mußte sich zu mancher Zugabe entschließen. 3m Laufe des Abends fand dann eine Auffahrt der Ruderboote statt, an der
ammengebrochen und mr ?n ins Kranfenhaus gefchef
Ingen in Eberswalde.
bersroatbe wurde ein Ülai sgebrorfjenen 6ha i und schwer verletzt. rächten Sträflingen mar i ouszubrechen. Der eine \ das Dienftjimmer des-M i und schlug mit einer fia|b : ein. Dieser packte den $ !S entwickelte sich ein Rüez chließtich konnte der ffiaqr: Weit setzen, |o daß ante? eilten. Der Wächter mar&
Gnauthstraße 16 (bei Luckhardt) eine Anzahl präch tig blühender Kakteen zu sehen.
Ixt Beteiligten ist.
Daten für Montag 15 August.
1688: König Friedrich Wilhelm I. von Preußen im Berlin geboren; — 1740: der Dichter Matthias (Tlaubius in Reinfeld geboren; — 1769: Napoleon l. in Ajaccio geboren; — 1771: der englische Dichter Sir Walter Scott in Edinburg geboren.
Gewinnauszug
5. Klaffe 39. Preußisch-Süddeutsche (265. Preuß.) Slaats-Lotterie.
86669 215756
lut frei.
itif; J.B.: Ernst Bluinsch
In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
424 18246 48644 66061
162473 167338 177024
201938 212348 224396
278388 279887 295670
2 Prämien zu je 8000, 2 Ge-
Was gibt es Neues in der Medizin?
Unterernährung und Rachitis. - Individuelle Behandlung von Neurosen. Epidemische Augenkrankheit in China.
Don Or. p. Wölffel. '
Aus der provinzialhauptiladt. s
Gießen, den 15. August 1932.
Städte und Rundfunk.
2 Gewinn« «o 50000 W.
2 Wewlnne iu 25000 M.
4 Gewinne >n 10000 W.
14 ®«toinn« »u 5000 M.
255083 287724 303136
14 Gewinne xu 3000 M.
157334 163389 250382
48 Gewinne -u 2000 41 l. 72626 125378 159891 177544 179209 199506 234603 244593 247965
341634
46760 203278
94386 111402
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen
12 Gewinn» x» 5000 M. 272805 288152 384157
22 Gewinne xu 3000 M. 51339 237530 265415 358311
46 Gewinn, xu 2000 M. 71587 120225 151183 172552 184709 228549 315559 329621 336130
nicht zurückgetehrt ist, wurde heute in der Gemarkung Astheim aus dem Main gelän- d e t. Es befiehl der dringende Verdacht, daß der Beamte von Zelddieben ermordet worden darauf seine Leiche in den Fluß geworfen
fe 500000, ICO Schlußprämien zu je 8000, 2 Gewinne zu je 6,000, 2 zu je 3COOOO, 2 zu je 200000. 4 zu je 100000, 6 zu \e 75000, 10 zu je 5'000, 26 zu je 25000, 172 zu je 10 00, 412 zu je 5000, 868 zu je 3000, 2602 zu je 2COO, 5078 zu je 1000, 8540 zu je 500, 25548 zu je 400 M.
Von Zelddieben ermordet und in den Main geworfen?
WSN. Rüsselsheim, 13.Aug. Die Leiche des Feldschützen Burger aus Astheim der am vergangenen Freitagabend von einem Dienftgang
3gc<^9(3
112 Gewinn, xu 1000 M. 5914 7553 8908 17585 21473 25508 41934 49967 52852 54953 55355 66486 ----- 69618 72794 78526 79541 86913 98132 ----- ------ ------ 129601 144829
396009
198 Gewinn« xu 500 M. 3231 ---- ---- - -
30356 31745 33503 34930 37065 38775 40570 49383 62955 54848 58821 60797 66844 70558 71649 74630 80974 98045 101204 104061 105939 106320 109262 •---- ~ **** r>r'e *135050
sich 5 Boote des veranstaltenden Vereins Rudersport 1913, 3 Boote der Gießener Rudergefett- schäft und 5 Boote des Gießener Ruderclubs Hassia beteiligten. (Sin Lampionrergen, oraani- fiert vorn Ruderclub Hassia, von den Padblern der drei Vereine gefahren, zauberte viel Stimmung über das Wasser und gef iel allgemein gut. Der Abend nahm einen harmonischen Verlauf.
♦* Blühende Kakteen. Heute und morgen ist Kakteenliebhabern Gelegenheit gegeben, tm Hause
Aus jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer In den beiden
Ableitungen I und II
rose-Forschung in Verbindung mit den letzten Erkenntnissen der Psychopathie. Cs hat sich gezeigt, daß bei kaum einem anderen Leiden die Behandlung so streng individuell sein muß wie gerade hier. Keine andere Krankheit hat so viele voneinander verschiedene Typen geschaffen wie die Nervosität. Selbst konstitutionell tritt beim Heer der Nervösen eine so beträchtliche Männigfaltig- keit In Erscheinung, daß sich schwerlich von einheitlichen. festumrissenen Konstitutionsgruppen sprechen läßt. Die Nervosität hat also einen rein persönlichen Charakter, und man darf den Grundsatz aus stellen, daß wohl jeder Nervöse anders behandelt werden muh als der andere. Dio wissenschaftliche Forschung über die Zusammenhänge von Konstitution und Nervosität befinden sich überhaupt noch immer im Anfangsstadium, und die Wechselwirkungen zwischen Körperbau und seelischen Reaktionen sind bei weitem noch nicht zur Genüge geklärt. Bei der noch ziemlich engen Grenze unserer Erkenntnisse läßt sich nicht einmal die Frage nach der Konstitution als Dererbungs- folge generell beantworten. In zahlreichen Fällen ist zwar der Einfluß der Vererbung ohne Schwierigkeiten festzustellcn — so z. B. läht sich beim schwächlichen, körperlich stiefmütterlich behandelten Nervösen nicht selten eine Trunksucht des Vaters nachweisen —, es bleibt aber immer noch ein Rest, der der Ausklärung harrt. Darüber hinaus muh man sich auch darüber im klaren sein, daß allein schon die außergewöhnliche Mannigfaltigkeit der nervösen Erscheinungen gegen den Versuch spricht, bestimmte Formen des Leidens aus ein und derselben Konstitutionsart abzuleiten. Bestimmte Nervösengruppen können, konstitutionell gesehen, ganz wesentliche Abweichungen voneinander aufweisen, genau so wie sich bei einer ganz bestimmten Konstitution sehr wohl starke Veränderungen der nervösen Form ergeben können. Das alles zeigt, wie sehr die Behandlung des Nervösen individuell eingestellt sein muh.
Das Trachom wütet...
Der deutsche Arzt Dr. Maximilian Pfister, zur Zeit in Hongkong, der kürzlich eine mehrmonatliche Reise unter die westlichen chinesischen Provinzen unternommen hat, gibt in einem Briese an eine süddeutsche ärztliche Wochenschrift einen erschütternden Bericht über die erschreckende Ausbreitung des Trachoms unter der chinesischen Bevölkerung. Das Trachom, auch Körnerkrankheit genannt, ist eine der schwersten Augenkrankheiten, die bei Vernachlässigung zur Erblindung führen kann. Es kommt an der Oberfläche der Dindehaut, namentlich des Oberlids, zu Schwellungen, die das Aussehen von Sagokörnern haben. Aus Dem anfangs vorhandenen Bindehautkatarrh entwickeln sich Entzündungen und Vereiterungen, und auch die Hornhaut wird nicht verschont. Dr. Pflister hält das Trachom-Problem für eines der bedenklichsten, das in China augenblicklich der Lösung harrt. Vom Trachom seien dort mindestens achtzig Millionen Menschen betroffen. Auf absehbare Zeit hinaus jedoch fehlt jede Aussicht, diese sürchterliche Heimsuchung zu bezwingen, denn es mangelt nicht nur an Aerz- ten, zu allem Unglück wird auch durch die Unwissenheit und Schwerfälligkeit der Bevölkerung der Trachom-Epidemie in schlimmster Weise Vorschub geleistet. Schon jetzt dürfte die Zahl der einseitig Erblindeten mit etwa vier Millionen und die der gänzlich Erblindeten mit einer Million anzunehmen sein. Das Heer der Aermsten. die heute bereits die Symptome einer baldigen Erblindung tragen, ist schier unübersehbar. Kein Alter ist verschont. Insgesamt dürfte es, nach den Angaben von Dr. Pfister, heute in China nicht weniger als 20 Millionen Menschen geben, deren Sehfähigkeit durch das Trachom bereits so gelitten hat, daß sie kaum noch in der Lage sind, sich halbwegs zu ernähren.
____guten Gedächtnisleistungen zählt eine englische Zeitschrift einige Beispiele auf: der Schrift- ft eil er Horace Vachell verlor einmal das Manuskript einer Erzählung, die er verfaßt hatte. Da er auch keinerlei Kopie besaß, blieb nichts anderes übrig, als sich hinzusehen und die ganze Geschichte nochmals aus dem Gedächtnis niederzuschreiben. Und er konnte sich an den ganzen Inhalt, und zwar Wort für Wort, erinnern. Manche Maler wieder sind imstande, sich eines Gemäldes in allen seinen Einzelheiten zu erinnern. Turner besah dieses Gedächtnis in hohem Grade. Er schaute sich etwa ein Schiss an, ging dann nach Hause und malte es ganz genau, mit jedem einzelnen Tau und Sparren exakt an feinem Platze, und.dies, obwohl er von Schissen absolut nichts verstand. Ein anderer Maler. Caldecon, ward einmal in Spanien von einem Räuber ausgeplündert. Er hatte nur einen kurzen Blick auf den Räuber werfen können, zeichnete aber ein so genaues Porträt von ihm. daß die Polizei ihn da ach feststellen konnte. Sir Thomas Veccham kann ein großes musikalisches Werk dirigieren. ohne einen Blick in die Partitur zu wersen. Ivor Novello halte einmal die Partitur seiner üngsten Komposition im Auto liegen lassen. Qlber. wie sich Horace Vachell Wort für Wort an seine Novelle erinnerte, hatte Ivor Novello eine Partitur Note für Note im Gedächtnis und schrieb sie in einer fabelhaft kurzen Zeit
noch einmal nieder.
Oie Brieftaube.
Der bekannte Münchner Komiker Karl Valentin erzählt: „Neulich hab l mir was ganz Prak- tischs kaafl. A Brieftaubn. Erstens sparst das viele Porto, und dann kann's die Antwort immer gleich zruckb'ringa. Am Sonntagvormiltag hab i sie aus- probiert. Um zehne denk i mir, schreibst an Brief an ahn bekannten Herrn in Starnberg, wo er wohnt hat, hat's ja g'wußl. Na, bann is bis zum Nittagessen mit der Antwort wieder da. Um zwölse hab i Mittag gessen, dann denk i mir, schaust a bißl zum Fenster naus vielleicht kannst 'as verwarten. Wie i so zum Fenster nausschau, is viere wor'n, denk i mir, gehst a bißl spaziern, gehst ihr entgegen. I geh so die Forstenrieder Landstraßen naus, wie i a Vierlelstund geh, was moanft? . . Mein Brieftaubn. Da is des Luder z' Fuß ganga.“
3216272 1000 m. 1617 3217 18202 19214
20597 21124 22711 24191 28272 43976 36u67 42243 ----- 62920 80991 81720 108489 112123 124042 ------ ' « inoxiu | 00000
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Störung 6on Ja? SM'
Wirtschaftskrise und Gesundheit.
In mehreren ärztlichen Wochenschriften stehl augenblicklich der bisherige Einfluß der Wirtschaftskrise auf die Lebenshaltung und den Gesundheitszustand der deutschen Bevölkerung tm Vorder, gründe der Besprechungen. Besonders gründliche Untersuchungen hat Professor Dr. v. Tyhka (Hamburg) angestellt. Er kommt zu dem Schluß, daß die Arbeitslosigkei t uni) auch die Kurzarbeit zu einer wesentlichen Ernährungsver- fchlechterung geführt haben, und zwar zeigten sich die Folgen in einer Verminderung der Ciweihzu- fuhr und der Kalorienzahl wie auch in einer Verschlechterung der Lebensmittelqualitäten. Schon in Erwerbslosenhaushalten, die bisher noch verhältnismäßig gute Unterstützungssätze bezogen, lägen die gesundheitlichen Schädigungen klar zu Tage, geradezu katastrophal jedoch seien die Auswirkungen bei Familien, denen nur die gekürzte Krisen- und Wohlsahrtsunterstühung zusteht. Mit solchen Unterstützungsbeträgen — der Betrachtung liegt ein monatlicher Unterstützungssatz für ein großstädtisches Ehepaar im Betrage von 86 Mark und für ein mittelstädtisches Ehepaar tm Betrage von 65 Mark zu Grunde — sei kaum das nötige Leben zu fristen. Dr. Hellmuth Lehmann, der sich mit dem gleichen Thema befaßt, bezeichnet die augenblicklichen Verhältnisse als .verschleierte Hungersnot". Als besonders unglückliche Opfer der Wirtschaftskrise seien die großstädtischen Er- werbslosenfamilien anzusehen, denen nicht einmal ein Stückchen Garten zur Verfügung stehe. Der Oberarzt einer Berliner Klinik, Dr. F. Heimann, hat aus den Wirtschaftsbüchern seiner Patienten die erschütternde Feststellung gewonnen, daß diesen verschiedentlich nur etwa 4400 bis 1500 Kalorien pro Tag zur Verfügung stehen, d. h. 1100 (!) Kalorien weniger als ein gesunder, nicht durch körperliche Arbeit beanspruchter Mensch als Mindestmenge benötigt. Ganz besonders schlimm daran sind Personen, die wegen Magenerkrankun. gen oder anderer Leiden eine bestimmte Diät einhalten sollen. Solche Patienten haben oft überhaupt nicht das nötige Geld, um der Diät zu entsprechen, so daß sie durch die wirtschaftliche Krise weiteren Verschlimmerungen ihres Leidens ausgeliefert werden. Häufig fällt ein erschreckender Rückgang der Eiweihzufuhr auf. Durch eine Reihe von Fällen hat sich beweisen lassen, daß die tägliche Zufuhr bisweilen nur noch 12,5 (!) Gramm betrug, während vor dem Eintritt der Erwerbslosigkeit die tägliche Eiweihzufuhr sich pro Kopf auf durchschnittlich 73,1 Gramm, also etwa des Sechsfache. belief. Professor Umber, der Direktor eines Berliner Krankenhauses, hat in neuerer Zeit wiederholt die Symptome allgemeiner Unterernährung feststellen müssen. Im industriellen Deutschland macht sich, wie Professor Dr. Pfeiffer in Essen mitteilt, eine deutliche Zunahme der R a . chiiis unter den Kindern infolge der Di- taminknappheit bemerkbar. Wenn auch dieser Er. frantung durch eine gute Ernährung verhältnismäßig wirksam zu begegnen ist, so muß auf der anderen Seite aber leider mit der Tatsache gerechnet werden, daß viele Familien ihren Kin- dern diese Ernährung gar nicht zukommen lassen können, da sie erwerbslos sind. Fälle von aus- gesprochenen Hungcrkrankhei ten bei in die Krankenhäuser eingelieferten Patienten sind dagegen bisher so gut wie gar nicht vorgekommen, leider jebixf) braucht man nach dem Urteil von mehreren ärztlichen Autoritäten kaum noch im Zweifel zu sein daß die unbemittelten Kreise der deutschen Bevölkerung vielfach ganz nahe an die Hungergrenze herangekommen sind.
Die ganz persönliche Nervosität.
Professor Oswald Bumke veröffentlicht in einer ärztlichen Wochenschrift eine umfangreiche Arbeit über den neue st en Stand derReu-
meinde Gießen machte. Diesen Darlegungen war folgendes zu entnehmen: 3m Jahre 1906 wurde die Gemeinde Gießen ins Leben gerufen und das Lokal am 4. März in der alten Post. Walltor- strahe 24, bezogen. Vom Jahre 1908 bis 1911 war das Lokal in der Ludwigstrahe 14 im Hinterhaus. Die Gemeinde entwickelte sich damals langsam unter schweren Kämpfen. Nachdem sie im Jahre 1911 bis auf 40 bis 50 Seelen angewachsen war, wurde das Lokal in der Ederstraße gebaut und im Oktober bezogen; es faßte etwa 250 Sitzplätze. Der Weltkrieg riß in die Gemeinde viele empfindsame Lücken. Viele Gemeindeglieder hauchten an der Front, ihr Leben aus. Die Entwicklung der Gemeinde setzte dann nach dem Jahre 1919 mit Macht ein, so daß das Lokal in der Ederstraße für die mehr als 600 Mitglieder nicht mehr ausreichte. Um diesem Umstand gerecht zu werden, sah sich die Leitung veranlaßt, eine neue Der- sammlungsstätte in der Händelstraße 1 zu erstellen. Don der Gemeinde Gießen aus wurden im Lause der letzten Jahre etwa 16 Gemeinden im oberhessischen Bezirk ins Leben gerufen. Die Mitgliederzahl im ganzen Bezirk beträgt gegenwärtig etwa 6000 Seelen, die sich auf 64 Gemeinen verteilen. Weiter sprach der Redner über die Grundlagen des Glaubenslebens der neuapostolischen Gemeinde, über den Segen eines echt christlichen Lebens nach den Geboten des allmächtigen Gottes, über die alles umfassende christliche Liebe unter den Menschenkindern und über ein rechtes Gemeinschaftsleben in der Liebe Gottes.
Mit dem wundervollen Gesangchor .Wie lieblich ist Zion", Schlußgebet des Vorstehers und Segen fand die erhebende Feier ihren Abschluß.
Die Ausbreitung des Rundfunks in Deutschland it trotz der allgemeinen starken Kaufkraftschrump- :ng erhebliche Fortschritte gemacht. Am 1. April ] >32 betrug die Zahl der Rundfunkteilnehmer im I rutschen Reiche rund 4,2 Millionen, eine Ziffer, lir inzwischen noch größer geworden fein dürfte. Z'won entfielen 83 v. S). auf Orte mit mehr als 2500 Einwohner. In diesen vorwiegend städtischen Umeinden kamen durchschnittlich 32 Teilnehmer nijf je 100 Haushaltungen. In den Städten mit mchr als einer halben Million Einwohnern wurden in Durchschnitt sogar 46 Teilnehmer auf je hundert tiushaltungen ermittelt (im Vorjahr 44 o. H). Die [uneren Orte bis zu 20 000 Einwohnern wiesen emgegenüber nur eine Dichte von 23 v. H. auf. In geringsten war die Beteiligung am Rundfunk rwt 10 vH. auf dem flachen Lande. Die Entwick- lang der Rundfunkteilnahme wahrend des letzten iihres war allerdings gerade' auf dem flachen :imbe in absoluten Ziffern am stärksten. Hier hat 7<h seit dem 1. April 1931 die Zahl der Rundfunk- leilnehmcr um 20 o. H. erhöht. Die durchschnittliche junafjme in den Orten mit mehr als 2500 Einwohnern betrug demgegenüber nur 10 v. H. Dabei mor die Entwicklung in Den Klein- und Mittelstädten mit einem Zuaang von 18 bzw. 21 v. H. ent- sprechend der hier noch verhältnismäßig niedrigen Nchte, ähnlich wie auf dem Lande, verhältnismäßig
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‘^Ldtett Nun ist'' " D i e n st j u b i 1 ä u m bei der V e ich S -
Xn »ine Winde und e< bahn. Am kommenden Mittwoch kann der Loko- U berauszuziehea- motivführer Heinrich Eckhardt, wohnhaft Weh- seine aröhten A- taTer Weg 51, auf eine 25jährige Dienstzeit bet
C Ui)ip Eingeborenen stvk der Reichsbahn zurückblicken. . _
I- mmiaer Feind" Ein F ü n f u n d s ie b z i g 1 ä h r t ge r. a <. f.eiiCn die Schuhmachermeister Markus Kahn, Selters- jornviey n Sechen c- 34, vollendet am morgigen Dienstag sein n ÄJien m,'/'^r<. N. Lebensjahr. Der Jubilar erfreut sich noch Ä u n nehmen außerordentlicher körperlicher und geistiger Iteg- GinW«- * frmkeit. < u • «
cliev. .^Vh; „Gibt' •• Einbruch in der Zi ga r re nf ab rt k
gte leinen ^Msser r 2innkCloos. Wie die Kriminalpolizei mit- t.“ 2V Die Krod teilt, drangen Einbrecher in der Nacht zum Sonn- innn nicyi - tig in den Lagerraum der Zigarrenfabrik von
gefressen, 2innü-Cloosin Heuchelheim ein. Die Etn-
Die neuapostolische Gemeinde Gießen weihte gestern vormittag unter starker Beteiligung ihrer Glieder und in Gegenwart einer Anzahl Ehrengäste ihre neuerrichtete Kirche in der Händelstraße ein. Das schöne Gotteshaus, über das wir am Freitag ausführlich berichteten, war bis auf den letzten Platz beseht.
Feierliches Orgelsp.el erfüllte den weiten Raum dieser Gattesdienststätie, bis die denkwürdige Feier mit dem Gemeindegesang des Dankliedes begann. Hieraus sprach der Bezirks- und Gemeindevorsteher Buchner das Sröfsnungs- gebet, dem er nach Gruß an die Gemeinde die Textworte für diesen denkwürdigen Feiertag folgen lieh.
Im Anschluß an den Chorgesang „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses", in feiner Weise bargeboten von dem Gesangchor der Gemeinde, übergab der Erbauer der Kirche und ihrer Nebengcbäude, Architekt Hamann, Gießen, den Schlüssel des Bauwerks an Vorsteher Duchn er mit herzlichem Dank für alle, die an dem Werk mitgeschaffen, und mit Dank an die Gemeinde für den in der Bauübertragung dargebrachten Beweis des Vertrauens, zugleich aber auch mit herzlichen Segenswünschen für die Weiterentw cklung der neuapostolischen Gemeinde und aller ihrer Glieder.
Sodann hielt Vorsteher Buchner die ein- brucksvolle Weiherede, m der er nach Dank an den allmächtigen Gott für die Gnade dieser neuen Stätte und nach Dankesworten an den Erbauer, Architekt Hamann, und an alle Mithelfer, nicht zuletzt aber auch an die Gemeindeglieder u. a. interessante Angaben über die Entwickelungsgeschichte der neuapostolischen ©e-
krecher hatten eine Fensterscheibe angeschnitten Iwnb eingedrückt, wodurch sie Zugang zu dem Laxer sanden. Nach dem Ergebnis der gestrigen tfteftftelulngen sind etwa 25 Kistchen Zigarren ge* ffohlen worden, jedoch muß erst die heutige Be- s.andsaufnahme abgewartet werden, bis man einen mindian« "• 1 ahnten genaueren Ueberblick über die mutmaßliche Beute Siin(itn an9t?r ier Täter erhält. Die polizeilichen Ermittlungen k-n gebürtig, j;nb im Gange.
Ä Wlul- Rosi^ '* Merbekonzert für den Ruder- '^mulcnseld on bel f jul- üpor t. Diele Freunde des Rudersports und viele 10 hl lWlM> B'' Oäste fanden sich am Samstag auf dem Boots- » Hrficn unb flßrir' tzlatz des Vereins für Rudersport ein, um dort O . Ulassung al9Q24 einige unterhaltsame Stunden bei Konzert und
’ leine 0 ..(„nie, i-6 .ult ^-r*ict>cnen anderen Darbietungen zu verbrin- Die Kapelle des hiesigen Bataillons unter fer Leitung von Obermusikmeister Krautze war- fete mit guter Musik auf und hatte für den Abend em abwechslungsreiches Programm vorgesehen. Märsche, Ouvertüren, Solis für Trompeten, Studentenlieder, Rheinlieder usw. Hangen in den Sommer abend und schufen bald eine angeregte
WSN. Es ist damit zu rechnen, daß der neue Frankfurter Rundfunksender in der zweiten Hälfte des August in Betrieb genommen wird. Der neue Sender wird auf Welle 259.3 Meter arbeiten, weil die Welle des allen Senders fi r den Großrundfunksender Leipzig ver- vendet wird. Damit im Rundfunkempfang keine llnlerbr-. hung cintritt, empfiehlt es sich für jeden Rundfun Teilnehmer, beizeiten festzustellen, ob der t-otbanbei ' Empfangsapparat ben Anforberun- gen bes 1 etriebs mit der neuen Welle genügt. Vie größer n und teueren Geräte lassen sich auf die neue Welle ebne weitere- einstellen. Der einfacheren Avparaken kann aber der Fall eintreten, datz Abänderungen notwendig werden, um den neuen Rundfunksender lautstark aufnehmen m können. M mche ältere Geräte sind für den empfang einer verhältnismäßig kurzen Rund- igsbampfer geflranbet sunkwelle überl; mpt nicht geeignet. Durch ®in- OlebeU M bttfw 'e^n kürzerer äpulen ober Heisrer Kon^n- r neWtanbtt Tr atoren wirb ab r in vre.en Fallen leicht Ab- -.(iu V —si 314 Hilfe geschaffen ti. ?rben können. Falls eine 'Be- M'uaÄfabtt von i rctung nottoenbig ober erwünscht ist, wird emp- SwWn madite lit' kl 'vhlen, sich zunäch > an die örtlichen Funkhilfen » IÄl ! .,n wenden. Nach Möglichkeit werden auch die
yb*' ^ständigen Telegra.henbauämter und die Post- Schisssb^Aettu g 1T|(Qit(,n Auskünfte erteilen. Damit geprüft wer- Nahe bemdlulMD^ fQnn. wie weit die Apparate den Anforde- )e FayrgaN zu I - ningcn neuen Betriebes genügen, wird VON * M 5 \ I der Inbetriebnahme 1.8 neuen Senders möglichst Iord hatte, stranoek 0.- &Q[t) Qn €inigen CBoTm: .agen ein Versuchsbetrieb von Clacton. W e1ng€rld>kt werden, der die 'öglichkeit einer Stelle. Ferr^r aeri« m Tleuabftimmung gewährt. Die x m werden noch “ beim Anlaufen oere^ ^ 6 Rundfunk bekanntgegeben werden. Es wird Äabraaite w» ^-der darauf hingewiesen, datz die Vornahme der Aenderungen an den Geräten selbst Lache
2 nipuro^'«,•nii erb':l »cerschiedenen anderen Darbietun, ■ u"bSener^nnf' 3; gen. Die Kapelle des hnesigen Q
an Ö'Sfi hje SrE 8 £cr Leitung von Obermusikmeister
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weßtond. Laz Lchtaßim^ abfolute Zunahme her Rundfunkteilnehmer auf dem r. auf dem Bett Ina « fkiAen Panhp stärker acwelen ist als in ben Städten. !t: „Allez kommt a: erbem noch eine Sifjnur j "'m Fenster ins Freie tmt ______------_______ ,
Mß vor 2 Uhr nachts au Stelle unter den Staaten der Welt. In den 23er- iellftch hat sich fUr> einigten Staaten entfallen auf je 1000 Einwohner
Lehrling geäußert, er h» lttlt Rundfunkteilnehmer, bei uns 64, also die Hälfte.
neue Sranffurfer Tiundfunksender,
gestanden.
33763Q 378484 378867 393231 396446 399427
190 ».tDinM?u 500 «. 13899 1 7462 30362 32897 aoRRi R53R7 68451 59624 63241 63442 6801 7 7^7» 78272 82618 87631 88274 89617 89666 89864 fl43?2 94332 103472 104739 105379 111355 114604 ?9OQ27 122011 125542 128703 130016 31195 ?3?39B 15232, 155080 167«0 170827


