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Ubarretdiend fchnelle SchmerzbefeWgung O bei Kopfschmerzen jeglicher Art, Migräne, > , ) Neuralgien und rheumatischen Beschwer« ' Jen durch das ärztlich bestens empfohlene itrovanille. UnschädlichfOrHerzu.Magen. Pulver- od. 12 Oblaten-Packung RM. 1.10

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je eiuer auf die Lose gleicher Nummer In den beiden Abteilungen I und II

Welches find nun die Ursachen für Auftreten |b<r Ausbleiben, für LebenSgesährlichkeit oder Harmlosigkeit einer Grippe?

Man muh hier äußere und innere Gründe verscheiden. Don den äußeren Faktoren ist der > chtigste das Klima: Kalte, trockene Winter sind ic die Grippe-Erreger weniger günstig, als uchtwarrne. Sehr wichtig ist auch die Bonnen» estrahlung, denn das Sonnenlicht ist ja bat» ^rientötend. Line ältere statistische Untersuchung

-06 'U 500 M. 23521 43216 52089 67237 J3072 87325 97874 107166 119553 125740

128298 168264 186698 188703 195476

277512 281112 232491 295916

317018 322525 323901 339775 343688 367351

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114264 160594 225577 248392 249048

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Ans der Provinzialhaupiüadt.

T i e h e n. den 15. (Januar 1932.

7-ZahreS'IrhythmuS der Grippe-Epidemien?

Don Dr. med. Kron; Höchberg.

Es ist eine auffällige Tatsache, dah die Grippe­epidemien in periodischen Schwankungen auftreten jirb es liegt nahe, nach den Gründen zu suchen, varum dies der Fall ist.

Ein bekannter Hygieniker hat herausgefunden, tah die Grippe besonders schwer mit periodischer Stgclmäbigfeii in Abständen von sieben Jahren iirftrttt, oder in Zeiträumen, die durch sieben .)ahre teilbar sind. Das ist sehr aussallend!

Es gibt zwar fast in jedem Winter «ine Häu- torg von Grippefällen, aber die verheerenden Grippe-Epidemien, deren Opfer Taufende wer­fen, weisen eben jene merkwürdige Regelmäßig- k.t in ihrer Wiederkehr aus.

** Neubildung der Feststellungs- ausschüsse für Aufruhrschäden. Ver­schiedene Aenderungen im Milgliederstand haben eine Neubildung der Feststellungsausschüsse für Aufruhrschäden in den drei hessischen Provinzen notwendig gemacht. Dem Ausschuß zur Feststel­lung von Entschädigungen für Aufruhrschäden in der Provinz Oberhessen gehören auf Grund einer Entschließung des Ministers des Innern folgende Herren an: Regierungsrat Dr. Krüger in Gießen als Vorsitzender, Regierungsrat Dr. Braun in Gießen als stellvertretender Vor­sitzender. Als Mitglieder: Fabrikant Georg Almendinger in Grünberg. Schlosser Wil­helm D e u s i n g in Lollar. Dürgcrmeister Fendt in Hungen. Oekonomierat Hofmann in Hof- Güll. Fabrikant Langsdorf in Friedberg. Bauunternehmer Th. Mörschel in Friedberg. Als stellvertretende Mitglieder: Guts­pächter Karl Hesse in Otterbach. Landtags- abgeordnetcr Fenchel in Ober-Hörgern. Kreis­feuerwehrinspektor Füller in Friedberg. Zi­garrenarbeiter Karl Heidenreich in Schot­ten. Drogist August Noll in Gießen. Möbel- sabrikant Gustav Ramspeck in Alsfeld.

Sitzung des Provinzialausschus­ses. Am Samstag, 16. Januar, 8.30 Uhr be­ginnend. findet im Sitzungssaale des Regie­rungsgebäudes zu Gießen eine öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Ober­hessen statt mit folgender Tagesordnung: Gesuch der Margarete Väth in Trohe um Erteilung der Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft auf der Mittelsmühle in der Gemarkung Altcn- Duseck: hier: Klage gegen den Bescheid des Kreisamts Gießen vom 25. September 1931. Klage des Gustav S a ck. Iohs. Balser und Karl Dem zu Rieder-Bessingen gegen die Gemeinde Rieder-Bessingen wegen Aufwer­tung des Einkaufsgeldes: hier: ^Berufung der Gemeinde Rieder-Bessingen gegen das Urteil des Kreisausschusses des Kreises Gießen vom 21. Fe­bruar 1931. Klage des Kreisamts Friedberg aus Dienstenthebung des Polizeidieners Klein zu Ock st a dt. Klage des Ludwig Schnei­der und Gen. in Villingen gegen die Ge­meinde Villingen wegen Auswertung des Orts­bürgereinkaufsgeldes: hier: Berufung der Ge­meinde Villingen gegen das Urteil des Kreis­ausschusses des Kreises Gießen vorn 9. Mai 1931. Klage des Albert Bartels in Schotten gegen den Beschluß des Kreisamts Schotten vom 17. Dezember 1931 wegen Versagung der Er­laubnis zum Betrieb eines Cafss mit Ausschank alkoholhaltiger Getränke im Hause Hauptstraße Rr. 94 zu Schotten.

Städtische Drennholzversteige- r u n ge n finden in der nächsten Woche am Mon­tag, Mittwoch und Freitag statt. Siehe heutige Bekanntmachung.

* Kohlenverbilligung für Hilfs­bedürftige. Das städtis^e Wo^l'ah t^amt veröffentlicht in unserem heut gen Anzeigenteil eine Bekanntmachung über die Durchführung der durch die Reichsregierung veranlaßten Koh'enver- billigung für Hilfsbedürftige. Die bezugsberech­tigten Interessenten und die Kohlenverkäu'er seien auf die Bekanntmachung hingewiesen.

* Wohlfahrtsbriefmarken - Ver­kauf bis Ende März. Das Wohlfahrtsamt

Werktarife als Vorausleistung deS Bäcker- Handwerks ansehen. Hoffentlich folgen die Ta­rife der öffentlichen Werke, aber auch die Mehlpreife möglichst bald dem Preis- abbau nach, den die Däckerinnungen trotz der bisherigen Angemessenheit der Brotpreise jetzt erneut in anerkennenswerter Weise vorgenom­men haben.

vornottzen.

«l TIkJ5'? 8 e 6 t a I e n b c r f ü r Freitag : Stadttheater Gießen. .Verstehen wir un$?. 20 bi« 22 Ufer - VDA., 20 Uhr, Dortragssaal deS Gießener StudentenhauscS Leihgestemer Weg 16. Dortrag über .DolkStum und Kirche im Ratio-

Universität. Hörsaal 40. ?>' 5H&r. Vortrag .Die Ehe al« Urtatsache des sozialen Lebens". Lichtspielhaus, Bahnhof- ''rohe: Berge in Flammen". Astoria-Licht- spiele Seltersweg: .Der Schrei auS dem Tunnel" und .Der neue Weltmeister".

~ 2lus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben Heute. 20 Uhr, als 14. Vor­stellung im Freitagabonnement die erste Wie­derholung des Zeitstücke«Verstehen wir un«?" von Peter v. Preradovic, dessen Uraufführung einen so starken Erfolg darstellte. Das Werk diese« deutsch schreibenden jugoslawischen Dich­ters, von Peter F a s s o t t inszeniert, verbürgt einen anregenden Theaterabend. Die Rolle der Großmutter spielt als Gast Frau Auguste P r asch-Grevenberg, Ehrenmitglied des Meininger Landestheaters Beginn 20 Uhr, Ende 22 Uhr. Sonntag, 17. Januar, als Frem­denvorstellung zu ermäßigten Preisen Wieder­holung der ersolgreichen Weihnacktsinszenierun- genDie Wunderlampe", Weihnachtsmärchen von Werner Schmidt unter der Spielleitung von Karl Dolck undDie Puppensee", Ballett von Haßreiter und Gaul, Musik von Bayer. Spiel- leitung: Heyser, Däulke. Cujs. Ende 18.15 Uhr.

Der Evangelische Frauenverein veranstaltet am Dienstag. 19. Januar, 14.30 Uhr. im Cafe Leib eine Versammlung der Gießener und oberhessischen Frauenvereine, in der Pfarrer H e reich (Wiesbaden) über das Thema .Not­zeiten im Lichte der biblischen Wahrheit' spre­chen wird.

teilt un« mit: Der Vertrieb der WohlsahrtS- brjefmarken 1931 wird bi« zum 31. März ver­längert. Die Gültigkeitsdauer der Marken endet erst am 31. August 1932. Außer den bereits in Kur« befindlichen Marken, von denen insbeson­dere die 8-Psennig-Marke für einen Ortsbrief, die 15-Pfennig-Marke für eine AuslandSpvstkarte und die 25-Pfennig-Marke außer zur Frankie­rung eines Ausländsbriefes auch für einen Dop­pelbrief im Inland verwendet werden können, werden mit Rücksicht auf die Porto-Aenderung noch neue Marken zu 6 und 12 Pf. (besonderer Ueberdruck aus den seitherigen Marken) dem­nächst zur Ausgabe gelangen. Sämtliche Mar­ken sind nach wie vor bei dem Städt. Wohl­fahrtsamt. Gartenstraße 2, Zimmer Rr. 9, er­hältlich. Es wird ausdrücklich bemerkt, daß nur von den bei dem Wohlfahrtsamt bezogenen Mar­ken 80 Prozent des Reinertrags der Städtischen Nothilfe zugute kommen.

W under der Tierwelt im Was­ser." Am kommenden Sonntag, 11.15 Uhr, kommt im Lichtspielhaus, Bahnhofstraße, wieder ein Kulturfilm zur Aufführung, der sich an den Kreis der Kulturfilm-Liebhaber in seiner Ge­samtheit wendet. Der zum Teil biologisch gehal­tene Großfilm führt die Tierwelt des Wassers in ihren mannigfaltigen Formen vor Augen. In schönen Bildern werden Meer, Strom, Fluß, Weiher als Hauptwohnbezirke der Wassertierwelt gezeigt. Das Filmwerk bringt eine sorgfältige Auslese von Vorgängen, die in der freien Na­tur sonst kaum zu beobachten sind und deren Er­fassung im Film nur durch jahrelange geduldige Arbeit im Mikrolaboratorium, in den biologi­schen Stationen der Ufa, sowie auf einer Reihe von Auslanderpeditionen unter Verwendung aller nur erdenklichen kinematographischen Hilfsmittel möglich war. Die niedere Tierwelt, die Tierwelt der Binnengewässer, die Geschöpfe, die an der Grenze von Luft und Wasser existieren, Fische, Muscheln, Ärebfe u. a. m. au« den Bezirken des Süß- und des Deewassers lernt man kennen. Schließlich führt der Film auf den Meeresgrund und läßt hier alle Wunder der Tiefsee erleben Der letzte Teil des Bildstreifens beschäftigt sich mit den höheren Lebewesen, mit Seel chen. See­vögeln und Säugetieren und schließt < 5 mit einer Darstellung von verschiedenen Formen der Fi­scherei und der Jagden.

" Fundsachen. Das Verzeichnis über öl« im Monat Dezember gefundenen bzw. abgelie­ferten Gegenstände kann an der Anschlagtafel im Flur des Polizeiamts, Landgraf-Philipp-Platz 1, eingefehen werden. Die Empfangsberechtigten wer­den aufgefordert, ihre etwaigen Rechte inner­halb zwei Monaten beim Fundbureau während der Dienststunden geltend zu machen.

* Gewerkschaftsbund der Anas­st e l l t en. In einer gut besuchten Versammmng legte, wie man uns berichtet, der Vorstand des GDA., Ortsgruppe Gießen, Rechenschaft über das Jahr 1931 ab. Als erfreuliche« Ergebnis wurde festgestellt, daß die Ortsgruppe das Jahr 1931 ohne wesentliche Schwächung überstehen konnte. Zunächst erstattete der Vorsitzende den Jahres­bericht. in dem er zugleich die wirtschaftliche Lage der Angestelltenschaft kennzeichnete. Was die Arbeit der Ortsgruppe anbetrifft, so verdient her­vorgehoben zu werden, daß neben einer Reihe von Tagungen und Vorträgen vor allem die Ju­gendarbeit gepflegt wurde. Die Erkenntnis, in Fachgruppen und in der Scheinfirmenfabrik Kräfte und Kenntnisse für das Berufsleben zu erwerben, hat in lebhafter Beteiligung an den einzelnen Kursen und Veranstaltungen ihren Ausdruck ge­funden. Bei den Berufswettkämpfen war die Ortsgruppen-Scheinfirma vertreten, und ihre Mit­glieder konnten mit Erfolg bestehen. 3m Werbe­kampf errang die Ortsgruppe den zweiten Preis in Form von 20 Büchern, die zusammen mit ver­schiedenen anderen Anschaffungen den Grundstock für eine Dereinsbibliothek bildeten. Die Biblio­thek soll noch im Laufe des Monats Januar den Mitgliedern zur Verfügung gestellt werden. Im Bericht des Rechnungsführers kam zum Aus­druck, daß es durch sorgfältige Ausgabenwirt­schaft gelungen sei, das Jahr 1931 ohne Schul- öenlaft abzuschliehen. Rach dem Bericht der Rech­nungsprüfer wurde Dem Vorstand Entlastung er­teilt. Die Vorstandswahl fand durch die einstim­mige Wiederwahl des bisherigen Vorstandes rasche Erledigung. Hierauf hielt der Gaugeschäfts­führer Fuhrmann, Frankfurt a. M. einen Vortrag über das Tarifwesen und die allgemeine wirtschaftliche Lage. Der Redner erörterte alle zur Zeit akuten Tagesfragen, beleuchtete die Ur­sachen und Wirkungen der gesunkenen Kaufkraft, und behandelte eingehend die Lage auf den Aus­landsmärkten. Seine Ausführungen klangen aus in dem Wunsche, mit Optimismus in die Zu­kunft zu sehen und mit Energie und Kraft an den gesteckten Zielen festzuhalten.

" Reichskurzschrift - Gesellschaft. Die l.Reichskurzschriit Gesellschaft e. V. Gießen hielt am Samstag, wie man uns berichtet, ihre ordentliche Generalversammlung ab. Aus dem Verwaltungsbericht über das Jahr 1931 war zu ersehen, daß der Verein trotz der wirtschaftlichen Krise auf die Erfolge und Leistungen seiner Mit­glieder stolz sein kann. Cs wurden drei Anfänger», drei Fortbildung«., drei Praktiker-, drei Rede­schrift- und sechs Diktatkurfe. sowie ein Kursus zur Vorbereitung auf die Handelskammerprüfung mit einer Gesamtzahl von 536 Teilnehmern zur Durch­führung gebracht. An Wettschreiben fanden im abgelaufenen Jahre statt: ein Derband^wett'chrei. ben (Darmstadt), ein Bezirkswe'.tschreVen Fried- berg) und ein Dereinswettschreiben. An sämt-

m Deutschland gerauchte 3i$ Zigarette (mit Gold)

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trem periodisch schwankenden Rhythmus von ß-benjähriger Wiederkehr unterworfen. Diese ge­lagerte Lebensfähigkeit der Bakterien äußert s»ck> einmal in ihrem massenhaften Auftreten durch «norme Vermehrung, ferner aber auch in befon- Kr« starker Giftigkeit.

Daß aber nicht unbedingt alle sieben Jahre lieber eine Grippe wütet, liegt an der beson­nen Lage sämtlicher übriger Faktoren. Trifft gne sehr lebenskräftige Generation von Bak- kr.en auf sehr widerstandsfähige Menschen, noch kiii solche, die über einen gehörigen Posten Smmunitdt von früher einmal überstandenen Icippen her verfügen, und spielt sich dies alles yraöe während eine« trockenen, kalten und son- liqen Winter« ab. so wird die Epidemie bald er- tden. Die Verhältnisse können aber auch ander« litgen, und dann kommt es zu einem so verhee- vnden KrankheitSausbruch wie im Jahre 1918 19. der Tausende junger Menschen dahin- tc'fle. die in ihrem Leben noch keine schwere ßrchpe durchgemacht hatten und deren Säfte 6a- VT über keine genügende Menge natürlicher btutzstvffe verfügten.

Merkwürdigerweise findet sich dieser sieben- jihrige Rhnthmus nicht nur bei menschlichen Krankheitserregern, sondern auch bei anderen fielen «Vorgängen im Tier- und Pflanzenreich.

Beispiel ist die siebenjährige Vermehrungs- privde sehr deutlich bei dem berühmten Forst- st'ibling. der Rönne. Und es ließen sich noch tl"'I'che Beispiele au« der Welt der Lebewesen r'übten. Es ist sehr wichtig, diese Gesetzmäßig- rten zu kennen und würdigen zu können. Doch ►hi zu hoffen, daß Im Laufe der Zeit die Wissen- Mt noch tiefer in diese Zusammenhänge ein- hingcn und allmählich immer mehr die Mög- bbkeit haben wird, den Kamps mit diesen Ratur- hi'ten aufzünehmen und zu einem siegreichen IrtH zu führen.

Brotpreis-Ermähiaung in Giadt und Kreis Gießen.

Die Bäcker-Innungen Gießen-Stadt und Gie- frn»Land teilen in unserem heutigen Anzeigen- irl mit. daß sie den Preis für Mischbrot unb Roggenbrot von heute ab um 2 '43 f. pro Laib gesenkt haben. Dieser Preisabbau bei unserem wichtigsten Rahrungs- irttel verdient besondere Anerkennung, da die Dckcrmeister selbst noch saft nichts von einer Senkung ihrer Betriebskosten verspürt haben urb der Brotpreis in unserem Bezirk bisher tym immer 10 V* niedriger war, al« in zahl­reichen anderen hessischen Städten, deren Brot- Dtttfe vom Ministerium erst unlängst noch als oillig frei von jeder Beanstandung befunden Turbc. Bei der Beurteilung dieser Preissenkung stauch zu beachten, daß die Mehl preise »ii jetzt noch immer gestiegen sind einigen Monaten kostete der Doppelzentner Lggenmehl 28 Mark, heute kostet er 32 Mark, 2i< Senkung des Preises für Däckereibriketts nur Mz minimal war, dagegen die Tarife der öffent- 'T Werke und die Soziallasten bis jetzt auch Utz nicht die geringste Ermäßigung erfahren itfen. ferner der Absatz von Backwaren aller 3t infolge der großen Arbeitslosigkeit viel- *t) stark gesunken ist. Trotzdem haben sich

Mitglieder der Bäckerinnungen, wie man mit teilt, angesichts der Rot der Zeit zu der irfaeuten Preisermäßigung entschlossen, die sie iultc>ingd gegenüber künftigen Senkungen der

i Berlin ergab, dah die Anzahl der täglichen ."irfluenza-Erkrankungen im umgekehrten Verhält- r« zur Anzahl der Sonnenstunden stand. Reuer- tings glaubt man, daß auch die Sonnenflecke eine sswisse Bedeutung al« Klima-Faktoren haben, riö zwar dadurch, daß sie den ElektrizitätS- pstand der Atmosphäre beeinflussen.

Run gibt e« aber neben diesen äußeren Ein- flüflen noch sehr bedeutsame innere Ursachen, die Wenbar in den Grippe-Erregern selbst begründet legen. Anscheinend sind die Bakterien in bezug Lif ihre Lebenssähigkeit und Widerstandskrast

1. Ziehungstag 13. Januar 1932

<Jn der heutigen Dorinittagszlehung wurden Gewinn« über 400 M. gezogen

2 »ttolntte |u 10000 M. 335565

2 »etoinne «u 5000 M. 90738

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AC??Q®e.^lnnf.,u 800 l- 19493 24316 55107 92318 JA449 131483 166334 172322 205170 281753 296737 304194 310501 343450 346182 369536

»«o-nn. »o 500 Dl. 15965 19113 26518 66553 08091 74932 86278 103995 112833 144114

'62129 165554 173560 194151 240625 242240

337839 349028 353874 364254

3n der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 400 M. gezogen

lichen Wettkämpfen beteiligten sich Mitglieder des Verein«: sie konnten folgende Preise erringen: Irn Echnellschreiden 60 bis 240 Silben: 33 erste und Ehrenpreise, 77 erste Preise, 17 zweite Preise und 29 dritte Preise. Im Schön- und Richtigschreiben: 9 erste und Ehrenpreise. 12 erste Preise. 8 zweite Preise und 6 dritte Preise: insgesamt 191 Preis« gegenüber 148 im Vorjahre. Die Handelskammer- iGeschästsstenographenj-Prüfung bestanden im 3abtc 1931 1 Mitglied in der Abteilung 220 Sil­ben, 1 Mitglied in der Abteilung 180 Silben und 8 Mitglieder in der Abteilung 150 Silben. Die Vorprüfung (120 Silben) legten 6 Mitglieder mit Erfolg ab. Die Gesamtzahl der Handelskammer» geprüsten einschl. der Dorprü ung Ist damit auf 49 gestiegen. Die .Ehrennadel des Verein«", die an Mitglieder, die sich um die Einheitskurzschrift Verdienste erworben, und an solche, die die Han­delskammerprüfung in 200 Silben und höher ab­gelegt haben, verliehen wird, wurde im ver­flossenen Jahr den Chrenm tg'.iebem des Vereins Prokuristen K. H. Kuhl und Kaufmann Ludwig Gravelius, dem l.Vorsi enden des Vereins, Derwaltungs-Obersekretär Aler K a r n b a ch und den Mitgliedern Ottilie R u 11 m ä n n . Kurt Moosdorf und Georg Wahl überreicht. Bei der Dorstandswahl wurden d e seitherigen Vor­standsmitglieder: 1. Vorsitzender A Karnbach. 2. Vorsitzender 2L Merle. Rechner K Hetz, 1. Schriftführer F. Rispel. 2. Schriftführer Dg. Wahl, Bibliothekar H. Graf, Zeitung«» wart Johanna Bohl, sowie die Beisitzer K H. Kuhl, L. Gravelius. Aug. Siebert, W Essinger und Minni Schmitz wieder- gewählt. Ferner wurde zur Unterstützung de« Vorstandes ein Ausschuß, bestehend au« den Mit­gliedern Johanna Bohl, Minna ® erbig, Fritz Dörs ner, Aug. Schott, Theodor S ch w a r z , Otto Wahl und Otto Wilhelm gewählt. Da« nächste Verbandswet.schreiben findet in Dingen, der diesjährige Bezirkstag in Bü­dingen statt.

Raubmord in Offenbach.

WSR. Offenbach a. M., 14. Ian. Die In den 50er Jahren stehende pensionierte Postbeamtin Kreuzer ist gestern abend in ihrer Wohnung, Ludwigstraße 123, ermordet ausgesunden wor­den Da die Ermordete bereits seit Donnerstag vergangener Woche nicht mehr gesehen worden war, ist a nz u ne hme n, daß die T a t be­reits vor acht Tagen ausgeführt wor­den ist. Die Frau war gefesselt und ge­knebelt. Alle Behälter waren durchwühlt. Di« Bewohner des Hauses hörten am vergangenen Donnerstag Hilferufe der Frau, legten iynen aber keine Bedeutung bei und gingen der Sache weiter nicht nach. Erst als es auffiel, dah die Kreuzer sich nicht mehr sehen liefe, benachrichtigte man am Mittwoch die Polizei. Man nimmt an, daß es sich um einen Raubmord handelt. Die Er­mordete, die seit acht Jahren im Ruhestand lebte, bezog eine monatliche Pension von 240 Mark. Sie war sehr freigebig und bezahlte öfters in Wirt­schaften Freunden und auch Unbekannten die Zeche. Dis jetzt konnte noai nicht ermittelt werden, ob die Ermordete Geld in ihrer Wohnung aufbewahrt hatte. Eine goldene Damenuhr hat ber Säter lie­gen lassen. Die Ermittlungen nach dem Täter wer­ben dadurch erschwert, dafe der Mord erst nach einer Woche entdeckt worden ist.

Geioinnauszug

4. Klasie 38. Prevbisch-Eaddevfsch« (264. Preuh.) Staat»-Lotterie

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