5. Division im Friedens-Krieg
Bngademanöver in Thüringen. - Erster Kampftag
Das Gießener Bataillon
en. Hiernach sind in
in
in
em
Aus den Ausschüssen des Hessischen Landtags
Kenntnissen hinzu. Das Degegnungsge f e ch t, wie der Kampf in der Kritik von bi
| lenbach in umsichtigster und sehr anerkennenswerter Weise über die wechselvoll verlaufenden Kampfhandlungen informiert. Dazu beobachtet man natürlich mit dem Blick des alten Feldsoldaten, lernt aber viel neues zu den alten
Pressequartier Mühlhausen Thüringen, 13. September 1932. Ein Schreiben des Wehrkreiskommandos V
Man] £phot0 Einsam.
M
0 i
AelsU
de
& TÄ
Linder--"«
barfeit stützungsve" / auch »V‘il Kriegsbesch bliebenen Z
Hindenburg
M
Beiträge zur werden aus I Nr. 73800 I bantflkotonto, Dank« und JW anstalten.
8
Dollen toi die Sxistem d lockenden Schi so können toi soweit überha Schlange, Apfel dar, 2 Mann, biß ü nichtsahnend paradiesischen dämmten.
Angescmgen Entwicklung^ nachweisen. 3 Atlas aus Dr der Hefperide Kriege entbro schen Hera, 2 eines gvldenc hören sollte, von den drei erklären. Her Ankündigung übertraf die die dem Parii Liebe anbot i trafen Paris i ixrfd)mäf)ten 2
Der Füll in Drrsvlgung hab aus Truich em des Falles sür siel ein Apfel Schuhen 2en,'
3eht im He wenn wir ein in die Hand wenig nachd« Fruchtball b< wichtige Entsck lein Apfel i willen das
Der Apfel )u Kall könn auf einer nai ausgleitet - eigenen Aufm, ju den Selten!
hi7JaLcsfc pus, Bahntz ».Mu @rahn von Mon ' Der Zu
WM am m Johannessa< ^em F*1 «ne Reise °nne. Rähnez ftchllich, s'S'ä Lp!-.; ^chlsrat ffir. su&fä
tödlich abge stürzt. Ohre Leiche wurde geborgen.
Die nördlichste Wellerstalion der Welt errichtet.
Die Expedition des sowjetrussischen Eisbrechers ,'M a l y g i n" hat auf Rudolf-Land (81 Grad 47 Minuten nördlicher Breite) die nördlichste Wetterwarte der Welt errichtet. Damit ist die im Rahmen des zweiten internationalen Polo rjahres gestellte Aufgabe erfüllt. Bier Expeditionsteilnehmer sind unter der Führung des Biologen Bo lab in auf Rudolf-Land zurückgeblieben und werden dort überwintern.
verbandstogung der Postbeamtinnen.
Der Verband der Postbeamtinnen veranstaltet vom 22. bis 24. September b. 3. in Bremen seinen 21. Verbandstag.3m Mittelpunkt der Tagung wird ein Referat der ersten Verbandsvorsihenden Else Kolshorn über „Die gegenwärtige Derufslage der weiblichen Beamten der Deutschen Reichspost und ihres Laufbahnnachwuchses" stehen. Diese Berufslage ist von 3ahr zu Jahr schwieriger geworden infolge des Verkehrsrückganges in den Hauptarbeitsgebieten des weiblichen Postpersonals, dem Fernsprech-, Telegraphen- und Postscheckdienst, bei gleichzeitiger Einengung durch zunehmende Technisierung.
Sprengunglück in einem Steinbruch. — Fünf Tote, sechs Schwerverletzte.
In einem Steinbruch zu Doiras in der spanischen Provinz Oviedo ging eine Dynamitladung^u I r u h l o s und begrub elf Arbeiter unter den Gesteinsmassen. Fünf Arbeiter waren sofort tot, sechs wurden so schwer verletzt, daß an ihrem Auf- kommen gezweifest wird.
Selbstmord des Berliner Arztes Dr. Heinrich Dehmel. ^Der Berliner Arzt Dr. Heinrich Dehmel, ein L>ohn des verstorbenen Dichters Richard Dehmel, hat
hervorragend in Front.
Eigener Bericht unseres E. 8.-Redaktionsmitgliedes.
Die blauen hauptkräfte
(ebenfalls nicht dargestellt) sind in der Nacht unter Belassung von Nachhuten am Feind, zurückgegangen, um sich am 13. 9. am Südrand des Bolkenröder Waldes und auf den höhen nördlich und westlich Mühlhausen erneut nachhaltig zu verteidigen. Verstärkungen sind im Anmarsch. Von diesen erreicht das von Worbis anmarschierende verst. 15. Inf.-Regt, am 13.9. 6.30 Uhr mit der Dortruppkompanie den Nordeingang von hüpstedt mit dem Auftrag, in Gegend südlich holzthaleben Flanke und Rücken der blauen Hauptkräfte zu schützen. Die 6 Uhr in horsmar eingetroffene Aufkl.-Abt. 7 hat Befehl, die höhe M e h l i s ch (2 Kilometer südostw. holzthaleben) zu erreichen und in Richtung Ebeleben aufzuklären.
Führer Blau: Oberstl. G a b ck e (b. Stab Jnf.-Rgt. 15).
Truppen: Inf. - Regt. 15 (Kassel, G i e- ßen, Eisenach, Weimar), I. Abt. A.-R. 5 (Fulda), Teile des R.-R. (Cannstatt, Ludwigsburg) und die 3. Komp. Kraftf.-Abt. 5 (Kassel) mit Panzerkraftwagennachbildungen als Aufkl.-Abt. 7.
Rot besitzt die Ueberlegenheit in der Luft.
Oie Fahrt ins Gelände
wirb sofort nach bet Pressekonferenz im Kraftwagen angetreten. Der starke Regen hat die Landstraßen gewaltig aufgeweicht. Schon bald hinter Mühlhausen find bie ersten Patrouillen, Reiterei unb Infanterie .sichtbar. 3n Keula, wo bie Kraftwagen zum erstenmal verlassen werben, geht's entschlossen mit blanken Stiebeln in den Strastendreck, der auch an den eifrig vorwärtsdrängenden Aufklärungskräften des blauen Regiments, die wir zuerst treffen, hängt.
An der Spitze dieser Aufklärung operiert die 3. Kompanie unseres Gießener Bataillons.
Herzliche Degrüstungsworte hinüber und herüber, mancher Händedruck mit guten Bekannten. Freudig wird besonders der alte Kompaniechef I Hauptmann Faulenbach begrüstt. Aber ohne | Aufenthalt hastet die Truppe weiter nach vorn. Die Giestener 15er unter ihrem Kommandeur, Oberstleutnant Klepke, waren in der vorhergehenden Rächt in Hüpstedt einquartiert gewesen, von dort traten sie den Vormarsch an, und sie vollbrachten die bedeutsamste militärische Tat des Tages:
Das Gießener Bataillon (blaue Partei) unter Oberstleutnant klepke nahm den Brennpunkt der „Schlacht", den weithin beherrschenden Höhenrücken Mehlisch, in schneidigem Vorgehen und hielt ihn gegen starken Angriff des roten Regiments, dadurch den Kampf für Blau entscheidend. Auf die vielfältigen und wechselvollen Kampfbilder, die man im weiteren Verlauf der Fahrt t>on_ Keula über Holzthaleben, Groß- b r ü ch t e r und T o b a sehen konnte, kann mit Rücksicht auf den stark beanspruchten Raum leider nicht in den Einzelheiten eingegangen werden. Wir sehen die Infanterie in blendender Weise alle Möglichkeiten des Geländes ausnützen (bei Blau und bei Rot), Kavallerie geschickt und energisch auf Hären, Artillerie (leider zum größten Teil nur markiert!) auffahren, ebenso meist markiert die Minenwerfer, Tankabwehrgeschütze (leider nur Atrappe!), Tanks (Atrappel), Kampfwagen (Atrappel) usw. — nie sieht und fühlt man als Außenstehender den ganzen Jammer unserer durch Feindeshaß diktierten militärischen Fesselung so deutlich wie bei dieser Gelegenheit: hoffentlich aber wendet sich bald das Blatt! Lind trotz dieser Fesseln und Hemmungen ein bewundernswerter Geist undSchneid in der Truppe! Ich nehme Gelegenheit, mich mit Mannschaften verschiedener Truppenteile darüber zu unterhalten, und ich stelle fest, daß unser Volk allen Grund hat, mit der seelischeu Schwungkraft, dem hohen vaterländischen Sinn, der IDaffenfteubigteif und dem Sehnen nach vollwertiger Bewaffnung in unserer Reichswehr zufrieden zu sein.
Wir fahren mit unfern Autos und mit der gelben Pressebinde am Arm (das »Sesam öffne dich!") zwischen Blau und Rot hin und her, von unseren Führern Major Jahn und Hauptmann F a u -
Infantcrieführer V Generalmajor Muff bezeichnet wird, bringt die wechselvollsten interessantesten Bilder, schließlich spitzt sich das Ringen auf den
Kampf um die beherrschende höhe Mehlisch zu, auf der Oberstleutnant Klepke mit feinen Gießener 15ern in starker Verteidigungsstellung sitzt, nachdem er am Vormittag die rote Aufklärungsabteilung von dort heruntergeworfen hat.
Das Maschinengewehrfeuer lebt immer stärker auf, Artillerie und Minenwerfer melden sich gehörig zu Wort, die Schützenlinien schieben sich, auch nach den Flanken wirkend, mehr aneinander heran. Oberstleutnant Klepke hat seine Kompanien in sorgsamster Auswertung des Geländes eingesetzt, in ein vorliegendes großes Waldstück zwei Sicherungspostierungen vorgeschoben, die durch Flankenfeuer dem Gegner Rot sehr zu schaffen machen und ihn zur teilweisen Frontänderung mit zeitraubender Entfaltung zwingen. Das Gießener Bataillon zieht schließlich seine im Walde steckenden Sicherungen gegen 12.15 Llhr an sich heran, und nun bricht um 12.25 Llhr der
rote Kampfwagenangriff (leider nur Atrappen)
gegen die Gießener 15er auf der höhe Alehlisch hervor. Ein bewundernswertes Kampfbild! Das Gießener Bataillon nimmt ober mit seinen Tank- abwehrgeichützen (auch nur Atrappen) den Gegner so wirksam unter Feuer (Feuerwerkskörper), daß der Stoß der Kampfwagen unter schweren Verlusten des Angreifers abgeschlagen wird.
Die Gießener behalten den Schlüsselpunkt Mehlischl
Damit ist um 12.35 Llhr das Gefecht entschieden. Der Leitende der Hebung, Infanterieführer V Generalmajor Muff laßt „Das Ganze halt" blasen. Dann rücken die Truppen in* ihre Quartiere ab, teilweise wird erst noch die „Gulaschkanone" geleert, während sich die Offiziere zur
Kritik
auf dem M e h l i s ch einfinden. Hier begrüßt zunächst der Kommandeur der 5. Division, Generalleutnant Lä e b m a n n, die Pressevertreter mit herzlichen Worten, gibt seiner Freude über den Pressebesuch Ausdruck und bittet, der Reichswehr und ihrer Arbeit förderlich zu sein und ihre enge Verbindung mit der Bevölkerung nach Kräften noch zu vertiefen. Dann lädt er die Pressevertreter «in, der Kritik beizuwohnen. Die Kritik hält der Infanterieführer V, Generalmajor Muff, der bei seiner eingehenden Beleuchtung der Tagesergebnisse u. a.
unserem Gießener Bataillon lobende Anerkennung
für den Kampf um den Mehlisch ausspricht. Anschließend spricht noch der Kommandeur der Division, Generalleutnant Liebmann, kurz. Hervorzuheben ist besonders, daß der Truppe warmes Lob gespendet wurde, ebenso dem „Leitenden", Generalmajor Muff. Dann ging's heimwärts! Ilm 15.30 Uhr wieder in Mühlhausen, wo als Stärkung — am frühen Morgen nur Kaffee und ein Brötchen, sonst nichts den Tag über! — vor allem Kaffee getrunken wird. Das mag zunächst genügen (eine Zigarre ist Effenerfah!), denn nun muß der Bericht vor allem geschrieben werden, damit er morgen früh in Gießen ist und veröffentlicht werden kann.
Roch eins: Das Wetter besserte sich erfreulich, schließlich sogar sehr schönes Wetter! Dreck siegreich überwunden! Tausende von Schlachtenbummlern — als Gäste der Reichswehr auch Oberpräfident Fuchs von Koblenz und der Regierungspräsident von Erfurt —, allenthalben herzliche Begrüßung der Truppen, größtes Interesse an ihrem Wirken. Das Gießener Bataillon bezieht die nächste Rächt Quartier in Holzsußra bei Ebeleben.
sich in seiner Wohnung in der Potsdamer Straße Nr. 118 mit Deronal vergiftet. Wie verlautet, sollen wirtschaftliche Schwierigkeiten den durch seine gemeinnützigen Unterneh- mungen in weiten Kreisen bekannt gewordenen Arzt in den Tod getrieben haben.
Schwere Ueberschwemmungsschäden in Japan.
Auf der Insel Hokkaido sind infolge andauernden Regens alle Flüsse ans ihren Ufern getreten. Nach amtlichen Angaben ist mehr als ein Drittel des getarnten bebauten Bodens überschwemmt. Heber 14 000 Häuser stehen unter Wasser. Es werden auch Todesopfer gemeldet.
Schweres Fährboolunglück in Japan. — 24 Arbeiter ertrunken.
3n hat sich, wie aus Tokio gemeldet wird, em schweres Fährboo tunglück ereignet. Infolge Kenterns eines Fährbootes er t r an? en 24 Arbeiter des Marinearsenals von £UtxL.$l^u&ri£en Fahrgäste konnten gerettet werken. Das Unglück ereignete sich, als viele auf dem Schiff befindliche Frauen plötzlich nach Fährbootes drängten, das in das Fahrwasser eines anderen Schiffes geraten war und daher zu schlingern anfing.
Die Rettung der „fliegenden Familie" Hutchinson.
*n e^ncm Dell der gestrigen Ausgabe be- ^^kurz gemeldet wurde, hat der Fischdampfer ^Lord Talvot" das Flugzeug des Amerikaners Hutchinson bei Ikersuak aufgefunden und ge- x ° rXc ”■ . acht Personen waren wohlauf: an .^"Okchine war wrack. Rach einer späteren Meldung aus Kopenhagen sind die Hutchinsons inzwischen an Bord eines britischen Fischdampfers wohlbehalten in Ostgrvnland eingetroffen.
Im Finanzausschuß des Hessischen Landtages ersuchte ein Antrag der SPD. die Regierung, bei der Reichsregierung auf Aenderung des Finanzausgleichs zwischen Reich, Ländern und Gemeinden hinzuwirken. Bei dieser Gelegenheit wurden von der Regierung die Steuereingänge genau bekanntgegeben. Hiernach sind in erheblichem Maße Reichssteuern aus geblieb en, die Landessteuern aber in letzter Zeit ätäkä's i sä“«1 wurde erklärt, dab nur solche Gemeinden L," ^zeigers eme Einladung zu den im berücksichtigt werden könnten, die selbst bie 6onbet86auIen.5ethgen|tat>t.2Hu6l6aufcn
größten Anstrengungen machen wür- I (Tur.)-Langensalza stattfindenden den, aus ihrer Rotlage herauszukommen: insbe- BngüdeÜbUNaeN bet 5. Oivisl0N. sondere müßten die Steuer quellen voll ~ T ... . - , . nr .. .
ausgeschöpft werden und die Gemeinden ®e™ ^stet unsere Redaktion dieser Auffordc- alles daran sehen, um die teilweise erheblichen F“ng Solge. Ich habe die Freude, den „Gie- Steuerrückstände einzuziehen. Der Antrag £5*^ Anzeiger 6CI diesem lnteressanten null» wurde dann mit den Stimmen des Zentrums und I irischen Ereignis vertreten zu dürfen.
der SPD., bei Stimmenthaltung der Rational- Montag 12. September, 21.40 llhr, komme ich sozialisten, angenommen. über Kassel-Eichenberg-Leinefelde hier an.
Ein Antrag der SPD. sah die Senkung des Mattes Mondlicht liegt bei wechselnder Be- Pachtzinses für landwirtschaftliche Grundstücke vor. wollung über dem Eichsfeld, das in den letzten Hiermit verbunden wurde ein Antrag des Land- Tagen die Hebungen des Infanterie-Regiments bundes auf Reufestsehung der Pachtsätze für fis- ^r. 15 und in dessen Verband unseres Gießener kalisches Gelände. Der SPD.-Antrag wurde durch Bataillons sah, beleuchtet auch das Gelände, Regierungsantwort für erledigt erklärt. Der bew sich im Laufe des heutigen Dienstag die Landbundantrag wurde angenommen. I „Schlacht" abspielen sollte.
Weiter entspann sich eine lebhafte Debatte über 3m Standort des Pressequartiers,
dem Solei „SaifetW in Mühlhausen, ersahre lie »Ullkichst nicht I ich eine frohe äleberraschung^ ich treffe hier «§ss. a,T?oJAa^>r^91’atnm sjn Hauptmann Faulenbach, der bis vor gut
sol^s ÜÄUn9’?e Zwei Jahren Chef der 3. Kompanie unseres Oie»
aufgestellt habe, in den hener Bataillons war, vorher schon mehrere Rucken zu fallen. * Jahre hier Dienst tat, nach seiner Versetzung
sozialistischer Antrag den he.sischen P olizei- in Stuttgart u. a. die Presse betreut der ae- ö e r (5 5) C r h n r "h9^ meinsam mit dem prächtigen Major Jahn von
Dart«? der 5. Division die Pressevertreter im Kampf-
Vesnck» hrm nÄfhfh LV! ? ^.u gelände begleitet. In angenehmer Unterhaltung
9 ± dem alten Chef unserer Dritten verläuft eine
feit zu politischen Parteien verlangt. . als Zweck des gemeinsamen Manöverbesuchs die
Konferenz der nationalsozialistischen Herstellung engster Fühlungnahme zwischen f ÄnhorminifW Reichswehr und Zivilbevölkerung, Darlegung des
A,aiWcrininifier. Arbeitens, Strebens und Hoffens unserer leider
B e r l i n, 14. Sept. (DDZ.) Am Dienstagnachmit- noch allzu kleinen Wehrmacht. Altes sollen log tagten unter Vorsitz des Abgeordneten Feder, die Pressevertreter sehen, nichts wird ihnen vor- des Vorsitzenden des Reichswirtschastsrots der enthalten. Anschließend gibt Hauptmann Fau- NSDAP., die nationalsozialistischen Länderminister lenbach in übersichtlicher Schilderung an Hand von Oldenburg, Mecklenburg-Schwe- her Karte
rin, Braunschweig, Anhalt und Thü. für X»n 1 3
ringen, um zu den nächsten Maßnahmen für Tur iJ.üepTCmDCr
die Arbeitsbeschaffung Stellung zu nehmen, bekannt. Die Gefechtsaufgaben der Truppen sind
Noch sehr anregender Aussprache wurde vollste folgende:
Einmütigkeit erzielt. Rote hauptkräfte
Abänderung der (nur Befehlsstellen dargestellt), von Südosten kom-
• TV«»««™,» wend, haben bis zum Abend des 12.9. in erfolg»
IH ^reUpkN. I reichen Kämpfen die allgemeine Linie Höhe. Leithe
Berlin, 13. Sept. (WTB.) Das preußische (3 Kilometer westlich Blankenburg)—Neunheiligen— Staatsministerium hat eine 2. Verordnung zur Ab- Thamsbrück—Schönstedt—Weberstadt (in der Nähe änberung des Schlachtsteuergesetzes beschlossen, die Don Langensalza. D. Berichterst.) erreicht. Die Fort- am 14. September 1932 in Kraft tritt. Durch die Atzung des Angriffs Richtung Hüpstedt ist für den neue Verordnung wird der Finanzminister ermäch- 9. befohlen.
iigt, Hausschlachtungen nicht nur von Das auf dem offenen rechten Flügel von Bad Schweinen, sondern auch von Kälbern unb Eennftebt über Ebeleben als Korpsreserve Schafen von ber Schlachtsteuer ganz ober zum vormarschierenbe verst. 14. Inf. - Rgt. (Volltruppe), Teil zu befreien. Im übrigen bringt bie neue dem bie Korps-Aufklärungsabteilung unterstellt ist, Verorbnung eine teilweise Abänberung des hat Befehl erhalten, am 13.9., nördlich Mühlhäuser bisher geltenden S ch l a ch t st e u e r t a r i f e s. Die Hardt vorgehend, auf Hüpstedt vorzustoßen, um neue Schlachtsteuer beträgt danach für Ochsen 18 bis sich dem Feind, mit dessen Zurückgehen gerechnet 36 Mark, für Kälber 2 bis 4 Mark, für Magerkühe wird, am Duen vorzulegen.
7 bis 22 Mark, für Schweine 2 bis 10 Mark unb Das Regiment, auf Straße Großenehrich—Wem- für Schafe über 20 Kilogramm 1,50 Mark. genehrich—Dellstedt anmarschierend, erreicht am
-- 13.9. 7Uhr mit dem Anfang der Dorhut ben Ost- ff" eingang von Rockst ebt. Die Korpsaufllärungs- fÜr I abteilung hat 4.30 Uhr Ebeleben erreicht, um Don bort °us auf die Höhen südlich Holztlchleben jyDOVCr- vorzugehen unb in Richtung Hüpstebt aufzuklären.
Führer Rot: Oberst Blaskowitz (Kom-
. Demorratlscher Wahlstea manbeur des 14. sBad.j Jnf.-Rgts.).
del den Bundcswahlen ,m Staat Maine. Truppen: Jnf.-Rgt. 14 (Konstanz, Tübingen, Portland (Maine), 13. Sept. (Tll. Funk- Meiningen), Hl. Abt. A.-R.5 (Ludwigsburg), Pion.- spruch.) Die Bunbeswahlen im Staat Maine er- $atr- 5 (Ulm), 2. Komp Kraftf.-Abt. 5 (Ulm) mit gaben einen demokratischen Wahlsieg. Dos Er- Kampfwagennachbildungen, Teile des R.-R. 18 und gebnis gilt als bezeichnend im Hinblick auf die öie 31 (mot) Komp, des Pion.-Batls. 5 als Korps- Pväsidentenwahl im Rovember, da in dem repu- aufkl.-Abteilung.
blikanischen Stützpunkt Maine seit 18 Jahren ■—**—*■—*■—bb**—***
Aufstellung zum Präsid^ts^asts1an^ibat'e?E Er starb, ohne seine Frau
heute, nach den ersten Auswirkungen in Maine noch einmal geseyen zu haben
noch stärker als früher als alücklichen Schack^uö t r Hinrichtung Gorguloffs werden noch
begrüßt. Wie Main^ wählt^ wäAt^ d^ ganz^ I m-tgeteilt: Heute früh wurde
Land, erklärt man. Der Sieg der Demokraten C8ertrete^ des Staatsanwalts,
hat gleichzeitig auch den Sieg des demo" ^-beamten begleitet war. geweckt,
kratischen Kandidaten Brunn Erbracht, Ä Y ???
der mit einer kleinen, aber genügenden Mehrheit n ^öffnet, daß
-um Gouverneur des Staates Maine r»;ne ra^-m9i » 9 x n 5 Qb«-CJC«Iltc Horden
gewählt wurde. — Die republikanische „Reuhork Aur.de vann firrs Schafott her-
Rews" unterstreicht, daß alle gewählten Demo- ^?n schnitt ihm den Hemdfragen ab
traten GeqnerderDro b - b i t i o n sind Ä bereitete ihn auf seinen letzten Gang vor. Während die geschlagenen Republikaner tdte S ^uc Aichtstätte sprach Gorgulosf
„trocken" sind tells in der Drobibillnns^ Don- fe,n£r ?rau und bat eine Begleitung, — »ÄÄÄ* | % ’ST
«k rzeihung bitte, was er ihr angetan.
Aus Oller «weit Sie möge bas Kind, das sie in einigen Wochen
I erwartet, gut, d. h. in seiner Ideenwelt auf-
Die Hinrichtung gepen. — ©orguloff trank noch zwei Gläser Rum,
l _ I die man ihm anbot. Dann umarmte er den grie-
oes prästdenienmor-ers Gorguloff. chisch"orthodoxen Geistlichen und bestieg das
^^tnuM6®™7uUfigoaFf8.(5^ Lat6ti,^omUJ^n6toCiC6<n ist es
Mörders des Präsidenten der Republik, Paul nt<W gekommen.
Doumer, erfolgt. Präsident Lebrun hatte I 3n ben Bergen löblich ubgcffüqt
Begnadigung abgelehnt. — Die Aus Driften (Kanton Arh, Schweiz) wird ge- Rochncht von der bevorstehenden Hinrichtung meldet: Dieser Tage hörten von einem Hotel des zahlreiche Reugierige angelockt, aber eine Schweizer Alpenllubs im Maseraner Tal einige moße Absperrungskette, die 400 Meter von der Hotelgäste Rotrufe vom Düssistock und ent- öteUe begann, wo die Guillotine aufgebaut war, sandten eine Rettungsmannschaft, die sich mit dem lletz nur die mit beson^ren Karten versehenen Rufenden verständigen konnte. Es gelang der Ret- iJerfnnen, die Oer Hinrichtung amtlich beiwohnen tungskolonne, den 16jährigen Touristen Heinrich mußten, naher herankommen Die Aufstellung der Densler aus Zürich auszufinden, der stch am
Fe Dilssistock verstiegen hatte. Seine Begleiterin, eine kleideten Henkersknechte erfolgte wahrend der 1 Frau Reiß aus Basel, war vor seinen Augen


