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Wirtschaft

in 25

1931

arbeitet zu retten, der durch einen Erd­rutsch verschüttet wurde. Nachdem es gelun­gen war, eine Luftleitung nach unten zu führen, stürzten neue Erdmassen nach, die das bis dahin unternommene Hilfswerk wieder vernichteten. Der 'Brunnenarbeiter, der nunmehr bereits

zum Schluß noch in kurzen Ausführungen Fragen De« Siedlungswesens, wobei er für den katholischen Dolksteil in Deutschland volle Gleichberechtigung und Achtung seiner politischen und religiösen Rechte ver­langte. Mit einem Appell an die Wählerschaft, am nächsten Sonntag für das Zentrum einzutreten, fand die mit großem Beifall aufgenommene Rede ihren Abschluß.

[obres. Im Lause des Monats Mai stellten 3211 Personen erneut Arbeitsgesuche, gegenüber 2812 des Dorrnonats und 2838 des Vorjahres. 2890 Arbeite- gefudje erledigten sich ohne Mitwirkung des Arbeits­amts, gegenüber 3981 des Vormonats und 3028 des Vorjahres Im Berichtsmonat konnten von uns 519 Personen in Arbeit vermittelt werden gegenüber 429 des Vormonats und 710 des Vorjahres. Namentlich angeforbert von dem früheren Arbeitgeber wurden im Berichtsmonat 10 Personen, gegenüber 32 des Vormonats und 653 des Vorjahres. Mit Notstands- arbeiten wurden bei 13 Maßnahmen insgesamt 156 Personen beschäftigt.

3m freiwilligen Arbeitsdienst arbeiteten am Schlüsse der Berichtszeit 3035 Personen, dach hat

diese Zahl in der Zwischenzeit eine weitere Stei­gerung erfahren, so daß zur Zeit ein viertel der Arbeitsuchenden im freiwilligen Arbeitsdienst arbeitet.

DieArbeitsmarkilageinOberheffen

Oie Zahl der arbeitssuchenden fast unverändert Stärkere Inanspruchnahme des freiwilligen Arbeitsdienstes.

nenbet Woche die Heuernte allgemein In Hang kommen. Di« Lagerfrucht beim log­gen, der durch die schweren Regengüsse der letz­ten Wochen entstand, hat sich zum größten Teil wieder aufgerichtet und steht gleich den andern Halmen in voller Blüte. Der Schaden ist dadurch nicht so groß geworden, als anfänglich befürchtet wurde.

Kreis Alsfeld.

ss. Grebenau, 13. 3uni. Der 45jährige Landwirt und Müller Äarl Ä o r e 11 von Rieder- Iofsa kam mit seinen Kleidern in der Wühle dem ®<tri<b« zu nahe, wurde von berltoni- Mission ersaßt und mehrmals heftig zu Roden geschleudert. Der sofort her­beigerufene Arzt konnte nur noch den Tod deS bedauernswerten Mannes feststellen. DaS vier- einhalbjährige Töchterchen deS Postagcnten Karl Küster siel in den durch unser Dors fließenden Mühlgraben. Dem tatkräftigen

Bereits die Ergebnisse für das Jahr haben bei den gewerblichen Kreditgenossenschaften gezeigt, daß in fortschreitendem Maße ein Rück­gang deS 11 eberschuss es der Aus­zahlungen über b i e Einzahlungen festzustellen war. Diese Beruhigung im Einlagen- verkehr hat sich in den Monaten Januar und

Eine ganze Kompanie in Bourg ist bemüht, einen Meter liefe eingeschlossenen 'Brunnen- ter zu retten, der durch einen Erd-

parationskonserenz, sowie die auch In Publikums­kreisen zunehmende währungspolitische Beruhigung nicht ohne Rückwirkung auf die Einstellung der Spe­kulation sind Anderseits verwies man auf die Still­legung der Zeche De Wendel und einer Abteilung der Laura-Hütte, auf die ungünstigen Dividenden- aussichten bei RWE. und vor allem auf die Schwie­rigkeiten bei der Sanierung der Landesbank der Rheinprvvinz, um die starke Zurückhaltung der Ku- liffe zu erklären. Als ziemlich fest sind -Zellstoff Waldhof. Süddeutsche Zucker, Ilse Bergbau, IG.- Farben, Rheinstahl, Rheinische Braunkohlen, Ehade- attien und Siemens zu nennen, wahrend Hoesch, Harpener. Westeregeln, AEG.. Akkumulatoren, Elek­trizitätswerke Schlesien, RWE., Dessauer Gas, Jfu und Tieft etwas starker abgeschwächt waren. Im Ver­lause bröckelten die Kurie bei minimalem Geschäft zunächst nur geringfügig ab, bann vermochte sich, ausgehend vom Farbenmarkt, auf Deckungen eine leichte Besserung bis etwas über Ansang durchzuseften. Das Geschäft blieb sehr klein, einige Anregung ging von der festen Haltung der deutschen Bonds, insbesondere der Pounganleihe in London aus. , .

Anleihen lagen ruhig, Neubefist etwas freund­licher Ausländer geschäftslas, Anatolier etwas schwächer. Am R c n t e n m a r 11 waren Galdpfand- briete angeboten. Kommunale Anleihen behauptet. Reichsschuldbuchförderungen neigten eher Zur Schwache. Am Geldmarkt war die oiluatlon unverändert, Tagesgeld blieb 5S- Prozent in der unteren Grenze, Manatsgeld 6 bis 8 Prozent no­minell.

3ugtcifen des vorbeif ährenden Sier- und Butter- Händlers Georg Wilker. der den Unfall be­merkte, ist es zu danken, daß das Kind v v n d e m sicheren Tode des Ertrinkens ge­rettet werden konnte.

Preußen.

Kreis rsctzlar.

Wißmar, 13. Juni. Der hiesige Kurz- [christverein konnte bei dem diesjährigen Bezirkswettschreiben in Büdingen einen beachtenswerten Erfolg verzeichnen. Die be­teiligten Vereinsmitglieder konnten sich verschiedene Preise sichern. Albert Best erhielt für seine Leistung in der Abteilung 120 Silben den 1. Preis, Wilhelm Becker (100 Silben) den 2. Preis, Heinrich Bit­te n dar s (80 Silben) einen 1. und einen Ehren­preis und Hermann B e ch t h o l d (60 Silben) einen 3. Preis.

Das Arbeitsamt Gießen teilt in seinem Bericht über die Lage des Arbeitsmarktes in Oberhessen während des Monats M a i folgen­des mit:

Der Beschäftigungsgrad hat in der Be- richtszeit keine wefentliche e ff e r u n g er­fahren. Aufnahmefähig zeigten sich in erster Linie die Saisonberufe. Der Rückgang an Hauptunter- stüftungsempfängern sowohl in der Arbeitslosenver­sicherung als auch in der Krisenfürsorge ist in erster Linie auf die stärkere Inanspruchnahme des freiwilligen Arbeitsdienstes zu­rückzuführen.

Dem Arbeilsmarkl standen Ende Mal 15 311

Arbeitsuchende zur Verfügung, gegenüber 15 518 de» Vormonat» und 10 992 de» Vorjahre».

Arbeitslosenunterstützung erhielten 2909 Personen, gegenüber 4236 des Vormonats und 6097 des Vor­jahres. Krisenfürsorge empfingen 5481 Personen, gegenüber 5956 des Vormonats und 2 251 des Vor-

Oie Verwertung von Forderungen auf das Ausland. Das Reichsbankdirektorium hat nachstehende Be­kanntmachung erlassen: Infolge der Devisenzwangs­wirtschaft in zahlreichen Staaten ist zur Zeit ein großer Teil von Forderungen auf das Ausland schwer verwertbar.

Um einen Anhalt über die Hohe der infolge von Devisenvorschriften im Ausland fe st liegenden Guthaben zu gewinnen, werden hiermit die Firmen oder Personen, die in Deutschland (mit Ausnahme des Saargebiets) ihren Wohnsitz haben, aufgefordert, bis zum 1. I u l i 1932 ihre For­derungen aus Argentinien, Brasilien, Ehile, Colum­bien Uruguay, 'Bulgarien, Estland, Griechenland, Jugoslawien, Lettland, Oesterreich, Portugal, Ru­mänien, Tschechoslowakei, Türkei und Ungarn nach dem Stand vom 15. Juni anzugeben.

Die neue Anmeldung hat den Zweck, eine ftatifti- sche Uebersicht zu gewinnen, und gilt nicht als An» gebot an die Reichsbank, daß sie die Guthaben in irgendeiner Form übernehmen möge.

Die Uebernahme ist melmehr bei der zuständigen Reichsbankanstalt besonders zu beantragen; solange eine endgültige Abrechnung der festliegenden Waren- forberungen nicht möglich ist, wird ein Vorschuß in Hohe von 50 Prozent des Wertes gewährt. Die Bevorschussung erfolgt zum Reichsbankdiskontsatz.

Die angemeldeten Forderungen, namentlich soweit sie aus Export stammen, werden bei einer 93er- wertungsinöglichkeit vorzugsweise berücksichtigt.

Die Anzeigen sind der Devisenabteilung der Reichshauptbank, Ablieferungskontrolle, Berlin SW. 111 Breite Straße 89, direkt oder durch Vermitt­lung der Zweiganstalten der Reichsbank einzu- reichen; Vordrucke sind daselbst erhältlich.

Oer Sinlagenverkehr bei den Kreditgenoffenschastett.

Frankfurt ruhig und freundlich.

F r a n f f u r t, 14. Juni. (WTB. Drahtmeldung.) Nachdem man auf Grund der matten gestrigen Neuiwrker Börse an der Vvrborse noch eher schwä­chere Kurse gesprochen hatte, eröffnete die heutige amtliche Börse zwar in sehr ruhiger, aber weiter­hin etwas freundlicherer Haltung. Da kein Material herauskam, schritt die Spekulation zu klei­nen Deckungen, zumal man die außenpolitische Lage weiter günstig beurteilt. Das Geschäft hielt sich in engen Grenzen, da der bevorstehende Erlaß der Notverordnung etwas Zurückhaltung auslöste. Die Kursgestaltung war bei Beginn nicht einheitlich, doch setzte sich später allgemein eine merkliche Befe stigung, besonders für einige wpezial- werte, durch. Anfangs höher eröffneten vor allem Montanwerte, die fast durchweg Besserunaen bi» zu 1 vH. aufwiefen. Von Kaliwerten zogen Aschers­leben 1,13 vH. an, während Salzdetfurth 1 vH. niedriger lagen. Am Elektromarkt gewannen Sie­mens 2 vH., dagegen büßten AEG 1,25 vH. ein. Don Nebenwerten diese» Marktes erhöhten sich Loeschwerke um 1 vH., Lahmayer blieben nur knapp behauptet. IG. lagen gegen die Notiz der Abend- borse 0,5 vH. hoher, wahrend Deutsche Erdöl leicht abgeschwächt waren. An den übrigen Marktgebie- ten tarnen zunächst keine ersten Notizen zustande.

Am Renten markt blieben Deutsche Anlei­hen behauptet. Am P f a n dv r i e s m a r k t lag überwiegend Angebot vor und die Kurse wur­den bis zu 1 vH. niedriger taxiert. Liquidation»- Pfandbriefe blieben dagegen ziemlich gehalten. Reichsschuldbuchforderungen lagen gleichfalls unver­ändert, ebenso Industrieanleihen.

Im Verlaufe blieb das Geschäft still und die Kurse wiesen weiterhin keine einheitliche Tendenz auf IG. konnten sich um 0,75 vH. erhöhen, Zell­stoff Waldhosf gewannen 1,25 vH., dagegen waren einige Elektrowerle eher angeboten und niedriger. Am Geldmarkt war Tagesgeld zu 4 vH. un­verändert und leicht.

Aus aller Welt.

Beim Brunnenbau verschüttet

Februar 1932 weiterhin bemerkbar gemacht. Wäh­rend in den Monaten November und Dezember die Spareinlagen um 46 auf 961 Will. Mk. zu­rückgingen, betrug ö<:r Rückgang im Januar und Februar nur noch 12 Mill. Mk. Die Kontokorrent- Einlagen haben sogar im BoDembcr unb De­zember eine Steigerung um 5 auf 292 Mill. Mk. erfahren. Diese Zunahme hat sich in den Wv- naten Januar und Februar weiter fortgesetzt. Die Konto-Korrent-Einlagen haben hier in der Gesamtheit wenn auch eine kleine, so doch eine Erhöhung um 2.5 Mill. Mk. erfahren.

Die Indexziffer der Großhan­delspreise. Die vom Statistischen RSichsaml für den 8. 3um berechnete GroßhandelSindex- zisfer ist mit 90.4 (plus 0,1 vH.) gegenüber ber Vorwoche kaum verändert. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 92,6 (plus 0 8 v. H ). Kolonialwaren 85.3 (minus 0.2 v. H), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87.2 (minus 0,2 v.H.), industrielle Fertigwaren 117.9 (minus 03 v. H). Der ProduktionSmittelindex stellte sich auf 118.2 (minus 0.1 v.H). der Konsumgüter­index auf 117,7 (minus 0,3 v. H ).

Berlin überwiegend etwas freundlicher.

Berlin, 14. Juni. (WTB. Funkspruch.) Im Berliner Aktienverkehr läßt sich zur Zeit eine aus- gesprochene Tendenz nicht feststellen. Die vorliegen­den politischen und wirtschaftlichen Momente sind Io unterschiedlicher Natur und werden außerdem in Börsenkreisen so verschieden kommentiert, daß sich eine einheitliche Beurteilung dv Aussichten für die Börse nicht ermitteln-läßt. Da nun auch das Ge­schäft denkbar gering ist, bleibt die Kursgestaltung nach wie vor von größeren ober kleineren Zufalls- Orders abhängig. Im Aormittagsverkehr wirkte sich die schwächere Veranlagung Neuyorks, sowie die Unsicherheit bezüglich der bevorstehenden Notver. ordnung in ungünstigem Sinne aus, und man rechnete mit eher schächeren Kursen. Zu Beginn des amllichen Verkehrs war dann aber eine überwiegend etwas freundlichere. Haltung feftzustellen, wenngleich das Geschäft nahezu vollkommen stockte. Der Grund hierfür war wohl darin zu suchen, daß die außenpolitischen Hoff­nungen, im Zusammenhang mit der Lausanner Re-

Oberhessen.

Landkreis Gießen.

r. 2 u - demBufeckerTal. 13. Juni. Die starke Feuchtigkeit der Vorwoche ermöglichte es den Landwirten ihre Dickwurzpflanzen in kürzester Zeit aufs Land zu bringen. Run drängt sich die Arbeit denn das Gras ist reifzurMahd. die ersten Stücke sind schon gemäht worden und die Kartoffeln müssen unbedingt gehackt werden. Sie sind infolge der Feuchtigkeit sehr verunkrautet und schon so groß, daß sie angc$äutell werden können. In ben Gärten haben Die Erdbeeren in diesem Jahr prächtig geblüht. In kurzer Zeit wird man die ersten Früwte ernten können.

4- Gründe r L 14. Öuni. Seit vergangenen SamStag ist der Babe betrieb in unserem Wald­schwimmbad eröffnet. Schon die beiden ersten Tage brachten eine starke Benutzung deS Bades. Da die Rebenanlagen, wie Kabinen, Zufahrtsweg u. a. noch nicht ganz fertig sind, soll die offizielle Einweihung er ft in einiger Zett »orgenommen werden, mit Rücksicht auf andere Veranstaltungen wahrscheinlich am 24. Juli. Bei dieser Veranstal­tung hat die Dchwimmabteilung des Turnvereins 1846 Gießen ihre Mitwirkung zugesagt, desglei­chen eine Dchwimmabteilung von Darmstadt. Auch die vom Turnverein Grünberg gegründete Schwimmriege, die schon längere Zeit an den Hebungen der Schwimmriege deS 'Turnvereins 1846 Gießen teilgenommen hat, wird bei der Er­öffnung mitwirken.

)( Cid), 13. Juni. Dom schönsten Sommerwet­ter begünstigt, unternahm gestern nachmittag der Frauenkranz I mit Kraftomnibussen einen Ausflug nach Bad Salzhausen. Nach Ankunft wurden unter Führung von Förster Becker die Kuranlazen mit den einzelnen Quellen, der Land­grafenteich mit den neu eingesetzten Schwänen, das alle Wasserrad und das Badehaus mit Inhalatorium besichtigt. Nach einer Kasseepause im Kursaal ging es durch den herrlichen Kurpark hinaus nach dem Rabenstein mit- seiner weiten Aussicht auf Vogels­berg und Taunus. Den Abschluß bildete ein Be­such des Kurkonzertes. Sehr befriedigt von den schö­nen Eindrücken wurde um 6 Uhr die Rückfahrt an­getreten. Der Frauenkranz II hatte bereite vor zwei Wochen feinen Sommerausflug nach dem Gleiberg gemacht, wo er sich mit dem Wie- fecker Frauenverein traf. Der Ausflug nahm ebenfalls einen schönen und befriedigenden Verlauf.

)( Eberstadt, 13. Juni. Am Sonntag, 26. Juni, wird in unserer Gemeinde das dies­jährige Iahresfest des Zweigvereins SolmS der Gustav-Adols-Stiftung abaehalten. Als Festprediaer ist Professor August Eyringhaus auS Kassel gewonnen. In der Rachversammlung werden Dekan Engel- Ob­bornhofen. Pfarrer Dr. Hey m a nn - Langsdorf und Missionar 2 r l e auS Südwestafrtta sprechen. Männerchöre und Echulerchöre werden mitwirken.

U Rodheim a. d. Horloff, 13. Juni. Durch ein­stimmigen Beschluß der hiesigen Gemeindever­tretung wurde der Führer der NSDAP. Adolf Hitler zum Ehrenbürger unseres Ortes er­nannt.

Kreis Vüdingcn.

* Nidda, 13. Juni. Die Aussichten für Ar­beitsgelegenheit der Bauhandwerker in unserer Stadt haben sich durch neue Bau­projekte erfreulicherweise gebessert. Reichsbahn­oberassistent Wilhelm Kräh läßt am Ausgang der Naunstrahe gegenüber dem Gasthaus zum Karlshof ein Wohnhaus erbauen. Frau Oberpostsekretär Vetter Witwe, früher in Weilburg wohnend, hat an der Salzhäuser Straße neben der Baustelle des Neubaus von Lehrer Stein Hier, einen Bauplatz von Landwirt Wilhelm Uhl 1 erworben, auf dem ein Wohnhaus für zwei Familien noch in diesem Jahre erbaut werden soll. Schuhmachermeister Wil­helm Müller erwarb von Landwirt Wilhelm Bähr das am Straßenkreuz von der Neuen», Schiller- und Bahnhosstraße gelegene, seither land­wirtschaftlichen Zwecken dienende Gebäude, um es zu einem größeren Betrieb eines Schuhgeschäftes umzubauen. , . __ .

- Aus dem Riddaial, 13. 3um In der zweiten Hälfte der abgelaufenen Woche hat man mit dem Grasschnitt auf den Wiesen begon­nen. Bei günstigem Heuwetter kann wieder mit einer Rekordernte gerechnet werden. Die Berg­wiesen stehen vorzüglich im Graswuchs. Durch die feuchte Witterung hat sich das Bodengras beson- ders gut entwickelt Da die Arbeiten an den Hack­früchten ziemlich beendet sind, wird mit begm-

über 96 Stunden lebendig begraben ist, gab nach Lebenszeichen von sich. Die Pioniere arbeiten nunmehr fieberhaft an der Aushebung eines Schachtes, um auf diese Weise zu dem Ver­schütteten zu gelangen.

Zwei Todesopfer eines BlolorrabunfaUe».

An einer als gefährlich bekannten Straßen- kreuzung im Zentrum der Stadt Bielefeld fuhr ein mit zwei Personen besetztes Motorrad gegen einen städtischen OmnibuS. ge­riet unter den Kühler und wurde etwa 30 Meter weit milgeschleift. Der Führer des Motorrades v e r st a r b auf dem Wege zum Krankenhaus: sein« Begleiterin war auf der Stelle tot. 'S)er Autobusführer wurde festgenommen.

Sprechstunden Der -icdnktion.

11.30 bi» 12.30 llhr, 16 bi» 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

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Die hinter den Papieren angeführten 3itfern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Divtdende an. - Reichsbankdiskont 5 v.H, Lombardzinsfuß 6 v.H.

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Sibetnstabi........

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40,5

41,75

40,5

41,5

Derim, 13 Juni

Brief

Smerikonifche 7 :en.......

4,20

4,22

velglfche Roten.........

58,56

58,80

Tüntf che R-tev.........

84.28 .

84.62

Lnallfche Roten .........

15.425

15,485

yraniolllche Roten...... .

'6.545

16.605

CoCinbti^ Rote,........

170,26

170,94

Htaiie-ffche Roten........

21,59

21,67

Roeraesifch« Roten........

76.80

77.10

Trurfch-cestenri», 4 100 Echilltntz

Rumcniftte 71c tm ........

2.495

2.515

tfdK ten . .......

78,99

79.31

schwer er Roten . .......

82,09

82.41

Lpsnrich« Roten . ........

34,53

34,67

Ungarijchc ........