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Der Wahlkampf in Hessen

Hitler-Kundgebung in Minz.

den $ arteiuniformen eine stete Bedrohung des inneren Friedens und zugleich den Ausdruck des latenten Bürgerkriegs. Linser Vaterland bedarf in schwierigster Wirtschaftsnot erst recht der Ord­nung und Buhe. Durch Aufhebung oder Abschwä-

werden solle. Mit 226 die Frage bejaht, die Debatte und die gleichfalls zugunsten dürste. Die Zahl der

ganzen Haus entschieden gegen 175 Stimmen wurde Die Dienstagsitzung wird Abstimmung bringen, die der Veteranen ausfallen

Inanspruchnahme des Rundfunks durch die I^eichsregierung.

Viele Rinder kranken an den Folgen abgeschluckter Nadeln, Drahtstücke und Nägeln, die sich im Netz­magen in der Herzgegend meist festsetzen und oft Todesursache werden. Hofmann geht kühn vor, macht in der Flanke des Tieres einen Einschnitt und bringt mit tastender Hand in der ganzen Länge des Armes bis zum Sitz des Fremdkörpers ein. Er hat in vielen

S A.- und S S.- V e r b o t s verlaufen. Die Reichs­regierung glaube, ein Wiedersehen dieser Organisa­tionen werde zur allgemeinen Beruhigung beitra­gen. Es sollte ermöglicht werden, die Jugend zu nichtmilitärischen Zwecken, zur körperlichen Ertüch­tigung und Schulung zusammenzufassen. Man denke also offenbar an eine Verwirklichung der Pläne des früheren Reichsinnenmini­sters Groener. Davon versprächen sich die Mi­nisterpräsidenten Süddeutschlands nichts, weil sie be­fürchteten, daß das Wiederauftauchen von Unifor­men zu schweren Störungen der öffentlichen Ord­nung und Sicherheit führen werde, hätten sie die Reichsregierung dringend aufgefordert, ein a l l g e - m e i nes Verbot sämtlicher auch der jetzt vorhandenen Organisationen zu erlassen. Daß die Reichsregierung sich dazu ent­schließen werde, dürfe als ziemlich a u s g e s ch l o s - s e n angesehen werden. Ob und welche Folgerungen sich aus der Aufhebung des SA.-Verbots für Süd- deutschland ergäben, hänge von dem Wortlaut der neuen Notverordnung und ihrer Auslegung ab. Unter Umständen wäre es denkbar, daß die süd­deutschen Regierungen mit eigenen Verord­nungen eingriffen.

Aus aller Welt.

20000 Veteranen in Washington.

chung des SA.- und SS.-Verbots würden jedoch wieder neue Gefahrenquellen geschaffen. Darum ergeht diese Warnung im Interesse der Buhe, Ordnung und des Friedens für Volk, Staat und Reich."

Unter starker Polize'.bewachung wurde tmRe * Präsentantenhaus über -die Frage be­raten, ob die Gesetzesvorlage über die Aus­zahlung der Ve r s i ch e r u n g's^u m m e an d i e Kriegsveteranen dem Ausschuß ab­genommen und vom

.. - - Veteranen wuchs in den

letzten zwei Wochen auf 20 000 Mann an. Man rechnet, daß, wenn die Abstimmung im Unter* haus erfolgt, etwa 25 000 Kriegsvete*

Bayern und das Kabinett Popen

Oie süddeutschen Länder gegen Aufhebung des SA.-Verbots.

ranen versammelt fein werden. Die De­monstranten sind teils in Rotbaracken, teils in leerstehenden Schuppen oder auf freiem Feld untergebracht. Sie haben jetzt durch Wohltätig* keitsveranstaltungen und Schenkungen Rah* rungsmittel und Barfonds erhalten und entfalten eine sehr rege Propaganda unter den Parlamentariern und den Gouverneuren der einzelnen Staaten. Sie fordern diese durch Tele* gramme, in denen sie eine bestimmte Frist sest* setzen, auf, in der Bonusfrage Farbe zu be­kennen, andernfalls sie ihre Wiederwahl verhindern würden. Eine starke Gruppe der Veteranen droht sogar mit der Bildun g einer dritten politischen Partei. Man erwartet die Abstimmung im Dundessenat und die Stellungnahme Hoovers, der noj> bis vor Monatsfrist sich entschieden gegen die Ausgabe der zur Auszahlung benötigten 2,5 Mil­liarden Dollar ausgesprochen hat.

Ein Kind durch einen stürzenden Ast getötet

Oluf dem Schulhof der früheren Realschule Weidenstieg in Hamburg hatten LI n t e r st ü t - zungsempfänger Aufstellung genommen, um ihre Llnterstützung in Empfang zu nehmen. Ein durchgefaulter starker Ast einer in dem angrenzenden Hofe stehenden Akazie, der in den Schulhof hineinragte, fiel plötzlich auf die wartende Menge. Ein sieben Monate altes Kind, das sich auf dem Arm einer 70jährigen Frau befand, wurde am Kopf getroffen und getötet. Reun weitere Per­sonen wurden verletzt und mußten in ein Kran­kenhaus überführt werden, konnten jedoch zum größten Teil nach ärztlicher Behandlung wieder entlassen werden.

Auf dec Spur des deutschen Fliegers Bertram.

Bei Perth (West-Australien) entdeckten Eingebo­rene 100 Meilen nordwestlich von Wyndham d i e Spuren von zwei Weißen. Die Spuren führten nach Süden. Man glaubt, daß es sich um den Ozeanflieger Bertram und seinen Be- zleiter handelt. Die Eingeborenen fanden ein mit '. B. gezeichnetes Taschentuch und ein Zigarettenetui mit eingravierter Widmung in beut- Ramsch- f$cr Sprache. Die Finber übergaben diese Gegen-

zu Geld zu kommen, da fein Anwesen stark ver­schuldet sei.

Fünf Todesopfer eines Familiendramas.

3n Sächsisch-Regen in Siebenbürgen spielte sich ein blutiges Familiendrama ab, dem fünf Men­schenleben zum Opfer fielen. Ein reicher Bürger der Stadt, Georg Kosch, hatte vor drei Jahren sein Vermögen unter seine beiden Söhne aufgeteilt. Er selbst lag gelähmt und krank im oberen Stock seines Wohnhauses. Der eine der beiden Brüder, Oskar Kosch, der bei der Aufteilung Landbesitz und ein Sana­torium erhalten hatte, verlor infolge der Wirtschaftskrise alles, was er hatte und lebte in größter Armut in einem Zimmerchen des väterlichen Hauses. Der zweite Bruder, Karl Kosch, ein Arzt, dem bei der Austeilung das Wohnhaus zugefallen war. wünschte, daß der Bruder die Wohnung verlasse und erwirkte eine gerichtliche Räumungsverfü- 0«ng. Als sein Bruder Oskar von dieser Ver­fügung erfahren hatte, äußerte er: .Ich werd»

Berlin, 13. Juni. (CNB.) Der Reichsinnen. Wähl' und setzen sich mlmster hat im Einvernehmen mit dem Rcichspost- Arbeit für bie arost Minister -inen Erlaß über die Inanipruch. Der Kam!, ä-a-n d nayme des Rundfunks durch die Reichsregierung herausgegeben. Die Reichsregierung behält sich in diesem Erlaß vor, den Rundfunk täglich eine halbe Stunde lang innerhalb der Stunde von 18.30 b i s 19.30 Uhr für Vor- träge in Anspruch au nehmen, in denen die Aufgaben und Absichten der Regie­rungerläutert werden sollen. Die Durchfüh­rung dieser Regierungsvorträge im einzelnen wird von der Dradag geleitet werden. Die Vorträge sol­len über den Deutschlandsender ge­halten und auf alle Sendegesellschaf­ten übertrag en werden.

Fällen die Operation mit Erfolg oorgenommen und vor vier Jahren vor einer großen Versammlung be, Deutschen Veterinärrats" gezeigt, wie die Operation auszuführen ist.

Man fragt sich, wie es möglich ist, daß ein Mann von den Verdiensten und Charaktereigenschaften Hof. manns aus den genannten Anlägen so folgenschwer gemaßregelt werden konnte. Es ist unverständlich, daß ein Minister eines Kabinetts, dem der Landtag längst fein Mißtrauensvotum ausgesprochen hat, noch so in Hessen schalten und walten kann. Diesen rücksichtslosen Gebrauch der Staatsgewalt zu partei­politischen Maßregelungen konnte sich Leuschner doch nur leisten, weil ihm immer noch das Zentrum, die Sozialdemokratische Partei und ihre Trabanten den Schild halten. Was sagt das Hessenvolk dazu?

Professor Dr. 0,11, Geheimer Medizinalrat.

Brüning Spitzenkandidat des Zentrums in Hessen.

WSR. M a i n j, 13. Juni. Der Lantesausschuß der hessischen Zentrumspartei nominierte zur kommenden Reichs t agswa hl als Spit­zenkandidaten für den Wahlkreis 33 Reichskanzler a. D. Dr. Brüning. Die beiden nächsten Kan­didaten sind Dr.Dokius, Rechtsanwalt in Main?, und Oberregierungsrat Knell, Darm­stadt, denen noch weitere zwölf folgen. Gleichzeitig wurde an Reichskanzler a. D. Dr. Brüning fol­gendes Telegramm gesandt:

.Der heute in Mainz tagende Landesausschuh der hessischen Zentrumspartei nominierte Sie einmütig als Spitzenkandidat für den Wahlkreis 33 zur kommenden Reichstagswahl. Die hessischen Zentrumswähler erkennen nach wie vor Ihre er­folgreiche Rettungsarbeit am deutschen Volk und Vaterland an. Mit Ihnen als Spitzenkandidat gehen wir siegesbewußt in den Wahlkampf."

Ferner wurde folgende Entschließung an den Herrn Reichspräsidenten gesandt:

-Der Landesausschuß der hessischen Zentrums- Partei richtet an den Herrn Reichspräsidenten und an die Reichsregierung in letzter Stunde das dringende Seuchen, neben Reichswehr und Poli­zei im Reich oder Staat keinerlei private oder parteigebundene Wehrorgan i- fatinnen zuzulassen, ebenso das bestehende Uniform- und Waffenverbot beizube­halten, eventuell noch xu verschärfen. Die noch nicht radikalisierte friedliche Bevölkerung sieht in

sche Frage sei überhaupt nicht so sehr eine Frage ber Wirtschaft unb ber Finanzen, sonbern eine Frage ber Willensbilbung, ber einheitlichen gemeinsamen Grunbauffassung bes beutschen Volkes. Wenn unser Volk geistig, seelisch, moralisch unb ba- mit insbefonbere politisch saniert werbe, werbe es seine jetzige Wirtschaftskrise überwinben, weil es seine tiefste Not bamit überrounben habe. Zwei Ideen beherrschten heute unser Volk: ber inter­nationale Marxismus unb ber bürgerliche N a - t i o n a l i s m u s. Beibe gelte es miteinanber aus- zusöhnen, bamit nicht bas Volk ganz burch den Kampf biefer beiben Geistesrichtungen zerstört werbe. Es gebe keinen Nationalismus, ber nicht letzten Enbes in den Sozialismus rnünbe, unb es gebe keinen Sozialismus, ber sich nicht zuletzt von ber Klasse loslöse unb aufgehe im Dien ft e ber Nation. Der Nationalsozialismus habe sich zum Ziel gesetzt: ein großes starkes Deutschland ein Hort ber Freiheit unb bamit bes Rechtes, einen Staat ber Macht, ber Größe unb ber Stärke unb zugleich ber sozialen Gerechtigkeit. Dieser Kampf sei jetzt in ein entscheibenbes Stabium getreten.

NSDAP, und Mittelstand.

besprochen hatte. Das Gericht ist ferner zu der Lieberzeugung gekommen, daß in beiden Mein­eidsfallen dem Angeklagten der Paragraph 157 (Strafmilderungsgrund) zu gebilligt werden müsse, weil er bei wahrheitsgemäßer Aussage eine B e - leidigungsklage zu gewärtigen hatte. Strafmildernd kam in Betracht seine psy­chopathische Veranlagung, ferner, daß er in einer politisch bewegten Zeit seine Angaben machte; erschwerend seine Vorstrafen und die

Lrpressungsversuch mit einer Brieftaube.

' * In der Holzhausenstraße in Frankfurt a. M.

^eanitenniapregelungen. würbe in einem Vorgarten ein Karton mit werden um Ausnahme Sender Zeilen g°. Ä

3n Alsfeld sind ber Kreisdirektor Stamm- ""de, der Empfänger solle in kürzester Frist die l e r und der Kreisvetertnärarzt Dr. Hofmann -taube flie0en lassen, nachdem er ihr an jedes Bein vom Ministerium des Innern aus parteipolitischen einen Tausendmarkschein gebunden hätte. Die be- Anlässen schwer gemaßregelt worden. Der Fall nachrichtigte Polizei ließ die Taube fliegen, die durch Stammler ist in ber Oeffentlichkeit bekannt geworden. Zwei Polizeiflugzeuge verfolgt wurde. Die Taube b!;Ve Maßregelung des Veterinärrats Dr. H o f - ging aber bald nieder und f l e I i n e i n en frem- aW aVr nt$ einige Worte an dieser den Taubenschwarm ein. Die weitere 93er- 28 3aD«'im Kr°i-°Al-s/ld " - KrkiÄ-l°r°nLr°rz! [°8SÄT?* i>°$ 1(1

verdienstlich gewirkt unb sich bort ein eigenes Heim b Iaubc in ihren heimatlichen Schlag zuruckge- geschaffen, bas er mit seiner Familie bewohnte. Jetzt hi)xt unb ber Absenter benachrichtigte den Konsul, lebt er getrennt von dieser, weil er strafweise mit der baß er die Folgen der Anrufung ber Polizei zu Wahrnehmung ber Geschäfte bes Kreisveterinäramts tragen habe. Schließlich gelang es boch, b e n E r - be*r?ut "^de. Presser zu fassen. Es hanbelt sich um einen

folgenschwere Maß- 68jährigen Mann, der angibt, daß er den eigen- funden, weil die 15jährige Tochter ^Hofmanns bie Erpressungsversuch unternommen habe, um Schupo vhotographierte unb ein junger Mann na­mens Schmibt in Hofmanns Garten in einem Baume ein Schilb mit ber AufschriftWählt Hitler!" ange­bracht hatte. Dr. Hofmann lag bamals erkrankt zu Bett unb wußte von biefem Schild nichts. Seine Rechtfertigung half nichts, Hofmann mußte zu feinem und des Staatssäckels Schaben am 2. Mai ben Dienst in Erbach antreten. Dr. Hofmann ist als pflicht- beflissener Beamter bekannt unb in feinem früheren Wirkungskreis allgemein hochgeschätzt. Er hat seinem Namen als Tierarzt über Deutschland, hinaus einen guten Klang gegeben unb erstmalig eine schwere Magenoperation beim Rinbe ausgeführt burch bie beträchtliche Werte ber Landwirtschaft gerettet werben.

WSR. Mainz, 13. Juni. Auf dem Sport­platz am Fort Bingen fand eine große Kund­gebung der RSDAP. statt. Etwa 20 000 Men­schen füllten den Platz. Als erster Redner sprach Drombacher-Nürnberg, der aus der Ge­schichte den Beweis zu führen suchte, daß das Christentum nur dadurch groß geworden sei, weil es sich von der Politik ferngehalten habe. Er warf dem Zentruwv or, daß es seine Ideale immer wieder verkauft und verraten habe, und daß es das System des Parlamentarismus verteidige, das in seinem tiefsten Innern ein unchristliches System sei. - Rach ihm ergriff Prinz August Wilhelm von Preußen das Wort. Er sei stolz auf seine Vergangenheit, nut dem gleichen Stolz und der gleichen Freude bekenne er sich aber zu dem Kommenden, dem neuen Dritten Reich. Die Rationalsozialisten dul­deten keinen neuen Separatismus, auch wenn man ihn mit einem monarchistischen Mäntelchen ber- brämen wolle. Der Rationalsozialismus müsse den furchtbaren Klassenkampf überwinden, dann werde der Marxismus daran sterben.

Nach 21 Uhr erschien, von ber Menge mit Be­geisterung begrüßt, Abolf Hitler. Seine Ausfüh­rungen aalten der Geschichte seiner Partei, bie aus kleinen Anfängen in kaum 14 Jahren zur größ- ten unb mächtigsten Organisation in Deutschland herangewachsen sei. Er wies baraus hin, baß die N o v e m b e r - P a r t e i e n, bie ein Volk unb einen Staat übernommen hätten, ber, roenn auch in einem langen schweren Kriege auf bas äußerste angespannt unb aufs äußerste belastet, trotz- bem wohl bas Beste repräsentierte, was es in ber Welt in biefer Art gab, bieses Volk unb biefen Staat vollstänbig ruiniert hätten. Die ganze beut-

Von der Gauleitung Hessen der RSDAP. wer­den wir gebeten, mitzuteilen, daß die RSDAP. für den hessischen Mittelstand folgende Forderun­gen auf gestellt hat:

1. Die Schaffung eines gesunden Mittelstandes und seine Erhaltung. 2. Einschränkung des hessi­schen Staatshaushaltes und eine Lastenverteilung, die dem größtenteils heute verarmten Mittelstand st" weit mehr wie jetzt gerecht wird. 3. Warenhaus-, H; Filial* und Konsumvereinssteuer. 4. Richtgenehmi- I : gung von Einheitspreisgeschäften und Ramsche . .... . - -.....-----

bazaren. 5. Wirksame Gesetzgebung gegen Schwarz- stanbe bem Pater Cubero von ber Drysbale-Mis- arbeit jeder Art. 6. Aufhebung aller staatlichen fion- Der Funb verstärkt bie Hoffnung, baß Bertram und städtischen Regiebetriebe. 7. Bevorzugung "?d fein Begleiter noch leben. Als Pater Cubero aller Kleinbetriebe bei staatlichen oder städtischen bie Nachricht durch besondern Eilboten in Wyndham Lieferungs- oder Arbeitsvergebungen. 8. Verwal- erhielt, erteilte bas Äriegsbepartement ber West- tungs* und Aufbauvereinfachung der Handwerks- australien Airways die Genehmigung, ein Flug, fammcr und Derufsgenossenschäften durch Zu- 3 e u g nach Wyndham zu senden, um nach Bertram fammenkgungen und noch mögliche erhebliche Ein- 3" suchen. Darauf wurde in der Nähe der Drysdale- sparungen. 9. älntersuchungsausschuß zu den Dor- Mission ein schweres Wasserflugzeug ge­gangen innerhalb der Handwerkskammer und funden. Bei dem Apparat wurde ein Zettel entdeckt Handwerkerzentralgenossenschaft. 10. Einstellung des Inhalts, daß die Insassen durch den Busch der rücksichtslosen Beitreibung der Rhein- und g e w a n d e r t seien. Der deutsche Flieger Hans Ruhrkredite und Lieberprüfung der Vorgänge bei Bertram und sein Begleiter waren am 15. Mai der Vergebung der betr. Gelder. 11. Stundung von Koetang nach dem östlichen Teil von Ti- aller rückständigen Steuern und Abgaben, sowie m o r (Nieder!. Indien) aufgestiegen und seitdem Einstellung von Zwangsverfahren. vermißt worden.

schweren Folgen, besonders im Fall Hitler wo sie eine Pressefehde gegen Hitler einleiteten und schwere Angriffe gegen diesen auslösten.

Miinch-N, 13.3uni. CSU. 8unffrru<6.) Sie .D-y« t i sch-St a ° tsz t g." schreibt unter der 8 6 /lIL mrra mt ÜberschriftAusgeräumte Schwierigkeiten? ' zu

WZ? =-6 "nnderwerliger Psychopath mit hy. bem @rgebniä 6er Berliner Ausspruchs, daß die Le'' S S°°°rezu dem Typus der Anschauungen der Länder sich in ihrer kritischen Befriedigung ihrer Einstellung zu den politischen Maßnahmen der Geltrnigssucht auf Llnwahrhelten nicht ankomme. Reichsregierung vollkommen decken. Sachlich sei Der S t aa t sa nw a l t war m feinem Plädoyer festzustellen, daß von einer fühlbaren Entspan- au tem Ergebnis gekommen, daß die eidlichen nungim Verhältnis zwischen Reich und Ländern E^lärungen Abels sowohl in .der Angelegenheit schwerlich die Rede sein könne. Rach des Garels-Mordes wie auch.rm Prozeß Hitler- bayerischem Llrteil habe die Reichsregierung nicht Draefe wegen der angeblichen italienischen Gelder vermocht, die süddeutschen Bedenken gegen Prtlers f'Z als vollig unwahr herausgestellt ihre einzelnen Maßnahmen oder Pläne zu zer- haben. Abel sei ein gemeingefährlicher streuen. Zusammenfaffend fei für den Augenblick Lugner. Der Staatsanwalt hatte eine Gesamt- zu sagen, daß die süddeutschen Regierungen, ins- strafe von fünf Jahren Zuchthaus und Erklärung besondere Bayern, für die neue Rotverord- dauernder Ertesunfährgkert beantragt. nung jede Verantwortung ablehnen

und insbesondere nicht die geringste Derantwor- -JtS-lUfVWCI/l hing übernehmen für gewisse Maßnahmen in ter-

titlh selben, deren Durchführung ihnen nur mittelsGe-

UNV ^anona^ozmnsmus. Walt möglich erscheint. DerBayerische Kurier"

Berlin, 13. Juni. (TU.) In bem Münchner . n.. . _

Meineibsprozeß Abel soll ber nationalsozialistische Manche Wunsche ber Lanber auf bem Gebiete ber Rechtsanwalt Frank II erklärt haben, baß bie Finanzen unb bes Haushalts, aber auch rein poli- Reichswebr eine einzige national- tische Wünsche würben von ber Reichsregierung sozialistische Zelle sei. Das Reichswehr- noch vor bem Erlaß ber Notverordnung berück- Mysterium teilt hierzu mit, baß noch geprüft sichtigt werden. Völlig ergebnislos sei werbe, ob Rechtsanwalt Frank IItatsächlich eine die Aussprache über bie Aufbebuna bes derartige Aeußerung getan habe. Es sei selbstver- I IP 01 "Usyevung bes

stänblich, daß bie Reichswehr ihre unpoli tische Haltung beibehalten habe unb beibehalten werbe. Nach Mitteilung ber nationalsozialistischen Partei korr ei ponbenz hat Rechtsanwalt Dr. Frank II im Abel-Prozeß folgenbes ausgeführt.- Die Nationalsozialisten haben es gar nicht nötig, i , ,, ..

die Reichswehr zu zersetzen. Die Reichswehr ist ber Lire nationale Einheitsliste, einzige noch vorhanbene große Machtfaktor Deutsch- m m '

lanbs. Sie ist infolge ihrer grunbsätzlichwelt. c n der Nationalen Einheitsliste geht uns ein anschaulichen Einste 11 ung ber national- m dem es u. a. heißt: Am 19. Juni wird

sozialistischen Bewegung sehr nahe gebracht. Es wäre der hessische Lanbtag neu gewählt! Er soll ben bis- also für uns keineswegs mehr nötig na= Lanbtag, ber nur sechs Monate bestand,

tionalsozialistische Zellen in ber Reichswehr zu bil- I Eosen unb bas ist unser Wille, einen besse- den. Abolf Hitler hat immer ben Stanbpunkt ein- fre" an fei"e Stelle setzen. In bem letzten Lanbtag Genommen, daß eine unterirdische Wühlarbeit bie er Uen 12 Kommunisten, 15 Sozialbemokraten unb Art einer sauberen und offenen Kampfstellung wie . Nationalsozialisten, d. h. 53 von 70 Abgeorbne- sie der Nationalsozialismus inne hat, zuwider- ten' bierJoIc9e? Parteien angehörten, bie sich korn- lau f e n würde. munlstlfch unb sozialistisch nennen unb betätigen.

________ Das Bürgertum, bas früher in Hessen bie aus- schlaggebenbe Rolle gespielt hatte, war ausgeschaltet jDCOilllCnvCrrrClCr l unb sieben bürgerliche Parteien (ohne bas Zentrum)

beim Reichsinnenminister. !LUr Manbate Sie waren ein.

ro Ä, r4 .. r, . - , ' . flufelos und mußten sehen, wie die verschiedenen

Berlin, 14. Ium. (^DZ.) Reichsinnen- sozialistischen Parteien sich in unmöglichen Forbe- ENister Freiherr von Gayl empfing die rungen zusammenfanben. Unerfüllbare Winterbei- Vertreter des Deutschen De amte nbun- hilfeanträge, bie neue Steuern in Höhe von 20 Mil- des in feiner Eigenschaft als Deamtenmimster. lionen Mark bedeutet hätten, wurden angenommen 45on den Ver^etern wurde vor allem darauf es wurde darauf losbewilligt und Versprechungen ylngewiefen, daß durch die Rotverordnungspolitik gemacht, wie kaum vorher in einem deutschen Par- ter letzten Jahre m der Beamtenschaft ein (ament; der gesunde soziale Gedanke wurde in Miß-

* r bet Rechtsun- kredit gebracht, von einer vernünftigen Steuer- und

Sicherheit entstanden sei. Ferner wurden die Wirtschaftspolitik war nicht mehr bie Rebe Aus Fragen ter Deamtenpolltik überhaupt behandelt ber furchtbar ernsten Sorge um bas Bürgertum unb die Rotwendigkeit der A u f r e ch t er h a l - heraus haben sich bie verschiebensten Serufsoerbänbe tung der Vereinigungsfreiheit der unb die bürgerlichen Parteien zusammengefunden Beamtenschaft erwähnt. Der neue Reichsinnen- und nach langwierigen Verhandlungen einen ge= Minister verwies auf seine lange Tätigkeit als meinfamen Wahlvorschlag herausgebracht der den Beamter sowie auf seine Arbeit im Reichsrat Namen Nationale Einheitsliste führt. 'An dem hin. Er erklärte, daß er mit großer Sorge Einigungswerk sind beteiligt die Hausbesitzerver- m ten letzten Jahren wahrgenommen habe, in bände, bas Hanbwerk unb ber gewerbliche Mittel- welch starkem Maße die Rechtssicherheit des De- stand, die Industrie, die Kaufmannschaft usw. und rufsteamtenhims gefährdet wurde. Außerdem folgende Parteien: Landoolkpartei, Deutsche Volks- chilterte erdenErnstderfinanzpoliti- Partei, Christlich-Sozialer Volksdienst, Staatspartei, bor in ben Cänbern ©irtfehaftspartei unb Volksrechtpartei; bie Volks- unb Gemeinben. De.chsinnenminister von konservative Vereinigung hat ihr wohlwollenbes Gayl sprach sich grundsätzlich für das Berufs- Einverständnis erklärt. Mit derNationalen Ein- teamtentum aus, vor allem aber f ü r d i e W i e - heitsliste" ist erstmalig in Deutschland ein Zusam- de rhe r st e Nun g der Rechtssicherheit menschluß auf größerer Basis erfolgt unb ein roert- ter Beamtenschaft. | voller Anfang für den großen Gedanken der bürger­

lichen Sammlung gemacht. Einwandfreie Person- lichkeiten aus allen Schichten der Bevölkerung Bauern und Arbeiter, Beamte und Wirtschaftler, Angestellte und freie Berufe stellen sich zur Wahl und setzen sich mit ihrem Ansehen und ihrer

--- große Sache des Bürgertums ein. Der Kampf gegen den Sozialismus, für eine Ver­nünftige und durchführbare, daher dem Volke wirk­lich augute kommende Sozialpolitik, der Kampf für freie Wirtschaft unb Privateigentum, bie Stärkung des bürgerlichen Einflusses im Parlament, mit bem konkreten Ziel ber Erreichung einer ausschlag- gebenben Stelluna, bas sind die Ziele der Nationa- len Einheitsliste. Letzten Endes aber geht es um die bürgerliche Geltung überhaupt, die naturgemäß bei allen sozialistischen Parteien wenig Förderung findet.

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Verband Lptreserat L Zeit der Sozialvers'ch^ Neue große ' W« Serbanbm unb lNußM (en Arbeitsin Wch-kassenu Ausgaben, die einzusparen. * ben, baß großaArariern Millionen gZ wenbigslen Versicherung^ des Berbande- slussung ber durch die Wal Mitglieder!>n im letzten 3ah an R-nten haben. In ub geltliche Recht Fällen wurde, zialen Gericht« bänder zahlte einhalb »c »erstorbenen von Vertreter darunter aud bann das Wo gen Ehrung Lerbandsmitg missionswahle Abschluß.

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