Sehen, aber mit mir die ganze Samilie.“ Äurx daraus streckte er den Bruder durch «inen Kopfschutz tot nieder. Der Frau de« Bruder« und feiner gerade zu Besuch weilen-
*7.heirateten Schwester bereitete er dasselbe Schicksal Seiner Dichte gelang es. gu f lü ch t e n und die Polizei -u benachrichtigen. Der Täter hatte inzwischen die Leichen seiner Opfer auf den Hof geschleppt und sich dort durch einen Schutz in den Mund selbst entleibt.
nlte 3a ter.ber gelähmt am Hoffenster sthend die gany TragLdie mitansehen mutzte, sank vom Schlage getroffen tot z u Boden.
Verbandstag der Arbeltsinoaliden.
3n Breslau fand der Aerbondstag de» Zentraloerbande» der Arbeitsinva. liden und Witwen Deutschlands statt. Der Berbandsvorsigende Karsten wie» in seinem Hauptreferat darauf hin. dah der Derbandsiag in eine Zeit der schlimmsten wirtschaftlichen Not und der stärksten politischen Krise fallt. Die Etats der Sozialversicherung sind auf das schwerste erschüttert. Neue arotze Abbaugesahren drohen. Gegen weitere Eingriffe in da» soziale Rechtsgebiet wird sich der Verband mit äußerster Kraft zur Wehr setzen. Soll und muß gespart werden, so fordern die organifier- ten Arbeitsinvaliden, daß die Ausgabensetten im Reichskassenbuch revidiert werden mit dem Ziele, Ausgaben, die in der heutigen Zeit überslüssig sind, einzusparen. Der Reichsregterung muß gesagt wer- den, daß ebenso sehr nbie man der Industrie, den Großagrariern und den Großbanken Hunderte von Millionen gegeben hat, mindestens auch die notwendigsten Mittel zur Sanierung der gefährdeten versicherungszweige gegeben werden. Die Tätigkeit des Verbandes hatte sich nicht nur an der Beeinflussung der Gesetzgebung ausgewirkt, sondern auch durch die Wahrnehmung des Rechtsschutzes für die Mitglieder sind starke Erfolge erzielt worden die im letzten Jahre allein mehr als 3 Millionen Mark an Renten Mehr, und Nachzahlungen betragen haben. In über 4 Millionen Fällen wurde unentgeltliche Rechtsauskunft erteilt und in über 40 000 Fällen wurden die Derbandsrnitglieder vor den so- zialen Gerichten vertreten. Die Sterbekasse des Der» banbe» zahlte in den letzten drei Jahren fast eineinhalb Millionen Mark an die Hinterbliebenen der verstorbenen Derbandsrnitglieder aus. Eine Reihe von Vertretern der Behörden und Organisationen, darunter auch Reichstagspräsident Lobe, nahmen dann das Wort zur Begrüßung. Nach einer würdigen Ehrung der großen Anzahl der verstorbenen Derbandsrnitglieder und nach Erledigung der Korn- missionswahlen fand dieser Derbandstag seinen Abschluß.
Bunbrelag
bet Reich»bunde» der Zivildienskberechtigten.
In diesen lagen findet in Schwerin der 35. Bundestag des Reichsbunde» der Zioildienft- berechtigten statt. Der Reichsbund der Zioildienft- berechtigten ist eine Organisation von 130 000 ehemaligen Angehörigen der alten Armee, der neuen Wehrmacht und der Schutzpolizeien der Länder. Eine der wesentlichsten Aufgaben der Organisationen besteht darin, für eine Sicherung der Existenz der aus- geschiedenen Soldaten und Polizeibeamten für die Zeit nach Ablauf der Dienstverpflichtung einzutreten. Da nach amtlichen Ermittlungen des Reichsministe- riums des Innern zur Zeit etwa 50 000 Dersor- gungeanroärter auf die ihnen gesetzlich verbriefte planmäßige Anstellung als Beamte fett Jahren warten. muß der diesjährigen Tagung erhöhte Bedeutung beigemeflen werden.
„Lin sittenloser Prophet."
Unter dieser Svitzmarke erschien ein Bericht über einen Landwirt zlngcrer, der wegen Kindesentführung und aus anderen Gründen zu mehrjähriger Zuchthausstrafe verurteilt wurde. Es wurde angegeben, daß Angerer ein Bibelforscher sei. Wie uns dazu von der Wachtturm Bibel- und Trat- tat-Gesellfchaft mitgeteilt wird, ist dies unwahr. Angerer war nie Bibelforscher. Um sich jedoch größere Popularität zu geben, benutzte er den Namen der Bibelforscheroereinigung, was ihm bei verschiedenen Gelegenheiten durch die örtlichen Bezirksleiter untersagt wurde. Dor ungefähr 5 Jahren trat er an die Bibelforschervereinigung heran und wünschte, daß die Wasserlaufe an ihm vollzogen und er in die Reihen der Bibelforscher aufgenommen" werde. Da Angerer die religiöse Anschauung der Bibelforscher nicht teilte und einen Lebenswandel führte, der einem Christen in keiner Weise entsprach, wurde ihm ein Anschluß verweigert. Angerer wurde daraufhin ein großer Gegner der Bibelforscher. In seinen bisweilen tagelangen Versammlungen hat er die» eindeutig dokumentiert Die Versammlungen Anaerers haben mit den Versammlungen der Bibel- forfchervereinigung nichts zu tun. Die Bibelforschervereinigung kennt auch einen Titel „Prophet" für jetzt lebende Personen nicht.
Aus der prvvmztalhauptftadt.
Dietzen, den 14. Juni 1932.
Wir frühstücken im Garten.
Gereizte» Zwiegespräch.
„Ich verstehe dich gar nicht! Jetzt, wo wir den kleinen (Barten Haden und ein Stückchen von Gotte» freier Natur, solltest du dankbar fein."
„Da» bin ich la auch', jagte er, indem er einen Ohrwurm vom Tisch streifte und mit dem Mester eine Wespe auf der Butter totzuschlagen versuchte.
„Wegen der einen Wespe braudu man doch nicht gleich die Laune zu verlieren. Wenn man sie in Ruhe läßt, tun sie einem nicht» "
„Da hast du recht. Die Natur hat ja alle» so weise eingerichtet. Es ist doch wirklich wunderbar, daß eine Fliege viel länger schwimmen kann al» ein Ohrwurm "
Wie kommst du darauf?"
./Der Ohrwurm, der jetzt in der Milch schwamm, ist soeben untergegangen und vermutlich ertrunken, während die Fliege, die mit ihm um die Wette schwamm, sich noch ganz tapfer hält und vorwärts kommt."
„Tatsächlich. So hol doch die Fliege heraus und laste sie sich erholen. Und den Ohrwurm auch."
,Lch kann ja Wiederbelebungsversuche bei ihm anstellen."
„Nun sei doch nicht so bissig! Die paar Tierchen in Gotte» freier Natur sollten dich doch nicht stören!"
„Wenn du beim Esten so gern Tierchen um dich herum hast, können wir ja im Keller frühstücken Dann kommen noch ein paar kleine Astelchen und ein paar niedliche Mäuschen dazu."
„Das ist luftig! Komm, ich schenk dir noch eine Tasse ein."
,J3a6 nur. Ich trinke nicht gern kalten Kaffee. Der schöne, frische Morgenwind kühlt alles jo schnell ab, und so heiß ist es noch nicht, dah ich Eiskaffee möchte. Außerdem scheint das mit den Wespen auch nicht zu stimmen, denn soeben stach mich eine in den Nacken, ohne daß ich sie gereizt oder geneckt hätte. Und außerdem jei mal so freundlich und nimm die Kompanie Ameisen au» der Marmelade. In dieser schweren Zeit sollte man auch In solchen Dingen sparen/
„Tatsächlich, da sind ein paar darin. Da» kommt aber nur daher, weil du den Deckel nicht auf das Glas getan hast."
„Gewiß, du hast recht. Aber stell den Fuß des Sonnenschirms doch nach der anderen Richtung. Der schöne, frische Morgenwind aus Gottes freiem Himmel bläst ihn sonst um, und er rumpelt uns auf den Fruhstückstisch."
„Ich sagte dir doch gleich, daß der Fuß zu schwach fei."
Natürlich! Aber wer rechnet denn mit einem Taifun in dieser Jahreszeit!"
„liebertreibe doch nicht immer gleich derart. Wenn man aber den ganzen Tag im Bureau sitzt. Ist man gegen den kleinsten Hauch empfindlich."
„Gewiß. Aber selbst die Geschöpfe der freien Natur sind es. So vermochte jetzt die große Hummel ihr Seltensteuer nicht mehr herumzureißen und segelte aus diesem Grunde in die Milch Vermutlich aber wollte sie sich nach dem Befinden der ihr verwandten Fliege erkundigen."
„Nimm das große Tier noch heraus. Das ist doch ekelhaft"
„Das will ich nicht sagen. Hummeln sind reinliche Tiere. Sieh mal, wie sie sich setzt die Flügel putzt. Und wie geschickt sie das macht! Guck mal, einmal link», einmal rechts! Ja, und was ist denn das? Ach, ‘ein Vöglein flog über uns! Siehst du, da liegt es! Nicht das Vöglein! Und wie rücksichtsvoll, auf den Tellerrand zu zielen und nicht auf die Butter!"
„Das bringt Glück. Sei nur nicht fo empfindlich!" „Es ist weife von der Natur eingerichtet, daß Kühe nicht fliegen können! Aber jetzt muß ich fort."
„Du haft doch noch eine halbe Stunde Zeit."
„9a, aber ich möchte vorher doch in der Stadt noch etwas frühstücken."
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag: Eaf6 Leib, 20 Uhr, Vortrag über die Entstehung und einzige Beseitigungsmöglichkeit des Stotter* übel«. — Lichtspielhaus, Bahnhofstrahe: „Bomben auf Monte Carlo".
— Eine Wahlkundgebung der Nationalen Einheitsliste findet am nächsten Donnerstagabend im Tafs Leib statt. Es werden sprechen Bürgermeister Dr. N i e p o t h (Schlitz), Frau Teuf- f e r t (Harburg) und Reichstagsabg. Fr ei del (Hannover). (Siehe heutige Anzeige.)
— Anthroposophische Arbeitsgruppe Dietzen. Am morgigen Mittwoch, 15. Juni, 20.15 Uhr. hält Herr Dr. Leiste- Magdeburg Im Auftrage der Anthroposophischen Arbeitsgruppe Dietzen in der Universität. Hör
saal 45, einen einleitenden Vortrag über drc von Dr. Rudolf Steiner begründete .Anthroposophie'. (S.ehe heutige Anzeige.)
— Der Dewerbeverein Dietzen hält am nächsten Montag 20.15 Uhr im KrauSmüller- faal. Voethestratze 7. seine Hauptversammlung ab Nähere» ist au» der freut:gen Anzeige ersichtlich Der Gießener Voranschlag für 1932.
Von ber Stadtverwaltung öitfr unS mUgeteilt Der Voranschlag der Stadt Dietzen für daS Aj. 1 932 schließt in Einnahme und Ausgabe mit 6 873 143 34 Mark gegenüber 7 290 646,32 Mark im Vorjahre ab. Di« De- trieb»redbnung tr< st einen ungedecktenFehl- betrag von 489 035,87 Mark gegenüber 304 800,91 Mark im Vorjahre auf.
Jubiläum des Verbands evangelisch' kirchlicher Zrauenvereine in Hessen.
Am Sonntag hielt der Verband evangelisch-kirchlicher Frauenvereine in Hessen für die oberhefsischen Vereine in D i e- tzen seine Hauptversammlung ab.
Da der Verband in diesem 3at>re auf fein 25jährige» Bestehen zurückblicken kann, ging der Versammlung ein Festgotte»dienst in der Stadtkirche voran». Vach einleitendem Orgelspiel des Organisten, Lehrer Simon, sangen die vereinigten Frauenchöre, geleitet von Lehrer Simon, den Lhoral .Tut mir auf die schöne ®forte". Mehr alS tausend Besucher lauschten der ' Festpredigt des Superintendenten Oberkirchenrat 6. W a g n e r, die aus da» Gleichnis aus Luka» 15 von dem verlorenen Droschen ausgebaut war und sich zusammensassen läht in die drei Sätze: Verlieren ist unsere Aot, Suchen ist unsere Ausgabe und Finden ist unsere Freude. Der Frauenchor txr Petrusgemeinde unter Leitung von Pfarrer Lic. D a a « trug anschließend den Ehoral vor: .Lobe den Herren, o meine Seele". Mit dem Demeindegesang: .Run danket alle Dott" fanb die Feierstunde ihr Ende.
Die Jahresversammlung wurde im Saale des Eafö Leib von der ersten Vorsitzenden, Frau Proseftor Heraeu S (Offenbach a. M.), mit DegrühungSworten eröffnet Sie begrüßte besonders die neubeigetretenen Vereine von Lich, Aieder-Florstadt und Döbelnrod. Dann erstattete die DeschästSsührerin, Frl. Wahrendorf (AlS- bach a. d. Dergstratze), den Jahresbericht au- dem nachstehendes entnommen sei: Der Verband zählt Ende 1931 215 Vereine mit 38 000 Mitgliedern (freute 225 Vereine). 3m verflossenen Jahre wurde die Votgemeinschast gegründet. Sie will den durch die Dottlosenbewegung besonder» gefährdeten Gemeinden belfert. 3m Erholungsheim in Aieder-Aamstadt wurden vier Freizeiten für Frauen und Mütter von Erwerbslosen und eine Mütterfreizeit abgehalten. Don der Arbeit in den KreiSvereinen wird namentlich dem Kreisverein Gietzen Achtung gezollt. Die Kaffenverhältnisse stehen recht günstig, einer Einnahme von 9652 Mk. stehen 8500 Mk. in Ausgabe gegenüber. Psarrer AuSfeld (Dietzen) überbrachte die Grüße der Vereine von Gietzen und machte auf die Pflichten der einzelnen Mitglieder aufmerksam. Mit größtem Interesse folgte die Zuhörerschaft dann dem Vortrag der Dorfihen- den, Frau HeraeuS über .Rückblick und Ausblick auf die DerbandSarbeif. Die Rednerin gedachte der großen Verdienste der beiden ersten Vorsitzenden, Frau Pfarrer Strack (Birkenau), die vis 1919 den Verband leitete, der tfrr folgenden Fürstin von Srbach-Schönberg, 1919 bis 1932, und gab einen interessanten Einblick in die in dem verflossenen Dierteljahrhun- dert geleistete Arbeit, die sich u. a. mit der Mäd- ch-enpslichtlortbildungsschule, der Mutterfchuhbe- toegung, der Landkrankenpflege, dem Heimatdienst im Weltkrieg u. a. m. beschäftigte. Für die Zukunft findet sich überreiches Betätigungsfeld in der Gegenarbeit gegen die Gottlosenbewegung, ferner in der Behebung der Familien- und Iugendiwt und überhaupt in allem, was freute nötig ist, um christlich-deutsche Kultur zu schützen. Opferbereitschaft bei ernster Frömmigkeit sind die Grundlagen, die nötig sind, um diese Ziele zu erreichen. Reicher Beifall folgte den Ausführungen.
Daten siirDonnerStag, 16. Juni.
1858: König Gustav V. von Schweden auf Schloß Drottnlngholrn bei Stockholm geboren; — 1871: Ein- zug der aus Frankreich heimkehrenden Truppen In Berlin; — 1922: Teilung Oberjchlesiens; — 1929: der General der Heilsarmee William Booth in London gestorben.
(Siebener Wochenmarktpreise.
Süßrahmbutter 1.30; Landbutter 1,10 bi» 1.20; Matte 25 bi» 30; W r«ing (2 Sp nat 20; Rä- mi'chkohl 12 bi» 15. Bohnen 45 cpargel 35 bi« 55. Erbsen 45; M.ichgemüfe 10 b:» 12. Tomaten 45 bi» 55; Zwiebeln 15, Rhabarber 8 bi» 10; Kartoffeln (alte) 4.5. Karto'feln (neue) 15 bi« 20; Aepiel (ausländische) 50 bi» 60; Dörrobst 30 bi» 35; Kirschen 40; Stachelbeeren (unreife) 30; Erdbeeren 1.03 b.» 1,20; Honia 40 bi» 45; ;unge Hähne 80 bi» 90; Suppenhühner 70 bi« 80: SWe Stück 5 bi« 10; Tauben 50 bi» 70; Eier 7; Blumenkohl 40 bi» 60. Salat 8 bi» 10; Salatgurken 35 bi» 45; Ober-Kohlrabi 12 bi» 15; Rettich 10 bi» 15; gelbe Rüben Bund 12 bi» 15; Radieschen 8 bi» 12; Kartoffeln Zentner 3.80 bi« 4,00 Mk.
•• Von der Landesuniversität. Dr. med. Rens du Me » nil de Rochemont, der sich für da» Fach der Inneren Medizin und Strahlenheilkunde zu habilitieren wünscht, wird Donnerstag, 16 Juni, 17.30 Uhr pünktlich, in ber Kleinen Aula, Ltidwigslrahe 23. über da» Thema „lieber die soziale Seite de» Problem» ber Krebsbekämpfung" eine Probevorlesung halten
" E i n Achtzigjähriger. Der Immobilienmaller Derfon Katz. Ludwigstraße 45. begeht am morgigen Mittwoch in körperlicher und geistiger Frische feinen 80. Geburtstag. Der Jubilar geht heute noch feinem Berufe nach.
•• Keine Goebbel»-Versammlung In Gießen. Wie wir von zuständiger Seite der NSDAP in Gießen hören, findet die für morgen, Mittwoch, abend in der Voikshalle vorgejehene Wahl- Versammlung der NSDAP, mit Dr Goebbel» als Redner nicht statt, da Dr. Goebbel» im Preußischen Landtag nicht abkömmlich sein werde. Fall» er sich in letzter Stunde doch noch werde frei machen können, werde er voraussichtlich in N i d d a sprechen.
•• Deutsche» Turn- und Spor tabzei» chen im Schwimmen. Am morgigen Mittwoch, 19 Uhr, und am Sonntag. 11 Uhr. können in bet Mü.ler'chen Badeanstalt die Prüfungen für da» Deutsche Turn- und Sportabzeichen int Schwimmen abgelegt werden.
* Stoffmalerei im Dienste kirchlicher 5t u n ft zeigen die in einem Schaufenster der Buchhandlung der Pilgermifsion (Plockstratze) ausgestellten neuen Paramente der Wiesecker bloche _
•• Sterbefälle in Dießen, In der Zeit vom 1. bi» 10. 3uni verstorben: 1. Margate de Duill, geb. Frank, Witwe. 74 Iahte. Wetzlarer Weg 77; 3. Luise Schoch, geb. Magin. 49 Iahte, Sicher Straße 106; 5. Franz Schmidt. Metzger- meister. 78 Iahte. Landgrasenstrahe 6; 6. Christ ine Hecket, geb. Ragel, Witwe. 82 Jahre, Drandgafse 4; Jakob Hau. ohne Berus, 72 Iahte, Sicher Straße 74; 7. Karl Löbsack. Händl«, 71 Iahte. Walltorstraße 36; Heinrich Köhler Dastwirt. 55 Iahte. Aulweg 32; 8. Heinrich Topp. Werkstättenvorsteher l. R.. 54 Iahte. Krof- dotset Straße 10; 9. Marie AlthauS. geb. Deucker. 57 Iahte. Asterweg 64.
•• HeugraSversteigerung. Da» Heu- gra» der Stadt Gießen soll am Freitag. 17. und SamStag. 18. Juni, öffentlich versteigert werden. Interessenten feien auf die Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil aufmerksam gemacht.
Hekoga'Tagung in Darmstadt.
D a r m ft a b t, 13. Juni. (WEN.) Hier fanb eine Auffichtsrat»sitzung und die diesjährige ordentliche Generalversammlung d e r He koga, Darm ft abt, statt. Der Aussichtvrat beauftragte den Vorstand, mit Nachdruck darauf hinzuwirken, dah mit dem Bau der Gasfernleitung begonnen werden kann. Die Generalversammlung hat dem Antrag de» Aufsichtsrate» entsprechend die Regularien genehmigt ^unb die auf Auflösuna der .Hekoga" gerich. ' *tetcn Anträge abgelehni.
Wettervoraussage.
Das Hochdruckgebiet im Norden hat sich noch gekräftigt. Die aus ihm ausfltefjenben trockenen Lust- massen überfluten weiterhin -Deutschland so daß da» schöne Sommerwetter noch erhalten bleibt.
Aussichten für Mittwoch: Weiterhin heiter, heiß und trocken.
Aussichten für Donnerstag: Noch keine wesentliche Aenderung.
Lufttemperaturen am 13. Juni: mittag» 26,2 Grab Eelsius, abends 17,6 Grad; am 14. Juni: morgens Iß,7 Grad Maximum 27,8 Grad, Minimum 10,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm liefe am 13. Juni: abends 27 Grad; am 14 Juni: morgen» 17,8 Grad Celsius. — Sonnenscheindauer 14K Stunden.
Verantwortlich für das Feuilleton, i. 23. Dr. Fr. W. Lange.
• Gießen. 14. Juni. Ds kosteten auf bem heutigen Wochenmarkt: Kochbutter Pfunb 90;
Erdbeer
Rezept
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