Ausgabe 
13.7.1932 Frühausgabe
 
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setzung wieder eine

Wirtschaft

Sommersport und Volksgesundheit

Frankfurt a.M., 12. Juli. Bei äußerst

ge-

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 o. H, Lombardzinsfuß 6 o. H.

Devifenmarkl Berlin Frankfurt a. M.

*

Banknoten.

spart in jeder

Form, zu Fuß, zu Rad und im Paddelboot. Na-

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstag nocbmittag geschlossen.

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts sl eile zu richten.

über nicht auf die Wissenschaft abgesehen, sondern auf eine einträgliche Praxis durch Nachhilfe- und Privatunterricht. In seiner Klasse waren lauter schlechte Schüler. Um das Fortkommen der Jungens sehr besorgt, setzte sich der Herr Professor mit den Eltern in Verbindung, um mit der üblichen ernsten Miene darauf aufmerksam zu machen, daß es um die Versetzung schlecht bestellt sei. Natürlich würde er Nachhilfeunterricht geben. 2r forderte aber einen sehr hohen Preis. Gingen die Eltern nicht darauf ein, blieb der Junge totsicher sitzen. Viele Schüler waren sitzengeblieben, weil die Eltern nicht darauf derten Preis nicht bezahlen konnten. Es gehörte zum Geschäft des Herrn Professors, daß er seinen Schülern gegenüber äußerst streng war. Er war die Geisel des Gymnasiums. Darum werden die Schüler am meisten erfreut sein, daß der Professor hinter Schloß und Riegel sitzt und beim Commers mit besonderer Begeisterung den lantus anstimmen: Der Herr Professor liest heut kein Kollegium".

wöhnung ist sogar für den Körper oft eine Gefahr! Natürlich richtet sich die Dauer des Wasser- und Luft­bades nach der körperlichen Verfassung. Als allge­meine Regel gilt, daß kein Frösteln oder Unbehagen aufkommen darf. Dann ist des Guten zuviel ge­schehen.

Dem Schwimmsport an gesundheitlichem Wert nahestehend ist der R u d e r s p o r t. Beim sportlichen Rudern wird fast die gesamte Muskulatur des Kör­pers gleichmäßig durchgearbeitet, Herz und Lunge werden gekräftigt und der Stoffwechsel angeregt. Auch dem weiblichen Körper sind die Ruderbewegun­gen sehr zuträglich, und das in den Damenruder­vereinen besonders gepflegte S t i l r u d e r n ist für die Körperhaltung sehr vorteilhaft. Die Einwirkung von Luft und Sonne ist infolge der ganz leichten Bekleidung fast ebenso stark, wie beim Schwimm­sport: im übrigen ist der Ruderer natürlich auch Schwimmer. Zu dem körperlichen Gewinn kommt beim Rudersport der seelische. Die Freude an den wechselnden Landschaftsbildern, an der, nach Wet­ter und Tageszeit so verschiedenen ,Beleuchtung, an der Beobachtung der mannigfachen Tierwelt des

Wissener Eisenhütten AG, Köln-Deutz, cmsge- führt wird, siel im abgelaufenen Geschäftsjahr die Haupteinnahme des Unternehmens, die-Divi­dende aus den Stahlvereinsaktien, aus. Es wird vorgeschlagen, durch Einziehung von Vorrats- aktien einem Wertminderungskonto 2 Millionen Mark zuzuführen. Ferner soll der Reingewinn des Geschäftsjahres 1931/32 von 277 353 Ml. der sich unter Hinzurechnung des Gewinnvor­trages aus dem Vorjahre von 32 397 Mk. auf 309 751 (1 020 598) Mk. stellt, auf neue Rechnung vorgetragen werden. Eine Dividende wird also nicht verteilt (im Vorjahre 6 Prozent).

Frankfurter Bbendbörse weiter abbröckelnd.

(Oberstufe) hinter Wagner DV. 1860 Ffm. mit 10,8 Sekunden. Glaab und Simon vomVor­wärts" Bockenheim mit 11 Sek. bzw. 11,1 Sek., in der noch sehr guten Zeit von 11,2 Sek. den 4. Platz. Im 200-Meter Lauf wurde er hinter Wagner To. 1860 Frankfurt und Dörflinger, Offenbach, in 22,7 Sek. dritter Sieger: im 200-Meter-Lauf (Mittel­stufe) errang Erich P l o ch ebenfalls einen guten 3. Sieg. L. Malkomesius beteiligte sich am Dreikampf (Oberstufe) und konnte 7. Sieger wer­den, ebenso landeten W. Wagner und K. Strack im Dreikampf der Jugend-Oberstufe als 4. bzw. 6. Sieger. Die 4X100-Meter-Staffel der Turner er­rang unter starker Konkurrenz (10 Mannschaften), da H. Barth leider durch Krankheit nicht teilnehmen konnte, nur einen 3. Sieg (Aufstellung: Strack, Mal­komesius, Wagner, Seyb). Ein großer Erfolg war hingegen den Gießener Männerturnern in der großen Jubiläums st affel beschieden, konn­ten sie doch nach jederzeit überlegenem Lauf als erster Sieger durchs Ziel gehen und damit einen schönen Ehrenpreis erringen. Diese gemischte Staffel (Tur­ner und Turnerinnen) wurde in folgender Aufstel­lung gelaufen: Ernst Ploch 400 Meter, Erika Röh- mig 100 Meter, Rud. Fernau 300 Meter, Else Bickel­haupt 100 Meter, Erich Seyb 200 Meter, Ludwig Malkomesius 100 Meter. Besonderes Verdienst hat sich E. Ploch erworben, der den bekannten Läufer Grüblina vom Tv.Vorwärts" Bockenheim glatt einige Meter hinter sich ließ.

Erfolge der Leichtathleten des MTV. Gießen.

Die kreisoffenen volkstümlichen Jubiläumswett­kämpfe des TurnvereinsVorwärts" Frank- f u r t a. M. - B o ck e n h e i m (DT.) hatten eine ganz erstklassige Besetzung aufzuweisen. Sowohl bei den Turnern als auch Turnerinnen war die ganzeElite" nm Start. Wenn unter diesen Verhältnissen die Gießener Männerturner trotzdem 16 Siege erringen konnten, so können sie mit diesem Resultat vollauf zufrieden sein. In der Turnerinnen-Oberstufe errang Frl. Bickelhaupt im Kugelstoßen mit 10,8 Meter den 1. Sieg, sowie im Weitsprung mit 4,86 Meter, hinter der süddeutschen Meisterin Becker (Frank- fürt) und Frl. Schäfer (Frankfurt-Sachsenhausen), einen guten 3. Platz. Im Vierkampf wurde sie durch Pech beim Speerwurf nur 4. Siegerin. Frl. Röh­rn i g wurde in dem gleichen Vierkampf 6. Siege­rin. Im 100-Meter-Endlauf der Turnerinnen-Ober­stufe konnte sich Frl. A m e n d nur als 6. placieren. Die Jugendturnerin Anni Heß konnte, trotzdem ihr noch einige Wettkampferfahrung fehlt, im Weit­sprung mit 4,32 Meter den 2. Sieg, im 75-Meter- Lauf den 3. und im Dreikampf den 9. Sieg erringen. Die 4X100-Meter-Stasfel der Turnerinnen-Ober­stufe hatte leider das Pech, noch in letzter Stunde von Frl. E s p a ch eine Absage zu erhalten. Durch die hierdurch nötige Umstellung klappte es nicht be­sonders, und die Mtoerinnen konnten nur als dritte durchs Ziel gehen.

Bei den Turnern schlug sich E. Seyb bei großer Teilnehmerzahl sehr gut; er errang im 100-Meier- Lauf den 2. Sieg und im Dreikampf (Unterstufe) den 9. Sieg. Rud. Fernau belegte im 100-Meter-Lauf

Somit haben die Gießener Männerturner trotz mehrfachem Pech und trotz dieser erstklassigen Be- ' / schöne Zahl von Siegen für ihre

Farben erringen können.

"Adlerwerkevorm. Hein rich Kleher AG., Frankfurt a. M. Das Safjr 1931 stand im Zeichen eines starken Absatzrückganges im Automobilbau: gegenüber dem Zähre 1930 ging die Zahl der Reuzulassungen um 29,2 Prozent, gegenüber 1929 um 42,8 Prozent zurück. Da in­folge der sinkenden'Kaufkraft eine Abwanderung vom großen zum mittelstarken und von da zum kleinen Wagen stattfand, hatten die Adlerwerke als Fabrikanten nicht ganz leichter Wagen einen Rückgang ihres Anteils an der Zahl der jährlich in Deutschland zugelassenen Wagen von 1930: 7,45 Prozent aus 1931: 6,88 Prozent zu verzeichnen. Mittlerweile hat sich die Gesellschaft mit gutem Erfolge den veränderten Anforderungen des Marktes angepaßt. Die Belegschaft der Adler­werke stellte sich im Durchschnitt auf zirka 3800 Angestellte und Arbeiter, augenblicklich werden in Frankfurt 2320 Arbeiter und 476 Angestellte, mit den Filialen zusammen etwa 3500 Mann, be­schäftigt. Zur Zeck werden in der Woche durch­schnittlich 43 Stunden gearbeitet. Durch die vor­liegenden Aufträge wird eine Fortführung der Fabrikation im jetzigen Rahmen für die nächsten Wochen gewährleistet. Das Fahrradgeschäft ent­wickelte sich im Sommer 1932 nicht ungünstig. Der Umsatz stellte sich im Geschäftsjahre 1931 auf rund 38,5 Mill. Mk. gegen rund 58 Mill. Mk. im Vorjahre. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Bruttogewinn von 4,012 (7,97) Mill. Mk. ab. Zn der Gewinn- und Verlustrochnung wer­den Handlungsunkosten mit 2,32 (3,13) Mill. Mk., Steuern und soziale Abgaben mit 2,13 (1,77), Ab­schreibungen auf Anlagen mit 1,25 () ausge- wiesen. Es ergibt sich ein Verlust von 1 748 731 Mark (i. V. Gewinn 124 884 Mk.), der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

* Vereinigte Stahlwerke van der Zhpenund Wissener Eisenhütten AG. Köln-Deutz. Wie im Geschäftsbericht der Vereinigten Stahlwerke van der Zypen und

Statistik der Reinlichkeit.

Die Kultur eines Volkes wird an feinem Ver­brauch von Seife gemessen. Aus einer solchen Kultur- und Reinlichkeitsstatistik erfährt man, daß Deutsch­land die meiste Seife verbraucht. Hier kommen auf den Kopf der Bevölkerung 10 Kilogramm Seife pro Jahr. Es folgt England mit 9,5, Frankreich mit 9, die Tschechoslowakei mit 5, Ungarn mit 4,5, Rumä­nien mit 3, Polen mit 2,5 und Rußland mit 1 Kilo­gramm pro Kopf und Jahr. In Deutschland wird also viermal soviel Seife verbraucht als in Polen und dreimal soviel als in Rumänien und der Tschechoslowakei. In Rußland gilt Seife überhaupt als Luxus. Daraus darf man aber nicht folgern, daß die Bewohner Sowjetrußlands von Natur aus be­sonders unreinlich seien, sie werden nur dazu ge­zwungen. Einmal steht der Preis für Seife in feinem Verhältnis zu anderen Artikeln des täglichen Ge­brauchs und dann bekommt man sie nur selten zu kaufen.

jeder nach dem Maß seiner körperlichen Kräfte be­treiben kann, ohne Minderwertigkeitsgefühle befürch­ten zu müssen, weil andere mehr leisten als er. Sein Einfluß auf Körper und Geist ist gleich vorteilhaft und gleich groß.

Gesundheitliche Schädigungen sind beim IBan- dersport in jeder Form so gut wie ausgeschlossen, denn dem Wanderlustigen ist es nicht um Rekord­leistungen, die Gefahren für die Gesundheit mit sich bringen, zu tun, und gesundheitsschädigende Ueber- treibungen kommen wohl nur vor, wenn Jugend­gruppen sich aus zu verschiedenen Altersstufen zu­sammensetzen und die Melieren und Größeren, wie man es manchmal sehen kann, nicht genügend Rück- sich auf die Jüngeren und weniger Leistungsfähigen nehmen.

Alle diese Sportarten sind nicht an das Vorhanden­sein eines Sportplatzes gebunden. Abgesehen vom Rudersport kann sie jedermann ohne weiteres und ohne besondere Kosten betreiben und für seinen Körper und feine Gesundheit davon Gewinn haben. Dazu kommen insbesondere für die Jugend die zahl­reichen sportlichen Spiele und verschiedenen Arten der Leichtathletik, die einen für solche Zwecke eingerichteten Spiel- oder Sportplatz erfordern. Er­freulicherweise gibt es wohl kaum noch eine Stadt, die nicht über einen solchen Platz verfügte: ja selbst in größeren Dörfern findet man oft schon leidliche Sportplätze. Namentlich in der Großstadt, wo das Spielen der Kinder auf Straßen und Plätzen mit großen Gefahren verbunden ist, sind Spiel- und Sportplätze ein großer Segen für die Jugend: nur ist ihre Zahl hier immer noch zu gering im Verhält­nis zur Bevölkerungszahl. Für die meisten und bei der Jugend beliebtesten Spiele, wie Schlagball, Fuß­ball und Handball, genügen einfache Spielplätze: sie müssen nur gut eingeebnet sein und einen durch­lässigen Untergrund haben, damit sie nach Regen­fällen bald wieder benutzbar sind. Das tüchtige Lau­fen bei den meisten Spielen ist dem jugendlichen Körper besonders zuträglich, und die Freude am Spiel ist, besonders in der jetzigen Zeit, das beste Gegengewicht gegen den Ernst des Lebens, den jetzt auch die Jugend mehr zu spüren bekommt, als ihr zuträglich ist.

Arbeiter-Turn- und Sportbund.

Gießen I Heuchelheim I 3:3.

Beide Gegner traten (auf dem Trieb) in wesentlich veränderter Aufstellung an und zeigten ein sehr mäßiges Spiel. Obwohl die Gäste vorerst etwas mehr vom Spiel hatten, brachte es der sehr unbe­holfene Sturm zu keinem Erfolge. Gießen war vor dem Tore der Gäste viel gefährlicher und kam auch nach geraumer Zeit zum Führungstor. Ein kurz darauf für Heuchelheim gegebener Elfmeter wurde verschossen. So blieb es bei dem Halbzeit-

Wenn auch die Zeiten längst vorbei sind, in denen der Sport im Winter fast ganz ruhte, so ist doch naturgemäß für die große Masse in unserem Klima die wärmere Jahreszeit die beste Sportzeit, schon deswegen, weil der billigste, gesundeste und allge­meinste Sport, das Schwimmen, vorzugsweise im Sommer betrieben wird. Gewiß wird in den größeren Städten, die sich des Besitzes von heiz­baren Schwimmbädern erfreuen, auch im Winter fleißig geschwommen, und der Segen und Nutzen dieser Badeanstalten für die Volksgesundheit kann nicht hoch genug veranschlagt werden, aber ihre Zahl ist im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung doch nur gering. So wohltuend und gesund auch ein Hallenbad im Winter ist, so ist es doch mit dem Baden und Schwimmen im Freien nicht zu ver­gleichen.

Nachdem sich die Jugendämter durch die Schulen dem Schwimmunterrichts angenommen haben, wird es bald keinen gesunden Jugendlichen mehr geben, dem das Wasser nicht ein vertrautes und liebes Element wäre.

Kräftigung der Lunge und des Herzens, verstärkter Blutkreislauf und Anregung des gesamten Stoff­wechsels sind die Hauptwirkungen dieser gesundesten aller sommerlichen Sportarten. Daß man mit über­fülltem Magen oder vom Laufen oder Radfahren erhitzt, sich nicht sofort in die kühlen Fluten stürzen soll, ist zwar allgemein bekannt, trotzdem werden immer wieder alljährlich blühende junge Leute Opfer ihres Leichtsinns.

Die günstige Wirkung des Schwimmbades auf den Organismus wird durch das, mit dem Schwimm­bad verbundene Luftbad noch verstärkt. Es braucht nicht unbedingt ein Sonnenbad zu fein; Sonnenbe­strahlung im Uebermafj und ohne allmähliche Ge-

8.1« ss1: xs

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mentlich das Fußwandern, das durch die Wander­vogelbewegung als Sport wieder entdeckt worden ist, und das durch unsere Jugendherbergen eine so wesentliche Förderung erfahren hat, kann jung und alt nur empfohlen werden. Das ist ein Sport, der jedermann fast ohne Unterschied des Geschlechts, des Alters und des Geldbeutels zugänglich ist, und den

stand von 1:0. Nach dem Seitenwechsel nahmen beide Mannschaften Umstellungen vor. Das Spiel wurde nun schärfer und Gießen konnte durch einen Elf­meterball auf 2:0 erhöhen, dem nach kurzer Zeit das dritte Tor folgte. Bald darauf buchte Heuchelheim den ersten Erfolg. Ein verwandelter Elfmeter stellte das Resultat auf 3:2 und die Gießener konnten es nicht verhindern war auch der Ausgleich her- gestellt. Was weiter folgte, war eine systemlose Kraft, anftrengung auf beiden Seiten, die an dem gerechten Unentschieden nichts änderte.

Gießen III Lindenskruth 7.2.

In diesem Spiele zeigten sich die technisch besseren Platzbesitzer den Gästen stets überlegen und siegten verdient.

Handball.

Gießen Gambach 10:5.

Die Gießener waren ihren Gästen technisch über­legen. Die Gambacher versuchten zwar, besonders in der ersten Halbzeit, durch großen Eifer auszugleichen. Bei Halbzeit führte Gießen bereits mit 6:3. Nach dem Seitenwechsel ließ Gambach etwas nach und Gie­ßen konnte überraschend zu weiteren Treffern kom­men. Mit 10:5 mußten sich die Gäste geschlagen be­kennen.

95 Nennungen zum Rhön-Segelflug.

Am Sonntag beginnt der bis zum Monatsende dauernde Rhön--Segelflug°Wettbewerb, zu dem diesmal 95 Rennungen eingegangen sind. Diese Zahl ist geringer als in den Vorjahren. Dieser Rückgang ist aber nicht auf die wirtschaftlichen Verhältnisse, sondern auf die unzureichenden Llnterbringungsmöglichkeiten für Maschinen aus der Wasserkuppe zurückzuführen. Auch das Aus­land ist in diesem Zahre wieder durch einen Deutschböhmen, einen Italiener und zwei Polen vertreten.

Oie erste Pyrenäen-Etappe der ,/£our//.

Am Dienstag wurde die Tour de France mit der ersten Etappe durch die Pyrenäen von Pau nach Luchon über 227 Kilometer fortgesetzt. Durch die überaus großen Schwierigkeiten auf der Strecke wurde das Feld völlig auseinander­gerissen. Als erster kam der Ztaliener Pesenti in 9:00:33 ein vor dem Touristen Faure (Frank­reich), Camusso (Ztalien) und Gestri (Ztalien). Als erster Deutscher kam Stöpel ein. Zn der Gesamtwertung führt der Franzose Leducq weiter­hin vor dem Deutschen Kurt Stöpel.

ringen Umsätzen bröckelten die Kurse an der Abend- börje weiter etwas ab. Aus den bekannten Grün« den bekundete die Spekulation weiter Zurüa- haltung, zumal auch die Auslandsbörsen tjiit ihrer unregelmäßigen Kursgestaltung nur wenig Anregung boten. Gegen den Berliner Schluß betru­gen die Abschwächungen meist 0,25 bis 0,50 v. n Lediglich Gelsenkirchen waren weiterhin gefragt urtb 0,50 v. H. höher. Im Verlaufe stagnierte das Ge­schäft nahezu vollkommen. Auch der Renten^ markt wies weitere Rückgänge auf, die bei Gold- Pfandbriefen 0,50 bis 1 v. H. und bei Reichsschuldf Buchforderungen zirka 0,50 v. H. betrugen, während deutsche Anleihen knapp gehalten waren. Während sich am Aktienmarkt im späteren Verlause ver­schiedentlich kleine Erholungen einstellten, blieben festverzinsliche Werte offeriert und gingen um wei­tere 0,50 v. H. zurück. Neubesitz 5,10, Altbesitz 43,39, Reichsbank 125,39 bis 125,50, Gelsenkirchen,34,25, AEG. 25, Scheideanstalt 132,39, JG.-Farbe/. 87,90 bis 88,25, Siemens 118, Nordd. Lloyd 13,25, 6 v. H. Franks. Hyp. Bank Gold Reihe I bis IV 70,50 (nach­börslich 70 Brief), 6 o. H. Frankfurter Pfandbrief­bank Gold, Reihe III bis X 69,50.

Wassers ist das beste Gleichgewicht gegen die nie­derdrückenden Berufs- und Alltagssorgen, und ein, auf dem Wasser im Kreise froher Sportgenossen ver­brachter Sonntag vermag Spannkraft und Froh­sinn für die ganze Woche zu verleihen.

Dasselbe gilt auch vom Wassersp

Frantjur .. ML

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Frankfurt a.M.

Berlin

Franyun a. M.

Berlin

Schluß« kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag­börse

Schluß- kurs

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Schluß­kurs

Schlußl. Abend­börse

Schluß« lurs

Schluß!. Mtltag- börse

Datum

11-7.

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Datum

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Oätum

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6% Deupche Reichsanteihe v. 192'. 7% Deutsche Reichsanleihe v. 1929 6%% Doung-Anlethe von 1930 . Deutsche Anl^Ablös.-SchuId mit Auslos.-Rechten.......

Desgl. ohne Auslos^Rechte . . .

8% Hess. Bolksstaat von 1929

(rückzahlb. 102%)......

Oberhessen Provinz-Anleihe mtl Auslol.-Rechten.......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1.......

8% Franks. Hgp.-Bank Goldpse

15 unkündbar bis 1935 ....

7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. unkündbar bis 1936 Serie 16 .

*y2% Franks. Hyp.-Banl Liau.. Pfandbriefe.........

V/i% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.

Goldpse...........

8% Pr. Landespfandbriesansialt, Pfandbriese R. 19......

7% Pr. Landespfandbriesansialt, Pfandbriefe R. 10 . . .

<% Oesterrelchlsche Golvrente . . 4,20% Oesterreichische Silberrenle 4% Ungarische Goldrente ....

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4/2% desgl. von 1913.....

6% abgest. Goldmextlaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

Serie l . . ...

4% desgl. Serie II.......

5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4^%Rumän.vereinh.NenIev.l913 4% Rumänische Verein!). Rente . 814% Änatolici .......

66,75

44,4

5,5

52

37

41

73

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81

69,5

1J

6,5

4,75

3,4

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3,4

7,25

3,8

16

68,5

66,75

43,4 5,1

51,75

36

40,75

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79,65

79

68,5

1,1

6

6,5

4,75

1,4

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3,4

7,75

1,8

16,13

64,75

69

66

44,9

6,2

52

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68,5

6,05

6,75

5,6

5

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3,4

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8

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16

68,8

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52,5

40,25

10,5

6,05

5,6

3,4

34

4,5

7,9

3,8

Hamburg-Amerika Pale, . . t

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa Dampsjchifs .....0

Norddeutscher Lloyd.....6

A.G. für Verkehrswesen Akt. . .

Berliner Handelsgeselllchast. 8

Commerz, und Privat-Bank . 7

Darmstädter und Nationalbank 8

Deutsche Bank und

DiSconto-Gesellschaft... 6

Dresdner Ban!...... 6

Reichsbank........12

A.E.G............?

Bergmann.........9

Elektr. Lieserungsgesellschaft. 10

Licht und Kraft......10

Felten & Guilleaume.... 6% Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen .... 9

Rheinische Elektrizität .... 9

Schuckert L Co.......n

Siemens L Halske ..... 14

Lahmeyer L Co.. ..... 12

Buderus..........4

Deutsche Erdöl.......5

Gelsenkirchener.......t

Harpener..........

Hoesch Eisen. ........(

Ulfe Bergbau.......1(

Ilse Bergbau Genüsse.....

Klvcknccwerle . ......6

Mannesmann-Röhren .... 6

Mansselder Bergbau.....0

Oberschles. fiotSiuerle .... 8

Phönix Bergbau......4'/2

Rheinische Braunkohlen. . .

Rheinstahl.........1

13,9

88,5

18,25

30,75 18.25 127,4

26

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17

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30.5 18 25 125,5

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118

26

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50

16.5

13,5

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28,5 89 16

18,5

30,75 18,5

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26,5

63,5 75

41

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63,75 121,75

78

27,75

68

33.5 50,25 27.75 129

25,4 40,13

33.65

17,5 173,5

49,4

12,5

17,75

13.5 27 90 16

18,5

30,5

18.5 126,75

24,9

61.5 71,75 39,75

56,25

62,25

62

119

26,25

65,5 33,65 50,25 26,75

23,5 39

11

31,25

16,5 172

46,5

Rtedeck Montan......7,2

Vereinigte Stahlwerke .... 4

Otavi Minen......16'/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth . . . 15

I. G. Farben-Industrte . . . 12

Verein, chem. Industrie Frank­furt a.M...........

Scheideanstalt.......10

Goldschmidt.........0

Rütgerswerke...... . 5

Metallgelellsckas«.......5

Philipp Holzmann . ..... 8

Zementwerk Heidelberg. ... 7

Cementwerk Karlstadt. .... 7

Wahß & Freytag ...... 0

Schultheis Patzenhoser ... 15

Mu (Allgemeine Kunstseide) 0

Bemberg......... 0

Zellstoff Waldhos.....12

Zellstoff Aschaffenburg ... 6

Dessauer Gas . . . .... 9

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum.....5

Orenstein & Koppel ..... 0

Leonhard Tietz.......8

Svenska...... 16

Chade............

Frankfurter Maschinen . . . . 0

Gritzner..........0

Mainkraftwerke Höchst a.M.. . 6

Süddeutscher Kuder .... 10

94

104

91

136

18

32

25,5

35,5

34.5

31,5

30,5

12,25

33

91

88,25

132,4

19 31,25 24,5

32,5

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32 5

14,5

10

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104 162.5

91,4

19 32,25 25,65

35

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25 82,25 12,75

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54,5

174

18,5

1OR

11.Juli

12. Juli

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brie

Geld

1 Brie.

Heksingsor»

6,364

6,376

6.364

6,376

Wien. . .

51,95

52 05

51,95

52,05

Prag . .

12,465

12,485

12,465

12,485

Budapest .

Sofia . .

3 057

3,063

3,057

3,063

Holland . .

170.08

170,42

169,98

170,32

OSlo. . . .

74,33

74,47

74,18

74,32

Kopenhagen.

81.37

81,53

81,17

81 ,33

Stockholin .

76,97

77,13

76,87

77,03

London. . .

15,02

15 06

14,965

15,005

Buenos Aires

0,938

0,942

0,938

0,942

Neuyork . .

4,209

4,217

4,209

4,217

Brussel. . .

58,47

58,59

58,47

58,59

Italien. . .

21,46

21,50

21,46

21,50

Paris . . .

16,525

16,565

16,525

16,565

Schweiz . .

81,98

82,14

81 .97

82,13

Spanien . .

34.07

34,14

33,62

33,68

Danzig. . .

82,17

82,32

82,12

82,28

Japan . . .

1,139

I,141

1,149

1,151

Rio de Jan..

0,325

0,327

0,325

0,327

Jugoslawien.

6.693

6,707

6,693

6,707

Lissabon . .

13,69

13,71

13,67

13,69

Berlin, 12.Juli

Geld

Bries

Amerikanische Noten.......

4,20

4 22

Belgische Noten.........

58.31

58,55

Dänische Noten....... .

80,99

81,31

Englische Noten.........

14,925

14,985

Französische Noten........

16,485

16 545

Holländische Noten........

169,61

170,29

Italienische Noten........

21,43

21,51

Norwegische Noten........

74,00

74,30

Deutsch-Leslerretch, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten........

2,49

2,51

Schwedische Noten. .......

76,70

77,00

Schweizer Noten. ........

fi1,79

g-.11

Spanische Noten. .......

33,48

33,62

Ungarische Noten........