Wirtschaft.
Denken Sie an Stoffe, denken Sie an L Bernard
Verlagsbuchhändler Otto Roth
Gießen (Liebigstraße 64), Riedgefleld (Irvington, USA.), 13. Juli 1932.
Die Trauerfeier fand in der Stille statt
041981
Gießen, Berlin und Leipzig, den 13. Juli 1932.
5211
Gießen, den 13. Juli 1932.
5212 D
5210 D
billigst
e”‘D
Telephon 3627
Südanlage 20
5133 D
e
Beileidsbesuche dankend abgelehnt — Die Beerdigung findet am Freitag, dem 15.Juli, 15 Uhr, von der Neuen Friedhofskapelle aus statt
wirksame Werbe-Drucksachen liefen di* Brühl'sche Druckerei
Dienstag abend x/t7 Uhr verschied sanft, kurz vor Vollendung des 83 Lebensjahres, der Senior der Familie Roth, unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater
M.CH.Mühlstein Sackfabrik Gießen Telephon Nr. 2132.
Frische Seefische <£♦ G. ^leittbenu
Bahnhofstraße 61 5209 d Telefon 3866
Faltboot-Bau
Führendes Unternehmen sucht für Gießen solventen Vertreter. Besuch erfolgt durch General-Vertreter.
Schriftliche Eil-Angebote unter 04202 an den Gießener Anzeiger erbeten.
In tiefer Trauer; Fritz Roth
Otto Roth
Martha Gutschmidt, geb. Roth Emmy Roth, geb. Zinßmann Else Roth, geb Lindig und 7 Enkelkinder
Danksagung.
Für die vielen Beweise wohltuender Teilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir herzlichen Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Friedrich Lenz, Schreinermeister.
Gestern ist nach einem schaffensreichen Leben unser allverehrter Seniorchef
Herr Verlagsbuchhändler Otto Roth
nach längerer Krankheit sanft entschlafen. Sein eisernes Pflichtbewußtsein, seine nie erlahmende Energie und sein bestes Wollen werden uns stets ein Vorbild sein. Unser Gedenken soll darin bestehen, an dem von ihm geschaffenen Lebenswerk in seinem Sinne weiterzuwirken
Möbelstoffe, Drelle, Roßhaar, Kapok und Bettfedern
in größter Auswahl zu heutigen Tagespreisen!
Spezialwerkstätten Gebr. Seelbach
Jetzt ist die Zeit für
Ofenreparaturen!
Ich kann Ihnen die nötigen Ersatzteile prompt liefern und Sie haben dann Ihren Ofen bet. den ersten kalten Tagen betriebsfertig. — Postkarte oder Telephonanruf zur Nachricht genügt. 6119A Göflflt Boiraiann, 6lfenf)öis.> lei. 4165
Am Sonntag, 10. Juli entschlief sanft nach längerem schweren Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel Friedrich Weicker
im Alter von 77 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Hermann Weicker
iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiim Seltene Gelegenheit Modern. Speisezimmer in Elche mit Nußbaum. Büfett, Kredenz, Auszugtisch, Stühle mit echt Leder u. dazu passende Standuhr für 425 Mark
abzugeben. 04208
Kunst- und Möbelhaus
Gg. Koos ■ Plockstr. 14
lUllllllliUllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllUllllllillUlU
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden bei dem Heimgang meiner lieben Frau, unserer herzensguten Mutter, sowie für die aufopfernde Pflege der Schwester Lina und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers sagen wir auf diesem Wege unseren tiefgefühlten Dank.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ludwig Geife und Kinder.
Gießen (Crednerstraße 33), den 12. Juli 1932. 04213
Frische Seefische
ZlslMel leb. 5 Wen M.1.05 so lange Vorrat reicht, empfiehlt 1 loch Nachfolg. MtLusburg 15 Tel. 3612 5204 D
Während der Ferien
erneuert man am besten seine Polstermöbel und läßt Matratzen u. Bettwerk aufarbeiten
Oberheffen.
Bürgermeisterwahl in Butzbach.
pb. Butzbach, 12. Juli. In der heutigen Stadtratsfi tzung beantragte Stadtratsmitglied Link mann (SPD.), den Punkt 4 der Tagesordnung (Wahl des Bürgermeisters), zuerst zu erledigen. Gegen die Stimmen der Nationalsozialisten wurde der Antrag angenommen. Darauf erfolgte zunächst ein kleines Geplänkel mit Beigeordneten Dr. Schmidt roegen seiner Kandidatur. Dann schlug Professor Dr. Weide den Bürgermeister Dr. Scheller-Franzburg zur Wahl als Bürgermeister vor, Stadtrat Oppenheimer den abgesetzten Bürgermeister Georg Zwilling-Mörfelden und Stadtrat Weichert den Beigeordneten Dr. Schmidt-Butzbach vor. Stadtrat Professor Werner beantragte allgemein« Aussprache über die vorgeschlagenen Kandidaten, die jedoch mit Stimmenmehrheit abgelehnt wurde. Hierauf erklärte Werner, daß die Ablehnung des Antrags gegen das demokratische Prinzip verstoße und verließ mit den anderen Nationalsozialisten den Sitzungssaal. Bei der nun oorgenommen-en Wahl erhält Dr. S ch e l l e r - Franzburg 13 Stimmen, Zwilling-Mörfelden 1 Stimm«, außerdem wurden zwei weiße Zetter abgegeben. Somit ist Dr. Scheller mit Stimmenmehrheit zum B ü r - germeister von Butzbach gewählt.
Dr. Scheller ist geborener Kasseler und 38 Jahre alt. Er besuchte die höhere Schule zu Gießen, ging mit Primareife ab, wurde zunächst Kaufmann, nahm am Weltkrieg teil, wurde gefangengenommen und kam als Austauschgefangener nach Daoos. Dort holte er das Maturum nach, studierte später in Marburg, wo er den Dr. rer. pol. erwarb. Nach Betätigung im Verwaltungsdienst wurde er im Jahre 1928 zum Bürgermeister von Franzburg '(Pommern) gewählt.
Landkreis Gießen.
ch Großen-Linden, 12. Juli. Die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, veranstaltet am Donnerstagabend hier auf dem hochgelegenen Loh eine Sonnenwendfeier. Redner ist Studienrat Dr. H e n ß von Gießen.
4 Treis a. d. Lda., 12. Juli. Gegenwärtig find in den Wäldern links vom Totenberg von früh bis spät viele damit beschäftigt, Heidelbeeren zu pflücken. Nicht nur hiesige Einwohner, sondern auch viele Erwerbslose aus den umliegenden Ort- schäften sind täglich anzutreffen. Soweit sie die Beeren nicht zum Eigenverbrauch benötigen, setzen sie diese in den abseits gelegenen Gebieten ab. Die Beeren sind infolge der feuchten Witterung während ihrer Entwicklung durchweg voll und kräftig ausgebildet und zahlreich vorhanden.
toller waren etwas freundlicher. Am Markte der festverzinslichen deutschen Werte lag heute gleichfalls allgemein Angebot bor; die Rückgänge betrugen in der Regel bis zu 1 Prozent, bei Reichsschuldbuchforderungen bis zu 2 Prozent. Reichsbahnvorzugsaktien büßten 0,5 Prozent ein und gaben im Verlaufe weitere 0,4 Prozent nach.
Frankfurt schwächer.
Frankfurt a. M., 13. Juli. (WTB. Drahtmel- düng.) Im Anschluß an die schwächere Abendbörse setzte sich auch zu Beginn des heutigen Börsenverkehrs der Kursaboau fort. Die innerpolitische Besorgnis und die Ungewißheit über das Schicksal der Lausanner Abmachungen vor dem Reichstag bewirkte bei der Spekulation st g.r k e Zu - r ü ck h a l t u n g , so daß das herauskommende Material nur zu 1 bis 2 Prozent niedrigeren Kursen Aufnahme fand. Neben diesen Momenten machte der zweite Quartalsbericht der JG.-Farbenindustrie, der eine weitere Geschäftseinengung verzeichnet, einen ungünstigen Eindruck, ebenso wie die schwächere Tendenz der Auslandbörsen und das weitere Angebot am Rentenmarkt verstimmte.
In JG.-Farben lag etwas größeres Angebot vor, so daß der Kurs um 1,5 v.H. zurückging, auch Scheideanstalt verloren 1,40 v.H, Am Elektromarkt betrugen bje Abschwächungen von 1,5 bis 2 v. H. Don Montanwerken setzten Gelsenkirchen und Rheinstahl je 1 o. H. niedriger ein, und auch Stahlverein blieben trotz des günstigeren Quartalausweises nur knapp behauptet. Don Kaliwerten lagen Aschersleben wieder 4 v. H. schwächer. Niedriger eröffneten ferner Reichsbank, Holzmann und Schiffahrtsaktien bei Rückgängen bis zu 1 v. H. Anderseits konnten sich Leonhard Tietz um 1 o. H. erholen. Zellstoffwerte blieben gut behauptet.
Am Anleihemarkt lagen besonders Altbesitz und Reichsschuldbuchforderungen mit Verlusten bis zu 1 v.H. schwach. Auch Neubesitz gaben 6,5 v.H. nach. Am Pfandbriefmarkt überwog auch heute das Angebot, und die Kurse wurden erneut von 0,5 bis 1 v.H. schwächer taxiert.
Frankfurter Getreidebörse.
F r a n k f u r t a. M., 13. Juli. Es wurden notiert: Weizen 255 bis 253,50 Mark, Roggen 215, Sommergerste für Brauzwecke 170 bis 180, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0, mit Austauschweizen) 38,15 bis 39,05, Weizenmehl (niederrheinifches, mit Austausch- wehen) 38,15 bis 38,80, Roggenmehl 28,50 bis 29,25, Weizenkleie 9,15 bis 9,25, Roggenkleie 9,25 Mark. — Tendenz: matt.
Berlin schwach und unregelmäßig.
Berlin 13. Juli. (WTB. Funkspruch.) Die Börse zeigte weiter stimmungsmüßig ein unver- fennbar schwächeres Aus sehen, was allerdings, wohl hauptsächlich infolge des kleinen Geschäftes, kursmähig weniger stark zum Ausdruck kam. Immerhin waren Abschläge bis zu 1 Proz. gegen den gestrigen Schluß recht häufig. So lag eine ganze Reihe verstimmender Momente vor, die beim Publikum und der Spekulation starke Zurückhaltung auslöste. Der 2. Quartalsbericht der JG.-Farben, der von einer weiteren Geschäftsschrumpfung schrieb, die Abschwächungen der gestrigen Reuhorker Börse, die Erklärung Cham» b e r J a l n & im englischen Unterhaus, daß England vorerst nicht die Absicht habe, zur Goldwährung zurückzukehren, sowie die allgemeine Unsicherheit bezüglich der Weiterentwickelung der politischen Situation in Deutschland waren solche äln- sicherheitsfaktoven. In Dörsenkreisen bespricht man die Aussichten der Ratifizierung des Lausanner Abkommens in den einzelnen Ländern, besonders in Deutschland und Frankreich; bei diesen Diskussionen kommt eine recht wenig zuversichtliche Auffassung zum Vorschein. Auch die Pläne des Arbeitsministers werden nicht besonders freundlich beurteilt.
Stärker gedrückt waren Deutsche Erdöl, Hoesch, Stolberger Zink, Ilse Genuhscheine, Sarben, Contigummi, Deutsche Linoleum, eine Reihe von Elektro- und Gaswerten, Maschinenbauunternehmungen, Demberg, Polyphon und Reichsbank. Mit Minus-Minus-Zeichen erschienen Westeregeln und Hamburg-Süd. Die Verluste der genannten Werte gingen bis zu 3,65 Proz., Chadeaktien waren 4,50 Mark niedriger. Auf der anderen Seite waren Werte, wie Norddeutscher Lloyd, Dortmunder Llnion, Leonhard Tietz und Rütgerswerke bis zu 1,50 Prozent gesteigert. Bei dem letztgenannten Papier verwies man auf die Vorgänge in der gestrigen Generalversammlung.
2km Verlaufe war die Tendenz recht unregelmäßig. Einerseits wirkten sich die angeführten Momente weiter aus, und eine große Anzahl von Werten, insbesondere Kalipapiere, büßten bei kleinsten Umsätzen bis zu 2,5 Prozent ein. Anderseits waren aber Gelsenkirchen stärker gefragt und um 1,25 Prozent gegen den gestrigen Schluß befestigt- Diese Sonderbewegung bot auch den übrigen Märkten eine gewisse Stütze. Deutsche Anleihen lagen sehr schwach. Auslandrenten lagen still und etwas schwächer. Ana-
Zustizbürobeamten-Taglmg.
• Frankfurt a. M., 12. Juli. Der Ver- band Hess. Zustizbürobeamten hielt am Sonntag seine diesjährige Hauptversammlung in Frankfurt a. M. ab. Der erste Vorsitzende, Justiz- sekretär Schäfer (Darmstadt), eröffnete die gut- besuchte Versammlung und begrüßte die Delegierten und Gäste. Auch die diesjährige Tagung stand, wie diejenige des Vorjahres, im Zeichen der Rot- verordnungen.
AuS dem Geschäftsbericht des Vorsitzenden ging hervor, daß der Verband alles getan hat, damit sich die Lage feiner Mitglieder nicht weiter verschlechtere. Bei der fortgesetzt steigenden Rot des deutsches Volke- und der dadurch hedingten schlechten finanziellen Lage des Staates, mußte der Verband seine Tätigkeit auf die Abwehr unsozialer und vor allem ungleicher Belastung seiner Mitglieder beschränken.
Rach Beratung der eingegangenen Anträge erfolgte die einstimmige Wiederwahl des seitherigen Vorstandes. Die Versammlung dankte dem Vorstand für die geleistete schwierige Arbeit in schwerer Zeit.
Als Tagungsort für die nächste Hauptversammlung ist Bad-Rauheim bestimmt worden.
Kammerwahlen
der Marburger Studentenschaft.
H Marburg, 12. Juli. Unter zahlreicher Beteiligung fanden heute die Wahlen zur Kam- merder Allgemeinen Marburger Studentenschaft statt. Die vier eingereichten Wahl- Vorschläge hatten folgende Ergebnisse: 1. National- sozialistischer deutscher Studentenbund 1511 Stimmen = 24 Sitze; 2. Ring deutscher Studentinnen 112 Stimmen = 2 Sitze: 3. Nationaler Block 560 Stimmen - 9 Sitze: 4. Ueberparteiliche Arbeitsgemein, schäft katholischer Korporations. und Freistudenten 201 Stimmen = 3 Sitze. Wahlberechtigt waren 3835 Studierende. Im Vorjahr entfielen auf Liste 1 = 21, Liste 2 = 1, Liste 3 - 11 und Liste 4 = 3 Sitze. Eine Professur für Arbeitsbeschaffung, Arbeitsdienst und Siedlung gefordert.
* Marburg, 12. Juli. Die Kammer der Allgemeinen Marburger Studentenschaft hat am 11. Juli folgenden Antrag ihres Vorstandes einstimmig angenommen: „Die Allgemeine Marburger Studentenschaft bittet Rektor und Senat der Philippsuniverfität, beim preußischen Ministerium für Wissenschaft Kunst und Volksbildung die Einrichtung einer Professur für Arbeits- beschaffung, Arbeitsdienst und Siedlung zu erwirken."
Das Personal
der Firma Emil Roth, Verlagsbuchhandlung und hessischer Schulbuchverlag, G. m. b. H.
Gießen, den 13. Juli 1932
Mersvereinlgung 1875-1925
Unser lieber Alterskollege
Wilhelm Rieb
ist aus unserer Mitte geschieden. Die Beerdigung findet Mittwoch nachmittag 4 Uhr statt.
WirwerdenunsremliebenAlters- kameraden ein treues Gedenken bewahren. Der Vorstand. Gießen, den 18. Juli 1932.
5206 D
Nichtraucher in 3 Tagen durch Nilok-Mnnöwasser Zu haben in d. Drog. Winterhoff, Kreuzplatz 10 W. Kilbinger Nachfolger, Seltersweg 78a. 43"°p
Wasserdichte
Wagenplanen
sowie
Erntedecken
und
Erntesäcke
in jed. Größe liefert


