Original-Roman von Anny von panhuyö.
Copyright by Verlag A. Bechthold, Braunschweig.
6 Fortt c:
Nachdruck verbotenl
Das Herz der Baronin schien doch noch eines kleinen Mitleids fähig. Sie nahm Äks Hand.
„Rege dich nicht so auf, Kind, auch die bösesten Stunden gehen vorüber."
Werner blickte seine Mutter dankbar an, und dieser Blick belohnte sie. Ihr Sohn war ihr Glück, ihr Abgott.
Sie ging, und Werner bemühte sich, 2il zu beruhigen. Aber sie schüttelte zu allem den Kopf, rief fast trotzig: „Vati hätte mich mitnehmen müssen, es war nicht recht von ihm, mich allein zu lassen." — Er zog sie an sich. „Du bist doch nicht allein, Lil, du hast doch mich. Ich habe dich so lieb, so über alle Mähen lieb, das muht du doch fühlen. ilnö du hast mir doch auch versichert, du liebst mich."
Mit tränenverschleiertem Blick sah sie zu ihm auf. „Ich habe dich auch lieb, Werner, aber mir ist so zumute, als wäre mit Vati für mich alles Glück und alle Buhe aus der Welt gegangen."
Er gab sanft zurück: „Die Zeit wird deinen Schmerz lindern, Lil, so wie du fühlt man wohl immer, wenn einem ein lieber Mensch stirbt. Dein Vater war mit unserer Verlobung einverstanden und wir werden im Herbst ganz still Hochzeit halten. Dann bleiben wir immer beisammen, mein Lieb, und sollten jetzt noch allerlei Sorgen auftauchen, beschwere dir nicht zu sehr das Köpfchen damit. Ob du nun eine reiche oder arme Lil Körner bist, ist ja für uns beide und unsere Zukunft ganz gleichgültig. Ich verdiene genug, so ein winzig kleines Frauchen wie dich, zu ernähren und zu kleiden. Reichtum macht nicht glücklich. Das Glück wollen wir in unserer Liebe suchen."
Sie lieh sich von ihm küssen und lehnte sich wie schutzsuchend an ihn an. Ganz leise sagte sie: „Run ich den Vati nicht mehr habe, gehört dir allein all meine Liebe, Werner, dem Himmel sei Dank, dah ich dich habe."
Lil nahm sich von jetzt an zusammen, die bitteren Reuetränen, die darüber geflossen, weil sie in der bösen Sterbestunde ihres Vaters als Elown lachenden ilnfinn getrieben, waren versiegt und sie fand mildere Tränen, zärtliche, sehnsüchtig schmerzliche Kindestränen, die den frühen Verlust das Vaters beklagten. Versöhnende, kummerlösende Tränen.
Sie stand dann an des Vaters Gruft, warf ihm Blumen nach in die kühle Erde und kehrte heim in das stille Trauerhaus. Aber lange
Ruhe war ihr nicht gegönnt, dann begann das traurige Schauspiel, das ihr wehe tat und das sie doch mitansehen muhte. Gerichtsbevollmächtigte erschienen und legten alles unter Verschluh. Das Vermögen des toten Vaters wurde beschlagnahmt. Sein Haus, seine kostbaren Möbel und alle Werte, die man fand. Die klatschsüchtige Frau von Welp hatte die volle Wahrheit ge- sprochen. Die Bank hatte die Zahlungen einstellen müssen, und man sicherte sich nun alles, waS Eduard Körner hinterlassen.
Die Baronin war auher sich. Also das Furchtbare war Wirklichkeit, der Tod ihres Stiefbruders zog den Bankerott nach sich. Sie packte ihre paar Sachen zusammen und begab sich in Lils Zimmer.
„Ich will nun heimgehen, Lil", begann sie, „und du wirst auch nicht mehr lange hierbleiben können. Da du im Herbst einundzwanzig Iahre wirst, braucht man dich wohl nicht mehr unter Vormundschaft zu stellen. Es geschieht wahrscheinlich auch nicht, da man ja oft Minderjährige auf Antrag früher für volljährig erklärt. Es fragt sich nun, was du zu tun beabsichtigst. Linser Haus steht dir natürlich offen, das machten wir ja aus, aber es gehört sich nach den Gesetzen der Schicklichkeit nicht, dah ihr, Werner und du, vor der Hochzeit zusammen unter einem Dache wohnt." Sie tat nachdenklich: „Das ginge nur, wenn ihr zunächst noch auf die offizielle Verlobung verzichtet. Dann seid ihr eben wie bisher nur Kusin und Kusine. iln& wenn euch auch Eingeweihte für ein zukünftiges Ehepaar halten, seid ihr doch nicht offiziell verlobt. ilnö nur darauf kommt es an."
Lil erwiderte leichthin: „Was liegt an der offiziellen Verlobung, die Hauptsache ist doch, dah Werner und ich uns lieben."
Die Baronin dachte darüber anders, aber von ihrem Gedankengang durfte sie natürlich nichts verraten. Ihr lag vor allem daran, zunächst eine öffentliche Verlobung zu hintertreiben. Sie fand, das Sprichwort: Kommt Zeit, kommt Rat! war hier am Platze. Solange noch keine Verlobung bekanntgegeben war durch Karten, solange Werner und Lil noch nicht die glatten goldenen Der- lobungsringe trugen, war noch nichts verloren. Solange durfte sie noch hoffen, dcrst es zu keiner Che kam. Es wäre gut für Werner, wenn er sich nicht mit Lil belastete. Wenn sie noch das reiche Mädchen wäre von vordem, hätte die Ehe ja viele Vorteile — so gleichgültig ihr selbst Lil auch war —, aber ein armes Mädel, noch dazu von Lils ziemlich selbstbewuhter Lebensanschauung. schien ihr kein Glück für den Sohn. Ein Mädel, das boxen konnte, das sich in der Rolle eines Clowns gefiel, muhte mindestens sehr reich sein, um sich solche Extravaganzen erlauben zu dürfen.
Lil sagte: „Ich fühle mich hier nicht mehr Wohl im Hause, Tante. Alles ist so trostlos und traurig. Fremde Männer kommen und gehen hier herum, wenn es ihnen paht, vor den Zimmern liegen grohe Siegel, die Dienstboten sind schon fast alle fort. Man sagte mir, wenn nicht jemand für Vati als Helfer auftritt, würde hier alles zugunsten der Masse verkauft. Ich mag nicht mehr hierbleiben und ich komme gern mit zu euch, Tante. Werner wird ja ebenso wie ich auf die Verlobung verzichten, wenn du meinst, es gehört sich dann nicht, dah wir unter demselben Dach leben. Mir ist alles recht, nur fort möchte ich hier." Sie atmete schwer, „ilnö doch liebe ich dies Haus. Ich bin doch hier geboren, meine Mutter hat hier mit mir gespielt und ich habe mit Vati Hier so über alle Begriffe glücklich gelebt."
Die Baronin erklärte: „Dann packe deine Sachen zusammen und schicke sie zu uns. Meta ist ja noch im Hause, sie kann dir helfen."
Lil nickte: „Ich packe sofort, ich habe nicht allzuviel. Meine zwei Pelze habe ich auch der Masse zur Verfügung gestellt, und meine Schmucksachen, ebenso wie die von meiner Mutter, die mir Vati im vorigen Iahre schenkte."
Beinahe wäre es der Baronin entfahren: Du bist nicht recht gescheit! Aber sie besann sich. Was hatte es für «inen Zweck, dem verdrehten Mädchen zu erklären, dah sie geradezu blödsinnig gehandelt hätte. Also ihr Schmuck war auch weg. Run war sie das reinste Lumpenprinzehchen. Die gröhte Dummheit wäre es, wenn Werner das Richtchen heiratete. Er, der gesuchte Arzt, der hübsche, grohe Mann, durste sich an die vornehmste und reichste Partie von Frankfurt heranwagen. Sie muhte da etwas aushecken, um das Paar zu trennen.
Kommt Zeit, kommt Ratlschwirrte es ihr wieder durch den Kopf.
6. Kapitel.
Die unverschämte Zofe?
Lil lieh sich von Meta beim Cinpacken helfen, aber ihr fiel auf, die sonst so geschmeidige und ergeben tuende Zofe war heute wortkarg und fast unhöflich. Lil ärgerte sich, als die gewöhnlich so geschickten Hände der Zofe heute Wäsche und Kleider nur nachlässig und schlecht zusammenlegten. Sie tadelte: „Sie packen heute mise- rubel. Meta, ich bin das gar nicht von Ihnen gewöhnt."
Metas Augen nahmen den bösen grünlichen Schein an.
„Es kommt ja auch gar nicht mehr so genau darauf an, wie ich einpacke. Mit meiner Stellung hei Ihnen ist's doch aus, ob ich die Arbeit gut oder schlecht mache. Sie sollten es jetzt selbst probieren, denn eine Zofe können Sie sich von nun an nicht mehr leisten."
Llnverschämt und aufreizend war der Ton, in dem Meta gesprochen hatte.
Lil stutzte und sah sie groh an.
Sie hatte jetzt wohl grohen Kummer erlitten durch den Tod des Vaters, aber sonst war sie noch so verwöhnt wie vorher, denn bisher war es noch niemand eingefallen, sie mit weniger Höflichkeit zu behandeln. Die meisten Menschen lassen sich vom Schimmer des Reichtums die Augen blenden, sie tun den Deichen schön und behandeln die Armen schlecht. Lil hatte, da sie in diesen traurigen Tagen ganz zurückgezogen gelebt, noch keine Gelegenheit gehabt, die traurige Wahrheit dieser Worte zu erproben. Meta war die erste Person, die ihr einen Beweis davon gab.
Lils Augen hingen noch immer befremdet auf dem grobhübschen Gesicht der früher so glatten, gefälligen Zofe.
„Ich habe Ihr nachlässiges Packen^ gerügt, Meta, ob ich mir noch eine Zofe leisten kann oder nicht, braucht Sie nicht zu kümmern. Bis heute abend läuft Ihr Dienstverhältnis noch, falls Sie es vergessen haben sollten."
Meta hatte vorhin bereits ihr Gehalt bekommen und dazu ein gutes Zeugnis, weil sie ja wirklich tüchtig gewesen. Hm ihre ständige innere Aufsässigkeit wußten nur die anderen Hausangestellten. Lil gegenüber hatte sie sich noch nie gehen lassen.
Ieht wagte sie es.
„Lind wenn mein Dienstverhältnis, wie Sie sich eben ausdrückten, auch noch eine ganze Woche laufen würde, könnte das nichts daran ändern, datz ich auch mal ein paar ehrliche Worte zu reden wage", begann sie. „Mädels wie Sie kennen ja die Wahrheit nicht, wissen nicht, wie man über sie denkt. Sie sind verwöhnt bis zum Halse, alles konnten Sie bisher kaufen, was Ihnen gefiel, konnten alles tun, was Ihnen paßte. Vaters Geldbeutel war ja groß genug. Da langten Sie mit den Händen so tief rein, wie Sie wollten. Lind Sie konnten sich auch Dienerschaft halten. Dienerschaft ist ja dazu geboren, das Maul zu halten, sonst verliert sie das liebe tägliche Brot. Ra ja, so habe ich auch immer das Maul gehalten, wenn ich Ihnen vor brennendem Reid am liebsten an die Gurgel gefahren wäre." Die grauen Augen schimmerten tückisch und böse. „Llnsereins ist auch ein Mensch und weiß genau wie Sie, was schön und gediegen und bequem ist. Aber unsereins darf bloß immer zugucken und muß dabei helfen, es solchen wie Sie immer noch schöner, noch gediegener und noch bequemer zu machen. Lind dabei vergeht das bißchen 3ugenb! Man hat kaum Zeit, sich umzugucken, ob nicht irgendwo ein Mann steht und wartet und sagt: „Komm mit, sei meine Frau, brauchst nicht mAr Zofe spielen für die verwöhnte Puppe."
(Fortsetzung folgt.)
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