Wirtschaft
nimmt. 3:
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Arbeitslosigkeit mit» Wirtschaftskrise in Heften
Von Or. Lind, Direktor des Landesstatistischen Amts.
Deoifenmarft Berlin — Jranffurt a. 211.
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44. Vollversammlung der Handwerkskammer Darmstadt
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Berlin freundlich.
Berlin, 13.3uni. (WTB. Funkspruch) anhaltend b e f j e r e Beurteilung Aussichten für d i e Lausanner Ä o
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• Wiederinbetriebnahme bet Krupp- W e t!e in 'Rheinhausen. Zu bet Wieberrnbeiri.'bnahme bet Kruppschen Werke in Rhemh-iusen e'fäbrt WTB.-Handelsdienst. bas» bi« Friedrich-Allred-Hütte am 15. Juni die Hauptbetriebe, Stahl-, Hochofen-. Martin-. ThornaS- und Walzwerke. wieder in Betrieb
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fen. Trotz seines Leugnens war nach bet Beweisaufnahme an seiner Täterschaft kein Zweifel.
toten für tienetag, 14 Juni.
1828: ©rofcherpfl Karl August von Sachsen Wei- mar in Orobttt geftorben; — 1880: der Dichter Walter von Molo in Sternberg in Mecklenburg geboren.
Ltedl und ftrul: .... r.r?r-:*@at3/-c-.:e-c . . »dtUidiah für (ürfmfdbe
Umfrr.cbir.unflcn . . Xbcint'-t* lürfmjttAl . SdiudenAtlo.....
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Nlsaesamt tommen 4890 Arbeiter zur WiebereinsteUung.
6°. DeultL- WtichvaTUeibe v. 1S8'< 7% Deutsche 8ieldi4anleü>e u.1929 55',% TJounfl-anleibc von 1930 Deutsche 2tni -totel-'Sdiulb mit
«uloi.-Rochien . - - - • • - De«g>. ebne Susloi -ReLte . . 8% Hell. Pofüftaai von 1929
(rüdtablb. 102%) - - - • ■
Cbcrbciicn Provinj-Anlrihe mtt
«u»Ios..Rechien , - - Teutiche flomm. SammclabL
Anleihe Serie 1 - - - ■ •
8% Frankl. Hrw-Ban! Soldplr
15 unkündbar bU 1935 . -
7% Franks. Hyp -Ban« choldpfe unkündbar bis 1936 Sene 16 .
444% Franks. Hvp.-Bank Stau.- Psandbriese......- ,
4Vi% Rbeinische Hyp -Banl-Siau Eoldpie...........
8% $r. Landespsandbrtesanklalt.
Plandbriese R. 19 . . . . . - 7% Pr. Landeipsandbriesanskalt.
Psandbriese 8L 10
4% Lesterrctch»che Soldrenre .
4 20% Oekterreichliche Eilberrente 4% Nnaarische ©olbrentt . - - - ■1°; Ungarische Staaterente v. 1910 4*«% betfli. von 1913 - - - -
5% Ägest Goldtnrxikoncr von 99 <0/ Türtische Zoll anleibe von 1911 kÄ£8aflbabbabn.'3nleib<
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5% Rinnän. vereinb. Kate v. 1905 4V»%Rumän.verclnh.Rentcv.l91- 4% Rumänische vereinh. Rente . 2 %% I. Anatolier.......
Alle Teile des Deutschen Reiches sind von der Wirtschaftskrise schwer betroffen. Die Auswirkungen dieser Strifc find jedoch in den einzelnen Bezirken keineswegs ganz gleichmäßig. Der offensichtlichste Gradmesser für die Wirtschaftskrise ist dos Ausmaß der Arbeitslosigkcit. In dem kleinen Hessen- land waren am 31. März 1932 - 30 529 fiauptuntcr- stützungsempfänger der Arbeitslosenversicherung und 34 750 solche der Krisenunterstützung vorhanden. Aus 1000 Einwohner entfielen darnach 22,7 „Alu- Empfänger" (Arbeilslosen-Unterstützungsempfänger. D. Red.) und 25,8 „Kru-Empfänger" (Krisen-Unter- stützungsempfänger. D. Red ). Für das Reich liegen die Zahlen mit 25,3 und 27,9 zwar etwas Häher, aber man darf daraus nicht die Schlußfolgerung ziehen, der Beschäftigungsgrad in Hessen sei noch nichk ganz so schlecht, wie im Reich. Wenn man sich für den gewerblichen Beschäftigungsgrad interessiert, darf man die Unterstützungsempfänger nicht zur Einwohnerzahl in Beziehung setzen, denn nicht jeder Einwohner schlechthin ist der Gefahr der Arbeitslosigkeit ausgesetzt. Man muh vielmehr die Zahl der Unterstützungsempfänger mit der Zahl der Arbeitnehmer (ausschließlich der Beamten) bei der letzten Berufszählung vergleichen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Zigern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Rcichsbankdiskonl 5 vH. Lombardzinsfuß 6 o.H.
3m Verlaufe war das Geschäft weiter sehr klein, und die Äurfe blieben nicht immer behauptet. 3®. gingen um etwa 0,75 v. H. zurück, während anderseits Reichs bank mit 2.25 v. & höher zur Rotiz kamen. Die (Srunbftimmung war aber freundlich.
Am Rentenmorkt ergaben sich ebenfalls meist kleine KurSbesserungen. Pfandbriefe lagen sehr still, aber etwa- freundlicher. Bon ZndustrieobliLationen gewannen Stahlver- einSbonds etwa 1 v. 9>. Ocsterrcichische Silber- renten waren gefragt und fetter. Der Geldmarkt war sehr leicht. Tagesgeld stellte sich auf 4 v. H
Frankfurter Lchlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M.. 13. Juni. Auftrieb: 1431 Binder: darunter 390 Ockfen. 152 Dullen, 451 Kühe. 396 Färsen. 619 Kälber, 48 Schafe. 4202 Schweine. Es notierten: Binder. Ochsen: voll- fleischige. auSgemästete, höchsten Schlachtwerts: 1. jüngere 34 bi- 36: 2. äüere 30 bis 33: sonstige voUsleisch.ge (jüngere) 26 bis 29. Bullen: jüngere, voUfle.schige, höchsten Schlacht Werts 30 bis 32; sonstige vollfletschige ober ausgemästete 26 bis 29. Äüfce: jüngere. vvllfleckchigc. höchsten SchlachtwertS 2b bi« 29, vvllfleischige oder ausgemästete 23 bi« 25; fleischige 18 bi« 22. Färsen (Äalbinnen, Iungrinder): vollflcifchigc, ausgemästete. höchsten SchlachtwertS 35 bis 37; voll- sleischige 31 bi« 34; fleischige 27 bi« 30. Ä ä l b c r. Beste Mast- und Saugkälber 36 bi« 40; mittlere Mast- und Saugkälber 30 bi« 35; geringe Kälber 24 bi« 29. Schweine. Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 39 bis 43; vollfleischig« Schweine von etwa 240 bi« 300 Pfund Lebendgewicht 41 bi« 44; vollflcitchige Schweine von etwa 200 bi« 240 Pfund Lebendgewicht 41 bi« 44; vollfleifch'^ge Schweine von etwa 160 bi« 200 Ps^nd Lebendgewicht 39 bi« 42; fleischige Schweine von etwa 120 bi« 160 Pfund Lebendgewicht 36 bis 41. Marktverlauf: Binder ruhig, Üeberftanb, Schweine mittelmäßig. auSverkauft, Kälber, und Schafe langsam, geräumt.
Frankfurter Getreidebörse.
Franks urta.M., 13. (Juni. Die geringe Aufnahmelust de« Handels und der Mühlen lieh tüc Getreidebörse zu Beginn der neuen Woche in sehr ruhiger Haltung verkehren. Da« Angebot war in Weizen etwas stärker, so daß hier ein merklicher Preisdruck zu verzeichnen war Doggen blieb dagegen unverändert. Auch Futtergetreide, sowie Braugerste lagen unverändert Hafer konnte sich sogar weiter befestigen. Die Preise für Weizenmehl wurden in alter Ware um etwa 0,25 Mk. ermäßigt. Auch Roggenmehl war billiger offeriert. Kraftfuttermittel setzten ihre Abwärtsbewegung weiter fort. ____
Es wurden notiert: Weizen 269 bi« 267,50 Mk., Doggen 225 {nominell), Sommergerste, für Drau- zwecke 200 (nominell), Hafer, inländischer 175 bis 182,50 Mark pro 1000 Kilo: Weizenmehl, südd., Spez. 0, mit Austauschweizen 38,75 bi« 39,90, Weizenmehl. Niederrhein., mit AuStauschweizen 38,75 bis 39,25, Roggenmehl (70proz.) 27,50 bi« 28.50. Weizenkleie 8,75. Rvggenkleie 9,25. Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 26 bi« 35, Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 24 bis 52 Mark für je 100 Kilo; Heu, südd., gut. gesund, trocken 4,25 bis 4,50. Weizen- und Doggenstroh, drahtgepreht oder gebündelt, je 4,50, Treber, getrocknet 10,25 bis 10,50, Industriekartoffeln, hiesiger Gegend, 4,20 bi« 4,25 Mark für je 50 Kilo. Tendenz: fest und ruhig.
Frankfurter Eicrmarkt.
Frankfurt a. M., 11. 3unt. Infolge des zurück gegangenen Angebots und der festeren Tendenz an den Auslandmärkten konnte sich die Tendenz am hiesigen Markt leicht befestigen. Die Preise zeigen Erhöhungen von ’/< bi« V , Pf., mit Ausnahme der Osteier, die unverändert blieben. Das Geschäft hielt sich weiter in engen Grenzen, nur deutsche Eier waren etwas besser gefragt Gs notierten in Pfennig per Stück ab loco Frankfurt a. M.: Bulgaren 5.75 bi« 6, (Jugoslawen 5,75 bi« 6, Rumänen 5.5 bis 6. Russen 5 biS 5.75, Holländer 5,75 bis 8. Dänen 5 5 bi« 8. Flandern 6.5 bi« 6.75, deutsche 2ant>- eier 65 bi« 6,75. deutsche Frischeier 5.75 bis 8.
Bezahlung weiterverkauft Seine Behauptung, er habe sich zu seiner Handlungsweise berechtigt geglaubt, weit der Verkäufer trotz der Mängelrüge do.« P^erd nicht zurückgenommen habe, lieh '.ch nicht widerlegen.
Dim Prüfung eines jungen Mannes au« B i l - bei. b/t wegen ruhe störenden Lärm« drei Tage Haft erhalten hatte, wurde zurückgewie-
WSD. Darmstadt. 11.3uni. Gestern fand unter Leitung de« stellvertretenden Vorsitzenden Becker «Gießen) die 4 1. B ol l v e r s a m m- lung der Hessischen Handwerkskammer Darmstadt statt. Der Versammlung lagen der umtangreiche Verwaltungsbericht der Kammer, die Tätigkeitsberichte der Nebenstellen, der Gewerbesörderungs- und Betriebsberatungs- stclle, sowie des Beauftragten vor Außerdem war eine große Anzahl von Anträgen der Kammermitglieder eingegangen. Die mit dem Gesellenausschuß gemeinschattlich zu behandelnden Angelegenheiten, u. a Lehrling-fachen, kamen »ur Beratung und Beschlußfassung Die Verwaltungsangelegenheiten und der Voranschlag wurden nach Dorlage genehmigt. Direktor Schüttler, dessen Amtsperiode abgelaufen war, wurde e i n- fttmmig auf Lebenszeit wiedcrge- wählt und ihm das Vertrauen und der Dank der Kammer ausgesprochen.
3m Mittelpunkt der Verhandlungen stand ein Bericht, den das Kammermilglied Becker (Offenbach) im Aus trag des Ausschusses zur Dach- Prüfung der Kreditwirt s ch aft der Kammer erstattete. Sr kam auf die in letzter Zeit erhobenen starken Angriffe gegen die Kammer zu sprechen und gab ein Bild von den Feststellungen über die wirkliche Sachlage
Der Berichs schaffte restlose ftlarhcil auch dar über, daß Fahrlässigkeiten oder dergleichen in der Behandlung der Dinge nicht oorgekommen sind. vorliegende Anträge auf nochmalige Ein- fchung einer unparteiischen Untersuchungskommission wurden damit hinfällig.
Anträge, wonach die Beziehungen mit dem Dezirksverband Groß-Gerau sofort wieder aufgenommen werden sollen, verfielen der Ablehnung bzw. wurden zurückgenommen. 3m Zu» fammenbang hiermit wurde auch über einige in der letzten Zeit erschienene Artikel gesprochen. Tie von gewisser Seite verbreitete Behauptung, daß die Handwerker-Zentralgenossenschaft Wechsel platzen lasse, konnte anhand von schriftlichen Erklärungen der beteiligten Danken als unwahr fcftgeftellt werden.
Nachdrücklich wurde der Wille zur oertrauent- würdigcn und einmütigen Zusammenarbeit bekundet.
Rach Erledigung weiterer Anträge, die insbesondere Wirtschaft--. Steuer- und DerusSfragen betrafen, konnte der Vorsitzende die Versammlung schließen, die eine klare Stellungnahme der Karn- mcrmitgiieöer zu den verschiedenen in letzter Zeit stark umstrittenen Fragen erbrachte.
3m Verlaus der Verhandlungen fand folgende Entschließung Annahme:
»Die Vollversammlung der Hessischen Handwerkskammer in Darmstadt, in schicksalsschwerer Stunde versammelt, erhebt an alle verantwortlichen Stellen in Reich und Länder den dringenden Mahnruf.
der außerordentlich physischen und seelischen Jlot des Handwerks an Stelle mannigfaltiger
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f«n» SrünbfturfDer» ®Qr«n aufeerorbent- »n lemem DnW 1 Unrentabilität her bpreis für den ®or. ugrund 2200 Mark. n Krätze wurde mit 1P1em ^isiher erwov ostele 3660 Mark
Der Mitpachter m Lind. Butzbach, ornholzhäuser Seite' leen einen Keiler
Führt man eine solche Berechnung durch, bann liegen die hessischen Zahlen (84,5 „Alu-Empfanger" auf 1000 Arbeitnehmer gegenüber 85,1 im Reich und 96,2 „Äru-Empfänger" gegenüber 94,0 solcher im Reich) auf etwa gleicher Hohe. Bei ihrer ausgeprägten klein- und mittelbelrieblichen Struktur müßte die hessische Wirtschaft eigentlich krisenfester fein, als diejenige des Reichs. Wie die Zahlen zei- §cn, ist dies aber nicht der Fall. Dor allem hangt ies damit zusammen, daß die hessische Wirtschaft vorzugsweise Qualitätserzeugnisse' und hochwertige oder luxusartige Verbrauchsgüter produziert, deren Verbrauch weit stärker zurückgegangen ist als der Bedarf an unentbehrlichen Massengütern des täglichen Verbrauchs.
Weit schwerwiegender als die ganz ober über« wiegenb von der Reichsanstalt betreuten „Alu- und Kru-Empsängcr" sind vor allem in ihrer Bedeutung für die Gemeindesinanzcn die Wohlfahrtserwerbslosen. Ende März 1932 waren 43 318 Wohlsahrtserwerbslose im Volksstaat Hessen unterstützt worden, das sind 32,2 auf 1000 Einwohner; bis Ende April ist diese Zahl sogar auf 45 751 angestiegen. Für das Reich wurden Ende März 34,6
renz hatte in den heutigen Vormittagsstunden zu einer freundlicheren Stimmung geführt Auch nahm men mit ?.Mereffc von der gestrigen klärenden Au»»fprache zwischen Hindenburg und den Vertretern der süddeutschen Länder- regier nn gen Kenntnis. Ferner machte das neuerliche Bekenntnis Dr. Luthers zur Goldwährung einen amen Eindruck, und schließlich regte die Wiedereinstellung von zirka 5000 Arbeitern bei Krupp an. Die Eröffnung des offiziellen Börfen- Verkehrs war bann zwar etwas enttäuschend, da die ersten Notierungen den hohen vorbörslichen Kurstaxen nicht ganz entsprachen. Die Grundslim- mun» war ober doch durchaus freundlich In der Hauptsache störte, daß bei den Banken nur sehr minimaler Drbcrcingang vorhanden war, und so dielten sich bic Kursvcränderungcn zum Samstag- schluß im allgemeinen in engen Grenzen. Rur Spezialwerte lagen fest, außer daß Siemens, Reichsbank und Farben 1 bis li v. H. gebessert waren, konnten Vapicre wie Schubert & Salzer, Julius Berger, Gelsenkirchen, Rhein. Braunkohlen, Kali Aschers leben und Westeregeln 2 bis 2j v. H. gewinnen Anderseits ncigb*n AEG., Licht & Straft und Schult hei» eher etwas zur Schwäche.
Der Renten markt lag lustlos. Trotzdem waren D'Ntsche Anleihen bis zu j o.H. und Reichs jchuldbuchsorderungen bis zu 1 v. H. gebessert, auch Industrieobllgationen und Reichsbahnvorzugsaktien konnten leicht anziehen.
Gleich nach den ersten Kursen drückte die G e schästslosigkeit etwas auf die Tendenz der Aktienmärkte. Als jedoch im weiteren Verlaufe 'von Publikumsseite her Orders eintrafen, fetzten sich neue Erholungen durch. Die Spekulation schritt ebenfalls z- Deckungen, zumal von den Aus- londsplätzen London und Amsterdam bessere Kursmeldungen Vorlagen, und auch für deutsche Werte Interesse bestehen soll. Allerdings war die Stimmung später wieder ziemlich nervös, teilweise gingen die im Verlause erzielten Gewinne auch schon wie- der verloren. Rur Salzdetfurth lagen mit 149 v. H. weiter ausgesprochen fest. Mannesmann, die wenig verändert eröffnet hatten, gewannen zirka 1 v. H
An Rentenmarkt schienen Pfandbriefe eher angeboten zu sein, fo daß man mit eher bis I v. H fchwächeren Kursen rechnet. Am Geldmarkt war die Situation unverändert leicht, Tagesgeld blieb in der unteren Grenze 5j o. H., Monatsgeld 6 bis 8 o. H. nominell.
Frankfurt still, ober freundlich.
Frankfurt a. M., 13. 3uni. (WTB. Draht- Meldung.) Der erste Börfenverkehr der neuen Woche begann in sehr stiller Haltu n g. Die Stimmung war auf Grund der weiterhin optimistischeren Beurteilung für die beoorftefrenbe ' Lausanner Konferenz etwas freundlicher, da die Auffassung vorherrscht, daß man dort eine für alle Beteiligten befriedigende Regelung treffen wird Don der Kundschaft lagen keine Orders vor, so daß sich die Umsatztätigkeit in der Hauptsache auf die Spekulation beschränkte, die kleines Dek- kungsbedürsnis zeigte. Gegen den Wochenschluß ergaben sich für die Mehrzahl der Papiere zwar Erhöhungen, doch betrugen sie selten mehr als 0 25 bis 0.5 v. H. 3G. gewannen 1.5 v. H. dagegen eröffneten Elektrowerte um Bruchteile eines Prozentes höher, Licht & Kraft blieben fogar nut knapp behauptet. Arn Montanwarkt hatten Gelsenkirchen etwas lebhaftere Dachfrage, und der Kurs stellte sich um 2 v. H. höher. Rheinstahl und Stahlverein gewannen bis zu 1 v. H. Anfangs zur Dotiz tarnen noch Aku mit minus 0,5 d. H. Metallgesellschaft mit minu«5 «v. H. und Deutsche Erdöl mit minus 0.25 v. H. An den Debenmarkten herrschte Geschäftsstille.
ner Gießen.
Sin Viehhändler in 8 gegen ein Urteil durch das er wegen hessische Gesetz bett, toerbebetrieb« X) Marl Geldstrafe h die heutige Ver« • :halb des Gemeinde- c Vegründung einer mb ohne borgängige in ausgesucht Halle, »sipreubischen Viehes daher zurückge-
Ibel hotten MHI- 't und waren Pont jrofien Unfug« zu :n. Aus ihre unb ang wurden sie heute tg zu 30 und 60 [teilt Die Verusung
Verurteilung eines alte keinen Ersvlg. )e ein Landwirt aus ,erkl)t Vüdingen bemal Gefängnis verte eine unter Eigenste vor vollständiger
> nicht zu sehen be- ar nicht biet wohnte, jcteelen wat. Dann schön Werden.
t ausgezeichnet. Cie - HauSgenoslin wun- mng, ihr Zimmer —
sie an Frau M" och. an die Mädchen i sie noch rechtzeikg nb Durfte etwas von erfahre
Opftc. Frau Schelm«
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wo HI wollender 6rflärungrn endlich durch Taten adzutzelsen.
Grundlegendc Vvrau-fetzung einer wirklichen Besserung der wirtschaftspolitischen Lage de« Handwerks ist die Abkehr von der Wirt- fchaftspvlitik des letzten Jahrzehnt«. die in dem Bestreben, pr,vatwirt- stdaftliche Freiheit mit weitgehender staatssozia- [iRddyr Betätigung und staatlicher Fürsorge zu vereinen, thc ßeben«intcrc|fcn bei g c • werblichen Mittel st an b« übergangen bat. Trotz aller wiederholten dringenden Vorstel- lungen sind die berechtigten besonderen Forderungen des Handwerks noch kaum berücksichtigt, noch immer wartet der Berufsstand, daß durchgreifende Maßnahmen gegen die Schwarzarbeit ergriffen werden. Bei der öffentlichen Vergebung das ungesunde Submission-Wesen auszuschalten und die Unternehmer al« ebenbürtige Vertragspartner zu würdigen und zu behandeln. Abbau der öffentlichen Regiebetriebe und durchgreifende Unterbindung der gewerbelchädlichen Auswüchse einer heute ungesunden schrankenlosen Gewerbesreiheit. weniger Großunternehmer. wie Warenhäuser. EinheitSprei-gefchäfte und Konsumvereine, ist ein Gebot der Stunde
3n der sich andahnenden Umbildung der deutschen Wirtschaft gebührt dem Handwerk aus staats- und wirtschastspalitischen Gründen besondere Förderung auch In der Kreditversorgung.
Berufsständige Selbstverantmortung und Selbstver- wnllung sind durch eine umfassende Gesetzgebung beschleunigt sicherzustellen. Sofort notwendig ist eine Erleichterung der drü ckendsten sozialen und steuerlichen Lasten und die Schaf- fung eines umfassend en öffentlichen Ar- beit9bcld)affung »Programm 9. in dem das Handwerk entsprechend der besonderen Vedeu- tung, die ihm heute als krisenfester und Menschen- befchästigendcr Stand zukommt, gebührend berück- sichtigt wird. Dazu ift aber auch endlich eine Vertretung des Handwerks im Reichskabinett erforderlich. Um der Schwarzarbeit mb- lid) erfolgreich Einhalt gebieten zu können, ist der großeBefähigungsnachweis gesetzlich ein- zusührcn.
Tllcht Unterstützung, sondern Arbeit will das Handwerk.
Erfolgt nicht bald eine grundlegende Wendung der deutschen Wirtfchastspalitik in ihrem Verhältnis zum Handwerk und Gewerbe, so wird cs zu spät fein, um den Untergang des Handwerks noch aufhalten tu können. ______________________
Lprcchftunvcn vcr Hicvnktion.
11.30 bi» 12.30 Uhr, 16 bi, 17 Uhr. Samstag nachmittag geschloffen
Anzcigenaufträgc sind lediglich an die Geschäft» st eile zu richten.
Für unverlangt elngefanbk Manuskripte ohne beigesügtes Rückporto wird keine Gewähr übernommen.
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