S.Opori
Iußballsportvere n Meister am Main.
Eintracht spielt nut unentschieden.
Erst am letzten Spieltage der diesjährigen Der« bandsjpielsaison in der Gruppe Main ist die Entscheidung gefallen. Fußballsportverein Frankfurt Hal nach einer Pause von fünf Jahren wieder einmal die Main-Meisterschaft an sich reißen können. Das Spiel gegen Rotweiß, das der neue Meister mit 2:1 gewann, brachte die endgültige Gewißheit. Zugleich fiel auch^die Entscheidung um den zweiten Platz. Eintracht Frankfurt spielte zwar gegen die Offenbacher Kickers nur 1:1 unentschieden, haben sich aber dadurch doch den noch nötigen Punkt zum zweiten Platz errungen. Die anderen Spiele hatten keine größere Bedeutung. Bieber schlug Hanau 2:0, Union Niederrad fertigte Neu-Isenburg mit 4:1 ab und Friedberg holte sich bei seinem Ab« schiedespiel in der ersten Klasse noch einen schönen 3.-0-Sieg über die Frankfurter Sportfreunde.
Fußball in Hessen-Hannover.
Punkteinbußen der Favoriten,
Der Sonntag brachte in Heisen Hannover bei den Verbands,pielen der ersten Klass« insofern Ueberraschungen, als sich der bisher ungeschlagene Tabellenführer Borussia Fulda ebenso toi« der Tabellenztoeite, Kurhessen Kassel, je «inen Punkt abnehmen ließen. Sowohl Fulda gegen Hermannia Kassel als auch Kurhessen gegen Germania Marburg erzielten jeweils nur ein 2:2. Svielverein Kassel weilte in Göttingen und unterlag dort gegen SB. 05 mit 3:4 Toren. 3n der Tabelle sind keine wesentlichen Deränderungen eingetreten. Bach wie vor führt Borussia Fulda mit 19:1 Punkten vor den Kasseler Kurhessen (17: 9 P.) und ST. 03 Kassel (12: 8 P.).
Mainz 05 wieder- Hessenmeister.
Lorsch und Urberach müssen absteigen.
Dis auf den unbedeutenden Nachzügler Ale- mcmnia-Olhmpia Worms gegen Urberach sind die Spiele der Gruppe Hessen beendet. Auch die Entscheidungen sind sämtlich gefallen. Mainz 05 lieferte mit drei Ersatzleuten gegen Lorsch zwar nur ein schwaches Spiel, gewann aber doch 2:1 und wurde damit Meister. Wor- matia muhte sich — wie im Vorjahre — mit dem zweiten Platz bescheiden, älrberach, das gegen Wiesbaden 2:5 verlor, muß zusammen mit Lorsch den Weg in die Kreisliga nehmen.
Fußball der Gießener Mannschaften.
Der gestrige Sonntag brachte nur ein Fußballspiel. Die 1. Mannschaft des DfB. spielte gegen die 1. Elf des VfR. Butzbach und verlor gegen die Gäste auf eignem Platze mit 3:1 Toren. <58 wurden keine überragenden Leistungen gezeigt. DfB. trat mit Ersatz an.
Wer nimmt an den Endspielen teil?
An diesem Sonntag sind fast alle Entscheidungen über die Besetzung der beiden ersten Plätze gefallen. Man kann also heute schon feststellen, wer an den süddeutschen Endspielen teilnehmen wird. Bekanntlich spielen in diesem Iah^e die Bezirke Bayern und Rhein-Saar in der Abteilung I und die Bezirke Main-Hessen und Württemberg-Baden in der Abteilung II. Bis jetzt sind 13 Endfpielteilnehmer ermittelt, die sich aus die beiden Abteilungen wie folgt verteilen:
Abteilung 1: 1. FE.Dürnberg, Spvgg. Furch, Bayern München, SB. Waldhof, Phönix Ludwigshafen, FK. Pirmasens, 1. FE. Kaiserslautern. Es fehlt nur noch der zweite Vertreter der Gruppe Südbayern, der aber mit größter Wahrscheinlichkeit München 1860 heißen wird.
Abteilung II: Fuhballsportverein und Eintracht Frankfurt. Mainz 05, Wormatia Worms, Karlsruher FB., Phönix Karlsruhe. Es fehlen noch die beiden Ersten der Gruppe Württemberg (Stuttgarter Kickers. VfB. Stuttgart oder Union Böckingen).
Tie süddeutschen Schlußspiel« beginnen auf der ganzen Linie an den beiden Weih- nachtstagen. Bayern und 1860 München haben aus diesem Grunde die für Weihnachten mit mitteldeutschen Vereinen, bzw. mit Rom vereinbarten Privatspiele abgesagt.
Auszeichnung für Geo Brechenmacher.
Der Hanns - Braun - GedächtniS- preis wurde für 1933 einstimmig dem derzeitigen süddeuts chen Verbandssportlehrer Drechen- macher zuerkannt. Drechcnmacher hat
diese Auszeichnung mrbedingt verdient. Er ist ein Sportsmarm in seltener Vielseitigkeit. Sechsmal war er deutscher Meister im Kugelstoßen. 4mal deutscher Rekordmann, 6mal in Länderkämpfen
siegreich, dazu noch mehrmals Heeresmeifter. Außerdem war Brechenmacher auch aktiver Fuß- ball- und Handballspieler in Heeres- und Vereinsmannschaften und heute wirkt er als Haupt- fportlehver des Süddeutschen Verbandes mit allerbestem Erfolge im süddeutschen Derbandsheim in Ettlingen.
Deutschland—Dänemark im Hallentennis.
Am Samstag begann in Kopenhagen im Beisein von etwa 1000 Zuschauern der Hallentenniskampf Deutschland — Dänemark. Deutschland beendet« den ersten Tag mit zwei Siegen und einer Niederlage, so daß also der Punktestand augenblicklich 2:1 für Deutschland steht. 3m ersten Spiel bezwang der Däne Ulrich den Kölner Rour- ney erst nach hartem Kampf mit 5:7, 6:2. 11:9. Der deutsche Meister G. v. C r a m m war über Anker — 3akobsen mit 6:4, 6:4 erfolgreich und im „Mixed" ließen Frl. Horn/Rourney das stärkste dänische Paar Frau Sperling/Ulrich mit 6:3, 7:5 hinter sich.
Am zweiten Tage standen sich im ersten Spiel v. Gramm und Ulrich gegenüber, v. Cramm siegte nach Abgabe des ersten Satzes 4:6, 6:3, 6:4. 3m zweiten Herren-Einzel blieb der Kölner Rourney über Anker/3alobsen mit 6:3, 3:6, 6:2 erfolgreich: auch das Damendoppel fiel an die Deutschen. Eilly Außem/Frl. Horn besiegten hier Hollis Stöckel,^Berg Nielsen mit 6:2, 6:1. 3m „Mixed" fertigten Äußern/v. Cramm die dänische Kombination Hollis/Glerup mit 6:4, 10:8 ab. 3m Gesamtergebnis entschied Deuttch- land mit 8:2 Punkten den Länderkampf für sich.
Jünfländerkampf
-er süddeutschen Schwimmer.
Württemberg siegt überlegen vor heften und Baben.
Der mit großer Spannung erwartete Vergleichskampf der süddeutschen Schwimmgaue Baden, Hessen, Württemberg, Nord- und Südbahern r im Heslacher Schwimmbad in Stuttgart endete mit einem ganz überlegenen Siege der würt- tembergischen Schwimmer. Die Schwaben stellten in allen vier Staffeln den Sieger und erreichten somit 52 Punkte vor Hessen, dessen zweiter Platz mit 27 Punkten eine gewisse Ueberraschung bedeutete. Auf dem dritten Platz landete Badens Vertretung mit 20 Punkten vor Nordbayern mit 16 und Südbahern mit 9 Punkten. Die beiden bayerischen Mannschaften enttäuschten stark, besonder- die Eüdbayer-.r fielen ganz aus.
'Die Kämpfe selbst verliefen äußerst spannend und wechselvoll. 3n der 4 m a l-2 0 0 - Me t e r- Kraulstaffel wechselte die Führung von Mann zu Mann und erst der Ludwigsburger Schraag sicherte den Schwaben den Sieg. 3n der doppelten Lagen st affel gab der Göppinger Brustschwimmer Schwarz den Ausschlag. Die Schwell st affel sah Württemberg vom zweiten Marrn ab in Front und über 6 m a l - 100-Meter-Kraul holten di« beiden Heilbronner Seiler und Müller ebenfalls den Endsieg für Württemberg. Die erzielten Zeiten sind im allgemeinen recht schwach, die Stuttgarter 50-M«ter-Dahn ist als «ine äußerst schwere Bahn hinreichend bekannt. Bester Sprinter war der Nürnberger Dalk mit 1:04, über 200-Meter- Kraul blieb Faahs, Karlsruhe, mit 2:29,2 der Deste, über 400 Meter der Ludwigsburger Schraag mit 5:32,2, über 100 Meter Rücken erreichte Schultz, Nürnberg, mit 1:17,2 die beste Zeit, über 200-Meter-Brust erwartungsge- mäf) Schwarz, Göppingen, mit 2:55.
Ein neuer Sieg Walter NeuselS.
Schönrath muhte nach der 7. Runde aufgeben.
Arn Freitagabend trat bei den Berufsboxkämpsen im Berliner Sportpalast der junge deutsche Schwergewichtler Walter Neusel-Bochum gegen den ehemaligen deutschen Meister Hans S ch o n r a t h- Krefeld in einem über zehn Runden gehenden Kampf an. Beide Boxer zeigten teilweise ausgezeichnete Leistungen, besonders Schönrath ließ ungestümen Kampfgeist erkennen. Neusel konnte die größere Schnelligkeit und stärkere Schlagkraft für sich buchen. Sein Punktvorsprung war aber nicht lehr groß, als in der Pause zur achten Runde der Ringarzt Schönrath nicht mehr weiterkämpsen ließ. Schönrath hatte nämlich in der dritten Runde das Auge aufbeschlagen bekommen, und diese Wunde hatte sich im weiteren Verlauf stark erweitert. Das Publikum war aber mit diesem Ende nicht zufrieden und vollführte ein wüstes Pfeifkonzert. Walter Neusel hatte nicht die überzeugende Leistung vollbracht, die man von ihm nach feinen letzten großen Erfolgen erwartet hatte. Den Grund dafür erfuhr man allerdings erst später. Neusel bekam während
des Kampfes Kolophoniumteilchen — der Boden des Ringes ist bekanntlich mit Kolophonium bestreut, um ein Ausgleiten der Kämpfer zu verhüten — in die Augen, so daß er schon nach der zweiten Runde über schwere Sichtmöglichkeit klagte und nach Beendigung des Kampfes überhaupt nichts mehr sehen konnte. Neusel mußte zum Umkleideraum geführt und anschließend sofort in die Universitäts-Augenklinik gebracht werden.
Am Samstagabend war Gelegenheit geboten, recht interessanten sportlichen Wettkämpfen beizu- woynen. Im Katholischen Veroinshaus trafen sich die Ringer des 1. Kraft- und Sportklubs Gießen und des Vereins für Körperpflege in Alsfeld zum Kampf um die Meisterschaft des Gaues Hessen im 7. Kreis des Deutschen Athletiksportoerbandes. Alsfeld trat in stärkster Aufstellung (allerdings ohne den Vertreter des Bantamgewichts) an «und stellte für di« Gießener einen Gegner dar, der alte Achtung forderte. Die Alsfelder waren feit Jahren im Besitz der Gaumo'sterfchaft und konnten auch schon zu Kreismeisterehren gelangen. Der Kampf war für die Hiesigen eine große Kraftprobe, die zwar mit einem knappen Ergebnis, immerhin aber mit einem achtbaren Erfolg für Gießen endete.
Eine stattliche Anzahl Zuschauer hatte sich oinge- funden. Der Vorsitzende des veranstaltenden Vereins, Herr Henbrich. hielt zunächst eine kurze Ansprache, stellte die Mannschaften vor, gab letzte Verhaltungsmaßregeln für Kämpfer und Zuschauer und überließ dann die Leibung dem Schiedsrichter Schwalm. Es entwickelte sich in der Folge eine Reihe scharfer Kämpfe, die mit gespanntester Auf- merksantteit verfolgt wurden. Der Kampf in feiner Gesamtheit ließ sehr ausgeglichene Kräfte erkennen, so daß das endgültige Ergebnis (ob Sieg oder Niederlage für Gießen ober Alsfeld) erst durch den letzten Kampf festgestellt werden konnte. Vorgesehen war die Austragung von insAesumt 12 Kämpfen (Vor- und Rückkampf). Kampfbauer 20 Minuten. Der Verlauf und die Ergebnisse ber Kämpfe feien kurz wiedergegeben: (Alsfeld jeweils zuerst genannt):
Im Bantamgewicht wurde Gießen kampflos zum Sieger erklärt, da Alsfelds Vertreter in dieser Gewichtsklasse nicht antrat. (4 Punkte für Gießen.)
Federgewicht: K. Stifter verlor gegen Funk beide Kämpfe. 14 bzw. 18 Minuten lang wurde auf das Hartnäckigste um den Sieg gerungen. Funk erwies sich als der Bessere und sicherte seinem Verein 6 Punkte.
Im Leichtgewicht gingen beide Begegnungen (Steinbach—Klotz) an Alsfeld. Nach 17 bzw. 3 Mi-
* Ankauf von ausländis ch.« n Zins - k scheinen und rückzahlbaren Wertpapieren durch die Reichsbank. Die Reichsbank teilt mit: Die Reichsbank hat sich entschlossen, die nach den Devisenvorschriften abzuliefernden Zinsscheine und zur Rückzahlung ausgelosten, gekündigten oder fälligen Wertpapiere vor Fälligkeit hereinzunehmen und für die zum Ankauf geeigneten Abschnitte Auszahlung des Gegenwertes 14 Tage vor Fälligkeit zuzulossen, insbesondere für den Anfall aus deutschen Auslandbonds. Ob die eingelieferten Werte ongekauft werden, bleibt der Prüfung der Deichshauptbank in Berlin Vorbehalten. Die Abrechnung erfolgt bis auf weiteres zu */< Prozent unter dem Berliner Mittelkurs für telegraphische Auszahlung. Die Höhe des Abschlages wird an jedem Samstag im Reichsanzeiger in einer besonderen Notiz unter „Handel und Gewerbe" bekanntgegeben. Die nicht zum Ankauf geeigneten Abschnitte werden zum Einzug übernommen. Cs wird noch darauf aufmerksam gemacht, daß die Ablieferungspflicht sich auf Zinsscheine und zur Rückzahlung ausgeloste, gekündigte oder fällige Wertpapiere erstreckt ohne Rücksicht darauf, in welchem Zeitpunkt die Wertpapiere erworben worden sind.
* Die Indexziffer der Großhandelspreise. Die vom Statistischen Reichsamt für den 7. Dezember berechnete Großhandelsindexziffer ist mit 92,7 gegenüber der Vorwoche (93,3) um 0.6 Proz. gesunken. Die Indexziffern der Hauptgruppen lauten: Agrarstoffe 85,1 (minus 1,6 Proz.), industrielle Rohstoffe und Halbwaren 87,3 (minus 0,3 Proz.) und industrielle Fertigwaren 113,7 (minus 0,1 Prozent).
"DeutscheGold-undSilberfcheide- anstatt, F r a n kf u r t a. M. Die Gesellschaft l hat im Geschäftsjahre 1931/32 einen Reingewinn I von 3,56 (4) Millionen Mark erzielt, aus dem I
Kurze Sportnotizen.
Berliner Schlittfchuh-Club und Wiener Eislauf-Verein trennten sich beim Eishockeykampf im Berliner Sportpalast 0:0.
Kanadas Eishockey-Repräsentative siegte im letzten Spiel auf englischem Boden über Englands Nationalvertretung leicht 6:0.
nuten fanden die Kämpfe ihr Ende. 6 Punkte für Alsfeld.
Im Weltergewicht sah man abermals die Alsfelder in Front. Schember blieb über Forsch bereits nach 3 bzw. 2 Minuten Sieger. Das bedeutete abermals 6 Punkte für Alsfeld.
Den Vorkampf im Mittelgewicht verlor Albert gegen Vobelt. Den Rückkampf gab der Alsfelder auf und verschenkte den Sieg; 5 Punkte für Gießen.
Zum Vorkampf im Halbschwergewicht traten Stichel und Emmerich an. Emmerich entschied die Begegnung bereits nach 3 Minuten für sich. Zum Rückkampf meldeten die Alsfelder Welcker, der Emmerich den Sieg nach Punkten überlassen mußte; 5 Punkte für Gießen
3m Schwergewicht gab es eine Ueberraschung. Schon im Vorkampf siegte der Alsfelder Kister H. über Schepers, und zwar bereits nach 3 Minuten. 3m Rückkampf unterlag ber Gießener bereits nach einer halben Minute; das bedeutete wiederum 6 Punkte für Alsfeld.
In der Gegenüberstellung der Punktewertung ergab sich folgendes Resultat:
Alsfeld Gießen
Punkte Punkte
0 4
0 6
6 0
6 0
0 5
0 5
6 0
18 20
Damit war der Kampf also mit 20:18 Punkten für die Mannschaft des 1. Gießener Kraft- und Sportklubs entschieden. Die Gießc-n- hatten sich damit die Gaumeisterschaft und damit gleichzeitig die Berechtigung zur Teilnahme am Kampf um die Kreismeisterschaft errungen. Den Gießenern gelang es, den Güsten die Vorherrschaft, die sie bisher inne- hatten, streitig zu machen.
wieder 6 Prozeirt Dividende auf die Vorzugsaktien und 9 (10) Proz. Dividend« auf die Stammaktien gezahlt werden sollen. Wegen Verkleinerung des Llmsatzes und Stillegung verschiedener Fabrikationsstätten machten sich ansehnliche Abschreibungen notwendig. Gerade die langsam« und bedächttge Besserung in der letzten Zeit scheine ein Zeichen anhaltender Gesundung zu sein.
Frankfurter Buttermarkt.
Frankfurt a. M., 10.Dez. Der Dutterabsatz blieb währenddes ganzenWochenverlau'sschwach, selbst die knapp gewordenen Zufuhren konnten nicht geräumt werden. Für das Weihnachtsbackwerk werden vor allem die weit billigeren Pflanzen.- fette herangezogen. Die Preise für holländische Butter blieben mit 128 bis 130 Mark unverändert, während deutsche Butter infolge des knappen Angebots um etwa 3 bis 5 Mark anzog und sich auf 125 bis 130 Mark je 1-Zentner-Tonne stellte.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 10. Dez. 3n der abgelaufenen Woche war das Geschäft etwas besser, doch beschränkte sich der Einkauf sowohl des Publikums, als auch der Großabnehmer nur auf billige Sorten, vor allem auf Kühlhauseier. Die Zufuhren blieben infolge der einsetzenden Kälte gering, die Preise zeigten verschiedentlich leichte Erhöhungen. Es notierten in Pf. per Stück loco Frankfurt a. M.: Bulgaren 9—9,50, 3ugoslawen 9—9,50, Rumänen 8,75—9, Polen 8,50—9, Hollän- der 8—12,50, Flandern 10—10,50, deutsche Frischeier 10—13,50. 3n Kühlhauseiern war das Angebot sehr knapp, und der Preis hierfür stellte sich allgemein auf 7—9 Pf. 3n- und ausländische Mittel- und Schmutzeier notierten 7—7,50 Pf. per Stück.
Mgka'mpse um die Gaumeisterschast.
Gießener Krastsportler gegen Alsfeld siegreich.
Bantamgewicht Federgewicht Leichtgewicht W-ttergewicht Mittelgewicht Halbschwergewicht Schwergewicht
Wirtschaft.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse
Srantfurt d. M.
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Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt bejchlosjenen Divid.nde an. — Retchsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
9.12.
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45
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4,19
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Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M
5,85
5,6
8,3 1,05 5,85 5,65 5.65
6,5 3,75
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Datum I 3.i2. J 10-12.
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6% Deutsche Reick sanleibc v. 1P8) 6% efccm.7% Tt. Reich« anl. v. 1929 5'/?% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablos.-Schllld mH
Auslos^Rechteu ............
Desgl. ohne AuSIos.-Rechte......
6% ebem. 8% Hess. Volksstaat 1939 trückzahlb. 102%)............
Oberhessen Provinz.Anleihe mb Auslos.-Rechten ............
Deutsche Komm. Sammelab l.An leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
6% ehern. 8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar big 1335
6% ehern. 7% Franks. Hyp^Ban!
Goldpfe. 16 unkündbar btS 1936 Wi% ehern. 4Vi% Franks. Hho.
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6% ehem. 8% Pr. Landerpfand briesarMalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand brtefanktalt, Psandbricse SL io
72,5
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Äatnkrastwerke Höchst a.M. ... t
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4% Oesterreichiscke Goldrenie... 4,20% Oesterreichischc Stlberrentr 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'/z% deSgl. von 191.3.........
6% abgell. Goldmextkaner von to 4% Türkische Zollanlelhe von 191) 4% Türkische Bagbadbahn-Anleihe
Serie I.....................
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5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/,?üRumän.veretnh.Rentev.lSlS 4% Rumänisch« vereinh. Reale .. 3%% Anatolier
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Felten & Guilleaume Gesellschaft für Elektrische Unter.
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Zellsiosi Waldhos..........
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Daimler Motoren Deutsche Linoleum ........
Orenstein & Koppel Leonhard Tietz . . ^hade............
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Hoejch Eisen-ASln-Neuessen Ilse Bergbau Jlle Bergbau Genüsse Klöcknerwerfe .............
ManneSmann-Röhren Malsfelder Bergbau Oberfchlef. Äolswerfe
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Commerz, und Privat°Bank ...
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171
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I. G. Farben-Jndustrie
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Kopenhagen.
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Buenos Airr4
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Paris.....
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16,43
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Schweiz ...
80.92
81,08
80,92
81,08
Spanien....
34,37
34.43
34.39
34,45
Danzig....
81,67
31.83
81,65
81,81
Japan .....
0,869
0,871
0.879
0,881
Rio de Jan.
0,274
0,276
0,269
0,271
Jugoslawien Lissabon....
5,634
12,76
5,646
12,78
5,634
12,76
5,646
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Banknoten.
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76,9
75,8
90.5
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90,25
90,9
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74,75
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58,4
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58
38,5
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-
—
—
98,65
99,5
54,5
57
55
57,13
52,75
64,5
62,5
64,5
45
46
<4,25
45,65
28
28,13
28
28,25
—
—
98
99,75
18,75
18,65
19
18,25
45,9
45,5
45
45
-
37
37
41,5
41
41,5
40,9
149
149
149
152
29,5
30
30,25
30
55
54
-
143
147
146
148,5
.Imcrikantscke Roten... .
4.9(1
Belgische Roten..................
58,12
58,36
Dänische Noten ...............
70.56
70,84
Englische Noten ................
13,64
13,70
Französische Noten...............
16,39
16 45
Holländische Noten .
Italienische Noten...
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich. 4 1OO Schilling
Romanische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schwerer Roten.................
Spanisckfe Noten.................
Ungarische Roten................


