fühls. Der Kranke schwitzt. Llnd dann steigt das Orchester zum gewaltigen Fortissimo an, die Haarlocken der Streicher flattern gespenstisch im Takt des Bogenstrichs, die Bläser pusten, was das Zeug hält, die Frackschöße des Dirigenten zittern. Der Fiebcrmesscr zeigt 39 Grad, die Krisis ist da und wird überwunden, der Sturm legt sich und das Finale schildert den Patienten schwach, aber mit neuen Hoffnungen. Wenn man cs so liest, wäre es gar nicht notwendig gewesen, der Symphonie den Titel die Grippe zu geben; er könnte auch lauten: „Tod und Verklärung".
nur hat Strauh diesen Titel bereits für sich in Anspruch genommen. Hoffentlich ist nicht nur die Schilderung dieser Grippe-Symphonie in fünf Sätzen gut. sonst könnte es der Komponist bei der Uraufführung erleben, daß das Publikum von jenem unbehaglichen Gefühl befallen wird, das der Grippe vorangeht. Fluchtartig würde es den Saal verlassen, um rasch ins Bett zu kommen, und ein boshafter Kritiker würde schreiben: Die Symphonie bestand aus fünf Sätzen, — ich war mit einem Sah draußen!
ÖJ.-fpor/
Deutschland — England 3:2. Ueberraschender deutscher Sieg um den Davis-Pokal.
Nachdem am Samstag die englischen Tennisspieler durch den Gewinn des Doppelspieles noch eine 2:l°Führung herausgcholt hatten, glaubte niemand mehr an einen deutschen Erfolg. Das Unerwartete geschah aber, denn von Gramm schlug den diesjährigen Wimbledonfinalisten Bunny Austin und Prenn buchte den letzten Punkt durch einen Sieg über den Weltranglistenspieler Perry. Die Anlagen des Rolweitz-Club Berlin waren am Sonntag' überfüllt. In den Ehrenlogen war die Prominenz der Sportwelt und der Diplomatie vertreten.
Als erstes der beiden Einzelspiele stieg die Begegnung Gottfried von Cramm — Bunny A u st i n. Der Engländer spielte noch schlechter als am Freitag und war außerdem sehr nervös. Aach einer 4:0°Führung von Gramms int ersten Satz holte Austin auf, machte kurz hintereinander fünf Spiele, die ihm den Gewinn des ersten Satzes mit 7:5 einbrachten. 2m zweiten Satz wurde der Deutsche aggressiver und holte ihn sich durch schönes Spiel 6:2. 2m dritten Sah fiel Austin stark ab. so daß sich Cramm den Sah leicht 6:3 holte. Aach der Pause wurde Cramm immer besser, während Austin immer mehr abfiel. Durch schöne Passierlchläge holte sich der Deutsche den vierten Satz 6:3 und gewann somit im Gesamtergebnis mit 5:7, 6:2, 6:3. 6:2.
Unter großer Spannung wurde das letzte Spiel Prenn gegen Perry in Angriff genommen. Der Deutsche lieferte einen ganz großen Kampf und glänzte in allen Schlägen. Außerdem kämpfte er sehr klug und gewann so die beiden ersten Sähe überraschend schnell 6:4, 6:4. Minutenlang hielt 6er Beifall an ob dieser großen Leistung. Der dritte Sah ging ohne nennenswerten Widerstand an den Engländer 3:6. Auch nach der Pause war der Engländer etwas besser und holte sich den vierten Sah ohne Spielverlust 0:6. 2m letzten Satz hatte Perry bei 5:3 schon Matchball, als Prenn in wundervollem Angriffsspiel den Engländer überrannte und den siegbringenden Sah mit 7:5 an sich brachte. Das Endergebnis stellte sich somit auf 6:2, 6:4, 3:6, 0:6, 7:5 für Prenn. Prenn, der den weitaus größten Anteil an dem deutschen Da- vispokalsieg hatte, wurde stürmisch gefeiert. Der nächste Gegner im Schlußspiel der Europa- zone ist 2talien.
Der lachende Sieger: Daniel Prenn.
Abschiedsfest der Olympia-Teilnehmer,
hoher Sieg der Wasserballer.
Das Abschiedsfest unserer Olympia-Teilnehmer wurde am Samstag im herrlichen Weserstadion zu Bremen mit einem Spiel der Wasserballer gegen eine Stadtmannschaft von Bremen eingeleitet. Die Olympia-Wasserballmannschaft präsentierte sich noch einmal in bester Verfassung: sie trug auch einen hohen und verdienten Sieg von 7:1 (3:0) davon. Das Spiel der Olympia-Mannschaft wurde von stürmischem Beifall der Zuschauer begleitet. Die anschließend ausgetragenen Schwimm wettbe-
Bezirksmeisterschasten -er Frauen.
Ein Mannschasts Zweikamps zwischen Hessen-Preußen Kassel und 1900.
Der leichtathletische Meisterschaftskampf der Frauen und Mädchen des Bezirkes Hessen-Hannover brachte eine Enttäuschung. Und zwar weniger der Leistun- gen, als der überaus schwachen Beteiligung wegen. Es traten lediglich die Mannschaften zweier Vereine an. Hessen-Preußen Kassel rückte mit einer starken und vor allem sehr leistungsfähigen Vertretung an; die Spielvereinigung 1900 hatte ihre aktiven Leichtathletinnen aufgeboten und stellte sie den Gästen gegenüber. Wetzlar — man kann nicht umhin, diese Tatsache mit größtem Erstaunen und Befremden festzustellen — war gar nicht vertreten. Der VfL. Wetzlar ließ den ausrichtenden Verein, die Spielvereinigung 1900 glatt in Stich und entsandte niemanden zu den Meisterschaftskämpfen, obwohl doch begründete Aussicht bestand, daß einige der ehrenvollen (übrigens hervorragend schönen) Plaketten an die Leichtathletinnen des VfL. Wetzlar gefallen wären. Auch Marburg glänzte durch Abwesenheit und von Göttingen — die allgemeine wirtschaftliche Notlage mag es verboten haben — erschien auch niemand. So gestalteten sich die Bezirksmeisterschaften zu einer reichlich einseitigen Angelegenheit. Die Damen von Hessen-Preußen Kassel brachten mit großem Elan bis auf zwei.
sämtliche Wettbewerbe an sich. Die Gäste aus Kastel' hatten ganz vorzügliche Läuferinnen in ihren Reihen, besonders Fräulein Hadler lief über 100 Meter (12,9) und über 200 Meter (27,1) ganz vorzügliche Zeiten heraus. Die Staffeln entschieden sie ebenfalls überlegen für sich. Dabei wurde ausgezeichnet gewechselt. Auch die 1900erinnen wechselten sehr gut, das konnte indessen nicht viel nützen, weil eben die Kasselerinnen auf der Strecke immer wieder schneller waren. So mußten sich die Gießener Sportlerinnen mit zweiten dzw. gar mit dritten Plätzen begnügen und den Gästen fielen die ersten Siege mit Sicherheit zu. Schade, daß diese Meisterschaftskämpfe nicht zahlreicher beschickt worden waren; man hätte es dem tapferen Fähnlein von Hessen-Preußen gewünscht, daß sie die Meisterschaften eindrucksvoller, als es in einem Klubzweikampf möglich ist, an sich gebracht hätten. Die Abwicklung der Wettkämpfe nahm trotz der geringen Beteiligung 3% Stunden in Anspruch. Allerdings war dabei zu berücksichtigen, daß etwa 30 Wettbewerbe durchgeführt werden mußten. Den Abschluß der Wettkämpfe bildete die Siegeroerkündigung im Schützenhaus. Die Ergebnisse folgen.
werbe, bei denen ebenfalls einige Olympia-Teilnehmer in Aktion traten, hatten folgende Ergebnisse:
10 0 Meter Crawl: 1. Schwartz 1.03,5 Min.; 2. Schulze 1:04,2 Min.
2 0 0 Meter Brust: 1. Sietas 2:53,4 Min.
100 Meter Rücken: 1. Küppers 1:12,3 Min.
50 Meter Crawl alte Herren: 1. Bin- ner-Breslau 33,2 Sek.
Die Kunstspringer Esser und Frl. Jordan- Nürnberg zeigten in einem Schauspringen schöne und abgerundete Leistungen.
20 000 Zuschauer bei den Leichtathleten.
Nach den Schwimmern traten in der Hauptkampf- bohn des Weserstadions die Leichtathleten in Aktion. Zu ihren Abschiedskämpfcn hatten sich nicht weniger als 20 000 Zuschauer eingefunden, so daß die Reisekasse des Olympia-Komitees noch einmal einen hübschen Zuschuß erhielt. Zunächst hielt unter dem Jubel der Zuschauer die gesamte deutsche Olympia- Expedition einen feierlichen Einmarsch. Nach kurzen Ansprachen begannen die Kämpfe. Die Leistungen waren recht unterschiedlich, was zum Teil auf die mäßige Verfassung der Laufbahn zurückführen ist. In prächtiger Verfassung waren in den Laufstrecken wieder Jonath und Metzner, die ihre 100- bzw. 400-Meter-Läufe überlegen an sich brachten, lieber 100 Meter siegte Jonath in 10,5 Sekunden leicht vor seinem Clubkameraden Borchmeyer und dem Aachener H e n d r i x. L a m m e r s zog sich eine Sehnenzerrung zu und mußte aufgeben. Im 400-Meter-Lauf hatte der Frankfurter Metzner zum Schluß nicht weniger als 10 Meter Vorsprung vor dem Zweiten, dem Altmeister Büchner. Dr. Peltzer konnte noch Dritter vor Ne Hb-Rastatt werden. Im Hürdenlauf ließ cs Welscher nicht auf einen Kampf mit Wegener ankommen. Er riß einige Hürden und lief zum Schluß nicht aus.
Eine hervorragende Leistung vollbrachte der Darmstädter S ch i 1 g e n , der im 3000-Meter-Lau- fen vom Doppelmeister Syring- Wittenberg in der ausgezeichneten Zeit von 8:37,1 Minuten nur um Handbreite geschlagen wurde. Unsere Olympia- Staffel in der Aufstellung Hendrix-Geerling-Borch- meyer-Jonath lief über 4 mal 100 Meter in 41,3 Sekunden ein ganz überlegenes Rennen gegen den Hamburger SV. Beim Speerwerfen zeigte Meister Weimann einen Wurf von 65 Meter.
Einige recht schöne Leistungen sah man bei den Frauen. So siegte Frl. Rotte im Hochsprung mit 1,56 Meter, während Frl. Dollinger- Nürnberg die 100 Meter in 12,4 Sekunden durchlief und Ellen Braumüller im Speerwurf 44,01 Meter erreichte.
Regatta in Bad Ems.
Arn Samstag und Sonntag war in Bad Ems Regatta. Vor vielen Zuschauern wickelten sich am Samstag reibungslos die 11 vorgesehenen Rennen ab. In fast allen Wettbewerben waren gut trainierte Mannschaften am Start. Die Gießener Ruderer hatten zum Samstag drei Rennen belegt, aus deren zweien sie siegreich hervorgehen konnten. Im Z w e i - t e n Vierer ließen die Gießener die Kölner Mannschaft von 1931 weit hinter sich und landeten einen sicheren Sieg. Bad Ems hatte aufgegeben. Im Zweiten Einer konnte I o e b t abermals seine ausgezeichnete Form unter Beweis stellen und errang vor F r i e d r i ch s (Cochem) und A l t m a n n (Neuwied) einen überlegenen Sieg. Im Mittelrhein- Achter, dem mit großer Spannung erwartetem Rennen (die Gießener lagen leider an einem ungünstigen Startplatz, mußten die Hiesigen dem Achter der Mainz-Kasteler RG. den 1. Sieg überlassen und konnten lediglich den 2. Platz, allerdings nach einem spannenden Kamps gegen Kölner Wassersport, belegen.
VfB. (Liga) - Universität 7:3.
Sommerfußball auf dem VfB -Platz! Nicht weniger und nicht mehr. Einiges, und, wie es schien, ernsthaftes Bemühen um den Sieg, war wohl festzustel- len, eine große Leistung vermochte das Bemühen aber nicht auszulösen. So spielte man schlecht und recht, die Spieler liefen sich sehr schnell warm und es dauerte nicht allzulange, da ließ die Kampfhandlung nach, das Spiel hatte nur wenige Höhepunkte aufzuweisen und verlief nicht in dem Maße fesselnd, wie man cs erwartete. Die Studenten, zum Teil kräftiger als ihre Gegner, verfügten nicht über das Können, das einen Sieg hätte möglich werden lasten. Man spürte es immer wieder: die VfBer waren routinierter, sie arbeiteten viel bester zusammen, als ihre Gegner, sie waren in der Kombination und in der Ballbehandlung reifer, ihre Angriffe hatten mehr System. Ganz abgesehen, daß die Mannschaft mehr Ausdauer bewies und im Spiel fast immer die Führung behielten. Die Studenten gaben sich in der 1. Halbzeitzeit alle Mühe und konnten bald mit einem Tor in Führung gehen, die VfBer holten aber schnell auf und erhöhten auf 2:1. Da sich die Studenten bis zur Halbzeit tapfer hielten und aufopfernd spielten, dabei aber auch einige zwingende Gelegenheiten ungenützt ließen, blieb es beim Halbzeitstand von 2:1. Nach der Pause gab das bessere Stehvermögen
der VfBer den Ausschlag. Die Studenten waren dem Spiel nicht mehr gewachsen und ließen mehr und mehr nach. Wohl vermochte der Sturm noch zwei Torgelegenheiten auszunützen, die VfBer aber rückten immer mehr auf, so daß der Gegner sich auf einige Durchbrüche beschränken mußte. Der Torwart der PfBer bekam nicht mehr viel zu tun, während Schlarb im Tore der Studenten alle Mühe hatte, seine Mannschaft vor einer höheren Niederlage zu bewahren. Mit 7:3 Toren endete der etwas ungleiche Kampf.
Welscher doch abgereist.
Wegen der am Donnerstag vom D R A. ab» zehnten Teilnahme Welschers hatten am gleichen Abend und am Freitagfrüh noch längere telephonische Verhandlungen mit dem DRA. in Berlin stattgefunden. Die Gründe des DRA., daß mit Rücksicht auf das Ausland die deutsche Expedition nicht noch stärker werden dürfe, schienen roeni^ stichhaltig. Nachdem man bereits bei Köchermann, Danz und vor allem bei Wegener eine Ausnahme gemacht hatte, tarn es auf einen Mann mehr oder weniger auch nicht mehr an, zumal ja die Mittel für die Reise Welschers bereits von privater Seife sichergestellt waren. Man begrüßt es jedenfalls, daß dem sympathischen, strebsamen und erfolgreichen Sportsmann Welscher nun doch noch die Reise ermöglicht worden ist. Er hat bei den Deutschen Meisterschaften zumindest die gleiche Leistung wie Wegener gezeigt.
Die Fechterin Helene Mayer und Erwin C a s m i r, sowie die Ruderer H ü 11 i n g h o f s und Walter Flinsch reiften am Samstagmorgen nach Bremen, um sich dort der deutschen Expedition am zuschließen.
Kurze Sportnotizen.
S f e l l a W a l s h, die hervorragende, in Amerika lebende polnische Leichtathletin, hat das ihr angebotene amerikanische Bürgerrecht abgelehnt, da sie in Los Angeles für ihre alte Heimat starten teilt
•
Hellas Magdeburg mutzte sich beim vierten Start der Süddeutschlandreise in Karlsruhe mit einem Unentschieden zufrieden geben. Der Klubkampf gegen Neptun Karlsruhe endete mit 20 zu 20 Punkten.
Palastpage, der Gewinner des Deutschen Derbys, wird an den drei grohen Nennen der Baden-Badener Rennwoche nicht an den Start gehen, da der Stall Mülhens seinen „Crack" schonen teilt
Einen deutschen Radsieg gab es im „Drciländerkampf der Steher" in Amsterdam durch die beiden Dauerfahrer Sawall und Kreteer, die im Gesamtergebnis gegen die Vertreter Frankreichs und Hollands gewonnen.
Wirtschaft.
* Vorschützung der deutschen Getreideernte zu Anfang Juli. Nach Durch- schnittsschätzungcn zu Anfang Juli ist eine Gesamternte an Roggen von 7,95 Millionen Tonnen (gegen 6,68 Millionen Tonnen im Vorjahr), an Weizen von 4,99 Millionen Tonnen (4,23 Mill. Tonnen), an Wintergerste von 584000 Tonnen (507 000 Tonnen), an Sommergerste von 2,60 Mil- lionen Tonnen (2,51 Mill. Tonnen) und an Hafer von 6,31 Mill. Tonnen (6,20 Mill. Tonnen) zu erwarten.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. 9. Juli. Das Geschäft hielt sich während des ganzen Wochenverlaufs in äußerst engen Grenzen. Die Preise haben infolge verstärkten Angebots teilweise eine Ermäßigung um 0,25 Pf. erfahren. Deutsche Eier konnten ihre Preise behaupten. Es notierten in Pf. per Stück ab loco Frankfurt a. Main: Russen 5,50 bis 6,00, Holländer 5,75 bis 7,75, Dänen 5,00 bis 7,50. Flandern 6,75 bis 7,00, deutsche Landeier 7,00 bis 7,50, deutsche Frischeier 6,50 bis 8,50. Don den Balkanländern wurden infolge des hohen Zolls keine Eier eingeführt.
Lichtspielhaus Giefren
Achtung siBoC
anläßlich der Aufführung des Films „Frau Lehmanns Töchter“ werden heute Montag 6.30 Uhr vom Eingang des Lichtspielhauses einige hundert Luftballons mit Freikarten abgelassen.
Kurszettel der Berliner und Krankfutter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 5 v. H, Lombardzinsfuß 6 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Echluß- kurs
Schluß!
Mittag- börse
Datum
8.7
9 7.
8.7.
9.7.
6% Deupche Reich-unleihe d. 1927
59,4
—
59
60,5
7% Deutsche Retchsanleihe V.192S
62.5
—
63
—
&Vi% Doung-Anleihe von 1930 . Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mit
64
—
64
65
Auslos.-Rechten.......
42,9
44,5
42.5
44,75
Desgl. ohne Auslost-Rechte . . . 8% Hess. Bolksstaat von 1929
5
6,1
4,9
5-7
(ruckzohlb. 102%)......
Oberhejsen Provinz-Anleihe mit
—
'—
46
49
Ausl os ^-Rechten.......
Deutsche Komm. Sammelabl.
37
37
—
—
Anleihe Serie 1.......
8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
—
40.5
38
41
15 unkündbar bis 193a ....
7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse
69,75
71
—
—
unkündbar bis 1936 Serie 16 .
4%% Franks. Hyp.-Bank £Iqu.-
69,75
—
—-
—
Pfandbriese.........
Rheinische Hyp.-Bank.Liqu.
77,9
79,65
—
—
Goldpse...........
8% Pr. Landespsandbriesansialt,
78,13
80
—
Pfandbriefe R. 19......
7% Pr. Landespfandbriesanstalt,
66
67
66,5
67,5
Pfandbriefe R. io
65,5
67
—
—
*% Oösterreichische Goldrente . .
—
—
9,75
10,13
4,20% Oesterreichische Sllberrente 4% Ungarische Goldrente . . . .
1,1
—
—
1,15
5,9
5.95
—
6,05
4% Ungarische Staotsrenle V. 1910
—
6,75
6.4
6.6
<’ä% desgl. von 1913.....
-
5.7
—
6% abgest. Goldmexikaner von 99
5
5
5.1
4% Türkische Zollanleihe von 1911 *% Türkische Äagdadbahn-Anleihe
3,4
3,4
3.4
3,45
Serie I . . . . ...
—
—
3,4
__
*% desgl. Serie II......
3,35
_
3,45
6% Rumän. Vereivh. Rente v. 1903
4
4,1
_
4,13
4H%Rumän.vereinh.Rentev.l913
7.5
8
8,15
8
4% Rumänische veretnh. Rente
3,75
3,8
3,75
3,9
2^% I. Anatolier......
16
Frankfurt a.M
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend, börse
Schlußkurs
Schluß!. Mittag- börse
Datum
8 7
9.7
8.7.
9.7.
Hamburg-Amerika Palei . .
. 6
13
14,25
12,13
14,25
Hamburg-Südam. Dampfschis!
. 0
—
—
—
——
Hansa Tampsschifs ....
. 0
—
—
—
——
Norddeutscher Lloyd ....
. 6
13,9
15.5
13
15.9
A.G. sür Berkcbrswesen Akt.
—
28
28
29.5
Berliner Handelsgesellschaft .
88
88
88
89
Commerz, und Privat-Bank. Darmstädter und Nationalban
7
——
16
16
16
8
18,25
18,25
18.5
18,5
Deutsche Bank und Disconto-Gejellschast. . .
6
30,5
30.5
30
30,5
18,5
Dresdner Bank......
6
—
18 25
18.5
RetchSbank........
12
129
128.25
127,65
129,5
A.E.G...........
. 7
32,13
26
24,4
26,5
Bergmann........
. 9
—
—
—
—
Elektr. LteserungSgesellschaft.
10
67
—
64,5
65
Licht und Kraft......
10
75
77
73,4
75,5
Felten & Guilleaume....
G'A
40
40.5
40
42,5
Gesellschaft sür Elektrische
Unternehmungen ....
9
60,5
60.5
58,25
60,9
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
70
69
■—
—
Schuckert & Co. . . . . . .
11
63,5
64.25
62,5
63,75
Siemens & Halske .....
14
122,75
123
120,5
123,5
Lahmeyer & (So.......
12
79.5
30,75
78,25
79
Buderus.........
. 4
27,5
28,75
27
28
Deutsche Erdöl ......
. 6
68.9
69,75
66.25
69,9
Gelsenkirchener ......
. 8
30,25
33,5
30,75
33,5
Harpener.........
. 0
—
53
50
52 65
Hoejch Eisen..... . .
. 6
—
——
25,5
28
ylse Bergbau.......
10
—
—
129
Lläcknerwerke.......
. 6
——
24,75
—
25
Köln-Neuesten.......
—
—
—
—
Mannesmann-Röhren ...
. c
41
41
39,25
41.13
Manssesder Bergbau ....
. 0
—
14
——
13,13
Oberschles. Kolswerke . . .
. t
-—
—
31,5
34
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen. . .
VA
17
—
15
16,75
10
—
174
- 170
174
49,25
'—
47,75
49,5
Jrantturt a. M.
Berlin
Schluß, kurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß, lurs
Schluß!. Mittag- börse
Datum
8.7.
9.7.
8.7.
9.7.
Riebeck Montan . . .
. . . 7,2
—
—
—
—
Vereinigte Stahlwerke
. . . . 4
13,5
14,9
13,13
9,75
14,65
Otavi Minen . . . .
. . 16'/
—
10
—
Kaliwerke Aschersleben
. . . 10
96,5
95,5
94
97
Kaliwerke Westeregeln
. . . 1(
104,5
105,5
——
107
Kaliwerke Salzdetfurth
... 16
—
162,5
163
165
3. G. Färben-Industrie . . .
12
93,25
93,75
90,65
94
Beretn. chem. Industrie Frank» surt a. M.........
_
—
—
—
Scheideanstalt.......
10
135
136
—
—•
Goldschmidt........
. 0
18
17,75
—
18,65
Rütgcrswerke.......
. 6
—
33.5
32
33
Metällgesellschaft......
. 5
26,5
26,5
—
25
Philipp Holzmcmn .....
Zementwerk Heidelberg. . .
. 8
35
—
34
—
. 7
——
38,5
—
—-
Cementwerk Karlstadt. . . .
. 7
—
—
—
—-
Wayß & Freytag.....
. 0
—
3,25
—
—
Schultheis Patzenhofer . . .
15
_
—
55,9
59
Aku < Allgemeine Kunstseide)
0
32,13
34
31,5
34,5
Bcmberg.........
0
—
33,5
30
32,25
Zellstoff Waldhos.....
12
—
29,5
27
—
Zellstoff Aschaffenburg . . .
6
—
—
20
23
Dessauer Gas.......
. 9
—
——
86-75
90
Daimler Motoren.....
. 0
13
12,75
12,5
12.25
Deutsche Linoleum ....
. 5
33,25
31,75
33,9
OrenstetnL Koppel . . . .
. 0
—
—
23
24,5
Leonhard Tietz......
. 8
—
55
55
57,5
Svenska.........
15
—
—
——
—
Cbade..........
—
182
181
180
Frankfurter Maschinen . . .
Gritzner.........
. 0
. 0
17
—
19,25
Matnkrastwerke Höchst a. M..
. 6
51
—
——
Süddeutscher Zucker ....
10
104
104
—-
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt 0.2TL
8-3uli
9.Juli
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
25rief
Geld
Brief
Helstngsor« .
6,344
6,356
6,354
6,366
Wien. . . .
51,95
52,05
51 .91
52,05
Prag . . .
12,465
12-485
12,465
12,485
Budapest. .
—
—
—
--
Sofia . . .
3,057
3,063
3,057
3,063
Holland . .
170,18
170,52
170,13
170,47
OLlo. . . .
Kopenhagen.
74,13
74,27
74,38
74,52
81,47
81,63
81.62
81.78
Stockholm .
77,02
77,18
77,07
77,23
London. . .
15.02
15.06
15,06
15,10
Buenos Aires
0,938
0,942
0,938
0.942
Neuyork . .
4,209
4.217
4,209
4,217
Brüssel. . .
58,50
58,62
58,50
58.62
Italien. . -
21.49
21,53
21.48
21,52
Paris . . .
16,525
16,565
16,525
16,565
Schweiz . -
82,05
82,21
82,02
82,18
Spanien . .
34,17
34,23
34.12
34,18
Danzig. . .
82,17
82,33
82,20
82.36
Japan . - -
1,149
1,151
1.139
1,141
Rio de Jan..
0,325
0.327
0,325
0,327
Jugoslawien.
6,393
6.707
6,693
6,707
Lissabon . .
13.960
13,971
13,71
13,73
Banknoten.
Berlin, 9 . Juli
Geld
Brief
Amerikanische Noten .......
4,20
4,22
Belgische Noten .........
58,34
81,44
58,58
Dänische Noten .........
81,76
Englische Noten .........
15,02
15,08
Französische Noten........
16,485
16.545
Holländische Noten........
169,76
170,44
Italienische Noten........
21,46
21,54
Norwegische Noten........
74,20
74,50
Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling
■—
——
Rumänische Noten........
2,49
2,51
Schwedische Noten........
Schweizer Noten.........
76,90
77,20
81,84
82,16
Spanische Noten.........
33,98
34,12
Ungarische Noten ........
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