0,25 bis 0,75
Wirtschaft
in
schmeck
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Der Unterschied zwischen 3/3 Pfennig Zigaretten schlechthin und der Waldorf Astoria-Zigarette
fällt jedem sofort auf. Zu verwundern gibt’s dabei eigentlich nichts- DieOBERST wird ja immer noch aus demselben echt macedonischen Tabak gemacht wie früher, als sie noch 5 Pfennig kostete. Da muss sie doch besser sein!
gatt anders
Hausfrauen! Denkt an die
Pfundspende der Krauen-WinierHilfe!
Lebensmittelspenden aller Art
Tüten oder Päckchen im Gewicht von 1 Pfund werden zur Unterstützung von hilfsbedürftigen Familien erbeten.
Annahmestelle der Spenden:
Alte Klinik, parterre rechts, Montags, Mittwoch» und Freitags, von 9 bis 12 Uhr.
3n dieser Woche sind besonders Linsen erwünscht.
reichend sind. Die Versammlung beschäftigte sich m längerer Aussprache mit dieser vordringlichen Frage und beschloß schließlich einstimmig,
eine Straßen- und Haussammlung von Geldspenden unter der Bezeichnung „Gießener Winternothilfe 1932/33“ oorzunehmen.
Die Sammlung soll in der Zeit vom 15. Ao- vember bi s 15. Dezember durchgeführt werden. Die Vertreterinnen der Frauen-Winter- Hilfe und die Mitglieder des Werbe- und Sam- melausschusses bitten dringend um möglichst weitgehende Spenden bei dieser Sammlung, und sie erhoffen, daß ihr Appell an den schon oft be- wLhrten Opfersinn unserer Bürgerschaft vollen Erfolg haben wird.
Weiter wurde in längerer Aussprache an Hand von Berichten von Amtmann K e i h e r und Frau Bürgermeister Dr. Selb noch über
Die Vertreterinnen der in der grauen- Winterhilfe zusammengeschlossenen Gießener Frauenvereine und die Mitglieder des Werbe- und Sammelausschusses der Gießener Winternothilfe 1932/33 hielten gestern nachmittag im städtischen Wohlfahrtsamt eine gemeinsame Sitzung ab, um über die drängendsten Fragen des Gießener Winterhilfswerks zu beraten.
Der Vorsitzende der Gießener Wintemothilfe, Verwaltungsamtmann Keitzer. gab zunächst einen äleberblick über die von den Ausschüssen der Winternothilfe in den letzten Wochen geleistete Arbeit.
Mit größter Anerkennung hob er dabei die außerordentliche Hilfsbereitschaft der Frauenvereine hervor, die fich, wie im Vorjahre, wieder zu einer Frauen winterhilfe zusammenschlossen und mit vorbildlichem Eifer an das Hilfswerk gingen.
Sn dankenswerter Weise erklärte sich die Frauen- Wintcrhilfe wiederum zu namhaften monatlichen Geldspenden bereit, die auS
OBERST
die 3/s Pf.-Zigarette
Helft der Gießener Winiernothilfe!
Die Sroucn in vorderster Krönt des Hilfswerks.
Schwerer Llngiircksfall auf dem Bahnhof Wehlar.
* Wetzlar, 9. Nov. Auf dem hiesigen Personenbahnhof ereignete sich heute gegen 7.30 Uhr ein schwerer Unglücksfall. Der Oberbahnhofs. Vorsteher Oppermann geriet beim Ueberschrei« ten von Gleisen unter eine anrollende Lokorno- t i o e. Dem unalücklichen Manne wurden beide Beine abgefahren. Er wurde sofort in das hiesige Krankenhaus gebracht, wo er schwer dar- niederliegt.
sehen mit Stempel und Tlnterschrift — vor von dem sie wußte, daß es gefälscht war und dessen Snhalt dahin ging, daß sie taubstumm und ganz besonders bemitleidenswert sei. Das Schreiben entsprach jedoch in verschiedener Hinsicht nicht den Tatsachen insbesondere war die Angeklagte nicht taubstumm. Außerdem legte die Angeklagte bei ihrm Verkäufen ein Aotizbuch vor, in dem die vorherigen Verkäufe eingetragen waren. Diese Einträge waren aber von der Angeklagten dahin abgeandert worden, daß sie mehr als in Wirk- lichkeit verkauft habe, um die nachfolgenden Käu- fer rwvch die scheinbar hohen Käufe der vorherigen Käufer zu möglichst großer Abnahme von Waren zu verleiten. Die Beschuldigte, die in großem Umfang geständig war, erhielt eine Gefängnisstrafe vonsechsMonaten. Bezüglich des zwei Monate übersteigenden Betrags oer Strafe wurde ihr Bewährungsfrist bewilligt. Bei der Strafzumessung berücksichtigte das Gericht, daß die Angeklagte bereits wegen zweier gleichen Fälle vorbestraft war.
Ql OBERSTBeidernaty tearerWarfynflrt Sich Müde mit ARO MApaaj-f. i
schatzanweisungen nur in ganz geringem Maße Umsätze zustandekamen.
Frankfurt fest.
Frankfurt a. M., 9. Nov. (WTB. Drahtmeldung.) Der Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahl, die relativ günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt sowie die feste Verfassung des Kupfermarktes ließen auch die heutige Börse in recht Je ft er Tendenz eröffnen, doch hielten sich die Kurssteigerungen in engen Grenzen. Die hohen Dorbörsenkurse wurden nicht mehr erreicht, da die Kulisse infolge des Ausbleibens von Kundenorders am Aktienmarkt gewisse Zurückhaltung an den Tag legte und verschiedentlich kleine Realisationen vor- nahm.
Bei fester Grundtendenz überwogen gegen die Abendbörse immerhin noch Besserungen von 0,5 bis 1 d. S). Etwas Anregung schöpfte die Börse auch von den Ausführungen des Reichskanzlers auf dem gestrigen Frühstück des Vereins der ausländischen Presse. Mehr bevorzugt waren heute einige
OerReichsbankstatusAnfangNovember BerNn, 9. Aov. (WTB.-Funkspruch.) Aach dem Ausweis der Reichsbank vom ^November hat sich in der verflossenen Woche die gesamte Kapitalanlage der Reichsbank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 200,3 Millionen auf 3256,4 Millionen Mark verringert. Sm einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und-Schecks । um 73,7 Millionen Mark, die Bestände an Reichsschahwechseln um 28,0 Millionen auf 11,5 Millionen Mark und die Lombardbestände um 98,6 Millionen auf 99,1 Millionen Mark abgenommen.
An Reichsbankno4en und Rentenbankscheinen zusammen sind 131,1 Millionen Mark in die Kassen der Reichsbank zuruckgeflof- sen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 117,8 Millionen auf 3502.2 Mil- lionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 13,3 Millionen auf 394,1 Millionen Mark verringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 32,9 Millionen Mark erhöht. Di« fremden Gelder zeigen mit 366,2 Millionen Mark eine Abnahme um 23,3 Millionen Mark.
Die Bestände an Gold und deckungs- mäßigen Devisen haben sich um 1,2 Mrl- lionen auf 939,1 Millionen Mark vermindert. Sm einzelnen haben die Goldbestände um 31 000 Mark und die Bestände an deckungsfähigen Dessen um 1,2 Millionen auf 121,8 Millionen Mark abgenommen.
Die Deckung der Noten durch Gold und deckungsfähige Devisen betrug am 7. November 26,8 Prozent, gegen 26,0 Prozent am Ultimo Oktober.
Berlin nach festem Beginn ruhiger.
9- ^Dtx (WTB. Funkspruch., Die Wahl R o o s e v e l t s zum Präsidenten der USA. brachte für die Börse zwar keine Ueberraschung, dafür aber die Bestätigung, daß die Voraussetzungen für die von diesem Shstemwechsel in Amerika erwartete internationale Wirtschaf t s b e l e b u n g nunmehr tatsächlich geschaf- fen sind. Die Tatsache, daß die saisonmäßig zu erwartende Vergrößerung der Arbeitslosenzahl im Oktober f a st ganz ausgeblieben ist. wurde als Anzeichen steigender Konjunktur gewertet. Sm gleichen Sinne wirkten Arbeitereinstellungen in der Kaliindustrie. Verlautbarungen, daß die Regierung von der ursprünglich beabsichtigten Kontingent- Politik abgehen werde und Gleitzölle einzuführen gedenke, fanden in der Burgstraße ein freundliches Echo.
Obwohl verschiedentlich kleine Derkaussorders auf dem höheren Niveau Vorlagen, genügte die Nachfrage vollkommen, um weitere Gewinne bis zu 2 Prozent eintreten zu lassen. Darüber hinaus gewannen Spezialpapiere bis zu 6 Prozent. Mansfelder und Otavi profitierten von den Preissteigerungen für Kupfer. Erst im Ber.'.use kam es hier und da zu Glattstellungen und Gewinnmitnahmen, die bei nachlassendem Geschäft Abbröckelungen zur Folge hatten, die jedoch in keinem Verhältnis zu den Steigerungen der letzten beiden Tage standen. Der Reichsbankausweis für die erste Äovemberwoche mit einer Entlastung um 200 Millionen Mark hinterließ einen guten Eindruck.
Renten lagen wieder s e h r s e ft, doch wurden die Kurse später nicht ganz so hoch, wie man angenommen hatte, da doch schon etwas Ware herauskam. Sn Führung lagen Altbesitzanleihe Reichsschuldbuchforderungen, Pfandbriefe und Kommunalobligationen. Lebhaftes Geschäft hatten variable Sndustrieobligationen, bei denen die Gewinne bis 2,5 v. H. betrugen. Dies war etwa die obere Grenze der Besserungen bei den per Kasse gehandelten festverzinslichen Werten. Ausländer lagen vielfach 10 bis 20 Pf. fester. Bosnier bröckelten leicht ab.
Am Geldmarkt blieb die Situation unverändert leicht. Tagesgeld stellte sich auf 4,13 Prozent, vereinzelt wohl auch schon auf 4 Proz. Der herauskommenden Ware am Privatdiskontmarkt stand im gleichen Umfang Nachfrage gegenüber. während in Reichswechseln und Reichs-
Geldstrafe von 10 Mark. Sm übrigen sprach es den Angeklagten frei.
Ein weiterer Angeklagter wurde beschuldigt, an Orten, an denen er nicht zur Sag?) berechtigt war, hie Saab gewerbsmäßig ausgeübt zu haben. Er war in der Frühe ?>es 1. August d. S. ange- trosfen worden, als er einen Rehbock ausnahm und in seinem Rucksack verpackte. Ob er auch den Rehbock geschossen, außerdem ob er gewerbsmäßig gehandelt hatte, konnte bem Angeklagten nicht nachgewiesen werden. Sedoch stellt auch schon die Aneignung von fremdem Wild ein Sagdvergehen tmr. Mit Rücksicht darauf, daß der Angeklagte bereits wiederholt wegen Sagd- vergehens vorbestraft war. verurteilte das Gericht ihn zu der höchst zulässigen Strafe von drei Monaten Gefängnis unter Anrechnung von sechs Wochen ?>er erlittenen Untersuchungshaft.
Anfang März d. S. hausierte die B. in verschie- denen Gemeinden Oberhessens mit Wäschestücken. Sie legte dabei ein von einem Dritten gefälschtes Empfehlungsschreiben einer Gemeinde — ver-
Nebenwerte, während in den Standardpapieren da- Geschäft wesentlich schwächer als gestern war. Fest waren vor allem am Kunstseidemarkt Bemberg mit plus 3,5 d. H., ferner Lahrneyer mit plus 2,5 o. H., Allgemeine Lokal & Kraft mit plus 2 o. H., Mansfelder Bergbau mit plus 2,25 v. H. und Scheide- anftalt sowie Lechwerke mit je plus 1,5 o. Sj. Nach- bem IG. vorbörslich fast wieder die Parigrenze erreicht hatten lagen sie amtlich mit 99 v. H. nur mäfjig höher. Metallgesellschaft gewannen 0,75 o. 3). Rutgerswerke blieben aut behauptet. Arn Montan- markt ergaben sich Besserungen von 0,25 bis 0,75 d. $)., ebenso konnten sich Schifsahrts- und Zellstoff, werte im gleichen Ausmaß bessern. Non Elektro, werten gaben AEG. 0,5 v. H. nach, ebenso lagen Deutsche Linoleum nach der starken Befestigung im Abendborsenverkehr gehalten. Höher eröffneten noch Zement Heidelberg (plus 1 v. H.) und Daimler (plus 0,75 o. H.). "
die Sleiderverforgung der hilfsbedürftigen Familien
gesprochen. Dabei kam zunächst zur Sprache, daß die kürzliche Kleidersammlung, die mit dankenswerter Unterstützung durch unser Bataillon den Stahlhelm und den Sungk>eutschen Orden durchaus ührt wurde, ein zufriedenstellendes Ergebnis gebracht hat. Das Kleidermaterial wird in einer Nähstube in der Alten Klinik unter der Leitung von Damen des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins zur Abgabe an die Hilfsbedürftigen hergerichtet. Sn dieser Nähstube sind lunge Mädchen im freiwilligen Ar- beitsdienst tätig. Aus der Mitte der Versammlung heraus wurde angeregt, diesen freiwilligen Arbeitsdienst auch auf junge Schnei der- gesellen auszudehnen, damit auch Kleidungsstücke für männliche Hilfsbedürftige von sachkundiger Hand gebrauchsfertig gemacht werden.
Sm weiteren Verlaufe der Sitzung beschäfttgte man sich noch eingehend mit
Veranstaltungen und Spenden.
Es ist ins Auge gefaßt, mit Hilfe des Theaters, ber Reichswehrkapelle, des Lichtspielhauses und der Vereine unserer Stadt eine Reihe von Veranstaltungen zum Besten der Winternothilfe zu organisieren. Die Vorarbeiten hierzu wurk>en einem Unterausschuß übertragen. Ferner tourt)« als besonders dringlich die Werbung um Spenden für das Hilsstoerk auf dem Wege der Propa» ganba von Mensch zu Mensch bezeichnet. Schließ» lich wurde noch von einer Reihe von Spenden Kenntnis gegeben, über die wir im Verlaufe der letzten Tage schon mehrfach berichtet haben.
Alle Hilfsbereitschaft und alle Gebefreudigkeit wurden von der Versammlung mit herzlicher Dankbarkeit anerkannt. Uebereinstimmung herrschte aber auch darüber, daß es nach wie vor dringend notwendig ist, dem Winterhilfswerk weitgehendste Unterstützung durch Geld» und Sachspenden angedeihen zu lassen, um wenigstens der größten Not in unserer Stadt entgegenwirken zu können. Daher ergab sich der dringliche Appell an die Bürgerschaft:
Helft alle der Winiernothilfe!
bem Miltgliederkreise der Frauenvereine beschafft wer!)en. Aber auch in tätiger Mitarbeit stehen ine Mitglieder der Frauenhilfe in vorbildlicher Weise dem Hilfswerk zur Verfügung. Als Beispiel dafür ist die Pf und spende der Frauen-Winterhilf« anzusehen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, aus allen Kreisen der Bürgerschaft Lebensmittelpäckchen im Gewicht von 1 Pfund zu sammeln und den hilfsbedürftigen Familien zuzuführen. Diese Le» bensmilttelspenden können von mancher Familie, die in diesem Winter keine Kinder zur Mittagsspeisung annehmen kann, gewissermaßen als Ablösung des Kinder -Mittagstisches ' betrachtet werden und den Hilfsbedürftigen ebenfalls in reicher Weise von Nutzen sein. Mi-t Recht hob Amtmann Keitzer hervor, daß
durch die freiwillige Liebestätigkeit der Frauen- winterhilse Brücken von Mensch zu Mensch und von Bürgerschicht zu Bürgerschicht geschlagen werden.
Des herzlichsten Dankes der Stadtverwaltung, des Wohlfahrtsamtes und des Winterhilfswerks könnten^ die Mitglieder der Frauenvereine als Träger der Frauen-Winterhilfe allezeit gewiß sein. Sn gleicher Weise wurde aus ber Matte des Werbe- und Sammelausschufses k)en Vertreterinnen ber Frauenvereine Dank ausgesprochen.
Devwaltungsamtmann Keitzer berichtete weiter. daß die Ausschüsse des Winterhilfswerks es als bring 11^« Aufgabe angesehen hätten, zunächst die karlofseloersorgung der hilfsbedürftigen
Familien
in Gang zu bringen. Es sind etwa 2500 Zentner Kartoffeln für weit über 3000 Mark beschafit worden. Der Einkaufspreis beziffert sich auf 1,70 Mk.
Scntner, die Abgabe ber Kartoffeln an die Hilfsbedürftigen erfolgt zum Preise von 1 Mark gro Zentner so daß also aus den Mitteln ber Wintemothilfe 70 Pfennig pro Zentner gebedt
; muffen. Sen $ ufpreis entrichten die un- terstutzten Familien in kleinen Ratenzahlungen, die ie nach Lage der Verhältnisse im Einzelfalle von ben Un ter stutz ungsbo trä gen abgezogen werden. Die n9 S?1 die Geldmittel des Winterhilfswerks außerordentlich stark in Anspruch genommen, fobafj es jetzt unbedingt erforderlich ist, eine Geldsammlung in der Bürger- lch^?^Ebmem verstärktem Maße werden Geldmittel zur Versorgung von etwa 200 bis 300 Kindern mit Schuhwerk gebraucht da die Wintemothilfe in diesem Sahre ihr besonderes Augenmerk darauf richten soll, den dringenden Erfordernissen der Versorgung bet Kinder zu entsprechen. Weiterhin ist an die v e r s ch ä m - ten Armen der Stadt zu denken, ebenso ist ins Auge zu fassen, daß den Hilfsbedürfttgen auch zu Weihnachten wenigstens eine tle’ine Feiertagsspende gemacht werden muß. Für alle diese Zwecke ist dringend Geld zu beschaffen da die sehr dankenswerten und namhaften monatlichen Beihilfen ber Frauenh l e des Arb it= geberverbandes, der Bankenvereinigung und einer Reihe privater Spender allein noch nicht aus-
Am Rentenmarkt standen Reichsschuldbuch, forberungen im Mittelpunkt bes Interesses Bei leb- haften Umsätzen zogen alle Fälligkeiten bis zu 1 v. H. an. Deutsche Anleihen waren nur wenig verändert, und später eher etwas leichter. Von vorn- herein schwächer lagen Schutzgebiete, die etwa 0,25 v. H. verloren. Von Industrieobligationen lagen Stahloerein-Bonds 1,40 o. H. sowie Reichsbahnvorzugsaktien um 1 v. H. gebessert. Von Auslandrenten lagen Anatolier um 10 Pf. höher. Für festoerzins- . liche Werte hielt das Publikumsinteresse unvermin- bert an. Kommunalobligationen und Liquibations- Pfandbriefe tendierten weiter fest
Schweineniarki in Gießen.
Auf dem heutigen Schweinemarkt in Gießen ftan- den 247 Ferkel und 3 Läufer zum Verkauf. Es kosteten: Ferkel, bis sechs Wochen alt 10 bis 11 RM., sechs bis acht Wochen alt 11 bis 14 RM. acht bis dreizehn Woche alt 14 bis 18 RM., Läufer 32 RNt. Tendenz: mäßig, Heberftanb.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 9. Nov. (WTB. Drahtmel- bung.) An ber Getreidebörse war das Geschäft sehr ruhig. Das Angebot von Weizen und Roggen war für die geringe Nachfrage ausreichend. Die Preise bewegten sich auf ber Basis ber letzten Notierung. Weizen- unb Roggenmehl lagen bei ziemlich un- oeränberten Mühlenofferten ruhig. Am Futtermittelmarkt beftanb für ölhaltige Artikel etwas Nachfrage, währenb Hafer unb Gerste äußerst stille Haltung zu verzeichnen hatten. Es würben notiert: Weizen 212 bis 212,50 Mark, Roggen 165, Som- mergerfte für Brauzwecke 180 bis 187,50, Hafer (in- limbischer) 140 bis 145, Weizenmehl (süddeutsches, Spezial 0) 29,75 bis 30,50, Weizenmehl (niederrheinisches) 29,75 bis 30, Roggenmehl 23,50 bis 25, Weizenkleie 7,75, Roggenkleie 7,75 bis 8 Mark — Tendenz: stetig. — (Die Preise verstehen sich für (Betreibe je Tonne, für die übrigen Waren je 100kg. Frachtoerrechnung Frankfurt a. M. für alsbaldige Lieferung. Getreide ohne Sack, Weizenmehl, Roggen- mehl, Kleie unb Treber mit Sack bei Waggonbezug.)


