Ausgabe 
9.7.1932 Frühausgabe
 
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Wirtschaft.

Oie Arbeiismarkilage in Hessen und Hessen-Nassau.

WSN. Frankfurt a. M., 8. Juli. Lieber die 2l r b e i t s m a r k t l a g e in Hessen und Hessen-Nassau berichtet dos Landesarbeits­amt Hessen: Die Zahl der verfügbaren Arbeit­suchenden ist in der zweiten Iunihälfte um rund 2500 auf 320 358 zurückgegangen. Als eine Besserung der Arbeitsmarktlage kann dieser Rückgang nicht gewertet werden, weil <*r nach den Berichten der Arbeitsämter in der Hauptsache auf das Wegbleiben von Ausgesteuerten zurückzuführen ist. Die ver­fügbaren Arbeitsuchenden nahmen am stärksten ab im Metallgcwerbe (um 655), Holzgewerbe (317), Nahrungsmittelgewerbe (235), Baugewerbe (372), Häusliche Dienste (328) und Lohnarbeit wechselnder Art (381); in den Angestelltenberufen beruht die Abnahme größtenteils auf den oben­erwähnten Gründen. Gestiegen ist die Arbeits­losigkeit besonders in der Industrie der Steine und Erden (Zunahme 232), Lederindustrie (+ 284) und im Bekleidungsgewerbe (4- 151). Bon den 320 358 Arbeitsuchenden waren am 30. 3uni Hauptunterstützungsempfänger in der Arbeits­losenversicherung 45 434 oder 14,1 Prozent, Haupt­unterstützungsempfänger in der Krisenunterstützung 83 147 oder 26,0 Prozent, 125 243 Personen oder 39,1 Prozent erhielten Wohlfahrtsunterstützung und 66 534 oder 20,8 Prozent bezogen keinerlei Llnterstützung (u. a. einschließlich der in Warte­zeit Befindlichen, derjenigen, über die eine Sperr­frist verhängt ist und der beim freiwilligen Ar­beitsdienst und bei Notstandsarbeiten Beschäf­tigten). Gegenüber dem letzten Stichtag vom 15. Iuni hat die Zahl der Hauptunterstützungs­empfänger in der Arbeitslosenversicherung um 2563 und die der Krifenunterstühten um 2462 ab­genommen.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Die Einführung der Schlachtsteuer auf den preußischen Schlachtviehmärkten hat in der abge­laufenen Woche große LInruhe in die Märkte gebracht. Die Metzger bekundeten im Einkauf starke Zurückhaltung, so daß bei meist nach­gebenden Preisen Üeberstände verblieben. Die Aussichten für eine baldige Besserung der Dieh- preise haben eine merkliche Verschlechterung er­fahren.

Am Nindermarkt war der Auftrieb mit 1198 Stück um 431 Tiere geringer. Nach ruhigem Handel verblieb Lieberstand. Die Preise gingen bei Bullen leicht zurück, während junge Ochsen in besten Qualitäten infolge des knappen An­gebots 1 Mk. höher notierten und Kühe be­hauptet blieben.

Dem Nufe ihrer Organisation, die Märkte vor­sichtig zu beschicken, um sich vor größeren Schäden zu bewah.en, wurde besonders am Schweine­markt Folge geleistet. Die Beschickung zeigt gegen die Borwoche mit 4012 Stück eine Ab­nahme um 2717 Stück. Nach zunächst mittel­mäßigem, später aber stark abflauendem Geschäft zeigten die Preise am Hauptmarkt Erhöhungen von 3 bis 4 Mk. für den Zentner. Am Neben­markt war die Nachfrage aber so gering, daß nur zu stark ermäßigten Forderungen Käufer zu finden waren. Per Saldo liegen die Preise noch 1 bis 2 Mk. unter denen der Borwoche.

Auch am Kälbermarkt entwickelte sich trotz niedrigeren Zutriebs nur schleppendes Geschäft, doch -konnte der Markt geräumt werden. Die Preise gingen um 2 Mk. zurück. Der Auftrieb betrug 1582 gegen 1391 Stück in der Vorwoche.

Am Schaf markt war der Auftrieb mit 113 Stück gegenüber der vergangenen Woche mit 116 Stück nur unwesentlich verändert. Nach an­fangs mittelmäßigem Geschäft flaute der Handel später stark ab. Die Preise stellten sich um 1 bis 2 Mk. niedriger.

Im einzelnen notierten per Zentner Lebend­gewicht in Mark: Ochsen al) 33 bis 33, a2) 23 bis 32, bl) 24 bis 27. Bullen a) 28 bis 31, bi 23 bis 27. Kühe a) 25 bis 29, b) 20 bis 24, c) 16 bis 19. Färsen a) 33 bis 35, b) 28 bis 32, c) 24 bis 27. Kälber b) 35 bis 33, c) 30 bis 34, d)24 bis 27. Schafe a) 25 bis 29, b) 20 bis 24. Schweine b) 40 bis 43, c) 40 bis 44, d) 38 bis 43, e) 34 bis 40.

Wochenbericht

vom Frankfurter Produktenmarkt.

Die zögernde Haltung des Neichsernährungs- Ministeriums in wichtigen schwebenden Fragen, die die Preissicherung der neuen Ernte zum Gegenstand haben, führte in der obgelaufenen Woche am Getreidemarkt zu fast vollkommener

Stagnation. Wenngleich vereinzelt größere Käufe schwach versorgter Stellen das Geschäft vorüber­gehend etwas belebten, so war die Gesamtumsatz­tätigkeit doch außerordentlich gering. Die Preis­gestaltung war unregelmäßig, es überwogen aber die Abschwächungen.

Am Weizenmarkt kam etwas größeres Angebot heraus, dem nur relativ geringe Käufe gegenüberstanden. Der Konsum verhielt sich sehr abwartend. Die Notierung stellte sich mit 257,50 bis 255 Mk. um 7,50 Mk. per Tonne niedriger. Die vorgeschrittene Iahreszeit ermöglicht bereits einen gewissen Lleberblick über die zu erwarten­den Ernteerträge, die überwiegend als recht be­friedigend angesehen werden.

Der Roggen ma r k t erwies sich als wider­standsfähig, da das fast vollkommene Aufhören von Russenroggen-Abgaben aus den Beständen der DGH. dem Markt eine gewisse Stühe bot. Nennenswerte Llmsätze fanden nicht statt. Der Preis blieb mit 220 Mk. per Tonne unverändert.

Am Futtergetreidemarkt drückte sich die Erhöhung der Maismonopolpreise um 40 Mk. per Tonne in einer leicht befestigten Haltung für Hafer aus, während dos Geschäft in alter Sommergerste praktisch so gut wie aufgehört hat. Hafer blieb mit 170 bis 180 Mk. per Tonne voll behauptet.

Am Kraftfuttermittelmarkt gestaltete sich der Abruf weiterhin etwas besser, nachdem schon in der Borwoche nach der langen Depression eine Besserung zum Durchbruch gekommen war. Weizen- und Roggenkleie zogen um je 0,25 Mk. per Doppelzentner an und notierten wie folgt: Weizenkleie 8,80 Mk., Roggenkleie 9 bis 9,25 Mk. Auch ölhaltige Futtermittel wiesen etwas be­lebteren Llmsah auf. Rauhfuttermittel gingen in Erwartung der neuen Ernte bis zu 0,50 Mk. zurück. Für neues Heu wurde eine amtlich Notiz noch nicht vorgenommen.

Das Geschäft am Weizenmehlmarkt stockte trotz mehrmals ermäßigter Forderungen fast vollkommen, da der Konsum, soweit es geht, seinen Bedarf aus alten Lagerbeständen befrie­digt. Für Roggenmehl in greifbarer Ware machte sich dagegen vorübergehend stärkere Nach­frage geltend, so daß die Preise um 0,50 bis 0,75 Mk. per Doppelzentner anzogen. Ie Doppel­zentner notierten: Weizenmehl (südd. Spez. 0 mit Austauschweizen) 38,25 bis 39,15 Mk., (nieder- rhein. Spez. 0) 38,25 bis 38,90 Mk., Roggenmehl (70prozentige Ausmahlung) 28,75 bis 29,25 Mk.

3n Kartoffeln alter Ernte werden Llmsätze kaum noch getätigt. Für neue Kartoffeln ergab sich in der Berichtswoche ein merklicher Rückschlag, da die Zufuhren jetzt reichlicher an den Markt kommen. Der Preis für Erstlinge hiesiger Gegend ging um 1 Mk. auf 4,75 Mk. per Zentner bei Waggonbezug zurück.

* Mitteldeutsche Hartsteinindustrie 21®., Frankfurt a. M. Der Geschäftsbericht der Mitteldeutschen Hartsteinindustrie 21(3., Frank­furt a. M., für das Jahr 1931 ergibt einschl. des Vortrages aus dem Vorjahr einen Rohüberschuß von 0,52 (0,96) Mill. Mark. Nach 2lbzug der Ver­waltungskosten, Steuern und sozialen Lasten in Höhe von 0,65 (0,75) Mill. Mark ergibt sich ein Verlust »von 125 660 Mark. Durch Kapitalherab­setzung entstehen folgende Buchgewinne: Auflösung des Reservefonds 0,11, Gewinn aus eigenen Ak- tien 0.14, Gewinn aus Kapitalherabsetzung 1,06 Mill. Mark, die zur Deckung des Betriebsverlustes, zu Abschreibungen in Höhe von 0,92 und zu Zu­weisungen an den Reservefonds mit 0,16, an den Spezialreservefonds mit 0,10 Mill. Mark verwandt werden sollen. Der Rest von 446 Mark soll auf neue Rechnung oorgetragen werden. Der künftige Geschäftsgang wird von dem in Vorbereitung be­findlichen Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichs­regierung abhängen, in den erften Monaten des Jahres 1932 blieb der Beschäftigungsgrad hinter dem des Berichtsjahres zurück.

* Wayß u. Frey tag AG., Frankfurt a. M. Der Geschäftsbericht der Wayß u. Freytag AG., Frankfurt a. M., für das Jahr 1931-32 enthält die Vorschläge der Verwaltung auf Zusammenlegung des Aktienkapitals im Verhältnis 12:1 von 12 auf 1 Mill. Mark, ferner auf Errichtung einerBau­gesellschaft Wayß u. Freytag AG." mit einem Aktienkapital von 2 Mill. Mark und einem Re­servefonds von 0,2 Mill. Mark. Die Aktien dieser neuen Gesellschaft sollen an Banken gegen Auf­rechnung von Forderungen derselben an die Ge­sellschaft im Betrage von 3,2 Mill. Mark und gegen Verpflichtung dieser Banken, 1 Mill. Mark Aktien der neuen Gesellschaft den Aktionären der alten Gesellschaft zum Umtausch im Verhältnis 1:1 anzu­bieten, überlassen werden.

Frankfurter Abendbörse fest.

Frankfurt a. M.. 8. Iuli. Der Abschluß der Lausanner Konferenz hatte an der Abend­börse eine ziemliche Kursbefestigung zur Folge. Bei sehr lebhafter Llmsatztätigkeit erfuhren die ersten Kurse Steigerungen von 2 bis 3 Prozent. Im Vordergründe der Nachfrage standen IG.-Farben, Deutsche Erdöl, Gesfürel, Schuckert und Siemens, aber auch Reichsbank, Rheinstahl und Mannesmann lagen recht fest. Im Verlaufe wurde das Geschäft etwas ruhi­ger und die Kurse bröckelten auf rasche Gewinn­sicherungen der Spekulation verschiedentlich leicht ab, die Stimmung blieb aber durchaus fest.

Auch am Rentenmarkt setzte sich eine

neue Steigerung durch und bei größeren Llmsätzen lagen Alt- und Neubesitzanleihe je etwa 0,75 Prozent, Reichsschuldbuchforderungen etwa 1 Prozent höher. Ferner zeigte sich auch für Gold- und Liquidationspfandbriefe Interesse. Altbesitzanleihe 42,60 bis 42,90, Neubesitzanleihe 5,10 bis 5, 6prozentige Frankfurter Hypotheken- Bank-Goldpfandbriefe, Reihe 1 bis IV, 69,75 Reichsbank 129, Kali Westeregeln 104,50, Rhe'in- stahl 49 bis 49,25, Mannesmann 41, Stahlverein 13,40 bis 13,50, AEG. 25,75 bis 25,50, Deutsche Erdöl 69,25 bis 68,90, IG.-Farben 93 25 bis 93,40 bis 93,25, Gesfürel 61 bis 60,50, Schuckert 63,50, Siemens 123,25 bis 122,75, Schöfferhof- Binding 129, Norddeutscher Lloyd 13,75 bis 13,90.

Bestandene Fliegerprüfungen.

Aus dem Gießener Flughafen.

Auf dem Flugplatz Gießen wurden von Mit­gliedern der Fliegergruppe FriedbergPoly­technikum" drei Prüfungen für den Zwischenschein mit Erfolg abgelegt. Die Flugschüler führten dann noch in unmittelbarem Anschluß die vor­geschriebenen Höhenflüge aus, bei denen sie eine Stunde lang in einer Höhe von 2000 Meter fliegen und anschließend eine Ziellandung aus­führen muhten. Der nächste Sprechabend findet am nächsten Mittwoch statt.

Leichtathletik im Männerturnverein.

Am kommenden Sonntag werden die fünf kreis­offenen volkstümlichen Wettkämpfe des Turn­vereinsVorwärts", Ffm.-Bockenheim, zum Aus­trag kommen. Wie im vergangenen Iahre, wer­den auch diesmal wieder einige Turnerinnen und Turner des Gießener Männer-Turnvereins daran teilnehmen. Die hiesigen Vertreter werden hier­bei auf sehr starke Konkurrenz stoßen, da die seither durchgeführten Wettkämpfe stets eine zahl­reiche und erstklassige Besetzung aufzuweisen hat­ten. Bei den Turnerinnen beteiligt sich Fräulein E spach mit einigen Aussichten am 100-Meter- Lauf und Weitsprung, Fräulein Bickelhaupt am Vierkampf, 100-Meter-Lauf und Kugelstoßen. Fräulein R ö h m i g nimmt ebenfalls am Vier­kampf der Oberstufe teil, und beteiligt sich auch erstmalig am Schleuderballwerfen. Anni Heß bestreitet den Dreikampf der Iugendklasse und wird unter Llmständen in der Turnerinnen-Llnter- stufe beim 75-Meter-Lauf unter den drei ersten zu finden sein. Von den Turnern hat gute Aus­sicht auf Erfolg E. P l o ch im Hochsprung und 200-Meter-Lauf. Es starten außerdem R. Fern au über 100 Meter und 200 Meter, E. Seyb im Dreikampf der Unterstufe und L. Malkomesius im Dreikampf der Oberstufe. In der Iugendklasse nimmt W. Wagner und K. Strack am Dreikampf teil. Außer diesen I Wettkämpfen bestreiten die Gießener Vertreter die 4X100°Meter-Turnerinnen°Staffel. (Wander- I

preis, der, falls die MTV.errnnen ihn wieder erringen, Vereinseigentum wird) und die Iu- biläums-Staffel. Man ist gespannt, wie sich die Gießener Vertreter zu behaupten wissen.

Oavispokalkampf Deutschland England.

Am ersten Tage 1:1.

Der erste Tag im Davispokaltreffen Deutschland gegen England brachte jeder Nation einen Sieg. P r e n n schlug den englischen Spitzenspieler Austin 6:0, 8:10, 6:2, 6:3. Im zweiten Kamps konnte der Engländer Perry den Deutschen v. Cramm in drei glatten Sätzen schlagen. Die Begegnung steht somit nach dem ersten Tag 1:1.

Deutsche Kunstflug Meisterschaft.

Am heutigen Samstag und morgigen Sonntag findet auf dem Breslauer Flugplatz der schon mehr­fach verschobene Herausforderungspreis um die deut­sche Kunstflug-Meisterschaft zwischen dem letztjährigen Sieger Gerd Achgelis - Bremen und Gerhard F i e s e l e r - Kassel statt. Das Pflichtprogramm wird am Samstag abgewickelt, während das Kürfliegen am Sonntag zur Durchführung gebracht wird.

Deutsche Rudermeisterschasten in Passau

Die 21. Deutsche Meisterschafts-Regatta wird in diesem Jahre in Abwesenheit der Olympiakandi­daten in Passau zum Austrag gebracht werden. Hier wird endlich eine Mannschaft ben verdienten Lohn erhalten, nämlich die Mainz-Kasteler RG., der ewige Zweite hinter Amicitia Mannheim. Die Mainz-Kasteler sind wohl neben den Mannheimern unsere beste deutsche Achtermannschaft. Sie haben nur das Pech, in ihrem Bezirk immer wieder auf einen so hervorragenden Gegner wie Amicitia zu stoßen.

Das Meisterschafts-Programm enthält die üb­lichen Ausschreibungen im Einer, Doppelzweier, Vierer mit und ohne Steuermann und Achter. Gleichzeitig mit der Meisterschafts-Regatta kommt in Passau auch am 7. August die 29. Donau-Ver- bandsregatta zum Austrag.

Rundfunkprogramm.

Sonntag, 10. 3ufi.

6.15: Von Bremen: Hafenkonzert. 8.15: Mor­genfeier, veranstaltet von der Evang. Landeskirche Frankfurt a. M. 9.20: Stunde des Chorgesangs. 10.50:Der Rundfunk und die Hörer", Gespräch zwischen Ernst Schoen und Anton Behner. 11.30: Von Leipzig: Reichssendung' Kantate von Iohann Sebastian Bach. 12.05: Operetten-Konzert des Rundfunk-Orchesters. 14.00: Stunde des Landes. 14.30: Reichssendung: Erste Femprobe zu den Ge­samtchören des ersten Hauptkonzertes des elften deutschen Sängerbundesfestes in Frankfurt a. M. Beteiligte Bünde: Baden, Hannover, Nassau, Ost­preußen, Pfalz, Ausland. 15.15: Stunde der Iu- gend.Der Löwe und die Maus," sowieDer Fuchs und der Bär", Singspiele für Kinder. 16.15 Tänze, gespielt vom Württ. Tonkünstler-Orchester. 18.00:Ieremias Gotthelf", Vortrag von F. T. ©übler. 18.25: Dreißig bunte Minuten. 18.55: Nur durch Protektion kann man heute noch etwas werden'. Gespräch zwischen Dr. Heinrich Buß und einem Oberprimaner. 19.30: Dalalaika-Konzert des Dalalaika-Orchesters O. Schulrabe. 20.00: Im Fluge um die Welt. Im Paradies der Südsee. Beiträge von Rich. Keilpflug, Rich. Katz, Arnold Höllriegel, Paul Gaugin u. a. 21.00: Darmstadt: Festkonzert zeitgenössischer deutscher Tonsetzer.

Montag, 11. 3uli.

7.05: Bad Mergentheim: Frühkonzert des Phil­harmonischen Orchesters. 12.00: Mittagskonzert des Philharmon. Orchesters Stuttgart. 13.00:

Schallplattenkonzert: Aus deutschen Opern. 17.00: Mannheim: Beliebte Shmphoniesähe und Ouver­türen. 18.25:Schule des Kunstgenusses", Vor­trag von Oscar Baum. 18.50: Englischer Sprach­unterricht, erteilt von Oberstudienrat Paul Ol­brich. 19.30: Deutsche Studentenlieder. 20.00: Von Breslau: Das Waldenburger Bergland. Dichtung. Musik und Bericht. 21.10: Das große Marsch-Potpourri des Südwestfunks. 22.00: Deutsche Reden. Wilhelm Schäfer spricht. i

Dienstag, 12. 3uli.

7.05: Bad Oeynhausen: Frühkonzert. 12.00: Mittagskonzert, von Prof. Fahrbach-Ehmki mit seinem Orchester. 13.00: Mittagskonzert: 15.20 bis 15.50: Hausfrauen-Rachmittag. 17.00: Karlsruhe: Nachmittagskonzert des Philharmon. Orchesters Karlsruhe. 18.25:Zeitgebundene oder blutgebun- dene Kunst", Vortrag von Professor Dr. Schultze- Naumburg. 18.50:Von Nöten und Hoffnungen des Handwerks", Vortrag von Paul Spindler, Präsident des Reichsverbandes deutscher Tape­ziermeister, Polsterer und Dekorateure. 19.15: Peter im Baumgarten", eine Erzählung um Goethe von Hans Brandenburg Gelesen von Gerhard Ritter. 19.30: Konzert. 20.15:Bei uns zu Lande..." Schwabenstreiche.Moderne Iu- stitia im Guckkasten." Von Gottlob Friedrich Wagner. 21.00: (M, Königsberg): Ein Tag vor englischen Richtern. Hörfolge von Westphal. 21.40: Stunde der Kammermusik. 22.45 bis 24.00: Nacht­musik der Stuttgarter Philharmoniker.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe Der zuletzt beschlossenen Dividende an Reichsbankdiskant 5 o H. Lombardzinsfuß 6 v. H.

vian II. ,,,.

ntr

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Berlin

Jram.ur a. 2)1.

Berlin

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2U.

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Schluß­kurs

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Schluß!. Mittaa- börfe

7. Full

8 Iuli

Amtliche Notierung Geld | Arie'

Amtliche Noiieruna

Geld | Sric'

Datum

7 7

8 1

7 7

8 7

Datum

77

8 7

7 7

8 7

Datum

77

8

7.7

8.7

6% .ßeutidje .'heiajjanieihe o. 192.

7% Deutsche Reichsanleihe v. 1929 5%% D^ung-Anleihe von 1930 . £eutjd)? Aul. Ablöl.-Sckuld mit

Auslol.-Reckten

Tesgl. ohne Auölos.-Rechte .

8% Hess. Bolksstaat von 1929 (rückzahlb. 102%) . .

Oberheilen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1

8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse 15 unkündbar bis 1935

7% Franks Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bis 1936 Serie 16

1 Vt% Franks. Hyp.-Bank Liau.- Pfandbriese...

l'/2% Rheiniicke Hyp.-Bank-Liqu.

Goldpse. ......

8% Pr. L an deSpsandbries anstatt, Pfandbriefe R. l!) . .

7% Pr. Landesvsandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 10

4% Oesterretchtlche Goldrente

4,20% Oesterreichische Eilberrente 4% Ungarische Gvldrente .

4% Ungarische Slaatsrentev. 1910 4Vz°/o deegl. von 1913 . . .

5% abfieft. Golomerilaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von ifiii 4% Türkische Bogdaobahn-Anleihc

Serie 1

4% i',,5fll. Serie II

5% Sin man. vereint,. Rente 0.1903 4^i%Rumän.veretnh.Renie v.lüiz 4% Rumänische vereinh. Rente .

?%% 1, Anatolier

62

42

4,9

50

37

37 65

69,9

69-25 /8,75

78.13

66.5

65,5

9,5

1,13

6

6,5

1.4

3,4

1.4

7,5

3.8

15.75

59,4

62 5

64

42,9 5

37

69.75

69 75

77.9

78 13

66

65,5

p | s I SR 1 > 1? i

59

63

64

42.5

4.9

46

38

66,5

Painvurg-Amerila Pate. l

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hansa Dampfschiff . 0

Norddeutscher Lloyd . . . . 6

A.G. für Verkehrswesen AU.

Berliner Handelsgeseilschast 8

Commerz, und Privak-Bank . 7

Darmstädter und Nationalbank 8

Deutsche Bank und

DIsconto-Gesellschast... 6

Dresdner Bank...... 6

Reichsbank .......12

A.E.G. . 7

Bergmann.........9

Elektr. LieserungSgesellschaft io

Lickt und Straft 10

Fetten & Guilleaume . . 6%

Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen ... 9

Rheinische Elektrizität .... 9

Schuckert & Go.......11

Siemens L Halske.....14

Lahmeyer L Co.. ..... 12

'3,9

88

18.25

10,5

18 25

129 5

25

74.75

40

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62,25

79,5

13

139

88

18 25

30,5

129

32 13

67

75

40

60 5

70

63,5

122.75

79.5

12,75

13.9

28.65

88

16

18.5

30

18.5

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74 5

40.75

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62.25 121,5

78.5

12.13

13

28

88

16

18.5

30

18 5 127.65

24.4

64,5

73,4

40

58,25

62,5 120,5 78,25

,'liiebed Montan......7,k

Bereinigte Stahlwerks .... 4

Ltavi Minen......16'/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth . 15

I. G. Farben-Jndustrle 12

Verein, ckem. Industrie Frank« suri a. M...........

Sckeiveanslalt....... 10

Goldschmidt. ........ 0

Rütgerswerke ........ 5

Metallgescllschast.......6

Philipp Holzmann......8

Zementwerk Heidelberg. ... 7

Cementwerk Karlstadt. .... 7

Watch & Freytag .....0

Schultheis Payenhoser ... 15

Mu (Allgemeine Kunstseide) 0

Bemberg. . . . 0

Zellstoff Waldhof.....12

Zellstoff Aschaffenburg ... 6

Dessauer Gas . . . .... 8

Daimler Motoren......0

Deutsche Linoleum .....6

Srenftein & Koppel.....0

Leonhard Tietz.......8

Svenska.........15

Ehade............

Frankfurter Maschinen . . . . o

Gritzner..........o

Mainkrastwerke Höchst a.M.. . 6

Süddeutscher Zucker .... io

<5 ro y rOFOCO £O O

Illi Illi Sin | | in 1 1 1 01 in in in I 1 in I info 1 1 |

13.5

96.5

104,5

93.25

135

18

26.5

35

32,13

13

13

10,13

93

102,5 164

93

32

35,25

56,25

33,5

31

27

20

87,65

12,9

13,5

24

55,5 7

182,5

19

13,13

9,75

94

163

90 65

32

34

55,9

31,5

30

27

20

86.75

12,5

31.75

23

55

181

104

Helsingfor« Wien.

Prag . . Budapest. Sofia . . Holland . OSIo. . . Kopenhagen Stockholm London. . Buenos Aires Neuyork . Brüssel. . . Italien. . . Paris . . . Schweiz . . Spanien . . Danzig. . . Japan . . . Rio de Jan.. Jugoslawien. Lihabon . .

6,344 51 .95

12 465

3,057 170,18

73,98

81,47 76,79

15,00 0,938

4.209

58.54 21-48

16.535

82.07 34 37

82.22

1,179 0,325

6.393

13,64

6,356 52,05

12.485

3.063 170,52

74,12

81.63 77,13

15.04 0 942

4,217

58,66 21.52

16,575 82,23

34,43

82.28 1.181

0.327 6,707

13.66

Banknoten

6.344

51.95

12.465

3.057

170.18

74.13

81.47

77.02

15.02 0.938

4.209

58.50

21 49

16.525

82 05

34.17

82.17 1,149 0,325

6,393

13 960

6,356

52.05

12 485

3.063

170,52

74.27

81.63

77.18

15.06

0.942

4.217

58.62

21 .53

16.565

82.21

34.23

82,33

1.151

0.327

6.707

13,971

Berlin, 8.Zull

Geld

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1,1

5.9

5

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3,35

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7.5

3.75

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8

3.8

16

9,/D

6 4

5,7

3.4

3,4

8.15

3.75

Buderus.........*

Deutsche Erdöl.......6

Gelsenkirchener ....... 8

Harvener..........0

Hoelck Eisen..... 6

Flse Bergbau.......10

Klöcknerwerke..... 6

Köln-Neuessen.......6%

Mannesinann-Röhren .... 6

Marisfelder Bergbau.....0

Lberschles. Kokswerte .... 8

Phönix Bergbau.

Rheinische Braunkohlen... 10

Rheinstav ....... 6

29,5

40,75

15,5

47 75

27,5

68 9

30,25

41

17

49.25

27,75

68,5

30.4

51

26,4

129.5

23,25

40,75

32,25

15.25

175 - 48.75

27 66 25 30,75

50 25,5

39,25

31.5

15

170 47.75

Amerikanische Noten.......

Belgische Noten.........

Dänische Noten ........ Englische Noten.........

Französische Noten...... .

Holländische Noten........ Italienische Noten........

Norwegische Sloten........

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noten........

Schwedische Noten........

Schweizer Noten.........

Spanische Noten.........

Ungarische Noten ........

4.20 58,34

81,29

14,98 16.485 169.81

21.47 73,95

2,49 76,85

81,87 34,03

4,22 58,58 81,61 15,04 16.545 170,49

21,55 74,25

2,51 77,15 82,19 34,17