Ausgabe 
7.10.1932 Erstes Blatt
 
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Tag in -er Rhön.

Die Rhön ist tote leider auch dar hessische Vogelsberg daS Aschenbrödel unter den deut­schen Mittelgebirgen, Thüringer Wald und Harz, die Gebirge am Rhein und anderstoo in deutschen Gauen erstrahlen, umflossen von Geschichte und MythoS, in Hellem Glanze einer auf mannig­fache Weise wertvollen Popularität. Von der Rhön sprechen aber nur wenige. Wan kennt sie kaum. Die Rhön hat auch selbst noch nicht viel von sich reden gemacht, denn ihre Bewohner haben auS einer Bescheidenheit und jener Zurück­haltung, die auS der Landschaft geboren zu sein scheint, nicht getrommelt. In diesen Tagen und für die Zukunft aber soll es geschehen.

Die Bewohner dieses unberührten Mittel­gebirges wollen die Rhön nicht nur als das Do­rado der Segelflieger sehen, sie wollen nicht nur, daß von der Wasserkuppe und den Segelflie­gern gesprochen wird, wenn von der Rhön über­haupt ein Wort fällt, sie wollen vielmehr, daß der deutsche Erholungsreisende einkehrt in Städte und Dörfer und über die Berge wandert, die Burgen besucht und in der Rhön deutsches Land lieben lernt, tote anderes auch. Roch gehen viele an der Schönheit der Rhön vorüber, weil sie mit Vorurteilen belastet sind, die aus der frühen Äugend, aus Schulbüchern herrühren, in denen gesagt war, daß dte Rhön rauh und unwirtlich sei und der Besuch wenig lohnend. Aber unser Landschaftsempfinden hat sich gewandelt seit jener Zeit, da nur der Rhein und seine Burgen das Idol waren. Ein Löns hat uns die weite Eirte samkeit der Heide lieben gelernt, und wenn der Städter unserer Tage nun auch den Weg zur Rhön findet, dann sollte er es mit offenem und

Ostheim, Mellrichstadt, Reustadt an der fränkischen Saale und Münnerstadt. Münnerstadt darf sogar Berühmtheit für sich in Anspruch nehmen, denn die Kirche birgt einige be­achtenswerte Werke des Würzburger Meisters Tilman Riemenschneider. Schöne alte Bau­werke sind allenthalben zu sehen. Die Stadt Reuhaus a. d. Saale liegt, überragt von einer wuchtigen Ganerbenburg, der Salzburg (ein weit­läufiges Bauwerk aus dem frühesten Mittel­alter), friedlich im Tal«. Im Süden der Rhön liegt das weltbekannte Kurbad Kissingen, ein bayerisches Staatsbad, das in der Gegenwart sehr unter den Verhältnissen zu leiden hat und di« umfangreichen Anlagen häufig genug un­benützt sehen muh.

Wendet man sich von Bad Kissingen aus wie­der nördlicher, dann wird man nicht vergessen, das still und scheinbar sehr ferne der Welt ge­legene Bad Brückenau aufzusuchen. Links und rechts schliehen bewaldete Berge Bad und Stadt «in, dte sich gastfreundlich dem Be­sucher darbteten. Weiter nördlich erhebt sich der Kreuzberg in dec stattlichen Höhe von 928 Metern. Links ragen Dammersfeld und Eierhauck, die idealen Wintersportplätze der Rhön, auf. Gersfeld, das Kreisstädtchen, liegt eingebettet in einen Kranz hoher Berge. Von Gersfeld aus, dem Herzen der Rhön, flohen dte Segelflieger,

zur Wasserkuppe vor. Poppenhausen, nord­westlich von GerSteld, ist der Ausgangspunkt für lohnende Rundfahrten in den schönsten und land­schaftlich lebendigsten Teil der Rhön. Von Pop­penhausen aus ist Fulda schnell erreicht, und bei Fulda endete auch die Fahrt der Vertreter der Presse, dte von der Rhön den besten Eindruck gewinnen konnten (wenn auch ein Tag nicht ge­nügt, um all die Schönheiten, dte das Land birgt, ganz zu erfassen). Manche Kirche und manches alte Kloster der Fürstbischöfe von Fulda, manches reiche fränkische Kloster, das in stiller Abgeschie­denheit in den Bergen liegt, wäre des Besuches würdig.

Es soll nicht vergessen werden, auch noch auf das Rhönbad Bronnzell bei Fulda auf­merksam zu machen. iUnweit der Stadt, günstig zu erreichen, ist in diesem Iahre ein Bad ent­standen, das sich bereits groher Beliebtheit er­freut. Den Vertretern der Presse war Gelegen­heit gegeben, das malerisch gelegene und ganz modern ausgestattete Schwimmbad kennenzuler­nen, das durch schöne Parkanlagen und Restau­rant, wie auch durch dte Schaffung geeigneter Räum« für Sommerfrischler idealen Erholungs­aufenthalt bietet. Ungern schied man von dieser Stätte und ungern auch von der Rhön, deren feine Reize willkommene Ablenkung von täglicher Arbeit zu vermitteln vermögen und eine Kraft ausströmen, die den Besucher dieses Land so schnell nicht vergessen läht.

Oberhessen.

vorbereitetem Herzen tun.

Der Rhönklub bat sich zum berufenen Sprecker aufgeworfen. Sc hatte die Vertreter der deutschen Presse zu einer Rundfahrt eingeladen und viel Echo gefunden. Die Eindrücke dieser Fahrt waren bunteste Fülle.

Fulda! Einfallstor zikr Rhön von Rordwesten her! Dicht bei der Stadt des heiligen Bonifa­tius und des Barocks erheben sich die Berge. In rascher Fahrt führen Omnibus und Kraft­wagen mit starken Motoren auf die ersten Hügel. Von links grüht der Petersberg mit seiner alten Kirche herüber. Im Osten schließt eine gewaltige Bergkette den Horizont. Zum Teil sind die Berge bewaldet, viele aber ragen in kahler Strenge und Einfachheit auf und grenzen sich hart gegen den Himmel ab. Zum Teil sind sie breit hin­gelagert, erheben sich massig aus der Ebene, an­dere wieder sind von einer trutzigen, pittoresken Form^ die den vulkanischen Ursprung nicht leug­nen läßt. Schöne, weite und enge Taler breiten sich zu Füßen, wenn um den Beschauer dte herr­liche, weite Einsamkeit der Höhe weht. Kühler, stetiger Wind streicht um die Gipfel, fegt dte langen Hänge hinauf und ist für die Segelflieger derAufwind", die unentbehrliche Voraussetzung für den kühnen Sport des Degelfluges.

Kaum ein Tal ist in der Ryon, das nicht von einem klaren, forellenreichen Bach seinen Ramen hätte. Ein launiges Teil der Rhon aber sind Dörfer und kleine Städtchen. Geschützt schmie­gen sie sich in die Talfalten, da und dort über­ragt von einer Burg. Da ist das Malerdorf Klein-Saasen zu Füßen der Milseburg, ein Dorf, das seine Geschichte hat, der nachzu­spüren sich verlohnte; da ist das Städtchen Hilders im Tale der Ulster, überragt vom 748 Meter hohen Duchschirm, und viele andere mehr. Und setzt man die Fahrt auf den guten Strasten (für Autofahrer ist das nicht unwich­tig) fort, dann gelangt man in dte Hohe Rhön, hinauf zum höchstgelegenen Dorf, nach F ran­ke nh e i m. dessen Bewohner einen harten Kampf um ihre Existenz führen. Der Boden ist mager und gibt nur widerwillig heraus, was zum Leben nötig ist. Auf den Hängen der Berge weiden die Kühe. Häufig kann man beobachten, wie sie sich tei den Schatten der wenigen Bäume drän- Sen, die einsam auf den Halden stehen und da- uxch die Weite der Hochflächen elementarer er­scheinen lassen, weil sie den Mahstab abgeben. Kurz vor Frankenheim steht man in ein tiefes Tal, aus dem heraus sich die Wasserkuppe in ihrer ganzen Wucht erhebt und das Panorama im Eüdwesten bestimmt. Die Hütten der Flie­ger sind gut zu sehen, da sie sich, scheinbar auf dem Kamm des Berges stehend, scharf gegen den Himmel abzeichnen. Im Tale der Streu liegt das Städtchen Fladungen. Gin altes ZehnthauS, das jetzt das Rhönmuseum birgt, ist interessant, mancher romantische Winkel ist in diesem Städt­chen zu finden. Eine alte Wehrmauer umgibt die schmucken Häuser. Aehnlichen Charakter wie Fladungen tragen dte Orre Rordheim,

Büchertisch.

Hermann Lutz:Deutschfeindliche Kräfte im Foreign Office der Dor- kriegszeit". Quaderoerlag G. m. b. Sy Berlin 1932. 43 Seiten. Preis 60 Pf. (211) Die For­schung hat gezeigt welchen Einfluß persönliche Emp. findungen und Sympathien gerade auf die in den Weltkrieg einmündende außenpolitische Entwicklung gehabt haben. Von diesem Gesichtspunkt aus widmet die vorliegende Broschüre den ersten Teil der Per­sönlichkeit Eyre Crowe's, des Leiters derWest­lichen Abteilung" im Londoner Auswärtigen Amt seit 1906, dessen zum Teil auf ganz persönliche Mo­tive zurückgehende Deutschfeindlichkeit sich so ver­hängnisvoll ausgewirkt hat. 9m zweiten Teil behan­delt Lutz ein während der Agadirkrife erfolgtes In­terview des damaligen englischen Botschafters in Wien, Sir Fairfar Cartwright, derseinen Vor­gesetzten einen solchen Wust von Entstellungen. Un­wahrheiten und Verleumdungen aufgetischt hat, daß man in der ganzen Diplomatie des europäischen Kul­turkreises vergebens nach einem auch nur entfernt ähnlichen Seitenstück suchen wird".

Krise und Konjunktur. Von Pro­fessor Dr. W. Röpke. Gebunden 1,80 Mk. 3n Sammlung Wissenschaft und Bildung. Verlag von Quelle L Meyer in Leipzig. (150.) Die Wirtschaftskrise, das Richt-mehr-Funktionieren

Landkreis Gießen.

Lang-GönS, 7. Okt. Gestern wurde hier der Feldschütz F. H. von der Gendarmerie fest genommen und dem zuständigen Richter vorgeführt. Dem Verhafteten wird zur Last ge­legt, daß er in hiesige Wohnhäuser durch Einstei­gen eingedrungen ist und auS den Häusern Fruchtentwendet hat. Bei einem dieser un­gebetenen Besuche wurde er auf frischer Tat er­wischt, worauf seine alsbaldige Festnahme veran- lastt wurde. Gs wird vermutet, daß auf daS Konto dieses ManneS auch einDiebstahlvvreini- ger Zeit zu setzen ist, bei dem der Gemeinde eine größere Menge Hafer für daS Fasel­vieh gestohlen wurde. Die Untersuchung wurde sofort in die Wege geleitet.

-f- Grünberg, 7. Okt. Die Schwimm­riege des hiesigen Turnvereins, gegrün­det vor einem Iahre auf Anregung des Gau- schwimmwartes Franz Sauer, Gießen, kann nach Abschluß des Schwimmbetriebes in unserem Waldschwimmbad mit Befriedigung auf ihre- t'g e t und ihre Erfolge im ersten Iahre zurück- bLaeir. So konnte sie beim Gauschwimmen in Laubach am 17. Iuli sechs Siege, darunter zwei erste, erringen. Sechs Mitglieder unterzogen sich mit Erfolg der Prüfung für den Grundschein der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft; es sind dies: Werner Bernhard, Otto Matthies, Fritz Roth, Iosef Speckmann, Kurt Wen- i e l und Richard Schmitt, einige weitere Wer­ren demnächst im Gießener Dolksbad die Prü­fung ablegen. Besonderes Augenmerk wurde auch der Arbeit an den Jugendlichen gewidmet, und die Bemühungen der Schwimmer Matthies, Römer und Wenzel, die In besonderen Schwimmstunden die Iugendlichen unterrichteten, latten guten Erfolg, so daß eine stattliche Zahl von ihnen im Schwimmen ausgebildet wurde. ES konnten 27 Iugendliche das Freischwimmer­zeugnis (15 Minuten Schwimmen) und 12 Ju­gendlichen das FahrtenschwimmeczeugniS (45 Mi­nuten Dauerschwimmen) erwerben. Die Abhal- tung des GauschwimmenS (Gau Hessen DT.) für 1933 wurde dem hiesigen Turnverein übertragen.

# Aus der mittleren Wetterau, 6.Okt. Die Kartoffelernte ist beendet. Der Ertrag ist gut bis sehr gut. Der Handel hat jetzt eingesetzt. Für äelbfleischige Ware wurden 1,60 bis 1,70 Mark je Zentner geboten. Mit .der Herbstbestellung wurde begonnen. Wegen der großen Schneckenvlage sucht man die Aussaat bis zum Eintreten kalter Nächte hinauszuschieben. Die bereits gesäte Winter­gerste ist bei der feuchten Witterung gut aufgelaufen, leidet jedoch dermaßen unter Schneckenfrah, daß einzelne Aecker bereits umgesät werden mußten. Die Preise für Fettschweine, die im Hochsom. mer mit 55 Pf. ihren Höchstpreis erreicht hatten, sind weiter rückläufig. Gegenwärtig werden von Metzgern und Händlern 42 Pf. je Pfund Lebend­gewicht bezahlt.

s. Aus dem mittleren Horlofftal. 6. Okt. Zur Zeit ist man mit dem Einbrin­gen der Dickwurz beschäftigt, die in diesem 3ahre «ine Rekordernte ergeben, so dah

ein großer Teil mangels genügenden Kellerrau­mes im Feld eingemietet werden muh. DcS un­gewöhnlich starke Dickenwachstum ist außer den aünft gsn Witterungsverhältnissen wohl dem Um­stand zuzuschreiben, daß man im Laufe dieses Sommers ganz von de msonst üblichen Entblät­tern der Dickwurz absehen konnte, da genügend anderes Grünfutter stets vorhanden war.

Mrete Srrcvverg.

WSN. Bad-Nauheim, 6.Okt. Größere Un­ter f cf) I a g u n g e n bei der Kasse des Salinen- Rentamts festgestellt worden. Einem Beamten wird zur Last gelegt, etwa 10 000 Mark unterschlagen ZU haben. Bereits vor einigen 9ahren war oei dem Salinen-RentaMt eine größere Unterschlagung vor- gekommen.

* Butzbach, 7. Okt. Bei dem gestern gewüteten ® i n b r u ch in die Wohnung des Strafanstaltsdirek­tors Hainer fielen dem Einbrecher nur einige Lebensmittel in die Hand. Nach den polizeilichen Feststellungen handelt es sich um e i ne n Täter, auf dessen Konto auch der in der Nacht vorher ausge­führte Einbruch in die Wohnung des Strafanstalts­oberwachtmeisters G rafenstadt zu setzen ist. Die Spur des Einbrechers führte nach einem Aussichts­punkt bei Butzbach, wo man die im Hause Grafen­stadt gestohlene Cyaiselonguedecke vorfand.

HMünzenberg,6.Okt. Die Solms-Laubach- sche Rentkammer gibt in einem Ausschreiben an die benachbarten Bürgermeistereien die Aufteilung des hiesigen Hofgutes bekannt. Danach sollen 260 Normalmorgen als Siedlungsgelände ver- äußert und drei Bauernstellen mit je 35 Normal- morgen geschaffen werden, so daß nur noch ein Rest- gut mit 120 Normalmorgen verbleibt.

der mooernen. |o ungeheuer komplizierten kapi­talistischen Wirtschaft ist heute eine Lebensfrage, von deren Lösung das Schicksal ungezählter Ein­zelner und g.nzer Staaten abhängt. Von der Beurteilung ocr Wirtschaftslage werden ständig wichtige Entschlüsse diktiert. Die gesetzmäßige Erfassung der Störungen des wirtschaftlichen Gleichgewichts wird im vorliegenden Buch dar- gestellt. Frei von Schwarzseherei und übertriebe- nem Optimismus zeichnet Verfasser ein klares Bild der großen Konjunkturzyklen und der gegen­wärtigen Lage. Besonders eingehend stellt ec die Möglichkeiten und Maßnahmen zur Heber» Windung der Krise dar, ohne vor harter Kritik an falschen Wegen zurückzuschrecken. Die Preis­senkungsaktion, der Lohn- und Gehaltsabbau, die öffentliche Finanzwirtschaft, die Ueberschul- dung der Staaten und Industrien, die Arbeits­beschaffung und Siedlung all diese Maß­nahmen werden hier in ihrer Einwirkung auf die Krise untersucht.

Fieberkurve oder Zeitenwende? Nachdenkliches über den Nationalsozialismus. Von Kurt Eckehard. I. F. Lehmanns Der- laa, München. Preis geh. 1,53 Mk. (213) Fieberkurve oder Zeitenwende? Das ist heute dte große Frage um das Rätsel deS Rat.onalsozialismus. Ieder Deutsche, auch wenn er, nicht gewillt ist, den Fahnen dieser Partei zu fo.gen, muß sich zum mindesten mit der na­tionalsozialistischen Idee auseinandersehen. Dazu kann ihm dies« nunmehr in 3. erweiterter Auf­lage erschienene Schrift verhelfen. Eckehard ist nicht Parteimitglied und kann deshalb manches vorurteilsloser sagen und kritischer betrachten als ein Parteigebundener. Er behandelt u. a. fol­gende Fragen: Ist die RSDAP. einebürger­liche" oder eineproletarische" Partei? Rach- ahmung des Faschismus? Dte Idee der DlutS- gemeinschaft. Der berufsständische Gedanke. WaS ist's mit dem Sozialismus? Revolu­tionär? Legal oder illegal?Steine des An­stoßes. Der rauhbautzige Ton. DieRazi"- Presse. Saalschlachten undProvokationen". Warum Uniformen? Ist Antisemitismus not­wendig? Rationalsozialismus und Christentum. Sie Rassenfrage. Katastrophenpolitiker? Zum Studium der nationalsozialistischen Idee ist dte Schrift zu empfehlen.

F. Do uch Holtz:Vakanze". Serien* erinnerungen aus der Vorkriegszeit in elsässischer Mundart. 1932. Verlag Vernarb & Graefe. Berlin-Charlottenburg. P»-eis 1,50 Mk. (134.) _ Fritz Douchholtz, der liebenswürdige. Humor- ' volle Erzähler, dessen im Iahre 1930 erschienenes DuchEs isch emol g' ftn einen großen Erfolg hatte, hat diesem ersten Dialektbuch ein zweite- folgen lassen. Er schildert darin mit der an ihm gewohnten Anmut die Erlebnisse der goldenen Ferienzeit, die er im Elsaß und in Lothringen bei Onkels und Tanten zubringen durfte. Es passieren da nicht nur Abenteuer drolligster Art, man lernt auch gelungene Menschenthpen und das ganze Land kennen. So lebt, in der Mundart geschildert, alles wieder in uns auf, was einst unser war. Eine liebe und lustige Gabe, die auch tmit zahlreichen, sehr guten Abbildungen ge­schmückt ist.

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Israelitische Gemeinden.

Israelitische Religionsgesellschafl. Sabbatfeier den 8. Oktober. Freitag abend 5.20 Uhr; Samstag vor- mittag 8; Predigt; nachmittags 4; Sabbataus­gang 6.35; Sonntag: morgens 5; nachmittags 2.33. Montag, 10. Oktober: Dersöhnungstag. Vorabend 6; Predigt; vormittags 6; Festesous, gang 6.25. Wochengottesdienft: morgens 6.30; abends 5 Uhr.

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